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Patent Searching and Data


Title:
FIRST OPENING SAFETY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/015519
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a first opening safety (101) for mounting onto adhesive or correction rollers (201) for applying an adhesive or corrective film (206) onto a substrate (301) by way of an application device (203), wherein the first opening safety (101) extends at least partially over the application device (203) in the installed state and is disposed at least partially between the adhesive or correction film (206) and the substrate (301) in order to prevent application of the adhesive or correction film (206) onto the substrate (301) by way of the application device (203), and wherein the first opening safety (101) can be released from the adhesive or correction roller (201) for first time use of the adhesive or correction roller (101) so that the first opening safety (101) can be removed prior to the first time transfer of the adhesive or correction film (206) onto the substrate (301) by way of the application device (203). In this way, wrap-around packaging can be conserved and trial usage by users in sales areas can be eliminated.

Inventors:
QUEDENBAUM, Katja (Niederkassler Kirchweg 2, Düsseldorf, 40547, DE)
WOLF, Karsten (Venloer Str. 168, Pulheim, 50259, DE)
Application Number:
EP2009/059499
Publication Date:
February 11, 2010
Filing Date:
July 23, 2009
Export Citation:
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Assignee:
HENKEL AG & CO. KGAA (Henkelstr. 67, Düsseldorf, 40589, DE)
QUEDENBAUM, Katja (Niederkassler Kirchweg 2, Düsseldorf, 40547, DE)
WOLF, Karsten (Venloer Str. 168, Pulheim, 50259, DE)
International Classes:
B65H37/00
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Claims:
Ansprüche

1. Erstöffnungssicherung (101 ) zur Montage an Klebe- oder Korrekturrollern (201 ) zum Auftragen eines Klebe- oder Korrekturfilmes (206) auf ein Substrat (301 ) über eine Auftragseinrichtung (203), dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erstöffnungssicherung (101 ) im montierten Zustand zumindest bereichsweise über die Auftragseinrichtung (203) erstreckt und zumindest teilweise zwischen dem Klebe- oder Korrekturfilmes (206) und dem Substrat (301 ) angeordnet ist, um einen Auftrag des Klebe- oder Korrekturfilmes (206) über die Auftragseinrichtung (203) auf das Substrat (301 ) zu verhindern und dass die Erstöffnungssicherung (101 ) von dem Klebeoder Korrekturroller (201 ) für den erstmaligen Gebrauch des Klebe- oder Korrekturrollers (101 ) entfernbar ist, um einen Auftrag des Klebe- oder Korrekturfilmes (206) über die Auftragseinrichtung (203) auf das Substrat (301 ) zu ermöglichen.

2. Erstöffnungssicherung (101 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass Rückhaltemittel (102) vorgesehen sind, um eine Befestigung der Erstöffnungssicherung (101 ) an dem Klebeoder Korrekturroller (201 ) zu gewährleisten.

3. Erstöffnungssicherung (101 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhaltemittel (102) eine Mindestrückhaltekraft (FR) von 2 Newton zur Befestigung an dem Klebe- oder Korrekturroller (201 ) aufweist.

4. Erstöffnungssicherung (101 ) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhaltemittel (102) eine Maximalrückhaltekraft (FR) von 20 Newton zur Befestigung an dem Klebe- oder Korrekturroller (201 ) aufweist, um eine manuelle Entfernung der Erstöffnungssicherung (101 ) durch den Anwender (401 ) zu ermöglichen.

5. Erstöffnungssicherung (101 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Einwegsicherung handelt.

6. Erstöffnungssicherung (101 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstöffnungssicherung (101 ) an der Auftragseinrichtung (203) montiert ist.

7. Erstöffnungssicherung (101 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Angrifffläche (107) zur Demontage der Erstöffnungssicherung (101 ) vorgesehen ist, um eine Übertragung des Filmes (206) auf das Substrat (301 ) zu gewährleisten.

8. Erstöffnungssicherung (101 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Angrifffläche (107) ein Hinweiselement (108) aufweist, um dem Anwender (401 ) die Anwendungsrichtung zur Entfernung des Erstöffnungssicherung (101 ) zu vermitteln.

9. Verwendung mindestens eines Korrektur- oder Kleberollers (201 ) mit einer Erstöffnungssicherung (101 )nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-8 in einem Verkaufsdisplay (501 ).

Description:
Erstöffnungssicherung

Die Erfindung betrifft eine Erstöffnungssicherung für Klebe- oder Korrekturroller zum Auftragen eines Korrektur- oder Klebefilmes.

