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Title:
FISH-STUNNING APPARATUS, TRIGGER UNIT AND METHOD FOR INITIATING THE STUNNING MEANS OF THE FISH-STUNNING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/026540
Kind Code:
A1
Abstract:
A fish-stunning apparatus (1) comprises a fish-feeding device (11), also comprises a fish-accommodating space (12), which can be charged with fish (9) with the head in front, further comprises a fish-positioning means (21), which acts on the fish's head (90) and, for the purpose of stunning the fish (9), defines a releasable temporary stop position for the fish (9), additionally comprises a stunning means (31) for acting on the fish's head (90), furthermore comprises a trigger device (4) for defining the stop position and for initiatiing the stunning means (31), and yet further comprises a control device (5) for controlling operation. Locations on the fish's head (90) which end up located in the fish-accommodating space (12) in dependence on the size of the head and/or body of the fish (9) should be positioned in optimal fashion for stunning purposes. A fish-position adjuster (7) can be controlled by means of a fish-size-sensing device (6) and is connected to a positioning element (211) of the fish-positioning means (21) for local adjustment, as a result of which any fish head (90) can be moved automatically, in accordance with the size of the fish, into a common position in relation to the stunning means (31). A trigger unit (8), which can be installed in the fish-stunning apparatus (1), comprises the fish-position adjuster (7) with a trigger-stop element (43), formed by the positioning element (211), and also comprises a controllable adjuster actuator (75) for actuating the fish-position adjuster (7). According to a method for initiating the stunning means (31), a fish-size-related control value, which represents the size of any fish (9), is sensed and the positioning element (211) is set automatically, in accordance with the size of the fish, into an associated starting position.

Inventors:
KING, Graeme Neville (124 Long Street, Cleveland, Queensland 4163, AU)
Application Number:
EP2014/067946
Publication Date:
February 25, 2016
Filing Date:
August 22, 2014
Export Citation:
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Assignee:
NORDISCHER MASCHINENBAU RUD. BAADER GMBH + CO. KG (Geniner Str. 249, Lübeck, 23560, DE)
International Classes:
A22B3/08
Domestic Patent References:
2011-02-24
Foreign References:
US6001011A1999-12-14
GB2391446A2004-02-11
CA2863817A12013-08-15
US20100178859A12010-07-15
Attorney, Agent or Firm:
STORK BAMBERGER PATENTANWÄLTE (Postfach 73 04 66, Hamburg, 22124, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Fisch-Betäubungsvorrichtung (1 ), umfassend eine Fisch-Zuführeinrichtung (1 1 ), die zur Kopfvoraus-Förderung von Fisch (9) eingerichtet ist, einen von der Fisch-Zuführeinrichtung (1 1 ) mit Fisch in Kopfvoraus- Lage beschickbaren Fisch-Aufnahmeraum (12), eine Fisch-Positioniereinrichtung (2) mit einem am Fischkopf (90) angreifenden Fisch-Positionierungsmittel (21 ), das in dem Fisch-Aufnahmeraum (12) zum Betäuben des Fisches (9) eine temporäre Stoppposi- tion des Fisches bestimmt, die nach dem Betäuben zur Abgabe des Fisches (9) freigebbar ist, ein Betäubungsmittel (31 ), das zum Betäuben auf den kopfseitigen Bereich des Fisches (9) in seiner temporären Stoppposition in dem Fisch- Aufnahmeraum (12) einwirkt, eine Triggereinrichtung (4), mittels der die temporäre Stoppposition feststellbar und der Betrieb des Betäubungsmittels (31 ) zum Einwirken auf den kopfseitigen Fischbereich auslösbar ist, und eine Vorrichtungs-Steuereinrichtung (5), die zur Betriebssteuerung mit der Fisch-Positioniereinrichtung (2), dem Betäubungsmittel (31 ) und der Triggereinrichtung (4) wirkverbunden ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fisch-Positioniereinrichtung (2) mit einer die Fischgröße erfassenden Fischgrößen-Erfassungseinrichtung (6) sowie mit einem mittels der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung (6) steuerbaren Fisch-Positionsstellglied (7) einge- richtet ist, das zum örtlichen Verstellen des Fisch-Positionierungsmittels (21 ) mit diesem verbunden ist, wodurch zum Herbeiführen der temporären Fisch-Stopp- Position jeder Fischkopf (90) nach Maßgabe der Fischgröße in eine in Bezug auf das Betäubungsmittel (31) einheitliche Position selbsttätig bewegbar ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fisch-Positionsstellglied (7) einen Bestandteil der Triggereinrichtung (4) bildet, wobei die Triggereinrichtung (4) in Abhängigkeit von an der Triggereinrichtung (4) verlagerbaren und festsetzbaren Ortspositionen des Positionsstellgliedes (7) auslösbar ist, die mittels der Fischgrößensteuerung steuerbar sind.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trigger-Körper (41) der Triggereinrichtung (4), an dem das Positionsstellglied (7) verlagerbar und festsetzbar gelagert ist, an einem stationären Lager (42) der Fisch-Betäubungsvorrichtung (1) zur Auslösebewegung längs eines definierten Auslöseweges bewegbar gelagert ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch geken nzeichnet, dass die Triggereinrichtung (4) ein zur Anlage eines Fisches (9) eingerichtetes Trigger-Anschlagelement (43) aufweist, das ein Positionierelement (211) des Fisch-Positionierungsmittels (21) bildet und aus einer Anfangsposition verlagerbar angeordnet ist, wobei das Trigger-Anschlagelement (43) mit dem Fisch-Positionsstellglied (7) zum Verstellen in unterschiedliche Basispositionen verbunden ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fisch-Positionsstellglied (7) durch ein Ver- stell-Schlittenelement (71) gebildet ist, das schiebebewegbar und in durch die Fischgrößensteuerung bestimmter Schiebeposition festsetzbar an der Triggereinrichtung (4) gelagert ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Triggereinrichtung (4) ein einen Antrieb des Fisch-Positionsstellgliedes (7) bildender Stellglied-Aktuator (75) angeordnet ist, der zum Antrieb und Festsetzen des Fisch-Positionsstellgliedes (7) nach Maßgabe der Fischgröße steuerbar ist.

7. Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellglied-Aktuator (75) durch einen steuerbaren Verstell-Druckkolbenzylinder (751) gebildet ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Triggereinrichtung (4) ein Anschlag-Ak- tuator (45) angeordnet ist, der zum Verstellen eines bewegbar an das Fisch-Positionsstellglied (7) angelenkten Trigger-Anschlagelements (43) eingerichtet ist, das ein Fisch-Positionierelement (211) des Fisch-Positionierungsmittels (21) bildet.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag-Aktuator (45) durch einen steuerbaren Anschlag-Druckkolbenzylinder (451) gebildet ist.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Triggereinrichtung (4) ein Doppel-Druckkolbenzylinder (74) angeordnet ist, der einen Verstell-Druckkolbenzylinder (751) aufweist, der einen Stellglied-Aktuator (75) zum Antrieb und Festsetzen des Fisch-Positionsstellgliedes (7) bildet, und der einen Anschlag-Druckkolbenzylinder (451) aufweist, der einen Anschlag-Aktuator (75) zum Antrieb eines bewegbar an dem Fisch-Positionsstellglied (7) gelagerten Trigger-Anschlagelements (43) bildet, das ein Fisch-Positionierelement (211) des Fisch-Positionierungsmittels (21) bildet.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch geken nzeichnet, dass eine erste Kolbenstange (752), die zu dem Verstell-Druckkolbenzylinder (741) gehört, an einen Trigger-Körper (43) der Triggereinrichtung (4) angelenkt ist und dass eine zweite Kolbenstange (452), die zu dem Anschlag-Druckkolbenzylinder (451) gehört, an das Positionierelement (211) des Fisch-Positionierungsmittels (21) angelenkt ist, wobei ein Zylindergehäuse (755) des Doppel-Druckkolbenzylinders (74) entlang der ersten Kolbenstange (752) verlagerbar und festsetzbar ist und wobei sich das Fisch-Positionsstellglied (7) zum Verstellen im Eingriff mit dem Zylindergehäuse (741) befindet. Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag-Aktuator (45) als mit der Vorrichtungs-Steuereinrichtung (5) verbundenes steuerbares Antriebselement ausgebildet ist, wobei die Vorrichtungs-Steuereinrichtung (5) derart eingerichtet und geschaltet ist, dass das Trigger-Anschlagelement (43) beim Erreichen der temporären Fisch-Stoppposition aus einer Basisposition in Richtung von dem Fischkopf (90) weg in eine Trigger-Freigabeposition bewegt wird und nach Freigabe des Fisches (9) in die Basisposition zurückbewegt wird.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag-Aktuator (45) als Dämpfungselement ausgebildet ist, wobei das Trigger-Anschlagelement (43) beim Anschlag eines Fischkopfes (90) aus einer Basisposition in Richtung von dem Fischkopf (90) weg gegen eine Rückstellkraft ausweicht, durch die das Trigger-Anschlagelement (43) bei Freigabe des Fisches (9) in die Basisposition zurückbewegt wird.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung (6) ein Messelement aufweist, das einen Fischgrößenwert örtlich und zeitlich vor dem Einfördern des Fisches (9) in den Fisch-Aufnahmeraum (12) erfasst.

Fisch-Betäubungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, d a d u r c gekennzeichnet, dass die Vorrichtungs-Steuereinrichtung (5) zum Steuern des Fisch-Positionsstellgliedes (7) mit einer programmierbaren Logik- Steuerung eingerichtet ist.

Triggerbaueinheit (8), eingerichtet zum Einbau in eine Fisch-Betäubungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 15, umfassend einen Trigger-Körper (41 ), der mit einem Lagerelement (81 ) zum Verlagern der Triggerbaueinheit (8) längs eines Auslöseweges ausgebildet ist, ein Fisch-Positionsstellglied (7), an dem ein Positionierelement (211) angeordnet ist, das ein Trigger-Anschlagelement (43) für einen Fischkopf (90) bildet, und einen steuerbaren Stellglied- Aktuator (75) zum gesteuerten Bewegen und Festsetzen des Fisch-Positionierelements (211), wobei der Stellglied-Aktuator (75) an dem Trigger-Körper (41) gelagert ist und ein steuerbares Antriebselement aufweist, das sich zum ge- steuerten Bewegen und Festsetzen des Fisch-Positionsstellgliedes (7) im Eingriff mit diesem befindet.

Triggerbaueinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellglied-Aktuator (75) durch einen steuerbaren Verstell-Druckkolben- zylinder (751) gebildet ist.

Triggerbaueinheit nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Triggerbaueinheit (8) einen Anschlag-Aktuator (45) aufweist, der zum Antrieb des Fisch-Positionierelements (211 ) eingerichtet ist, das an dem Fisch-Positionsstellglied (7) bewegbar gelagert ist.

Triggerbaueinheit nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Triggerbaueinheit (8) einen Doppel-Druckkolbenzylinder (74) aufweist, wobei ein Verstell-Druckkolbenzylinder (741) den Stellglied-

Aktuator (75) zum Antrieb und Festsetzen des Fisch-Positionsstellgliedes (7) bildet und ein steuerbarer Anschlag-Druckkolbenzylinder (451) zum Antrieb des Positionierelements (211) mit diesem verbunden ist, wobei das Positionierelement (211) bewegbar an dem Fisch-Positionsstellglied (7) gelagert ist.

Triggerbaueinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Kolbenstange (752), die zu dem Verstell-Druckkolbenzylinder (751) gehört, an den Trigger-Körper (41) angelenkt ist, und dass eine zweite Kolbenstange (452), die zu dem Anschlag-Druckkolbenzylinder (451) gehört, an das Positionierelement (211) des Fisch-Positionierungsmittels (21) angelenkt ist, wobei ein Zylindergehäuse (741) des Doppel-Druckkolbenzylinders (74) entlang der ersten Kolbenstange (752) verlagerbar und festsetzbar ist und wobei sich das Fisch-Positionsstellglied (7) zum Verstellen im Eingriff mit dem Zylindergehäuse (755) befindet.

Verfahren zum Auslösen eines zum Betäuben eines Fisches (9) auf den kopfseitigen Fischbereich einwirkenden Betäubungsmittels (31), wobei der Fisch (9) mit seinem Kopfbereich unter dem Betäubungsmittel (31) in einer temporären Stoppposition durch Anlage an ein am Fischkopf (90) angreifendes Positionierelement (211) positioniert wird, wobei das ein Trigger-Anschlagelement (43) bildende Positionierelement (211) zum Auslösen des Betäubungsmittels (31) durch Anlage des Fischkopfes (90) von einer Anfangsposition in eine der Stoppposition entsprechende Endposition bewegt wird, in der ein Initiator (46) zum Auslösen des Betäubungsmittels (31 ) aktiviert wird, dadu rch gekennzeichnet, dass ein die Größe jedes Fisches (9) repräsentierender Fisch- größenwert als Fischgrößen-Steuerwert automatisch erfasst wird und dass das

Positionierelement (211) nach Maßgabe der erfassten Fischgröße mittels des Fischgrößen-Steuerwerts selbsttätig in eine zugehörige genannte Anfangsposition bewegt und gesetzt wird.

Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösebewegung des Positionierelements (211) von der Anfangsposition in die Endposition sowie eine Verstellbewegung des Positionierelements (211) zum gesteuerten Bewegen des Positionierelements (211) in die Anfangsposition längs einer gemeinsamen geraden Bewegungslinie durchgeführt werden.

Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch geken nzeichnet, dass das Positionierelement (211 ) jedenfalls beim Erreichen der Endposition aus einer Basisposition von dem Fischkopf (90) zur Freigabe des Fisches (9) wegbewegt und nach Freigabe des bearbeiteten Fisches (9) in die Basisposition zurückbewegt wird.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zum Durchführen des Verfahrens eine Fisch-Betäubungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 verwendet wird.

25. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zum Durchführen des Verfahrens eine Triggerbaueinheit (8) nach einem der Ansprüche 16 bis 20 verwendet wird.

Description:
Fisch-Betäubungsvorrichtung, Triggerbaueinheit sowie Verfahren zum Auslösen des Betäubungsmittels der Fisch-Betäubungsvorrichtung

Die Erfindung betrifft eine Fisch-Betäubungsvorrichtung, umfassend eine Fisch-Zuführeinrichtung, die zur Kopfvoraus-Förderung von Fisch eingerichtet ist, einen von der Fisch-Zuführeinrichtung mit Fisch in Kopfvoraus-Lage beschickbaren Fisch-Aufnahmeraum, eine Fisch-Positioniereinrichtung mit einem am Fischkopf angreifenden Fisch- Positionierungsmittel, das in dem Fisch-Aufnahmeraum zum Betäuben des Fisches eine temporäre Stoppposition des Fisches bestimmt, die nach dem Betäuben zur Abgabe des Fisches freigebbar ist, ein Betäubungsmittel, das zum Betäuben auf den kopfseitigen Bereich des Fisches in seiner temporären Stoppposition in dem Fisch-Aufnahmeraum einwirkt, eine Triggereinrichtung, mittels der die temporäre Stoppposition feststellbar und der Betrieb des Betäubungsmittels zum Einwirken auf den kopfseitigen Fischbereich auslösbar ist, und eine Vorrichtungs-Steuereinrichtung, die zur Betriebssteuerung mit der Fisch-Positioniereinrichtung, dem Betäubungsmittel und der Trigger- einrichtung wirkverbunden ist.

