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Title:
FASTENING DEVICE FOR FASTENING A PANEL ON A TRACTION MECHANISM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/180964
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a panel belt (15) of a moving walkway (11), having panels (14) which are arranged one behind the other in the movement direction (X) and are arranged between two link chains (19A, 19B), which run parallel to one another and are formed from chain links (24, 25) of different widths. Each chain link (24, 25) is connected to one of the panels (14) by means of at least one fastening device (30). The fastening device (30) has a fastening bolt (31) and a cup washer (32), wherein the cup washer (32) contains a cup floor ring (52) and a cup periphery (51), which runs around the cup floor ring (52). The inner height (T) of the cup periphery (51) corresponds to the thickness (Z) at least of one plate (21) of the chain link (24, 25), and the internal diameter (D) of the cup periphery (51) is greater than the external diameter (K) of that region of the fastening bolt (31) which, in the installed state, butts against the cup floor ring (52).

Inventors:
MATHEISL, Michael (Wiesengasse 14-16 / Top 5, Vösendorf, A-2331, AT)
SCHULZ, Robert (Dampfgasse 19, Wien, A-1100, AT)
EIDLER, Werner (Hollabrunnerstrasse 106, Göllersdorf, A-2013, AT)
ILLEDITS, Thomas (Anton-Proksch-Gasse 7, Neufeld, A-2491, AT)
Application Number:
EP2015/060614
Publication Date:
December 03, 2015
Filing Date:
May 13, 2015
Export Citation:
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Assignee:
INVENTIO AG (Seestrasse 55, 6052 Hergiswil, CH)
International Classes:
B66B23/10; B65G17/06; B66B23/14; B66B29/00
Domestic Patent References:
1997-08-21
Foreign References:
US3782533A1974-01-01
US2059063A1936-10-27
DE1756813A11970-09-17
JP2003226481A2003-08-12
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Claims:
Patentansprüche

1. Palettenband (15) eines Fahrsteiges (1 1) mit in Bewegungsrichtung (X) hintereinander angeordneten Paletten (14) die zwischen zwei zueinander parallel verlaufenden, aus unterschiedlich breiten Kettengliedern (24, 25) gebildeten Gelenkketten (19A, 19B, 69 A) angeordnet sind, wobei jedes Kettenglied (24, 25) mittels mindestens einer Befestigungsvorrichtung (30) mit einer der Paletten (14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (30) einen Befestigungsbolzen (31) und eine Topfscheibe (32) aufweist, wobei die Topfscheibe (32) einen Topfbodenring (52) und einen den Topfbodenring (52) umlaufenden Topfrand (51) beinhaltet, die Innenhöhe (T) des Topfrandes (51) der Dicke (Z) zumindest einer Kettenlasche (21) des Kettengliedes (24, 25) entspricht und der Innendurchmesser (D) des Topfrandes (51) grösser ist als der Außendurchmesser (K) des in montiertem Zustand am Topfbodenring (52) anliegenden Bereichs des Befestigungsbolzens (31),

2. Palettenband (15) nach Anspruch 1 , wobei in montiertem Zustand der

Befestigungsbolzen (31 ) zumindest zwei parallel zueinander angeordnete Kettenlaschen (21) des mit der Palette (14) zu verbindenden Kettengliedes (24, 25) durchdringt,

3. Palettenband (15) nach Ansprach 1 oder 2, wobei die Topfscheibe (32) derart zwischen dem Bolzenkopf (34) des Befestigungsbolzens (31) und der der Palette (14) abgewandten Kettenlasche (21) der Gelenkkette (19A, 19B, 69A) angeordnet ist, dass bei schmalen Kettengliedern (24) der Topfrand (51 ) und bei breiten Kettengliedern (25) der Topfbodenring (52) an der Kettenlasche (21) des jeweiligen Kettengliedes (24, 25) anliegt.

4. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Gelenkkette (1 A, 19B, 69A) alternierend aus schmalen und breiten Kettengliedern (24, 25) gebildet ist und die Topfscheiben (32) derart an der Gelenkkette (19A, 19B, 69A) alternieren angeordnet sind, dass bei schmalen Kettengliedern (24, 25) der Topfrand (51) und bei breiten Kettengliedern (24, 25) der Topfbodenring (52) an der Kettenlasche (21) des jeweiligen Kettengliedes (24, 25) anliegt.

5. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der

Befestigungsbolzen (31 ) eine dem Kettenglied (24, 25) zugewandte Wange (41) der an diesem Kettenglied (24, 25) befestigten Palette (14) durchdringt oder in eine Bohrung der an diesem Kettenglied (24, 25) befestigten Palette (14) hineinragt.

6. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei zwischen den schmalen Kettengliedern (24) und den daran befestigten Paletten (14) jeweils ein

Distanzelement (39) angeordnet ist, dessen Dicke der Dicke (Z) einer Kettenlasche (21) entspricht.

7. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei zwischen den beiden außenliegenden Kettenlaschen (21) des jeweiligen Kettengliedes (24, 25) jeweils mindestens eine Stützhülse (56, 57) angeordnet ist, durch deren Bohrung der

Befestigungsbolzen (31) hindurchsteckbar ist.

8. Palettenband (15) nach Ansprach 7, wobei das Distanzelement (39) mittels der Stützhülse (56) am Kettenglied (24) befestigbar ist.

9. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei jede der

Gelenkketten (19A, 19B, 69A) Laufrollen (23) aufweist, die zwischen den Kettenlaschen (21) an den Gelenkstellen (22) der Gelenkkette ( 1 A, 1 B, 69 A) angeordnet sind.

10. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei jede der

Gelenkketten (19A, 19B, 69A) Laufrollen (23) aufweist, die an der den Paletten (14) abgewandten Außenseite der Kettenglieder (24, 25) an den Gelenkstellen (22) angeordnet sind, wobei die Befestigungsbolzen (31) seitlich die Laufrollen (23) überragen.

1 1. Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei ein Gleitelement (50, 53) mit niedrigem Gleitreibungskoeffizient an einem Bolzenende (34) mindestens eines Befestigungsbolzens (31) angeordnet ist.

12. Fahrst eig (1 1 ) mit einem Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ,

13. Verfahren zur Überwachung eines Palettenbandes (15) eines Fahrsteiges (1 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Überwachungssensor (95) vorhanden ist, durch welchen die Position eines Endes des Befestigungsbolzen (31) relativ zur Position einer Kettenlasche (21) des zugehörenden Kettengliedes (24, 25) erfasst wird und dass das Sensorsignal in einer

Überwachungseinheit (96) mit einem Sollwert verglichen wird.

14. Verfahren zur Überwachung eines Palettenbandes (15) nach Ansprach 13, wobei der mindestens eine Überwachungssensor (95) eine CCD- Kamera, eine TOF-Kamera, eine Lichtschranke, ein Tastschalter, eine Laserabtasteinrichtungen, ein induktiver Näherangsschalter, eine I lochfrequenzanterine oder ein RFED- Lesegerät ist.

15. Modernisierung eines Fahrsteiges (11) durch Ersetzen des bestehenden

Palettenbandes durch ein Palettenband (15) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

Description:
Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Palette an einem Zugmittel

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Befestigungs Vorrichtung zum Verbinden einer Palette eines Fahrsteiges mit einer als Zugmittel dienenden Gelenkkette.

Fahrsteige sind allgemein bekannte und effiziente Einrichtungen zum Transportieren von Personen, Sie werden typischerweise zum Transport von Personen in horizontaler Richtung, aber auch in vertikaler Richtung mit leichter Steigung bis zu 12° verwendet, wenn sie beispielsweise von einem Stockwerk eines Gebäudes zu einem anderen Stockwerk Benutzer mit Einkaufswagen befördern soll. Die Länge und die Breite des Fahrsteiges werden in Abhängigkeit vom erwarteten Passagierverkehr bei der jeweiligen Anwendung ausgewählt.

Paletten werden als einstückige oder mehrteilige Bauteile konzipiert und deren Teile in der Regel durch Gußverfahren, Strangpreßverfahren, Schmiedeverfahren und dergleichen mehr hergestellt. Mehrere Paletten werden üblicherweise mittels zweier Zugmittel zu einem Palettenband eines Fahrsteiges verbunden. In der Regel sind diese Zugmittel Gelenkketten. Ein Fahrsteig weist meistens ein Tragwerk beziehungsweise Fachwerk mit zwei Umlenkbereichen auf, zwischen denen das Palettenband umlaufend geführt ist.

Die Verbindung zwischen der Gelenkkette und der Palette muss sicher und dauerhaft sein, da ein Lösen der Verbindung und damit der Palette vom Palettenband während des Betriebes des Fahrsteiges katastrophale Folgen für die Benutzer haben kann.

In der US 4 244 457 A werden verschiedene Befestigungsvorrichtungen offenbart, um eine Palette eines Fahrsteiges an einer Gelenkkette zu befestigen. Alle diese

Befestigungsvorrichtungen weisen die Nachteile auf, dass sie recht aufwändig zu fertigen und/oder montieren sind und nach der Montage beziehungsweise während des Betriebes des Palettenbandes eine Überprüfung der Befestigungsvorrichtung auf Beschädigungen oder Brach sehr erschwert ist. Insbesondere zwischen den Kettengliedern angeordnete Befestigungsvorrichtungen sind schwierig zu montieren und in eingebautem Zustand kaum oder gar nicht überprüfbar. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Befestigungsvorrichtung zum Verbinden einer Palette mit einer als Zugmittel dienenden Gelenkketten zu schaffen, welche einfach montierbar, kostengünstig herstellbar und in montiertem Zustand beziehungsweise im Betrieb auf einfache Weise überprüfbar ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Palettenband eines Fahrsteiges mit in

Bewegungsrichtung hintereinander angeordneten Paletten, die zwischen zwei zueinander parallel verlaufenden, aus unterschiedlich breiten Kettengliedern gebildeten Gelenkketten angeordnet sind. Jedes Kettenglied ist mitteis mindestens einer Befestigungsvorrichtung mit einer der Paletten verbunden. Die Befestigungsvorrichtung weist einen

Befestigungsbolzen und eine Topfscheibe auf, wobei die Topfscheibe einen

Topfbodenring und einen den Topfbodenring umlaufenden Topfrand beziehungsweise Topfkragen beinhaltet. Die Innenhöhe des Topfrandes entspricht der Dicke zumindest einer Kettenlasche des Kettengliedes. Zudem ist der Innendurchmesser des Topfrandes grösser als der Außendurchmesser des in montiertem Zustand am Topfbodenring anliegenden Bereichs des Befestigungsbolzens.

