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Patent Searching and Data


Title:
FASTENING ELEMENT FOR CONNECTING TRANSMISSION MEANS TO A LEVER ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/180457
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to fastening elements for connecting transmission means such as tie rods, Bowden cables or the like to lever elements, in particular for motor vehicle locks, and to connecting arrangements equipped with such fastening elements . In order to allow reliable mounting and a structurally simple manufacture of the fastening elements, the fastening element is provided with a bayonet contour in such a manner that the fastening element, when mounted, is hinged to the lever element (14) so as to be swiveled about a swivel axis (22). Owing to the swivelability and secure fastening to the lever element, the fastening element is particularly suitable for use in an actuation-force transmission chain between a motor vehicle lock and an actuating element for actuating said motor vehicle lock.

Inventors:
HEIDE, Thomas (Schützdellerweg 1, Essen, 45259, DE)
Application Number:
DE2014/000201
Publication Date:
November 13, 2014
Filing Date:
April 17, 2014
Export Citation:
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Assignee:
KIEKERT AKTIENGESELLSCHAFT (Höseler Platz 2, Heiligenhaus, 42579, DE)
International Classes:
F16C1/10; E05B79/12; E05B79/16
Foreign References:
EP0183019A11986-06-04
DE19807084A11999-08-26
DE19961824A12000-07-06
DE102010015058A12011-10-06
DE19546469C11997-01-30
DE102010015058A12011-10-06
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Claims:
Ansprüche

1 . Befestigungselement ( 1 ) zur Anbindung von Ü bertragungsmitteln wie Zugstangen, Bowdenzüge o. dgl . an ein Hebelelement ( 1 4) , insbeson dere für Kraftfahrzeugschlösser, wobei das Befestigungselement ( 1 ) zur Kopplung mit einem Ü bertragungselement gegebenenfalls als Buchse ( 7) ausgestaltet ist, wobei das Befestigungselement mit einer Öffnung ( 1 5) des Hebelelements ( 1 4) verbindbar ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement eine Bajonettkontur (9, 9a) aufweist, so dass das Befestigungselement im montierten Zustand u m eine Verschwenkachse (22) schwenkbar am He belelement angelenkt ist.

2. Befestigungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement ein oder mehrere bezogen auf die Verschwenkachse (22) des Befestigu ngselements radiale Vorsprü nge (9, 9a) aufweist.

3. Befestigu ngselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement einen sich parallel zu dessen Verschwenkachse (22) erstreckenden za pfenförmigen Bereich (3) aufweist, und/oder, dass das Befestigungselement einen senkrecht zu dessen Verschwenkachse (22) verlaufenden stegförmigen Bereich (2) u mfasst, der vorzugsweise im montierten Zustand des Befestigungselements mit dem Hebelelement ( 1 4) zur Anlage gebracht werden kann .

4. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement am stegförmigen Bereich (2) einen sich im Wesentlichen parallel zur Verschwenkachse (22) erstreckenden Fortsatz (5) aufweist, der insbesondere im montierten Zustand des Befestigungselements an einer Außenkontur (19) des Hebelelements (14) verschwenkbar anliegt.

Befestigungselement nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (5) an der der Außenkontur (19) des Hebelelements (14) zugewandten Seite eine Abkantung (6) aufweist, und/oder, dass der Fortsatz (5) stiftförmig ausgebildet ist.

Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der stegförmige Bereich (2) bezogen auf die Verschwenkachse (22) des Befestigungselements auf der Seite des Fortsatzes (5) länger ausgestaltet ist und vorzugsweise auf dieser Seite eine Aussparung (23) aufweist.

Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zapfenförmige Bereich (3) unterschiedlich dimensionierte radiale Vorsprünge (9, 9a) aufweist, vorzugsweise derart, dass der größer dimensionierte Vorsprung (9) bezogen auf die Verschwenkachse (22) des Befestigungselements auf der Seite des Fortsatzes (5) angeordnet ist.