Korrektur- oder Kleberoller werden dem Endverbraucher meist in einer Umverpackung in Form eines Blisters oder einer Faltschachtel zum Kauf angeboten. Diese dient dem Schutz der Roller im Verkaufsraum. Ein großer Nachteil der Umverpackung sind die hohen Fertigungs- und Materialkosten. Ein weiterer Nachteil ist der anfallende Verpackungsmüll. Nachteilig ist aber auch eine Anbietung der Roller in unverpacktem Zustand, bspw. in Displays oder in Körben. Hier können die zum Auftrag des Korrektur- oder Klebefilmes notwendigen Bauteile oder der Film selbst beschädigt werden, so dass eine Nutzung der Roller unmöglich wird. Ein weiterer Nachteil durch unverpackte Roller ist die Möglichkeit für den Kunden die Roller zu testen. Das Testen der Roller führt dabei in den meisten Fällen nicht zum Kauf, so dass dem nächsten Kunden benutzte Roller in den Darreichungsflächen angeboten werden. Der Erwerb von bereits benutzter Ware ist jedoch in den meisten Fällen nicht gewünscht, so dass es zu keinem Kauf kommt. Dies führt zur Unzufriedenheit beim Kunden und zu Umsatzeinbußen beim Verkäufer.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit bereitzustellen, eine Nutzung der Roller im Verkaufsraum zu verhindern und die einem Kunden anzeigt, dass er ein neues Gerät erwirbt.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Die vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung sind mit den Unteransprüchen angegeben.

Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, eine Erstöffnungssicherung einzusetzen, welche zur Montage an Klebe- oder Korrekturrollern zum Auftragen eines Klebe- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat über eine Auftragseinrichtung vorgesehen ist, wobei sich die Erstöffnungssicherung im montierten Zustand zumindest bereichsweise über die Auftragseinrichtung erstreckt und zumindest teilweise zwischen dem Korrektur- oder Klebefilm und dem Substrat angeordnet ist, um einen Auftrag des Filmes über die Auftragseinrichtung auf das Substrat zu verhindern und wobei die Erstöffnungssicherung von dem Klebe- oder Korrekturroller für den erstmaligen Gebrauch des Klebeoder Korrekturrollers entfernbar ist, um einen Auftrag des Filmes über die Auftragseinrichtung auf das Substrat zu ermöglichen.

Dieses System aus Erstöffnungssicherung und Roller bietet viele Vorteile. Die Erstöffnungssicherung dient als Originalitätsverschluss und gewährleistet einem Kunden den Kauf eines neuen und unbenutzten Korrektur- oder Kleberollers, sofern die Erstöffnungssicherung noch montiert ist. Die Erstöffnungssicherung ist dazu derart an dem Roller montiert, dass sie vor dem erstmaligen Benutzen des Rollers entfernt werden muss. Handelsübliche Roller beinhalten in der Regel einen Vorrat an Korrektur- oder Klebefilm, welcher über eine vorzugsweise vorstehende Auftragseinrichtung mit einer Auftragsleiste mittels einer Druckeinwirkung auf den Roller verbunden mit einer Zugbewegung auf das Substrat übertragen werden kann. Die Auftragsleiste ist dabei vorzugsweise orthogonal zur Auftragsrichtung des Filmes auf das Substrat angeordnet und dient zum Andrücken des Filmes auf das Substrat. Selbstverständlich sind auch andere Bauteile, wie beispielsweise Rollen oder abgerundete Bereiche denkbar mit denen der Film auf das Substrat übertragen wird. Für eine sichere Vermeidung einer Benutzung des Rollers ist die Erstöffnungssicherung zumindest zwischen dem abzugebenden Film im Bereich der Auftragsleiste und dem Substrat angeordnet. Bei der oben angesprochenen zu vermeidenden Nutzung eines Kunden im Verkaufsraum verhindert die Erstöffnungssicherung eine Übertragung des Filmes. Durch die Lage der Erstöffnungssicherung zwischen Auftragsleiste bzw. Film und Substrat gleitet der Roller bei einer Benutzung über die Erstöffnungssicherung und es erfolgt keine Filmauftrag auf das Substrat. Einem Käufer wird durch das Angebot eines Rollers mit einer montierten Erstöffnungssicherung somit der neue und unbenutzte Zustand des Rollers signalisiert. Zudem hat die Erstöffnungssicherung gegenüber herkömmlichen Umverpackungen, wie beispielsweise Blister oder Faltschachteln den Vorteil, dass Verpackungskosten eingespart werden können und nahezu kein Verpackungsmüll anfällt. Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem Verzicht der Umverpackung ergibt, ist die Möglichkeit für einen potentiellen Käufer, den angebotenen Roller unverpackt zu sehen und beispielsweise testweise zu halten oder zu führen ohne einen Film zu übertragen, um beispielsweise die Haptik des Gerätes oder die Lage in der Hand auszuprobieren.

Die Erstöffnungssicherung kann sowohl Teil eines Bauteils, wie beispielsweise des Gehäuses oder der Auftragseinrichtung des Rollers sein. Da die meisten Bauteile handelsüblicher Roller aus Kunststoff bestehen ist es zudem denkbar, dass die Erstöffnungssicherung an ein solches Bauteil bei der Herstellung angespritzt oder angeformt wird. Die Erstöffnungssicherung wird für eine erstmalige Benutzung des Rollers von Letzterem vorzugsweise durch Zerstörung der Verbindungsstelle oder der Anspritznaht zwischen Erstöffnungssicherung und Rollerbauteil getrennt. Selbstverständlich ist auch der Einsatz einer Erstöffnungssicherung in Form eines gesonderten Bauteils möglich, welches mit dem Roller über eine geeignete form-, kraft- oder stoffschlüssige Verbindung, wie beispielsweise Schnapp-, Klemm- oder Klebeverbindungen verbunden wird.

