Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
FIXING PLATE, FIXING ARRANGEMENT COMPRISING THE FIXING PLATE AND THE USE OF SAID FIXING PLATE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/078474
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fixing plate (1) for fixing a component (2) to a printed circuit board (3) which is provided with indentations (4) that separate the direct connections between the fixing points of the printed circuit board and the fixing points of the component, said last points pertaining to the fixing plate (1). The invention also relates to a fixing arrangement comprising the fixing plate (1). The invention further relates to the use of said fixing plate (1). A soldering star electrolyte capacitor having high fatigue strength under oscillation stresses can be produced by means of the indentations (4) in the soldering star. Said capacitor can especially be used in the automobile field in an advantageous manner.

More Like This:
Inventors:
Will, Norbert (Normannenweg 16 Heidenheim, 89522, DE)
Hebel, Rainer (Wieselweg 19 Heidenheim, 89518, DE)
Minihoffer, Rudolf (Frauentalstrasse 50 Königsbronn, 89551, DE)
Application Number:
PCT/DE2001/000911
Publication Date:
October 18, 2001
Filing Date:
March 09, 2001
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
EPCOS AG (St.-Martin-Strasse 53 München, 81541, DE)
Will, Norbert (Normannenweg 16 Heidenheim, 89522, DE)
Hebel, Rainer (Wieselweg 19 Heidenheim, 89518, DE)
Minihoffer, Rudolf (Frauentalstrasse 50 Königsbronn, 89551, DE)
International Classes:
H05K7/12; H01G2/06; H01G9/00; H05K3/30; (IPC1-7): H05K3/30; H01G2/06
Foreign References:
DE19654382A11998-06-25
US5880926A1999-03-09
US4480289A1984-10-30
US4902237A1990-02-20
US5573172A1996-11-12
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 191 (E - 1068) 16 May 1991 (1991-05-16)
Attorney, Agent or Firm:
EPPING HERMANN & FISCHER GBR (Postfach 12 10 26 München, 80034, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Befestigungsplatte (1) zur Befestigung eines Bauelements (2) auf einer Leiterplatte (3) mit an Leiterplattenbefestigungspunkten angeordneten Mitteln zur starren Befestigung der auf einer Seite der Befestigungsplatte (1) anzuordnenden Leiterplatte (3) und mit an Bauelementbefestigungspunkten angeordneten Mit teln zur starren Befestigung des auf einer Seite der Lei terplatte (3) anzuordnenden Bauelements (2), die einen Einschnitt (4) aufweist, der die direkte Ver bindung zwischen einem Leiterplattenbefestigungspunkt und einem benachbarten Bauelementbefestigungspunkt trennt.
2. Befestigungsplatte nach Anspruch 1, bei der die Mittel zur starren Befestigung der Leiter platte (3) aus der Plattenebene hervorstehende Stifte (5) sind.
3. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Mittel zur starren Befestigung des Bauele ments (2) für das Aufschweißen eines Metalls geeignete Schweißflächen (6) sind.
4. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 3, die elektrisch leitfähig ist.
5. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 4, die aus Metall besteht.
6. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 5, die federelastisch ist.
7. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 6, bei der der Einschnitt (4) vom Rand der Befestigungsplat te (1) ausgeht.
8. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 7, bei der der Einschnitt (4) in Richtung auf den Schwer punkt (7) der Befestigungsplatte (1) verläuft.
9. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 8, bei der der Einschnitt (4) eine flächige Ausnehmung (8) in der Befestigungsplatte (1) bildet.
10. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 9, bei der der Einschnitt (4) frei von Ecken ist.
11. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 10, die die Form einer Kreisscheibe aufweist.
12. Befestigungsplatte nach Anspruch 11, die ein Mittelloch (9) aufweist.
13. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 12, die mehrere Einschnitte (4) aufweist, die alle direkten Verbindungen zwischen einem Leiterplattenbefestigungs punkt und einem Bauelementbefestigungspunkt trennen.
14. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 13, die auf der Seite, auf der das Bauelement (2) anzuordnen ist, ein Dämpfungselement (10) für mechanische Schwingun gen aufweist.
15. Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 14, die auf der Seite, auf der die Leiterplatte (3) anzuord nen ist, ein Dämpfungselement (10) für mechanische Schwingungen aufweist.
16. Befestigungsanordnung mit einer Befestigungsplatte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, einem Bauelement (2) und einer Leiterplatte (3), bei der die Leiterplatte (3) auf einer Seite der Befe stigungsplatte (1) angeordnet und an Leiterplattenbefe stigungspunkten starr mit der Befestigungsplatte (1) ver bunden ist, bei der das Bauelement (2) auf einer Seite der Befesti gungsplatte (1) angeordnet und an Bauelementbefestigungs punkten starr mit der Befestigungsplatte (1) verbunden ist und bei der die Befestigungsplatte (1) einen Einschnitt (4) aufweist, der die direkte Verbindung zwischen einem Lei terplattenbefestigungspunkt und einem benachbarten Bau elementbefestigungspunkt trennt.
17. Befestigungsanordnung nach Anspruch 16, bei der die Befestigungsplatte (1) ein Dämpfungselement (10) für mechanische Schwingungen auf die Leiterplatte (3) drückt.
18. Befestigungsanordnung nach Anspruch 16 oder 17, bei der das Bauelement (2) ein Dämpfungselement (10) für mechanische Schwingungen auf die Befestigungsplatte (1) drückt.
19. Befestigungsanordnung nach Anspruch 16 bis 18, bei der das Bauelement (2) ein Metallgehäuse (11) auf weist, das mit der Befestigungsplatte (1) verschweißt ist und bei dem die Befestigungsplatte (1) mittels Stiften (5) mit der Leiterplatte (3) verlötet ist.
20. Befestigungsanordnung nach Anspruch 19, bei der das Bauelement (2) einen Kontaktstift (12) auf weist, der durch ein Mittelloch (9) in der Befestigungs platte (1) ragt und mit der Leiterplatte (3) verlötet ist.
21. Verwendung der Befestigungsplatte nach Anspruch 1 bis 15 zur Befestigung eines Kondensators auf einer Leiterplatte (3), die zum Einbau in unmittelbarer Nähe des Verbren nungsmotors eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist.
Description:
Beschreibung Befestigungsplatte, Befestigungsanordnung mit der Befesti- gungsplatte und Verwendung der Befestigungsplatte Die Erfindung betrifft eine Befestigungsplatte zur Befesti- gung eines Bauelements auf einer Leiterplatte mit an Leiter- plattenbefestigungspunkten angeordneten Mitteln zur starren Befestigung der auf einer Seite (Ober-oder Unterseite) der Befestigungsplatte anzuordnenden Leiterplatte und mit an Bau- elementbefestigungspunkten angeordneten Mitteln zur starren Befestigung des auf einer Seite (Ober-oder Unterseite) der Befestigungsplatte anzuordnenden Bauelements. Ferner betrifft die Erfindung eine Befestigungsanordnung mit der Befesti- gungsplatte. Darüber hinaus betrifft die Erfindung die Ver- wendung der Befestigungsplatte.

