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Title:
FILTER ELEMENT FOR A FILTER MODULE FOR FILTERING PROCESS AIR FOR A TREATMENT STATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/194461
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a filter element for a filter module for filtering process air for a treatment station, said filter element being equipped with an RFID tag.

Inventors:
RÖCKLE, Jürgen (Friedenstr. 5, Magstadt, 71106, DE)
ZEBISCH, Tobias (Somborer Weg 16, Sindelfingen, 71067, DE)
Application Number:
EP2017/060905
Publication Date:
November 16, 2017
Filing Date:
May 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
EISENMANN SE (Tübinger Straße 81, Böblingen, 71032, DE)
International Classes:
H04B5/00; F02M35/09; H04B5/02
Foreign References:
DE202015001147U12015-03-19
DE102011082002A12013-03-07
US20110185895A12011-08-04
US20160076952A12016-03-17
DE102008008072A12009-07-30
Attorney, Agent or Firm:
OSTERTAG & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Epplestraße 14, Stuttgart, 70597, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Filterelement (141 ) für ein Filtermodul (14) zur Filterung von Prozessluft für eine Behandlungsanlage (10), mit einer Kommunikationseinrichtung, die einen Informationsträger und einen Sender aufweist und dazu ausgelegt ist, Informationen des Informationsträgers zu übertragen.

2. Filterelement nach Anspruch 1 , wobei die Kommunikationseinrichtung als RFID-Trans- ponder (142) ausgebildet sind.

3. Filterelement nach Anspruch 1 , wobei die Kommunikationseinrichtung dazu eingerichtet ist, Informationen über ein WLAN oder/und gemäß dem Bluetooth-Standard zu senden.

4. Filterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kommunikationseinrichtung einen Sensor zur Erfassung von filterelementspezifischen Daten um- fasst.

5. Filterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der die Kommunikationseinrichtung (142) dazu eingerichtet ist, filterelementspezifische Daten bei einem Auslesevorgang zu übertragen.

6. Filterelement nach Anspruch 5, wobei die filterelementspezifischen Daten einen zeitlichen Verlauf des Druckabfalls des Filterelements (141) beinhalten.

7. Filterelement nach Anspruch 2 oder 6, wobei die filterelementspezifischen Daten für eine Identifizierung und/oder eine Authentifizierung des Filterelements (141 ) eingerichtet sind.

8. Filterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kommunikationseinrichtung (142) dazu eingerichtet ist, Daten bei einem Schreibvorgang zu speichern.

9. Filterelement nach Anspruch 8, wobei die Daten filterelementspezifische Daten sind und/oder die Daten den Prozess charakterisierende Daten sind.

10. Filterelement nach Anspruch 9, wobei die filterelementspezifischen Daten und/oder die den Prozess charakterisierenden Daten einen zeitlichen Verlauf eines Parameters abbilden.

1 1. Vorrichtung zur Übertragung von Daten an ein Filterelement (141 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, umfassend ein RFID-Schreib-/Lesegerät (143).

12. Vorrichtung zur Filterung von Prozessluft einer Behandlungsanlage, umfassend ein Luftführungssystem zur Abführung von mit Partikeln beladener Abluft von der Behandlungsanlage, ein Abscheidesystem zur Abscheidung der in der Abluft befindlichen Partikel und eine Steuereinrichtung (1 1 ), wobei das Abscheidesystem zumindest ein Filtermodul mit zumindest einem austauschbaren Filterelement (141 ) zur Aufnahme der abgeschiedenen Partikel aufweist nach einem der Ansprüche 1 bis 10.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Steuereinrichtung (1 1) dazu eingerichtet ist, einen Verlauf eines oder mehrerer Prozessparameter auf dem RFID-Transponder (142) zu speichern.

Description:
Filterelement für ein Filtermodul zur Filterung von Prozessluft für eine Behandlungsanlage

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Filterelement für ein Filtermodul zur Filterung von Prozessluft für eine Behandlungsanlage.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Filterelemente werden beispielsweise in Filtermodulen von Umluft- oder Zuluftanlagen zur Filterung von Prozessluft eingesetzt. Bei derartigen Anlagen muss insbesondere bei Wartungsarbeiten darauf geachtet werden, dass für einen fehlerfreien Betrieb der Anlage bei einem Austausch von Filterelementen die richtigen Filterelemente in die entsprechenden Filtermodulen eingesetzt werden. Dabei kommt es nicht nur darauf an, die für den Austausch zur Verfügung stehenden Filterelemente den Filtermodulen richtig zuzuordnen. Es ist vielmehr aus Sicht des Anlagenherstellers und/oder -betreibers von Interesse, die prinzipielle Eignung des Filterelements für das jeweilige Filtermodul zu erkennen.

