| Ansprüche : 1. Vorrichtung zur lösbaren Montage einer Finne (2) an einem Wassersportgerät (1), umfassend zumindest einen Oberteil 5 der Finne (2) und einen am Wassersportgerät verankerbaren Finnenkasten (3), dessen Unterteil eine Kupplung (10, 12) mit dem Oberteil der Finne (1) bildet, wobei die Kupplung (10, 12) zu ihrer Verriegelung einen Arretierstift (6) aufweist, der im Finnenkasten (3) beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeich- .0 net, daß der Arretierstift (6) von der Oberseite des Finnenkastens (3) her zugänglich ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierstift (6) im Finnenkasten (3) in Verriegelungs¬ richtung federnd vorgespannt gelagert ist. .5 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierstift (6) über eine schräge Anlage¬ fläche (13) in eine Ausnehmung (14) im Oberteil der Finne (2) eingreift . 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, !0 daß die schräge Anlagefläche (13) selbsthemmend ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Anlagefläche (13) eine Kegelstumpffläche ist. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch :5 gekennzeichnet, daß die Kupplung (10, 12) eine quer zur Verriegelungsrichtung des Arretierstiftes (6) schließbare Steckschiebekupplung ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckschiebekupplung in ihrer Verrastungsrichtung ( 9 ) 10 selbstzentrierende Keilflächen (10', 11') hat. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckschiebekupplung (10, 12) zumindest zwei in ihrer Verrastungsrichtung ( 9 ) hintereinanderliegende Kombinationen aus jeweils einer Rastnase (10) und einem Rastvor- 15 sprung (12) aufweist. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die selbstzentrierenden Keilflächen (10') von den Seitenflächen der Rastnasen (10) gebildet sind. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch 5 gekennzeichnet, daß der Arretierstift (6) mit einer Ziehhilfe (7, 7') ausgestattet ist. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierstift (6) einen von der Oberseite des Finnenkastens (3) hochragenden Flansch (5) durch- .0 setzt. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehhilfe (7, 7') in eine oberseitige Ausnehmung (8) des Flansches (5) im wesentlichen bündig einsenkbar ist. .5 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Finnenkastens (3) mit Verankerungsrippen (4) zur formschlüssigen Einbettung in das Wassersportgerät (1) ausgestattet sind. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da- !0 durch gekennzeichnet, daß der genannte Oberteil der Finne (2) in Form eines Adapterteils ausgebildet ist, welcher mit dem restlichen Teil der Finne (2) verbindbar ist. 15. Finne für eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der Oberteil der Finne eine Steckschiebekupplung !5 mit dem Unterteil eines Finnenkastens bildet, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Oberteil eine Ausnehmung (14) für einen von oben in den Oberteil eingreifenden Arretierstift (6) darbietet. 16. Finne nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Ausnehmung (14) eine selbsthemmende Keilfunktion SO für den Arretierstift (6) hat. 17. Finne nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil zur Bildung der Steckschiebekupplung zumindest zwei in ihrer Verrastungsrichtung (9) hintereinander- liegende Rastnasen (10) aufweist. - Ii is. Finne nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (10') der Rastnasen (10) in ihrer Verras- tungsrichtung (9) zueinander keilförmig ausgebildet sind. 19. Finne nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch ge- kennzeichnet, daß ihr Oberteil in Form eines Adapterteils ausgebildet ist, welcher mit dem restlichen Teil der Finne verbindbar ist. 20. Wassersportgerät mit zumindest einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, deren Finnenkasten (3) in den un- teren Teil des Wassersportgeräts (1) eingebettet ist, wobei von der Oberseite des Finnenkastens ein Flansch (5) nach oben hochragend das Wassersportgerät (1) bis zu dessen Oberseite hin durchsetzt und der Arretierstift (6) durch den Flansch (5) bis zur Oberseite des Wassersportgeräts (1) hindurchtritt. |
Diese Anmeldung nimmt die Priorität der österreichischen Patentanmeldung A 1715/2009 vom 30. Oktober 2010 in Anspruch, 5 deren Inhalt hier durch Bezugnahme aufgenommen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Montage einer Finne an einem Wassersportgerät. Die Erfindung betrifft ferner eine Finne für eine solche Vorrichtung und ein Wassersportgerät mit einer solchen Vorrichtung.