Anbindungsanordnung zur Verbindung eines Übertragungsmittels wie einer Zugstange, eines Bowdenzugs o. dgl. an ein Hebelelement (14), insbesondere für ein Kraftfahrzeugschloss, mit einem Befestigungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem schwenkbar gelagerten Hebelelement (14), wobei das Befestigungselement in einer exzentrisch zur Hebelachse (16) des Hebelelements angeordneten Öffnung (15) für das Ein- oder Ausleiten von Betätigungsbewegungen anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement nach Art eines Bajonettverschlusses in der Öffnung (15) des Hebelelements aufgenommen ist, so dass das Befestigungselement (1) schwenkbar am Hebelelement (14) angelenkt ist.

9. Anbindungsanordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (15) des Hebelelements bezogen auf dessen Umfang wenigstens eine radial erstreckende Ausnehmung (17) aufweist, die insbesondere korrespondierend zu dem Vorsprung (9, 9a) des Befestigungselements ausgestaltet ist.

10. Anbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelelement benachbart zur Öffnung (15) eine Außenkontur (19) für das Zusammenwirken mit dem Befestigungselement (1) insbesondere dem Fortsatz (5) des Befestigungselements aufweist, vorzugsweise derart, dass ein vorbestimmter Schwenkbereich für das Befestigungselement (1) bereitgestellt wird.

11. Anbindungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur (19) des Hebelelements einen Endanschlag (20) und/oder einen Begrenzungsabschnitt (21) für die Verschwenkung des Befestigungselements (1) aufweist, wobei der Begrenzungsabschnitt (21) bezogen auf die Verschwenkachse (22) des Befestigungselements als radiale Erhebung ausgeführt ist, insbesondere dergestalt, dass das Befestigungselement nur federelastisch verformend über den Begrenzungsabschnitt (21) hinweg geführt werden kann.

Description:
Befestigungselement zur Anbindung von Übertragungsmitteln

an ein Hebelelement

Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement zur Anbindung von Übertragungsmitteln wie Zugstangen, Bowdenzüge o. dgl. an ein Hebelelement gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine Anbindungsanordnung mit einem derartigen Befestigungselement insbesondere für Kraftfahrzeugschlösser.

Befestigungselemente der in Rede stehenden Art können in verschiedenen Bereichen eines Kraftfahrzeugs Anwendung finden. Vorliegend steht insbesondere die Anwendung im Rahmen einer Betätigungs-Kraftwirkungskette zwischen einem Kraftfahrzeugschloss und einem Betätigungselement zur Betätigung des Kraftfahrzeugschlosses im Vordergrund. Bei der Schließeinrichtung kann es sich beispielsweise um Türen, Schiebetüren, Heckdeckel, Motorhauben o. dgl. eines Kraftfahrzeugs handeln.

Es ist bekannt, Verriegelungselemente für eine Verbindungsstange zwischen einer Betätigungs- und/oder Verriegelungseinrichtung und einem Betätigungs- und/oder Riegelelement mit einem Clipelement auszugestalten. Der grundsätzliche Aufbau einer solchen Anordnung ist in der DE 10 2010 015 058 AI gezeigt. Das Clipelement ist dabei zweiteilig gestaltet und durch dessen Teilelemente gegen Heraushebeln gesichert. Die über einen gemeinsamen Steg miteinander verbundenen Teilelemente sind längsparallel zur Verbindungsstange bewegbar und so ausgestaltet, dass ein Teilelement an ein Endstück der Verbindungsstange angelegt werden kann.