Die Erfindung bezieht sich auch auf eine zum Einbau in die Fisch-Betäubungsvorrichtung gestaltete Triggerbaueinheit sowie auf ein Verfahren zum Auslösen eines Betäubungsmittels einer Fisch-Betäubungsvorrichtung.

Eine Fisch-Betäubungsvorrichtung der genannten Art ist zum Beispiel aus EP 1 908 353 A1 bekannt. Die Vorrichtung ist derart, dass Fische einzeln aufeinanderfolgend längs der Fisch-Zuführeinrichtung zugeführt werden, wobei jeder Fisch in Bauchlage und mit seinem Kopf voraus in einen Fisch-Aufnahmeraum gelangt. Dort befindet sich ein verschieblich gelagertes Positionier- und Trigger-Anschlagelement einer Triggereinrichtung. Der Fischkopf schlägt unter dem Eigengewicht des Fisches gegen das Trigger-Anschlagelement an, das dadurch längs eines Auslösewegs bewegt wird und dadurch den Betrieb eines mechanischen Betäubungsmittels auslöst, nämlich einen Schlagbolzen oder dergleichen Betäubungswerkzeug, das auf den Schädel des Fisch- kopfes trifft, um den Fisch zu betäuben. Das Betäubungswerkzeug ist zwischen einer zurückgezogenen Position und einer ausgefahrenen, nämlich der Schlagposition be- wegbar. Die Triggereinrichtung und das Betäubungsmittel sind mit einer Steuereinrichtung, nämlich einer pneumatischen Schaltung verbunden. Diese ist auch mit einem weiteren Positionierelement verbunden, das zum Halten des Fisches sowie zum Freigeben des Fisches nach Abschluss der Betäubung gesteuert wird. Die Fische passie- ren die Fisch-Betäubungsvorrichtung mit einem Wasserstrom, um die Betäubungsvorrichtung zu passieren.

Aus WO 2012/020283 A1 ist eine Fisch-Betäubungsvorrichtung bekannt, die mit einem mechanischem Betäubungsmittel, nämlich einem Schlagwerkzeug ausgestattet ist, dessen Position in Abhängigkeit von der Fischgröße veränderbar ist. Eine solche bekannte Vorrichtung erfordert Mittel zum mechanischen Messen und Steuern der Position des Betäubungsmittels. Die Vorrichtung baut aufwändig, und die Positionierung des Betäubungsmittels ist nicht zufriedenstellend. Aus GB 2 391 446 A ist eine Fisch-Betäubungsvorrichtung bekannt, die eine Einrichtung zum Bestimmen der Kopfposition in Bezug auf die Längsrichtung der Betäubungsvorrichtung aufweist. Der Fisch wird kontinuierlich gefördert, wobei eine Steuervorrichtung den Zeitpunkt zum Auslösen des Betäubungsmittels berechnet und einen Betäubungsschlag an der Stelle der berechneten Position des Fisches auslöst. Diese be- kannte Fisch-Betäubungsvorrichtung muss mit kontinuierlich geförderten Fischen betrieben werden, und der Auslösezeitpunkt des Betäubungs-Werkzeugs erfordert einen besonderen Berechnungs-Algorithmus.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betäubung des in den Fisch-Aufnahme- räum der gattungsgemäßen Vorrichtung eingeführten Fisches derart zu verbessern, dass Stellen am Fischkopf zum Einwirken des Betäubungsmittels, die in der Bearbeitungsposition des Fisches in Abhängigkeit von seiner Kopf- und/oder Körpergröße zu liegen kommen, mit einfachen Mitteln zum Betäuben optimal positioniert werden. Der automatische Betrieb der Fisch-Betäubungseinrichtung soll nicht durch manuelle Ein- stellarbeit unterbrochen werden. Insbesondere sollen die Fische von dem automatisch betriebenen Positionierungsmittel zuverlässig freikommen.

Die Ziele werden in Verbindung mit den Merkmalen der eingangs genannten Fisch-Betäubungsvorrichtung dadurch gelöst, dass die Fisch-Positioniereinrichtung mit einer die Fischgröße erfassenden Fischgrößen-Erfassungseinrichtung sowie mit einem mittels der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung steuerbaren Fisch-Positionsstellglied einge- richtet ist, das zum örtlichen Verstellen des Fisch-Positionierungsmittels mit diesem verbunden ist, wodurch zum Herbeiführen der temporären Fisch-Stoppposition jeder Fischkopf nach Maßgabe der Fischgröße in eine in Bezug auf das Betäubungsmittel einheitliche Position selbsttätig bewegbar ist.

Mit der Erfindung erreicht man, dass jeder Fisch in seiner Stoppposition in dem Fisch- Aufnahmeraum in Bezug auf das stationär angeordnete Betäubungsmittel bzw. auf wenigstens ein von diesem getragenes Betäubungs- oder Schlachtwerkzeug mit wenigstens einer definierten Einwirkungsstelle im Kopfbereich korrekt positioniert wird. Unter der Stopp- oder Ruheposition ist eine Bearbeitungsposition des Fisches zu verstehen, in der er in dem Fisch-Aufnahmeraum mit seinem Eigengewicht gegen ein Trigger-Anschlagelement anschlägt, das ein Positionierelement des Positioniermittels bildet und infolge des Anschlags zum Auslösen der Triggereinrichtung in die Stoppposition verlagert wird. Das Positioniermittel ist also wenigstens mit einem Element unter Anlage- oder Druckkraft verlagerbar. Zweckmäßig wird der Boden des Fisch-Aufnahmeraums durch eine Rutschfläche gebildet, die in Förderrichtung nach unten geneigt ist. Erfindungsgemäß gelangen Fische in Abhängigkeit von ihrer Fischgröße und somit nach Maßgabe der Fischgröße in zugehörige unterschiedliche vorgegebene Stopppositionen, derart, dass relevante bzw. zu treffende Bearbeitungs- oder Einwirkungsstellen am Kopf in Bezug auf das Betäubungsmittel bzw. auf dessen Werkzeug gleich und damit einheitlich zu liegen kommen. Es bedarf nur einer einfachen örtlichen Verstell-Ver- lagerung des Fisch-Positionierungsmittels, das den Fisch-Aufnahmeraum an seiner dem Fischkopf zugewandten Seite begrenzt und in der Größe ändert. Man erreicht einen besonders zuverlässigen Vorrichtungsbetrieb, und das Betäuben bzw. Schlach- ten des Fisches wird mit optimaler Wirkung des Betäubungsmittels ohne Beeinträchtigung durch Änderung der Fischgröße sichergestellt. Unter der erfassbaren Fischgröße wird wenigstens ein erfassbarer Fischgrößenwert verstanden, der unmittelbar als ein Dimensionsmaß gewonnen oder von einer erfassten Geometrie des passierenden Fisches abgeleitet ist. Insbesondere wird die Körpergröße und/oder die Kopfgröße er- fasst. Jeder Fisch kann zum Erfassen eines Fischgrößenwerts auch, gegebenenfalls zusätzlich mit der Dimensionsmessung, mit einer Waage gewogen werden.

