| JP3419004 | COOLING DEVICE |
| WO/2006/110295 | AIRCRAFT SINK WITH INTEGRATED WASTE DISPOSAL FUNCTION |
| JP02148996 | INFORMATION TRANSMITTER FOR VEHICLE |
COSTABEL, Sascha (Mühlackerstrasse 18, Ötisheim, 75443, DE)
| 1 Anmelderin: SFS intec Holding AG, CH-9435 Heerbrugg (Schweiz) Befestigungssystem für hängend montierbare Deckencon- Gegenstand: tainer Patentansprüche 1 . Befestigungssystem für an einer Tragstruktur hängend montierbare Deckencontainer, mit wenigstens einem Paar an der Tragstruktur bzw. an einem der Deckencontainer angebrachten Tragösen, mit einem Hauptbolzen zum lösbaren Miteinanderverbinden der Tragösen und mit an den Tragösen angebrachten Aufnahmen für den Hauptbolzen, die in einer Montageposition des Deckencontainers miteinander fluchten, wobei ein Teil von einer der Tragösen nach Art einer schrägen Rampe ausgebildet ist und wobei in der Aufnahme von einer der Tragösen eine Hauptbolzenführung angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) in der Hauptbolzenführung (50) in Richtung der anderen Tragöse federnd vorgespannt ist und bei noch nicht montiertem Deckenkontainer (12) eine Endstellung einnimmt, in welcher der Hauptbolzen (40) aus der Hauptbolzenführung (50) ausgefahren ist, und dass durch den nach Art einer schrägen Rampe ausgebildeten Teil von einer der Tragösen der Hauptbolzen (40) während der Aufwärtsbewegung des Deckencontainers (12) und von dessen Tragöse in die Monta- 2 geposition durch die Federvorspannung in die Aufnahme der anderen Tragöse ausfahrbar ist. 2. Befestigungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die andere Tragöse (22) wenigstens in ihrem den rampenartigen Teil (25) umgebenden Bereich eine trichterförmige Kontur hat. 3. Befestigungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (30) der anderen Tragöse (22) einen Anschlag (70) aufweist, an welchem der Hauptbolzen (40) bei seiner Ausfahrbewegung aufgrund der Federvorspannung in Anlage bringbar ist. 4. Befestigungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) mit dem Anschlag (70) durch manuelle Betätigung formschlüssig verriegelbar ist. 5. Befestigungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (70) ein in der Aufnahme (30) der anderen Tragöse (22) zentral angeordneter Zapfen ist und dass der Hauptbolzen (40) eine komplementär ausgebildete Bohrung (57) aufweist, in welcher der Zapfen (70) aufnehmbar ist. 6. Befestigungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) und der Zapfen mittels einer Schraubengewindeverbindung miteinander verriegelbar sind. 7. Befestigungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) und der Zapfen mittels einer Bajonettverbindung miteinander verriegelbar sind. 8. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) auf der von der anderen Tra- 3 göse (22) abgewandten Seite einen Kraftübertragungsangriff (66) für ein Werkzeug aufweist. 9. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbolzen (40) eine innere Längsbohrung (56) aufweist, in welcher zum Erzeugen der Federvorspannung eine Schraubenfeder (58) angeordnet ist, die sich einenends an dem Hauptbolzen (40) und anderenends an einem Querstift (60) abstützt, der in der Aufnahme (32) verankert ist und in zwei einander benachbarten Langlöchern (62) des Hauptbolzens (40) verschiebbar aufgenommen ist. 10. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Paar Tragösen (20, 22) und ein zweites Paar Tragösen (20, 22) an zwei benachbarten Aufhängepunkten von zwei benachbarten Deckencontainern (12) nebeneinander anbringbar sind. 1 1 . Befestigungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden anderen Tragösen der beiden Paare, in die die Hauptbolzen (40) in der Montageposition ausfahrbar sind, als eine Mehrfachtragöse ausgebildet sind, in der mehrere Aufnahmen angeordnet sind. 12. Befestigungssystem nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrfachtragöse als eine Doppeltragöse (22) ausgebildet ist, in der zwei Aufnahmen (30) Rücken an Rücken angeordnet sind. 13. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Tragstruktur (14) hängend montierbaren Deckencontainer (12) Gepäckboxen in einem Flugzeug sind. |
Befestigungssystem für hängend montierbare Deckencon-
Gegenstand:
tainer
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für an einer Tragstruktur hängend montierbare Deckencontainer, mit wenigstens einem Paar an der Tragstruktur bzw. an einem der Deckencontainer angebrachten Tragösen, mit einem Hauptbolzen zum lösbaren Miteinanderverbinden der Tragösen und mit an den Tragösen angebrachten Aufnahmen für den Hauptbolzen, die in einer Montageposition des Deckencontainers miteinander fluchten, wobei ein Teil von einer der Tragösen nach Art einer schrägen Rampe ausgebildet ist und wobei in der Aufnahme von einer der Tragösen eine Hauptbolzenführung angebracht ist.
