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Title:
FEEDING DEVICE FOR BAKING OVENS FOR PRODUCING BAKED SHAPED UNITS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/051248
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a feeding device for a baking oven (2). The baking moulds which pass through the baking section of the oven are formed by the circulating upper and lower baking plates (3, 4) of the baking oven (2), these determining the top and bottom surfaces of the units that are baked in the baking moulds with their baking surfaces, which run along the baking section (5) and which face towards each other. In a horizontal part of their circulation path, the lower baking plates (3) pass through an inputting station (1) which is mounted upstream of the baking section. The feeding device (8) comprises a dough depositing device (9) which is located in the inputting station (1) above the path of the lower baking plates (3). Said device can be temporarily moved with the lower baking plates (3), depositing the dough pieces at predetermined points on the baking surfaces of the lower baking plates (3).

Inventors:
Haas, Franz
Haas, Johann (Seitweg 5 Klosterneuburg, A-3400, AT)
Obermaier, Fritz (Dr. Gschmeidlerstrasse 14/19 Krems, A-3500, AT)
Application Number:
PCT/AT2001/000404
Publication Date:
July 04, 2002
Filing Date:
December 21, 2001
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ HAAS WAFFELMASCHINEN-INDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT (Pragerstrasse 124 Wien, A-1210, AT)
Haas, Johann (Seitweg 5 Klosterneuburg, A-3400, AT)
Obermaier, Fritz (Dr. Gschmeidlerstrasse 14/19 Krems, A-3500, AT)
International Classes:
A21B3/07; A21C9/08; A21B3/00; A21C9/00; (IPC1-7): A21B3/07; A21C9/08
Attorney, Agent or Firm:
PUCHBERGER, BERGER & PARTNER (Reichsratsstrasse 13 Wien, A-1010, AT)
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Claims:
Ansprüche
1. Beschickungsvorrichtung für einen Backofen zur Herstellung von gebackenen Form körpern, bei dem die seine Backstrecke durchlaufenden Backformen von den umlaufenden, oberen und unteren Backplatten des Backofens gebildet werden, welche mit ihren entlang der Backstrecke einander zugewandten Backflächen die Oberbzw. Unterseiten der in den Backformen gebackenen Formkörper bestimmen, wobei die unteren Backplatten in einem horizontalen Abschnitt ihrer Umlaufbahn eine der Backstrecke vorgelagerte Eingabestati on durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung (8) eine in der Eingabestation (1) oberhalb der Bahn der unteren Backplatten (3) angeordnete Teigstück Absetzvorrichtung (9) umfaßt, die mit den unteren Backplatten (3) vorübergehend mitbe wegbar ist und die Teigstücke (13a, 27) an vorgegebenen Stellen auf den Backflächen der unteren Backplatten (3) absetzt.
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absetz vorrichtung (9) einen in Längsrichtung des Backofens (2) hin und her bewegbaren Schlit ten (14) umfaßt, der mit in Querrichtung des Backofens (2) nebeneinander angeordneten TeigstückAuffangschalen (15) versehen ist, wobei jede Auffangschale (15) mit einer un teren Abgabeöffnung (16) für die Teigstücke (13a, 27) versehen ist, die den Backflächen der unteren Backplatten (3) zugewandt ist.
3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten (14) zumindest zwei in Längsrichtung des Backofens (2) hintereinander angeord nete Reihen von in Querrichtung des Backofens (2) nebeneinander angeordneten Teig stückAuffangschalen (15) vorgesehen sind.
4. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Querrichtung des Backofens (2) nebeneinander angeordneten TeigstückAuffangschalen (15) auf einer endlosen Transportkette (21) befestigt sind, die auf dem Schlitten (14) in Querrichtung des Backofens (2) umläuft, und daß an der Umlaufbahn der Transportkette (21) eine seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten (3) angeordnete Reinigungssta tion (22) für die TeigstückAuffangschalen (15) vorgesehen ist.
5. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten stationär angeordnete Reinigungsstation vorgese hen ist, die eine am Gestell des Backofens angebrachte Reinigungsvorrichtung für die TeigstückAuffangschalen umfaßt.
6. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Schlitten mitbewegbare Reinigungsstation (22) vorgesehen ist, die eine am Schlitten ange brachte Reinigungsvorrichtung (23) für die TeigstückAuffangschalen (15) umfaßt.
7. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbahn der Transportkette (21) zumindest zwei in Querrichtung des Backofens (2) verlaufende Kettentrume aufweist, bei denen die an der Transportkette (21) befestigten TeigstückAuffangschalen (15) jeweils eine in Querrichtung des Backofens (2) verlaufen de Reihe bilden.
8. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 27, dadurch gekennzeichnet, daß jede TeigstückAuffangschale einen trichterförmigen Oberteil (25) und einen die Abgabe öffnung (16) umschließenden, hülsenförmigen Unterteil (26) besitzt.
Description:
Beschickungsvorrichtung für Backöfen zur Herstellung von gebackenen Formkörpern Gebiet der Erfindung : Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschickungsvorrichtung für Backöfen, bei denen die ihre Backstrecke durchlaufenden Backformen von den umlaufenden, oberen und unte- ren Backplatten des Backofens gebildet werden, welche mit ihren entlang der Backstrecke einander zugewandten Backflächen die Ober-bzw. Unterseiten der in den Backformen gebackenen Formkörper bestimmen, wobei die unteren Backplatten in einem horizontalen Abschnitt ihrer Umlaufbahn eine der Backstrecke vorgelagerte Eingabestation durchlau- fen, an der die Beschickungsvorrichtung angeordnet ist, die die für die gebackenen Form- körper vorgesehenen Teig-bzw. Backmassen auf die nach oben weisenden Backflächen der unteren Backplatten aufbringt, bevor die oberen Backplatten auf die Teig-bzw. Back- massen aufgesetzt und die Backformen geschlossen werden.