Zu diesem Zwecke sind im Stand der Technik Filterelemente mit Typenkennzeichnungen versehen, die einen bestimmten Einsatzbereich des Filterelements kennzeichnen. Die mit einer solchen Kennzeichnung verbundenen Informationen werden hierfür üblicherweise in Form von Barcodes oder sogenannten QR-Codes an dem jeweiligen Filterelement angebracht. Während ein Barcode ausschließlich die Kodierung einer begrenzt langen Ziffernfolge erlaubt, ist mit einem QR-Code ein Auslesen einer längeren Ziffern- und/oder Buchstabenfolge möglich.

Beiden Systemen ist gemein, dass lediglich ein Informationsfluss in eine Richtung - Lesen - möglich ist, für einen automatisierten Betrieb eine exakte Positionierung zwischen Code und Lesegerät notwendig ist und aufgrund des optischen Lesevorgangs eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen inhärent ist. Außerdem sind derartige optische Codes auf einfache Art und Weise manipulierbar, sodass eine Überprüfung der Echtheit des eingesetzten Filterelements nicht oder nur unzureichend möglich ist.

Des Weiteren ist für das Erkennen der Eignung des mit dem Code verbundenen Filterelements für ein bestimmtes Filtermodul eine zentrale Datenbank notwendig, die den ausgelesenen Code mit entsprechenden hinterlegten Parametern des Filterelements verknüpft und so eine Eignung feststellen kann.

Ein weiterer Nachteil der beschriebenen Code-Systeme besteht darin, dass bei einem Austausch eines Filterelements vor dem Erreichen der maximalen Betriebsdauer des Filterelements es nur mit erheblichem Aufwand möglich ist, den Füllzustand des Filterelements so abzuspeichern, dass er bei einem späteren Wiedereinsetzen des Filterelements ebendie- sem Filterelement zuordenbaren und abrufbar ist. Insbesondere bei einem Einsatz von Filterelementen im Lackierbereich, beispielsweise zur Filterung von Overspray, der in Lackierkabinen anfällt, ist eine Verschmutzung eines solchen Codesystems oftmals nicht vermeidbar und die mit dem Code verbundene Information somit leicht verloren.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Filterelement für ein Filtermodul zur Filterung von Prozessluft einer Behandlungsanlage anzugeben, das die genannten Nachteile zumindest lindert und insbesondere eine erhöhte Sicherheit bei der Echtheitsüberprüfung eines Filterelements und/oder eine zuverlässige Abspeicherung beispielsweise des Füllzustands eines Filterelements bietet.

Die Aufgabe wird durch ein Filterelement gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Das erfindungsgemäße Filterelement für ein Filtermodul zur Filterung von Prozessluft für eine Behandlungsanlage weist eine Kommunikationseinrichtung auf, die einen Informationsträger und einen Sender aufweist und dazu ausgelegt ist, Informationen des Informationsträgers zu übertragen. Die Kommunikationseinrichtung kann eine eigene Energiequelle zur Informationsübertragung aufweisen. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Energie zur Übertragung der Informationen erst bei Anforderung der Information an die Kommunikationseinrichtung übertragen wird. In dem Informationsträger können Informationen über das Filterelement abgespeichert sein, die bei einer Anforderung, beispielsweise einem Schreib-/Lesevorgang, übertragen werden. Bei den Informationen kann es sich beispielsweise um typspezifische oder/und herstellungsspezifische Daten handeln, die für einen Betrieb des Filterelements von Belang sein können. Des Weiteren kann es sich bei den Informationen um im Betrieb des Filterelements erzeugte oder gewonnene Daten handeln, wie beispielsweise Art und Menge der Materialien, mit denen das Filterelement beladen worden ist.

Die Kommunikationseinrichtung kann neben dem Sender auch einen Empfänger aufweisen, der dazu eingerichtet sein kann, Informationen auf dem Informationsträger zu speichern. Somit können das Filterelement betreffende Informationen wie beispielsweise ein Füllzustand eines Filterelements oder weitergehende Informationen wie eine Chronologie des Befüllungsvorgangs mit Zeit- und Druckverlustangaben direkt auf dem Filterelement abgelegt und bei einem späteren Einsatz des Filterelements wieder ausgelesen und ausgewertet werden.

Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Kommunikationseinrichtung als RFID-Transponder ausgebildet ist. Unter dem Begriff„RFID" soll hier und im Folgenden auch die Technologie„NFC" (NFC= Near Field Communication) umfasst sein. Das Anbringen eines RFID-Transponders an einem Filterelement ermöglicht im Zusammenspiel mit einem RFID-Schreib-/Lesegerät nicht nur ein Auslesen der in dem RFID- Transponder gespeicherten Informationen, sondern erlaubt auch ein Übertragen von Informationen von dem RFID-Schreib-/Lesegerät auf den RFID-Transponder. Gleichzeitig ist es mittels eines RFID-Transponders möglich, eine zuverlässige Authentifizierung, d.h. eine Überprüfung und Verifizierung der Echtheit eines Filterelements, durchzuführen. Der RFID- Transponder ist bevorzugt passiv, d.h. ohne eigene Energieversorgung, kann aber auch mit einer Energiequelle wie einer Batterie ausgestattet sein.

Alternativ kann die Kommunikationseinrichtung dazu eingerichtet sein, Informationen über ein WLAN oder/und gemäß dem Bluetooth-Standard zu senden. Unter„WLAN" soll ein Wireless Local Area Network, also ein lokales Funknetz, bevorzugt gemäß dem Standard der IEEE-802.1 1 -Familie, verstanden werden. Unter„Bluetooth" soll allgemein ein Wireless Personal Area Network und in einer bevorzugten Ausführungsform ein gemäß dem Industriestandard IEEE 802.15.1 arbeitendes Funknetz verstanden werden.

Eine Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, dass die Kommunikationseinrichtung einen Sensor zur Erfassung von filterelementspezifischen Daten umfasst. Dabei kann der Sensor beispielsweise eine oder mehrere physikalische Messgrößen des Filterelements

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der RFID-Transponder dazu eingerichtet ist, filterelementspezifische Daten bei einem Auslesevorgang zu übertragen. Es ist also mit dem erfindungsgemäßen Filterelement nicht nur möglich, einen generellen Filterelementtyp an ein Filtermodul bzw. eine Behandlungsanlage zu kommunizieren, sondern beispielsweise den Filterelementtyp betreffende Daten bzw. sogar das einzelne Filterelement betreffende Daten zu kommunizieren. Entsprechende Daten können beispielsweise während der Herstellung des Filterelementtyps oder des einzelnen Filterelements gewonnen werden oder nach Herstellung gemessen werden. Dies ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Filterkapazität des einzelnen Filterelements, ohne einen übermäßigen Daten-Overhead beispielsweise mittels einer zentralen Datenbank zu benötigen.

In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass die filterelementspezifischen Daten einen Verlauf des Druckabfalls des Filterelements über die Zeit beinhalten. Es kann also bei dem einzelnen Filterelement für das individuelle Filterelement oder für einen Filterelementtyp der zu erwartende Verlauf des Druckabfalls mit zunehmender Befüllung des Filterelements hinterlegt und mittels RFID-Kommunikation an die Behandlungsanlage übertragbar sein. Dies ermöglicht eine besonders zuverlässige Erkennung des Füllzustands eines Filterelements und somit eine optimale Ausnutzung der in dem Filterelement zur Verfügung stehenden maximalen Filterkapazität.

Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die filterelementspezifischen Daten für eine Identifizierung und/oder eine Authentifizierung des Filterelements eingerichtet sind. Somit kann eine Behandlungsanlage, welche mittels RFID-Kommunikation die fil- terelementspezifischen Daten ausliest, feststellen, ob das in einem Filtermodul einzusetzende oder bereits eingesetzte Filterelement für das Filtermodul geeignet ist und/oder ob das Filterelement echt oder eine Fälschung ist. Dies erhöht die Sicherheit des Betriebs der Behandlungsanlage bzw. des Filtermoduls mit dem Filterelement und ermöglicht die Ausnutzung der maximalen Filterkapazität ohne erhöhtes Risiko. Der RFID-Transponder kann bei einer Ausführungsform von dem Filterelement getrennt in Form einer Karte ausgebildet und an dem Filterelement befestigbar sein. Alternativ kann der RFID-Transponder selbst oder ein weiterer RFID-Transponder fest in das Filterelement integriert sein, beispielsweise in einem kostenintensiven Bauteil des Filterelements.

