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Title:
FILTER INSERT AND FILTER DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/045220
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a filter insert, comprising a. a filter element, having an end surface on the inlet side and an end surface on the outlet side disposed at a distance therefrom in the main flow direction, b. a frame running along the lateral surfaces of the filter element and being connected to the filter element, wherein the frame supports an axial seal, the sealing direction of which is aligned in or opposite to the main flow direction, wherein the seal can be brought into contact with a sealing surface of a filter housing in the sealing direction, the inlet side of the filter insert thus being detachable from the outlet side in a sealing manner, wherein the frame comprises a first and a second contact surface on two opposite lateral surfaces of the filter insert for clamping the filter element by means of a first and a second clamping element. The contact surfaces are aligned substantially opposite the sealing direction, wherein the contact surfaces each comprise an individual height profile running along the lateral surfaces.

Inventors:
BECKER, Stefan (Webergasse 3, Speyer, 67346, DE)
STEINS, Oliver (Buchenweg 1, Römerberg, 67354, DE)
MENßEN, Jörg (Speyerer-Str. 4a, Dudenhofen, 67373, DE)
HILARIUS, Kai (Kolpingstraße 7, Römerberg, DE)
Application Number:
EP2010/064930
Publication Date:
April 21, 2011
Filing Date:
October 06, 2010
Export Citation:
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Assignee:
MANN+HUMMEL GMBH (Hindenburgstr. 45, Ludwigsburg, 71638, DE)
BECKER, Stefan (Webergasse 3, Speyer, 67346, DE)
STEINS, Oliver (Buchenweg 1, Römerberg, 67354, DE)
MENßEN, Jörg (Speyerer-Str. 4a, Dudenhofen, 67373, DE)
HILARIUS, Kai (Kolpingstraße 7, Römerberg, DE)
International Classes:
B01D45/16
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Claims:
Filtereinsatz, insbesondere Ansaugluftfiltereinsatz für Brennkraftmaschinen umfassend

a. ein Filterelement, mit einer einlassseitigen Endfläche und einer zu dieser in Hauptströmungsrichtung beabstandeten auslassseitigen Endfläche und b. einen entlang der Seitenflächen des Filterelements umlaufenden Rahmen, welcher mit dem Filterelement verbunden ist, wobei der Rahmen eine axiale Dichtung trägt, deren Dichtrichtung in oder entgegen der Hauptströmungsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Dichtung in Dichtrichtung mit einer Dichtfläche eines Filtergehäuses in Kontakt bringbar ist, wodurch die Einlassseite des Filtereinsatzes dichtend von der Auslassseite trennbar ist,

wobei der Rahmen auf zwei gegenüber liegenden Seiten des Filterelements eine erste und eine zweite Kontaktfläche zum Verspannen des Filterelements mittels eines ersten und eines zweiten Verspannelements aufweist, wobei die Kontaktflächen im Wesentlichen entgegengesetzt zur Dichtrichtung ausgerichtet sind,

wobei die Kontaktflächen jeweils ein Höhenprofil aufweisen,

dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche ein erstes Höhenprofil aufweist und die zweite Kontaktfläche ein zweites, von dem ersten Höhenprofil abweichendes Höhenprofil aufweist.

Filtereinsatz, insbesondere Ansaugluftfiltereinsatz für Brennkraftmaschinen, insbesondere zur Verwendung in einer Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 20, umfassend

a. ei n F ilterel ement, m it ei ner e in l assseitigen Endfl äche und einer auslasseitigen Endfläche,

b. einen entlang der Seitenflächen des Filterelements umlaufenden Rahmen, der mit dem Filterelement verbunden ist und eine Axialdichtung aufweist, die gegen eine Dichtfläche eines Filtergehäuses in Dichtrichtung verpressbar ist, wobei der Rahmen auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Filterelements eine erste und eine zweite Kontaktfläche zum Verspannen des Filtereinsatzes in einem Filtergehäuse mittels eines ersten und eines zweiten Verspannelements aufweist,

wobei die Normalen der Kontaktfläche im Wesentlichen entgegengesetzt zur Dichtrichtu ng ausg e ri c h tet s i n d u n d e i n H ö h e n p rofi l a u fweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontaktfläche ein erstes Höhenprofil aufweist und die zweite Kontaktfläche ein zweites, von dem ersten Höhenprofil abweichendes Höhenprofil aufweist, wobei der Filtereinsatz insbesondere mittels zwei jeweils Gegenformen zu den zwei Höhenprofilen der Kontaktflächen aufweisenden Verspannelementen in einem Gehäuse verspannbar ist.

Filtereinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Höhenprofils durch den Abstand des jeweiligen Kontaktflächenabschnitts von der durch die Dichtung aufgespannten Ebene definiert ist.

Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenprofile entlang zwei gegenüberliegenden, im Wesentlichen ebenen oder schwach elliptisch gekrümmten Seitenflächen eine gemeinsame Vorzugsrichtung haben, entlang welcher die Höhenprofile verlaufen und die Höhe überwiegend ansteigt, wobei der Anstieg kontinuierlich oder in einzelnen Abschnitten erfolgt.

Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorzugsrichtung die Einbaurichtung des Filtereinsatzes in ein Filtergehäuse bildet.

Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen im Bereich der ersten und/oder der zweiten ebenen oder nur leicht gekrümmten Seitenfläche mindestens eine Nut aufweist, welche parallel zu der durch die Dichtung aufgespannten Ebene zwischen dieser Ebene und der Kontaktfläche verläuft und entgegen der Vorzugsrichtung einen Teil des Höhenprofils hinterschneidet.

Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen im Bereich der einlassseitigen oder auslassseitigen Endfläche angeordnet ist und mit einer ringförmigen Endscheibe verbunden oder einstückig mit dieser ausgebildet ist, welche die Endfläche teilweise in einem äußeren Bereich überdeckt und eine durchströmbare Öffnung aufweist, wobei auf der Endscheibe innerhalb der Dichtung eine ringförmige, teilweise oder vollständig umlaufende Rippe angeordnet ist, welche abstehend von der Endscheibe die Fläche du rchschneidet, welche du rch d ie Dichtfläche der Dichtung in unverspanntem Zustand gebildet wird.

8. Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen auf Höhe der Endscheibe ein erster und ein zweiter Fortsatz in Einbaurichtung angeordnet sind.

9. Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass an den Seitenflächen des Filtereinsatzes im Bereich der dem

Rahmen gegenüber liegenden Endfläche mindestens zwei Abstandshalternoppen aus elastischem Material angeordnet sind.

10. Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement mindestens ein ringförmiges, sternförmig gefaltetes Filtermedium aufweist.

1 1 . Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement zwei ringförmige, sternförmig gefaltete Filtermedienbälge aufweist, wobei ein kleiner Filtermedienbalg konzentrisch in einem großen Filtermedienbalg angeordnet ist, wobei der Rahmen im Bereich einer ers- ten Endfläche mit dem großen Filtermedienbalg dichtend verbunden ist, wobei im Bereich der ersten Endfläche der Innenraum des kleinen Filtermedienbalges vollständig verschlossen ist und wobei im Bereich der zweiten Endfläche die Stirnseiten der beiden Filtermedienbälge dichtend miteinander verbunden sind.

12. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 -8, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement ein Kompaktluftfilterelement mit einer Vielzahl von im Bereich der Endflächen wechselseitig verschlossenen Kanälen ist.

13. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 -8, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement ein rechteckförmiges, zickzack-förmig gefaltetes Filterelement ist, wobei die Endflächen des Filterelements durch die Faltkanten gebildet sind. 14. Filtervorrichtung, umfassend einen Filtereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche und ein Filtergehäuse mit einem Einlassbereich und einem Auslassbereich für zu filtrierende Medien, wobei der Einlassbereich oder der Auslassbereich einen Aufnahmebereich mit einer ringförmigen, mit der Dichtung des Filtereinsatzes korrespondierenden Dichtfläche aufweist.

15. Filtervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Gehäuseseite eine Montageöffnung vorgesehen ist, durch welche der Filtereinsatz in Einbaurichtung senkrecht zur Hauptströmungsrichtung in das Gehäuse einbringbar ist, wobei die Montageöffnung von einem Deckel verschließbar ist, wobei an dem Deckel zwei Verspannschwerter angeordnet sind, welche in das Filtergehäuse hineinragen, wobei das erste Verspannschwert entlang der ersten Seitenfläche des Filtereinsatzes verläuft und das zweite Verspannschwert entl ang der zweiten Se itenfläche d es Filtereinsatzes verläuft, wobei die Verspannschwerter Verspannflächen aufweisen, welche in Richtung des Auf- nahmebereichs ausgerichtet sind, wobei die Verspannflächen jeweils ein Höhenprofil aufweisen, wobei die Höhenprofile der Verspannflächen jeweils mit dem entsprechenden Höhenprofil der am Rahmen angeordneten Kontaktflächen korrespondieren und eine Gegenform zu diesen Bilden, wobei bei montiertem Deckel u nd vol l in das F iltergehäuse hineinragenden Verspannschwertern die Verspannschwerter eine Kraft auf die korrespondierenden Kontaktflächend des Filtereinsatzes aufbringen, derart, dass die Dichtung des Filtereinsatzes gegen die Dichtfläche des Gehäuses verpresst ist und der Filtereinsatz dadurch im Gehäuse fixiert ist.

16. Filtervorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gehäusewänden zwei Ausbuchtungen vorgesehen sind, welche ebene, in Richtung des Aufnahmebereichs gerichtete Stützflächen aufweisen, auf weichen sich die ebenen Stützflächen der Verspannschwerter, welche den Verspannflächen gegenüber liegen, abstützen.

17. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 14-16, dadurch gekennzeichnet, dass im Filtergehäuse mindestens eine Rippe vorgesehen ist, welche an einer

Seitenwand des Filtergehäuses angeordnet ist und ausgehend vom Boden des Filtergehäuses in Richtung der Montageöffnung verläuft, wobei die Rippe so ausgebildet ist, dass sie beim Einbau des Filtereinsatzes in die Nut des Filtereinsatzes eintaucht.

18. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 14-17, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtergehäuse im Inneren an den beiden Seitenwänden jeweils eine Rampenkontur aufweist, deren Rampenfläche in Richtung des Aufnahmebereichs gerichtet sind, wobei sich der Abstand der Rampenfläche zur Aufnahmefläche in Einbaurichtung verringert, wobei der Fortsatz der Endscheibe beim Einbau des Filtereinsatzes von der Rampenfläche in Richtung des Aufnahmebereichs geleitet werden kann, wodurch der Filtereinsatz so positioniert wird, dass die Rippe des Gehäuses in die Nut des Filtereinsatzes eintauchen kann.

19. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 14-18, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageöffnung auf der Seite des Aufnahmebereichs, in welchem der Rahmen des Filtereinsatzes aufnehmbar ist, tiefer in die Seitenwand des Gehäuses eingeschnitten ist als im Bereich der anderen Endfläche des Filtereinsatzes.

20. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 14-19, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtergehäuse innerhalb der Dichtfläche eine Öffnung aufweist, wobei die Öffnung so ausgebildet ist, dass sie die ringförmige, teilweise oder vollständig umlaufende Rippe auf der Endscheibe des Filtereinsatzes dann umschließt, wenn der Filtereinsatz vollständig in Einbaurichtung in das Filtergehäuse eingeschoben ist.

21 . Produktgruppe von Filtervorrichtungen gemäß einem der Ansprüche 14-20, umfassend Gehäusevarianten mit Deckelvarianten und Filtereinsatzvarianten von Filtereinsätzen gemäß einem der Ansprüche 1 -13, wobei verschiedenen Filterelementen jeweils eine Kombination der folgenden Merkmalsvarianten zugeordnet ist:

a. Die Filterelement-seitige Nut ist auf keiner, einer oder auf beiden Filterelementseiten vorgesehen;

b. Die Filtergehäuse-seitige Rippe ist an keiner, einer oder an beiden Filtergehäuseseitenwänden vorgesehen;

c. Mindestens eine der Verspannflächen und die korrespondierende Kontaktfläche des Filtereinsatzes weisen ein Höhenprofil auf, welches sich von dem Höhenprofil anderer Filtervorrichtungen aus der Produktgruppe unterscheidet.