Für eine sichere Verbindung zwischen der Erstöffnungssicherung und dem Roller ist es weiter von Vorteil, ein Rückhaltemittel vorzusehen, um eine Befestigung der Erstöffnungssicherung an dem Roller zu gewährleisten. Über das Rückhaltemittel ist die Erstöffnungssicherung derart mit dem Roller verbunden, dass auf die Erstöffnungssicherung einwirkende Kräfte auf den Roller übertragen werden, ohne dass die Erstöffnungssicherung von dem Roller getrennt, also zurückgehalten wird. So wird beispielsweise eine Testnutzung des Rollers im Geschäft durch einen Kunden gewährleistet, bei der auch ein Gleiten des Rollers über die Erstöffnungssicherung möglich ist, um einen Filmauftrag zu simulieren, ohne Film zu übertragen. Die dabei auf die Erstöffnungssicherung einwirkenden Kräfte führen jedoch nicht zu einer Demontage der Erstöffnungssicherung, da letztere von den Rückhaltemitteln an dem Roller gehalten werden.

Um eine Trennung der Erstöffnungssicherung von dem Roller beispielsweise bei dem oben genannten Probenutzung ohne Filmauftrag zu gewährleisten ist des dabei von Vorteil ein Rückhaltemittel einzusetzen, welches eine Mindestrückhaltekraft von 2 Newton zur Befestigung an dem Roller aufweist. Dabei handelt es sich um eine Zugkraft, die von dem Rückhaltemittel der Erstöffnungssicherung aufgenommen muss, um eine Trennung vom Roller zu verhindern. Durch den Einsatz eines derartigen Rückhaltemittels mit einer Mindestrückhaltekraft ist in jedem Fall gewährleistet, dass der Kunde während einem bestimmungsgemäßen Führen eines Rollers, beispielsweise durch die angesprochene Testnutzung, die Erstöffnungssicherung nicht von dem Roller trennt. Die Trennung erfolgt vorzugsweise manuell durch den Anwender vor dem erstmaligen Filmauftrag, indem eine die Mindestrückhaltekraft übersteigende Zugkraft auf die Erstöffnungssicherung eingewirkt wird.

Um eine manuelle Trennung der Erstöffnungssicherung durch den Anwender zu gewährleisten ist es weiterhin von Vorteil ein Rückhaltemittel einzusetzen, welches eine Maximalrückhaltekraft von 20 Newton zur Befestigung an dem Klebe- oder Korrekturroller aufweist. Durch die Ausstattung des Rückhaltemittels mit einer solchen Maximalrückhaltekraft wird gewährleistet, dass der Anwender durch relativ leichte Krafteinwirkung auf die Erstöffnungssicherung Selbige vom Roller trennen kann. Eine größere Rückhaltekraft, die das Rückhaltemittel die Erstöffnungssicherung an dem Roller zurückzuhalten vermag, erschwert dem Anwender die Trennung der Erstöffnungssicherung vom Roller oder kann beispielsweise für ältere oder besonders junge Anwender eine Trennung unmöglich machen.

Um dem Anwender zu signalisieren, dass ein mit einer erfindungsgemäßen Erstöffnungssicherung ausgestatteter Roller neu und unbenutzt ist, ist es weiterhin von Vorteil die Erstöffnungssicherung als Einwegsicherung zu gestalten. Eine erneute Montage der Erstöffnungssicherung nach einer Trennung von dem Roller beispielsweise nach einer erstmaligen Nutzung des Rollers kann dadurch ausgeschlossen werden. Ein Kunde, welcher einen Roller zu kaufen beabsichtigt erkennt somit sofort, dass der mit der Erstöffnungssicherung ausgerüstete Roller neu und unbenutzt ist. Hierfür ist beispielsweise der Einsatz von Verbindungsmitteln denkbar, die bei einer Trennung zerstört werden, so dass keine feste Verbindung mehr zwischen Erstöffnungssicherung und Roller nach einer erstmaligen Trennung beider Bauteile voneinander hergestellt werden kann.

Ein weiterer Vorteil ist die Montage der Erstöffnungssicherung direkt an der Auftragseinrichtung des Rollers. In der Regel stehen Auftragseinrichtungen von dem Gehäuse des Rollers ab und sind oft flexibel gelagert. Bei einer Montage der Erstöffnungssicherung an dem Gehäuse selbst könnte eine Probenutzung des Rollers mit einer einhergehenden Druckbeaufschlagung des Rollers bei einem Verschwenken einer flexible Auftragseinrichtung zu einem Verbiegen oder Verschwenken der Erstöffnungssicherung mit der Auftragseinrichtung führen, was möglicherweise eine unbeabsichtigte Trennung der Erstöffnungssicherung vom Roller zur Folge hätte. Durch die Montage der Erstöffnungssicherung an der Auftragseinrichtung selbst wird dies vermieden. Die auf den Roller und auf die Auftragseinrichtung einwirkende Kraft bei der Probenutzung wirkt direkt auf die Erstöffnungssicherung ein. Sollte die Krafteinwirkung beispielsweise zu einer Verschwenkung der Auftragseinrichtung führen, würde die Erstöffnungssicherung zusammen mit der Auftragseinrichtung verschwenkt werden, so dass eine Trennung der Verbindung zwischen Erstöffnungssicherung und Roller ausgeschlossen werden kann.