Des Weiteren kann bei einer Ausführungsform vorgesehen sein, dass der RFID-Transponder dazu eingerichtet ist, Daten bei einem Schreibvorgang zu speichern. Insbesondere können die Daten filterelementspezifische Daten und/oder den Prozess charakterisierende Daten sein. Insbesondere können die filterelementspezifischen Daten und/oder die den Prozess charakterisierenden Daten einen zeitlichen Verlauf eines Parameters abbilden. Wie bereits oben angedeutet ermöglicht dies die Aufzeichnung beispielsweise von Prozessparametern während der Beladung des Filterelements wie beispielsweise der Verlauf des Druckverlustes während des Betriebs, die Betriebsstunden des Filterelements, das dem Filterelement zugeordnete Filtermodul oder beispielsweise die Art der Partikel, mit denen das Filterelement beladen wird. Bei einer Lackierkabine kann dies beispielsweise die verwendete Lackart sein. Derartige Informationen können insbesondere bei einem Austausch des Filterelements vor Erreichen der maximalen Filterkapazität dazu dienen, bei einem erneuten Einsetzen des Filterelements die Restlaufzeit des Filterelements abzuschätzen und so die in dem Filterelement verfügbare Filterkapazität maximal auszunutzen.

Alternativ oder zusätzlich können die in dem RFID-Transponder gespeicherten Informationen für spätere Verwertungsschritte des Filterelements verwendbar sein. Beispielsweise kann eine Historie der in dem Filterelement eingetragenen Materialien bei einem Recycling oder einer thermischen Verwertung des Filterelements hilfreich sein.

Der Erfindungsgedanke wird auch durch eine Vorrichtung mit einem RFID-Schreib-/Lese- gerät zur Übertragung von Daten an ein Filterelement mit einem RFID-Transponder wie oben beschrieben verwirklicht. Bei der Vorrichtung kann es sich um eine fest innerhalb der Behandlungsanlage installierte Vorrichtung handeln. Alternativ oder zusätzlich kann ein tragbares Handgerät zum Auslesen oder Beschreiben eines RFID-Transponders vorgesehen sein. Das Auslesen oder Beschreiben kann dabei offline, d.h. ohne eine Verbindung zu einer zentralen Datenbank erfolgen. Alternativ kann auch eine drahtlose Anbindung an eine zentrale Datenbank vorgesehen sein.

Die Aufgabe wird auch durch eine Vorrichtung zur Filterung von Prozessluft einer Behandlungsanlage gelöst, wobei die Vorrichtung ein Luftführungssystem zur Abführung von mit Partikeln beladener Abluft von der Behandlungsanlage, ein Abscheidesystem zur Abschei- dung der in der Abluft befindlichen Partikel und eine Steuereinrichtung umfasst. Das Abscheidesystem weist zumindest ein Filtermodul mit zumindest einem austauschbaren erfindungsgemäßen Filterelement wie oben beschrieben zur Aufnahme der abgeschiedenen Partikel auf.

Es kann vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, einen Verlauf eines oder mehrerer Prozessparameter auf dem RFID-Transponder zu speichern.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung dazu eingerichtet ist, einen oder mehrere Prozessparameter, insbesondere den Verlauf eines oder mehrerer Prozessparameter, mit auf dem RFID-Transponder gespeicherten Parametern, insbesondere mit einem auf dem RFID-Transponder gespeicherten zeitlichen Verlauf von Parametern, zu vergleichen. Dies stellt eine zusätzliche Möglichkeit dar, die Integrität des Filterelements an sich und des Zusammenspiels zwischen Filtermodul und Filterelement zu überprüfen.

In diesem Zusammenhang kann die Steuereinrichtung dazu eingerichtet sein, bei einer Abweichung eines Prozessparameters, insbesondere eines Verlaufs eines Prozessparameters, von einem auf dem RFID-Transponder gespeicherten Prozessparameter, insbesondere einem Verlauf eines auf dem RFID gespeicherten Prozessparameter, die Beladung des Filterelements zu verändern oder abzubrechen. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:

Figur 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Filterelements; und

Figur 2 eine zweite alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Filterelements.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE 1. Erstes Ausführungsbeispiel

Figur 1 zeigt in einer stark schematisierten Darstellung eine Beschichtungsanlage 10.

Durch die Beschichtungsanlage 10 sind zu beschichtende Gegenstände wie beispielsweise Fahrzeugkarosserien, Karosserieanbauteile oder Räder förderbar und an verschiedenen Be- arbeitungs- und Beschichtungsstationen 12, 14, 16, 18 bearbeitbar bzw. behandelbar. Die Beschichtungsanlage 10 weist eine Steuereinrichtung 1 1 zur Steuerung und Regelung der in der Beschichtungsanlage 10 stattfindenden Behandlungsprozesse auf. Konkret handelt es sich bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine Lackieranlage, die Erfindung kann aber auch bei anderen Behandlungsanlagen oder Behandlungsmodulen eingesetzt werden, die eine Filterung von Prozessluft erfordern, wie beispielsweise Trocknungsanlagen, Kühlanlagen oder ähnliches.