Im folgenden wird zwar ein solches Befestigungssystem bei dessen Einsatz bei der Montage von Deckencontainern wie Gepäckboxen an der Tragstruktur eines Flugzeuges beschrieben, ein solches Befestigungssystem ist jedoch überall dort einsetzbar, wo es darum geht, Deckencontainer hängend zu montieren. Die mit der Hauptbolzenführung versehene eine Tragöse wird zwar vorzugsweise an der Tragstruktur befestigt, die Tragösen eines Paares könnten jedoch gegeneinander vertauscht werden. Bei der Kabinenentwicklung von neueren Flugzeugtypen wie zum Beispiel dem Airbus A350 wird angestrebt, an dem Flugzeugrumpf zu befestigende Elemente wie Toiletten, Bordküchen, Fluggastsitze, Kabinennetzwerke, Kabinenbeleuchtung und Luftdüsen, Deckencontainer und Hutablagen jeweils als ein komplettes Kabinenmodul zu konzipieren, wobei aber alle Verbindungsstellen als flexible standardisierte Schnittstellen ausgebildet sein sollen und wobei vereinfachte Befestigungskonzepte zum Einsatz kommen sollen, die eine Montage und Demontage ohne die Verwendung von Werkzeugen ermöglichen (vgl. den Aufsatz„Kabinenentwicklung - Neuer Ansatz für die A350 - Cabin Customisation", Zeitschrift One, deutsche Ausgabe, 18. Dezember 2006, S. 23).
Bei einem bekannten Befestigungssystem der eingangs genannten Art, das für die hängende Montage von Gepäckboxen in einem Flugzeug eingesetzt wird, sind für die Montage jeder Gepäckbox mehr als drei Personen erforderlich. Wenigstens drei Personen heben die Gepäckbox in eine Montageposition. Durch jeweils einen Bolzen (Losteil) werden die Tragösen jedes Paares miteinander verbunden. Für die Montage dieser Bolzen sind spezielle Werkzeuge wie Hammer, Zange usw. nötig. Weiter ermöglicht das bekannte Befestigungssystem zwar ein sicheres Befestigen der Gepäckboxen an der Tragstruktur, wobei sich das Befestigungssystem durch Leichtigkeit, gute Kräfteaufnahme, niedrige Teilepreise und eine geringe Anzahl von Bauteilen auszeichnet, jedoch stehen dem gegenüber lange Montage- und Demontagezeiten, die relativ große Zahl von Personen, die zum Montieren und Demontieren einer Gepäckbox erforderlich ist, und das Erfordernis von Werkzeug. Die losen Bolzen können verloren gehen. Diese Einschränkungen führen dazu, dass bei der Kabinenkonfiguration von Flugzeugen darauf geachtet wird, mit möglichst wenigen Varianten auszukommen. Das ist mit einer Einbuße an Flexibilität bei der Kabinenkonfiguration verbunden. Nachteilig wirkt sich auch aus, dass die Demontage aufwändig ist, da die Bolzen nur schwer und üblicherweise nur mit Spezialwerkzeug wieder gelöst werden können.
Bei einem älteren Vorschlag der Anmelderin (am Anmeldetag der vorliegenden Anmeldung noch nicht veröffentlichte deutsche Patentanmeldung Nr. 10 2009 026 250.4) geht es darum, ein Befestigungssystem der eingangs genannten Art so auszubilden, dass es ein schnelleres und einfacheres Montieren und De- montieren von Deckencontainern wie Gepäckboxen an einer Tragstruktur, insbesondere in Großraumflugzeugen, ermöglicht, wobei die Montage und Demontage mit zwei Personen, ohne spezielles Werkzeug und ohne lose Teile möglich sein soll.
Zu diesem Zweck ist gemäß dem älteren Vorschlag eine Bolzenführung, in welcher der Bolzen zurückgezogen, aber in Richtung einer Aufnahmehülse der Aufnahme einer der Tragösen federnd vorgespannt verriegelbar und durch wenigstens annäherndes Indeckungbringen der Aufnahmen des Tragösenpaares entriegelbar und wenigstens in eine Aufnahmehülse der Aufnahme der anderen Tragöse ausfahrbar ist, an der einen Traghülse fluchtend mit deren Aufnahmehülse angebracht.