Stand der Technik Backöfen, bei denen die ihre Backstrecke durchlaufenden Backformen von den umlau- fenden oberen und unteren Backplatten des Backofens gebildet werden, welche mit ihren entlang der Backstrecke einander zugewandten Backflächen die Ober-bzw. Unterseiten der in den Backformen gebackenen Formkörper bestimmen, werden in der Waffelback- technologie-abhängig von der Konstruktion der Backformen und Backplatten des jeweili- gen Backofens-zum Herstellen von knusprigen, spröden und leicht zerbrechlichen Waf- feln oder zum Herstellen von weichen, sogenannten Soft-Waffeln, wie z. B. den Belgi- schen Waffeln, eingesetzt.

Bei diesen Backöfen durchlaufen die unteren Backplatten in einem horizontalen Ab- schnitt ihrer Umlaufbahn eine der Backstrecke vorgelagerte Eingabestation, an der neben der Bahn der unteren Backplatten eine stationäre Teigaufgießvorrichtung angeordnet ist, die den flüssigen Waffelteig in jeweils auf das Volumen der Backformen abgestimmten Teigportionen auf die vorbeilaufenden, unteren Backplatten aufgießt. Die Teigaufgießvor- richtung befördert den flüssigen Waffelteig mit Hilfe ihrer Teigpumpe aus einem Vorrats- behälter zu ihrem horizontalen Aufgießrohr, das oberhalb der Bahn der unteren Backplat- ten angeordnet ist und an seiner Unterseite mit Austrittsöffnungen für den flüssigen Waf- felteig versehen ist. Die Portionierung des flüssigen Waffelteiges erfolgt im voraus durch die Teigpumpe der Teigaufgießvorrichtung. Es sind auch Teigaufgießvorrichtungen be- kannt, bei denen die Portionierung des flüssigen Waffelteiges erst an den Austrittsöffnun- gen des Aufgießrohres durch dort angebrachte und von außen zu betätigende Ventile er- folgt.

