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Patent Searching and Data


Title:
FASTENING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/109383
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention proposes a blind fastening element, which is constructed similarly to a screw. The fastening element thus has a head (1), which is disposed on one end of the shaft (3) and has a contact surface, which faces toward the shaft, for contact on the object to be fastened. On the opposite front end, the fastening element has a punch face (7), which runs approximately transversely to the longitudinal axis and is enclosed by a closed punch edge (8). The diameter of said punch face is less than the diameter of the shaft, for example, the diameter is in the range of approximately 70% to 30% of the diameter of the shaft. The shaft itself may be smooth on its exterior, if the fastening element is to be used as a blind rivet, or may have a thread (9), however, if the fastening element is to be fastened after the punch procedure by rotating.

Inventors:
FRANK, Uwe (Lilienstrasse 33, Pfedelbach-Windischenbach, 74629, DE)
Application Number:
EP2009/001548
Publication Date:
September 11, 2009
Filing Date:
March 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
ADOLF WÜRTH GMBH & CO. KG (Reinhold-Würth-Strasse 12-17, Künzelsau, 74653, DE)
FRANK, Uwe (Lilienstrasse 33, Pfedelbach-Windischenbach, 74629, DE)
International Classes:
F16B5/04; F16B25/10; F16B35/04
Domestic Patent References:
WO2009024311A2
Foreign References:
DE102006002238A1
US4355466A
DE102006002238A1
DE19535537A1
US2703419A
GB1479600A
Other References:
See also references of EP 2229538A1
Attorney, Agent or Firm:
SCHÖNDORF, Jürgen (Patentanwälte Ruff, Wilhelm Beier, Dauster & Partne, Kronenstrasse 30 Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Blindbefestigungselement, mit 1.1 einem Schaft (3), 1.2 einem an dem einen Ende des Schafts (3) ausgebildeten Kopf (1 ), der

1.3 an seiner dem Schaft (3) zugewandten Unterseite (2) eine Anlagefläche aufweist,

1.4 einem an dem gegenüberliegenden vorderen Ende des Schafts (3) ausgebildeten Stanzende (10, 20, 30, 40),

1.5 einer Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen eines Stanzvorgangs sowie mit

1.6 einer Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen eines Befestigungsvorgangs.

2. Blindbefestigungselement nach Anspruch 1 , bei dem das Stanzende (10, 20, 30, 40) eine quer verlaufende Stirnfläche (7, 17, 27, 37) aufweist, die von einer im Wesentlichen vollständigen Stanzkante (8) begrenzt ist.

3. Blindbefestigungselement nach Anspruch 2, bei dem der Durchmesser der Stirnfläche (7, 17, 27, 37) zwischen etwa 30% und 70%, vorzugsweise zwischen etwa 60% und etwa 40% des Durchmessers des Schafts (3) liegt.

4. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Stanzende (10, 20, 30, 40) hinter der Stirnfläche (7, 17, 27, 37) einen zylindrisch verlaufenden Abschnitt (6a) aufweist.

5. Blindbefestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Stanzende (10, 20, 30, 40) hinter der Stirnfläche (7, 17,

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27, 37) einen hinterschnittenen Abschnitt (6 b) aufweist.

6. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der übergang zwischen der Stirnfläche des Stanzendes und dem Schaft (3) mindestens teilweise konisch ausgebildet ist.

7. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der übergang zwischen der Stirnfläche des Stanzendes und dem Schaft (3) mindestens teilweise konkav verläuft.

8. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die vordere Stirnfläche (7, 37) in einer Ebene liegt.

9. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die vordere Stirnfläche (37) in einer leicht schräg gegenüber einer Querebene verlaufenden Ebene liegt.

10. Blindbefestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Stanzkante (8) gegenüber einer Ebene geringfügig abweicht.

11. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Befestigungsvorgang ein Drehen ist beziehungsweise ein Drehen umfasst.

12. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden An- sprüche, bei dem der Befestigungsvorgang ein Schlagen ist beziehungsweise ein Schlagen umfasst.

13. Blindbefestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Befestigungsvorgang ein Ziehen ist beziehungsweise ein Ziehen umfasst.

14. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft (3) mindestens teilweise glatt und zylindrisch ausgebildet ist.

15. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft (3) mindestens teilweise eine umlaufende Rip- pung aufweist.

16. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft (3) mindestens teilweise ein Gewinde (9) auf- weist.

17. Befestigungselement nach Anspruch 16, bei dem das Gewinde sich über den übergangsbereich zwischen dem Stanzende und dem Schaft (3) erstreckt.

18. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 15 bis 17, mit mindestens einer Schabenut (43).

19. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft (3) mindestens teilweise einen Kreisquerschnitt aufweist.

20. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft (3) mindestens teilweise einen trilobularen Querschnitt aufweist.

21. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

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bei dem der Schaft (3) ein von der dem Stanzende (30) abgewandten Oberseite (4) des Kopfs (1 ) ausgehendes Sackloch (13) aufweist.

22. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaft, der Kopf und das Stanzende ein einstückiges Bauteil bilden.

23. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , bei dem das Stanzende (30, 40) ein von dem Schaft (3) getrenntes, mit diesem verbundenes Bauteil ist.

24. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Stanzvorgangs eine quer zur Achse des Befestigungselements verlaufende Oberfläche (4) des Kopfs (1) des Befestigungselements ist.

25. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des

Befestigungsvorgangs als eine übliche Schraubenantriebsausbildung (5) ausgebildet ist.

26. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 24, bei dem die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs eine quer zur Längsachse des Befestigungselements verlaufende Fläche ist.

27. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 24, bei dem die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs eine Mantelfläche eines Sacklochs im Schaft des Befestigungselements ist.

28. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 24, bei dem die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs eine Kegelmantelfläche eines Sacklochs im Schaft des Befestigungselements ist.

29. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Kopf (1 ) an seiner Unterseite (2) eine ebene Anlageschulter aufweist.

30. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 28, bei dem der Kopf des Befestigungselements ein Senkkopf ist.

31. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 29, bei dem der Kopf des Befestigungselements ein Mehrkantkopf, insbesondere ein Sechskantkopf ist.

32. Verfahren zum Setzen eines Befestigungselements nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit folgenden Verfahrensschrit- ten:

32.1 mit dem Stanzende (10, 20, 30, 40) des Befestigungselements wird durch einen schlagartigen Vorschub ein Loch in den zu verbindenden Gegenständen (23, 24) eingestanzt,

32.2 das Loch wird durch einen weiteren Vorschub des Befestigungs- elements erweitert,

32.3 der Vorschub wird beendet, sobald das Gewinde (9) des Schafts (3) an oder in das Loch gelangt,

32.4 das Befestigungselement wird eingebracht.

33. Verfahren nach Anspruch 32, bei dem der schlagartige Vorschub derart abgestimmt wird, dass dann, wenn der Gewindeabschnitt (9) das Loch erreicht, der Vorschub endet.

34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, bei dem die Vorgänge des schlagartigen Vorschubs und des Schraubens sich zeitlich überlappen.

35. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 34, bei dem das Befestigungselement bis zur Anlage seines Kopfs (1 ) und/oder bis zur Bildung einer Ansenkung durch einen Senkkopf des Befestigungselements eingeschraubt wird.

36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35, bei dem bereits zu Beginn des schlagartigen Vorschubs das Befestigungselement in Drehbewegung versetzt wird.

Description:

Beschreibung

Befestigungselement

Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement insbesondere zur Verbindung von Bauteilen, mit dem eine Befestigung von einer Vorderseite aus erfolgen kann, ohne dass ein Zugriff auf die Rückseite erforderlich ist. Befestigungselemente dieser Art können beispielsweise Blindniete, Nägel oder selbstbohrende Schrauben sein.

Es ist bereits ein Nagel als Blindbefestigungselement bekannt (DE 102006002238), der mit hoher Geschwindigkeit ohne Drehung durch die im Fügebereich nicht vorgelochten Bauteile so eingetrieben wird, dass die Nagelspitze beide Bauteile vollständig durchdringt, bis die Unterseite des Nagelkopfs sich mit dem aufgeworfenen Material verbindet. Dieser Nagel kann eine rippenartige umlaufende Profilierung oder ein Gewinde zum Lösen der Verbindung aufweisen.

Blindniete mit ballistischen Spitzen sind ebenfalls bekannt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Befestigungselement zu schaffen, das einfach aufgebaut ist und unter den unterschiedlichsten Voraussetzungen gute Befestigungsergebnisse liefert.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Befestigungselement mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Die Erfindung schlägt ebenfalls ein Verfahren zum Setzen eines solchen Befestigungselements vor.

Während bei dem eingangs genannten Befestigungselement das Loch durch starke Verformung der Bauteile mit den daraus resultierenden Verwerfungen erzeugt wird, wird mit dem Befestigungselement nach der

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Erfindung das Loch zunächst dadurch gebildet, dass ein Teil der beiden Bauteile oder mindestens eines der beiden Bauteile ausgestanzt wird. Dies führt zu einem deutlich sauberen Lochrand.