Bei dem Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag befindet sich der nicht ausgefahrene Bolzen unter Federvorspannung in der Bolzenführung. Der Bolzen ist somit kein loses Teil, sondern von vornherein an einer der Tragösen des Paares unverlierbar montiert. Das ermöglicht die Montage eines Deckencontainers durch weniger Personen als im Stand der Technik, weil der Deckencontainer lediglich soweit angehoben zu werden braucht, bis die an den Tragösen angebrachten Aufnahmehülsen im Wesentlichen miteinander fluchten. Dadurch wird der Bolzen entriegelt, der dann durch die vorhandene Federvorspannung in die Aufnahmehülse der anderen Tragöse ausgefahren wird. Damit ist der Deckencontainer an der einen Tragöse bereits eingerastet. Der Bolzen kann dann später bei Bedarf manuell vollends ausgefahren und in die Aufnahmehülse der einen Tragöse eingeführt werden. Die Demontage ist in umgekehrter Reihenfolge ebenso leicht möglicht, ohne dass zum Aus- und Einfahren des Bolzens ein spezielles Werkzeug benötigt wird. Eine der Personen, die den Deckencontainer mit nach oben in die Montageposition gehoben haben, ist nach dem ersten Einrasten der anderen Tragöse an der einen Tragöse frei und kann sich dem endgültigen Ausfahren des Bolzens widmen. Das Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag ermöglicht somit eine einfachere Montage und Demontage von hängend montierbaren Deckencontainern wie Gepäckboxen in einem Flugzeug bei geringerem Personalaufwand. Die Sicherheit wird auch dadurch erhöht, dass keine losen Teile vorhanden sind, die verloren gehen und Störungen verursachen könnten. Gleichzeitig wird mehr Flexibilität bei der Kabinenausstattung erreicht. Das einfache Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag lässt viel mehr Varianten als im Stand der Technik zu.
Ein Befestigungssystem der eingangs genannten Art ist aus der US 2010/0 074 673 A1 bekannt. Dieses bekannte Befestigungssystem für an einer Tragstruktur hängend montierbare Deckencontainer umfasst eine Vorverriegelungsvorrich- tung und eine Hauptverriegelungsvorrichtung. Die Vorverriegelungsvorrichtung dient während der Montage zum automatischen vorläufigen Fixieren des Deckencontainers an der Tragstruktur. Die Hauptverriegelungsvorrichtung wird anschließend wirksam, um den Deckencontainer endgültig zu fixieren. Die Vorverriegelungsvorrichtung ist unter einem Hauptbolzen der Hauptverriegelungsvorrichtung angeordnet, bei Betrachtung in Einführrichtung. Bei dem Installieren des Deckencontainers bleibt der Hauptbolzen in seiner entriegelten Position, wohingegen ein Druckteil der Vorverriegelungsvorrichtung federvorgespannt in der Verriegelungsposition ist. Der Hauptbolzen der Hauptverriegelungsvorrichtung ist im Vergleich zu dem Druckteil der Vorverriegelungsvorrichtung stärker dimensioniert, um während des Betriebes die statischen und dynamischen Kräfte aufzunehmen. Das Vorsehen einer Hauptverriegelungsvorrichtung und einer Vorverriegelungsvorrichtung macht das bekannte Befestigungssystem aufwändig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein solches Befestigungsssystem weniger aufwändig auszubilden.
Diese Aufgabe ist ausgehend von einem Befestigungssystem der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Hauptbolzen in der Hauptbolzenführung in Richtung der anderen Tragöse federnd vorgespannt ist und bei noch nicht montiertem Deckenkontainer eine Endstellung einnimmt, in welcher der Hauptbolzen aus der Hauptbolzenführung ausgefahren ist, und dass durch den nach Art einer schrägen Rampe ausgebildeten Teil von einer der Tragösen der Hauptbolzen während der Aufwärtsbewegung des Deckencontainers und von dessen Tragöse in die Montageposition durch die Federvorspannung in die Aufnahme der anderen Tragöse ausfahrbar ist.
Das Befestigungssystem nach der Erfindung ist, im Gegensatz zu dem Befestigungssystem nach der oben bereits erwähnten US 2010/0 074 673 A1 , mit nur einer Verriegelungsvorrichtung ausgestattet, die zugleich Vor- und Hauptverriegelungsvorrichtung ist und einen Hauptbolzen aufweist, der im Wesentlichen so wie das Druckteil der Vorverriegelungsvorrichtung dieses bekannten Befestigungssystems ausgebildet ist. Das Befestigungssystem nach der Erfindung macht somit eine der beiden Verriegelungsvorrichtungen des bekannten Befestigungssystems, nämlich die Vorrverriegelungsvorrichtung überflüssig und hat demgemäß einen wesentlich weniger aufwändigen Aufbau als das bekannte Befestigungssystem.
