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Title:
FASTENING SYSTEM FOR METALLURGICAL VESSELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/064233
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a fastening system for tippable metallurgical processing vessels, in particular converters, wherein the processing vessel (1) is supported in a carrier ring (2) connected to the jacket of the processing vessel by means of plate fin elements (11), wherein each plate fin element comprises a plate fin connected to the carrier ring (2) by means of a sheet metal connector (16) and a first fastening bracket (14) and is connected to the jacket of the processing vessel by means of a further sheet metal connector (17) and a second fastening bracket (15). According to the invention, the sheet metal connector (16, 17) is clamped by a wedge (20) between the flanges (18, 18a or 19, 19a) of the fastening bracket (14 or 15) with zero clearance, said bracket in turn contacting a tab (22) welded to the flanges of the fastening bracket and bridging same. The wedge (20) is actively connected to the tab (22) by means of a bolted connection (21).

Inventors:
BEST, Rolf (Partnerschaftsweg 23, Gladbeck, 45966, DE)
BERENS, Martina (Wiesenstraße 14, Hamminkeln, 46499, DE)
Application Number:
EP2010/068087
Publication Date:
June 03, 2011
Filing Date:
November 24, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SMS SIEMAG AG (Eduard-Schloemann-Straße 4, Düsseldorf, 40237, DE)
BEST, Rolf (Partnerschaftsweg 23, Gladbeck, 45966, DE)
BERENS, Martina (Wiesenstraße 14, Hamminkeln, 46499, DE)
International Classes:
C21C5/46
Attorney, Agent or Firm:
KLÜPPEL, Walter (Hammerstr.2, Siegen, 57072, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Befestigungssystem für kippbare metallurgische Behandlungsgefäße, insbesondere Konverter, wobei das Behandlungsgefäß (1 ) in einem

Tragring (2) gelagert ist, der über Lamellenelemente (1 1 ) mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist, wobei jedes Element aus einer Lamelle besteht, die über ein Abschlussblech (16) und eine erste Befestigungskonsole (14) mit dem Tragring (2) und über ein weiteres Abschlussblech (1 7) und eine zweite Befestigungskonsole (1 5) mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Abschlussblech (16,17) durch einen Keil (20) zwischen den Wangen (18,18a bzw.19,19a) der Befestigungskonsole (14 bzw.15) spielfrei eingespannt ist, der seinerseits an einer Lasche (22) anliegt, die an die Wangen der Befestigungskonsole, diese überspannend, angeschweißt ist

und dass der Keil (20) durch eine Schraubverbindung (21 ) mit der Lasche (22) wirkverbunden ist.

2. Befestigungssystem nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schraubverbindung (21 ) ein Gewindestück umfasst, durch das der Keil spielfrei fixierbar ist.

3. Befestigungssystem nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Gewindestück nach der Einstellung des Keils durch eine Schweißnaht (23) gesichert wird.

Description:
Befestigungssystem für metallurgische Gefäße

Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für kippbare metallurgische Be- handlungsgefäße, insbesondere Konverter, wobei das Behandlungsgefäß in einem Tragring gelagert ist, der über Lamellenelemente mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist, wobei jedes Element aus einer Lamelle besteht, die über ein Abschlussblech und eine erste Befestigungskonsole mit dem Tragring und über ein weiteres Abschlussblech und eine zweite Befestigungskonsole mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist.

Konverter sind rotierbare metallurgische Reaktionsgefäße die zum Frischen des flüssigen Roheisens dienen. Aufgrund der hohen Temperaturen treten dabei durch Wärmeausdehnung Problem bei der Halterung des Behandlungsgefäßes auf.

Um die Wärmedehnung ausgleichen zu können und trotzdem einen spielfreien Sitz des Konverters in seinem Tragring gewährleisten zu können, schlägt die DE 19 03 685 ein Befestigungssystem aus Tragstreifen zwischen Tragring und Konvertermantel vor. Die Tragstreifen sollen dabei Relativbewegung von Konverter und Tragring ermöglichen.

Aus der EP 1 061 138 B1 ist ebenfalls eine Gefäßaufhängung für einen Konver- ter offenbart, wobei der Obergurt und der Untergurt über lösbare, kraft- und formschlüssige Spannelementverbindungen miteinander verbunden sind.

