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Patent Searching and Data


Title:
FILM GUIDE FOR A FILM CAMERA
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/076067
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a film guide for a film camera, comprising an image aperture (4) arranged in the recording beam path of the film camera, and a distance window (6) arranged on a grip plate (5). The film is guided, by means of a film transporting mechanism, through a film channel or film gap embodied between the facing film planes. The grip plate (5) and/or the distance window (6) are supported on the image aperture (4) by means of projections (51, 52, 53 or 61, 62, 63).

Inventors:
Bauer, Fritz Gabriel (Pummergasse 20, Purkersdorf, A-3002, AT)
Handler, Josef (Hettenkofergasse 18-22/4/1, Wien, A-1160, AT)
Application Number:
PCT/DE2004/000555
Publication Date:
August 18, 2005
Filing Date:
March 11, 2004
Export Citation:
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Assignee:
ARNOLD & RICHTER CINE TECHNIK GMBH & CO. BETRIEBS KG (Türkenstrasse 89, München, 80799, DE)
Bauer, Fritz Gabriel (Pummergasse 20, Purkersdorf, A-3002, AT)
Handler, Josef (Hettenkofergasse 18-22/4/1, Wien, A-1160, AT)
International Classes:
G03B1/48; G03B19/18; (IPC1-7): G03B1/48; G03B19/18
Foreign References:
DE8531946U1
US6457827B1
US5184158A
US20020171808A1
Attorney, Agent or Firm:
Ninnemann, Detlef c/o Patentanwälte Maikowski & Ninnemann (Postfach 15 09 20, Berlin, 10671, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Filmführung für eine Laufbildkamera mit im Aufnahmestrahlengang der Laufbildka mera angeordnetem Bildfenster und einem an einer Greiferbühne angeordneten Ab standsfenster, zwischen deren einander zugewandte Filmebene ein Filmkanal oder Filmspalt ausgebildet ist, durch den der Laufbildfilm mittels eines Filmtransportme chanismus bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferbühne (5) oder das Abstandsfenster (6) am Bildfenster (4) abgestützt ist.
2. Filmführung für eine Laufbildkamera mit im Aufnahmestrahlengang der Laufbildka mera angeordnetem Bildfenster und einem an einer Greiferbühne angeordneten Ab standsfenster, zwischen deren einander zugewandte Filmebene ein Filmkanal oder Filmspalt ausgebildet ist, durch den der Laufbildfilm mittels eines Filmtransportme chanismus bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferbühne (5) und das Abstandsfenster (6) am Bildfenster (4) abgestützt sind.
3. Filmführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer bühne (5) und/oder das Abstandsfenster (6) über mehrere als Abstandshalter aus gebildete Vorsprünge (51,52, 53 ; 61,62, 63) an mindestens einer Anlagefläche (40 ; 4146) des Bildfensters (4) abgestützt ist/sind.
4. Filmführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (51, 52,53 ; 61,62, 63) Eckpunkte einer geometrischen Figur sind.
5. Filmführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer bühne (5) und/oder das Abstandsfenster (6) über drei Vorsprünge (51,52, 53 ; 61, 62,63) an der mindestens einen Anlagefläche (40 ; 4146) des Bildfensters (4) ab gestützt ist/sind.
6. Filmführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Vorsprung (51,52 ; 61,62) der Greiferbühne (5) und/oder des Abstandsfensters (6) auf einer parallel zur Bewegungsrichtung des Laufbildfilmes (3) verlaufenden Seiten kante der Greiferbühne (5) und/oder des Abstandsfensters (6) und der dritte Vor sprung (53 ; 63) auf der gegenüberliegenden Seitenkante der Greiferbühne (5) und/oder des Abstandsfensters (6) vorzugsweise mittig zwischen dem ersten und zweiten Vorsprung (51,52 ; 61,62) angeordnet sind.
7. Filmführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer bühne (5) und/oder das Abstandsfenster (6) über jeweils einen vorzugsweise als Steg oder flächenförmig ausgebildeten Vorsprung an der mindestens einen Anlage fläche (40 ; 4146) des Bildfensters (4) abgestützt ist/sind.
8. Filmführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer bühne (5) und/oder das Abstandsfenster (6) über jeweils mindestens zwei auf jeder Seite der Greiferbühne (5) und/oder des Abstandsfensters (5) angeordnete Vor sprünge an der mindestens einen Anlagefläche (40 ; 4146) des Bildfensters (4) ab gestützt ist/sind.
9. Filmführung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorsprünge (51,52, 53) an der Filmebene (40) des Bildfens ters (4) abgestützt sind.
10. Filmführung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Abstandsfenster (6) gegenüber der das Abstandsfenster (6) aufnehmenden Greiferbühne (5) angefedert ist.
11. Filmführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandsfens ter (6) über einen Andruckhebel (16) angefedert ist.
12. Filmführung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die Greiferbühne (5) Teil eines den Filmtransportmechanismus enthaltenden Antriebsmoduls (2) ist.
13. Filmführung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Antriebsmodul (2) schwenkund/oder verschiebbar im Ka meragehäuse (1) angeordnet ist.
14. Filmführung nach mindestens einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Antriebsmodul (2) zum Einlegen eines Laufbildfilmes (3) in den zwischen dem Bildfenster (4) und der Greiferbühne (5) gebildeten Filmkanal (7) gegenüber dem Bildfenster (4) verschiebund/oder verschwenkbar ist.
Description:
Filmführung für eine Laufbildkamera

Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf eine Filmführung für eine Laufbildkamera gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Zur Filmführung von Laufbildfilmen in Laufbildkameras ist im optischen Strahlengang des Aufnahmeobjektivs der Laufbildkamera ein Bildfensterausschnitt eines Bildfensters an- geordnet, das die Größe der zu belichtenden Fläche der Einzelbilder des Laufbildfilmes bestimmt und dessen Filmebene die Filmebene einer Greiferbühne und eines in die Grei- ferbühne integrierten Abstandsfensters gegenübersteht, so dass zwischen den beiden Filmebene ein Filmkanal zwischen dem Bildfenster und der Greiferbühne bzw. ein Film- spalt zwischen dem Bildfenster und dem Abstandsfenster zur Aufnahme des Laufbildfil- mes ausgebildet wird. Der Filmkanal bzw. Filmspalt legt den Laufbildfilm in einer Bild- ebene fest, so dass ein konstantes Auflagemaß in Bezug auf das Kameraobjektiv und damit eine gleichbleibende Fokussierungsebene für den Laufbildfilm während der Belich- tung der Einzelbilder gewährleistet ist.

Der zwischen dem Bildfenster einerseits und der Greiferbühne und dem Abstandsfenster ausgebildete Filmkanal bzw. Filmspalt ist dabei so bemessen, dass zum einen im Be- reich des Bildfensterausschnitts die Fokussierungsebene bei der Belichtung der Einzel- bilder des Laufbildfilmes erhalten bleibt und zum anderen weder ein Flattern des Lauf- bildfilms noch eine erhöhte Reibung zwischen dem Laufbildfilm und dem Rahmen des Bildfensters sowie der Filmebenenfläche der Greiferbühne und des Abstandsfensters auftritt, die Geräuschen, zu einer Beschädigung des Laufbildfilmes und zu einem erhöh- ten Filmtransportwiderstand führen würden. Zur Minimierung der Reibung an den Lauf- bildfilmen beim Filmtransport durch den Filmkanal und Filmspalt weist die Greiferbühne seitliche Gleitstege, auf denen der üblicherweise perforierte Rand des Laufbildfilmes glei- te, und das Abstandsfenster sogenannte Gleitstege auf, die sich beispielsweise in Bewe- gungsrichtung des Laufbildfilmes erstrecken und an der Rückseite des Laufbildfilmes anliegen, so dass der Laufbildfilms nicht vollflächig am Abstandsfenster anliegt.

Aus der DE 85 31 946 U1 ist eine Laufbild-Filmaufnahmekamera mit einen Filmfüh- rungskanal bildenden Führungsflächen bekannt, über die der Film in Zu-und Abführbe- reichen zu und von einem Bildfenster und im Bereich des Bildfensters bzw. zwischen dem Bildfenster und einer Filmandruckplatte gleitend geführt ist. Um eine minimale und gleichmäßige Reibung im Filmführungskanal und damit ein leichtes Gleiten sowie eine minimale Beanspruchung und Beschädigung des Films beim Filmtransport auch bei star- ken Temperaturschwankungen sicherzustellen, weisen die Führungsflächen eine wellen- förmige Oberfläche auf, wobei die Wellenberge und Wellentäler quer zur Filmlaufrichtung angeordnet sind.