Das Befestigungssystem nach der Erfindung weist die gleichen Vorteile wie das Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag auf, die oben geschildert sind. Das Befestigungssystem nach der Erfindung ist aber einfacher als das Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag aufgebaut, weil der Hauptbolzen während der Aufwärtsbewegung des Deckencontainers und von dessen Tragöse nicht entriegelt zu werden braucht, denn der Hauptbolzen ist bereits ausgefahren und muss lediglich zurückgeschoben werden, bis er in die Aufnahme der anderen Tragöse unter der vorhandenen Federvorspannung selbsttätig eingefahren werden kann. Daher kommt bei dem Befestigungssystem nach der Erfindung die andere Tragöse mit einer Aufnahme aus, und das bei dem Befestigungssystem nach dem älteren Vorschlag zum Verriegeln des dort eingesetzten Bolzens vorgesehene, quer zu dem Bolzen bewegliche Sperrelement und dessen Auslösebügel entfallen. Darüber hinaus entfällt bei dem Befestigungssystem nach der Erfindung auch ein an der Hauptbolzenführung angelenkter Hebel zum manuellen Zurückziehen des Hauptbolzens in der Bolzenführung und zum Ausfahren des Bolzens bis in die Aufnahmehülse der einen Tragöse. Mit dem Befestigungssystem nach der Erfindung ist daher eine noch einfachere und schnellere Montage und Demontage mit noch weniger Hilfsmitteln möglich. Zur Demontage eines Deckencontainers, der mit dem Befestigungssystem nach der Erfindung versehen ist, braucht lediglich der in die Aufnahme eingerastete Hauptbolzen gelöst zu werden, was einfach mit Hilfe eines Werkzeuges möglich ist, das an einer Stirnseite des Hauptbolzens eingreift, um den Hauptbolzen zu lösen und nach hinten wegzuschieben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Befestigungssystems nach der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
In einer Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung hat die andere Tragöse wenigstens in ihrem den rampenartigen Teil umgebenden Bereich eine trichterförmige Kontur. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein einfaches und zielgerichtetes Einführen des Hauptbolzens in die Aufnahme der anderen Tragöse.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung weist die Aufnahme der anderen Tragöse einen Anschlag auf, an welchem der Bolzen bei seiner Ausfahrbewegung aufgrund der Federvorspannung in Anlage bringbar ist. Der Hauptbolzen wird so in eine Position gebracht, die sein späteres Verriegeln in der Aufnahme der anderen Tragöse erleichtert.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung ist der Hauptbolzen mit dem Anschlag durch manuelle Betätigung formschlüssig verriegelbar. Das kann mit Hilfe eines Werkzeuges erfolgen, welches das einzige Werkzeug ist, das bei dem Einsatz des Befestigungssystems nach der Erfindung überhaupt erforderlich ist.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung ist der Anschlag ein in der Aufnahme der anderen Tragöse zentral angeordneter Zapfen und der Hauptbolzen weist eine komplementär ausgebildete Boh- rung auf, in welcher der Zapfen aufnehmbar ist. Durch Miteinanderverriegeln des Hauptbolzens und des Zapfens ist somit der Hauptbolzen in einer gesicherten Endlage fixierbar, wofür nur ein einfaches Werkzeug zum Drehen des Hauptbolzens erforderlich ist. Der bei dem älteren Vorschlag für diesen Zweck zum Einsatz kommende Hebel zum manuellen Ausfahren des Bolzens, bis sich dessen freies Ende in der Aufnahmehülse der mit der Bolzenführung versehenen einen Tragöse befindet, entfällt somit bei dem Befestigungssystem nach der Erfindung.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung sind der Hauptbolzen und der Zapfen mittels einer Schraubengewindeverbindung miteinander verriegelbar. In dieser Ausgestaltung braucht lediglich der Zapfen als ein Gewindestift ausgebildet und der Hauptbolzen mit einer entsprechenden Gewindebohrung versehen zu sein, um die gegenseitige Verriegelung von Hauptbolzen und Zapfen durch Drehen des Hauptbolzens zu ermöglichen.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung sind der Hauptbolzen und der Zapfen mittels einer Bajonettverbindung miteinander verriegelbar. Eine solche Verbindung macht Gewinde am Zapfen und am Hauptbolzen überflüssig und reduziert die Verriegelungsbewegung auf eine Drehbewegung des Hauptbolzens von beispielsweise 90° oder 180°.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung weist der Hauptbolzen auf der von der anderen Tragöse abgewandten Seite einen Kraftübertragungsangriff für ein Werkzeug auf. Diese Ausgestaltung erleichtert das Drehen des Hauptbolzens zum Miteinanderverriegeln desselben mit dem Zapfen sowie das Entriegeln derselben.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung weist der Hauptbolzen eine innere Längsbohrung auf, in welcher zum Erzeugen der Federvorspannung eine Schraubenfeder angeordnet ist, die sich einenends an dem Hauptbolzen und anderenends an einem Querstift abstützt, der in der Aufnahme verankert und in zwei diametral gegenüberliegenden Langlöchern des Hauptbolzens aufgenommen ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht auf einfache Weise die Verschiebung und Drehung des Hauptbolzens, die für das Einrasten des Hauptbolzens in der Aufnahme der anderen Tragöse bzw. für das Verriegeln darin notwendig sind.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung sind ein erstes Paar Tragösen und ein zweites Paar Tragösen an zwei benachbarten Aufhängepunkten von zwei benachbarten Deckencontainern nebeneinander anbringbar. Die Anordnung ist dabei wie bei dem älteren Vorschlag so getroffen, dass bei montierten Deckencontainern zum Beispiel der eine Deckencontainer mit dem ersten Tragösenpaar an einer Ausweichbewegung in X-, Y-, und Z-Richtung und der andere Deckencontainer mit dem zweiten Tragösenpaar an einer Ausweichbewegung in Y- und Z-Richtung gehindert ist.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung sind die beiden anderen Tragösen der beiden Paare, in die die Hauptbolzen in der Montageposition ausfahrbar sind, als eine Mehrfachtragöse ausgebildet, in der mehrere Aufnahmen angeordnet sind. Die in dieser Ausgestaltung der Erfindung vorhandene Mehrfachtragöse hat einen geringeren Platzbedarf als mehrere einzelne Tragösen, so dass benachbarte Deckencontainer oder dgl. in engerem Abstand angeordnet werden können.