Ein weiterer Vorteil ist die Ausrüstung der Erstöffnungssicherung mit einer Angrifffläche zur Demontage von dem Roller, um eine Übertragung des Filmes auf das Substrat zu gewährleisten. Die Angrifffläche stellt dem Anwender dabei ein Mittel bereit, an dem er die Erstöffnungssicherung besonders sicher greifen kann, um die Erstöffnungssicherung von dem Roller zu entfernen. Beispielsweise kann die Angrifffläche laschenförmig gestaltet sein, so dass der Anwender durch Eingriff in die Lasche mit einem oder mehreren Fingern die Erstöffnungssicherung vom Roller zur erstmaligen Nutzung des Letzteren entfernen kann. Denkbar ist auch eine streifenförmige Form, so dass der Anwender den Streifen beispielsweise zwischen dem Daumen und einem Finger hält, um eine Zugkraft zur Entfernung der Erstöffnungssicherung auf diese auszuwirken. Selbstverständlich sind auch andere sich eignende Formen der Angrifffläche denkbar. Die Angrifffläche kann dabei zudem rutschhemmende Eigenschaften aufweisen, um dem Anwender eine gute Angriffsmöglichkeit bereit zu stellen. Vorzugsweise ragt die Angrifffläche dabei von der Außenkontur des Rollers ab und/oder ist beispielsweise farblich gekennzeichnet, so dass dem Anwender die Angriffmöglichkeit zur Entfernung der Erstöffnungssicherung von dem Roller eindeutig signalisiert wird.

Ein weiterer Vorteil bei dem Einsatz einer Angrifffläche ist die Ausrüstung Selbiger mit einem Hinweiselement, um dem Benutzer die Anwendungsrichtung zur Entfernung der Erstöffnungssicherung zu vermitteln. Ein solches Hinweiselement kann beispielsweise auf die Angrifffläche gedruckt oder ein gesonderter Aufkleber sein. Auch ist es möglich die Angrifffläche in Form eines Hinweiselementes zu gestalten, beispielsweise pfeilförmig, wobei der Pfeil in Richtung der bevorzugten Entfernungsrichtung der Erstöffnungssicherung gerichtet ist. Dem Anwender wird mittels eines solchen Hinweiselementes auf einfache Weise die Entfernungsrichtung des Angriffelementes signalisiert, ohne beispielsweise Beschreibungen zur Hilfe nehmen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil ist die Verwendung mindestens eines Korrektur- oder Kleberollers mit einer erfindungsgemäßen Erstöffnungssicherung in einem Verkaufsdisplay. Vorzugsweise wird eine Vielzahl von Rollern in einem solchen Verkaufsdisplay aufgenommen. Das Verkaufsdisplay dient zur Darbietung der Roller im Groß- und Einzelhandel. Die Verwendung von Rollern mit Erstöffnungssicherung in einem Verkaufsdisplay hat viele Vorteile. Im Gegensatz zur bekannten Anbietung der Roller in Blistern oder Faltschachtel kann dem Kunden über diese Kombination eine Auswahl von Rollern ohne Umverpackung präsentiert werden. Der Kunde hat direkten Einblick auf die Ware und der Blick wird nicht durch Umverpackungen wie Blister oder Faltschachteln verfälscht. Vorzugsweise werden durch den Erstöffnungsverschluss dabei nur kleine Bereiche des Rollers abgedeckt, so dass der Kunde sämtliche Details erkennen kann. Hierzu gehören insbesondere die Art des Rollers, ob er zum Kleben, Korrigieren oder Markieren verwendet werden kann, die Breite des zu übertragenden Filmes, die Farbe und Form des Gehäuses oder die äußeren Abmessungen des Rollers. Der Kunde kann sich nach einer Kaufentscheidung sicher sein, die richtige Ware erworben zu haben. Zudem sieht der Kunde bei der Anbietung der Roller im Verkaufsdisplay an Hand des Vorhandenseins der Erstöffnungssicherung, ob ein Roller neu und unbenutzt ist.