Das Befestigungselement nach der Erfindung weist eine Werkzeugangriffsausbildung auf, an der ein Werkzeug zum Durchführen des Stanzvorgangs angreift. Dies ist üblicherweise ein in Längsrichtung des Befestigungselements wirkendes Werkzeug, das durch eine ruckartige oder schlagartige Bewegung eine Kraft auf das Befestigungselement in des- sen Längsrichtung ausübt.

Zum Durchführen des Befestigungsvorgangs ist ebenfalls eine Werkzeugangriffsausbildung vorgesehen, die gegebenenfalls auch mit der Werkzeugangriffsausbildung für den Stanzvorgang identisch sein kann. Es kann sich aber auch um eine andere Antriebsausbildung handeln, auch wenn für beide Vorgänge ein einziges Werkzeug vorgesehen sein kann.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Stan- zende des Befestigungselements eine quer zur Längsachse verlaufende Stirnfläche aufweist, die von einer im Wesentlichen vollständig umlaufenden Stanzkante begrenzt ist. Dadurch wird ein definierter Teil des Materials ausgestanzt. Bei einer vollständigen Stanzkante wird das Teil nach dem Ausstanzen vollständig entfernt. Es ist aber auch denkbar und sinnvoll, die Stanzkante nicht vollständig umlaufend auszubilden, sondern einen kleinen Teil des Umfangs mit einer abgerundeten Kontur zu versehen. Dann wird zwar auch ein Teil des Materials ausgestanzt, wobei der ausgestanzte Teil an einem kleinen Teil des Rands mit dem Ausgangsmaterial verbunden bleibt, so dass beim Durchführen des Be- festigungsvorgangs dieses Teil nicht abfällt, sondern zur Seite weg gebogen wird.

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Der Durchmesser der genannten Stirnfläche kann kleiner sein als der Durchmesser des Schafts, beispielsweise vorzugsweise in einem Bereich von etwa 30% bis 70%, vorzugsweise 40% bis 60% des Durchmessers des Schafts liegen.

Wenn die Stirnfläche in ihrem Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Schafts, gibt es einen übergangsbereich zwischen beiden Durchmessern, der hinter der Stirnfläche beginnt. Hier kann nun vorgesehen sein, dass das Stanzende des Befestigungselements hinter der Stirnfläche zylindrisch verläuft. Zylindrisch bedeutet, dass die Querschnittsgröße sich nicht ändert, auch nicht die Querschnittsform. Bei der Querschnittsform braucht es sich nicht um eine Kreisform zu handeln, wie auch die Stirnfläche selbst keine Kreisfläche zu sein braucht, jedoch wird die Kreisfläche oder zumindest eine angenäherte Kreisfläche als bevorzugt angesehen. Ebenfalls möglich ist eine Polygonform.

Anstelle eines zylindrisch verlaufenden Abschnitts kann erfindungsgemäß ebenfalls vorgesehen sein, dass hinter der Stirnfläche ein zunächst hinterschnittener Abschnitt vorhanden ist, wo sich also die Querschnitts- große zunächst verringert, bis sie dann wieder kontinuierlich bis zum Durchmesser des Schafts zunimmt.

Ebenfalls möglich ist es, dass der übergang zwischen dem Stanzende und dem Schaft mindestens teilweise konisch ausgebildet ist. Diese Ko- nizität gilt sowohl dann, wenn hinter der Stirnfläche ein zylindrischer Abschnitt vorhanden ist, als auch dann, wenn dort ein Hinterschnitt gegeben ist.

Anstelle eines konischen übergangs kann der übergang mindestens teilweise konkav verlaufen. Beim direkten übergang unmittelbar in den Schaft selbst kann auch eine leichte konvexe Krümmung in Art eines abgerundeten übergangs gegeben sein.

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Es wurde bereits erwähnt, dass die am Stanzende des Befestigungselements vorhandene Stirnfläche quer zur Längsrichtung des Befestigungselements beziehungsweise quer zur Achse des Befestigungsele- ments verläuft. Damit soll ausgedrückt werden, dass ein Abweichen von einer senkrecht zur Längsachse verlaufenden Ebene ebenfalls umfasst sein soll.