Zum intermittierenden Filmtransport ist in einer Laufbildkamera ein Filmtransportmecha- nismus vorgesehen, der ein in einem Antriebsmodul angeordnetes Greiferschaltwerk aufweist, das mit einer oder mehreren Greiferspitzen eines einseitigen oder doppelseiti- gen Greifers durch längliche Öffnungsschlitze der Greiferbühne in die seitlich der zu be- lichtenden Filmbilder angeordneten Filmperforationen eingreift und den Laufbildfilm bei jedem Filmtransportschritt um jeweils ein Filmbild weiter transportiert. In der Stillstands- phase des Filmbildes greift mindestens ein Sperrgreifer durch eine Bohrung der Greifer- bühne in die Filmperforation des Laufbildfilmes ein und sichert den Bildstand während der Filmbelichtung.

Zum leichteren Einlegen des Laufbildfilmes in eine Laufbildkamera ist das Antriebsmodul zusammen mit dem an der Greiferbühne des Antriebsmoduls abgestützten Abstands- fenster gegenüber dem Bildfenster verschieb-oder verschwenkbar, so dass der Filmka- na zwischen dem Bildfenster und der Greiferbühne und der Filmspalt zwischen dem Bild- fenster und dem Abstandsfenster zur Aufnahme des Laufbildfilmes vergrößert werden.

Die Verbindung des Abstandsfensters mit der Greiferbühne erfolgt über Justageschrau- ben, die das Abstandsfenster an der Greiferbühne abstützen, wobei das Abstandsfenster über einen oder mehrere Andruckhebel gegenüber der Greiferbühne angefedert ist. Dies hat zur Folge, dass die Größe und Parallelität des Filmspaltes über mehrere, bewegte Teile, nämlich über die Justageschrauben, die Anfederung und die mit dem Antriebsmo- dul bewegliche Greiferbühne sichergestellt wird.

Dies kann beispielsweise nach einem Verschieben oder Verschwenken des Antriebsmo- duls zum Einlegen eines Laufbildfilms zu einer Vergrößerung oder Verkleinerung des Filmkanal bzw. Filmspaltes bzw. zu einer mangelhaften Parallelität der gegenüberste-

henden Bildebenen des Bildfensters und des Abstandsfensters führen, so dass die Fo- kussierungsebene nicht in allen Bereichen des Filmkanal bzw. Filmspaltes gewährleistet ist bzw. eine zu starke Reibung des Laufbildfilmes auftritt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Filmführung der eingangs genannten Art anzugeben, bei der eine konstante, voreinstellbare Größe und Parallelität eines zwischen einem Bildfenster und einer Greiferbühne und/oder einem Abstandsfenster ausgebilde- ten Filmkanal bzw. Filmspaltes gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 oder 2 ge- löst.

Die erfindungsgemäßen Lösungen gewährleisten die Einhaltung eines konstanten, vor- einstellbaren, parallelen Filmkanals und Filrnspaltes zwischen dem Bildfenster und der Greiferbühne bzw. dem Abstandsfenster einer Laufbildkamera und damit die exakte Ein- haltung einer Fokussierungsebene einerseits sowie definierter Reibungsverhältnisse an- dererseits.

Die erfindungsgemäße Lösung ist sowohl auf den zwischen dem Bildfenster und der Greiferbühne gebildeten Filmkanal als auch auf den zwischen dem Bildfenster und dem Abstandsfenster ausgebildeten Filmspalt anwendbar. Dabei wird die Größe und Parallel- tät des Filmkanal ausschließlich durch die Abstützung der Greiferbühne am Bildfenster und die Größe und Parallelität des Filmspaltes durch die Abstützung des Abstandsfens- ters am Bildfenster festgelegt, wodurch die Abhängigkeit des Filmkanal von der Abstüt- zung der Greiferbühne über nicht definierte Anlageflächen am Bildfenster und die Ab- hängigkeit des zwischen dem Abstandsfenster und dem Bildfenster ausgebildeten Film- spaltes von der angefederten Verbindung des Abstandsfensters mit der Greiferbühne vermieden wird, so dass auch bei einem Verschieben und/oder Verschwenken der mit dem Antriebsmodul verbundenen Greiferbühne zum Filmeinlegen die vorgegebene Grö- ße und Parallelität entweder des Filmkanal oder des Filmspaltes bzw. sowohl des Film- kanals als auch des Filmspaltes gewährleistet ist.