Eine besonders bevorzugte Gestaltung besteht darin, dass das Positionsstellglied einen Bestandteil der Triggereinrichtung bildet, wobei die Triggereinrichtung in Abhän- gigkeit von an an der Triggereinrichtung verlagerbaren und festsetzbaren Ortspositionen des Positionsstellgliedes auslösbar ist, die mittels der Fischgrößensteuerung steu- erbar, vorzugsweise stufenlos steuerbar, sind. Die Triggereinrichtung wird in Abhängigkeit von der gesteuerten und damit voreingestellten Position des Positioniermittels zum Auslösen des Betäubungsmittels unmittelbar betätigt. Das steuerbare Positioniermittel wird mittels des Fisch-Positionsstellgliedes an einem Trigger-Körper, z. B. einem Ge- häuse oder dergleichen, zur Positionseinstellung bewegbar gelagert.

Eine Gestaltung besteht darin, dass das Fisch-Positionsstellglied durch ein Verstell- Schlittenelement gebildet ist, das schiebebewegbar und in durch die Fischgrößensteuerung bestimmter Schiebeposition festsetzbar an der Triggereinrichtung gelagert ist. Ein solches Verstell-Schlittenelement lässt sich zum Beispiel einfach in einem an einem Trigger-Körper der Triggereinrichtung angeordneten Gleitlager aufnehmen und bewegen. Vorteilhaft wird das Schlittenelement durch einen Gleitblock aus gleitfähigem Material, z. B. aus einem Acetyl-Kunststoff gebildet. Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass an der Triggereinrichtung ein einen Antrieb des Fisch-Positionsstellgliedes bildender Stellglied-Aktuator angeordnet ist, der zum Antrieb und Feststellen des Fisch-Positionsstellgliedes nach Maßgabe der Fischgröße steuerbar ist. Ein solcher Stellglied-Aktuator wird räumlich zwischen einem Trigger-Körper und dem daran gelagerten Fisch-Positionsstellglied angeordnet. Der Stell- glied-Aktuator ist in jedem Fall derart ausgebildet und eingerichtet, dass er mittels eines Steuersignals, das von der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung direkt oder mittelbar über eine Steuereinrichtung der Fisch-Betäubungsvorrichtung abgegeben wird, in durch die Steuerung vorgegebene Position bewegbar ist und in dieser gehalten, also festgesetzt wird. Vorteilhaft ist der Stellglied-Aktuator durch einen steuerbaren Druck- kolbenzylinder gebildet. Zweckmäßig wird die Kolbenstange eines solchen Druckkolbenzylinders, der vorteilhaft als Pneumatikzylinder ausgeführt ist, an dem Trigger-Körper der Triggereinrichtung gelagert, während das Fisch-Positionsstellglied in Eingriff mit dem Zylindergehäuse, zum Beispiel mittels eines Mitnehmers wie eines Vorsprungs oder einer Schulter am Zylindergehäuse, gehalten wird.

Vorteilhaft weist die Triggereinrichtung ein Trigger-Anschlagelement auf, das ein Positionierelement des Fisch-Positionierungsmittels bildet und zum Auslösen des Betäubungsmittels aus einer Anfangsposition verlagerbar ist, wobei das Trigger-Anschlagelement mit dem Fisch-Positionsstellglied zum Verstellen in unterschiedliche Basispositio- nen verbunden ist. In einer Ausführung kann ein solches Trigger-Anschlagelement als Element ausgebildet sein, das durch eine Kopffläche des Fisch-Positionsstellgliedes gebildet ist. Eine andere vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass das Trigger-Anschlagelement an dem Fisch-Positionsstellglied sowie an der Triggereinrichtung angelenkt ist. Eine besondere Gestaltung erreicht man dann dadurch, dass das Fisch-Positionierungsmittel ein mit dem Fisch-Positionsstellglied verbundenes Positionierelement aufweist, das an der Triggereinrichtung gefedert gelagert ist. Vorteilhaft ist ein jedenfalls maximaler Feder-Dämpfungsweg für sämtliche Fischgrößen gleich.

Eine Ausgestaltung besteht darin, dass an der Triggereinrichtung ein Anschlag-Aktua- tor angeordnet ist, der zum Antrieb eines Trigger-Anschlagelements eingerichtet ist, das bewegbar an dem Fisch-Positionsstellglied gelagert ist und ein Fisch-Positionierelement des Fisch-Positionierungsmittels bildet. Vorteilhaft ist das Fisch-Positionierelement schwenkbar an das Fisch-Positionsstellglied angelenkt, und der Anschlag-Aktua- tor bildet einen Schwenkantrieb. Vorteilhaft ist der Anschlag-Aktuator durch einen steuerbaren Anschlag-Druckkolbenzylinder gebildet.

Eine besonders bevorzugte und gestaltete Ausführung besteht darin, dass der Anschlag-Aktuator als mit der Vorrichtungs-Steuereinrichtung verbundenes steuerbares Antriebselement ausgebildet ist, wobei die Vorrichtungs-Steuereinrichtung derart eingerichtet und gestaltet ist, dass das Trigger-Anschlagelement beim Erreichen der tem- porären Fisch-Stoppposition aus einer Basisposition in Richtung von dem Fisch weg in eine Trigger-Freigabeposition bewegt, insbesondere geschwenkt wird und nach Freigabe des Fisches in die Basisposition zurückbewegt wird. Einerseits wird das Trigger-Anschlagelement in seiner Basisposition besonders optimal durch die Anlage des Fischkopfes während der Auslösebewegung betrieben, und andererseits wird der Fischkopf unmittelbar nach dem Betäuben zuverlässig von dem Trigger-Anschlagelement freigegeben.

Eine besondere Ausgestaltung besteht darin, dass an der Triggereinrichtung ein Doppel-Druckkolbenzylinder angeordnet ist, wobei ein erster Zylinder, nämlich ein Verstell- Druckkolbenzylinder einen Stellglied-Aktuator zum Antrieb und Feststellen des Fisch- Positionsstellgliedes bildet und ein zweiter Druckkolbenzylinder, nämlich ein Anschlag- Druckkolbenzylinder einen Anschlag-Aktuator zum Antrieb, vorzugsweise Schwenkantrieb, eines bewegbar, vorzugsweise schwenkbar, an dem Fisch-Positionsstellglied gelagerten Trigger-Anschlagelements bildet, das ein Fisch-Positionierelement des Fisch- Positionierungsmittels bildet. Der erste Druckkolbenzylinder und der zweite Druckkolbenzylinder sind vorteilhaft mit ein und demselben Zylindergehäuse ausgebildet. Eine besondere Ausführungsform besteht darin, dass eine erste Kolbenstange, die zu dem Verstell-Druckkolbenzylinder gehört, an einen Trigger-Körper der Triggereinrichtung angelenkt ist, und dass eine zweite Kolbenstange, die zu dem Anschlag-Druckkolbenzylinder gehört, an das Positionierelement des Fisch-Positionierungsmittels angelenkt ist, wobei ein Zylindergehäuse des Doppel-Druckkolbenzylinders entlang der ersten Kolbenstange verlagerbar und festsetzbar ist und wobei sich das Fisch-Positionsstellglied zum Verstellen im Eingriff mit diesem Zylindergehäuse befindet.