Bei diesen Backöfen fließt jeweils die auf die heiße, nach oben weisende Backfläche ei- ner unteren Backplatte aufgegossene, flüssige Teigportion auf der Backfläche auseinander und breitet sich nach allen Seiten aus. Beim Schließen der Backform wird auf die ausge- breitete, flüssige Teigportion die heiße, nach unten weisende Backfläche einer oberen Backplatte aufgesetzt. Die flüssige Teigportion wird durch den Kontakt mit den beiden heißen Backflächen aufgeschäumt und durch den in ihr entstehenden Wasserdampf bis an die Grenzen des Formhohlraumes der Backform verteilt. Dadurch entsteht ein die Back- form ausfüllender, durch den Wasserdampf aufgeschäumter und noch nicht formstabiler Teigkörper, der im Zuge des weiterlaufenden Backprozesses verfestigt wird und am Ende des Backprozesses eine die Backform ausfüllende, formstabile Waffel bildet.

Bei diesen Backöfen werden nur flüssige Teige eingesetzt, bei denen der durch den Kon- takt mit den heißen Backplatten entstehende Wasserdampf jeweils das den Teig auflok- kernde und gleichzeitig bis an die Grenzen des Formhohlraumes der Backform verteilende Triebmittel ist. Die Teigaufgießvorrichtungen dieser Backöfen sind für ein Beschicken von Backformen mit nicht flüssigen Teigen nicht geeignet.

Zusammenfassung der Erfindung : Aufgabe der Erfindung ist es, für die Backöfen, bei denen die Backformen für die Her- stellung der gebackenen Formkörper von den mit ihren Backflächen einander zugewandt die Backstrecke des Backofens durchlaufenden, oberen und unteren Backplatten des Back- ofens gebildet werden, eine Beschickungsvorrichtung für nicht flüssige Teige zu schaffen, die bereits in einzelne Teigstücke vorportioniert sind.

Als Lösung wird eine Beschickungsvorrichtung für einen Backofen vorgeschlagen, bei dem die seine Backstrecke durchlaufenden Backformen von den umlaufenden, oberen und unteren Backplatten des Backofens gebildet werden, welche mit ihren entlang der Back- strecke einander zugewandten Backflächen die Ober-bzw. Unterseiten der in den Back- formen gebackenen Formkörper bestimmen, wobei die unteren Backplatten in einem hori- zontalen Abschnitt ihrer Umlaufbahn eine der Backstrecke vorgelagerte Eingabestation durchlaufen. Diese Beschickungsvorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeich- net, daß sie eine in der Eingabestation oberhalb der Bahn der unteren Backplatten ange- ordnete Teigstück-Absetzvorrichtung umfaßt, die mit den unteren Backplatten vorüberge- hend mitbewegbar ist und die Teigstücke an vorgegebenen Stellen auf den Backflächen der unteren Backplatten absetzt.

Die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung ist unterhalb der Ausgabestation einer dem Backofen vorgelagerten und diesem die Teigstücke zuführenden Transportvorrichtung angeordnet. Die Beschickungsvorrichtung übernimmt die von der Transportvorrichtung ausgegebenen Teigstücke und setzt sie mit zeitlicher Verzögerung auf den unteren Back- platten an vorgegebenen Stellen ab.

Am Beginn eines Bewegungszyklus der Beschickungsvorrichtung befindet sich die Ab- setzvorrichtung in ihrer hinteren Endstellung unterhalb der Ausgabestation der Transport- vorrichtung. Die Absetzvorrichtung verweilt in ihrer hinteren Endstellung bis sich die Teigstücke von der Transportvorrichtung gelöst haben und auf der Absetzvorrichtung an- gekommen sind. Anschließend wird die Absetzvorrichtung mit den unteren Backplatten in deren Laufrichtung synchron mitbewegt. Die von der Absetzvorrichtung übernommenen Teigstücke wandern entlang der Absetzvorrichtung an die vorgegebenen Absetzstellen.