L0 Finnenkästen für demontierbare bzw. auswechselbare Finnen sind beispielsweise aus den Schriften DE 40 12 621, US 5 934 963, EP 0 034 990, FR 2 546 243 oder DE 41 22 000 bekannt. Bei den bekannten Konstruktionen wird die Finne mit einer Rastnase an einem Ende ihres Oberteils in einen komplementären Rastvor-
L5 sprung des Finnenkastens eingehängt und nach oben geschwenkt und schnappt dann am anderen Ende des Oberteils an einer Federraste bzw. einem Federstift des Finnenkastens ein (EP 0 034 990, DE 40 12 621) oder wird dort mittels Schrauben fixiert (FR 2 546 243, DE 41 22 000) . Erstere Lösung gewährleistet keinen
20 sicheren Halt unter harten Einsatzbedingungen, letztere Lösung ist für den Benutzer ausgesprochen mühselig, da er ein Werkzeug zur Montage der Finne benötigt. Überdies ist die Schraube ein Teil, der am Strand oder im Wasser leicht verloren geht. Bei der US 5 934 963 wird die Finne in eine hinterschnittene Nut
25 des Finnenkastens eingesteckt und nur an ihrem einen Ende mittels eines die Nut hintergreifenden Federelements fixiert, was ebenfalls keinen sicheren Halt bietet.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Vorrichtung zur lösbaren Montage einer Finne zu schaffen, welche ein einfaches,
30 rasches und haltbares Montieren, Demontieren bzw. Auswechseln der Finne gestattet. Dieses Ziel wird in einem ersten Aspekt der Erfindung mit einer Vorrichtung zur lösbaren Montage einer Finne an einem Wassersportgerät erreicht, die zumindest einen Oberteil der Finne und einen am Wassersportgerät verankerbaren
35 Finnenkasten umfaßt, dessen Unterteil eine Kupplung mit dem Oberteil der Finne bildet, wobei die Kupplung zu ihrer Verriegelung einen Arretierstift aufweist, der im Finnenkasten beweglich gelagert ist, und wobei der Arretierstift von der Oberseite des Finnenkastens her zugänglich ist.
5 Auf diese Weise wird eine manuell verriegelbare Kupplung geschaffen, welche einerseits ohne Lösen des Arretierstiftes nicht offenbar ist und daher auch unter harten Einsatzbedingungen die Finne sicher verankert, anderseits zum Montieren und Demontieren der Finne kein gesondertes Werkzeug benötigt und
L0 keine Verlierteile hat. Dadurch, daß der Arretierstift von der Oberseite des Finnenkastens her zugänglich ist, wird die Bedienung für den Benutzer enorm erleichtert. Darüber hinaus kann durch die Bedienung des Arretierstiftes von oben die Unterseite („Unterwasserschiff") des Wassersportgeräts und ihr Übergang
L5 zur Finne strömungstechnisch optimal ausgeformt werden.
Bevorzugt ist der Arretierstift im Finnenkasten in Verriegelungsrichtung federnd vorgespannt gelagert, um einen sicheren Halt der Finne in allen Betriebslagen zu gewährleisten.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Arretierstift über 0 eine schräge Anlagefläche in eine Ausnehmung im Oberteil der Finne eingreift. Dadurch wird eine Selbstj ustierung bzw. Selbstnachspannung der Verankerung erreicht: Vibrationen der Finne im Betrieb bewirken über die schräge Anlagefläche des Arretierstiftes und dessen Federvorspannung ein Nachrücken bzw.
_5 tieferes Eindringen des Arretierstiftes in die Ausnehmung, so- daß sich die Verankerung positiv verstärkt. Bevorzugt ist die schräge Anlagefläche dazu selbsthemmend ausgelegt, d.h. sie hat die selbstsperrende Wirkung eines Keils.
Optional kann die schräge Anlagefläche eine Kegelstumpf- 0 fläche sein, wodurch die Rotationslage des Arretierstiftes beliebig ist.