Eine Gestaltung besteht darin, dass die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung ein Mess- element aufweist, das einen Fischgrößenwert örtlich und zeitlich vor dem Einfördern des Fisches in den Fisch-Aufnahmeraum erfasst.

Gemäß einer Gestaltung ist vorgesehen, dass die Vorrichtungs-Steuereinrichtung zum Steuern des Fisch-Positionsstellgliedes mit einer Logik-Steuerung eingerichtet ist, die mit der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung verbunden ist. Die Logik-Steuerung wird vorteilhaft durch eine programmierbare Logik-Steuereinrichtung (PLC) gebildet.

Insbesondere kann das mechanische Betäubungsmittel in an sich bekannter Weise ausgebildet sein. So umfasst das Betäubungsmittel zum Beispiel einen das Betäu- bungswerkzeug bildenden Schlagkolben, der mittels einer Betätigungseinrichtung, insbesondere einer gesteuerten Pneumatik-Einrichtung betrieben wird. Diese wird in Verbindung mit einer Pneumatik-Schaltung eingerichtet, die infolge einer Auslösebewegung der Triggereinrichtung initiiert wird. Insbesondere ist die Pneumatik-Schaltung ein Bestandteil der Vorrichtungs-Steuereinrichtung. Wie üblich, kann das Betäubungsmittel als Bestandteil eines Schlachtmittels vorgesehen sein, das als solches zusätzlich zu dem Betäubungsmittel ein Ausblutemittel aufweist, das zum Beispiel in Form eines Messers zwischen dem Kiemendeckel und dem Kopf oder Körper des Fisches zum Trennen der Hauptarterie einführbar ist. Ein Ausblutewerkzeug wird gleichermaßen wie ein Betäubungswerkzeug gesteuert und betrieben. Das hei ßt, dass auch das Ausblute- Werkzeug stationär angeordnet ist und infolge der Fischgrößen-Steuerung bei Fischen unterschiedlicher Kopf-/Körpergröße einheitlich an der gleichen, zur Bearbeitung optimalen Fischstelle eingreift. Die Steuerung wird so eingerichtet, dass ein Betäubungswerkzeug zeitlich vor einem Ausblutewerkzeug ausgelöst bzw. aktiviert wird. Gemäß einer Gestaltung weist das Fisch-Positionierungsmittel in an sich bekannter Weise ein von einem Trigger-Anschlagelement getrenntes gesteuertes Freigabeele- ment auf, mit dem der Fisch nach dem Schlachten, das heißt nach dem Deaktivieren des Betäubungswerkzeugs bzw. des Ausblutewerkzeugs aus dem Fisch-Aufnahmeraum gesteuert freigegeben wird. Auch dieses Freigabeelement, zum Beispiel als Positionierelement in Form eines abschwenkbaren Bodens, ist stationär angeordnet, und es wird mittels der genannten Steuerung betrieben. Zum Begrenzen des Fisch-Aufnahmeraums wird das Freigabe-Positionierelement zweckmäßig stets in die gleiche Stopp-/Sperrposition gebracht.

Nach der Erfindung besteht ein Verfahren zum Auslösen eines zum Betäuben eines Fi- sches auf den kopfseitigen Fischbereich einwirkenden Betäubungsmittels darin, dass der Fisch mit seinem Kopfbereich unter dem Betäubungsmittel in einer temporären Stoppposition durch Anlage an ein am Fischkopf angreifendes Positionierelement positioniert wird, wobei das ein Trigger-Anschlagelement bildende Positionierelement zum Auslösen des Betäubungsmittels von einer Anfangsposition in eine Endposition bewegt wird, in der ein Initiator zum Auslöse des Betäubungsmittels aktiviert wird, wobei ein die Größe jedes Fisches repräsentierender Fischgrößenwert als Fischgrößen-Steuerwert automatisch erfasst wird und das Positionierelement nach Maßgabe der erfassten Fischgröße mittels des Fischgrößen-Steuerwerts selbsttätig in eine zugehörige genannte Anfangsposition bewegt und gesetzt wird, so dass unterschiedliche Basisposi- tionen in Bezug auf einen Trigger-Körper eingestellt werden. Diese Verstell-Verlage- rung des Fisch-Positionierelements erfolgt vorzugsweise kontinuierlich (stufenlos). Die Anfangsposition und die Endposition bestimmen einen kurzen konstanten Auslöseweg, der zum Beispiel im Bereich von einem Millimeter oder wenigen Millimetern liegt. Vorteilhaft wird die Auslösebewegung des Positionierelements von der Anfangsposition in die Endposition sowie eine Verstellbewegung des Positionierelements zum gesteuerten Bewegen desselben in die Anfangsposition längs einer gemeinsamen geraden Bewegungslinie durchgeführt.

Eine besondere Verfahrensmaßnahme besteht darin, dass das Positionierelement je- denfalls beim Erreichen der Endposition aus einer Basisposition von dem Fischkopf zur Freigabe des Fisches wegbewegt und nach Freigabe des bearbeiteten Fisches in die Basisposition zurückbewegt wird.

Die Erfindung sieht auch ein selbständig handhabbares Modul-Montagebauteil zur Montage in der Triggereinrichtung vor. Eine solche Triggerbaueinheit, eingerichtet zum Einbau in eine erfindungsgemäße Fisch-Betäubungsvorrichtung, umfasst einen Trig- ger-Körper, der mit einem Lagerelement zum Verlagern der Triggerbaueinheit längs eines Trigger-Auslöseweges eingerichtet ist, ein an dem Trigger-Körper verlagerbar gelagertes Fisch-Positionsstellglied, an dem ein Positionierelement angeordnet ist, das ein Trigger-Anschlagelement zur Stoßverbindung mit einem Fischkopf bildet, und einen steuerbaren Stellglied-Aktuator zum gesteuerten Bewegen und Festsetzen des Fisch- Positionierelements in unterschiedliche Basispositionen, wobei der Stellglied-Aktuator an dem Trigger-Körper gelagert ist und ein steuerbares Antriebselement aufweist, das sich zum gesteuerten Bewegen und Festsetzen des Fisch-Positionsstellgliedes im Eingriff mit diesem befindet.

Die erfindungsgemäße Triggerbaueinheit lässt sich besonders vorteilhaft als Austausch- oder Ersatzteil in eine an sich bekannte Triggereinrichtung einbauen, die mit einem entsprechenden Trigger-Körper ausgestattet ist, der zum Auslösen verlagerbar in einer Fisch-Betäubungseinrichtung gelagert wird. Die Fisch-Betäubungsvorrichtung ist dann auch mit der zugehörigen Fischsteuerung auszustatten. Die Trigger-Baueinheit lässt sich besonders kompakt und gewichtsmäßig leicht ausführen. Die Triggereinrichtung der Fisch-Betäubungseinrichtung ist zum Auslösen des Betäubungsmittels in jedem Fall mit einem definierten Auslöseweg ausgebildet. Die Trigger-Baueinheit ist zum Verlagern entlang dieses Auslösewegs eingerichtet. Vorteilhaft wird das Positions- Stellglied an dem Trigger-Körper so angeordnet und gelagert, und das Trigger-Lagerelement wird so ausgebildet, dass die Auslösebewegung des Trigger-Körpers entlang des Auslöseweges sowie die steuerbare Verstellbewegung des Positionierelements entlang einer gemeinsamen geraden Bewegungslinie erfolgen. Durch die Modulausführung der Trigger-Baueinheit wird auch die Reinigung der Fisch-Betäubungsvorrichtung vereinfacht.