Dort fallen die Teigstücke aus der Absetzvorrichtung heraus und auf die jeweils darunter- liegende Backfläche einer unteren Backplatte. Die Absetzvorrichtung wird mit den unteren Backplatten synchron mitbewegt bis sich alle Teigstücke von ihr gelöst haben und jedes Teigstück an seiner vorgegebenen Absetzstelle auf der Backfläche einer unteren Backplat- te angekommen ist. Nach dem Erreichen ihrer vorderen Endstellung wird die jetzt leere Absetzvorrichtung entgegen der Laufrichtung der unteren Backplatten zurück in ihre hinte- re Endstellung bewegt und der nächsten Bewegungszyklus der Beschickungsvorrichtung beginnt.

Durch die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung werden die Teigstücke auf den unteren Backplatten in den durch die Absetzvorrichtung vorgegebenen Positionen neben- einander abgesetzt.

Die Absetzvorrichtung kann für eine einreihige Übergabe der Teigstücke ausgebildet sein und bei jedem Bewegungszyklus der Beschickungsvorrichtung nur eine Reihe von in Querrichtung des Backofens nebeneinander angeordneten Teigstücken übernehmen, die nach dem Durchwandern der Absetzvorrichtung auf der Backfläche einer unteren Back- platte abgesetzt werden.

Die Absetzvorrichtung kann auch für eine zweireihige Übergabe der Teigstücke ausge- bildet sein. Bei dieser Ausbildung übernimmt die Absetzvorrichtung bei jedem Bewe- gungszyklus der Beschickungsvorrichtung zwei in Längsrichtung des Backofens hinterein- ander angeordnete Reihen von in Querrichtung des Backofens nebeneinander angeordneten Teigstücken. Die Teigstücke der beiden Reihen durchwandern die Absetzvorrichtung und werden auf nur einer unteren Backplatte oder auf zwei in Längsrichtung des Backofens hintereinander angeordneten, unteren Backplatten abgesetzt.

Die Absetzvorrichtung kann auch für eine mehrreihige Übergabe der Teigstücke ausge- bildet sein. Bei dieser Ausbildung werden jeweils drei oder mehrere Querreihen von Teig- stücken von der Absetzvorrichtung übernommen und auf einer unteren Backplatten oder auf mehreren in Längsrichtung des Backofens hintereinander angeordneten, unteren Back- platten abgesetzt.

Die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung setzt die Teigstücke jeweils mit Ab- stand nebeneinander auf der Backfläche einer unteren Backplatte des Backofens ab. Im Backofen wird die zugehörige obere Backplatte beim Schließen der Backform zur unteren Backplatte hin abgesenkt oder nach unten geschwenkt. Dabei werden die nebeneinander liegenden Teigstücke durch die Backfläche der oberen Backplatte flachgedrückt und in dem von den beiden Backflächen begrenzten Formhohlraum seitlich auseinandergedrückt.

Aus den flachgedrückten Teigstücken entstehen durch den Backprozeß einzelne, seitlich unregelmäßig begrenzte Formkörper, bei denen die Ober-und Unterseite jeweils dem den betreffenden Formkörper nach oben bzw. nach unten begrenzenden Flächenbereich der Backfläche der oberen Backplatte bzw. der Backfläche der unteren Backplatte entsprechen.

Mit einer erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung kann auch ein Backofen mit Teigstücken beschickt werden, bei dem die Backflächen der Backplatten jeweils mehrere nebeneinander angeordnete und durch Stege von einander getrennte Formhälften von ne- beneinander angeordneten Backformen bilden. Die durch die Absetzvorrichtung vorgege- benen Absetzstellen sind dann jeweils auf die unteren Backformhälften ausgerichtet, sodaß in jeder unteren Backformhälfte das ihr zugeordnete Teigstück auf der unteren Backplatte abgesetzt wird.