Es sind Befestigungsplatten der eingangs genannten Art be- kannt, bei denen die Leiterplattenbefestigungspunkte mit den Bauelementbefestigungspunkten direkt über die Befestigungs- platte verbunden sind. Daraus resultiert eine weitgehend starre Verbindung der Befestigungspunkte.

Die bekannten Befestigungsplatten haben den Nachteil, daß me- chanische Schwingungen von der Leiterplatte über die Befesti- gungsplatte direkt auf das Bauelement übertragen werden. Auf- grund der direkten Verbindung zwischen den Befestigungspunk- ten wird diese Schwingung kaum gedämpft. Dies kommt besonders dort zum Tragen, wo die Leiterplatte mit dem auf ihr montier- ten Bauelement in schwingende Systeme, beispielsweise Ver- brennungsmotoren von Kraftfahrzeugen, eingebaut wird. Die hieraus resultierende Schwingungsbelastung kann das Bauele- ment beschädigen oder sogar ganz zerstören.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Befesti- gungsplatte bereit zu stellen, die die Übertragung von mecha-

nischen Schwingungen von der Leiterplatte auf das Bauelement weitgehend vermeidet.

Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch eine Befestigungsplat- te nach Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, eine Befestigungsanordnung mit der Befestigungs- platte sowie eine Verwendung der Befestigungsplatte sind den weiteren Ansprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung gibt eine Befestigungsplatte zur Befestigung eines Bauelements auf einer Leiterplatte an, die Mittel zur starren Befestigung der Leiterplatte auf der Befestigungs- platte aufweist. Diese Mittel sind an Leiterplattenbefesti- gungspunkten angeordnet. Die Leiterplatte ist zur Befestigung auf einer Seite der Befestigungsplatte anzuordnen. Ferner weist die erfindungsgemäße Befestigungsplatte Mittel zur starren Befestigung des Bauelements auf der Befestigungsplat- te auf. Diese Mittel sind an Bauelementbefestigungspunkten angeordnet. Das Bauelement ist zur Befestigung auf der Befe- stigungsplatte auf einer Seite der Befestigungsplatte anzu- ordnen. Ferner weist die Befestigungsplatte einen Einschnitt auf, der die direkte Verbindung zwischen einem Leiterplatten- befestigungspunkt und einem direkt benachbarten Bauelementbe- festigungspunkt trennt.

Die Befestigung des Bauelements bzw. der Leiterplatte auf der Befestigungsplatte kann beispielsweise durch Löten oder Schweißen erfolgen. Die erfindungsgemäße Befestigungsplatte hat den Vorteil, daß durch den Einschnitt die Biegesteifig- keit der Befestigungsplatte reduziert wird, wodurch die Befe- stigungsplatte die evtl. von der Leiterplatte zugeleitete Schwingungsenergie wenigstens teilweise selbst aufnehmen kann. Die Schwingungsenergie wird also nicht mehr über die direkte Verbindung zwischen einem Leiterplattenbefestigungs- punkt und einem benachbarten Bauelementbefestigungspunkt von der Leiterplatte auf das Bauelement übertragen.

Die reduzierte Übertragung von Schwingungsenergie von der Leiterplatte auf das Bauelement hat den Vorteil, daß die Be- festigung des Bauelements auf der Befestigungsplatte, bei- spielsweise eine Schweißstelle, entlastet wird. Diese Befe- stigungsstellen werden nicht mehr so schnell zerstört.

Ferner hat die erfindungsgemäße Befestigungsplatte den Vor- teil, daß durch die reduzierte Übertragung von Schwingungen von der Leiterplatte auf das Bauelement auch das Bauelement selbst bzw. im Bauelement befindliche schwingungsempfindliche Komponenten entlastet werden.

Die Befestigung der Befestigungsplatte auf der Leiterplatte kann beispielsweise durch aus der Plattenebene hervorstehende Stifte der Leiterplatte erfolgen. Diese Stifte werden durch entsprechende Löcher in der Leiterplatte gesteckt und dort verlötet.

Die Befestigung des Bauelements auf der Befestigungsplatte kann vorteilhaft durch Schweißen erfolgen. Deshalb ist eine Befestigungsplatte besonders vorteilhaft, bei der an den Bau- elementbefestigungspunkten für das Aufschweißen eines Metalls geeignete Schweißflächen angeordnet sind.

Des weiteren ist eine Befestigungsplatte besonders vorteil- haft, die elektrisch leitfähig ist. Zusammen mit einer weite- ren elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen Befestigungs- platte und Leiterplatte, beispielsweise mit Hilfe der oben genannten Stifte, die leitfähig sein können, kann dadurch ein zweipoliger elektrischer Kontakt zwischen Leiterplatte und Bauelement durch die Befestigung realisiert werden.

Eine solche elektrisch leitfähige Befestigungsplatte kann beispielsweise dadurch realisiert werden, daß die Befesti- gungsplatte aus Metall gefertigt wird. Als Metalle kommen beispielsweise Kupfer oder auch ein Nickel-Eisen- Federmaterial in Betracht.