Die Topfscheibe mit ihrer auf die Dicke der Kettenlasche abgestimmten Innenhöhe und mit ihrem auf den Befestigungsbolzen abgestimmten Innendurchmesser ermöglicht, dass dieselbe Befestigungsvorrichtung zwischen schmalen und breiten Kettengliedern der Gelenkkette und der daran zu befestigenden Paletten eingesetzt werden kann. Femer führt die Verwendung der Topfscheibe auch dazu, dass alle Teile der Befestigungsvorrichtung sichtbar bleiben und alle Bolzenenden der Befestigungsbolzen eines Palettenbandes gleich weit aus den Verbindungsstellen zwischen Gelenkkette und Paletten herausragen. Diese Eigenschaft ermöglicht eine äußerst zuverlässige und einfache visuelle

Überprüfung aller Befestigungsvorrichtungen eins Palettenbandes, da weder die Topfscheibe noch das Ende des Befestigungsbolzens durch Bereiche der Gelenkkette und/oder der Palette vollständig verborgen werden. Sobald das Bolzenende eines Befestigungsbolzens über die anderen Bolzenenden des Palettenbandes hinausragt, ist dies sofort erkennbar. Selbstverständlich kann die Überprüfung der Bolzenenden auch mittels Sensoren erfolgen, wobei pro Bolzenenden-Reihe eines Palettenbandes nur ein Sensor erforderlich ist. Die Überprüfung der Bolzenenden ist besonders einfach, wenn diese aus der den Paletten abgewandten Seite der Gelenkkette beziehungswese deren Kettenlaschen herausragen. Um dies zu erreichen, durchdringt vorzugsweise in montiertem Zustand der

Befestigungsbolzen zumindest zwei parallel zueinander angeordnete Kettenlaschen des mit der Palette zu verbindenden Kettengliedes.

Da eine Gelenkketten konstruktionsbedi ngt zumindest zwei unterschiedliche Gruppen von Kettengliedern aufweist die sich primär in ihrer Breite unterscheiden, kann die Topfscheibe derart zwischen dem Bolzenkopf des Befestigungsbolzens und der der Palette abgewandten Kettenlasche der Gelenkkette angeordnet werden, dass bei schmalen Kettengliedern der Topfrand und bei breiten Kettengliedern der Topfbodenring an der Kettenlasche des jeweiligen Kettengliedes anliegt.

Üblicherweise weisen die Gelenkketten nur schmale und breite Kettenglieder auf, die alternierend einander nachfolgend angeordnet und in den Gelenkstellen der Gelenkkette miteinander verbunden sind. Wenn die Topfscheiben derart an der Gelenkkette alternieren angeordnet sind, dass bei schmalen Kettengliedern der Topfrand und bei breiten Kettengliedern der Topfbodenring an der Kettenlasche des jeweiligen

Kettengliedes anliegt, ragen alle Bolzenköpfe unter der Vernachlässigung des Axialspiels der Gelenkkette gleich weit aus der Gelenkkette heraus.

Die Palette lässt sich am einfachsten direkt an der Gelenkkette befestigen, wenn der Befestigungsbolzen eine dem Kettenglied zugewandte Wange der an diesem Kettenglied befestigten Palette durchdringt oder in eine Bohrung der an diesem Kettenglied befestigten Palette hineinragt. Die Bohrung kann beispielsweise eine

Durchgangsbohrung, eine Sacklochbohrung oder eine Gewinde-Sacklochbohrung sein. Weitere Möglichkeiten sind an der Wange ausgebildete Nuten, Schlitze, Öffnungen, Durchbräche und dergleichen mehr, damit der Befestigungsbolzen die Wange durchdringen kann.

Zwischen den schmalen Kettengliedern und den daran befestigten Paletten kann jeweils ein Distanzelement angeordnet sein, dessen Dicke der Dicke einer Kettenlasche entspricht. Dadurch können identisch gefertigte Paletten sowohl an den breiten

Kettengliedern als auch an den schmalen Kettengliedern befestigt werden. An dem Bolzenkopf gegenüberliegenden Ende des Befestigungsbolzens kann ein Gewinde ausgebildet sein, welches in die weiter oben erwähnte Gewinde- Sacklochbohrung eingeschraubt wird oder, wenn der Befestigungsbolzen die Wange der Palette durchdringt, beispielsweise eine Schraubenmutter aufnimmt. Die beste Sicherung von lösbaren Schraubverbindungen kann damit erreicht werden dass eine möglichst große Dehnlänge innerhalb der Vcrschraubung vorhanden ist. Besonders vorteilhaft sind hierbei die die Kettenlaschen eines Kettengliedes durchdringenden Befestigungsbolzen. Bei diesen kann die ganze Schaftlänge des Befestigungsbolzens, die zwischen den beiden außenliegenden Kettenlaschen eines Kettengliedes vorhanden ist, als Dehn länge

ausgenutzt werden. Damit aber die Kettenglieder beim Anziehen des Befestigungsbolzens nicht seitlich zusammengedrückt werden, kann zwischen den beiden außenliegenden Kettenlaschen des jeweiligen Kettengliedes jeweils mindestens eine Stützhülse angeordnet sein, durch deren Bohrung der Befestigungsbolzen hindurchst eckbar ist.