In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung ist die vorgenannte Mehrfachtragöse als eine Doppeltragöse ausgebildet, in der zwei Aufnahmen Rücken an Rücken angeordnet sind. Die in dieser Ausgestaltung der Erfindung vorhandene Doppeltragöse hat einen geringeren Platzbedarf als zwei nebeneinander angeordnete einzelne Tragösen, die sonst eingesetzt werden würden, wenn zwei Deckencontainer benachbart zueinander montiert werden sollen. Mit Hilfe der Doppeltragöse lassen sich die benachbarten Deckencontainer in engerem Abstand anordnen. In einer weiteren Ausgestaltung des Befestigungssystems nach der Erfindung sind die an der Tragstruktur hängend montierbaren Deckencontainer Gepäckboxen in einem Flugzeug.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 - 4 vier Phasen der Montage eines (nur in Fig. 1 angedeuteten) Deckencontainers an einer (nur in Fig. 1 angedeuteten) Tragstruktur, wobei Fig. 1 den demontierten Zustand des Deckencontainers zeigt, Fig. 2 das Aufwärtsbewegen des Deckencontainers in Bezug auf die Tragstruktur, Fig. 3 das Erreichen der Montageposition und Fig. 4 eine gesicherte Montageposition und wobei in Fig. 2 eine obere Tragöse zur Hälfte im Schnitt gezeigt ist, um den inneren Aufbau einer Aufnahme für einen an einer Tragöse des Deckencontainers angebrachten Hauptbolzen sichtbar zu machen,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Linie V-V in Fig. 3
Fig. 6 eine Schnittansicht nach der Linie Vl-Vl in Fig. 4
Fig. 7 als eine Einzelheit die obere Tragöse in Fig. 2 in einer Ansicht in
Richtung eines Pfeils VII in Fig. 2,
Fig. 8 als eine Einzelheit eine Hauptbolzenführung in einer Seitenansicht
Fig. 9 die Hauptbolzenführung in einer Längsschnittansicht nach der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 das Befestigungssystem nach Fig. 3 oder 4 in einer auseinandergezogenen Darstellung und Fig. 1 1 in einer Seitenansicht den Einsatz einer Doppeltragöse bei dem Befestigungssystem nach der Erfindung.