Vorzugsweise ist bzw. sind die Greiferbühne und/oder das Abstandsfenster über mehre- re als Abstandshalter ausgebildete Vorsprünge an mindestens einer Anlagefläche des Bildfensters abgestützt, wobei die Vorsprünge Eckpunkte einer geometrischen Figur sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist bzw. sind die Greiferbühne und/oder das Ab- standsfenster über drei Vorsprünge an der mindestens einen Anlagefläche des Bildfens- ters abgestützt, wobei der erste und zweite Vorsprung der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters auf einer parallel zur Bewegungsrichtung des Laufbildfilmes verlaufen- den Seitenkante der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters und der dritte Vor- sprung auf der gegenüberliegenden Seitenkante der Greiferbühne und/oder des Ab- standsfensters vorzugsweise mittig zwischen dem ersten und zweiten Vorsprung ange- ordnet sind.

Alternativ kann die Abstützung der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters über jeweils einen vorzugsweise als Steg oder flächenförmig ausgebildeten Vorsprung an der mindestens einen Anlagefläche des Bildfensters oder über jeweils mindestens zwei auf jeder Seite der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters angeordnete Vorsprünge an der mindestens einen Anlagefläche des Bildfensters erfolgen.

Durch die Abstützung der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters direkt am Bild- fenster über die Vorsprünge oder Stege und insbesondere über die drei an den Eckpunk- ten eines gleichschenkligen Dreiecks angeordneten Vorsprünge wird die Größe und Par- allelität des Filmkanal und/oder Filmspaltes ausschließlich durch die sehr genau mögli- che Bearbeitung eines Teils der Greiferbühne und/oder des Abstandsfensters, nämlich durch die Vorsprünge, festgelegt.

Während sich die am Abstandsfenster angeordneten Vorsprünge bei einem gerillten oder mit einer Vertiefung im Filmbilderbereich versehenen Bildfenster an einer von der Film- ebene des Bildfensters abgestuften Ebene abstützen, kann bei Verwendung eines nicht gerillten oder im mittleren Bereich vertieften Bildfensters die Abstützung der Vorsprünge auch direkt an der Filmebene des Bildfensters erfolgen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist das Abstands- fenster vorzugsweise über einen Andruckhebel gegenüber der das Abstandsfenster auf- nehmenden Greiferbühne angefedert, die insbesondere Teil eines den Filmtransportme- chanismus enthaltenden Antriebsmoduls ist.

Zum Einlegen des Laufbildfilmes in die Filmführung der Laufbildkamera bzw. zum Ent- nehmen des Laufbildfilmes aus der Filmführung der Laufbildkamera kann das vorzugs-

weise schwenk-und/oder verschiebbar im Kameragehäuse angeordnete Antriebsmodul gegenüber dem Bildfenster verschieb-und/oder verschwenkbar ausgeführt werden.

Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles soll der der Erfin- dung zugrunde liegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kameragehäuses einer Laufbildkamera mit einem Antriebsmodul ; Fig. 2 eine Seitenansicht der Filmführung zwischen einem Bildfenster und einem mit dem Antriebsmodul verbundenen Abstandsfenster ; Fig. 3 eine Rückseitenansicht des Bildfensters Greiferbühne mit dahinterliegender Greiferbühne und Greifermechanismus ; Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Bildfensters und Abstandsfensters ; Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Abstandsfensters mit drei Vorsprüngen ; Fig. 6 einen Schnitt durch die Ansicht gemäß Fig. 3 entlang der Linie VI-Vl ; Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Details VII gemäß Fig. 6 ; Fig. 8 eine perspektivische Ansicht auf die Filmebene des Bildfensters und die der Filmebene abgewandte Rückseite der Greiferbühne ; Fig. 9 eine perspektivische Ansicht auf die Filmebene der Greiferbühne und des Ab- standsfensters sowie auf die der Filmebene abgewandte Rückseite des Bild- fensters ; Fig. 10 eine Ansicht auf die Filmebene des Bildfensters und die Rückseite der Greifer- bühne ; Fig. 11 einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 10 entlang der Linie XI-XI und Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung des Details XII gemäß Fig. 11.

Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Laufbildkamera mit einem Kameragehäuse 1 mit aufgesetzter Filmkassette 9 und einem als Antriebsmodul 2 ausgebildeter Filmtransport- mechanismus bei geöffneter Kameratür. Der Filmtransportmechanismus umfasst eine Vor-und Nachwicklung 10,11 zum kontinuierlichen Filmtransport und Ausbildung von Filmschleifen 12,13 zu beiden Seiten eines im Aufnahmestrahlengang A angeordneten Bildfensterausschnitts eines Bildfensters und einen Greifermechanismus 8 mit einem einen Filmtransportmotor, mit dem der Laufbildfilm 3 intermittierend in einer Filmführung transportiert wird. Die Filmführung bildet im Bereich des Aufnahmestrahlengangs A einen Filmkanal 7 zwischen dem mit dem Kameragehäuse 1 verbundenen Bildfenster und ei- ner mit dem Antriebsmodul 2 verbundenen Greiferbühne des Greifermechanismus 8 aus, der sich im Bereich zwischen dem Bildfenster und dem mit der Greiferbühne verbunde- nen Abstandsfenster zu einem Filmspalt verengt.

Der Laufbildfilm 3 wird mittels des Greifermechanismus intermittierend bewegt und zur Belichtung einzelner Filmbilder vor dem im Aufnahmestrahlengang A angeordneten Bild- fensterausschnitt des Bildfensters positioniert, der die zu belichtende Fläche der einzel- nen Filmbilder bestimmt. Durch Betätigen eines Hebels 15 kann der Greifermechanismus 8 und mit ihm die Greiferbühne und das Abstandsfenster verschoben oder verschwenkt werden, so dass der Filmkanal 7 bzw. der Filmspalt zum Einlegen eines Laufbildfilmes 3 vergrößert wird. Nach dem Filmeinlegen wird der Greifermechanismus 8 zurückge- schwenkt und damit der für den Filmtransport vorgegebene Filmkanal 7 wieder ausgebil- det, der beispielsweise bei Verwendung eines Laufbildfilmes mit einer maximalen Filmdi- cke von 0,16 mm nominell 0,23mm beträgt, während der Filmspalt nominell 0,175 mm beträgt.

Fig. 2 zeigt in einer Seitenansicht das Bildfenster 4 sowie den Greifermechanismus 8 als Teil des Antriebsmoduls 2 mit gegenüber der Greiferbühne 5 des Greifermechanismus 8 angefedertem Abstandsfenster 6 in einer Filmeinlegeposition, d. h. in einer Stellung, in der der Greifermechanismus 8 zur Vergrößerung des Filmkanal 6 und mit ihm des Film- spalts zur Erleichterung des Filmeinlegens verschoben ist. Nach dem Filmeinlegen wird der Greifermechanismus 8 wieder in Richtung des Bildfensters 4 verschoben oder ver- schwenkt und dadurch der nominell eingestellte Filmkanal 6 und Filmspalt wieder herge- stellt.

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 2 von Seiten des Bildfensters 4 mit dem dahinter befindlichen Greifermechanismus 8 und dem Filmtransportmotor 80 des Greifermechanismus 8 sowie dem Bildfensterausschnitts 47 des Bildfensters 4 und Gleitstegen 64 des mit dem Bildfensterausschnitt 47 fluchtenden Abstandsfensters.

Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung die Zuordnung des in Fig. 5 vergrößert per- spektivisch dargestellten Abstandsfensters 6 zum Bildfenster 4.