Zur Vereinfachung der Montage kann zudem bei den schmalen Kettengliedern das weiter oben beschriebene Distanzelement mittels der Stützhülse am Kettenglied befestigt werden.

Um die Reibung beim Umlauf des Palettenbandes zu reduzieren, kann jede der

Gelenkketten Laufrollen aufweisen. Diese sind vorzugsweise im Bereich der

Gelenkstellen am Zugmittel angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass die in den

Gelenkstellen verwendeten Verbindungsbolzen der Gelenkkette gleichzeitig auch als Laufrollenachsen dienen. Die Laufrollen können zwischen den Kettenlaschen in den Gelenkstellen der Gelenkkette angeordnet sein. Selbstverständlich kann jede der

Gelenkketten auch Laufrollen aufweisen, die an der den Paletten abgewandten

Außenseite der Kettenglieder und damit seitlich des Palettenbandes in den Gelenkstellen angeordnet sind. Dadurch können an bestehenden Anlagen beschädigte Laufrollen gegen neue Laufrollen ausgetauscht werden, ohne dass die Gelenkkette ausgebaut werden muss, wie dies bei Gelenkketten mit zwischen den Kettengliedern angeordneten Laufrollen erforderlich ist. Um die Kontrolle beziehungsweise die Überwachung der

Befestigungsbolzen zu erleichtern, überragen vorzugsweise die Befestigungsbolzen die Laufrollen seitlich. Die in seitlicher Richtung aus der Gelenkkette herausragenden, beziehungsweise orthogonal zur Förderrichtung des Palettenbandes sich erstreckenden Befestigungsbolzen können zusätzlich genutzt werden. Da die Bolzenenden (Bolzenköpfe und die den Bolzenköpfen gegenüberliegenden Bolzenenden) der Befestigungsbolzen bezogen auf die Förderrichtung alle in einer Linie sind, können die Befestigungsbolzen auch als

Führungselemente genutzt werden. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten offen. Zum Beispiel kann ein Gleitelement mit niedrigem Gleitreibungskoeffizient an einem

Bolzenende mindestens eines Befestigungsbolzens angeordnet sein. Selbstverständlich können die Bolzenenden auch beschichtet sein, beispielsweise mit einem Gleitlack oder mit einer unststoffbeschichtung. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, im

Bolzenkopf eine stirnseitig herausragende Rollkugel einzulassen.

Selbstverständlich kann das vorangehend beschriebene Palettenband mit der

erfmdungsgemässen Befestigungsvorrichtung nicht nur in neuen Fahrsteigen verwendet werden. Beispielsweise kann ein bestehender Fahrsteig dadurch modernisiert werden, dass das bestehende Palettenband durch ein erfmdungsgemäßes Palettenband ersetzt wird.

In einem Fahrsteig mit dem erfmdungsgemässen Palettenband kann außerdem mindestens ein Überwachungssensor vorhanden sein, durch welchen die Position eines Endes des Befestigungsbolzens relativ zur Position einer Kettenlasche des zugehörenden

Kettengliedes und relativ zu den Enden der anderen Befestigungsbolzen erfasst werden kann. Dadurch ist gleichzeitig sowohl eine schadhafte Befestigungseinrichtung, als auch der Geradlauf des Palettenbandes erfassbar. Die Position der Enden kann beispielsweise optisch und/oder mechanisch abgetastet werden. Als Überwachungssensoren können alle möglichen Erfassungseinrichtungen wie beispielsweise CCD- Kameras, TOF-Kameras, Lichtschranken, Tastschalter, Laserabtasteinrichtungen, induktive Näherungsschalter und dergleichen mehr eingesetzt werden. Auch Hochfrequenzantennen, durch deren

Feldänderung fehlende oder zu weit herausragende Befestigungsbolzen erfassbar sind oder ein RI ID- Lesegerät, das fehlende RFID- Tags und damit fehlende, diese RFID- Tags aufweisende Befestigungsbolzen ermittelt, können als Überwachungssensoren eingesetzt werden. Um für die Überwachungssensoren den Kontrast der zu erfassenden Teile der Befestigungsvorrichtung zu erhöhen, können zudem an den Enden der

Befestigungsbolzen, an den Kettenlaschen und/oder an den Topfscheiben reflektierende Markierungen angeordnet werden. Eine Drehung des Befestigungsbolzens relativ zur Kcttenlasche und/oder Topfscheibe einer Befestigungsvorrichtung könnte dadurch sofort delektiert werden. Selbstverständlich sind auch Markierungen mit Codes, beispielsweise Balken- oder Matrixcodes einsetzbar, die beispielsweise die Bauteilcharakteristika des Befestigungsbolzens, dessen Chargennummer und dergleichen mehr beinhalten können.

Die Anzahl der Überwachungssensoren richtet sich vorzugsweise nach der Anzahl Reihen von Befestigungsvorrichtungen und damit nach der Anzahl Zugmittel eines Palettenbandes. Das Sensorsignal des Überwachungssensors kann in einer

Überwachungseinheit mit einem Sollwert beziehungsweise Sollzustand verglichen werden. Die Überwachungsci nheit liefert dann eine Information beispielsweise an die Fahrsteigsteuerung oder an den Sicherheitskreis des Fahrsteiges, ob das Palettenband umlaufen darf, oder gebremst, oder gar blockiert werden muss, um Unfälle zu verhindern.