An einer ersten Behandlungsstation 12 findet eine Vorbehandlung statt. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Reinigung, ein Tempern oder ähnliches handeln. Nach der Vorbehandlung durchläuft der zu beschichtende Gegenstand eine erste Beschichtungssta- tion 14, eine zweite Beschichtungsstation 16 und eine dritte Beschichtungsstation 18. An der ersten Beschichtungsstation findet ein Auftragen einer Grundierung, auch Primer genannt, statt. An der zweiten Beschichtungsstation 16 ist ein Auftragen eines Basislacks („base coat"), an der dritten Beschichtungsstation 18 das Auftragen eines Decklacks („clear coat") vorgesehen. Zwischen den einzelnen Behandlungs- bzw. Beschichtungsstationen 12-18 werden die zu behandelnden Gegenstände mittels eines Fördersystems gefördert. Die einzelnen hier erwähnten Beschichtungsvorgänge an den Beschichtungsstationen 14- 18 erfordern eine unterschiedliche Reinigung der mit Partikel wie beispielsweise Overspray belasteten Prozessluft mittels Filterelemente enthaltender Filtermodule. Hierfür können beispielsweise für jede Beschichtungsstation 14-18 verschiedene Luftführungs- und Abscheidesysteme mit den entsprechenden Filtermodulen vorgesehen sein, die hier im Detail nicht dargestellt sind.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Filterelemente als Lackabscheideeinheiten ausgestaltet. Diese können beispielsweise als Farbnebelabscheidesysteme unterhalb von Spritzkabinen angeordnet sein. Die bei einem Beschichtungsvorgang entstehende Abluft wird durch die Lackabscheideeinheiten geführt, in denen die Lackpartikel abgeschieden werden. Hierfür können die Lackabscheideeinheiten als Oberflächenfilter, als Tiefenfilter oder als Kombination aus Oberflächen- und Tiefenfilter ausgebildet sein, beispielsweise Fach- und/oder Kammerstrukturen in Form eines Strömungslabyrinths aufweisen und beispielsweise zumindest teilweise aus einem Recyclingmaterial aufgebaut sein. Die Filterelemente sind hier beispielweise kubusförmig und passen im aufgebauten Zustand auf eine Standard-Europalette.

Konkret sieht die vorliegende Ausführungsform für jede Lackabscheidevorrichtung der Beschichtungsstationen 14-18 einen anderen Filterelementtyp vor. Für die erste Beschichtungsstation 14 ist ein erstes Filterelement 141 eines ersten Filterelementtyps, für die zweite Beschichtungsstation 16 ein zweites Filterelement 161 eines zweiten Filterelementtyps und für die dritte Beschichtungsstation 18 ein drittes Filterelement 181 eines dritten Filterelementtyps vorgesehen.

Die einzelnen Filterelemente 141 , 161 , 181 des jeweiligen Filterelementtyps sind jeweils mit einem RFID-Transponder 142, 162, 182 versehen. Bei einer alternativen Ausführungsform könnten die Filterelemente 141 , 161 , 181 statt eines passiven RFID-Transponders aktiv sendende WLAN- oder Bluetooth-Module umfassen. In der vorliegenden Ausführungsform sinddie RFID-Transponder 142, 162, 182 zur besseren Unterscheidung in der Figur 1 für jedes Filterelement durch ein anderes Symbol dargestellt ist: Der RIFD-Transponder 142 des ersten Filterelementtyps 141 ist durch ein Dreieck, der RFID-Transponder 162 des zweiten Filterelementtyps 161 ist durch ein Viereck und der RFID-Transponder 182 des dritten Filterelementtyps 181 ist durch eine Ellipse symbolisiert.

Die einzelnen Beschichtungsstationen 14, 16, 18 weisen entsprechende RFID-Schreib-/Le- segeräte 143, 163, 183 zum Auslesen und Beschreiben der RFID-Transponder 142, 162, 182 der Filterelemente 141 , 161, 181. Bei einer alternative Ausführungsform könnten die Schreib-/Lesegeräte 143, 163, 183 als WLAN-Basisstationen oder als Bluetooth-Gegenstellen ausgebildet sein.

Die einzelnen Filterelemente 141 , 161, 181 werden bei der Herstellung von dem Lieferanten der Filterelemente 141 , 161, 181 mit den RFID-Transpondern 142, 162, 182 fest verbunden. Die RFID-Transponder erfüllen dabei mehrere Funktionen.