Zur Gewährleistung eines konstanten und parallelen Filmspaltes zwischen dem Bildfens- ter 4 und dem Abstandsfenster 6 weist das Abstandsfenster 6 drei Vorsprünge 61,62, 63 auf, die seitlich einer Auflagefläche bzw. Filmebene 60 (Fig. 5) des Abstandsfensters 6 mit mehreren Gleitstegen 64 an den Eckpunkten eines gleichschenkligen Dreiecks an- geordnet sind. Den Vorsprüngen 61,62, 63 zugeordnet sind Anlageflächen 41,42, 43 am Bildfenster 4, die je nach Ausführungsform des Bildfensters 4 an der Filmebene 40 des Bildfensters 4 oder an einer gegenüber der Filmebene 40 abgestuften Ebene des Bildfensters 4, insbesondere an erhabenen seitlichen Gleitstegen 48, 49 angeordnet sind.

Die Anordnung der Vorsprünge 61,62, 63 an den Eckpunkten eines gleichschenkligen Dreiecks ist aber nicht zwingend, es kann auch eine beliebig andere Konfiguration ge- wählt werden. Alternativ können zwei, vorzugsweise als längliche Stege oder als Flächen ausgebildete Vorsprünge auf jeder Seite des Abstandsfensters 6 oder jeweils mindes- tens zwei oder mehr Vorsprünge auf jeder Seite des Abstandsfensters 6 in beliebiger Zahl auf beiden Seiten sowie in gleichen oder unterschiedlichen Abständen und Ausrich- tungen vorgesehen werden.

Fig. 6 zeigt in einem Schnitt entlang der Linie VI-VI gemäß Fig. 3 die Verhältnisse bei Ausbildung des nominellen Filmspaltes 70, d. h. bei zurückgeschwenktem bzw. zurück- geschobenem Greifermechanismus 8 nach dem Filmeinlegen.

Fig. 7 zeigt die vergrößerte Darstellung des Details VII gemäß Fig. 6 mit dem Bildfenster 4 und dem Abstandsfenster 6, das mittels der Vorsprünge 61,62, 63 an den Anlageflä- chen 41,42, 43 des Bildfensters 4 abgestützt ist, wobei Fig. 7 die Anlage des Vor- sprungs 61 an der Anlagefläche 41 zeigt. Die Filmebene 40 des Bildfensters 4 bildet die vordere Fläche des Filmspaltes 70 aus, während die hintere Fläche des Filmspaltes 70 durch die Filmebene 60 des Abstandsfensters 6 gebildet wird.

Fig. 8 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Filmebene des Bildfensters 4 sowie die der Filmebene abgewandte Rückseite der Greiferbühne 5. An den seitlich des Bildfens- terausschnitts 47 in Längsrichtung des Bildfensters 4 verlaufenden erhabenen Gleitste- gen 48,49, auf denen die Perforationsränder des Laufbildfilms 3 beim Filmtransport ent- langgleiten, sind Anlageflächen 41-46 als seitliche Ausbuchtungen ausgebildet, von denen die Anlageflächen 41,42, 43 als Anlageflächen für die als Abstandshalter vorge- sehenen Vorsprünge 61,62, 63 des Abstandsfensters 6 und die Anlageflächen 44,45, 46 als Anlageflächen für die als Abstandshalter vorgesehenen Vorsprünge 51,52, 53 der Greiferbühne 5 vorgesehen sind. Durch die Anlage der Vorsprünge 51,52, 53 der Grei- ferbühne 5 an den Anlageflächen 44,45, 46 des Bildfensters 4 wird ein definierter Film- kanal von nominell 0,23 mm zwischen dem Bildfenster 4 und der Greiferbühne 5 ausge- bildet.

Fig. 9 zeigt in perspektivischer Ansicht die Filmebene der Greiferbühne 5 mit dem mit der Greiferbühne 5 angefedert verbundenen Abstandsfenster 6 sowie die der Filmebene ab- gewandte Rückseite des Bildfensters 4 mit dem darin angeordneten Bildfensteraus- schnitt 47. Die Greiferbühne 5 weist drei angenähert an den Spitzen eines gleichseitigen Dreiecks angeordnete Vorsprünge 51,52, 53, von denen die Vorsprünge 51 und 52 an der einen Längsseite der Greiferbühne 5 und der andere Vorsprung 53 an der anderen Längsseite der Greiferbühne 5 angeordnet ist. Die Vorsprünge 51,52, 53 liegen beim Filmtransport an den Anlageflächen 44,45, 46 des Biidfensters 4 an, so dass der defi- nierte Filmkanal 7 zwischen der Greiferbühne 5 und dem Bildfenster 4 ausgebildet wird.