Description:
Beschreibung

Filtereinsatz und Filtervorrichtung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Filtereinsatz gemäß Anspruch 1 und eine Filtervorrichtung gemäß Anspruch 13.

Stand der Technik

Aus der DE 198 49 089 A1 ist ein Filter, insbesondere für die Ansaugluft von Brennkraftmaschinen bekannt, umfassend ein Gehäuse mit einem Rohlufteinlass und ei- nem Reinluftauslass sowie einem im Gehäuse angeordneten Filterelement, welches im Wesentlichen aus einem sternförmig gefalteten Filterstoff besteht, wobei das Gehäuse zwei- oder dreiteilig ist und aus einem zylinderförmigen Gehäusemantel, einem lösbar verbundenen Topf und einem reinluftseitigen Deckel besteht.

Aus der WO 2008/080129 A1 ist ein Filtereinsatz bekannt, welcher einen Rahmen aufweist, der auf zwei Seiten mehrere ebene und schräge Abschnitte aufweist. Eine Variabilität hinsichtlich der Verwendung verschiedenartiger Filterelemente und -me- dien ist nicht vorgesehen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Filtervorrichtungen ähnlicher Bauart in kontrollierbarem Maße variabel zu gestalten, insbesondere derart, dass für Varianten von Filterelementen die gleiche Gehäusebauform verwendet werden kann und gleichzeitig sicher gestellt werden kann, dass nur Filterelemente mit bestimmten Eigenschaften eingesetzt werden können.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen Filtereinsatz, umfassend

a. ein Filterelement, mit einer einlassseitigen Endfläche und einer auslassseitigen Endfläche, wobei die direkte Verbindung der einlassseitigen Endfläche mit der auslassseitigen Endfläche der makroskopischen, insbesondere auf eine gesamte Filtervorrichtung bezogenen Hauptströmungsrichtung entspricht und

b. einen entlang der Seitenflächen des Filterelements umlaufenden Rahmen, welcher mit dem Filterelement verbunden ist, wobei der Rahmen eine axiale Dichtung trägt, deren Dichtrichtung in oder entgegen der Hauptströmungsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Dichtung in Dichtrichtung mit einer Dichtfläche eines Filtergehäuses in Kontakt bringbar ist, wodurch die Einlassseite des Filtereinsat- zes dichtend von der Auslassseite trennbar ist,

wobei der Rahmen im Bereich einer Endfläche auf zwei gegenüber liegenden Seiten des Filterelements eine erste und eine zweite Kontaktfläche zum Verspannen des Filterelements mittels eines ersten und eines zweiten Verspannelements aufweist, wobei die Kontaktflächen im Wesentlichen entgegengesetzt zur Dichtrichtung ausgerichtet sind,

wobei die Kontaktflächen jeweils ein Höhenprofil aufweisen,

wobei die Kontaktflächen jeweils ein individuelles, entlang der Seitenflächen verlaufendes Höhenprofil aufweisen.

Die Erfindung betrifft weiter einen Filtereinsatz, insbesondere Ansaugluftfiltereinsatz für Brennkraftmaschinen, insbesondere zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Filtervorrichtung, umfassend

a. ein Filterelement, mit einer insbesondere mit Rohluft anströmbaren, einlassseiti- gen Endfläche und einer auslasseitigen Endfläche, an welcher beim Betrieb gefil- terte Luft das Filterelement verlässt,

b. einen entlang der insbesondere nicht durchströmten Seitenflächen des Filterelements umlaufenden Rahmen, der mit dem Filterelement verbunden ist und eine Axialdichtung aufweist, die gegen eine Dichtfläche eines Filtergehäuses in Dichtrichtung verpressbar ist, wobei der Rahmen auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Filterelements eine erste und eine zweite Kontaktfläche zum Verspannen des Filtereinsatzes in einem Filtergehäuse mittels eines ersten und eines zweiten Verspannelements aufweist, wobei die Normalen der Kontaktfläche im Wesentlichen entgegengesetzt zur Dichtrichtung ausgerichtet sind und ein Höhenprofil aufweisen, wobei die erste Kontaktfläche ein erstes Höhenprofil aufweist und die zweite Kontaktfläche ein zweites, von dem ersten Höhenprofil abweichendes Höhenprofil aufweist, wobei der Filtereinsatz insbesondere mittels zweier Verspannelemente in einem Gehäuse verspannbar ist, wobei die Verspannelemente jeweils Gegenfomern zu den zwei Höhenprofilen aufweisen. Als Dichtrichtung wird dabei die Richtung bezeichnet, in welcher die Axialdichtung gegen eine Dichtfläche zu verpressen ist, um eine Dichtwirkung zu erzeugen.

Filtereinsätze gemäß dieser Erfindung haben den Vorteil, dass für verschiedene solcher Filtereinsätze, welche zum Beispiel mit unterschiedlichen Filtermedien versehen sein können und damit unterschiedliche Leistungscharakteristika bei Staubkapazität, Differenzdruck, Feuchtigkeitsresistenz und Flammbeständigkeit aufweisen können, individuelle Rahmen und korrespondierende individuelle Verspannelemente vorgesehen werden können, wobei für alle Varianten die gleiche Gehäusebauform verwendet werden kann.

Auf diese Weise können mit geringem Aufwand Varianten von Filtervorrichtungen gebildet werden, für welche das gleiche Gehäuse verwendet werden kann, wobei für jede Variante eine individuelle Kombination von Rahmengeometrie und der Geometrie der Verspannelemente verwendet wird.

Vorteilhaft kann auf diese Weise für definierte Einsatzzwecke durch die Vorgabe der Form der Verspannelemente sicher gestellt werden, dass nur Filterelemente mit be- stimmten Eigenschaften eingesetzt werden können.

So kann zum Beispiel für eine bestimmte Brennkraftmaschine, deren Ansaugluft durch den erfindungsgemäßen Filtereinsatz gereinigt werden soll, sicher gestellt werden, dass nur Filterelemente mit Filtermedien eingesetzt werden können, welche für den bestimmungsgemäßen Einsatz über eine ausreichende Feuchtigkeitsbestän- digkeit verfügen. Somit wird eine einfache Anpassung von Arbeitsmaschinen und Antriebsaggregaten an unterschiedliche Einsatzorte und Einsatzbedingungen ermöglicht, wobei jeweils die für die Umgebungsbedingungen optimale Filtrationsleistung erreicht werden kann.