Auf die genannten und noch andere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Unteransprüche gerichtet. Lediglich besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungsformen und -möglichkeiten werden anhand der folgenden Be- Schreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Jede beschriebene Einzel- oder Detailgestaltung innerhalb eines Ausführungsbeispiels ist als strukturell selbstständiges Detailbeispiel für andere nicht oder nicht vollständig beschriebene, unter die Erfindung fallende Ausführungen und Gestaltungen zu verstehen.

Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fisch-Betäubungsvorrichtung,

Fig. 2A und 2B in Längsseitenansicht eine erfindungsgemäße Triggerbaueinheit einer Triggereinrichtung einer erfindungsgemäßen Fisch-Betäubungsvorrichtung in gesteuerter Einstellung für einen relativ großen Fisch und

3A und 3B in Längsseitenansicht eine erfindungsgemäße Triggerbaueinheit einer Triggereinrichtung einer erfindungsgemäßen Fisch-Betäubungsvorrichtung in gesteuerter Einstellung für einen relativ kleinen Fisch.

Die Fisch-Betäubungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ist nur mit ihren zur Beschreibung der Erfindung wesentlichen Teilen und Bereichen dargestellt. Zu der Fisch-Betäubungsvorrichtung 1 gehörende Einrichtungen und Mittel sind an einem nicht dargestellten Vorrichtungsrahmen wie einem Gestell oder dergleichen Konsolen angeordnet und gelagert. Die Fisch-Betäubungsvorrichtung 1 umfasst eine Fisch-Zuführeinrichtung 1 1 , einen von der Fisch-Zuführeinrichtung 1 1 mit Fisch 9 in Kopfvoraus-Lage beschickba- ren Fisch-Aufnahmeraum 12, eine Fisch-Positioniereinrichtung 2 mit einem am Fischkopf 90 angreifenden Fisch-Positionierungsmittel 21 , ein Betäubungsmittel 31 , das im kopfseitigen Bereich des Fisches 9 mechanisch auf den Schädel einwirkt, eine Triggereinrichtung 4 mit einer Trigger-Baueinheit 8, durch die der Betrieb des Betäubungsmittels 31 zum Einwirken auf den Fischschädel auslösbar ist, und eine Vorrichtungs-Steu- ereinrichtung 5, mit der die genannten Einrichtungen und Mittel über SignalVSteuerlei- tungen funktions- und wirkverbunden sind.

Weiterhin gehören eine die Fischgröße erfassende Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6, ein mittels der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 steuerbares Fisch-Positions- Stellglied 7 und ein zugehöriger Steuerbereich oder -teil der Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 zu der Fisch-Positioniereinrichtung 2.

Die Fisch-Betäubungsvorrichtung 1 ist so eingerichtet, dass Fische 9 in Förderrichtung F mit Bauchlage und kopfvoraus aufeinanderfolgend entlang eines Wasserstroms über die Fisch-Zuführeinrichtung 1 1 in den Fisch-Aufnahmeraum 12 gelangen. Eine Fisch- Zuführeinrichtung kann auch als Eingangsraum des Fisch-Aufnahmeraums ausgebildet sein.

In Fig. 1 befindet sich ein Fisch 9 zum Schlachten in dem Fisch-Aufnahmeraum 12. Das Fisch-Positionierungsmittel 21 ist durch ein Positionierelement 21 1 sowie ein Freigabeelement 212 gebildet. Das Positionierelement 21 1 und das Freigabeelement 212 bilden einen Positionierraum aus, in dem der Fisch 9 an seinem Kopfende beim Herbeiführen einer Stopp-/Bearbeitungsposition positioniert wird. Das vordere Oberteil des Kopfes 90 gelangt zur Anlage an das Positionierelement 21 1 , und das Freigabeele- ment 212 hält den Fisch an seiner Kopf- und Körperunterseite. Der Fisch-Aufnahmeraum weist einen Boden mit einer Rutschfläche auf, die in Förderrichtung nach unten geneigt ist. Dadurch gelangt der Fisch 9 mit durch sein Eigengewicht bewirkter Anlagekraft gegen das Positionierelement 21 1 . Das Fisch-Betäubungsmittel 31 ist der Oberseite des Fischkopfes 90 zugeordnet. Das Fisch-Betäubungsmittel 31 ist Bestandteil eines Schlachtmittels 3, zu dem auch ein Ausblutungsmittel 32 mit einem Ausblutungswerkzeug 321 , z. B. einem Messer gehört. Das Ausblutungsmittel 32 ist der Fischunterseite im Bereich zwischen Kopf und Kiemen zum Durchtrennen der Hauptarterie zugeordnet. Das Betäubungsmittel 31 sowie das Ausblutungsmittel 32 sind stationär am Vorrichtungsgestell angeordnet.

Besondere Bedeutung kommt dem Positionierelement 21 1 des Fisch-Positionierungsmittels 21 zu. Das Positionierelement 21 1 ist ein Trigger-Anschlagelement 43 der Triggereinrichtung 4 bzw. der Trigger-Baueinheit 8, das unter der Stoßanlage des Fisches 9 entsprechend einem Trigger-Auslöseweg bewegbar ist. Erfindungsgemäß ist das Positionierelement 21 1 nach Maßgabe der Fischgröße in unterschiedliche Basispositionen bewegbar. Das Positionierelement 21 1 ist derart mit der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 über die Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 verbunden, dass es nach Maßgabe gemessener Fischgröße den Fisch-Aufnahmeraum 12 an der Kopfseite in Fisch- richtung vergrößert oder verkleinert. Man erreicht damit, dass das Betäubungsmittel 31 mit seinem Betäubungswerkzeug 31 1 jeweils an einer optimal zur Betäubung geeigneten einheitlichen Stelle bzw. Position eines jeden Fisches 9 zu liegen kommt, nämlich insbesondere stets etwa in der Mitte des Kopfschädels, und zwar für Fische 9 unterschiedlicher Körper- und/oder Kopfgröße. Gleichermaßen kommt das Ausblutungs- Werkzeug 321 an jeweils korrekter Einstichstelle in der Nähe des Kiemendeckels zu liegen. Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist die Triggerbaueinheit 8 einen sich mit einer Längsachse erstreckenden Trigger-Körper 41 in Form eines Profilkörpers auf, der einen Aufnahmeraum 72 ausbildet, mit dem das Fisch-Positionsstellglied 7 in Form eines Schlittenelements 71 in der Länge der Triggerbaueinheit 8 verschiebbar gelagert ist. Der Aufnahmeraum 72 ist im nicht dargestellten Querschnitt U-förmig mit einer Stegwand 701 und Schenkelwänden 702 ausgebildet. Damit ist der Aufnahmeraum 72 an einer Unterseite offen, und das Fisch-Positionsstellglied 7 wird mittels einer Schlittenführung 76 im Gleitsitz längs-schiebebewegbar gehalten. Die Einbauposition kann auch so eingerichtet werden, dass das Fisch-Positionsstellglied an der Unterseite der Trigger-Baueinheit zu liegen kommt.