Gleichzeitig liegen die Vorsprünge 61 bis 63 des federnd mit der Greiferbühne 5 verbun- denen Abstandsfensters 6 an den Anlageflächen 41 bis 43 des Bildfensters 4 an und bilden einen Filmspalt von nominell 0,175 mm in der Fokussierungsebene des Laufbild- filmes aus.

Fig. 10 zeigt in einer Draufsicht die Zuordnung der Greiferbühne 5 zum Bildfenster 4 im zusammengeführten Zustand von Bildfenster 4 und Greiferbühne 5, das heißt in einem Zustand nach dem Filmeinlegen und der für Filmaufnahmen bereiten Laufbildkamera.

Die Seitenansicht gemäß Fig. 10 zeigt die seitlich der Gleitstege 48,49 des Bildfensters 4 herausgeführten Anlageflächen 44,45, 46 zur Aufnahme der Vorsprünge 51,52, 53 der Greiferbühne 5, die auf der einen bzw. anderen Längsseite der Greiferbühne 5 an-

geordnet sind. Weiterhin zeigt Fig. 10 die Rückseitenansicht des Abstandsfensters 6, das mittels des Andruckshebels 16 federnd an dieX7Greiferbühne 5 angedrückt wird.

Anstelle der auf der einen bzw. anderen Längsseite des Bildfensters 4 und der Greifer- bühne 5 angeordneten Vorsprünge 51,52, 53 bzw. Anlageflächen 44,45, 46 können auch durchgehende Stege auf beiden Seiten bzw. jeweils zwei oder mehr Vorsprünge und zugeordnete Anlageflächen auf jeder Seite der Greiferbühne 5 und des Bildfensters 4 vorgesehen werden.

Fig. 11 zeigt in einem Schnitt der Linie XI-XI gemäß Fig. 10 die Verhältnisse bei der Aus- bildung des nominellen Filmkanals 7 zwischen der Greiferbühne 4 und dem Bildfenster 5 bei zurückgeschwenktem bzw. zurückgeschobenem Antriebsmodul mit daran befestigter Greiferbühne 5 beispielsweise nach dem Filmeinlegen. Der Filmkanal 7 wird durch die Anlage der Vorsprünge 51,52, 53 gemäß Fig. 10, von denen in Fig. 11 die Vorsprünge 52 und 53 dargestellt sind, an den Anlageflächen 44,45, 46, von denen in Fig. 11 die Anlageflächen 45 und 46 dargestellt sind, definiert.

Fig. 12 zeigt in vergrößerter Darstellung das Detail XII gemäß Fig. 11 mit einem Teil des Bildfensters 4 und der Greiferbühne 5 im Bereich der Abstützung der Greiferbühne 5 am Bildfenster 4 über den Vorsprung 53 und die Anlagefläche 46 zur Ausbildung des defi- nierten, nominellen Filmkanals 7 von beispielsweise 0,23 mm zwischen der am Bildfens- ter 4 ausgebildeten vorderen Fläche 71 und der an der Greiferbühne 5 ausgebildeten hinteren Fläche 72 des Filmkanal 7.

***** Bezugszeichenliste 1 Kameragehäuse 2 Antriebsmodul 3 Laufbildfilm 4 Bildfenster 5 Greiferbühne 6 Abstandsfenster 7 Filmkanal Greifermechanismus 9 Filmkassette 10 Nachwicklung 11 Vorwicklung 12,13 Filmschleifen 15 Hebel 16 Andruckhebel 40 Filmebene des Bildfensters 41-46 Anlageflächen des Bildfensters 47 Bildfensterausschnitt 48,49 Gleitstege des Bildfensters 50 Filmebene der Greiferbühne 51-53 Vorsprünge der Greiferbühne 60 Filmebene des Abstandsfensters 61-63 Vorsprünge des Abstandsfensters 64 Gleitstege 70 Filmspalt 71 Vordere Fläche des Filmkanal 72 Hintere Fläche des Filmkanal 80 Filmtransportmotor A Aufnahmestrahlengang




 
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