Bezugszeichenliste:

101 Erstoffnungssicherung

102 Haltezähne

103 Ausschnitt

104 erste Biegekante

105 zweite Biege kante

106 Anschlagfläche

107 Angrifffläche

108 Hinweiselement

201 Korrekturroller

202 Gehäuse

203 Auftragseinrichtung

204 Auftragsleiste

205 Trägerband

206 Korrekturfilm

207 Bandführungswangen

208 Öffnung

209 Absatz

210 Auflagebereich

301 Substrat

401 Anwender

501 Verkaufsdisplay

Fz Zugkraft

FR Rückhaltekraft

Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Dabei zeigen

Figur 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines Korrekturrollers mit einer montierten erfindungsgemäßen Erstöffnungssicherung

Figur 2 eine perspektivische Ansicht des Korrekturroller mit montierter Erstöffnungssicherung

Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Erstöffnungssicherung aus Figur 1

Figur 4 eine Draufsicht auf die Unterseite einer Auftragseinrichtung des Korrekturrollers aus Figur 1 mit montierter Erstöffnungssicherung

Figur 5 eine perspektivische Ansicht des Korrekturrollers aus Figur 1 während des Entfernungsvorgangs der Erstöffnungssicherung

Figur 6 eine perspektivische Ansicht eines Verkaufsdiplays mit einer Vielzahl an Korrekturrollern mit montierter Erstöffnungssicherung aus Figur 1

Ein in den Figuren dargestellter Korrekturroller 201 wird für die Übertragung eines Korrekturfilmes 206 von einem Trägerband 205 auf ein Substrat 301 eingesetzt. Dabei wird das von dem Trägerband 205 abgelöste Mittel, wie beispielsweise der Korrekturfilm 206 oder ein Pigmentverbund, beispielsweise auf ein Blatt Papier übertragen, um die darauf befindlichen Schriftzeichen mit dem Korrekturfilm 206 abzudecken. Anstelle des Korrekturfilmes 206 ist ebenfalls ein Auftrag eines Klebstofffilmes oder eines leuchtenden Farbstreifens auf das Substrat 301 möglich, um dieses zum Verkleben mit Klebstoff zu versehen oder darauf befindliche Textstellen farblich zu markieren bzw. hervorzuheben. Anstelle eines Korrekturfilmes 206 ist ebenfalls ein partieller Auftrag von beispielsweise Klebstoff möglich. Dabei ist das Trägerband 205 vorzugsweise nicht flächig mit einem Klebstofffilm versehen, sondern nur partielle Abschnitte beliebiger Größe und Form. Auf diese Weise kann beispielsweise Klebstoff eingespart werden. Es sind auch weitere Formen von Rollern denkbar, bei denen ein Auftrag eines beliebigen Filmes ohne ein Trägerband erfolgt. In diesem Fall wird der Film nach dem Übertragen auf das Substrat 301 abgerissen, abgeschnitten oder anderweitig von dem Roller getrennt.

Figur 1 zeigt eine teilgeschnittene Seitenansicht des Korrekturrollers 201 der zum Auftrag des Korrekturfilmes 206 von dem Trägerband 205 auf das Substrat 301 dient. Der Korrekturroller 201 ist mit einer erfindungsgemäßen Erstöffnungssicherung 101 ausgestattet. Die Erstöffnungssicherung 201 des gezeigten Systems bestehend aus dem Korrekturroller 201 und der Erstöffnungssicherung 101 dient als Originalitätsnachweis und signalisiert im montierten Zustand and dem Korrekturroller 201 einen neuen und unbenutzten Korrekturroller 201. Dazu ist die Erstöffnungssicherung 101 derart an dem Korrekturroller 201 montiert, dass sie zwischen dem Korrekturfilm 206 und dem Substrat 301 angeordnet ist und verhindert auf diese Weise eine Kontaktmöglichkeit zwischen Korrekturfilm 206 und Substrat 301. Bei einer Probenutzung durch einen Anwender des Korrekturrollers 201 , ausgestattet mit der Erstöffnungssicherung 101 , gelangt lediglich die Erstöffnungssicherung 101 in Kontakt mit dem Substrat 301. Eine Übertragung des Korrekturfilmes 206 ist nicht möglich. Um den Korrekturroller 201 bestimmungsgemäß für eine Korrektion nutzen zu können, ist die Erstöffnungssicherung 101 durch den Anwender von dem Korrekturroller 201 zu entfernen.

Der Korrekturroller 201 weist ein Gehäuse 202 auf. Im Gehäuse 202 ist eine nicht dargestellte drehbar gelagerte Vorratsspule vorgesehen. Die Vorratsspule dient der Aufnahme des mit dem Korrekturfilm 206 beschichteten Trägerbands 205. Zur Aufnahme des Trägerbands 205 nach der Übertragung des Korrekturfilms 206 auf das Substrat 301 ist im Gehäuse eine nicht dargestellte drehbar gelagerte Aufwickelspule vorgesehen. Das Gehäuse 202 ist bis auf eine Öffnung 208 im Wesentlichen geschlossen und schützt den innen liegenden Vorrat an Korrekturfilm 206 vor äußeren Einflüssen. Aus der Öffnung 208 des Gehäuses 202 ragt eine Auftragseinrichtung 203 zum Übertragen des Korrekturfilmes 206 von dem Trägerband 205 auf das Substrat 301 heraus. Das mit dem Korrekturfilm 206 beschichtete Trägerband 205 wird von der Vorratsspule durch die Öffnung 208 aus dem Gehäuse 202 heraus zur Auftragseinrichtung 203. Die Auftragseinrichtung 203 weist zum Übertragen des Korrekturfilmes 206 von dem Trägerband 205 auf das Substrat 301 eine Auftragsleiste 204 auf. Diese ist am distalen Ende der Auftragseinrichtung 203 angeordnet und dient dem Andrücken des Korrekturfilmes 206 auf das Substrat 301. Selbstverständlich ist anstelle einer Auftragsleiste 204 auch eine Rolle oder ein anderes sich für eine Übertragung des Korrekturfilmes 206 eignendes Bauteil denkbar. An der Auftragsleiste 204 der Auftragseinrichtung 203 wird das vom Korrekturfilm 206 befreite Trägerband 205 nach dem Filmübertrag auf das Substrat 301 herumgeführt und gelangt wieder durch die Öffnung 208 in das Gehäuse, um von der Aufwickelspule aufgenommen zu werden. Um ein Abrutschen des Trägerbands 205 von der Auftragseinrichtung 203 zu verhindern, sind an der Auftragseinrichtung 203 Bandführungswangen 207 vorgesehen.