Besonders vorteilhaft kann die Anpassung der Filtervorrichtung an die jeweiligen Randbedingungen direkt am Einsatzort erfolgen, wobei nur die Verspannelemente angepasst werden müssen.

In einer Ausführungsform liegt die Dichtrichtung in Hauptströmrichtung, d.h. die Dichtung wird in Hauptströmrichtung verpresst. In einer alternativen Ausführungsform liegt die Dichtrichtung entgegen der Hauptströmungsrichtung.

In einer Ausführungsform ist die Höhe des Höhenprofils durch den Abstand des jeweiligen Kontaktflächenabschnitts von der durch die Dichtung des Filtereinsatzes aufgespannten Ebene definiert.

In einer Ausführungsform weist das Höhenprofil mindestens zwei aneinander anschließende Bereiche auf, wobei ein Bereich in einem Winkel zur auslassseitigen Endfläche verläuft und der daran anschließende Bereich parallel zur auslassseitigen Endfläche des Filtereinsatzes verläuft. Zusätzlich oder alternativ können Bereiche mit nicht kontinuierlicher Steigung wie Kreis- oder Parabelausschnitte oder sonstige Kurvenformen zum Einsatz kommen. In einer Ausführungsform haben die Höhenprofile entlang zweier gegenüberliegenden Seitenflächen des Filterelements eine gemeinsame Vorzugsrichtung, entlang welcher die Höhe überwiegend ansteigt, wobei der Anstieg kontinuierlich oder in einzelnen Abschnitten erfolgt.

In einer Ausführungsform bildet die Vorzugsrichtung die Einbaurichtung des Filtereinsatzes in ein Filtergehäuse.

In einer Ausführungsform weist der Rahmen im Bereich der ersten und/oder der zweiten Seitenfläche mindestens eine Nut zur Positionierung des Filtereinsatzes beim Einbau auf, welche parallel zu der durch die Dichtung aufgespannten Ebene zwischen dieser Ebene und der Kontaktfläche verläuft und entgegen der Vorzugsrichtung einen Teil des Höhenprofils hinterschneidet.

Diese Nut hat den Vorteil, dass im Zusammenspiel mit einer durch eine Rippe gebildeten Feder an der Wand des Filtergehäuses der Filtereinsatz beim Einschieben in das Filtergehäuse am Ende des Einschiebevorgangs in einer optimalen Position im Filtergehäuse geführt wird, wodurch ein Verkanten oder Verdrehen des Filterelements vermieden werden kann.

Ferner kann die Nut für bestimmte Filtereinsatzvarianten auch nur an einer bestimmten Seite vorgesehen werden, wodurch noch zusätzliche Varianten mit verschiedenen Gehäusen ermöglicht werden, deren Geometrie durch Wegnahme der Rippen entsprechend einfach angepasst werden kann. Beispielsweise können für Applikationen, welche Feuchtigkeitsbeständigkeit erfordern, grundsätzlich auf einer Seite eine Rippe vorgesehen werden, wobei gleichzeitig nicht feuchtigkeitsbeständige Filtereinsätze auf der betroffenen Seite nie eine Nut aufweisen. Gleichzeitig kann hierbei imme r n och d u rc h d i e u n te rs ch i ed l i c h e n G eo m etri e n vo n Ra h m e n u n d Verspannelementen eine Differenzierung weiteren Eigenschaften wie Flammschutzeigenschaften usw. erreicht werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Rahmen im Bereich der einlassseiti- gen oder auslassseitigen Endfläche angeordnet und mit einer ringförmigen Endscheibe verbunden, welche die Endfläche teilweise in einem äußeren Bereich über- deckt und eine durchströmbare Öffnung aufweist, wobei auf der Endscheibe innerhalb der Dichtung eine ringförmige, teilweise oder vollständig umlaufende Rippe angeordnet ist, welche abstehend von der Endscheibe die Fläche durchschneidet, welche durch die Dichtfläche der Dichtung in unverspanntem Zustand gebildet wird. Die Ringform kann hierbei kreisringförmig, ellipsenförmig oder oval ausgebildet sein. Die ringförmig umlaufende Rippe ist dabei so ausgebildet, dass sie in eine Öffnung des Gehäuses eintaucht und von dieser umschlossen wird, wobei die Öffnung innerhalb der Dichtfläche des Gehäuses angeordnet ist.

Dies hat den Vorteil, dass beim Einschieben eines Filtereinsatzes die Dichtung die Dichtfläche über einen großen, anfänglichen Teil des Einschubweges nicht oder nur leicht berührt, wobei vermieden wird, dass Partikel, welche im Bereich der Dichtfläche an der Gehäuseinnenwand haften, beim Einschieben des Filtereinsatzes durch die Dichtung gelöst werden und auf die Reinseite gelangen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die ringförmig umlaufende Rippe im dem Gehäusedeckel zugewandten Bereich erhöht ausgeführt, wobei dieser Bereich weiter als der übrige Bereich in die Öffnung innerhalb der Dichtfläche des Gehäuses eintaucht. Bei einer Überkopfmontage des Filtereinsatzes von unten nach oben in ein Gehäuse stützt sich somit bei vollständig eingeschobenem Filtereinsatz der erhöhte Bereich in der Öffnung ab und verhindert das Herausfallen des Filtereinsatzes. Damit wird der Einbau erleichtert, da der Filtereinsatz und ein nachträglich aufgebrachter Gehäusedeckel, welcher den Filtereinsatz fixiert, nacheinander montiert werden können, ohne den Filtereinsatz manuell in Position halten zu müssen.

Alternativ kann die umlaufende Rippe auch außerhalb der Dichtung angebracht werden, in diesem Fall muss eine Vertiefung oder Nut im Gehäuse außerhalb der Dicht- fläche vorgesehen sein.

In einer Ausführungsform sind am Rahmen im Anschluss an die Kontaktflächen ein erster und ein zweiter Fortsatz angeordnet, welche sich in Einbaurichtung über die durch die Dichtung projizierte Ringfläche hinaus erstrecken.