Die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung ermöglicht es, jeweils gleiche oder auch unterschiedliche Teigstücke auf den unteren Backplatten abzusetzen. Die Teigstücke kön- nen untereinander jeweils das gleiche Teiggewicht besitzen, aber von verschiedenen Tei- gen stammen oder auch nur von mit unterschiedlichen Zusätzen (wie Hagelzucker, weiße Schokoladestücke, Bitterschokoladestücke, Pruchtstücke, Rosinen, Nußstücke, Käsestücke etc.) versehenen Teigen stammen. Die Teigstücke können aus einem festen Teig bestehen.

Die gleichzeitig auf einer unteren Backplatte abgesetzten Teigstücke können auch unter- schiedliche Teiggewichte besitzen.

Die Teigstücke können aus einem knetbaren Hefeteig bestehen, der mit Zuckerstücken versetzt ist, wie er für die Lütticher Waffeln verwendet wird. Der mit Zuckerstücken ver- setzte Hefeteig wird in Teigstücke mit gleichem Teiggewicht geteilt, die anschließend ra- sten gelassen werden, damit durch den selbsttätig weitergärenden Hefeteig die einzelnen Teigstücke aufgelockert und in ihrem Volumen vergrößert werden. Zum Rasten werden die Teigstücke in Querreihen auf den umlaufenden Gärgehängen eines Gärschrankes abgelegt.

Sie durchlaufen auf den Gärgehängen liegend den klimatisierten Innenraum des Gär- schrankes und gehen dabei auf. Die Durchlaufzeit durch den Gärschrank entspricht der für die Teigruhe vorgesehen Rastzeit. Am Ende dieser Rastzeit werden die jeweils aufgegan- genen aber geringfügig unterschiedlichen Teigstücke aus dem Gärschrank ausgegeben, an eine erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung übergeben und von dieser auf den unte- ren Backplatten eines Backofens nebeneinander absetzt. Die abgesetzten Teigstücke wer- den dann von den oberen Backplatten des Backofens vertikal zusammengedrückt und gleichzeitig horizontal auseinandergedrückt. Dabei entsteht bei jedem einzelnen Teigstück an seiner Oberseite und an seiner Unterseite jeweils das für Lütticher Waffeln typische Waffelmuster.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Absetzvorrichtung einen in Längsrichtung des Backofens hin und her bewegbaren Schlitten besitzen, der mit in Quer- richtung des Backofens nebeneinander angeordneten Auffangschalen für die Teigstücke versehenen ist, wobei jede Auffangschale mit einer unteren Abgabeöffnung für die Teig- stücke versehen ist, die den Backflächen der unteren Backplatten zugewandt ist.

Diese Ausbildung erleichtert das gleichzeitige Absetzen einer großen Anzahl von Teig- stücken auf einer oder mehreren unteren Backplatten des jeweiligen Backofens. Bei der Übernahme der Teigstücke durch die Beschickungsvorrichtung nimmt der Schlitten der Ab- setzvorrichtung das Gewicht aller auf den Auffangschalen auftreffenden Teigstücke auf und fängt die Auftreffenergie der Teigstücke ab. Anschließend trägt der Schlitten das Ge- wicht aller Teigstücke, während diese zufolge der auf sie wirkenden Schwerkraft in der jeweiligen Auffangschale zu deren unterer Abgabeöffnung wandern.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können auf dem Schlitten zumindest zwei in Längsrichtung des Backofens hintereinander angeordnete Reihen von in Querrich- tung des Backofens nebeneinander angeordneten Auffangschalen für die Teigstücke vorge- sehen sein.