Das Fisch-Positionsstellglied 7 ragt an einer Vorderseite des Trigger-Körpers 41 mit einem freien Ende aus dem Aufnahmeraum 72 heraus. An diesem freien Ende ist das Trigger-Anschlagelement 43 um eine Achse 430 senkrecht zu der Längsachse schwenkbar angelenkt, und zwar mit Schwenkkomponente in Richtung der Längsachse. Das andere rückwärtige Längsende des Fisch-Positionsstellgliedes 7 befindet sich im Eingriff mit einem Antriebselement eines Stellglied-Aktuators 75, der als steuerbare Antriebseinrichtung ausgebildet ist.

Der Stellglied-Aktuator 75 ist integraler Bestandteil eines Doppel-Druckkolbenzylinders 74, der unterhalb des Aufnahmeraums 72 angeordnet ist. Der Stellglied-Aktuator 75 ist durch einen Verstell-Druckkolbenzylinder 751 gebildet, der eine zur Rückseite des Trigger-Körpers 41 ragende Kolbenstange 752 aufweist, die an eine Rückwand des Trig- ger-Körpers 41 um eine mit der Achse 430 parallele Achse 750 schwenkbewegbar angelenkt ist. Der Doppel-Druckkolbenzylinder 74 weist ein in Längsrichtung des Trigger- Körpers 41 verlagerbares Zylindergehäuse 741 auf. Dieses bildet das Antriebselement des Aktuators 75. Ein an dem Antriebselement starr angeordneter Mitnehmer 753 greift gleitbewegbar in eine Ausnehmung an dem rückwärtigen Ende des Fisch-Positions- Stellgliedes 7 ein. Dadurch ist der Eingriff des Fisch-Positionsstellgliedes 7 mit dem Antriebselement hergestellt. Eine mit dem Verstell-Druckkolbenzylinder 751 erzeugte An- triebs-/Verstellbewegung des Zylindergehäuses 41 wird mittels der Vorrichtungssteuereinrichtung 5 nach Maßgabe des mit der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 festgestellten Fischgrößenwerts gesteuert. Über wenigstens eine Steueröffnung, die in Fig. 2 und 3 mit 754 gekennzeichnet ist, erfolgt durch geeignete Druckbeaufschlagung die gesteuerte Antriebsbewegung des Verstell-Druckkolbenzylinders 751 . Dieser ist zum Beispiel, wie dies an sich bekannt ist, mit einer nicht dargestellten Druck erzeugenden Einrichtung, zum Beispiel einer Pneumatik-Steuerschaltung verbunden, die ihrerseits in Steuerverbindung mit der Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 bzw. der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 steht. In Fig. 1 ist diese Steuerverbindung mit 757 bezeichnet.

Auch ein Anschlag-Aktuator 45 ist integraler Bestandteil des Doppel-Druckkolbenzylinders 74. Dieser weist an seiner dem Trigger-Anschlagelement 43 zugewandten Vorderseite einen Anschlag-Druckkolbenzylinder 451 auf. Die zugehörige Kolbenstange 452 ist um eine zu den Schwenkachsen 430, 750 parallele Schwenkachse 450 schwenkbar an das Trigger-Anschlagelement 43 angelenkt. Die Kolbenstange 752 und die Kolbenstange 452 arbeiten in einer geraden Bewegungslinie.

Der Anschlag-Aktuator 45 lässt sich besonders gestalten und betrieben. Eine Ausführungsform besteht darin, dass der Anschlag-Aktuator 45 mit der Vorrichtungs-Steuer- einrichtung 5 über eine Steuerleitung 758 verbunden ist. Die Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 wird derart eingerichtet und konfiguriert, dass das Trigger-Anschlagelement 43 beim Erreichen der temporären Fisch-Stoppposition aus seiner Basisposition in Richtung von dem Fischkopf weg in eine Trigger-Freigabeposition geschwenkt wird und nach Freigabe des Fisches 9 in die Basisposition zurückgeschwenkt wird. Die mit- tels des Stellglied-Aktuators 75 gesteuerte und definierte Basisposition des Trigger-Anschlagelements 43, nömlich die Position in Bezug auf den Trigger-Körper 41 , die zum Auftreffen des Fischkopfes auf das Trigger-Anschlagelement 43 eingestellt wird, bleibt vorteilhaft bis zum Auslösen des Betäubungsmittels, also bis zum Erreichen der Stoppposition des Fisches 9 erhalten. Zum Ausschwenken sowie zum Freischwenken des Trigger-Anschlagelements 43 wird der Anschlag-Aktuator 45 über eine Steueröffnung 755 gesteuert.

Der Anschlag-Aktuator 45 kann statt der genannten Freigabeeinrichtung oder zusätzlich auch eine Dämpfungseinrichtung bilden. Zum Beispiel wird ein maximaler Hub der Kolbenstange 452 eingerichtet. Soweit allein eine Dämpfungseinrichtung vorgesehen wird, kann der Anlage-Druckkolbenzylinder 452 durch ein passiv arbeitendes Federoder Druckelement gebildet sein.

Die erfindungsgemäße Triggerbaueinheit 8 ist nicht auf die Ausführung mit dem Dop- pel-Druckkolbenzylinder 74 beschränkt. Eine Freigabebewegung und/oder Dämpfung des Trigger-Anschlagelements 43 kann gänzlich entfallen, wobei das Trigger-An- schlagelement 43 dann körperfest an dem freien Ende des Fisch-Positionsstellgliedes 7 angeordnet werden kann.

Der Stellglied-Aktuator 75 und der Anschlag-Aktuator 45 können auch durch separate Druckkolbenzylinder gebildet sein. Der Stellglied-Aktuator 75 bzw. der Anschlag-Aktuator 45 kann auch durch jeden anderen aktiv steuerbaren Antrieb zur Steuerbewegung des Fisch-Positionsstellgliedes 7 bzw. des Trigger-Anschlagelements 43 ersetzt werden. Anhand der Fig. 2 und 3 erkennt man Resultate der Positionssteuerung des Trigger- Anschlagelements 43, dass das Positionierelement 21 1 des Fisch-Aufnahmeraums 12 bildet.

Fig. 2A und 2B zeigen gesteuerte Einstellungen des Trigger-Anschlagelements 43 für einen relativ großen Fisch bzw. relativ großen Fischkopf. In Fig. 2A befindet sich das Trigger-Anschlagelement 43 in einer BasisVAusgangsposition in Bezug auf den Trigger-Körper 41 . Eine Schwenk-Winkelposition und damit Ausrichtung des Trigger-Anschlagelements 43 kann durch Steuerung des Anschlag-Aktuators 45 beibehalten werden, während der Trigger-Körper 81 in die Trigger-Auslöseposition bewegt wird. In der entsprechenden Stoppposition des Fisches 9 werden die Schlachtwerkzeuge 31 1 , 321 in Betrieb gesetzt. Unmittelbar nach dem Schlachtvorgang wird das Trigger-Anschlagelement 43 in Richtung von dem Fischkopf 90 weg in eine aufgesteuerte Freigabeposition geschwenkt. Die zugehörige Schwenk-Winkelposition ist in Fig. 2B dargestellt. Das Fisch-Positionsstellglied 7 ist im Ausführungsbeispiel zum Einstellen der Basisposition für den großen Fisch 9 vollständig in den Aufnahmeraum 72 eingefahren.

Der Trigger-Körper 41 weist ein Lagerelement 81 auf, das in Fig. 2 und 3 als Lagerstab oder Lagerplatte am rückwärtigen Ende des Trigger-Körpers 41 angeordnet ist. Das Lagerelement 81 ist derart eingerichtet und ausgebildet, dass die Triggerbaueinheit 8 in einem Lager 42 der Fisch-Betäubungsvorrichtung 1 zum Verschieben längs des Trigger-Auslösewegs gelagert wird. Das Lager 42 ist stationär an dem nicht dargestellten Vorrichtungsrahmen angeordnet.