Genauer gesagt kann vorgesehen sein, dass die vordere Stirnfläche in einer Ebene liegt. Diese Ebene kann sowohl exakt senkrecht zur Längsachse des Befestigungselements verlaufen, als auch leicht schräg dazu. Das leichte Abweichen von der Senkrechten hat zur Folge, dass der Stanzvorgang nicht an allen Stellen der Stanzkante exakt zum gleichen Zeitpunkt erfolgt, was unter Umständen einen saubereren Schnitt er- möglicht. Vor allem wird dadurch der Schnittkraftverlauf begünstigt.

Die Stirnfläche muss auch nicht in einer Ebene liegen, sie kann leicht von dieser Ebene abweichen, beispielsweise zwei unter einem Winkel verlaufende ebene Teile aufweisen oder auch gekrümmt verlaufen.

Es wurde eingangs bereits erwähnt, dass das Blindbefestigungselement eine Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Stanzvorgangs und eine Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des sich an den Stanzvorgang anschließenden Befestigungsvorgangs aufweist. Für bei- de Vorgänge kann unter Umständen ein einziges Werkzeug vorgesehen sein, beispielsweise ein Bit.

Bei dem Befestigungsvorgang kann es sich beispielsweise um ein Drehen handeln. Während der Stanzvorgang immer ein in Längsrichtung des Befestigungselements verlaufender geradliniger Vorgang ist, kann es sich also bei dem Befestigungsvorgang um einen Vorgang in einer anderen Richtung handeln. Entsprechend weist das Befestigungsele-

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ment eine Werkzeugangriffsausbildung auf, mit der das Befestigungselement verdreht werden kann. Es kann sich dabei um die üblichen Schraubenantriebsausbildungen in Form von Vorsprüngen oder Vertiefungen handeln.

Es ist aber ebenfalls möglich, dass der Befestigungsvorgang ein Schlagvorgang ist, also ein Vorgang in der gleichen Richtung wie der Stanzvorgang.

In nochmaliger Weiterbildung kann ebenfalls vorgesehen sein, dass es sich bei dem Befestigungsvorgang um ein Ziehen handelt, also einen Vorgang in der dem Stanzvorgang entgegengesetzten Richtung.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Schaft mindestens teilweise glatt und zylindrisch ausgebildet ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Befestigungsvorgang durch Schlagen oder Ziehen erfolgt.

Es ist aber ebenfalls möglich, dass der Schaft des Befestigungsele- ments mindestens teilweise eine umlaufende Rippung aufweist. Eine solche Rippung kann zur Verbesserung des Haltevorgangs in den zu verbindenden Bauteilen dienen.

Ebenfalls möglich ist es und wird von der Erfindung vorgeschlagen, dass der Schaft des Befestigungselements mindestens teilweise ein Gewinde aufweist.

Es wurde eingangs erwähnt, dass der Querschnitt des Stanzendes kreisförmig sein kann, aber auch von der Kreisform abweichen kann. Die Erfindung schlägt vor, dass der Schaft des Befestigungselements mindestens teilweise einen Kreisquerschnitt aufweisen kann.

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Es ist aber ebenfalls möglich und wird von der Erfindung vorgeschlagen, dass der Schaft mindestens teilweise einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist, beispielsweise die Form eines Mehrecks mit stark abgerundeten Ecken, was bei einer angenäherten Dreieckform auch unter den Begriff trilobular bekannt ist.

Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Schaft des Befestigungselements ein von der dem Stanzende abgewandten Oberseite des Kopfs ausgehendes Sackloch aufweist. Dieses Sackloch kann zum Ein- setzen und Angreifen eines Aufweitkörpers dienen.

Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Kopf des Befestigungselements, der Schaft und das Stanzende ein einstückiges Bauteil bilden.

Es ist aber ebenfalls möglich, dass das Stanzende ein von dem Schaft und dem Kopf getrenntes mit diesem verbundenes Bauteil ist. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man aus bestimmten Gründen für das Stanzende ein anderes oder ein anders behandeltes Material verwen- den will.

Die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Stanzvorgangs ist vorzugsweise eine quer zur Achse des Befestigungselements verlaufende Oberfläche des Kopfs des Befestigungselements.

Die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs kann dann, wenn zu dem Befestigungsvorgang ein Verdrehen gehört, als eine übliche Schraubenantriebsausbildung ausgebildet sein.

Es ist ebenfalls möglich, dass die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs eine quer zur Längsachse des Befestigungselements verlaufende Fläche ist. Dies kann sowohl für die

Befestigung durch vorwärts Schieben als auch für die Befestigung durch Ziehen gegeben sein.