Die Fig. 1 -4 zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines insgesamt mit 10 bezeichneten Befestigungssystems nach der Erfindung, wobei in vier Phasen das Montieren eines nur in Fig. 1 angedeutetem Deckencontainers 12 an einer nur in Fig. 1 angedeuteten Tragstruktur 14, z.B. eines Flugzeuges, dargestellt ist. Bei dem Deckencontainer 12 kann es sich um eine Gepäckbox oder dgl. in einem Flugzeug handeln. Das Befestigungssystem 10 umfasst ein Paar Tragösen (in der Luftfahrttechnik als Brackets bezeichnet), die insgesamt mit 20 bzw. 22 bezeichnet sind. Die Tragöse 20 (in der Luftfahrttechnik als C-Bracket bezeichnet) ist an dem Deckencontainer 12 befestigt. Die Tragöse 22 ist zur Befestigung an der Tragstruktur 14 ausgebildet. Diese Befestigung ist in Fig. 1 durch zwei Schrauben mit Muttern angedeutet, welche durch Bohrungen 24 in einem Befestigungslappen 23 der Tragöse 22 (in Fig. 7 deutlicher zu erkennen) und durch entsprechende Bohrungen in der Tragstruktur 14 hindurchgeführt sind. In Fig. 2 ist die Tragöse 22 in ihrer rechten Hälfte zusätzlich im Schnitt gezeigt, um eine insgesamt mit 30 bezeichnete Aufnahme für einen an der Tragöse 20 angebrachten Hauptbolzen 40 sichtbar zu machen. Eine Tragöse, die nur den in Fig. 2 im Schnitt dargestellten rechten Teil der Tragöse 22 aufweist, wäre für den hier beschriebenen Zweck ausreichend. Eine solche Tragöse und die Tragöse 20 könnten gegeneinander vertauscht werden. In den Fig. 1 -4 ist aber die Tragöse 22 als eine Doppeltragöse (in der Luftfahrttechnik als B- Bracket bezeichnet) ausgebildet, die bei der Montage von zwei benachbarten Deckencontainern 12 zum Einsatz kommt, wie es ein in Fig. 1 1 dargestelltes Ausführungsbeispiel zeigt, das weiter unten noch näher beschrieben wird. Das Befestigungssystem 10 ist in Fig. 1 bei demontiertem Deckencontainer gezeigt, d.h. die Tragösen 20, 22 sind nicht durch den Hauptbolzen 40 miteinander verbunden, wie es für den montierten Zustand in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, sondern noch voneinander getrennt. Durch den Hauptbolzen 40 sind die Tragösen 20, 22 lösbar miteinander verbindbar und dadurch der Deckencontainer 12 an der Tragstruktur 14 hängend montierbar. Im Folgenden werden nun die beiden Tragösen 20, 22 zunächst jeweils für sich im Einzelnen beschrieben.
Gemäß der Darstellung in den Fig. 1 -6 umfasst die Tragöse 20 ein Auge 42 als eine Aufnahme 32 für eine insgesamt mit 50 bezeichnete Hauptbolzenführung. Der Hauptbolzen 40 ist in einer Lagerbuchse 52 verschiebbar gelagert. Die Lagerbuchse 52 ist ihrerseits in einer Gleitbuchse 54 drehbar gelagert. Die Gleitbuchse 54 ist ihrerseits in dem Auge 42 befestigt. Der Hauptbolzen 40 weist eine innere Längsbohrung 56 auf, in welcher zum Erzeugen einer Federvorspannung eine Schraubenfeder 58 angeordnet ist, die sich an ihrem in Fig. 9 linken Ende an dem Hauptbolzen 40 und an ihrem anderen Ende an einem Querstift 60 abstützt. Der Querstift 60 erstreckt sich durch die Längsbohrung 56 und durch zwei einander benachbarte Langlöcher 62 des Hauptbolzens 40 sowie durch zwei Bohrungen in der Lagerbuchse 52, so dass er mit seinen beiden Enden aus der Lagerbuchse 52 hervorsteht und sich an einem Bund der Gleitbuchse 54 abstützt, wie es aus der Darstellung in den Fig. 8 und 9 zu erkennen ist. Dadurch ist eine Drehbewegung des Hauptbolzens 40 zusammen mit der Lagerbuchse 52 in der Gleitbuchse 54 möglich und überdies das Verschieben des Hauptbolzens 40 auf dem Querstift 60 in den Grenzen, die die Langlöcher 62 zulassen. Die Lagerbuchse 52 stützt sich mit einem Bund 53 an der in den Fig. 8 und 9 linken Stirnseite der Gleitbuchse 54 ab. Mit den Bunden 53 und 55 stützen sich die Buchsen 52 und 54 und somit die Bolzenführung 50 axial an einer Wand 64 des Auges 42 ab, wie es in den Fig. 5 und 6 zu erkennen ist. Der Hauptbolzen 50 weist auf seiner von der Tragöse 22 abgewandten Seite, also auf seiner in Fig. 9 rechten Seite einen Kraftübertragungsangriff 66 für ein nicht dargestelltes Werkzeug auf. Auf der in Fig. 9 linken Seite des Hauptbolzens 40 hat dessen Längsbohrung 56 einen Teil, der eine Gewindebohrung 57 kleineren Durchmessers bildet, deren Gewinde mit 59 bezeichnet ist.