Zwar erlaubt das Verriegelungselement die Realisierung der geforderten Funktionalität in Bezug auf ein Sichern einer Verbindungsstange gegen selbsttätiges Lösen. Allerdings ist der zweiteilige Aufbau des

|Bestätigungskopie| Clipele ments konstruktiv sowie fertigungstechnisch nicht zufriedenstellend . Ferner erschwert der Aufbau mit separaten Teilelementen die Montage, was im Nach hinein zu Problemen in der geforderten Funktionalität des montierten Verriegelungselements fü hren kann .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement sowie eine Anbindungsanordnung zu verbessern und weiterzubilden, und zwar insbesondere derart, dass die oben genannten N achteile mit einfa c hen konstruktiven Mitteln beseitigt werden .

Die Aufga be wird durch ein Befestigungselement gem äß Anspruch 1 sowie einer Anbindungsanordnung gemäß dem Nebenanspruch gelöst. Vorteil hafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den U ntera nsprüchen .

Wesentlich ist die Ü berlegung, am Befestigungselement eine Bajonettkontur vorzusehen, so dass das Befestigungselement im montierten Zustand - also in dem in der Öffnu ng des Hebelelements verbu ndenen Zustand - u m eine Verschwenkachse schwenkbar a m Hebelelement angelenkt ist. Die Bajonettkontur ermöglicht zu nächst eine einfach herstellbare mechanische Verbindu ng des Befestig ungselements in der Öffnung des Hebelelements. Die Bajonettkontur ist vorzugsweise so gestaltet, d ass das Befestig ungselement durch Einführen und Drehen in der Öffnu ng des Hebelelements mit diesem verbunden werden kann .

Interessa nt ist bei der vorschlagsgemäßen Lösung darüber hinaus, dass das Befestigungselement um eine Verschwenkachse schwenkbar am Hebelelement a ngelenkt werden kann . Die Anbindung eines Übertra gungsmittels wie einer Zugstange, einem Bowdenzug o. dg l . kan n dann, beispielsweise an dem als Buchse ausgebildeten Befestigungselement, sicher realisiert werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Anbindung aufgrund dynamischer Belastungen sel bsttätig gelöst wird oder Schaden nimmt.

Ferner ermöglicht die vorschlagsgemäße Lösung eine Verliersicherung des m ontierten in der Öffnung des Hebelelements montierten Befestigungselements, ohne dass separate Sicherungselemente vorg esehen sein müssen . Auf die Montage separater Sicheru ngselemente kann insoweit verzichtet werden und fehlerhafte Mon tag en lassen sich zuverlässig vermeiden .

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Befestigungs-element ein oder mehrere bezogen auf die Versc hwen kachse des Befestigungselements radiale Vorsprünge auf. I n Verbindung mit der Öffnung des H ebelelements stellen diese eine einfa ch herzustellende und/oder lösbare Verbin dung nach Art eines Bajonettverschlusses bereit. Vorzugsweise sind wenigstens zwei Vorsprü nge an gegenüberliegenden Seiten des Befestigungselements vorgesehen, um eine stabile Kopplung zwischen dem Befestigungselement und dem Hebelelement zu ermöglichen.

In beson ders bevorzugter Ausgestaltung weist das Befestigungselement ein en sich parallel zu dessen Verschwenkachse erstreckenden za pfenförmigen Bereich auf . Alternativ oder ergänzend weist d as Befestigungselement einen sen krecht zu dessen Verschwenkachse verlaufenden stegförmigen Bereich auf, der vorzugsweise i m montierten Zusta n d des Befestigungselements mit dem Hebelelement zur Anlage kom mt. Der parallel zur Verschwenkachse verlaufende za pfenförmige Bereic h bildet eine konstruktiv stabile Ausführung des Befestigungselements. Vorzugsweise ist der zapfenförmige Bereich im Inneren als Buchse ausgestaltet, um so auf einfache Weise eine Anbindungsnnöglichkeit für ein Übertragungsmittel wie einer Zugstange, einem Bowdenzug o. dgl. bereitzustellen. Mit dem senkrecht zur Verschwenkachse verlaufenden stegförmigen Bereich lässt sich eine weitere Stabilisierung des Befestigungselements insbesondere im montierten Zustand in Verbindung mit dem zur Anlage kommenden Hebelelement realisieren.