Diese Fortsätze wirken mit einer Rampenkontur zusammen, welche das Filtergehäu- se im Inneren jeweils an den beiden Seitenwänden aufweist, deren Rampenfläche in Richtung des Aufnahmebereichs gerichtet sind, wobei sich der Abstand der Rampenfläche zur Aufnahmefläche in Einbaurichtung verringert, wobei die Fortsätze am Rahmen beim Einbau des Filtereinsatzes von der Rampenfläche in Richtung der Dichtfläche geleitet werden können, wodurch der Filtereinsatz so positioniert wird, dass die Rippe des Gehäuses in die Nut des Filtereinsatzes eintauchen kann.

Dies hat den Vorteil, dass der Filtereinsatz beim Einschieben stufenweise mit zunehmend geringerem möglichem Spiel seiner Endposition entgegengeführt wird, ohne dass durch die Führung ein großer Widerstand durch Reibung entstehen kann. Ferner ist beim Ansetzen des Filterelements zu Beginn des Einbauvorgangs keine große Präzision notwendig. Ferner wird die Gefahr des Verkantens des Filtereinsatzes beim Einbau reduziert und der Filtereinsatz so vorpositioniert, dass d ie Verspannelemente keinen großen Weg zwischen der losen Position im vollständig eingeschobenen Zustand und der Arbeitsposition in verspanntem und dichtem Zu- stand überwinden müssen.

In einer Ausführungsform weist der Filtereinsatz an seinen Seitenflächen im Bereich der dem Rahmen gegenüber liegenden Endfläche mindestens zwei Abstandshalter- noppen aus elastischem Material auf. Diese sind vorteilhaft so ausgebildet, dass sie im eingebauten Zustand eine schwingungsfeste Abstützung des Filterelements im Gehäuse erzielen.

Der erfindungsgemäße Filtereinsatz kann verschiedene Arten und Bauformen von Filterelementen aufweisen.

In einer Ausführungsform weist das Filterelement mindestens ein ringförmiges, sternförmig gefaltetes Filtermedium auf, wobei die Stirnseiten des Filtermediums die einlassseitige und auslassseitige Endfläche des Filterelements bilden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Filtereinsatz zwei ringförmige, sternförmig gefaltete Filtermedienbälge auf, wobei ein kleiner Filtermedienbalg konzentrisch in einem großen Filtermedienbalg angeordnet ist, wobei der Rahmen im Bereich einer ersten Endfläche mit dem großen Filtermedienbalg dichtend verbunden ist, wobei im Bereich der ersten Endfläche der Innenraum des kleinen Filtermedienbalges vollständig verschlossen ist und wobei im Bereich der zweiten Endfläche die Stirnseiten der beiden Filtermedienbälge dichtend miteinander verbunden sind.

Dabei kann der äußere Filtermedienbalg in einer Ausgestaltung von außen nach innen und der innere Filtermedienbalg von innen nach außen durströmt werden. In die- ser Ausgestaltung befinden sich der Rahmen und die Dichtung des Filtereinsatzes im Bereich der auslassseitigen Endfläche des Filterelements. Alternativ ist eine entgegengesetzte Strömungsführung denkbar.

In einer Ausführungsform ist das Filterelement ein Kompaktluftfilterelement mit einer Vielzahl von im Bereich der Endflächen wechselseitig verschlossenen Kanälen, ins- besondere gebildet durch abwechselnd aufeinanderliegenden Lagen eines flachen und eines gewellten Filtermediums.

In einer Ausführungsform ist das Filterelement ein rechteckförmiges, zickzack-förmig gefaltetes Filterelement, wobei die Endflächen des Filterelements durch die Faltkanten gebildet sind. Die Erfindung betrifft weiter einen Filtereinsatz mit einem Filtermedium und einer Endscheibe, wobei an der Endscheibe eine umlaufende, axiale oder radiale Dichtung angeordnet ist und die Endscheibe eine umlaufende Rippe gemäß der Absätze [0017] -[0021 ] aufweist. Weitere Ausgestaltungen dieses Filtereinsatzes ergeben sich aus Kombinationen mit einzelnen Merkmalen der Ansprüche 7-12.

Die Erfindung betrifft weiter eine Filtervorrichtung, umfassend einen Filtereinsatz nach einer der beschriebenen Ausführungsformen und ein Filtergehäuse mit einem Einlassbereich und einem Auslassbereich für zu filtrierende Medien, wobei der Einlassbereich oder der Auslassbereich einen Aufnahmebereich mit einer ringförmigen, mit der Dichtung des Filtereinsatzes korrespondierenden Dichtfläche aufweist.

In einer Ausführungsform ist an einer Gehäuseseite eine Montageöffnung vorgesehen, durch welche der Filtereinsatz in Einbaurichtung senkrecht zur Hauptströmungsrichtung in das Gehäuse einbringbar ist. Dabei ist die Montageöffnung von einem Deckel, insbesondere d ichtend versch l ießbar, wobei an dem Deckel zwei Verspannschwerter angeordnet sind, welche in das Filtergehäuse hineinragen, wobei das erste Verspannschwert entlang der ersten Seitenfläche des Filtereinsatzes verläuft und das zweite Verspannschwert entlang der zweiten Seitenfläche des Filtereinsatzes verläuft. Die Verspannschwerter weisen Verspannflächen auf, welche in Richtung des Aufnahmebereichs ausgerichtet sind, wobei die Verspannflächen jeweils ein Höhenprofil aufweisen, wobei die Höhenprofile der Verspannflächen jeweils mit dem entsprechenden Höhenprofil der am Rahmen angeordneten Kontaktflächen korrespondieren und eine Gegenform zu diesen Bilden. Bei montiertem Deckel und voll in d a s F iltergehäuse h inein ragenden Verspannschwertern bringen die Verspannschwerter eine Kraft auf die korrespondierenden Kontaktflächend des Fil- tereinsatzes auf, derart, dass die Dichtung des Filtereinsatzes gegen die Dichtfläche des Gehäuses verpresst ist und der Filtereinsatz dadurch im Gehäuse fixiert ist.

In einer Ausführungsform sind in den Gehäusewänden zwei Ausbuchtungen vorgesehen, welche ebene, in Richtung des Aufnahmebereichs gerichtete Stützflächen aufweisen, auf weichen sich die ebenen Stützflächen der Verspannschwerter, welche den Verspannflächen gegenüber liegen, abstützen.