Das Palettenband mit der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung zum Verbinden einer Palette mit einer als Zugmittel dienenden Gelenkkette wird im Folgenden anhand von Beispielen und mit Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:

Figur 1 : in schematischer Darstellung ein Fahrsteig mit einem Tragwerk und zwei

Umlenkbereichen, wobei im Tragwerk Laufschienen und zwischen den Umlenkbereichen ein umlaufendes Palettenband angeordnet sind;

Figur 2: in dreidimensionaler Darstellung ein Paiettenband- Abschnitt des in der Figur

1 schematisch dargestellten Palettenbandes, wobei zwei als Zugmittel dienende Gelenkketten- Abschnitte mit seitlich der Kettenglieder angeordneten Laufrollen und zwei zwischen den Gelenkketten angeordnete Paletten dargestellt sind;

Figur 3: in der Draufsicht ein Ausschnitt des in der Figur 2 dargestellten

Palettenbandes;

Figur 4: in dreidimensionaler Darstellung die Fixierung der aus der Figur 3 bekannten

Paletten mittels Befestigungsvorrichtungen an einer Gelenkkette mit zwischen den Kettenlaschen angeordneten Laufrollen; und Figur 5: das Palcttcnband aus der Figur 4 mit horizontal geschnittener Gelenkkette in dreidimensionaler Darstellung.

Figur 1 zeigt schematisch in der Seitenansicht einen Fahrsteig 1 1 , der eine erste Etage El mit einer zweiten Etage E2 verbindet. Selbstverständlich könnte der Fahrsteig 11 auch zwei Stellen auf derselben Ebene miteinander verbinden, wie dies beispielsweise in langen Gängen von Flughäfen oft anzutreffen ist. Der Fahrsteig 11 weist ein Tragwerk 16 beziehungsweise Fachwerk 16 mit zwei Umlenkbereichen 17, 18 auf. In den

Umlenkbereichen sind Kettenräder 27, 28 angeordnet, zwischen denen ein Palettenband

15 umlaufend geführt ist. Das Palettenband 15 weist Zugmittel 19 auf, an denen Paletten 14 angeordnet sind. Ein Handlauf 13 ist an einer Balustrade 12 angeordnet. Die

Balustrade 12 ist am unteren Ende mittels eines Balustradensockels 20 mit dem Tragwerk

16 verbunden. Der nicht dargestellte Antrieb des Palettenbandes 15 wird mittels einer Fahrsteigsteuerungseinheit 90 angesteuert. Ferner ist im Tragwerk 16 beziehungsweise Fachwerk 16 eine Überwachungseinheit 96 angeordnet, welche mit den in der Figur 2 dargestellten Überwachungssensoren 95 verbunden ist.

Die Figur 2 zeigt einen Abschnitt in dreidimensionaler Darstellung des in der Figur 1 schematisch dargestellten Palettenbandes 15. Das Palettenband 15 weist zwei Zugmittel 19Λ, 19B auf. Die dargestellten Zugmittel 19A, 19B sind Abschnitte zweier Gelenkketten 19A, 19B, deren Kettenlaschen 21 mittels Kettenbolzen 22 miteinander zu zwei endlosen Gelenkketten 19A, 19B verbunden sind. Jeweils zwei Kettenlaschen 21 bilden entweder schmale Kettenglieder 24 oder breite Kettenglieder 25. Die Kettenbolzen 22 dienen nicht nur als Gelenkstellen 22, sondern gleichzeitig auch als Achsen 22 für Laufrollen 23. Diese Laufrollen 23 sind seitlich der Kettenglieder 24, 25 angeordnet und laufen auf nicht dargestellten Laufschienen, die im Tragwerk 16 des in Figur 1 gezeigten Fahrsteiges 11 angeordnet sind. Durch die Laufschienen werden die Laufrollen 23 und damit die Zugmittel 19 A, 19B geführt und gegen die Schwerkraft abgestützt, so dass das

Palettenband 15 nicht zwischen den beiden Umlenkbereichen 17, 18 durchhängt.

Die Kettenbolzen 22 dienen auch als Achsen 22 für Systemrollen 26, welche jeweils zwischen den beiden Kettenlaschen 21 der Kettenglieder 24, 25 angeordnet sind. Diese Systemrollen 26 können beispielsweise aus Metall gefertigt und wie in der Figur 1 dargestellt, in den Umlenkbereichen 17, 18 über Kettenräder 27, 28 geführt sein, wodurch die üblicherweise aus Kunststoff gefertigten Laufrollen 23 geschont werden, da die Laufflächen 29 der Systemrollen 26 einer hohen Flächenpressung durch die Kettenräder 27, 28 ausgesetzt sind.