Bei einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist am stegförmigen Bereich ein sich im Wesentlichen parallel zur Verschwenkachse erstreckender Fortsatz vorgesehen, der insbesondere im montierten Zustand des Befestigungselement an einer Außenkontur des Hebelelements verschwenkbar anliegen kann bzw. anliegt. Hiermit lässt sich besonders einfach eine sichere Führung und Stabilisierung des Befestigungselements am verbundenen Hebelelement realisieren.

Der Fortsatz kann zweckmäßig auch an der der Außenkontur des Hebelelements zugewandten Seite eine Abkantung aufweisen. Mit "Abkantung" ist gemeint, dass der Fortsatz an der der Außenkontur zugewandten Seite einen hervorstehenden Abschnitt aufweist, der im Wesentlichen kantenförmig ausgebildet ist. Die Abkantung kann entsprechend auch abgerundet und/oder abgeflacht gestaltet sein. Demgemäß lässt sich eine gezielte und verbesserte Führung sowie Stabilisierung des Befestigungselements an der Außenkontur des Hebelelements erzielt.

Alternativ oder ergänzend kann der Fortsatz auch im Wesentlichen stiftförmig ausgebildet sein. Es ist möglich, den stiftförmigen Fortsatz vom Profil her betrachtet rund, quadratisch oder aber auch abgeflacht auszubilden. Die Längserstreckung des Fortsatzes verläuft dann vorzugsweise parallel zur Verschwenkachse des Befestigungselements. Der stiftförmige Fortsatz dient der verbesserten Abstützu ng u nd Sta bilisieru ng des Befestigu ngselements a m Hebelelement, so dass ins besondere die in der Regel mit hohen Taktzeiten verbu ndenen Montagearbeiten wie z. B . das Einfügen und gegebenenfalls Lösen von Ü bertragu ngsmittels wie Zugstangen besonders einfach durchgef ührt werden kön nen .

I n weiterer Ausgestaltung ist der stegförmige Bereich bezogen auf die Verschwenkachse des Befestigungselements auf der Seite des Fortsatzes länger ausgestaltet. Vorzugsweise ist auf dieser Seite eine Aussparu ng des stegförmigen Bereichs vorgesehen . Dies ermöglicht eine Gewichts-red uzierung und konstruktive Aussteifung des Befestigungselements.

Der zapfenförmige Bereich kann zweckmäßig auch unterschiedlich di mensionierte radiale Vorsprünge aufweisen . Vorzugsweise ist dann der größer dimensionierte Vorsprung bezogen auf die Verschwen kachse des Befestigungselements auf der Seite des Fortsatzes angeord net. Hiermit lässt sich ein besonders stabiler und sicherer Eingriff der Bajonettkontur in der Öffnung des Hebelelements realisieren, indem die ra dialen Vorsprünge in Verbindung mit dem stegförmigen Bereich den entsprechenden Bereich der Öffnung des Hebelelements sicher u m greifen .

In bevorzugter Ausgestaltung ist das Befestigungselement, insbeson dere der

stegförmige Bereich gegebenenfalls mit daran a nschließendem Fortsatz, zu mindest bereichsweise federelastisch verform bar ausgebildet. Vorzugsweise ist das Befestigungselement aus eine m Ku nststoff hergestellt. Die federelastische Verformbarkeit des Befestigungselements insbesondere des stegförmigen Bereichs u nd gegebenenfalls des Fortsatzes ermöglichen die Verbindung mit der Öffn u ng des Hebelelements nach Art einer Federklemme. Auf diese Weise lässt sich eine selbsthemmende Kopplung zwischen Befestigungselement u nd Öffnung des Hebelelements realisieren . Vorzu gsweise ist die Anord nung so getroffen, dass der Fortsatz des stegförmigen Bereichs beim Drehen des Befestigungselements in der Öffn un g des H ebelelements ausgelen kt wird u nd dann einrastet.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Anbin du ngsanordnung mit einem vorschlagsgemäßen

Befestigu ngselement als solche beansprucht. Auf alle Ausfü hru ngen, die geeignet sind, die Anbindu ngsanordnung zu beschreiben, darf verwiesen werden.