Die Tragöse 22 ist ein Bauteil, das mit dem Befestigungslappen 23 an der Tragstruktur 14 lösbar befestigbar ist, wie oben bereits erwähnt. Als Aufnahme 30 für den Hauptbolzen 40 ist in einem Auge 44 der Tragöse 22 eine Stoß- dämpfungsbuchse 46 angeordnet, die eine zentrisch angeordnete Buchse 48 trägt. Die Buchse 48 enthält eine Aufnahmebohrung 49, in welche der Hauptbolzen 40 einführbar ist. Die Aufnahme 30 der Tragöse 22 weist einen Anschlag 70 für den Hauptbolzen 40 auf. Der Anschlag 70 wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Schraube 72 gebildet. Die Schraube 72 ist in der Buches 48 drehfest verankert. Das Gewinde der Schraube 72 entspricht dem Gewinde 59 der Gewindebohrung 57 des Hauptbolzens 40, so dass durch Drehen des Hauptbolzens 40 die Schraube 72 in die Gewindebohrung 57 einschraubbar ist. Bis dahin bildet die Schraube 72 den Anschlag 70, an welchem der Hauptbolzen 40 bei seiner Ausfahrbewegung aus der Hauptbolzenführung 50 aufgrund der Vorspannung der Feder 58 in Anlage kommt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
Für das Verständnis der bis hierher beschriebenen Erfindung ist lediglich die rechte Hälfte der in den Fig. 5 und 6 im Schnitt gezeigten Tragöse 22 von Interesse. Die gegenüberliegende linke Hälfte ist spiegelbildlich gleich ausgebildet, wenn die Tragöse 22, wie dargestellt, als eine Doppeltragöse für einen Einsatz wie in Fig. 1 1 ausgebildet ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 2 ist ein Teil 25 der Tragöse 22 nach Art einer schrägen Rampe ausgebildet. Während der Aufwärtsbewegung des Deckencontainers 12 aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung wird durch den rampenartigen Teil 25 der Hauptbolzen 40 in Fig. 2 nach rechts verschoben, während die ihm zugeordnete Tragöse 20 aufwärts in die Montageposition bewegt wird, die in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Sobald der Hauptbolzen 40 diese Position erreicht, in welcher seine Achse in der Achse der Aufnahme 30 liegt, wird er aus der Tragöse 20 durch die Vorspannung der Schraubenfeder 58 in die Aufnahme 30 der Tragöse 22 ausgefahren, und zwar bis in die Stellung nach den Fig. 3 und 5, in welcher der Hauptbolzen an dem Anschlag 70 anliegt.
Die Tragöse 22 hat wenigstens in ihrem den rampenartigen Teil 25 umgebenden Bereich eine trichterförmige Kontur 68, wobei in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die trichterförmige Kontur 68 auch in weiteren Bereichen der Tragöse 22 vorhanden ist, wie es in den Fig. 7 und 10 zu erkennen ist. Die trichterförmige Kontur 68 führt den Hauptbolzen 40 zu dem Anschlag 70, an welchem er zuerst in Anlage gebracht und dann fixiert werden soll. Die Tragöse 22 ist zudem mit Nuten 47 versehen, welche zur Momentenabstützung der Stoßdämpfungsbuchse 46, also als Verdrehschutz dienen. Ein Sicherungsring 45 verhindert ein Herausfallen der Stoßdämpfungsbuchse 46 aus dem Auge 44. Ein Innenring 75 führt die Kontur der Tragöse 22 fort, um ein einfaches und zielgerichtetes Einführen des Hauptbolzens 40 zu ermöglichen. Der Innenring 75 besitzt Zapfen 77, welche in den Nuten 47 der Tragöse 22 sitzen und der Momentenabstützung der Stoßdämpfungsbuchse 46, also als Verdrehschutz dienen.
Durch manuelle Betätigung eines Werkzeuges, das in den Kraftübertragungsangriff 66 eingeführt wird, ist der Hauptbolzen 40 an dem Anschlag 70 formschlüssig verriegelbar. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind der Hauptbolzen 40 und der Zapfen 70 mittels einer Schraubengewindeverbindung miteinander verriegelbar. Stattdessen können der Hauptbolzen und der Zapfen auch mittels einer Bajonetteverbindung (nicht dargestellt) miteinander verriegelt werden. Durch das Herstellen der Gewinde- oder Bajonettverbindung zwischen dem Zapfen 70 und dem Hauptbolzen 40 gelangt der Hauptbolzen in die in den Fig. 4 und 6 gezeigte Stellung, in welcher der Deckencontainer 12 an der Tragstruktur 14 gesichert befestigt ist. Erst durch Lösen der Gewinde- oder Bajonettverbindung zwischen dem Hauptbolzen 40 und dem Zapfen 70 wird die Befestigung wieder entsichert. Sobald der Hauptbolzen die in Fig. 5 gezeigte Stellung wieder erreicht hat, kann er aus der Aufnahme 30 herausgezogen werden, was zweckmäßig mit Hilfe eines an seinem rechten Ende dafür eingesetzten Werkzeuges erfolgt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 1 ist statt zwei nebeneinander angeordneten Tragösen nur eine Tragöse 22 vorgesehen, die als Doppeltragöse ausgebildet ist und den oben bereits beschriebenen Aufbau hat. In den Augen 44 der Doppeltragöse sind die beiden Aufnahmen 30 Rücken an Rücken angeordnet, wie es in den Fig. 5 und 6 zu erkennen ist.
Anhand der Darstellung in den Fig. 1 -1 1 werden nun die Montage und die Demontage des Deckencontainers 12 zusammenfassend dargestellt.