Diese Ausbildung erlaubt das parallellaufende Absetzen mehrerer Teigstückreihen und verlängert gleichzeitig die Zeitspanne, die jedem einzelnen Teigstück für das Durchwan- dern der Beschickungsvorrichtung zur Verfügung steht.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können die in Querrichtung des Back- ofens nebeneinander angeordneten Teigstück-Auffangschalen auf einer endlosen Trans- portkette befestigt sein, die auf dem Schlitten in Querrichtung des Backofens umläuft, und an der Umlaufbahn der Transportkette kann eine seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten angeordnete Reinigungsstation für die Teigstück-Auffangschalen vorgesehen sein.

Diese Ausbildung ist bei klebrigen Teigstücken von Vorteil, weil die beim Durchwan- dern der Auffangschalen an deren Oberflächen allenfalls haften bleibenden Teigteilchen in der Reinigungsstation von den Auffangschalen entfernt werden können, bevor noch an der Oberfläche einer Auffangschale eine Ansammlung von Teigteilchen entsteht, die das Ent- langgleiten der Teigstücke an der Oberfläche dieser Auffangschale übermäßig behindert.

Die Reinigungsstation kann seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten stationär angeordnet sein und eine am Gestell des Backofens angebrachte Reinigungsvorrichtung für die Teigstück-Auffangschalen umfassen. Alternativ kann eine mit dem Schlitten mitbe- wegbare Reinigungsstation vorgesehen sein, die eine am Schlitten angebrachte Reini- gungsvorrichtung für die Teigstück-Auffangschalen umfaßt.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Umlaufbahn der Transportket- te zumindest zwei in Querrichtung des Backofens verlaufende Kettentrume aufweisen, bei denen die an der Transportkette befestigten Teigstück-Auffangschalen jeweils eine in Querrichtung des Backofens verlaufende Reihe bilden.

Diese Ausbildung erlaubt das parallellaufende Absetzen mehrerer Teigstückreihen und verlängert gleichzeitig die für das Durchwandern der Beschickungsvorrichtung den Teig- stücken zur Verfügung stehende Zeitspanne.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann jede Teigstück-Auffangschale ei- nen trichterförmigen Oberteil und einen ihre Abgabeöffnung umschließenden, hülsenför- migen Unterteil besitzen.

Diese Ausbildung ist bei Teigstücken von Vorteil, die aus einem knetbarem Hefeteig bestehen, aufgegangen sind und daher eine weiche, leicht zusammendrückbare Konsistenz besitzen. Dies Teigstücke ändern ihre Gestalt unter bloßer Schwerkrafteinwirkung sowohl beim Ablösen von der der Beschickungsvorrichtung vorgelagerten Transportvorrichtung als auch beim Auftreffen auf den Auffangschalen der Absetzvorrichtung.

Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen : In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht die Eingabestati- on eines Backofens mit einer erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung am Beginn eines Beschickungszyklus, Fig. 2 die Eingabestation des Backofens der Fig. 1 mit der Be- schickungsvorrichtung am Ende eines Beschickungszyklus, Fig. 3 in einer schematischen Seitenansicht eine erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung, die zwischen der Ausga- bestation eines Gärschrankes und der Eingabestation eines Backofens angeordnet ist, Fig.