Die Erstöffnungssicherung 101 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel an der Auftrageinrichtung 203 des Korrekturrollers 201 montiert und ragt mit einem Ende an der dem Substrat 301 zugewandten Seite des Korrekturrollers 201 bereichsweise durch die Öffnung 208 in das Gehäuse 202 hinein. Im weiteren Verlauf der Erstöffnungssicherung 101 in Richtung der distalen Seite der Auftragseinrichtung 203 verläuft die Erstöffnungssicherung 101 im Wesentlichen parallel zu dem mit Korrekturfilm 206 versehenen Trägerband 205. Im Bereich der Auftragsleiste 204 weist die Erstöffnungssicherung eine erste Biegekante 104 auf und umschließt die Auftragsleiste 204 und den distal vorstehenden Bereich der Auftragseinrichtung 203. Im Anschluss an die erste Biegekante 104 verläuft die Erstöffnungssicherung 101 wieder im Wesentlichen parallel zum Trägerband 205 in Richtung der Öffnung 208 des Gehäuses und ragt bereichsweise in diese Öffnung 208 hinein. Der innerhalb des Gehäuses 202 angeordnete Bereich der Erstöffnungssicherung 101 weist eine zweite Biegekante 105 auf. Die Erstöffnungssicherung 101 wird mittels der zweiten Biegekante 105 wieder aus der Öffnung 208 des Gehäuses 202 herausgeführt und liegt mit einer Anschlagfläche 106 an einem Absatz 209 am Gehäuse 202 des Korrekturrollers 201 im bereich der Öffnung 208 an. Im Anschluss an die Anschlagfläche 106 weist die Erstöffnungssicherung 101 eine vorstehende Angrifffläche 107 auf mittels der der Anwender die Erstöffnungssicherung 101 von dem Korrekturroller 201 zur Aufnahme der Übertragung des Korrekturfilmes 206 auf das Substrat 301 entfernen kann.

Selbstverständlich ist es alternativ möglich die Erstöffnungssicherung 101 auf andere Art und Weise mit der Auftragseinrichtung 203 oder direkt mit dem Gehäuse 202 form-, kraftschlüssig oder auch stoffschlüssig, wie beispielsweise mittels Ankleben, Anformen oder Anspritzen zu verbinden. Denkbar ist auch lediglich eine Montage einer Erstöffnungssicherung 101 im dem Substrat 301 zugewandten Bereich der Auftragseinrichtung 203 zwischen Korrekturfilm 206 und Substrat 301 ohne den Einsatz von Biegekanten 104, 105.

Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Korrekturrollers 201 aus Figur 1 mit montierter Erstöffnungssicherung 101. Die die Auftragseinrichtung 203 bereichsweise umschließende Erstöffnungssicherung 101 ist dabei derart an dem Korrekturroller 201 montiert, dass das mit Korrekturfilm beschichtete Trägerband und das Trägerband ohne Korrekturfilm zwischen der Auftragseinrichtung 203 und der Erstöffnungssicherung 101 angeordnet ist. Zudem wird eine Kontaktmöglichkeit der Auftragsleiste 204 im Bereich des umgelenkten Trägerbandes durch die der Auftragsleiste 204 vorgelagerte erste Biegekante 104 verhindert. Auf diese Weise wird das Trägerband, das mit Korrekturfilm beschichtete Trägerband und die Auftragsleiste 204 optimal vor äußeren Einflüssen geschützt, um Beschädigungen zu vermeiden. Ferner wird eine unsachgemäße Verwendung des Korrekturrollers 201 beispielsweise durch eine Probenutzung des Korrekturrollers 201 verhindert, da der Korrekturroller 201 im Benutzungszustand lediglich über die der Auftragsleiste 204 vorgelagerte Erstöffnungssicherung 101 beziehungsweise die erste Biegekante 104 gleitet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Erstöffnungssicherung 101 zwischen den Bandführungswangen 207 angeordnet, wodurch die Lage der Erstöffnungssicherung 101 zum Korrekturroller 201 gesichert und ein Verschwenken beider Bauteile gegeneinander vermieden wird.

Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Erstöffnungssicherung 101. Die Erstöffnungssicherung 101 besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem flächigen Kunststoffmaterial und wird vorzugsweise bei der Montage mit einem Roller entlang in das Material eingebrachten Faltlinien geknickt, so dass die Biegekanten 104, 105 entstehen. Diese Biegekanten 104, 105 gewährleisten eine optimale Anpassung der Erstöffnungssicherung an beliebige Auftragseinrichtungen bzw. Korrekturroller. Die Erstöffnungssicherung 101 kann mittels der Außenkontur der Auftragseinrichtung bzw. des Korrekturrollers entsprechenden Winkel an den Biegekanten 104, 105 verschiedenen Bauformen angepasst werden. An der dem mit Korrekturfilm versehenen Trägerband zugewandten Seite weist die Erstöffnungssicherung 101 einen Ausschnitt 103 auf. Dieser Ausschnitt 103 verhindert ein Anhaften des Korrekturfilmes an der Erstöffnungssicherung 101. Die Kontaktfläche des Korrekturfilms an der Erstöffnungssicherung 101 wird durch die Ausstattung mit einem Ausschnitt 103 verhindert. Beidseitig sind im Bereich der Öffnung 103 an der Erstöffnungssicherung 101 nach außen vorstehende Haltezähne 102 vorgesehen, welche als Rückhaltemittel dienen und die Erstöffnungssicherung 101 im montierten Zustand an einem Korrekturroller sichern. Die Haltezähne 102 greifen in entsprechende Aussparungen des Korrekturrollers ein und verhindern eine Trennung der montierten Erstöffnungssicherung 101 von dem Korrekturroller beispielsweise bei einer Probenutzung. Zum erstmaligen Gebrauch des Korrekturrollers wird die Erstöffnungssicherung 101 entfernt. Hierfür sind die Angrifffläche 107 und ein Hinweiselement 108 vorgesehen. Die Angrifffläche 107 stellt dem Anwender eine Angriffmöglichkeit bereit, um die Erstöffnungssicherung 101 vom Korrekturroller zu trennen. Das Hinweiselement 108 ist am Endbereich der Angrifffläche 107 vorgesehen und pfeilförmig gestaltet. So kann dem Anwender die Zugrichtung signalisiert werden, mit der die Erstöffnungssicherung 101 zur Trennung vom Korrekturroller zur erstmaligen Nutzung des Selbigen entfernt werden kann. Bei der Einwirkung einer Zugkraft über die Angrifffläche 107 in Richtung des durch das Hinweiselement 108 angegebenen Pfeils wird die Erstöffnungssicherung 101 entlang der Biegekanten 104, 105 entfaltet. Die an dem Absatz des Korrekturrollers anliegende Anschlagfläche 106 wird aus der Öffnung des Korrekturrollers herausgezogen. Ab einer bestimmten Größe der Krafteinwirkung übersteigt diese die maximal mögliche Kraftübertragung des Rückhaltemittels, also der Haltezähne 102, so dass Selbige elastisch verbogen, abgerissen oder deformiert werden, so dass die Erstöffnungssicherung 101 vollständig von dem Korrekturroller entfernt werden kann.

Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die Unterseite der Auftragseinrichtung 203 eines Korrekturrollers, an der eine erfindungsgemäße Erstöffnungssicherung 101 montiert ist. Das mit Korrekturfilm 206 versehene Trägerband verläuft im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen der Auftragseinrichtung 203 und der Erstöffnungssicherung 101. Um den Korrekturfilm 206 nicht zu beschädigen oder eine große Anhaftfläche bereitzustellen weist die Erstöffnungssicherung 101 den Ausschnitt 103 auf. Zudem bietet der Ausschnitt 103 einen weiteren Vorteil bei der Montage der Erstöffnungssicherung 101 an einem Korrekturroller. Die Montage erfolgt durch Einschieben des mit den vorstehenden Haltezähnen 102 ausgerüsteten Bereichs der Erstöffnungssicherung 101 in den Freiraum zwischen den beiden Bandführungswangen 207 der Auftragseinrichtung 203 in Richtung Korrekturroller. Beim Einschieben werden die Außenkanten der Erstöffnungssicherung 101 im Bereich des Ausschnittes 103 aufgrund der vorstehenden Haltezähne 102 elastisch gegeneinander gedrückt. Nachdem die Haltezähne beim Einschieben der Erstöffnungssicherung 101 die Bandführungswangen 207 passiert haben, entformen sich die Außenkanten der Erstöffnungssicherung 101 im Bereich des Ausschnittes 103 wieder in den Ursprungszustand. Um die Elastizität der Außenkanten zu gewährleisten ist der Ausschnitt 103 im Wesentlichen oval ausgeformt. Die Haltezähne 102 liegen im montierten Zustand an einem Auflagebereich 210 der Auftragseinrichtung 203 an und gewährleisten eine Befestigung der Erstöffnungssicherung 101 an der Auftragseinrichtung 203 bzw. an dem Korrekturroller. Die Auftragsleiste 204 wird im Bereich des Korrekturfilmes 206 mittels der ersten Biegekante 104 der Erstöffnungssicherung 101 geschützt. Die Haltezähne 102 agieren als Rückhaltemittel und können eine Mindestrückhaltekraft F R von mindestens 2 Newton übertragen, um ein unbeabsichtigtes Trennen der Erstöffnungssicherung von der Auftragseinrichtung 203 bzw. dem Korrekturroller während einer Probenutzung durch den Anwender, bei der Zugkräfte auf die Erstöffnungssicherung 101 ausgeübt werden, zu vermeiden. Die Maximalrückhaltekraft beträgt maximal 20 Newton, um eine manuelle Entfernung durch den Anwender durch eine manuelle Beaufschlagung von einer Kraft F z der Erstöffnungssicherung 101 zu gewährleisten. Erst wenn die vom Anwender ausgeübte Kraft F z größer ist, als die Maximalrückhaltekraft von maximal 20 Newton, geben die Haltezähne 102 nach und die Erstöffnungssicherung 101 kann von der Auftragseinrichtung 203 bzw. dem Korrekturroller getrennt werden.