Eine weitere Möglichkeit, wie die Werkzeugangriffsausbildung zum Durchführen des Befestigungsvorgangs ausgebildet sein kann, liegt darin, dass es sich um eine keinen Hinterschnitt aufweisende Mantelfläche eines Sacklochs im Schaft des Befestigungselements handelt. Dabei kann die Mantelfläche sowohl eine Zylindermantelfläche als auch eine Kegelmantelfläche sein.

Bei dem Kopf des Befestigungselements kann es sich um einen Kopf handeln, wie er bei Schrauben bekannt ist, also beispielsweise um einen Sechskantkopf mit einer ebenen Unterseite, die eine Anlagefläche bildet. Aber auch ein Senkkopf ist möglich, der dann beim Einschrauben ver- senkt werden kann.

Die Erfindung schlägt ebenfalls ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Verfahrensanspruchs vor. Das Befestigungselement wird dabei so verwendet, dass mit seinem Stanzende durch einen schlagarti- gen Vorschub ein Loch in den zu verbindenden Gegenständen eingestanzt wird, dass dieses Loch durch einen weiteren Vorschub des Befestigungselements erweitert wird, dass der Vorschub dann beendet wird, wenn das Gewinde des Schafts in das Loch gelangt, und dass dann das Befestigungselement bis zur Anlage seines Kopfs mit seiner Unterseite befestigt wird. Dabei wird der weitere Vorschub während des Einschrau- bens nur durch den Befestigungsvorgang, beispielsweise den Einschraubvorgang bestimmt.

Insbesondere kann dabei vorgesehen sein dass der schlagartige Vor- schub derart abgestimmt wird, dass der Vorschub dann endet, wenn der Gewindeabschnitt das Loch erreicht.

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Es kann auch vorgesehen sein, dass der Einschraubvorgang schon während des geradlinigen Vorschubs beginnt, so dass sich die beiden Bewegungen zeitlich überlappen.

Falls es sich bei dem Kopf des Befestigungselements um einen Senkkopf handelt, kann der Einschraubvorgang auch soweit erfolgen, bis die Oberseite des Befestigungskopfs bündig mit der Oberfläche des oberen der beiden zu verbindenden Gegenständen verläuft.

Erfindungsgemäß kann sich das Verfahren auch durch beliebige Kombinationen von hierin beschriebenen Merkmale auszeichnen.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:

Figur 1 die Seitenansicht eines ersten Befestigungselements nach der Erfindung;

Figur 2 in vergrößertem Maßstab das Stanzende eines zweiten Befestigungselements;

Figur 3 eine Seitenansicht des Stanzendes mit einer konvex gekrümmten Stirnfläche;

Figur 4 die Seitenansicht des Stanzendes mit einer konkav gekrümmten Stirnfläche;

Figur 5 die Seitenansicht des Stanzendes mit einer schräg verlaufenden Stirnfläche;

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Figur 6 die Stirnfläche mit einer fast vollständig geschlossenen Stanzkante;

Figur 7 einen Axialschnitt durch ein weiteres Befestigungselement;

Figur 8 das Befestigungselement der Figur 7 in einem ersten Stadium des Befestigungsvorgangs;

Figur 9 einen der Figur 8 entsprechenden Schnitt nach dem Stanzvorgang;

Figur 10 einen Axialschnitt zu Beginn des Befestigungsvorgangs;

Figur 11 den der Figur 10 entsprechenden Schnitt nach Durchführung des Befestigungsvorgangs;

Figur 12 einen der Figur 7 entsprechenden Schnitt durch ein weiteres

Befestigungselement;

Figur 13 einen der Figur 7 und Figur 12 entsprechenden Schnitt durch ein nochmals weiteres Befestigungselement;

Figur 14 eine der Figur 2 entsprechende Darstellung bei einer weite- ren Ausführungsform;

Figur 15 eine der Figur 14 entsprechende Darstellung bei einer nochmals weiteren Ausführungsform;

Figur 16 das vordere Stanzende in einer abgeänderten Ausführungsform.

Figur 1 zeigt in einer vereinfachten Seitenansicht ein erstes Befestigungselement, das an seinem einen Ende einen Kopf 1 aufweist. Dieser Kopf 1 enthält eine in einer Ebene liegende Unterseite 2, an die sich ein Schaft 3 anschließt. Auf der der Unterseite 2 gegenüberliegenden Ober- seite 4 des Kopfs ist eine ebene Fläche gebildet. Von dieser ebenen Fläche ausgehend erstreckt sich in den Kopf 1 hinein eine gestrichelt angedeutete Vertiefung 5, die die Form einer üblichen Schraubenantriebsausbildung aufweist. Die Oberseite 4 des Kopfs kann auch eine andere Form aufweisen, beispielsweise konvex gekrümmt seien.

