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Title:
FIRE DOOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/154214
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fire door (10) comprising a fire door leaf (16), a closing device (20) for moving the fire door leaf (16) from an open position into a closed position, and a warning device (22), preferably electrically operated, for emitting at least one warning signal during a movement of the fire door leaf (16). In order to reduce the maintenance requirement for the warning function and to increase the operational reliability of the warning function, it is proposed (a) that the warning device (22) can be operated by means of mechanical movement energy occurring during the movement of the fire door leaf (16) in order to emit the warning signal and/or b) that a conversion device (24) is provided for converting movement energy occurring during the movement of the fire door leaf (16) into electrical energy and that the warning device (22) is connected to the conversion device (24) so that it can be supplied with the electrical energy produced by means of the conversion device (24) from the movement energy in order to emit the warning signal.

Inventors:
SOSNA, Karsten (Sundernstraße 80, Borgholzhausen, 33829, DE)
Application Number:
EP2011/057721
Publication Date:
December 15, 2011
Filing Date:
May 12, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HÖRMANN KG ANTRIEBSTECHNIK (Michaelisstraße 1, Steinhagen, 33803, DE)
SOSNA, Karsten (Sundernstraße 80, Borgholzhausen, 33829, DE)
International Classes:
E05F1/00; E05F15/00
Domestic Patent References:
2002-02-28
Foreign References:
EP1589175A22005-10-26
EP1748140A12007-01-31
EP1748135A22007-01-31
EP1589175A22005-10-26
Attorney, Agent or Firm:
KASTEL, Stefan et al. (Flügel Preissner Kastel Schober, Nymphenburger Str. 20, München, 80335, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Brandschutztor (10) mit einem Brandschutztorflügel (16), einer

Schließeinrichtung (20) zum Bewegen des Brandschutztorflügels (16) aus einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung und einer vorzugsweise elektrisch betriebenen Warneinrichtung (22) zum Abgeben wenigstens eines Warnsignals bei einer Bewegung des Brandschutztorflügels (16),

dadurch gekennzeichnet,

a) dass die Warneinrichtung (22) mittels bei der Bewegung des Brandschutztorflügels (16) auftretender mechanischer Bewegungsenergie betreibbar ist, um das

Warnsignal abzugeben

und/oder

b) dass eine Umwandlungseinrichtung (24) zum Umwandeln von bei der Bewegung des Brandschutztorflügels (16) auftretender Bewegungsenergie in elektrische

Energie vorgesehen ist und dass die Warneinrichtung (22) an die

Umwandlungseinrichtung (24) angeschlossen ist, um mit der mittels der

Umwandlungseinrichtung (24) aus der Bewegungsenergie erzeugten elektrischen Energie versorgt zu werden, um das Warnsignal abzugeben.

2. Brandschutztor (10) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schließeinrichtung (20) einen Kraftspeicher zum Speichern mechanischer Energie aufweist, mittels der der Brandschutztorflügel (16) im Brandfall aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung antreibbar ist.

3. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schließeinrichtung (20) ein Zugmittel zum Anschließen des Kraftspeichers an den Brandschutztorflügel (16) aufweist.

4. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass die Umwandlungseinrichtung (24) einen Dynamo (40) aufweist, der durch die Bewegung des Brandschutztorflügels (16) und/oder durch eine Bewegung eines Elements der Schließeinrichtung (20) antreibbar ist.

5. Brandschutztor (10) nach Anspruch 3 und nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Dynamo (40) an eine Umlenkrolle (36) für das Zugmittel angeschlossen ist.

6. Brandschutztor (10) nach einem der Ansprüche 4 oder 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Warneinrichtung (22) an den Dynamo (40) angeschlossen ist, um bei Energieversorgung durch den Dynamo (40) das wenigstens eine Warnsignal abzugeben.

7. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass kein Akkumulator und keine Batterie vorgesehen ist.

8. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Warneinrichtung (22) zur Abgabe eines optischen und eines akustischen Warnsignals ausgebildet ist.

9. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,

ausgebildet als Schiebetor (14) derart, dass der in sich starre Brandschutztorflügel (16) entlang einer geradlinigen im Wesentlichen horizontalen Bewegungsbahn zwischen einer Öffnungsendstellung und einer Schließendstellung bewegbar ist.

10. Brandschutztor (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch einen Festhaltemechanismus (54) zum Festhalten des Brandschutztorflügels (16) in einer Öffnungsstellung und durch eine Löseeinrichtung (56) zum Lösen des Festhaltens im Störfall, wie Brandfall und/oder Stromausfall.

Description:
BRANDSCHUTZTOR

Die Erfindung betrifft ein Brandschutztor mit einem Brandschutztorflügel, einer Schließeinrichtung zum Bewegen des Brandschutztorflügel aus einer

Öffnungsstellung in eine Schließstellung und einer vorzugsweise elektrisch betriebenen Warneinrichtung zum Abgeben wenigstens eines Warnsignals bei einer Bewegung des Brandschutztorflügels.

Solche Brandschutztore sind beispielsweise aus der EP 1 748 140 A1 , der EP 1 748 135 A2 sowie der EP 1 589 175 A2 bekannt.

Unter dem Begriff„Brandschutztor" wird in der Regel ein Gebäudeabschluss zum Verschließen von Gebäudeöffnungen in Form von Durchfahrten oder Einfahrten bezeichnet, die für die Durchfahrt von zweispurigen Fahrzeugen geeignet sind. Solche Brandschutztore finden sich beispielsweise in Tiefgaragen oder

Parkhäusern, um so unterschiedliche Brandabschnitte der Tiefgarage bzw. des Parkhauses im Brandfall voneinander zu trennen. Brandschutztore finden sich aber zum Beispiel auch in anderen größeren Gebäuden zum Abtrennen

unterschiedlicher Brandabschnitte derart, dass dort auch zweispurige Fahrzeuge hindurch fahren können. Die meisten Brandschutztore werden derart benutzt, dass sie im Normalbetrieb offen stehen und durch eine Festhalteeinrichtung in der Offenstellung gehalten werden. Die Festhalteeinrichtung lässt sich in Störfällen wie insbesondere im Brandfall oder bei Stromausfall lösen. Das Brandschutztor hat einen Brandschutztorflügel und eine Schließeinrichtung. Die Schließeinrichtung ist derart ausgebildet, dass sie den Brandschutztorflügel, insbesondere im Brandfall, aus einer Offenstellung in eine Schließstellung antreiben kann und somit zum Sichern der Brandschutzfunktion schließen kann. Für Brandschutztore oder Feuerschutztore wird gefordert, dass sie auch bei Ausfall einer Netzstromversorgung geschlossen werden können und dass bei bestimmten Bauarten die Schließbewegung durch akustische und optische Warnsignale begleitet wird.

Für die eigentliche Bewegung durch die Schließeinrichtung werden häufig akkugepufferte oder batteriegepufferte elektrische Antriebssysteme oder

mechanische Kraftspeicher, wie beispielsweise vorgespannte Federn, oder aber die Schwerkraft eingesetzt. Insbesondere Schließeinrichtungen mit mechanischen Kraftspeichern funktionieren auch bei Ausfall der Netzstromversorgung ohne Weiteres. Daher sind beispielsweise die aus den oben genannten

Patentdokumenten EP 1 748 140 A1 , EP 1 748 135 A2 oder EP 1 589 175 A2 bekannten Brandschutztore - die als Schiebetore mit einem Schiebetorflügel ausgebildet sind - mit Kraftspeichern in Form von Gewichten versehen, die bei Lösen einer Festhalteeinrichtung den Brandschutztorflügel in die Schließrichtung bewegen.