In einer Ausführungsform der Filtervorrichtung ist im Filtergehäuse mindestens eine Rippe vorgesehen, welche an einer Seitenwand des Filtergehäuses angeordnet ist und ausgehend vom Boden des Filtergehäuses in Richtung der Montageöffnung ver- läuft, wobei die Rippe so ausgebildet ist, dass sie beim Einbau des Filtereinsatzes in die Nut des Filtereinsatzes eintaucht.

In einer Ausführungsform weist das Filtergehäuse im Inneren an den beiden Seitenwänden jeweils eine Rampenkontur auf, deren Rampenfläche in Richtung des Auf- nahmebereichs gerichtet sind, wobei sich der Abstand der Rampenfläche zur Aufnahmefläche in Einbaurichtung verringert, wobei der Fortsatz der Endscheibe beim Einbau des Filtereinsatzes von der Rampenfläche in Richtung des Aufnahmebereichs geleitet werden kann, wodurch der Filtereinsatz so positioniert wird, dass die Rippe des Gehäuses in die Nut des Filtereinsatzes eintauchen kann.

In einer Ausführungsform ist die Montageöffnung auf der Seite des Aufnahmebereichs, in welchem der Rahmen des Filtereinsatzes aufnehmbar ist, tiefer in die Seitenwand des Gehäuses eingeschnitten als im Bereich der anderen Endfläche des Filtereinsatzes.

In einer Ausführungsform ist die Montageöffnung einlassseitig durch einen Henkel begrenzt, an welchem eine in den Innenraum hinein stehende Abkipprippe angeordnet ist, an welche der Filtereinsatz anschlägt, wenn er innerhalb des Gehäuses gekippt wird. Hierdurch wird verhindert, dass der Filtereinsatz beim Herausnehmen an dem Henkel hängen bleiben kann.

In einer Ausführungsform weist das Filtergehäuse innerhalb der Dichtfläche eine Öff- nung auf, wobei die Öffnung so ausgebildet ist, dass sie die ringförmige, teilweise oder vollständig umlaufende Rippe auf der Endscheibe des Filtereinsatzes dann umschließt, wenn der Filtereinsatz vollständig in Einbaurichtung in das Filtergehäuse eingeschoben ist.

Die Erfindung betrifft weiter eine Produktgruppe von Filtervorrichtungen, umfassend Gehäusevarianten mit Deckelvarianten und Filtereinsatzvarianten von erfindungsgemäßen Filtereinsätzen, wobei verschiedenen Filterelementen jeweils eine Kombination der folgenden Merkmalsvarianten zugeordnet ist:

a. Die Filterelement-seitige Nut ist auf keiner, einer oder auf beiden Filterelementseiten vorgesehen;

b. Die Filtergehäuse-seitige Rippe ist an keiner, einer oder an beiden Filtergehäuseseitenwänden vorgesehen;

c. Mindestens eine der Verspannflächen und die korrespondierende Kontaktfläche des Filtereinsatzes weisen ein Höhenprofil auf, welches sich von dem Höhenprofil anderer Filtervorrichtungen aus der Produktgruppe unterscheidet. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Figur 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Filtereinsatzes 1 .

Figur 2 zeigt ein Gehäuse einer erfindungsgemäßen Filtervorrichtung.

Figur 3 zeigt den Deckel eines Gehäuses einer erfindungsgemäßen Filtervor- richtung.

Figur 4 zeigt einen Teilschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen

Filtervorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Zyklonanordnung.

Figur 5 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Filtereinsatz,

Figur 6 zeigt einen weiteren Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Filterein- satz.

Ausführungsform(en) der Erfindung

Figur 1 und Figur 5 zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Filtereinsatzes 1 . In dieser Ausführungsform ist an der auslassseitigen Endfläche 3 des Filterelements 6 ein Rahmen 4 angeordnet, welcher eine axial wirkende Dichtung 5 trägt. Das Filterelement 6 ist aus zwei sternförmig gefalteten, ringförmigen Filtermedienbälgen 6a und 6b gebildet. Die Filtermedienbälge weisen jeweils einen ovalen Querschnitt mit zwei geraden, sich parallel gegenüberliegenden Abschnitten auf. Ein kleinerer Filtermedienbalg 6a ist in dem durch den größeren Filtermedienbalg 6b um- schlossenen Ringraum konzentrisch so angeordnet, dass zwischen den Filtermedienbälgen ein Strömungskanal 7 für das durchströmende, zu filternde Medium gebildet wird.

Im Bereich der auslassseitigen Endfläche 3 des Filterelements bildet der Strömungskanal 7 die Ausströmöffnung des Filterelements 6, an der einlassseitigen Endfläche 2 sind die Filtermedienbälge 6a, b dichtend miteinander verbunden. Der Innenraum des kleineren Filtermedienbalgs ist im Bereich der auslassseitigen Endfläche 3 durch eine Endscheibe oder eine ähnliche Konstruktion dichtend verschlossen.

Auf diese Weise wird der größere Filtermedienbalg 6b von außen nach innen durchströmt und der innere Filtermedienbalg 6a von innen nach außen.

Am Filtereinsatz 1 wird damit eine Umlenkung der Strömung erzielt, wobei die Strömung von der durch die Verbindung der einlassseitigen Endfläche 2 mit der auslassseitigen Endfläche 3 definierten Hauptströmungsrichtung 8 abweicht.

Der Rahmen 4 umläuft im Bereich der auslassseitigen Endfläche 3 die Seitenflächen des Filterelements 6, wobei der Rahmen durch vier Fortsätze entlang der geraden (oder nur leicht gekrümmten) Seitenflächen 9 des Filterelements einen rechteckigen Querschnitt bildet.

Entlang der geraden Seitenflächen 9 des Filterelements 6 weist der Rahmen jeweils eine Kontaktfläche 10 zum Verspannen des Filtereinsatzes in einem Gehäuse auf, wobei die Kontaktflächen entgegen der Dichtrichtung und entgegen der Hauptströmungsrichtung 8 ausgerichtet sind.