Bevorzugt ist die Kupplung eine quer zur Verriegelungsrichtung des Arretierstiftes schließbare Steckschiebekupplung, was eine einfache Bedienung und Arretierung ergibt. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann die Steckschiebekupplung in ihrer Verrastungsrichtung selbstzentrierende Keilflächen haben, was die Selbstj ustie- rungs- bzw. Selbstnachspannungsfunktion der Verankerung noch weiter verstärkt.
Besonders bevorzugt weist die Steckschiebekupplung zumindest zwei in ihrer Verrastungsrichtung hintereinanderliegende Kombinationen aus jeweils einer Rastnase und einem Rastvorsprung auf. Im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen, bei denen die Finne eingeschwenkt wird, wird die Finne zunächst in den Finnenkasten eingesteckt und dann quer zur Einsteckrichtung durch Schieben verrastet. Der Arretierstift greift quer zur Schieberichtung verriegelnd ein. Auf diese Weise ist die Finne einerseits rotationsfest verankert und anderseits wird der Ar- retierstift nur quer zu seiner Verriegelungsrichtung belastet, was eine sichere Arretierung ergibt.
Bevorzugt können dabei die selbstzentrierenden Keilflächen gleich von den Seitenflächen der Rastnasen gebildet sein, was die Fertigung vereinfacht.
Besonders günstig ist es, wenn der Arretierstift mit einer
Ziehhilfe ausgestattet ist, z.B. einer Öse, Ziehleine, einem Zielgriff od.dgl., so daß der Benutzer den Arretierstift zum Lösen einfach betätigen kann.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Arretierstift einen von der Oberseite des Finnenkastens hochragenden Flansch durchsetzt. Dadurch kann der Finnenkasten in das Unterwasserschiff des Wassersportgeräts eingebettet werden, wobei der Flansch das Was ¬ sersportgerät bis zu seiner Oberseite hin durchsetzt und so der Arretierstift von der Oberseite des Wassersportgeräts leicht zugänglich ist. Darüber hinaus erhöht der hochragende Flansch die Biegefestigkeit der Verankerung der Finne im Wassersportgerät .
Besonders günstig ist es, wenn die Ziehhilfe in eine ober- seitige Ausnehmung des Flansches im wesentlichen bündig ein- senkbar ist, so daß in der Verwendungsstellung des Wassersportgeräts kein störender Teil über dessen Oberseite vorsteht.
Bevorzugt sind die Seiten des Finnenkastens mit Veranke ¬ rungsrippen zur formschlüssigen Einbettung in das Wassersport- 5 gerät ausgestattet, um eine feste und dauerhafte Verankerung des Finnenkastens im Wassersportgerät zu ermöglichen.
In einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung auch eine Finne zur Verwendung mit einer Montagevorrichtung der vorgestellten Art, wobei der Oberteil der Finne eine Steckschiebe-
L0 kupplung mit dem Unterteil eines Finnenkastens bildet und eine Ausnehmung für einen von oben in den Oberteil eingreifenden Arretierstift darbietet.
Bevorzugt hat die Wand der Ausnehmung eine selbsthemmende Keilfunktion für den Arretierstift; und/oder weist der Oberteil
L5 zur Bildung der Steckschiebekupplung zumindest zwei in ihrer Verrastungsrichtung hintereinanderliegende Rastnasen auf; und/oder sind die Seitenflächen der Rastnasen in ihrer Verras ¬ tungsrichtung zueinander keilförmig ausgebildet. Hinsichtlich der Vorteile der erfindungsgemäßen Finne und ihrer bevorzugten
20 Ausgestaltungen wird auf die obigen Ausführungen verwiesen.
Die Finne kann mit ihrem Oberteil, der mit dem Finnenkasten der Montagevorrichtung zusammenwirkt, einstückig ausgeführt sein. Alternativ kann der Oberteil der Finne aber auch in Form eines Adapterteils ausgebildet sein, welcher mit dem restlichen
25 Teil der Finne verbindbar ist. Dadurch lassen sich auch herkömmliche Finnen für die Verwendung mit der Montagevorrichtung der Erfindung umrüsten bzw. weiterverwenden, indem sie mit ei ¬ nem entsprechenden Oberteil ausgestattet werden.