Im Bereich des dem Kopf 1 des Befestigungselements abgewandten Endes geht der Schraubenschaft 3 über einen konkav gewölbten Abschnitt 6 in eine vordere Stirnfläche 7 über. Diese Stirnfläche 7 weist eine umlaufende Kante 8 auf, die als Stanzkante ausgebildet ist. Dies be- deutet, dass sie so scharfkantig ausgebildet ist, dass sie beim Aufschlagen dieses Stanzendes des Befestigungselements das Material stanzen kann. Die Scharfkantigkeit ist also abhängig von der Art des Materials, das gestanzt werden soll, und von der Aufschlagbewegung.

Von dem Kopf 1 des Befestigungselements ausgehend weist der Schaft 3 ein Gewinde 9 auf, das angedeutet ist. Es endet kurz vor dem zylindrischen Teil des Schafts 3.

Dieses Befestigungselement ist dazu bestimmt, durch Stanzen ein Loch in dem Material, dem gegenüber eine Befestigung erfolgen soll, herzustellen. Das Stanzen geschieht durch eine schlagartige Bewegung, die durch ein Werkzeug auf das Befestigungselement übertragen wird. Hierzu dient die Oberseite 4 des Kopfs 1. Diese Oberseite 4 bildet also eine Angriffsausbildung für ein Werkzeug, das den Stanzvorgang durchfüh- ren soll.

Die eigentliche Befestigung in dem Material, dem gegenüber die Befes-

tigung erfolgen soll, geschieht dann durch Verdrehung des Befestigungselements, wobei dann das Befestigungselement mithilfe des Gewindes 9 eingeschraubt wird. Um eine Drehbewegung für die Schraubbewegung auf das Befestigungselement ausüben zu können, ist bei der dargestellten Ausführungsform die Vertiefung 5 vorgesehen, die also die Angriffsausbildung für ein Werkzeug zum Durchführen des Befestigungsvorgangs bildet. Selbstverständlich es ist auch möglich, dass der Kopf des Befestigungselements als Mehrkantkopf, insbesondere als Sechskantkopf, ausgebildet ist.

Die vordere ebene Stirnfläche 7 verläuft in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel in einer Ebene, die senkrecht zur Längsachse des Befestigungselements verläuft.

Direkt hinter der Stirnfläche 7 und damit auch direkt hinter der Stanzkante 8 verläuft das Stanzende 10 zunächst in einem zylindrischen Abschnitt 6a oder mit einem leichten Hinterschnitt, von wo aus die Kontur dann konkav gekrümmt bis zu dem Schaft 3 verläuft.

Figur 2 zeigt nur das vordere Stanzende 10 bei einer leicht abgeänderten Ausführungsform. Wiederum verläuft die Stirnfläche 7 mit der Stanzkante 8 in einer Ebene, die senkrecht zur Längsachse des Befestigungselements verläuft. Unmittelbar hinter der Stirnfläche 7 verringert sich der Durchmesser und damit der Querschnitt in einem ersten Be- reich 6b. Der übergang zwischen der Stirnfläche 7 und dem Schaft 3 geschieht also in einer konkaven Form mit einem Hinterschnitt hinter der Stirnfläche 7.

Sowohl bei der Ausführungsform nach Figur 1 als auch bei der Ausfüh- rungsform nach Figur 2 ist die Stirnfläche 7 eine ebene Fläche, die senkrecht zur Längsachse des Befestigungselements verläuft. In Abwandlung zeigt die Figur 3 das Stanzende einer weiteren Ausführungsform,

bei der die Stirnfläche 17 konvex gekrümmt ist, wobei diese Stirnfläche 17 immer noch angenähert senkrecht zur Längsachse verläuft.

Eine entsprechend umgekehrt gebogene Stirnfläche 27 zeigt die Figur 4.

Die Figur 5 zeigt nun eine Abwandlung in der Weise, dass die vordere Stirnfläche 37 zwar wieder als ebene Flächen ausgebildet ist, wie bei der Ausführungsform nach Figur 1 und Figur 2, wobei jetzt diese ebene Fläche aber leicht schräg gegenüber der Art der Stirnfläche der Figur 1 und 2 angeordnet ist. Hier beginnt der Stanzvorgang also in Figur 5 an der linken Seite, so dass die Stanzkante nicht an allen Stellen gleichzeitig die Stanzung durchführt.