Die Kontaktflächen weisen ein entlang der geraden Seitenflächen 9 verlaufendes Höhenprofil auf, wobei die Kontaktflächen in einigen Bereichen des Höhenprofils eine Flächennormale aufweisen können, welche nicht parallel zur Hauptströmungsrich- tung liegt sondern mit dieser einen Winkel einschließt. In der gezeigten Ausführungsform weist das Höhenprofil ebene Abschnitte auf, welche parallel zur auslassseitigen Endfläche 3 verlaufen und ferner schräge Abschnitte, welche eine entlang der geraden Seitenflächen 9 in Einbaurichtung positive Steigung aufweisen, wobei die Höhe bzw. der Abstand der Kontaktfläche zur auslassseitigen Endfläche ansteigt.

Die Einbaurichtung bildet damit eine Vorzugsrichtung, entlang welcher die Höhe überwiegend ansteigt.

Die Kontaktflächen sind dabei derart gestaltet, dass sie mit Verspannelementen in einem Filtergehäuse in Kontakt bringbar sind, welche ein zu dem jeweiligen Höhenprofil der Kontaktflächen korrespondierendes Höhenprofil aufweisen, so dass in ein- gebautem Zustand Formschluss zwischen den Höhenprofilen hergestellt ist.

Die beiden Höhenprofile entlang der geraden Seitenflächen des Filterelements 6 unterscheiden sich in ihrer Geometrie derart, dass auf beiden Seiten jeweils ein Verspannelement mit einer anderen, korrespondierenden Form verwendet werden muss.

In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Filtereinsatzes sind an der Kontaktfläche treppenartig mehrere schräge und ebene Abschnitte abwechselnd nacheinand e r a n g eo rd n et . D i es h a t d e n Vo rte i l , d a ss e rst a m S ch l u ss d es Einschiebevorganges die jeweils korrespondierenden ebenen Abschnitte der Kontaktflächen des Filtereinsatzes und der Verspannflächen der Verspannschwerter auf- einander liegen. So wird die zur Verspannung der Dichtung notwendige Kraft erst am Schluss des Einschiebevorganges aufgebaut. Hierdurch wird ein geringer notwendiger Kraftaufwand für den Einbau des Filtereinsatzes erreicht. Ferner ist die Strecke, auf welcher die Flächen aneinander reiben, gering, wodurch die Gefahr des Ver- schweißens durch Reibungswärme minimiert wird. In einer Ausführungsform können die ebenen Abschnitte der Kontaktfläche beiderseits des Filterelements stufenweise auf gleichen Höhen, aber an verschiedenen Positionen entlang der Einbaurichtung angeordnet sein.

Von dem in Einbaurichtung 1 1 liegenden Ende ausgehend sind an dem Rahmen Nu- ten 28 angeordnet, welche parallel zu der durch die Dichtung 5 aufgespannten Ebene zwischen der auslassseitigen Endfläche 3 und den Kontaktflächen 10 verlaufen. In diese kann eine gehäuseseitige Rippe als Feder eingreifen, wodurch die Gefahr eines Verkantens beim Einbau des Filterelements verringert wird.

An der auslassseitigen Endfläche 3 des Filterelements 6 bildet der Rahmen 4 eine Endscheibe 12, welche die Stirnseite des größeren Filtermedienbalges 6b überdeckt. Auf dieser Endscheibe 12 ist die axial wirkende Dichtung 5 angeordnet, deren Form die Außenkontur des größeren Filtermedienbalgens abbildet. Innerhalb der Dichtung ist eine axial von der Endscheibe abstehende, umlaufende Rippe 13 vorgesehen, welche in einem insbesondere gleichbleibenden Abstand zu der Dichtung um den Strömungskanal 7 verläuft. An dem in Einbaurichtung 1 1 liegenden Ende des Rahmens ist die umlaufende Rippe 13 abgesenkt, an dem gegenüberliegende Ende ist die umlaufende Rippe 13 gegenüber dem übrigen Bereich erhöht. Dabei steht die Rippe 13 in den nicht abgesenkten Bereichen über die Dichtung über. Die durch die Berührungsfläche der Dichtung in unverformtem Zustand gebildete Fläche wird somit von der umlaufenden Rippe 13 geschnitten.

In einer Ausführungsform der Erfindung weist der Rahmen an dem entgegen der Einbaurichtung 1 1 liegenden Ende des Filtereinsatzes zwei Führungsfortsätze 14 auf, welche entgegen der Hauptströmungsrichtung von der Endscheibe 12 hinweg verlaufen und einen größeren Abstand von den geraden Seitenflächen bzw. deren gedachter Verlängerung haben als die umliegenden Bereiche des Rahmens. Diese Führungsfortsätze dienen dazu, die Verspannelemente beim Einbau des Filtereinsatzes so zu führen, dass diese Verspannelemente gerade eingeführt und nicht verkantet werden. Die Fortsätze können insbesondere einen Einbau des Filtereinsatzes entgegen der vorgesehenen Einbaurichtung des Filtereinsatzes verhindern.

Die einlassseitigen Stirnseiten der Filtermedienbälge 6a, b sind mittels einer Endscheibe 15 aus flexiblem Material, z. B. geschäumtem PUR dichtend miteinander verbunden, wobei die Stirnseiten vollständig verschlossen sind. Diese Endscheibe weist im Bereich der geraden Seitenflächen 9 sowie im Bereich der Enden des Filtereinsatzes einstückig ausgeformte Abstandshalternoppen 16 auf, welche für eine fle- xible, schwingungsfeste Abstützung des Filtereinsatzes in einem Gehäuse sorgen können.

Figur 2 zeigt ein Gehäuse 17 einer erfindungsgemäßen Filtervorrichtung. Im oberen Bereich weist das Gehäuse eine Montageöffnung 18 auf, durch welche ein Filterein- satz 1 in Einbaurichtung 1 1 von oben nach unten eingeschoben werden kann. Die in Figur 2 gezeigte Montageöffnung ist durch den in Figur 3 gezeigten Deckel 19 verschließbar. Im Gehäuse 17 sind zwei Ausbuchtungen 20 vorgesehen, in welche die mit dem Deckel verbundenen Verspannschwerter 21 eintauchen. Die Schwerter weisen Verspannflächen 22 auf, welche jeweils ein Höhenprofil aufweisen, welche mit den Höhenprofilen der korrespondierenden Kontaktflächen 10 des Filtereinsatzes 1 in Formschluss bringbar sind, wobei die korrespondierenden Höhenprofile jeweils zueinander eine Gegenform bilden. In der gezeigten Ausführungsform weisen die Höhenprofile jeweils schräge und gerade Bereiche auf, welche in montiertem Zustand aufeinander liegen.