Ist nun bei solchen Brandschutztoren gefordert, dass die Schließbewegung durch akustische und optische Warnsignale begleitet wird, sieht man bisher bei auf dem Markt erhältlichen Brandschutztoren zum Erzeugen der akustischen und optischen Warnsignale während der Bewegung akkugepufferte oder batteriegepufferte Warnsignalabgabeeinrichtungen als Warneinrichtungen vor. Beispielsweise ist eine Blinklampe und ein Lautsprecher vorgesehen, so dass bei Schließbewegung des Brandschutztorflügels ein Blinklicht und ein akustisches Warnsignal - beispielsweise Summen, Piepen oder Hupen - erzeugt wird.

Selbst wenn nun die Bewegung durch mechanische Kraftspeicher wie durch vorgespannte Federn oder die Schwerkraft geschieht, ist für die Generierung der akustischen und optischen Warnsignale ein zusätzlicher Wartungsaufwand notwendig, da in regelmäßigen Abständen diese Funktion überprüft werden muss und die Energiespeicher (Akku oder Batterie) prophylaktisch erneuert werden müssen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Brandschutztor der eingangs genannten Art zu schaffen, das weniger aufwändig in der Wartung ist und dennoch eine höhere Betriebssicherheit für die Warneinrichtung zur Verfügung stellt.

Diese Aufgabe wird durch ein Brandschutztor mit den Merkmalen des beigefügten Anspruches 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die Erfindung schafft ein Brandschutztor mit einem Brandschutztorflügel, einer Schließeinrichtung zum Bewegen des Brandschutztorflügel aus einer

Öffnungsstellung in eine Schließstellung und einer vorzugsweise elektrisch betriebenen Warneinrichtung zum Abgeben wenigstens eines Warnsignals bei einer Bewegung des Brandschutztorflügels,

wobei die Warneinrichtung mittels mechanischer Bewegungsenergie betreibbar ist, um das Warnsignal abzugeben.

Insbesondere schafft die Erfindung ein Brandschutztor mit einem

Brandschutztorflügel, einer Schließeinrichtung zum Bewegen des

Brandschutztorflügel aus einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung und einer Warneinrichtung zum Abgeben wenigstens eines Warnsignals bei einer Bewegung des Brandschutztorflügels, wobei eine Umwandlungseinrichtung zum Umwandeln von bei der Bewegung des Brandschutztorflügels auftretender Bewegungsenergie in elektrische Energie vorgesehen ist und wobei die Warneinrichtung an die Umwandlungseinrichtung angeschlossen ist, um mit der mittels der

Umwandlungseinrichtung aus der Bewegungsenergie erzeugten elektrischen Energie zum Abgeben des Warnsignals versorgt zu werden.

Gemäß der Erfindung lässt sich die Bewegungsenergie des Brandschutztorflügels insbesondere bei der Schließbewegung zur Erzeugung von Warnsignalen, z.B. optischer oder akustischer Art, nutzen. Elektrische Energiespeicher für die

Warneinrichtung sind somit entbehrlich. Dies erniedrigt den Wartungsaufwand für die Warneinrichtung und erhöht deren Betriebssicherheit. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schließeinrichtung einen Kraftspeicher zum Speichern mechanischer Energie aufweist, mittels der der Brandschutztorflügel im Brandfall aus der Öffnungsstellung in die Schließstellung antreibbar ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schließeinrichtung ein Zugmittel zum Anschließen des Kraftspeichers an den Brandschutztorflügel aufweist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Umwandlungseinrichtung einen Dynamo z.B. mit einem Rotor und einem Stator aufweist, wobei der Rotor durch die Bewegung des Brandschutztorflügels und/oder durch eine Bewegung eines Elements der Schließeinrichtung antreibbar ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Rotor durch das Zugmittel, z.B. durch ein an dem Zugmittel angreifendes Rad, antreibbar ist, insbesondere indem er an eine Umlenkrolle für das Zugmittel angeschlossen ist. Dadurch lässt sich eine einfache und sichere Art für die

Umwandlung von Bewegungsenergie unmittelbar aus dem Kraftspeicher schaffen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Warneinrichtung an den Dynamo angeschlossen ist, um bei

Energieversorgung durch den Dynamo das wenigstens eine Warnsignal abzugeben. Es wird daher keine weitere Schalteinrichtung oder dergleichen für die Warneinrichtung benötigt. Wenn der Dynamo genügend elektrische Energie liefert, was während der Schließbewegung bei entsprechender Ausbildung der Fall sein wird, dann wird das Warnsignal abgegeben, sonst nicht.