Um eine entsprechende Kopplung des Befestigungselements mit dem Hebelele ment zu ermöglichen, kann die Öffnung des Hebelelements zwec kmäßig bezogen auf deren U mfang wenigstens eine radial erstrec kende Ausnehmung aufweisen, die insbesondere korrespondierend zu dem Vorsprung des Befestigungselements ausgestaltet ist. Werden beispielsweise mehrere Vorsprünge a m Befestig ungselement vorgesehen, so können mehrere entsprechende Ausneh mungen an der Öffnung des Hebelelements vorgesehen werden, um eine einfache Verbindung durch Einführen und Drehen nach Art eines Bajonettverschlusses zu ermöglichen.

Besonders vorteil haft ist es, benachbart zur Öffnung des Hebelelements eine Außenkontur für das Zusam menwirken mit dem Befestig ungselement und gegebenenfalls dem Fortsatz des stegförmigen Bereichs vorzusehen. Ganz besonders vorteil haft ist die Auße n kontur so getroffen, dass ein vorbestim mter Schwenkbereich für das Befestigungselement bereitgestellt wird . Hiermit lässt sich gezielt eine Verschwenkbarkeif des Befestigungselements einstellen und eine verbesserte stabile Führung des Befesfigungselemenfs realisieren, so dass insbesondere ein selbsttätiges oder unbeabsichtigtes Lösen des Befesfigungselemenfs verhindert wird. Die Außenkontur kann zweckmäßig einen Endanschlag aufweisen, der beispielsweise auf einer Seife der Außenkontur ein weifergehendes Verschwenken des Befesfigungselemenfs verhindert. Alternativ oder ergänzend kann zweckmäßig ein Begrenzungsabschnitf vorgesehen werden, wobei der Begrenzungsabschnift bezogen auf die Verschwenkachse des Befesfigungselemenfs als radiale Erhebung ausgeführt ist. Vorzugsweise ist der Begrenzungsabschnitf so getroffen, dass das Befestigungselement nur federelasfisch verformend über den Begrenzungsabschnift hinweg geführt werden kann. Hiermit lässf sich das Befestigungselement selbsthemmend an der Außenkontur des Hebelelements koppeln und gleichzeitig ein vorbestimmfer Schwenkbereich des Befesfigungselemenfs erzielen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. la eine Vorderansicht eines Befestigungselement,

Fig. lb eine Schnittansicht (A-A) des Befestigungselements,

Fig. lc eine Draufsicht auf das Befesfigungselement und

Fig.2 eine schemafische Ansicht eines Hebelelemenfs.

Es darf darauf hingewiesen werden, dass das vorschlagsgemäße Befesfigungselement 1 und die Anbindungsanordnung in allen denkbaren Bereichen eines Kraftfahrzeugs anwendbar sind, in denen Übertragungsmittel wie Zugstangen, Bowdenzüge o. dgl. an entsprechende Hebelelemente 14 im Rahmen einer Kraftwirkungs- Betätigungskette angebunden werden sollen. In besonders bevorzugter Ausgestaltung findet das vorschlagsgemäße Befestigungselement 1 bzw. die Anbindungs-anordnung allerdings Anwendung im Rahmen einer Kraftwirkungs-Betätigungskette zwischen einem

Kraftfahrzeugschloss und einem Betätigungselement zur Betätigung des Kraftfahrzeugschlosses. Fig. 2 betrifft entsprechend einen hier für ein Kraftfahrzeugschloss ausgestalteten Innenverriegelungshebel.