Zwischen den beiden Zugmitteln 19A, 19B sind eine Mehrzahl Paletten 14 angeordnet, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Figur 2 nur zwei Paletten 14 dargestellt sind. An jeder der Kettenlaschen 21 ist jeweils zwischen zwei Gelenkstellen 22 eine Befestigungsvorrichtung 30 angeordnet, die die Gelenkkette 19 A, 19B mit einer der Paletten 14 fest verbindet. Jede der Befestigungsvorrichtungen 30 umfasst im

vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel einen Befestigungsbolzen 31, eine Topfscheibe 32 und eine Schraubenmutter 33. Damit die Palette 14 mit dem zugeordneten Kettenglied 24, 25 sicher verbunden ist, durchdringt der Befestigungsbolzen 31 die beiden Kettenlaschen 21 des Kettengliedes 24, 25 und eine Wange 41 der Palette 14, wobei der Bolzenkopf 34 des Befestigungsbolzens 31 seitlich aus dem Kettenglied 24, 25 ragt. Am anderen Ende des Befestigungsbolzens 31 ist ein in den Figuren 4 und 5 besser sichtbares Gewinde 35 vorhanden, welches die Schraubenmutter 33 aufnimmt. Die Topfscheibe 32 ist zwischen dem Bolzenkopf 34 und der seitlich außenliegenden Kettenlasche 21 des zugeordneten Kettengliedes 24, 25 angeordnet. Die dargestellten Bolzenköpfe 34 der

Befestigungsbolzen 31 scheinen unterschiedliche Längen aufzuweisen. Tatsächlich sind aber alle verwendeten Befestigungsbolzen 31 identisch gefertigt. Der Eindruck der unterschiedlich langen Bolzenköpfe 34 liegt am speziellen Einbau der Topfscheiben 32, welcher im Zusammenhang mit der Beschreibung der Figuren 4 und 5 näher erläutert wird.

Die Palette 14 ist in ihrer Breite durch zwei parallele, sich in der vorgesehenen

Bewegungsrichtung X der Palette 14 erstreckende Stirnseiten 42, 43 begrenzt. Zwischen den beiden Stirnseiten 42,43 erstreckt sich eine rechteckige Trittfläche 44. Die Oberseite der Tritt fläche 44 weist ein Trittmuster in Form einer Reihe von parallelen, von der Vorderkante 45 zur Hinterkante 46 der Trittfläche 44 verlaufenden Rippen

beziehungsweise Stege auf. Die Rippen erstrecken sich somit ebenfalls in der vorgesehenen Bewegungsrichtung X der Palette 14. Femer sind die Rippen zum Eingriff in nicht dargestellte Kammstrukturen dimensioniert, die in den Umlenkbereichen 17, 18 des Fahrsteiges 11 angeordnet sind. An jeder der beiden Stirnseiten 42, 43 ist mindestens eine Schulter 47 angeordnet.

Dadurch können die Paletten 14 zwischen den beiden Gelenkketten 19A, 19B bequem angeordnet werden, da die Schultern 47 der zwischen den Gelenkketten 19A, 19B angeordneten Paletten 14 auf den Kettengliedern 24, 24 aufliegen und dadurch die Ausrichtungsarbeit der Palette 14 zum zugeordneten Kettenglied 24, 25 wesentlich reduziert wird, bis der Befestigungsbolzen 31 durch eine in der Figur 5 einsehbare Ausnehmung oder Bohrung der Wange 41 hindurchgesteckt werden kann. Die befestigten Paletten 14 verbinden die beiden Gelenkketten 19A, 19B somit quer zur vorgesehenen Bewegungsrichtung X miteinander.

Die Befestigungsvorrichtung 30 beziehungsweise der korrekte Sitz der

Befestigungsbolzen 31 kann mittels mindestens eines im Fahrsteig angeordneten

Überwachungssensors 95 überwacht werden. Der Überwachungssensor 95 wird ortsfest am nicht dargestellten Tragwerk befestigt, so dass sich bei einem vollständigen Umlauf des Palettenbandes 15 jede Befestigungsvorrichtung 30 am Überwachungssensor 95 vorbeibewegt hat. Zur Überwachung wird wie dargestellt, die Position eines Endes des Befestigungsbolzens 31 , vorzugsweise des Bolzenkopfs 34, optisch oder mechanisch abgetastet. Die MindestanzaM der Überwachungssensoren 95 pro Fahrsteig 11 richtet sich nach der Anzahl Reihen von Befestigungsvorrichtungen 30 und damit nach der Anzahl Zugmittel 19A, 19B eines Palettenbandes 15. Das Sensorsignal des Überwachungssensors 95 kann beispielsweise in einer Überwachungseinheit 96 mit einem Sollwert oder Sollzustand verglichen werden. Die Überwachungseinheit 96 ist vorzugsweise mit einer Fahrsteigsteuerungseinheit 90 (siehe Figur 1) verbunden, damit das Palettenband 15 des Fahrsteiges 1 1 durch diese gestoppt wird, wenn die Überwachungseinheit 96 eine gelockerte Befestigungsvorrichtung 30 ermittelt hat. Die Überwachungseinheit 96 kann selbstverständlich auch in der Fahrsteigsteuerungseinheit 90 integriert sein.

Figur 3 zeigt in der Draufsicht ein Ausschnitt des in der Figur 2 dargestellten

Palettenbandes 15. Aufgrund der Draufsicht sind die Wange 41 und die Schulter 47 der Palette 14 besser zu sehen. Bei breiten Kettengliedern 25 liegt in montiertem Zustand die Wange 47 direkt an der ihr zugewandten Kettenlasche 21 der Gelenkkette 19A an. Bei den schmalen Kettengliedern 24 ist jeweils ein Distanzelement 39 zwischen der Wange 47 und der Kettenlasche 21 angeordnet, so dass an den schmalen Kettengliedern 24 und an den breiten Kettengliedern 25 identisch gefertigte Paletten 14 befestigt werden können.