In einem dritten Aspekt schafft die Erfindung ein Wasser-
30 Sportgerät mit zumindest einer Montagevorrichtung der vorgestellten Art, deren Finnenkasten in den unteren Teil des Wassersportgeräts eingebettet ist, wobei von der Oberseite des Finnenkastens ein Flansch nach oben hochragend das Wassersportgerät bis zu dessen Oberseite hin durchsetzt und der Arretier- stift durch den Flansch bis zur Oberseite des Wassersportgeräts hindurchtritt .
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels nä- her erläutert. In den Zeichnungen zeigen
die Fig. 1 und 2 ein mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen ausgestattetes Wassersportgerät in einer Perspektivansicht von unten und einer geschnittenen ausschnittsweisen Perspektivansicht von oben; und
die Fig. 3 und 4 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung der Erfindung in einer Perspektivansicht von oben und in einem Längsschnitt.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Wassersportgerät 1 gezeigt, beispielsweise eine Surfboard, Windsurfboard, Wakeboard, Mono- Wasserski usw. Das Wassersportgerät 1 ist an seiner Unterseite in an sich bekannter Weise mit einer oder mehreren Finnen 2 ausgestattet .
Wie in den Fig. 2 bis 4 im Detail gezeigt, ist jede Finne 2 lösbar in einem Finnenkasten 3 montiert, um die Finne 2 z.B. zu Transport zwecken demontieren oder das Wassersportgerät 1 mit verschiedenartigen Finnen 2 ausrüsten zu können.
Der Finnenkasten 3 ist in den unteren Teil („Unterwasserschiff") des Wassersportgeräts 1 eingebettet und dazu bevorzugt an seinen Seiten mit Verankerungsrippen 4 zur formschlüssigen Einbettung in das Wassersportgerät 1 ausgestattet. Von der 0- berseite des Finnenkastens 3 ragt ein dorn- bzw. turmförmiger Flansch 5 nach oben hoch, welcher das Wassersportgerät 1 durchsetzt und an dessen Oberseite austritt (Fig. 2) .
Der Flansch 5 dient für den Durchtritt eines Arretierstif- tes 6 für die Verriegelung der Finne 2 im Finnenkasten 3, sodaß der Arretierstift 6 von der Oberseite des Wassersportgeräts 1 bedienbar ist. Das obere Ende des Arretierstiftes 6 kann zu diesem Zweck mit einer Ziehhilfe z.B. in Form eines Handgriffs 7 (Fig. 2) oder eines Griffringes 7' (Fig. 3, 4) versehen sein. Alternativ könnte das obere Ende des Arretierstiftes 6 auch direkt als Griffteil ausgebildet sein.
Bevorzugt weist der Flansch 5 eine oberseitige Ausnehmung 8 auf, welche das obere Ende des Arretierstiftes 6 bzw. die 5 Ziehhilfe 7, 7' bündig aufnehmen kann. Der Handgriff 7 kann zu diesem Zweck mittels einer Schnur, eines Gummibandes 7" od.dgl. am oberen Ende des Arretierstiftes 6 angreifen, sodaß er unter Dehnung des Gummibandes 7" aus seinem Sitz in der Ausnehmung 8 herausgehoben werden kann, um den Arretierstift 6 nach oben zu L0 ziehen. Alternativ könnte der Handgriff 7 bzw. der Griffring 7' auch auf andere Weise im Flansch 5 versenkbar sein, z.B. durch Einklappen.
Gemäß den Fig. 2 und 4 ist die Finne 2 im Finnenkasten 3 über eine Steckschiebekupplung lösbar montiert. Die Steckschie-
L5 bekupplung umfaßt zwei in ihrer Verrastungsrichtung 9 hinter- einanderliegende Kombinationen aus jeweils einer am Oberteil der Finne 2 ausgebildeten Rastnase 10 und einem in einer unteren Aussparung 11 des Finnenkastens 3 ausgebildeten Rastvorsprung 12. Die Finne 2 wird bei der Montage zuerst mit ihren 0 Rastnasen 10 in die Aussparung 11 des Finnenkastens 3 eingesteckt und dann in der quer zur Einsteckrichtung verlaufenden Verrastungsrichtung 9 verschoben, bis die Rastnasen 10 hinter den Rastvorsprüngen 12 verrasten.