Das in Rede stehende Befestigungselement 1 ist wie in den Figuren la bis 1 c

gezeigt mit einem zapfenförmigen Bereich 3 und einem stegförmigen Bereich 2 ausgestattet. Der zapfenförmige Bereich 3 wird bei der Verbindung mit einem Hebelelement in die Öffnung 15 des Hebelelements eingeführt. Der stegförmige Bereich 2 liegt im montierten Zustand an einer Seite des Hebelelements 14 verschwenkbar an, um eine stabile Führung zu erreichen. Nach Innen hin weist der stegförmige Bereich 2 eine Aussparung 23 auf.

Wesentlich ist nun, dass das Befestigungselement 1 eine Bajonettkontur aufweist, und zwar dergestalt, dass das Befestigungselement im montierten Zustand um die Verschwenkachse 22 schwenkbar am Hebelelement angelenkt ist. Der zapfenförmige Bereich 3 verläuft im Wesentlichen parallel zur Verschwenkachse 22 und ist vorzugsweise zur Mitte hin als Buchse 7 augestaltet, um eine einfache Anbindung eines Übertragungsmittels wie einer Zugstange zu ermöglichen. Der stegförmige Bereich 2 erstreckt sich im Wesentlichen senkrecht zur Verschwenkachse 22.

Wie aus Fig. la ersichtlich kann der zapfenförmige Bereich 2 ferner hervorstehende Anschläge 4 aufweisen, die einen verbesserten Anschluss eines Übertragungselements und gegebenenfalls eine Verdrehbegrenzung bereitstellen.

Fig. lb zeigt eine Schnittansicht (A-A) und verdeutlicht die bezogen auf die Verschwenkachse 22 radial hervorstehenden Vorsprünge 9, die auch als hervorstehende Nase 9a ausgebildet werden kann. In Verbindung mit dem zapfenförnnigen Bereich 3 sowie dem stegförmigen Bereich 2 kann nach Art eines Bajonettverschlusses eine schwenkbare Kopplung mit dem Hebelelement 14 realisiert werden. Die Kopplung wird grundsätzlich durch Einführen des Befestigungselements 1 in die Öffnung 15 des Hebelelements und anschließendem Drehen des Befestigungselements 1 erzielt.

Bei den in den Fig. la bis Fig. lc dargestellten Ausführungsbeispielen ist ein parallel zur Verschwenkachse 22 verlaufender Fortsatz 5 des stegförmigen Bereichs 2 vorgesehen. Dieser Fortsatz 5 kann wie dargestellt als stiftförmiger abgeflachter Fortsatz 5 ausgestaltet sein und sich z.B. bezogen auf den Verlauf der Verschwenkachse 22 bis zur Höhe des radialen Vorsprungs 9 und 9a erstrecken. Der Abstand des Vorsprungs 9 bzw. Nase 9a zum stegförmigen Bereich 2 ist dann vorzugsweise zwischen 1.5 bis 2 mm. Im montierten Zustand liegt der Fortsatz 5 des stegförmigen Bereichs 2 an einer Außenkontur 19 des Hebelelements an, um eine verbesserte Führung des Befestigungselement 1 am Hebelelement 14 zu ermöglichen. Entsprechend ist der stegförmige Bereich 2 bezogen auf die Verschwenkachse 22 auf der Seite des Fortsatzes 5 länger ausgebildet und weist vorzugsweise eine Aussparung 23 zur Mitte hin auf. Einzelheiten zur Außenkontur 19 des Hebelelements 14 werden weiter unten erläutert. Die radialen Vorsprünge 9 und 9a sind hier u nterschiedlich dimensioniert, wobei der größer dimensionierte Vorsprung 9 bezogen auf die Verschwenkachse 22 auf der Seite des Fortsatzes 5 angeord net ist. D er als Nase 9a ausgesta ltete Vorsprung ist dann auf der gegen überliegenden Seite des zapfenformigen Bereichs 3 angeordnet.