Figur 6 zeigt die Stirnfläche 7 mit der Stanzkante 8. Die Stanzkante 8 verläuft längs einer im Wesentlichen geschlossenen Linie und ist nur an einer Stelle 11 in der Weise unterbrochen, dass dort der übergang zwischen der Mantelfläche und der Stirnfläche abgerundet verläuft. Damit soll erreicht werden, dass der beim Stanzvorgang ausgestanzte Teil an dem Material an einer Stelle hängenbleibt, die so schmal ist, dass er umgebogen wird, aber nicht abreißt.

Während die Figuren 1 und 2 Befestigungselemente zeigen, bei denen die eigentliche Befestigung durch ein Drehen erfolgt, zeigen jetzt die Figuren 7 bis 11 ein Befestigungselement, bei dem die sich an den Stanz- Vorgang anschließende Befestigung durch ein Ziehen an dem Stanzende erfolgt. Das Befestigungselement enthält wieder einen Kopf 1 , der ähnlich aufgebaut ist wie der Kopf 1 der Ausführungsform nach Figur 1. Das Befestigungselement enthält einen Schaft 3, dessen Außenseite glatt verläuft. Der Querschnitt kann kreisförmig oder angenähert kreis- förmig sei. An den zylindrischen Teil des Schafts 3 schließt sich dann das Stanzende 20 an, dessen Kontur 6 konkav verläuft und in einer Stirnfläche 7 endet. Diese Stirnfläche ist so angeordnet, wie die Stirnflä-

.

che 7 der Ausführungsform nach Figur 1. Das Stanzende 20 kann aber auch alle anderen Formen annehmen, wie sie in den Figuren 1 bis 6 dargestellt sind.

Im Inneren des Schafts 3 ist ein von der Oberseite 4 des Kopfs 1 ausgehendes Sackloch 13 ausgebildet. Dieses Sackloch 13 ist zylindrisch und weist einen Boden 14 auf. Auf dem Boden des Sacklochs 13 ist eine konzentrische Erhöhung 15 ausgebildet.

Der Stanzvorgang zum Einstanzen eines Lochs geht bei diesem Befestigungselement in der gleichen Weise vor sich, wie dies bei der Ausführungsform nach Figur 1 angedeutet wurde. Dies bedeutet auch, dass die Oberfläche 4 des Kopfs 1 die Angriffsflächen für das Stanzwerkzeug 21 bildet, das in Figur 8 dargestellt ist. Nicht dargestellt sind Hilfsmittel, bei- spielsweise um das Befestigungselement an einem Werkzeug zu hal- tern. In Figur 8 ist das Befestigungselement der Figur 7 auf die Oberfläche 22 zweier zu verbindender Bleche 23, 24 aufgesetzt. Jetzt erfolgt als erstes ein ruckartiger Vorschub des Werkzeugs 21 , was dazu führt, dass das Stanzende 20 ein Loch stanzt und beim weiteren Vorschub des Be- festigungselements die Ränder nach unten umbiegt. Der Vorschub endet, wenn die Unterseite 2 des Kopfs 1 auf der Oberseite 22 des oberen Blechs 23 aufliegt. Dieser Zustand ist in Figur 9 dargestellt.

Nachdem also das Befestigungselement soweit eingestanzt ist, wie in Figur 9 dargestellt, muss es nun noch befestigt werden. Hierzu wird in dem Werkzeug 21 eine Stange 25 bis zur Berührung des Vorsprungs 15 im Sackloch 13 vorgeschoben und durch Schweißen mit diesem verbunden. Anschließend erfolgt ein Zurückziehen der Stange 25, was dazu führt, dass der auf der Unterseite des Blechs 24 vorhandene Teil des Befestigungselements verformt wird und zu einer Festlegung des Befestigungselements an beiden Blechen 23, 24 führt. Es wird ein Nietkopf 26 erzeugt, siehe Figur 11. Nun kann die Stange 25 beispielsweise durch

Verdrehen oder weiteren Kraftanstieg von dem Befestigungselement gelöst und das Werkzeug 21 entfernt werden.

Bei den bisher dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen ist das Befestigungselement immer einstückig. Figur 12 zeigt nun ein Befestigungselement, bei dem das Stanzende 30 als getrenntes Bauteil ausgebildet ist, das mit einem Ansatz 31 in eine durchgehende Bohrung 32 des Schafts 3 des Befestigungselements eingreift. Es kann dort aufgrund von Klemmung festgelegt sein. Die äußere Form des Stanzendes 30 kann jeder beliebigen bisher beschriebenen Form der Stanzenden 10, 20 entsprechen. Der Außendurchmesser des Stanzendes 30 an seiner größten Stelle entspricht dem Außendurchmesser des Schafts 3. Das in Figur 12 dargestellte Befestigungselement wird in der gleichen Weise verwendet wie das Befestigungselement in Figur 7.