Wie durch die strichpunktierte Linie G angedeutet, ragen alle Bolzenköpfe 34 der Befestigungsbolzen 31 gleich weit seitlich aus der Gelenkkette 19A, beziehungsweise aus dem Palettenband 15 heraus und zwar ungeachtet dessen, ob die Befestigungsbolzen 31 an schmalen Kettengliedern 24 oder an breiten Kettengliedern 25 montiert sind. Dies wird dadurch erreicht, dass die Topfscheibe 32 derart zwischen dein Bolzenkopf 34 des

Befestigungsbolzens 31 und der der Palette 14 abgewandten Kettenlasche 21 der

Gelenkkette 19A angeordnet ist, dass bei schmalen Kettengliedern 24 der in den Figuren 4 und 5 dargestellte Topfrand 51 und bei breiten Kettengliedern 25 der Topfbodenring 52 an der Kettenlasche 21 des jeweiligen Kettengliedes 24, 25 anliegt.

Zudem ist an der strichpunktierten Linie G problemlos zu erkennen, dass die Bolzenköpfe 34 der Befestigungsbolzen 31 die Laufrollen 23 seitlich überragen. Das Palettenband 15, dessen Laufrollen 23 zumindest im durch die Benutzer belasteten Vorlauf auf

Laufschienen 60 abstützen, läuft üblicherweise problemlos geradeaus. Mit zunehmender Laufleistung werden die Bohrungen in den Kettenlaschen 21 , die Kettenbolzen 22 und die Lagerbuchsen 65 in den Gelenkketten 19A, 19B abgenutzt und es kann zu

abweichenden Verlängerungen zwischen der linken Gelenkkette 19A und der rechten Gelenkkette 19B kommen. Diese minimen Unterschiede reichen aus, dass die zwischen den Gelenkketten 19A, 19B angeordneten Paletten 14 nicht mehr ganz orthogonal zur Bewegungsrichtung X angeordnet sind und dadurch ein Seitenlauf auftritt. Dieser Seitenlauf oder Schräglauf resultiert in einer Seitenkraft F, welcher die Laufrollen 23 von ihrer theoretischen Bewegungsrichtung X abweichen lässt.

Um in diesem Falle die Laufrollen 23 auf der Laufschiene 60 beziehungsweise auf der entsprechenden Lauffläche 61 zu führen, weist die Laufschiene 60 in Bewegungsrichtung X und damit in der Längserstreckung des Fahrsteiges 11 eine Führungs flanke 62 auf. Da die Bolzenköpfe 34 die Laufrollen 23 seitlich überragen, stehen sie an der Führungs flanke

62 an, bevor die Laufrollen 23 die Führungsflanke 62 berühren. Dadurch kann verhindert werden, dass die Laufrollen 23, welche in der Regel aus Kunststoff gefertigt sind, nicht durch die Führungsflanke 62 beschädigt werden. Die dabei auftretende Gleitreibung zwischen dem Befestigungsbolzen 31 und der Führungsflanke 62 kann minimiert werden, wenn ein Ende des Befestigungsbolzens 31, beispielsweise der Bolzenkopf 34 mit einem Gleitlack beschichtet, oder wie dargestellt, mit einem Gleitelement 50 versehen wird.

Selbstverständlich muss nicht jeder Bolzenkopf 34 eines Palettenbandes 15 mit einem Gleitelement 50 versehen sein. Selbstverständlich können auch andere Bauteile des Fahrsteiges 11 als Führungsflanken 62 für die Befestigungsbolzen 31 dienen,

beispielsweise an den Laufschienen 60 oder im Tragwerk 16 angeordnete

Führungsleisten, ein Sockelblech des in der Figur 1 dargestellten Balustradensockels 20 und dergleichen mehr.

Die Montage der Befestigungsvorrichtung 30 und deren Elemente Befestigungsbolzen 31 , Topfscheibe 32 und Schraubenmutter 33 sind ausfuhrlich in den Figuren 4 und 5 dargestellt, weshalb diese nachfolgend gemeinsam beschrieben und dieselben

Bezugszeichen verwendet werden.

Die Figur 4 zeigt in dreidimensionaler Darstellung die Fixierung der aus der Figur 3 bekannten Paletten 14 und Befestigungsvorrichtungen 30, an einer Gelenkkette 69A mit zwischen den Kettenlaschen 21 angeordneten Laufrollen 23. Da sich dieses

Ausfuhrungsbeispiel nur in der Anordnung der Laufrollen 23 in der Gelenkkette 69A vom Ausführungsbeispiel der Figuren 2 und 3 unterscheidet, werden für gleiche Teile auch dieselben Bezugszeichen verwendet. Die Figur 5 zeigt femer das Palettenband 15 aus der Figur 4 mit geschnittener Gelenkkette 69A und geschnittenen

Befestigungsvorrichtungen 30 in dreidimensionaler Darstellung.

Anhand der Figur 4 ist der richtige Einbau der Topfscheibe 32 gut ersichtlich. Die Topfscheibe weist einen Topfbodenring 52 auf, dem ein umlaufender Topfrand 51 anschließt. Der Innendurchmesser D des Topfrandes 51 ist grösser als der

Außendurchmesser K (im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Eckmaß des sechskantigen Bolzenkopfs 34) des in montiertem Zustand am Topfbodenring 52 anliegenden Bereichs des Befestigungsbolzens 31. Die Irmenhöhe T des Topfrandes 51 entspricht der Dicke Z zumindest einer Kettenlasche 21 des Kettengliedes 24, 25. Die Innenhöhe T darf aber nicht mit der Stärke S der Topfscheibe 32 verwechselt werden. Die Stärke S entspricht der Summe aus der Innenhöhe T und Topfbodenstärke P (siehe Figur 5).