4 ein Detail einer mechanischen Kopplung einer Teigstück-Absetzvorrichtung mit einer umlaufenden Backplattenkette eines Backofens, Fig. 5 in einer schematischen Stirnansicht die Eingabestation eines Backofens mit einer oberhalb seiner unteren Backplatten ange- ordneten, erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung, Fig. 6 schematisch die Eingabe- station des Backofens der Fig. 5 von oben, Fig. 7 in einer schematischen Draufsicht eine Eingabestation eines Backofens mit einer erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung mit der Teigstück-Absetzvorrichtung in ihrer hinteren Endstellung, Fig. 8 die Eingabesta- tion der Fig. 7 mit der Teigstück-Absetzvorrichtung in ihrer vorderen Endstellung, Fig. 9 in einer schematischen Stirnansicht die Eingabestation eines Backofens mit einer oberhalb seiner unteren Backplatten angeordneten, erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung, die unterhalb der Ausgabestation eines Gärschrankes angeordnet ist, und Fig. 10 in einer schematischen Stirnansicht die Eingabestation eines Backofens mit einer oberhalb seiner unteren Backplatten angeordneten, erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung, die un- terhalb des Abgabeendes eines endlosen Transportbandes angeordnet ist, das die in Quer- reihen hintereinander angeordneten Teigstücke zum Backofen transportiert.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen : In den Fig. 1-6 ist die Eingabestation 1 eines langgestreckten Backofens 2 zur Herstel- lung von gebackenen Formkörpern dargestellt. Bei diesem Backofen 2 laufen seine unteren Backplatten 3 und seine oberen Backplatten 4 in getrennten Umlaufbahnen gegensinnig um und durchlaufen seine langgestreckte Backstrecke 5 mit ihren Backfläche einander je- weils zugewandt in gleicher Richtung. Entlang der Backstrecke 5 bilden jeweils zwei übe- reinanderliegende Backplatten 3,4 eine Backform. Bei jeder Backform bestimmt die unte- re Backplatte 3 mit ihrer Backfläche die Unterseiten des in der Backform gebackenen Formkörpers und die obere Backplatte 4 bestimmt mit ihrer Backfläche die Oberseiten des in der Backform gebackenen Formkörpers.

Die unteren Backplatten 3 und die oberen Backplatten 4 werden von getrennten Endlos- förderern 6,7 durch ihre jeweilige Umlaufbahn bewegt. Die Umlaufbahn der unteren Backplatten 3 ist unterhalb der Backstreckenebene angeordnet und beginnt vor der Einga- bestation 1. Die Umlaufbahn der oberen Backplatten 4 ist oberhalb der Backstreckenebene angeordnet und beginnt erst nach der Eingabestation 1.

Am Beginn der Backstrecke 5 werden die oberen Backplatten 4 durch den oberen Förde- rer 7 auf die unteren Backplatten 3 aufgesetzt. Dabei werden die in der Eingabestation 1 auf den unteren Backplatten 3 abgesetzten Teigstücke zusammengedrückt und in der ent- stehenden Backform zwischen den übereinanderliegenden Backplatten 3,4 eingeschlossen.

Der untere Förderer 6 befördert die Backformen durch die Backstrecke 5.

In der Eingabestation 1 ist oberhalb des oberen horizontalen Abschnittes der Umlaufbahn der unteren Backplatten 3 eine Beschickungsvorrichtung 8 für die Teigstücke angeordnet.

Diese Beschickungsvorrichtung 8 umfaßt eine Absetzvorrichtung 9 für die Teigstücke.

Diese Absetzvorrichtung 9 ist mit den unteren Backplatten 3 vorübergehend mitbewegbar und setzt die Teigstücke jeweils an vorgegebenen Stellen auf den Backflächen der unteren Backplatten 3 ab.

Oberhalb der Beschickungsvorrichtung 8 ist die Ausgabestation 10 eines Gärschrankes 11 angeordnet. Der Gärschrank 11 besitzt zwei parallel zueinander umlaufende, endlose Transportketten 12, auf denen Kippdielen 13 aufgehängt sind. Auf den Kippdielen 13 liegt jeweils eine vorgegebene Anzahl von Teigstücken in einer Reihe nebeneinander. Diese Teigstücke bestehen jeweils aus einem elastischen, knetbaren Teig, der mit einem Treib- mittel versetzt ist. Die Teigstücke verbringen ihre Ruhezeit, während der der Teig rastet und die Teigstücke aufgehen, auf den Kippdielen 13 des Gärschrankes 11. Die umlaufen- den Kippdielen 13 kommen am Ende der Ruhezeit an der Ausgabestation 10 des Gär- schrankes 11 an. Dort werden jeweils zwei hintereinander angeordnete Kippdielen 13 gleichzeitig gekippt und die auf diesen jeweils in einer Reihe nebeneinander liegenden Teigstücke 13a fallen nach unten aus dem Gärschrank 11 und von oben in die Beschik- kungsvorrichtung 8, in der sie auf der Absetzvorrichtung 9 landen.