Der za pfenförmige Bereich 3 des Befestigungselement weist beispielsweise einen äußeren Durchmesser 1 0 von 5 bis 1 1 m m auf . Zur Verschwen kachse 22 hin ist der zapfenformigen Bereichs 3 vorzugsweise als Bu chse 7 ausgestaltet, um eine einfache Verbindung ein es Übertragungsmittels zu ermöglichen. Der Durchmesser der Buchse 7 ist beispie lsweise zwischen 3 und 5 m m. Das Befestigungselement 1 ist vorzugsweise einstückig aus Kunststoff hergestellt. Der stegförmige Bereich 2 und der daran angeschlossene Fortsatz 5 sind zu mindest bereichsweise federelastisch verformend ausgeführt, um eine federelastische Auslenkung des Fortsatzes 5 für eine Verbindung nach Art ein er Federklemme zu ermöglichen. Der Fortsatz 5 weist hier auch eine Abkantung 6 an der der Außenkontur 1 9 des Hebelelements 1 4 zugewandten Seite a uf. Die Abkantung 6 ist vorzugsweise in Richtung der Verschwen kachse 22 hin ausgerichtet. Die Abka ntung 6 ka n n grundsätzlich auch mit einer gerundeten bzw. abgeflachten hervorstehenden Kante ausgestaltet werden, um eine sichere Führu ng des Befestigungselements 1 an der Außenkontur 1 9 des H ebelelements zu erzielen . Der Abstand 1 1 der Abka ntung 6 zur Verschwenkachse 22 des Befestigungselements 1 ist beispielsweise zwischen 6 und 1 1 m m gewä hlt.

Fig. l c zeigt das Befestigungselement in einer Draufsicht. Der zapfenförmige Bereich 3 ist hier - also von der Seite des Fortsatzes 5 her betrachtet - vorzugsweise so ausgestaltet, dass senkrecht zur Versc hwen kac hse 22 ein einseitig offener, im Wesentlic hen kreisförmiger Durchgang 13 gebildet wird. Der Durchgang 13 kann z.B. als Anschluss für ein Übertragungsmittel wie einer Zugstange dienen. Der Durchgang 13 kann dann so ausgestaltet sein, dass ein Übertragungsmittel durch federelastische Verformung aufgenommen werden kann.