Die Umwandlungseinrichtung könnte so ausgebildet sein, dass sie nur in einer Bewegungsrichtung, insbesondere in der Schließrichtung, aktiv ist, in der anderen Bewegungsrichtung, insbesondere Öffnungsrichtung, jedoch nicht. Dies könnte beispielsweise durch einen mechanischen Freilauf an dem Dynamo bewerkstelligt werden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass kein Akkumulator und keine Batterie vorgesehen ist. Insbesondere ist kein solcher Energiespeicher für die elektrisch betriebene Warneinrichtung vorgesehen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die vorzugsweise elektrisch betriebene Warneinrichtung zur Abgabe eines optischen und eines akustischen Warnsignals ausgebildet ist. Dadurch lassen sich Vorgaben für bestimmte Bauarten von Brandschutztoren hinsichtlich der

geforderten Warnsignale unkompliziert und sicher erfüllen, ohne dass ein nennenswerter Wartungsaufwand für die Warneinrichtung entsteht.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Brandschutztor als Schiebetor derart ausgebildet ist, dass der in sich starre Brandschutztorflügel entlang einer geradlinigen im Wesentlichen

horizontalen Bewegungsbahn zwischen einer Öffnungsendstellung und einer Schließendstellung bewegbar ist. Diese Bauart als Schiebetor ist die bevorzugte Bauart von Brandschutztoren, da sich damit besonders sicher die

Brandabschlussfunktion erfüllen lässt. Das Schiebetor lässt sich mit relativ wenigen Fugen fertigen und sicher und leicht bewegbar ausgestalten.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind ein

Festhaltemechanismus zum Festhalten des Brandschutztorflügels in einer

Öffnungsstellung und eine Löseeinrichtung zum Lösen des Festhaltens im Störfall, wie Brandfall und/oder Stromausfall, vorgesehen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Brandschutztors gemäß einer

Ausführungsform der Erfindung. Das in der Figur schematisch dargestellte Brandschutztor 10 dient zum Verschließen einer Durchfahrt 12 zwischen zwei Brandabschnitten eines nicht näher dargestellten Bauwerks im Brandfall. Das Brandschutztor 10 ist derart ausgebildet, dass es im geschlossenen Zustand einer einseitigen Brandbeaufschlagung für eine

vorgegebene Zeitdauer gemäß einschlägigen Normen, die für eine bauaufsichtliche Zulassung als Brandschutztor erfüllt werden müssen, Stand hält.

Das Brandschutztor 10 ist als Schiebetor 14 ausgebildet.

Das Brandschutztor 10 weist einen Brandschutztorflügel 16, eine Führung 18 für den Brandschutztorflügel, eine Schließeinrichtung 20 zum Schließen des

Brandschutztorflügels insbesondere im Brandfall und eine elektrische betriebene Warneinrichtung 22 zur Abgabe eines optischen und/oder akustischen Warnsignals bei einer Schließbewegung des Brandschutztorflügels 16 auf.

Zur Energieversorgung der Warneinrichtung 22 ist weiter eine

Umwandlungseinrichtung 24 zum Umwandeln von bei der Schließbewegung des Brandschutztorflügels auftretender mechanischer Bewegungsenergie in elektrische Energie vorgesehen.