Des weiteren ist eine Befestigungsplatte besonders vorteil- haft, die federelastisch ist, da sie besonders gut dazu ge- eignet ist, von der Leiterplatte ausgehende Schwingungen auf- zunehmen und zu dämpfen.

Der Einschnitt der Befestigungsplatte ist dann besonders leicht durch einfaches Einschneiden zu realisieren, wenn er vom Rand der Befestigungsplatte ausgeht. Des weiteren ist ei- ne Befestigungsplatte besonders vorteilhaft, bei der der Ein- schnitt in Richtung auf den Schwerpunkt der Befestigungsplat- te verläuft. Eine solche Befestigungsplatte hat den Vorteil, daß mit dem Einschnitt auch der Transport der mechanischen Schwingungsenergie in Richtung auf den Schwerpunkt, bei- spielsweise den Mittelpunkt, der Befestigungsplatte verläuft.

Dadurch wird ein möglichst großer Teil der bzw. nahezu die ganze Befestigungsplatte in den Schwingungsvorgang einbezo- gen, wodurch die Dämpfungseigenschaften noch weiter verbes- sert werden.

Durch den Verlauf des Einschnitts in Richtung auf den Schwer- punkt der Befestigungsplatte wird außerdem erreicht, daß eine Schwingung, um von einem Leiterplattenbefestigungspunkt zu dem durch den Einschnitt davon getrennten benachbarten Bau- elementbefestigungspunkt zu gelangen, zuerst in den inneren Teil der Befestigungsplatte laufen muß. Durch diesen langen Laufweg wird zusätzlich die Dämpfung der Befestigungsplatte verbessert.

Ferner ist eine Befestigungsplatte besonders vorteilhaft, bei der der Einschnitt eine flächige Ausnehmung in der Befesti- gungsplatte bildet. Eine solche flächige Ausnehmung kann bei- spielsweise durch Einschneiden der Befestigungsplatte vom Rand her in Richtung Schwerpunkt der Befestigungsplatte und durch Herausführung des Einschnitts vom Inneren der Befesti- gungsplatte zurück zum Rand der Befestigungsplatte realisiert werden. Eine solche flächige Ausnehmung hat den Vorteil, daß

kein Verkanten der durch den Einschnitt gebildeten Randab- schnitte der Befestigungsplatte möglich ist, da die Kanten voneinander beabstandet sind. Somit kann die Befestigungs- platte ungehindert schwingen und die von der Leiterplatte ge- lieferte Schwingungsenergie optimal aufnehmen.

Für einen Einschnitt, der von einem Punkt am Rand der Befe- stigungsplatte ins Innere der Befestigungsplatte verläuft und von dort auf einen anderen Punkt am Rand der Befestigungs- platte zurückgeführt ist, ist es besonders vorteilhaft, wenn der Einschnitt frei von Ecken ist. Ein solcher runder Ein- schnitt hat den Vorteil, daß keine Punktbelastung des von dem Einschnitt gebildeten Randes der Befestigungsplatte auftritt.

Eine solche Punktbelastung würde auftreten an Stellen, an de- nen der Einschnitt Ecken aufweist. Diese fehlende Punktbela- stung der Befestigungsplatte verhindert auch ein Brechen der Befestigungsplatte bei besonders hohen Schwingungsamplituden.

Ferner ist eine Befestigungsplatte besonders vorteilhaft, die die Form einer Kreisscheibe aufweist. Eine solche Befesti- gungsplatte ist besonders vorteilhaft für die Befestigung zy- linderförmiger Bauelemente, wie beispielsweise gewickelte Kondensatoren, geeignet.

Des weiteren ist eine Befestigungsplatte besonders vorteil- haft, die ein Mittelloch aufweist. Durch dieses Mittelloch kann ein Kontaktstift des auf der Befestigungsplatte befe- stigten Bauelements geführt werden, der auf der anderen Seite der Befestigungsplatte mit der Leiterplatte kontaktiert wird.