Der Auslöseweg ist konstant eingestellt, wobei die zugehörige Auslösebewegung en- det, wenn der Trigger-Körper 41 einen Sensor oder Initiator 46 erreicht, der mit der Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 verbunden ist und mittels dieser das Auslösen des Schlachtmittels, nämlich im Ausführungsbeispiel des Betäubungsmittels 31 und des Ausblutemittels 32 bewirkt. Die zugehörigen Steuerverbindungen sind in Fig. 1 mit 51 , 52 und 53 bezeichnet. Man erkennt, dass die Auslösebewegung des Positionierelements 21 1 von einer Anfangsposition in eine Endposition sowie die Verstellbewegung des Positionierelements 21 1 zum gesteuerten Bewegen des Positionierelements 21 1 in seine Basisposition mittels des Fisch-Positionsstellgliedes 7 längs einer gemeinsamen geraden Bewegungslinie durchgeführt werden. Der Anschlag-Aktuator 45 kann so betrieben und/oder gestaltet werden, dass die Trigger-Auslösebewegung in Verbindung mit einer Dämpfungsbewegung erfolgt. Die Trigger-Auslösebewegung kann der Dämp- fungsbewegung zeitlich folgen. Diese Bewegungen können sich auch überlagern.

Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird das Ende der Auslösebewegung bzw. des Auslösewegs durch einen Endschalter bestimmt und bewirkt. Dieser weist einen doppelar- migen AuslöseVSchalthebel auf. Eine Linearbewegung D des Trigger-Körpers 41 wird in eine Schwenkbewegung P des Auslösehebels umgesetzt, der gegen rückstellende Federkraft in eine definierte Endlage geschwenkt wird, die mittels des Sensors und Initiators 46 festgestellt wird. Die Erfindung ist, auch nicht im Ausführungsbeispiel, auf eine solche Einrichtung zum Bestimmen und Erfassen des Auslöseweges zum Initiieren der Steuerung und des Betriebs der genannten Einrichtungen und Mittel be- schränkt. Jede andere Einrichtung, die die Auslösebewegung einrichtet und erfasst und die Triggereinrichtung bzw. den Trigger-Körper 41 am Ende des Auslöseweges wieder in die Anfangsposition zurücksetzt, kann vorgesehen werden. In Fig. 1 ist die Lagerung der Triggerbaueinheit 8 schematisch bei 420 angedeutet. Ein in Fig. 2 und 3 an der rückwärtigen Seite der Triggerbaueinheit 8 angeordneter Griff zum manuellen Auslö- sen der Triggereinrichtung 4 ist in Fig. 1 nicht dargestellt.

Die Fig. 3A stellt den Fall dar, dass ein relativ kleiner Fisch bzw. ein relativ kleiner Fischkopf 90 mittels der Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 festgestellt worden ist. Das Trigger-Anschlagelement 43, das das Positionierelement 21 1 bildet, befindet sich in einer Schwenk-Winkelposition an der Schwenkachse 450, die gleich der Schwenkposition in Fig. 2A ist und die vorteilhaft bis zur Trigger-Endposition bzw. zur Stoppposition des Fisches 9 beibehalten wird. Auch die Freigabeposition (Schwenk-Winkelstellung) gemäß Fig. 3B ist gleich der Stellung in Fig. 2B. Der wesentliche Unterschied zwischen den Fig. 2 und 3 besteht darin, dass in den Fig. 3 das Fisch-Positionsstell- glied 7 mittels des gesteuerten Stellglied-Aktuators 75 relativ weit ausgefahren ist, so dass der Fisch-Aufnahmeraum 12 mit dieser Basisposition entsprechend verkürzt wird, so dass auch der erfasste kleine Fischkopf positionsgenau an dem Schlachtmittel 3 zu liegen kommt. Im Übrigen trifft die Ablauf- und Funktionsbeschreibung zu Fig. 2 gleichermaßen auf Fig. 3 zu. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 mit einem Winkelkodierer 61 ausgestattet, der die Fischgröße oder Kopfgröße erfasst und in einen geeigneten Steuerwert umsetzt, mit dem die Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 über eine Steuerverbindung 601 beaufschlagt wird. Die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 kann durch jede andere geeignete Fischgrößen-Erfassungseinrichtung er- setzt werden. Der Fisch kann auch gewogen werden. Die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 ist derart stromaufwärts des Fisch-Aufnahmeraums 12 angeordnet und/oder mit einer Wegverfolgung verbunden, dass der erfasste Fisch-Größenwert jeweils dem zugehörigen, in den Fisch-Aufnahmeraum 12 gelangenden Fisch 9 zugeordnet wird. Im Ausführungsbeispiel weist die Fischgrößen-Erfassungseinrichtung 6 stromaufwärts des Winkelkodierers 61 am Eingang der Fisch-Betäubungseinrichtung 1 auch eine Überwachungseinrichtung 62 auf, die mit einem schwenkbaren Gatter ausgestattet und über eine Steuerleitung 602 mit der Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 verbunden ist. Mittels dieser Einrichtung wird sichergestellt, dass die Fische 9 vereinzelt zugeführt werden, so dass sie mit Abstand aufeinander folgen. Anstelle oder zusätzlich zu dem Winkelko- dierer 61 kann das Gatter mit einem Mittel wie einem Winkelkodierer zum Erfassen der Fischgröße eingerichtet sein.

Die beschriebene Endposition des Trigger-Anschlagelements 43 bzw. des Positionierelements 21 1 am Ende der Auslösebewegung bestimmt die eigentliche Stoppposition des Fisches 9 in dem Fisch-Aufnahmeraum 12. Wie bereits beschrieben, wird einerseits das Betäubungsmittel 31 und andererseits anschließend, üblicherweise nach wenigen Millisekunden, das Ausblutemittel 32 ausgelöst. Der auf diese Weise geschlachtete Fisch 9 gelangt dadurch in einen Fisch-Abführraum oder -Abführweg 13, dass das Freigabeelement 212 zum Öffnen des Fisch-Aufnahmeraums 12 über eine nicht darge- stellte Steuerleitung mittels der Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 ausgelöst wird. Im Übrigen stellt die beschriebene Freistellung des Trigger-Anschlagelements 43 mittels des gesteuerten Anschlag-Aktuators 45 sicher, dass der geschlachtete Fisch 9 zuverlässig frei kommt, ohne dass er an dem Trigger-Anschlagelement 43 hängen bleibt. Die Vorrichtungs-Steuereinrichtung 5 ist mit an sich üblichen Komponenten einer Computereinrichtung und elektronischen Steuerung, gegebenenfalls in Verbindung mit Steuerschaltungen wie Pneumatik-Steuerschaltungen, derart eingerichtet, dass sämtliche Einrichtungen und Mittel unmittelbar nach ihrer Betätigung in den Ausgangszustand zurückgesetzt werden, so dass der Fisch-Aufnahmeraum 12 zur Aufnahme und Bearbeitung des nächsten Fisches 9 bereit ist. Vorteilhaft wird die Vorrichtungs-Steuer- Schaltung 5 mit einer programmierbaren Logik (PLC) ausgestattet. Insbesondere wird die Fisch-Größenerfassung und die Steuerung für unterschiedliche Fischarten und/ oder in Anpassung auf Charakteristika von Körpergeometrie und/oder Gewicht programmiert.