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Patent Searching and Data


Title:
FASTENING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/207006
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fastening element, comprising a cylindrical threaded portion having an external thread which transitions into a transition thread of an adjoining centering portion, said transition thread having at least one turn. The at least one transition thread turn is designed in such a way that its flanks transition into a curved surface, the centering portion having a threading portion comprising a frusto-conical portion at the end.

Inventors:
HEIN, Dirk (Gottfried-Keller-Straße 19, Hohen Neuendorf, 66740, DE)
Application Number:
EP2014/063326
Publication Date:
December 31, 2014
Filing Date:
June 25, 2014
Export Citation:
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Assignee:
NEDSCHROEF FRAULAUTERN GMBH (Klosterstr. 13, Saarlouis, 66740, DE)
International Classes:
F16B35/04
Foreign References:
US6062786A2000-05-16
US4915560A1990-04-10
DE69610838T22001-06-13
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE DÖRNER, KÖTTER & KOLLEGEN (Körnerstraße 27, Hagen, 58095, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Befestigungselement, umfassend einen zylindrischen Gewindeabschnitt mit einem Außengewinde, das in ein wenigstens einen Übergangsgewindegang auf- weisendes Übergangsgewinde eines sich anschließenden Zentrierabschnitts übergeht, wobei der wenigstens eine Übergangsgewindegang derart ausgebildet ist, dass seine Flanken in eine gekrümmte Fläche übergehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierabschnitt einen Einfädelungsabschnitt mit einem endseitigen kegelstumpfförmigen Abschnitt (6) aufweist.

2. Befestigungselement nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Einfädelungsabschnitt dem kegelstumpfförmigen Abschnitt (6) vorgelagert einen zweiten kegelstumpfförmigen Abschnitt (61 ) mit größerem Öffnungswinkel aufweist.

3. Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der kegelstumpfförmige Abschnitt (6) einen Öffnungswinkel von 80 bis 100 Grad, bevorzugt 90 Grad aufweist. 4. Befestigungselement nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite kegelstumpfförmige Abschnitt (61 ) einen Öffnungswinkel von 40 bis 50 Grad, vorzugsweise 45 Grad aufweist.

5. Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Übergangsgewinde (5) zwei oder mehr Gewindegänge

(51 ) aufweist.

6. Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Durchmesser von Deckfläche und Grund- fläche des endseitigen kegelstumpfförmigen Abschnitts (6) im Wesentlichen Eins zu Drei beträgt.

7. Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kerndurchmesser des wenigstens einen Übergangsge- windegangs (51 ) des Übergangsgewindes (5) gleich dem Kerndurchmesser des Außengewindes (4) des Gewindeabschnitts ist.

Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Übergangsgewindes (5) kleiner ist, als der Außendurchmesser des Außengewindes (4) des Gewindeabschnitts.

Befestigungselement nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmte Fläche des wenigstens einen Übergangsgewindegangs (51 ) einen kreisbogenförmigen Querschnitt aufweist.

Description:
Befestiqunqselement

Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement, wie beispielsweise eine Schraube oder ein Bolzen, umfassend einen zylindrischen Gewindeabschnitt mit einem Au- ßengewinde, das in ein wenigstens einen Übergangsgewindegang aufweisendes Übergangsgewinde eines sich anschließenden Zentrierabschnitts übergeht, wobei der wenigstens eine Übergangsgewindegang derart ausgebildet ist, dass seine Flanken in eine gekrümmte Fläche übergehen. Befestigungselemente der vorgenannten Art sind beispielsweise in der DE 696 10 838 T2 beschrieben. Diese Befestigungselemente sind gebildet durch ein zylindrisches Element, wie beispielsweise einen Bolzen oder einer Schraube mit schraubenförmig verlaufendem Außengewinde auf dem Schaft. Das Außengewinde geht in einen Übergangsgewindegang über, der eine gekrümmte Übergangsoberfläche vom kleineren Durchmesser zum größeren Durchmesser aufweist. Die gekrümmte Übergangsfläche ist dafür ausgelegt, über die Komplementärteil-Gewindegänge eines ein Innengewinde aufweisenden zweiten Elements, wie beispielsweise eine Mutter, in Eingriff zu kommen, wenn es sich in einer Gewindebeschädigungsstellung befindet. An den Übergangsgewindegang schließt sich ein zylindrischer Ansatz an. Dieser Ansatz beschränkt den Bereich Anstellwinkel, wenn das Befestigungselement in das ein Innengewinde aufweisendes zweite Element eingeführt wird. Hierdurch kann eine mögliche Fehlausrichtung beschränkt werden, sodass zumindest ein schraubenförmiger Gewindegang mit der gekrümmten Übergangsoberfläche über die Gewindegänge des komplementären Teils in Eingriff kommen kann, sodass das Befestigungselement kollinear ausgerichtet wird.

Befestigungselemente der vorgenannten Art haben sich in der Praxis bewährt. Insbesondere bei automatisierten Schraubvorgängen können Gewindebeschädigungen weitgehend vermieden werden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Befestigungselemente der vorgenannten Art bei gleicher Verschraubungsqualität weiter zu verbessern. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des gekennzeichneten Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Mit der Erfindung ist ein Befestigungselement geschaffen, das bei gleicher Ver- schraubungsqualität gegenüber dem im Stand der Technik bekannten Befestigungselement verbessert ist. Überraschend wurde gefunden, dass die kollineare Ausrichtung des Befestigungselements durch das Vorsehen eines endseitigen ke- gelstumpfförmigen Abschnitts verbessert ist. Der im Stand der Technik vorgesehene zylindrische Ansatz kann hierbei entfallen, wodurch das Befestigungselement gleichzeitig kürzer und somit auch leichter ausfällt.