Der jeweilige RFID-Transponder 142, 162, 182 befindet sich im Betrieb der Beschichtungs- station 14, 16, 18 in Reichweite des jeweiligen RFID-Schreib-/Lesegeräts 143, 163, 183. Der RFID-Transponder 142, 162, 182 muss für eine Datenübertragung zu bzw. von dem RFID- schreib-/Lesegerät 143, 163, 183 keinen Sichtkontakt haben, wodurch diese Datenübertragung wesentlich weniger empfindlich gegenüber Verschmutzungen ist.

Befindet sich kein den erforderlichen Kriterien genügender RFID-Transponder 142, 162, 182 in Reichweite des RFID-Schreib-/Lesegeräts, kann die Steuereinrichtung 1 1 das Fehlen eines Filterelements 141 , 161 , 181 feststellen und gegebenenfalls den Betrieb der jeweiligen Behandlungsstation 14, 16, 18 anhalten.

Der jeweilige RFID-Transponder 142, 162, 182 wird vor einem Betrieb mit einem für das zugehörige Filtermodul definierten Datensatz beschrieben. Dieser Datensatz kann mehrere Parameter umfassen, die zur optimalen Überwachung des Filterelements 141 , 161 , 181 geeignet sind. Beispielsweise kann der Anstieg des Druckabfalls an dem Filterelement 141, 161 , 181 aufgrund des zunehmenden Strömungswiderstandes mit zunehmender Befüllung des Filterelements hinterlegt werden. Dies kann beispielsweise als Polynom dritter Ordnung in dem RFID-Transponder 142, 162, 182 abgelegt und von dem RFID-Schreib-/Lese- gerät 143, 163, 183 ausgelesen werden. Mit dieser Angabe kann die Steuereinrichtung 1 1 der Behandlungsanlage 10 den Anfangsdruckverlust der Lackabscheidevorrichtung in Abhängigkeit von dem durch die Lackabscheideeinheit bzw. das Filterelement 141 , 161 , 181 geförderten Volumenstrom berechnen.

Somit müssen durch den Betreiber der Behandlungsanlage 10 keine entsprechenden Daten der Steuereinrichtung 1 1 zugänglich gemacht werden. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn der Hersteller bzw. Lieferant der Filterelemente 141 , 161, 181 einen optimierten Filterelementtyp liefert, der ein geändertes (optimiertes) Strömungsverhalten aufweist. Bereits mit dem Einsetzen des Filterelements 141 , 161 , 181 in die Behandlungsstation 14, 16, 18 können die entsprechenden Daten über den RFID-Transponder 142, 162, 182 über das RFID-Schreib-/Lesegerät 143, 163, 183 an die Steuereinrichtung 1 1 kommuniziert werden.

Der RFID-Transponder 142, 162, 182 kann als weiteren Parameter den zu dem Filterelement 141 , 161, 181 passenden Filtermodultyp bzw. Lackabscheidertyp abgespeichert haben. Dies ermöglicht eine Kontrolle der richtigen Zuordnung des Filterelements 141 , 161, 181 zu dem zugehörigen Filtermodul bzw. Lackabscheidertyp. Somit kann sichergestellt werden, dass das eingesetzte Filterelement 141 , 161, 181 auch für die Filtermodultyp bzw. Lackabscheidertyp geeignet ist.

Der RFID-Transponder 142, 162, 182 kann weiterhin eine Kennung für den Typ der vorgesehenen Beschichtungsstation, beispielsweise der Lackierkabine, besitzen. Fall also das Filterelement 141, 161 , 181 in einer anderen Behandlungsstation als vorgesehen eingesetzt werden soll, kann dies durch die Steuereinrichtung detektiert und gegebenenfalls verhindert werden.

Bei einer besonderen Ausführungsform eines Filterelements 141 , 161, 181 kann eine sogenannte Versuchskennung in dem RFID-Transponder 142, 162, 182 kodiert sein. Dies bedeutet, dass bei einem Einsetzen eines Filterelements 141 , 161 , 181, das einen mit einer Versuchskennung kodierten RFID-Transponder 142, 162, 182 aufweist, die Steuereinrichtung 1 1 diesen Filterelementtyp in jedem Fall akzeptiert, aber die jeweilige Behandlungsstation 14, 16, 18 oder die gesamte Behandlungsanlage 10 in einen Versuchszustand versetzt. Dies kann beispielsweise eine entsprechende steuerungstechnische Visualisierung und Auswertung beinhalten und so die Erprobung und/oder Optimierung von einzelnen Filterelementen ermöglichen.