Dadurch wird die elektrische Kontaktierung des Bauelements erheblich vereinfacht. Zudem bedeutet das Mittelloch in der Befestigungsplatte die Möglichkeit der Einsparung von Materi- al und Gewicht.

Des weiteren ist eine Befestigungsplatte besonders vorteil- haft, die mehrere Einschnitte aufweist. Mit Hilfe einer Viel- zahl von Einschnitten ist eine Befestigungsplatte realisier-

bar, bei der alle Verbindungen zwischen einem Leiterplatten- befestigungspunkt und einem benachbarten Bauelementbefesti- gungspunkt getrennt sind. Dadurch werden die schwingungsdämp- fenden Eigenschaften der Befestigungsplatte optimiert, da nun jeder Leiterplattenbefestigungspunkt von seinem direkt be- nachbarten Bauelementbefestigungspunkt entkoppelt ist.

Ferner hat eine solche Befestigungsplatte den Vorteil, daß die Biegesteifigkeit der Befestigungsplatte weiter reduziert ist. Dadurch kann die Befestigungsplatte noch mehr Schwin- gungsenergie aufnehmen.

Es ist darüber hinaus eine Befestigungsplatte besonders vor- teilhaft, die auf der Seite, auf der das Bauelement anzuord- nen ist, ein Dämpfungselement für mechanische Schwingungen aufweist. Durch die verminderte Biegesteifigkeit der Befesti- gungsplatte entsteht bei schwingender Leiterplatte eine star- ke Relativbewegung zwischen der Befestigungsplatte und der Leiterplatte einerseits und zwischen der Befestigungsplatte und dem Bauelement andererseits. Diese lokalisierte, starke Relativbewegung ist hervorragend dazu geeignet, mit Hilfe von Dämpfungselementen die Übertragung der Schwingung zwischen Leiterplatte und Bauelement zu reduzieren. Das auf der Befe- stigungsplatte angeordnete Dämpfungselement hat somit den Vorteil, daß durch mengenmäßig sehr beschränkten Einsatz von Dämpfungsmaterial ein großer schwingungsdämpfender Effekt er- zielt werden kann.

Ein Dämpfungselement kann auch vorteilhaft auf derjenigen Seite der Befestigungsplatte angeordnet sein, auf der die Leiterplatte anzuordnen ist. Auch hier ist eine effektive Dämpfung mechanischer Schwingungen leicht möglich. Einen noch besseren Schwingungsdämpfungseffekt erhält man, indem man auf beiden Seiten der Befestigungsplatte ein Dämpfungselement für mechanische Schwingungen anordnet.

Ferner gibt die Erfindung eine Befestigungsanordnung mit ei- ner Befestigungsplatte, einem Bauelement und einer Leiter- platte an, bei der die Leiterplatte auf einer Seite der Befe- stigungsplatte angeordnet und an Leiterplattenbefestigungs- punkten starr mit der Befestigungsplatte verbunden ist. Dar- über hinaus ist bei der erfindungsgemäßen Befestigungsanord- nung das Bauelement auf einer Seite der Befestigungsplatte angeordnet und an Bauelementbefestigungspunkten starr mit der Befestigungsplatte verbunden.

Zudem weist die Befestigungsplatte einen Einschnitt auf, der die direkte Verbindung zwischen einem Leiterplattenbefesti- gungspunkt und einem benachbarten Bauelementbefestigungspunkt trennt. Eine solche Befestigungsanordnung hat den Vorteil, daß die erfindungsgemäße Befestigungsplatte vorteilhaft ein- gesetzt wird zur Dämpfung von Schwingungen, die von der Lei- terplatte auf das Bauelement übertragen werden.

Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung kann besonders vorteilhaft ausgestaltet werden, indem zwischen der Befesti- gungsplatte und der Leiterplatte ein Dämpfungselement für me- chanische Schwingungen angeordnet ist, das die Befestigungs- platte auf die Leiterplatte drückt. Durch das Aufdrücken des Dämpfungselements auf die Leiterplatte ist gewährleistet, daß das Dämpfungselement sowohl die Befestigungsplatte als auch die Leiterplatte berührt, wodurch für eine optimale Schwin- gungsdämpfung gesorgt wird.