Fig. 1 zeigt Ausgangspositionen der Tragösen 20 und 22. In der Ausgangsposition der Tragöse 20 ist der Hauptbolzen 40 aus der Hauptbolzenführung 50 in eine Endstellung ausgefahren, die in Fig. 1 gezeigt ist. In dieser Stellung ist der Hauptbolzen 40 durch die Schraubenfeder 58 in Ausfahrrichtung vorgespannt. Wenigstens drei Personen oder eine Person, die sich einer Hubvorrichtung bedient, heben nun den Deckencontainer 12 weiter an, bis der Hauptbolzen 40 an den rampenartigen Teil 25 gelangt und mit zunehmender Aufwärtsbewegung des Deckencontainers 12 in Fig. 2 zunehmend nach rechts verschoben wird. Sobald die Tragöse 20 die in Fig. 3 gezeigte Montageposition erreicht, in welcher die Längsachse des Hauptbolzens 40 und die Längsachse der Aufnahme 30 der Tragöse 22 in einer Linie sind, drückt die Schraubenfeder 58, die bis zu dem Erreichen dieser Stellung zunehmend gespannt worden ist, den Hauptbolzen 40, der in die Aufnahme 30 eintritt, gegen den Anschlag 70, so dass der Hauptbolzen 40 die in Fig. 5 gezeigte Stellung einnimmt. Durch Drehen des Hauptbolzens 40 um seine Längsachse wird er auf die den Anschlag 70 bildende Schraube 72 aufgeschraubt, wodurch der Hauptbolzen 40 schließlich in die in Fig. 6 gezeigte Stellung gelangt, in welcher das Befestigungssystem 10 gesichert ist. Sobald der Hauptbolzen 40 die in den Fig. 3 und 5 gezeigte Stellung erreicht, ist der Deckencontainer 12 an der Tragöse 22 bereits vorläufig eingerastet, so dass wenigstens eine der Personen, die den Deckencontainer 12 in die Montageposition angehoben haben, frei ist, um mit Hilfe eines Werkzeuges, das in den Kraftübertragungsangriff 66 eingeführt wird, den Hauptbolzen 40 zu drehen, bis der Hauptbolzen 40 und damit der Deckencontainer 12 in der Montageposition nach den Fig. 4 und 6 endgültig gesichert ist. Zum Demontieren des Deckencontainers 12 wird der Hauptbolzen 40 in umgekehrter Richtung gedreht, bis er wieder die Stellung nach den Fig. 3 und 5 erreicht hat, in welcher das Befestigungssystem 10 entsichert ist. Der Hauptbolzen 40 kann nun manuell aus der Aufnahme 30 der Tragöse 22 herausgezogen und der Deckencontainer 12 dann wieder abgesenkt werden.
In der Darstellung in Fig. 1 1 sind eine rechte Tragöse 20 und eine linke Tragöse 20' an zwei benachbarten Deckencontainern 12 an einer an der Tragstruktur 14 befestigten Doppeltragöse 22 nebeneinander angebracht, wobei in Fig. 1 1 jeweils der montierte und gesicherte Zustand wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt ist.
Eine in den Figuren zusätzlich dargestellte und in Fig. 10 mit 80 bezeichnete weitere Stoßdämpfungsbuchse, die in einem weiteren Auge 82 der Tragöse 20 befestigt ist, ist nicht Teil der Erfindung. Der Vollständigkeit halber sei lediglich erwähnt, dass die Stoßdämpfungsbuchse 80 in X-Richtung auftretende Kräfte aufnimmt und diese weiterleitet, zum Beispiel über eine nicht dargestellte Spannstrebe, welche direkt mit der Tragstruktur 14 verbunden ist.
Abschließend sei festgehalten, dass nicht nur die Tragösen 20, 20', 22, sondern auch alle Teile derselben von Tragöse zu Tragöse gegeneinander austauschbar sind, so könnte also z.B. die Hauptbolzenführung 50 an der Tragöse 22 statt an der Tragöse 20 angebracht sein und die Aufnahme 30 für den Hauptbolzen 40 und der rampenartige Teil 25 könnten an der Tragöse 20 statt an der Tragöse 22 angebracht sein.
Bezugszeichenliste
Befestigungssystem
Deckencontainer
Trag struktur
Tragöse
Tragöse
Befestigungslappen
Bohrung
rampenartiger Teil
Aufnahme
Aufnahme
Hauptbolzen
Auge
Auge
Sicherungsring
Stoßdämpfungsbuchse
Nut
Buchse
Aufnahmebohrung
Hau ptbolzenf ü h ru ng
Lagerbuchse
Bund
Gleitbuchse
Längsbohrung
Gewindebohrung
Schraubenfeder
Gewinde
Querstift
Langloch
Wand Kraftübertragungsangriff trichterförmige Kontur Anschlag
Schraube
Innenring
Zapfen
Stoßdämpfungsbuchse Auge