Es versteht sich, daß die durch die Rastnasen 10 und Rast-
?5 vorsprünge 12 gebildete Steckschiebekupplung auch in umgekehrter bzw. komplementärer Weise ausgebildet sein könnte, d.h. die Rastnasen 10 am Finnenkasten 3 und die Rastvorsprünge 12 an der Finne 2, und/oder daß die die Steckschiebekupplung beherbergende Aussparung 11 in der Finne 2 ausgebildet ist und die ent-
10 sprechenden Kupplungsteile von der Unterseite des Finnenkastens 3 auskragen, usw.
In der in den Fig. 2 und 4 gezeigten Verrastungsstellung ist die Steckschiebekupplung 10, 12 mit Hilfe des Arretierstiftes 6 verriegelt, und zwar indem dieser mit seinem unteren En-
$5 de, genauer einer Anlagefläche 13, in eine Ausnehmung 14 im Oberteil der Finne 2 eingreift. Über eine auf den Arretierstift 6 aufgezogene Druckfeder 15, welche sich einerseits an einem Absatz 16 des Flansches 5 und anderseits an einem Absatz 17 des unteren Endes des Arretierstiftes 6 abstützt, wird der Arre- tierstift 6 in seine Verriegelungsrichtung federnd vorgespannt. Durch Anheben des Arretierstiftes 6 aus seinem Sitz in der Ausnehmung 14 wird die Steckschiebekupplung 10, 12 freigegeben und die Rastnasen 10 können entgegen der Verrastungsrichtung 9 von den Rastvorsprüngen 12 wieder gelöst werden.
Die Anlagefläche 13 ist bevorzugt schräg ausgebildet, insbesondere kegelstumpfförmig, und besonders bevorzugt so, daß sie zusammen mit der Wand der Ausnehmung 14 selbsthemmende Keilfunktion hat. Vibrationen der Finne 2 gegenüber dem Finnenkasten 3 bewirken daher lediglich ein Nachrücken bzw. Selbst- justieren des Arretierungsstiftes 6 unter der Kraft seiner Vorspannfeder 15 in der Ausnehmung 14.
Auch die Steckschiebekupplung 10, 12 kann optional mit einer Selbstj ustierungsfunktion in ihrer Verrastungsrichtung 9 ausgestattet werden. Dazu werden bevorzugt die Seitenflächen 10' der Rastnasen 10 und/oder die Seitenflächen 11' der Aussparung 11 in Verrastungsrichtung 9 zueinander keilförmig ausgebildet .
Die Druckfeder 15 kann beliebiger Art sein, z.B. eine Schraubenfeder aus Metall oder Kunststoff oder ein beliebiges Element aus elastischem Material, z.B. eine Gummimuffe. In vereinfachten Ausführungsformen könnte die Druckfeder 15 auch entfallen und der Arretierstift 6 z.B. allein durch die selbsthemmende Keilfunktion oder durch zusätzliche Rastmechanismen, z.B. eine Baj onettführung im Flansch 5, in seiner Verriegelungsstel- lung gehalten werden.
Die Finne 2 kann einstückig oder mehrteilig ausgeführt sein. So kann der die Kupplung mit dem Finnenkasten 3 eingehende Oberteil der Finne 2, d.h. hier jener Teil, der die Rastnasen 10 und die Ausnehmung 14 trägt, in Form eines Adapterteils ausgeführt sein, welcher mit dem restlichen (unteren) Teil der Finne 2 - lösba-r oder unlösbar\- yerb;indba ( r ist. Dadurch können z.B. herkömmliche Finnen durch " Nachrüstung mit einem solchen adapterförmigen Oberteil für die Verwendung mit der hier vorgestellten Montagevorrichtung verwendet werden.