Damit alle Befestigungsbolzen auf einer Linie G enden (siehe Figur 3), kann die Topf cheibe 32 derart zwischen dem Bolzenkopf 34 des Befestigungsbolzens 31 und der der Palette 14 abgewandten Kettenlasche 21 der Gelcnkkette 69 A angeordnet werden, dass bei schmalen Kettengliedern 24 der Topfrand 51 und bei breiten Kettengliedern 25 der Topfbodenring 52 an der Kettenlasclie 21 des jeweiligen Kettengliedes 24, 25 anliegt.

In der Figur 4 sind ferner zwei weitere Ausführangsvarianten eines Gleitelements dargestellt. Die erste dieser Varianten weist ein pilzförmiges Gleitelement 53 mit einem Dorn 54 auf, welcher Dom 54 in eine Bohrung 55 gepresst werden kann, die an der Stirnseite des Bolzenkopfs 34 angeordnet ist. Die zweite dieser Varianten umfasst eine Rollkugel 58, die beispielsweise eine hartverchromte Stahl kugel ist, und einen, beispielsweise aus Messing gefertigten Ringstopfen 59. Diese beiden Teile werden derart in die Bohrung 55 eingelassen, dass die Rollkugel 58 leicht aus dem Ringstopfen 59 und damit stirnseitig aus den Bolzeiikopf 34 herausragt, aber durch den Ringstopfen 59 in der Bohrung 55 gefangen ist. Wenn die Rollkugel 58 nun eine Führungsflanke berührt, rollt sie auf dieser ab und zwingt das Palettenband 15 entlang der Führungsflanke zu rollen.

Wie insbesondere in der Figur 5 erkennbar ist, steckt der montierte Befestigungsbolzen 31 in einer Stützhülse 56, 57, welche die beiden Kettenlaschen 21 eines Kettengliedes 24, 25 miteinander verbindet. Diese Stützhülse 56, 57 dient dazu, dass beim Festziehen der Schraubenmutter 33 am Befestigungsbolzen 31 eine Vorspannkraft innerhalb dieser Schraubenverbindung beziehungsweise Befestigungseinrichtung 30 erzeugt und aufrechterhalten werden kann. Ohne die Stützhülse 56, 57 würden die beiden

Kettenlaschen 21 in der Mitte gegeneinander gezogen und dadurch das Kettenglied 24, 25 plastisch deformiert. Da die Gelenkkette 69A schmale Kettenglieder 24 und breite Kettenglieder 25 aufweist, müssen im vorliegenden Beispiel auch die Stützhülsen 56, 57 unterschiedliche Längen aufweisen. Die zu den schmalen Kettengliedern 24 passende Stützhülse 56 dient gleichzeitig der Befestigung des Distanzelements 39 am schmalen Kettenglied 24, da sie in das Distanzelement 39 hineinragt.

Obwohl die Erfindung durch die Darstellung spezifischer Ausführangsbeispiele beschrieben worden ist, ist es offensichtlich, dass zahlreiche weitere

Ausführungsvarianten in Kenntnis der vorliegenden Erfindung geschaffen werden können, beispielsweise indem andere Typen von Gelenkketten wie beispielsweise Rollenketten, Zahnketten, Flyerketten und dergleichen mehr als Zugmittel verwendet werden. Selbstverständlich können Paletten 14 auch an. Gelenkketten mit drei unterschiedlich breiten Kettengliedern mit der erflndungsgemässen

Befestigungsvorrichtung 30 befestigt werden, sofern die in Figur 5 gekennzeichnete Topfbodenstärke P gleich der Dicke Z einer Kettenlasche 21 ist. Eine mögliche Abfolge wäre dann, dass bei den breitesten Kettengliedern ein Befestigungsbolzen 31 ohne Topfscheibe 32, bei mittleren Kettengliedern ein Befestigungsbolzen 31 mit Topfscheibe 32, deren Topfbodenring 51 an der Kettenlasche 21 anliegt, und bei schmalen

Kettengliedern ein Befestigungsbolzen 31 mit Topfscheibe 32, deren Topfrand 52 an der Kettenlasche 21 anliegt, verwendet wird.

Ferner sind nicht zwingend zwei seitlich der Paletten 14 angeordnete Zugmittel 19A, 19B, 69A erforderlich. Ein Palettenband 15 kann auch nur ein Zugmittel 19A, 19B, 69A aufweisen, welches bezogen auf die Breite des Palettenbandes 15 vorzugsweise mittig der Paletten 14 angeordnet ist.

Auch wenn aus fertigungstechnischer Sicht und wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt, eine rotationssymmetrische Ausgestaltung der Topfscheibe vorteilhaft erscheint, inuss die Topfscheibe nicht zwingend kreisrund ausgebildet sein. Sie kann beispielsweise auch einen Topfbodenring mit einer dreieckigen, quadratischen, rechteckigen, vieleckigen oder elliptischen Grundfläche aufweisen, wobei der Topfrand auch nicht zwingend exakt an den Rändern dieser Grandfläche des Topfbodenrings umlaufen muss.