In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Brandschutztores 10 wird der Brandschutztorflügel 18 durch Schwerkraft geschlossen. Hierzu weist die

Schließeinrichtung 20 einen mechanischen Kraftspeicher in Form eines

Gegengewichts 26 auf, das über ein Zugmittel in Form eines Zugseils 28 an den Brandschutztorflügel 16 angeschlossen ist. Hierzu ist ein erstes Ende 30 des

Zugseils 28 innerhalb eines Gehäuses 32 für das Gegengewicht 26 ortsfest befestigt. Das Zugseil 28 ist dann um eine an dem Gegengewicht 26 angebrachte bewegliche erste Umlenkrolle 34 und um eine hier im oberen Bereich des Gehäuses 32 drehbar gelagerte ortsfeste zweite Umlenkrolle 36 geführt und mit seinem zweiten Ende 38 an dem in der Führung 18 verschiebbar geführten Brandschutztorflügel 16

angeschlossen. Die Umwandlungseinrichtung 24 weist einen hier an der zweiten Umlenkrolle 36 angeschlossenen Dynamo 40 auf. Eine von dem Dynamo 40 abgehende Leitung 42 ist an einen Gleichrichter 44 der Warneinrichtung 22 angeschlossen. An den

Gleichrichter 44 sind Signalgeber 46 für optische und akustische Warnsignale angeschlossen.

Die Führung 18 weist eine Führungsschiene 50 auf, innerhalb der der

Brandschutztorflügel 16 mit mehreren Tragrollen 52 (nur eine dargestellt)

verschiebbar geführt ist.

Weiter ist ein Festhaltemechanismus 54 mit integrierter Löseeinrichtung 56 zum Festhalten des Brandschutztorflügels 16 in der Offenstellung während des

Normalbetriebs und zum Lösen dieses Festhaltens in Störfällen wie beispielsweise im Brandfall oder bei Stromausfall vorgesehen.

Demnach wird gemäß einer Ausführungsform eines Brandschutztores 10 ein Dynamo 40 auf eine Umlenkrolle 36 für ein Zugmittel der Schließeinrichtung 20 installiert. Durch die Bewegung des Zugmittels, erzeugt durch einen mechanischen Kraftspeicher - hier das Gegengewicht 26 -, wird der Rotor des Dynamos 40 in Rotation versetzt. Der Dynamo 40 erzeugt dadurch eine elektrische Spannung. Diese elektrische Spannung wird durch die Leitung 42 weitergeführt und

gegebenenfalls noch aufbereitet. Beispielsweise sind elektronische Bauteile zum Anheben und Gleichrichten der Spannung vorgesehen. Die durch die mechanische Bewegung der Schließeinrichtung 20 erzeugte elektrische Spannung speist dann die Signalgeber 46 für die akustischen und optischen Warnsignale, die natürlich auch kombiniert sein können.

Somit erübrigt sich ein Energiespeicher für die optischen und akustischen

Warnsignale, was den Wartungsaufwand dafür erniedrigt. Weiter wird die

Betriebssicherheit für die Warnfunktion erhöht. Durch geeignete Ausgestaltung lässt sich das Prinzip natürlich auch auf Tore übertragen, die nicht durch Schwerkraft, sondern durch andere

Antriebsmechanismen schließen.

Beispielsweise lässt sich der Dynamo anstatt an die Umlenkrolle 36 auch an die Tragrolle 52 anschließen, um so elektrische Energie für die dann vorzugsweise am Brandschutztorflügel 16 mitfahrend angeordnete Warneinrichtung 22 zu liefern.

Bezugszeichenliste: Brandschutztor

Durchfahrt

Schiebetor

Brandschutztorflügel

Führung

Schließeinrichtung

Warneinrichtung

Umwandlungseinrichtung

Gegengewicht

Zugseil

erstes Ende

Gehäuse

erste Umlenkrolle

zweite Umlenkrolle

zweites Ende

Dynamo

Leitung

Gleichrichter

Signalgeber

Führungsschiene

Tragrolle

Festhaltemechanismus

Löseeinrichtung