Figur 13 zeigt ein weiteres Befestigungselement mit einem Kopf 1 , einer Oberseite 4 und einer unteren Anlageschulter 2. Auch hier ist das Stanzende 40 als getrenntes Bauteil ausgebildet. Die Bohrung in dem Schaft 3 enthält mit Abstand von der Unterseite 2 des Kopfs 1 eine Engstelle, die von einem gekrümmten übergang zwischen der Bohrung und dem verengten Teil der Bohrung gebildet wird. In der Bohrung ist ein Zapfen 34 eingesetzt, der über die Oberseite 4 des Kopfs übersteht. Er ist Teil des Befestigungselements. Dieses Befestigungselement wird in der gleichen Weise zum Stanzen verwendet, wie bei der Ausführungsform nach Figur 7 und 12. Sobald aber die Position der Figur 9 erreicht ist, wird eine weitere schlagartige Vorschubbewegung auf die äußere Stirnseite 35 des Zapfens 34 ausgeübt. Damit wird der untere Teil des Schafts 3 radial nach außen getrieben, so dass auf diese Weise ein Nietkopf gebildet wird. Das Stanzende 40 fällt ab.

Während bei den bisherigen Ausführungsformen der übergangsbereich zwischen dem Stanzende und dem zylindrischen Schaft 3 glatt ausge-

bildet ist, zeigen die Figuren 14 und 15 Ausführungsformen, bei denen der übergangsbereich 41 zwischen dem Schaft 3 und dem Stanzende 50 ebenfalls mit einem Gewinde 49 versehen ist. Mit anderen Worten geht das Gewinde von dem Schaft 3 bis zum Ende des übergangsbe- reichs 41 , wo das Gewinde 49 endet oder je nach Betrachtungsweise beginnt. Damit kann dann, sobald das Gewinde 49 das Loch erreicht, an dieser Stelle schon eine Vergrößerung des gestanzten Lochs durch den Schraubvorgang erfolgen.

Der übergangsbereich 41 kann jede der bisher beschriebenen und dargestellten Grundformen aufweisen, die unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 dargestellt wurden. Das gleiche gilt auch für das Stanzende 50 selbst und dessen Stirnfläche 7. bei der in Figur 14 dargestellten Ausführungsform verläuft die Kontur des übergangsbereichs 41 konvex.

Figur 15 zeigt eine Ausführungsform, wo der übergangsbereich 42 konisch verläuft. Die in Figur 15 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach Figur 14 unter anderem auch darin, dass über das Gewinde eine Schabenut 43 ausgebildet ist, die leicht schräg gegenüber der Längsachse des Befestigungselements verläuft. Damit kann erreicht werden, das zur Bildung des Gewindes auch ein Schneidvorgang erfolgt.

Figur 14 zeigt nochmals eine weitere Ausführungsform eines Stanzen- des 60. Unmittelbar an die Stirnfläche 7 anschließend ist eine Art Platte gebildet, hinter der sich der Durchmesser des Stanzendes stufenartig verringert. Hier ist also ein stufenartiger Hinterschnitt gebildet.

Befestigungselemente, wie sie in Figur 14 und 15 dargestellt sind, kön- nen mit beliebigen Stirnflächen und mit beliebigen Befestigungselementköpfen kombiniert sein.

Bei dem Gewinde kann es sich mit Vorteil um ein selbstschneidendes Gewinde handeln. Es ist aber auch möglich, dass es sich um ein Blechschraubengewinde oder ein Holzgewinde handelt.

Das Befestigungselement kann zur Befestigung von unterschiedlichen Materialien aneinander, beispielsweise Blech auf Blech, von Blech auf Holz und Blech auf Kunststoff dienen. Es kann vorgesehen sein, für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle unterschiedliche Gewindeformen zu verwenden.

Bei den dargestellten Ausführungsformen reicht das Schraubengewinde am Schaft bis zur Unterseite des Schraubenkopfs beziehungsweise eines Senkkopfs. Dies ist nicht erforderlich. Es kann auch ausreichen, wenn das Gewinde sich beispielsweise nur über die Hälfte des Schafts erstreckt. Die Ausgestaltung, bei der das Gewinde nicht bis zur Unterseite des Kopfs reicht, ist insbesondere dann von Vorteil, wenn damit das näher an dem Kopf des Befestigungselements vorhandene Blech an die Unterlage gezogen werden soll.