PATENTANSPRüCHE
1. Beschlag für ein Festflügelfenster, der in den Rahmenteil eines Blendrahmens einzubringen ist, gekennzeichnet durch
einen im Querschnitt U-formigen Korpus (10), einer in den beiden Schenkeln (12,
14) des Korpus (10) gerührten Gewindeschraube (16) und einer mit einer Gewin- debohrung versehenen, verschwenkbaren Zunge (18), die in der einen Position von dem Korpus (10) aufgenommen wird und sich in der anderen Position von dem Korpus (10) weg erstreckt.
2. Beschlag für Festflügelfenster, der in den Rahmenteil eines Blendrahmens einzubringen ist, gekennzeichnet durch einen im Querschnitt Z-förmigen Korpus (10), einer in den beiden Schenkeln (12, 14) des Korpus (10) schräg geführten Gewinde- schraube (16) und einer mit einer schräg verlaufenden Gewindebohrung versehenen, verschwenkbaren Zunge (18), die in der einen Position von dem Korpus (10) aufgenommen wird und sich in der anderen Position von dem Korpus (10) weg erstreckt.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein in der Beschlagsnut des zugehörigen Festflügels eingebrachten, mit der Zunge (18) zusammenwirkenden Winkel. |
Beschlag für ein Festflügelfenster
Die Erfindung betrifft einen Beschlag für ein Festflügelfenster, der dauerhaft in den
Rahmenteil eines Blendrahmens einzubringen ist.
Festflügelfenster, die dauerhaft in den Rahmenteil eines Blendrahmens einzubringen sind, sind vorzugsweise mit einem Beschlag versehen, der es ermöglicht, dass Festflügelfenster fest in den Rahmenteil eines Blendrahmens einzubringen, wobei der Beschlag ein Entfernen des Festflügelfensters, etwa zu dessen Putzen, ermöglicht.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag für ein Festflü- gelfenster zu schaffen, der das Einbringen des Festflügelfensters in den Rahmenteil eines Blendrahmens, aber auch das Lösen des Festflügelfensters von dem Blendrahmen ermöglicht.
Bei einer ersten Ausführungsform wird diese Aufgabe gelöst durch einen Quer- schnitt U-förmigen Korpus, eine in den beiden Schenkeln des Korpus geführten
Gewindeschraube und einer mit einer Gewindebohrung versehenen, verschwenkbaren Zunge, die in der einen Position von dem Korpus aufgenommen wird und sich in der anderen Position von dem Korpus weg erstreckt.
Bei einer alternativen, bevorzugten Ausführungsform ist der Beschlag gekennzeichnet durch eine im Querschnitt Z-förmigen Korpus, einer in den beiden Schenkeln des Korpus schräg verlaufenden Gewindeschraube und einer mit einer schräg verlaufenden Gewindebohrung versehenen, verschwenkbaren Zunge, die in der einen Position von dem Korpus aufgenommen wird und sich in der anderen Position von dem Korpus weg erstreckt.
Bei beiden Ausfuhrungsformen kann der Beschlag weiter einen in der Beschlagsnut des zugehörigen Festflügels eingebrachten, mit der Zunge zusammenwirkenden Winkel versehen sein.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ausführungsform des ersten
Ausführungsbeispiels in einer Draufsicht,
Fig. 2 eine Darstellung der ersten Ausführungsform in einer seitlichen Ansicht,
Fig. 3 eine Darstellung der ersten Ausführungsform in einer Schnittdarstellung,
Fig. 4 eine Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel in einer
Draufsicht,
Fig. 6 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 7 eine andere seitliche Darstellung des zweiten
Ausführungsbeispiels, und
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung des zweiten
Ausführungsbeispiels.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist der Korpus 10 im Querschnitt U-förmig, die Gewindeschraube 16 verläuft rechtwinklig zu den Schenkeln 12, 14 des Korpus 10.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Korpus im Querschnitt Z-förmig, die Gewindeschraube 16 verläuft schräg durch die beiden Schenkel 12, 14, die Gewin-
debohrung in der Zunge 18 ist entsprechend schräg ausgebildet, so dass die Zunge 18 in einer zu der Ebene der Schenkel 12, 14 des Korpus parallelen Ebene verläuft.
Der Beschlag wird in das Rahmenteil des Blendrahmens des Festflügelfensters ein- gebracht, bei dem ersten Ausfuhrungsbeispiel in eine Fräsung, bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel bevorzugt in eine Bohrung. Der Schraubenkopf ist von außen durch ein kleines in den Blendrahmen eingebrachtes Loch zugänglich.
Bei einem Verdrehen der Gewindeschraube nach links (unter der Annahme eines Rechtsgewindes) wird die Gewindeschraube 16 aus einer ersten Position, in der sie von dem Korpus aufgenommen wird, aufgrund der Gewindereibung nach außen austreten, bis sie die zweite Position erreicht, in der sie sich von dem Korpus 10 weg erstreckt, die zweite Position erreicht hat. Bei einem weiteren Drehen wird die
Zunge 18 gegen die Beschlagsnut in dem zugehörigen Festflügel andrücken (ggf. gegen einen in die Beschlagsnut eingebrachten Winkel, das Festflügelfenster wird in den Blendrahmen eingezogen.
Bei Lösen des Festflügelfensters aus dem Blendrahmen dagegen ist die Gewinde- schraube im Uhrzeigersinn zu drehen, die Zunge 18 löst sich von der Beschlagsnut (ggf. von dem in die Beschlagsnut eingebrachten Winkel), bei einem weiteren Drehen verschwenkt die Zunge 18 wieder in den Korpus 10, das Festflügelfenster kann aus dem Blendrahmen entnommen werden.