Der RFID-Transponder 142, 162, 182 kann einen Verifizierungsschlüssel in Form einer Zahl, eines Textes oder anderer Symbole aufweisen, um eine Authentifizierung des Filterelements 141, 161 , 181 zu ermöglichen. Der Verifizierungsschlüssel kann durch einen Verschlüsselungsalgorithmus individuell für jeden RFID-Transponder 142, 162, 182 erzeugt werden. Ein korrekter Verifizierungsschlüssel kann die Überprüfung der Echtheit des vom Hersteller bzw. Lieferanten des Filterelements 141 , 161 , 181 in den RFID-Transponder einkodierten Datensatzes ermöglichen. Bei einer festen und unlösbaren Verbindung des RFID-Transponders 142, 162, 182 mit dem Filterelement 141 , 161 , 181 kann so außerdem die Echtheit des Filterelements 141 , 161, 181 festgestellt werden. Schlägt die Überprüfung des Verifizierungsschlüssels nach einem Auslesen des RFID-Transponders 142, 162, 182 durch das RFID-Lesegerät 143, 163, 183 fehl, kann die Steuereinrichtung 1 1 den Betrieb der Beschichtungsstation 14, 16, 18 oder den Betrieb der gesamten Behandlungsanlage 10 aussetzen, da ein falsches Filterelement 141, 162, 181 einen unvorhersehbaren Schaden an der Anlage verursachen kann. Als Verschlüsselungsalgorithmus für die Erzeugung des Verifizierungsschlüssels kann beispielsweise der AES-Algorithmus verwendet werden.

Wird ein korrekt zu verifizierendes Filterelement eingesetzt, kann die Steuereinrichtung 1 1 der Behandlungsanlage 10 eine Befüllung des Filterelements bis zum maximal möglichen Füllstand erlauben. Fehlt hingegen eine Verifizierung oder fehlt der RFID-Transponder gänzlich, kann eine bestimmte Sicherheitsmarge, d.h. eine nicht vollständige Befüllung des Filterelements vorgesehen sein. Hierfür kann beispielsweise der maximal zu erreichende Druckabfall an dem Filterelement niedriger als im Verifizierungsfall angesetzt werden, beispielsweise nur maximal 300 Pa.

Einzelne oder alle RFID-Transponder 142, 162, 182 können alternativ oder zusätzlich mit einem Sensor (nicht abgebildet) ausgestattet sein. Ein derartiger Sensor kann beispielsweise einen Füllstand oder ähnliche physikalische Messgrößen bestimmen. Die für die Bestimmung der Messgröße benötigte Energie kann der Sensor beispielsweise von dem RFID-Transponder aus dem elektrischen Abfragefeld zu Verfügung gestellt bekommen. Alternativ oder zusätzlich kann der Sensor mit einer eigenen Energiequelle wie beispielsweise eine Batterie oder ein Akku versorgt sein.

Im Betrieb der einzelnen Beschichtungs- oder Behandlungsstationen werden auf den RFID-Transponder 142, 162, 182 fortlaufend oder intermittierend Prozessparameter gespeichert. Die so auf den RFID-Transponder 142, 162, 182 gespeicherten Daten können beispielsweise die Bezeichnung der Behandlungsanlage 10, die Beschichtungsstation bzw. die Lackierkabine 14, 16,18, in welche das Filterelement 141, 161 , 181 eingesetzt ist, die Position innerhalb der Beschichtungsstation 14, 16, 18, den zu einen bestimmten Zeitpunkt durch das Filterelement 141, 161 , 181 geförderten Volumenstrom sowie den zu einem bestimmten Zeitpunkt an dem Filterelement 141, 161 , 181 stattfindenden Druckabfall umfassen.

Der Druckabfall kann anstatt zu bestimmten Zeitpunkten auch in bestimmten Druckabfallschritten und bei einem festen Volumenstrom auf den RFID-Transponder geschrieben werden. Dies ermöglicht die Erstellung einer Füllkurve, d.h. einer zeitlichen Entwicklung der Befüllung des Filterelements 141, 161 , 181. Dies ermöglicht dem Betreiber der Behandlungsanlage und dem Hersteller des Filterelements 141 , 161 , 181 Analysemöglichkeiten zur Optimierung des Beschichtungsprozesses und des Herstellungsprozesses des Filterelements. Beispielsweise können die Standzeit der Filterelemente 141 , 161 , 181 bestimmt und so optimale Filterelementwechselintervalle ermittelt werden. Dies erlaubt eine besonders einfache Terminierung von Anlieferungszyklen für neue Filterelemente und von Abholzyklen für die verbrauchten Filterelemente.