Fig. 2 zeigt das Hebelelement 14, das zur Betätigung um eine Hebelachse 16 schwenkbar gelagert ist. Dabei ist das Hebelelement 14 mit einer exzentrisch zu der Hebelachse 16 angeordneten Öffnung 15 für das Ein- oder Ausleiten von Betätigungsbewegungen ausgestattet. Die Öffnung 15 dient der Aufnahme des Befestigungselements 1, um so eine schwenkbare Anbindung eines Übertragungsmittels wie einer Zugstange, eines Bowdenzugs o. dgl. am Hebelelement 14 zu erreichen. An der Öffnung 15 sind bezogen auf die Verschwenkachse 22 radial erstreckende Ausnehmungen 17 vorgesehen, die vorzugsweise an gegenüberliegenden Seiten der Öffnung 15 angeordnet sind. Die Dimensionierung der Ausnehmungen 17 ist insbesondere so getroffen, dass ein Einführen des Befestigungselements 1 von dem zapfenförmigen Bereich 3 her nebst radialer Vorsprünge 9 und 9a möglich ist. Durch anschließendes Drehen des Befestigungselements 1 wird eine verschwenkbare Kopplung zwischen Befestigungselement 1 und Hebelelement 14 bereitgestellt. Der kreisförmige Bereich der Öffnung 15 weist vorzugsweise einen Durchmesser zwischen 6 bis 11 mm auf. Vorzugsweise sind zwei unterschiedlich dimensionierte Ausnehmungen 17 an der Öffnung 15 vorgesehen. Die größer dimensionierte Ausnehmung 17 weist dann beispielsweise über den Umfang der Öffnung 15 betrachtet eine Breite 18 von 5 bis 7 mm auf. Mit den unterschiedlich dimensionierten Ausnehmungen 17 lässt sich eine Fehlmontage des Befestigungselements 1 am Hebelelement 14 verhindern. Vorzugsweise ist es so, dass benachbart zur Öffnung 15 des Hebelelements 14 eine Außenkontur 19 vorgesehen ist. Diese ermöglicht im montierten Zustand das Zusammenwirken mit dem Fortsatz 5 des Befestigungselements 1 für die Verschwenkbarkeit in einem vorbestimmten Schwenkbereich. Die Außenkontur 19 ist insbesondere so getroffen, dass an einer Seite ein Endanschlag 20 vorgesehen ist, der den Schwenkbereich des Befestigungselements 1 sicher begrenzt, und ergänzend auf der anderen Seite der Außenkontur 19 ein Begrenzungsabschnitt 21 vorhanden ist, der bezogen auf die Verschwenkachse 22 des Befestigungselements als radiale Erhebung ausgebildet ist. Der Begrenzungsabschnitt 21 ist vorzugsweise so ausgebildet, dass das Befestigungselement 1 nur federelastisch verformend über den Begrenzungsabschnitt 21 hinweg geführt werden kann. Vorzugsweise ist der Begrenzungsabschnitt 21 auf der Seite der Außenkontur 19 mit einem steileren Winkel als auf dem zur Außenkontur 19 hinführenden Auslenkungsabschnitt 8 ausgeführt. Der Auslenkungsabschnitt 8 ist insbesondere so ausgestaltet, dass der radiale Abstand zur Verschwenkungsachse 28 zum Begrenzungsabschnitt 21 hin stetig ansteigt. Dagegen weist die Außenkontur 19 auf der Seite des Begrenzungsabschnitts 21 vorzugsweise einen im Vergleich dazu steileren Winkel auf, um ein selbsttätiges Lösen des Befestigungselements 1 zuverlässig zu verhindern. Der federelastisch verformbare Fortsatz 5 des Befestigungselements 1 ermöglicht so eine einfache und sichere Montage des Befestigungselements 1 am Hebelelement, so dass eine Verliersicherung des Befestigungselement 1 gewährleistet wird und zugleich fehlerhafte Montagen und damit einhergehende Mängel der Anbindungsanordnung vermieden werden. Die Außenkontur 19 ist vorzugsweise mit einem Radius zwischen 8 und 9 mm zur Verschwenkachse 22 angeordnet. Der von der Außenkontur 19 gebildete Kreisbogen umschließt dann insbesondere einen Winkel von 40 bis 50 °.

Bei den dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispielen ist das Befestigungselement 1 und das Hebelelement 14 einstückig ausgestaltet. Dadurch lässt sich das Befestigungselement 1 bzw. das Hebelelement 14 mit geringem fertigungstechnischem Aufwand herstellen. Das Hebelelement 14 weist vorzugsweise eine Stärke von 1 bis 2 mm auf.

Bezugszeichen:

Befestigungselement

2 stegförmiger Bereich

3 zapfenförmiger Bereich

4 Anschlag

5 Fortsatz

6 Abkantung

7 Buchse

8 Auslenkungsabschnitt

9 Vorsprung

9a Nase

10 äußerer Durchmesser des zapfenförmigen Bereichs 11 Abstand der Abkantung zur Verschwenkachse

12 Abstand des stegförmigen Bereichs zum Vorsprung

13 Durchgang

14 Hebelelement

15 Öffnung des Hebelelements

16 Hebelachse

17 Ausnehmung

18 Breite der Ausnehmung

19 Außenkontur

20 Endanschlag

21 Begrenzungsabschnitt der Außenkontur

22 Verschwenkachse des Befestigungselements

23 Aussparung