In einer Ausführungsform ist die Montageöffnung einlassseitig durch einen Henkel 38 begrenzt, an welchem eine in den Innenraum hinein stehende Abkipprippe 37 angeordnet ist, an welche der Filtereinsatz 1 anschlägt, wenn er innerhalb des Gehäuses gekippt wird. Hierdurch wird verhindert, dass der Filtereinsatz beim Herausnehmen an dem Henkel 38 hängen bleiben kann.

Die Ausbuchtungen 20 sind auf der der Dichtfläche 23 gegenüber liegenden Seite mit ebenen Stützflächen 24 versehen, auf weichen sich die Verspannschwerter 21 mit ebenen, korrespondierenden Stützflächen 25 abstützen können. Im an die Dichtfläche anschließenden Innenraumbereich ist die Montageöffnung nach unten, d. h. in Einbaurichtung abgesenkt, um einen leichteren Einbau des Filtereinsatzes 1 in en- gen Räumen zu ermöglichen. In einer alternativen Ausführungsform können auch die gehäuseseitigen Stützflächen 24 und die korrespondierenden Stützflächen 25 der Verspannschwerter 21 eines der für die Verspannflächen 22 vorgeschlagenen Profile aufweisen.

In Hauptströmungsrichtung innerhalb der Dichtfläche an diese anschließend befindet sich der Montageraum 26 für ein Sekundärluftfilterelement 33. Die Öffnung des Montageraums 26 ist in ihrer Geometrie so ausgeführt, dass sie die umlaufende Rippe 13 des Filtereinsatzes 1 aufnehmen kann und diese mit einem Spalt von insbesondere 1 -5 mm Breite umschließt. Im Falle einer Überkopfanordnung wird so ein lose eingeschobener, noch nicht verspannter Filtereinsatz am Herausfallen gehindert. Im Anschluss an den Montageraum 26 befindet sich der Reinluftauslass 27.

Figur 4 zeigt einen Teilschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filtervorrichtung, wobei der Filtereinsatz verspannt und fixiert ist, d. h. die Dichtung 5 wurde beim Einschieben der Verspannschwerter 21 verpresst, indem die Verspannschwerter 21 entlang der Kontaktflächen 10 des Filtereinsatzes und der Stützfläche der Ausbuchtung 20 abstützend wirken.

Die gehäuseseitigen Rippen 29 tauchen mit Toleranz in die Nuten 28 des Rahmens 4 ein. Beim Einschieben des Filtereinsatzes in das Gehäuse 17 wird zu Beginn des Einschiebevorganges die Dichtung 5 von der Dichtfläche 23 auf Abstand gehalten, indem die umlaufende Rippe 13 im oberen Bereich der Dichtfläche 23 auf dieser aufliegt. Beim weiteren Einschieben wird der Bewegungsspielraum, den der Filtereinsatz z. B. durch die abgesenkte Montageöffnung 18 hat eingeschränkt, um ein Verkanten des Filtereinsatzes zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, dass die in Einbaurichtung 1 1 liegenden Führungsfortsätze 31 am Rahmen auf mindestens eine Führungs- schräge 32 treffen, welche den Filtereinsatz 1 beim weiteren Einschieben kurz vor Schluss des Einschiebevorganges in Richtung der Dichtfläche 23 verschiebt. Anschließend tauchen die gehäuseseitigen Rippen 29 in die Nuten 28 des Rahmens ein, wobei einerseits die Bewegungsfreiheit des Filtereinsatzes so weit eingeschränkt wird, dass die Wahrscheinlichkeit eines Verkantens des Einsatzes im Gehäuse 17 reduziert wird, aber andererseits noch ausreichender Spielraum vorhanden ist, um die Dichtung nicht vorzeitig an die Dichtfläche zu pressen, wodurch die Gefahr des Umklappens oder Verkantens der Dichtung 5 vermindert wird . Am Schluss des Einschiebevorganges greift der erhöhte Teil der umlaufenden Rippe 13 in den Montageraum 26 des Sekundärluftfilterelements ein und verhindert so ein Herausfallen des Filtereinsatzes bei Überkopfmontage, bevor der Deckel montiert ist.

Nach der Vorpositionierung des Filtereinsatzes 1 kann nun der Deckel 19 montiert werden, wobei die Verspannschwerter zunächst von den Führungsfortsätzen 14 geführt wird, wobei die Gefahr des Verkantens der Verspannschwerter reduziert wird. Sobald die Verspannflächen 22 der Verspannschwerter 21 mit den Kontaktflächen 10 des Filtereinsatzes in Kontakt kommen, wird der Filtereinsatz in Richtung der Dichtfläche 23 verschoben und die Dichtung 5 auf der Dichtfläche 23 verpresst, wodurch die Rohseite dichtend von der Reinseite getrennt wird. In einer Ausführungsform umfasst die Filtervorrichtung einen einlassseitigen Vorabscheider, wie in Figur 4 gezeigt. Der Vorabscheider besteht aus einem zweiteiligen Zyklonblock 30, welcher mehrere kleine Einzelzyklone aufweist.

Figur 6 zeigt einen weiteren Schnitt einer Ausführungsform eines erfindungsgemä- ßen Filtereinsatzes in einer erfindungsgemäßen Filtervorrichtung mit einem gegenüber Figur 4 veränderten Schnittverlauf. Im geschnitten dargestellten Montageraum 26 ins ein Sekundärfilterelement 33 angeordnet, welches eine umlaufende Radialdichtung aufweist, die das Sekundärfilterelement 33 in dem Montageraum fluiddicht verspannt. Die umlaufende Rippe des Filtereinsatzes 1 greift in den Aufnahmeraum 26 ein. Ferner wird deutlich, dass die Dichtung 5 gegen die Dichtfläche in Dichtrichtu ng verpresst ist, wobei bei d ieser Ausführungsform d ie Dichtrichtung der Hauptströmrichtung 8 entspricht.