Selbstverständlich sind auch andere Ausgestaltungen des Rückhaltemittels denkbar. Beispielsweise können die Haltezähne 102 in dafür vorgesehene Aussparungen der Auftragseinrichtung 203 im Bereich der Bandführungswangen 207 oder an der Außenkontur der Auftragseinrichtung 203 eingreifen. Auch ist der Einsatz einer Klebe- oder Klemmverbindung zwischen Erstöffnungssicherung 101 und Auftragseinrichtung 203 bzw. Korrekturroller denkbar. Eine weitere Möglichkeit ist das Anformen oder Anspritzen der Erstöffnungssicherung 101 an die Auftragseinrichtung 203 bzw. den Korrekturroller.

Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Korrekturrollers 201 während des Entfernungsvorgangs der Erstöffnungssicherung 101 zur erstmaligen Nutzung des Korrekturrollers 201 zur Übertragung des Korrekturfilmes auf das Substrat. Hierfür übt der Anwender 401 die Zugkraft F z durch Eingriff auf die Angrifffläche 107 auf die Erstöffnungssicherung 101 in Richtung des pfeilförmig ausgestalteten Hinweiselementes 108 aus. Wie beschrieben entfaltet sich die Erstöffnungssicherung 101 entlang der Biegekanten 104, 105. Die Haltezähne 102 weisen eine maximale Rückhaltekraft F R von 20 Newton auf. Das heißt, dass bei einer Einwirkung einer Kraft F z durch den Anwender 401 , welche größer als 20 Newton ist, die Rückhaltemittel, also die Haltezähne 102 nachgeben und die Erstöffnungssicherung 101 von dem Korrekturroller getrennt werden kann. Bei einer Einwirkung der Kraft F z in eine andere als die bevorzugte Richtung oder winklig in Bezug zur Auftragseinrichtung 203 bzw. zur Erstöffnungssicherung 101 mit den Haltezähnen 102 entspricht die maximal aufzubringende Kraft von 20 Newton zur Überwindung der maximalen Rückhaltekraft F R dem Kraftvektor der auf die Erstöffnungssicherung 101 einwirkenden Gesamtkraft, der entsprechend der Rückhaltekraft F R gerichtet aber entgegengesetzt orientiert ist. Nach der Trennung der Erstöffnungssicherung 101 von dem Korrekturroller 101 kann der Anwender 401 den Korrekturroller bestimmungsgemäß nutzen und den Korrekturfilm von dem Trägerband 205 über die freigegebene Auftragsleiste 204 auf das Substrat übertragen. Vorzugsweise verformen sich die Haltezähne 102 bei der Trennung von Erstöffnungssicherung 101 und Korrekturroller 201 oder werden zerstört. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass ein erneutes festes Zusammenfügen beider Bauteile nach einer erfolgten Trennung unmöglich ist und die Erstöffnungssicherung 101 kann als Einwegsicherung bereitgestellt werden.

Figur 6 zeigt ein Verkaufsdisplay 501 mit einer Vielzahl von Korrekturrollern 201 mit montierten Erstöffnungssicherungen 101. Ein derartiges Verkaufsdisplay 501 ist beispielsweise für einen Einsatz im Groß- oder Einzelhandel vorgesehen. Durch die Ausrüstung der Korrekturroller 201 mit Erstöffnungsverschlüssen 101 kann auf teure Umverpackungen wie Faltschachteln oder Blister verzichtet werden. Bei dem gezeigten Verkaufsdisplay 501 hat ein potentieller Kunde einen direkten Blick auf die angebotene Ware und weiß welches Produkt er kauft. Selbst die Bandbreite des Korrekturbandes ist an der Auftragseinrichtung erkennbar und wird nicht verdeckt, so dass der Kunde sich nach einem Kaufentschluss sicher sein kann den richtigen Korrekturroller 201 erworben zu haben. Zudem erkennt ein potentieller Käufer auf den ersten Blick durch das Vorhandensein der Erstöffnungssicherung 101 den neuen und unbenutzten Zustand des Korrekturrollers 201.