Die Absetzvorrichtung 9 umfaßt einen oberhalb der unteren Backplatten 3 des Backofens angeordneten, in Längsrichtung des Backofens hin und her bewegbaren Schlitten 14, der in Querrichtung des Backofens nebeneinander angeordnete Auffangschalen 15 für die Teig- stücke 13a trägt. Jede Auffangschale 15 ist mit einer unteren Abgabeöffnung 16 versehen, die den Backflächen der unteren Backplatten 3 zugewandt ist.

Der Schlitten 14 sitzt auf in Längsrichtung des Backofens 2 verlaufenden Führungen 17 und ist auf diesen in Längsrichtung des Backofens 2 verschiebbar geführt. Diese Führun- gen 17 sind im Ofengestell 18 seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten 3 angeord- net.

Am Schlitten 14 ist ein schwenkbarer Mitnehmer 19 vorgesehen, der mit an den unteren Backplatten 3 seitlich angebrachten Halteelementen 20 in Eingriff gebracht werden kann, um den Schlitten 14 mit den unteren Backplatten 3 vorübergehend mit zu bewegen. In der hinteren Endstellung des Schlittens 14 wird der Mitnehmer 19 abgesenkt und in Anlage an den Halteelementen 20 gebracht, damit der Schlitten 14 von den unteren Backplatten 3 in deren Laufrichtung mitgenommen wird. In der vordere Endstellung des Schlittens 14 wird der Mitnehmer 19 nach oben verschwenkt und von den Halteelementen 20 der unteren Backplatten 3 abgehoben. Anschließend wird der Schlitten 14 von einem nicht dargestell- ten Druckluftzylinder entlang den Führungen 17 im Ofengestell 18 zurück in seine hintere Endstellung bewegt.

Auf dem Schlitten 14 ist eine in Querrichtung des Backofens 2 umlaufende, endlose Transportkette 21 montiert, die von einem seitlich neben der Backplattenbahn angeordne- ten Motor angetrieben wird. Die Auffangschalen 15 sind an dieser Transportkette 21 befe- stigt. Eine Reinigungsstation 22 für die Auffangschalen 15 ist an der Umlaufbahn der Transportkette 21 seitlich neben der Bahn der unteren Backplatten 3 angeordnet. An der Reinigungsstation 22 ist eine Reinigungsvorrichtung 23 vorgesehen, die die Auffangscha- len 15 samt ihren unteren Abgabeöffnungen 16 durch eine vertikal auf und ab bewegbare Reinigungsbürste 24 von anhaftenden Teigresten befreit.

Die Auffangschalen 15 besitzen einen trichterförmigen Oberteil 25, dessen obere Öff- nung größer als die aufzufangenden Teigstücke 13a ist. Die Auffangschalen 15 besitzen weiters einen hülsenförmigen Unterteil 26, der ihre untere Abgabeöffnung 16 umschließt.

Die auf den Backflächen der unteren Backplatten 3 abzusetzenden Teigstücke 27 können der erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung 8 auch von einem über ihr endenden Transportband 28 zugeführt werden. (Fig. 10) Die erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung kann auch bei Backöfen eingesetzt wer- den, bei denen die oberen und unteren Backplatten in auf und zu klappbaren Backzangen aufgenommen sind, die im Backofen in einer in sich geschlossen Bahn umlaufen und die Eingabestation des Backofens jeweils mit ihrer oberen Backplatte um mehr als 90 Grad aufgeklappt durchlaufen.