In Weiterbildung der Erfindung weist der Einfädelungsabschnitt dem kegelstumpf- förmigen Abschnitt vorgelagert einen zweiten kegelstumpfförmigen Abschnitt mit größerem Öffnungswinkel auf. Hierdurch ist eine weitere Verbesserung der kollinearen Ausrichtung erzielt.

Bevorzugt weist der kegelstumpfförmige Abschnitt einen Öffnungswinkel von 80 bis 100 Grad, bevorzugt 90 Grad auf. Es wurde gefunden, dass bei diesem Öffnungswinkel eine optimale kollineare Ausrichtung erzielt wird. Dabei weist der zweite kegelstumpfförmige Abschnitt vorteilhaft einen Öffnungswinkel von 40 bis 50 Grad, vorzugsweise 45 Grad auf. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung beträgt das Verhältnis der Durchmesser von Deckfläche und Grundfläche des endseitigen kegelstumpfförmigen Abschnitts im Wesentlichen Eins zu Drei. Hierdurch ist eine maximale Verkürzung des Befestigungselements bei unverminderter kollinearer Ausrichtung erzielt. In Weiterbildung der Erfindung ist der Kerndurchmesser des wenigstens einen Übergangsgewindegangs des Übergangsgewindes gleich dem Kerndurchmesser des Außengewindes des Gewindeabschnitts. Hierdurch ist ein sanftes Eingleiten des Befestigungselements in das ein Innengewinde aufweisendes Komplementärelement erzielt. Dabei ist bevorzugt der Außendurchmesser des Übergangsge- windes kleiner, als der Außendurchmesser des Außengewindes des Gewindeabschnitts. Gute Ausrichtungseigenschaften können erzielt werden, wenn die gekrümmte Fläche des wenigstens einen Übergangsgewindegangs einen kreisbogenförmigen Querschnitt aufweist. Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen: Figur 1 die schematische Darstellung einer selbstzentrierenden Schraube und

Figur 2 eine Detailansicht der Schraube aus Figur 1 .

Das als Ausführungsbeispiel gewählte Befestigungselement ist als Schraube 1 ausgebildet, mit einem Kopf 2, an dem ein Schaft 3 angeformt ist. Der Schaft 3 ist mit einem ein Außengewinde 4 aufweisenden Gewindeabschnitt versehen, das in ein Übergangsgewinde 5 übergeht, an welches sich ein an dem Schaft 3 angeformter kegelstumpfförmiger Abschnitt 6 anschließt, der einen Zentrierabschnitt ausbildet. Unterhalb des Kopfes 2 ist auf dem Schaft 3 eine Scheibe 7 angeordnet.

Der Kopf 2 der Schraube 1 , die im Ausführungsbeispiel als M10-Schraube ausgebildet ist, ist in bekannter Art und Weise mit einem Sechsbandprofil 21 versehen, das in ein Flanschteil 22 übergeht. Das Flanschteil 21 ist an seiner der Scheibe 7 zugewandten Seite mit einer Verzahnung 23 versehen. Gleichsam ist auch die Scheibe 7 an Ihrer dem Flanschteil 22 abgewandten Seite mit einer Verzahnung 71 versehen.

Das in den Schaft 3 eingebrachte Gewinde 4 ist im Ausführungsbeispiel als metrisches Gewinde ausgeführt und geht endseitig in ein Übergangsgewinde 5 über, das im Ausführungsbeispiel zwei Übergangsgewindegänge 51 aufweist. Das Übergangsgewinde 5 weist den gleichen Außendurchmesser auf, wie das Gewinde 4 und ist derart ausgebildet, dass seine Flanken in eine gekrümmte Fläche übergehen, welche einen kreisbogenförmigen Querschnitt aufweisen. An das Übergangsgewinde 5 schließt sich ein kegelstumpfförmiger Abschnitt 6 an, der an den Schaft 3 angeformt ist. Zwischen dem kegelstumpfförmigen Abschnitt 6 und dem Schaft 3 ist dabei ein zweiter kegelstumpfförmiger Abschnitt 61 angeordnet, der einen kleineren Öffnungswinkel als der kegelstumpfförmige Abschnitt 6 aufweist. Im Ausführungsbeispiel weist der kegelstumpfförmige Abschnitt einen Öff- nungswinkel von ai = 90 Grad und der zweite kegelstumpfförmige Abschnitt einen Öffnungswinkel von a 2 = 45 Grad auf. Die Deckfläche des kegelförmigen Abschnitts 6 weist im Ausführungsbeispiel einen Durchmesser von 2,5 mm auf, der Durchmesser der Deckfläche des kegelstumpfförmigen Abschnitts 6, die gleichzeitig die Grundfläche des zweiten kegelförmigen Abschnitts darstellt, beträgt 7,64 mm. Hierdurch ergibt sich ein Verhältnis der Durchmesser von Deckfläche und Grundfläche von im Wesentlichen 1 :3. Die Deckfläche des zweiten kegelförmigen Abschnitts 61 weist einen Durchmesser von 8,23 mm auf.