Des Weiteren können mittels der Aufzeichnungen auf dem RFID-Transponder Optimierungen innerhalb der Behandlungsanlage durchgeführt werden. Beispielsweise kann bei Lackierkabinen eine Oversprayoptimierung bezogen auf den Standort des Filterelements, d.h. je laufenden Meter der Lackierkabine, durchgeführt werden. Des Weiteren kann je eine Abscheideoptimierung durchgeführt werden. Die zu behandelnden Gegenstände weisen in der Regel eine gewisse Ausdehnung entlang der Förderrichtung auf und befinden sich während des gesamten Beschichtungsvorgangs zu unterschiedlichen Zeitpunkten an unterschiedlichen Positionen innerhalb der Behandlungsanlage. Jeder bestimmten Position innerhalb der Behandlungsanlage ist in der Regel ein Beschichtungselement 141 , 161 , 181 zuordenbar. Mittels einer Aufzeichnung der in einem bestimmten Filterelement 141 , 161 , 181 abgeschiedenen Overspraymenge kann ermittelt werden, ob sich eventuell an bestimmten Position eine zu hohe Menge an Overspray bildet und entsprechende Korrekturmaßnahmen ergriffen werden.

Erreicht der an dem Filterelement stattfindende Druckabfall beispielsweise einen im RFID- Transponder 142, 162, 182 vorgegebenen maximalen Wert, wird das Filterelement 141, 161 , 181 durch die Steuereinrichtung 1 1 für den weiteren Betrieb gesperrt. Eine Weiterverwendung dieses Filterelements 141 , 161 , 181 in einem anderen Filtermodul ist nach dieser Sperrung nicht mehr möglich. Dies erhöht die Prozesssicherheit erheblich.

Für die Entsorgung des Filterelements können die in dem Transponder 142, 162 182 gespeicherten Informationen ausgelesen und für den Entsorgungsprozess beispielsweise hinsichtlich einer Behandlung bestimmter eingelagerter Stoffe verwendet werden. Anschließend oder alternativ kann der Transponder 142, 162, 182 irreversibel gelöscht und damit unbrauchbar gemacht werden.

2. Zweite Ausführungsform

Figur 2 zeigt in einer ebenfalls stark schematisierten Darstellung eine alternative Beschich- tungsanlage 10'. Gleiche oder vergleichbare Merkmale werden in Figur 2 durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet. Im Unterschied zu der Beschichtungsanlage 10 der Figur 1 ist bei der Beschichtungsanlage 10' der Figur 2 eine physikalische Trennung zwischen RFID- Transponder 142', 162', 182' und dem Filterelement 141 ', 161 ', 181 ' vorgesehen. Dies bedeutet, dass der Betreiber der Beschichtungsanlage 10' nicht darauf angewiesen ist, ein mit einem RFID-Transponder versehenes Filterelement von einem Hersteller zu kaufen. Vielmehr kann der RFID-Transponder 142', 162', 182' separat mit einem darauf abgespeicherten Datensatz erworben und mit einem von einem anderen Hersteller erworbenen Filterelement 141 ', 161 ', 181 ' gekoppelt werden. Um hier Verwechslungen zu vermeiden, können die RFID-Transponder und die zugehörigen Filterelemente eine für Bedienpersonal erkennbare Kennzeichnung wie beispielsweise eine Farbkodierung oder eine Symbolkodierung aufweisen. Sobald die Anlagensteuerung 1 1 einen mit einem solchen Filterelement 141 ', 161 ', 181 ' gekoppelten RFID-Transponder 142', 162', 182' identifiziert hat, kann die wie bereits oben beschriebene Datenübertragung vorgenommen werden. Werden im Laufe der Befüllung eines Filterelements 141 ', 161 ', 181 ' wie bereits oben beschrieben die Prozessparameter auf den RFID-Transponder 142', 162', 182' gespeichert, kann eine Weiterverwendung eines RFID-Transponders 142', 162', 182' eines teilbefüllten Filterelements 141 ', 161 ', 181 ' mit einem unverbrauchten Filterelement 141 ', 161 ', 181 ' nicht vorgenommen werden. Der Druckabfall an einem unverbrauchten Filterelement würde nicht mit dem Druckabfall eines teilbefüllten Filterelements übereinstimmen. Die Steuereinrichtung könnte in einem solchen Fall den Stopp des Befüllungsvorgangs einleiten. Des Weiteren könnte die Aufzeichnung der Prozessparameter auf einem RFID-Transponder auch einen zwischenzeitlichen Wechsel eines Filterelements und den nachfolgenden Wiedereinsatz des gleichen Filterelements ermöglichen.