Nachteilig beim Einsatz derartiger Konverter mit dieser Art von Gefäßbefestigungen ist es, dass bei Reinigungsarbeiten, wie beispielsweise beim Entfernen von Schlackeanbackungen, die Sicherungsplatten, die für die Fixierung der La- mellenaufnahmeplatte im Bereich der seitlichen Konsolbleche dienen, gelockert oder sogar abgerissen werden können. Werden die Sicherungsplatten beschädigt, ist es notwendig diese zu ertüchtigen bzw. zu ersetzen. Dies ist mit einem Mehr an Aufwendungen für die dann notwendige Reparatur verbunden.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Gefäßbefesti- gung zu verbessern und damit die zuvor genannten Nachteil zu vermeiden.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Befestigungssystem für kippbare metallurgische Behandlungsgefäße, insbesondere Konverter, wobei das Behandlungsgefäß in einem Tragring gelagert ist, der über Lamellenele- mente mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist, wobei jedes Element aus einer Lamelle besteht, die über ein Abschlussblech und eine erste Befestigungskonsole mit dem Tragring und über ein weiteres Abschlussblech und eine zweite Befestigungskonsole mit dem Behandlungsgefäßmantel verbunden ist, dadurch, dass das Abschlussblech durch einen Keil zwischen den Wangen der Befestigungskonsole spielfrei eingespannt ist, der seinerseits an einer Lasche anliegt, die an die Wangen der Befestigungskonsole, diese überspannend, angeschweißt ist und dass der Keil durch eine Schraubverbindung mit der Lasche wirkverbunden ist. Die Schraubverbindung weist ein Gewindestück auf, durch das der Keil spielfrei fixierbar ist.

Das Gewindestück wird vorzugsweise nach der Einstellung des Keils durch eine Schweißnaht gesichert.

Bei dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem sind das Gewindestück und die Lasche somit verliergesichert. Hierdurch weist das Befestigungssystem keine losen oder lösbaren Teile mehr auf. Die Einzelteile können beim Anbau des Lamellenlelementes an den Tragring bzw. das Konvertergefäß spielfrei zusam- mengebaut werden und werden dann unverlierbar miteinander verbunden. Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer beispielhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Befestigungssystems

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-H in Figur 1 und

Fig. 3 schematisch die Anordnung eines derartigen Befestigungssystems an einem Konverter.

Zunächst wird auf die Figur 3 Bezug genommen, die ein metallurgisches Behandlungsgefäß zeigt, und zwar in Form eines üblichen Konverters. Dieser ist mit 1 bezeichnet. Um das Kippen des Konverters zu ermöglichen, ist dieser in einem Tragring 2 angeordnet, der über Zapfen 3 im Antriebssystem 4 gelagert ist.

Die Verbindung zwischen dem Tragring 2 und dem Behandlungsgefäßmantel wird durch das aus Lamellenelemente 1 1 bestehende Befestigungssystem 10 erreicht.

Um die Ausgestaltung dieses Befestigungssystems geht es bei der Erfindung.

Wie in Fig 1 dargestellt, besteht das Befestigungssystem 10 aus Lamellenele- menten, von denen eines in der Figur 1 beispielhaft dargestellt ist.

Das Lamellenelement 1 1 ist in Einbaulage mit seinem oberen freien Ende 12 und unteren freien Ende 13 mit einer in Einbaulage oberen Befestigungskonsole 14 und einer unteren Befestigungskonsole 15 verbunden. Das obere freie Ende 12 und das untere freie Ende 13 sind mit Abschlussblechen 16 und 17 verbunden. Die Abschlussbleche 16 und 17 sind dabei in den seitlichen Wan- gen 18, 18a und 19, 19a der Befestigungskonsolen 14 und 15, spielfrei einge- passt.

Die Fig. 2 ist ein Schnitt durch die obere Befestigungskonsole 14 in der Linie H- H. Das Abschlussblech 16 wird in der Wange 18 mittels eines Keils 20 klemm gehalten und fixiert. Der Keil 20 wird durch ein Gewindestück 21 positionsfixiert gehalten bzw. kann durch das Gewindestück zunächst positioniert werden.

Das Gewindestück 21 ist in dieser Ausführungsform als Stiftschraube ausgebildet. Um den Keil 20 und das Abschlussblech 16 zu sichern ist eine die Wangen übergreifende Lasche 22 vorgesehen, die mit den Wangen verschweißt wird.

Als zusätzliche Verbindung ist am Gewindestück und der Lasche 22 eine Schweißnaht 23 vorgesehen

Bezugszeichen

1 Konverter

2 Tragring

3 Zapfen

4 Antrieb

10 Befestigungssystem

1 1 Lamellenelement

12 oberes Ende

13 unteres Ende

14 obere Befestigungskonsole

15 untere Befestigungskonsole

16 Abschlussblech

17 Abschlussblech

18, 18a Wangen

19, 19a Wangen

20 Keil

21 Gewindestück

22 Lasche

23, 23a Schweißnaht