Ebenso kann vorteilhaft ein Dämpfungselement für mechanische Schwingungen zwischen dem Bauelement und der Befestigungs- platte angeordnet sein, wobei das Dämpfungselement vom Bau- element auf die Befestigungsplatte gedrückt wird. Auch hier wird ein direkter mechanischer Kontakt zwischen dem Dämp- fungselement und dem Bauelement einerseits und dem Dämpfung- element und der Befestigungsplatte andererseits garantiert.

Durch den direkten mechanischen Kontakt wird das Übertragen

von Schwingungsenergie auf das Dämpfungselement besonders er- leichtert.

Besonders vorteilhaft ist es darüber hinaus, zwischen Befe- stigungsplatte und Leiterplatte als auch zwischen Befesti- gungsplatte und Bauelement ein Dämpfungselement anzuordnen, wodurch die Schwingungsdämpfung nochmals verbessert wird.

Darüber hinaus ist eine Befestigungsanordnung besonders vor- teilhaft, bei der das Bauelement einen Kontaktstift aufweist, der durch ein Mittelloch in der Befestigungsplatte ragt und mit der Leiterplatte verlötet ist. Eine solche Befestigungs- anordnung hat den Vorteil, daß eine der elektrischen Kontak- tierungen des Bauelements besonders leicht ausgeführt werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein weiterer elek- trischer Kontakt des Bauelements mit der Leiterplatte über die Befestigungsplatte selbst vermittelt wird. Dazu ist es notwendig, daß die Befestigungsplatte elektrisch leitende Ei- genschaften aufweist.

Ferner ist es dafür notwendig, daß die starren Verbindungen zwischen dem Bauelement und der Befestigungsplatte einerseits sowie der Befestigungsplatte und der Leiterplatte anderer- seits elektrisch leitend ausgeführt sind. Dies kann bei- spielsweise durch Lot-bzw. Schweißverbindungen realisiert sein.

Ferner gibt die Erfindung die Verwendung der Befestigungs- platte zur Befestigung eines Kondensators auf einer Leiter- platte an. Dabei ist die Leiterplatte zum Einbau in unmittel- bare Nähe des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeuges vorge- sehen. Hier ist die Verwendung der Befestigungsplatte beson- ders vorteilhaft, weil die mechanischen Schwingungen des Mo- tors besonders wirkungsvoll gedämpft werden und nur zu einem sehr geringen Teil auf den Kondensator übertragen werden. Da- durch wird die Verbindung des Kondensators mit der Befesti- gungsplatte sowie der Kondensator selbst von den Schwingungen

verschont. Die erfindungsgemäße Befestigungsplatte ist insbe- sondere dafür geeignet, die hochfrequenten Schwingungen mit Frequenzen >1 kHz vom Kondensator fern zu halten.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei- spielen und den dazu gehörigen Figuren näher erläutert.

Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Befestigungsplatte in schematischer Draufsicht.

Figur 2 zeigt eine weitere beispielhafte erfindungsgemäße Be- festigungsplatte in schematischer Draufsicht.

Figur 3 zeigt beispielhaft eine erfindungsgemäße Befesti- gungsanordnung im schematischen Querschnitt.

Figur 4 zeigt beispielhaft eine weitere erfindungsgemäße Be- festigungsanordnung im schematischen Querschnitt.

Figur 1 zeigt eine Befestigungsplatte 1, die die Form einer runden Scheibe aufweist. Die Befestigungsplatte 1 weist in die Zeichenebene hinein gerichtete Stifte 5 auf, die zur Be- festigung der Befestigungsplatte 1 auf einer Leiterplatte dienen. Ferner weist die Befestigungsplatte 1 Schweißflächen 6 auf, die dazu geeignet sind, Metall auf der Befestigungs- platte 1 festzulöten. Dieses Metall kann beispielsweise das Metallgehäuse eines Bauelements sein. Ein Bauelement, das die Befestigungsplatte 1 mit auf einer Kreislinie liegenden Punk- ten berührt, wird mit Hilfe der entlang einer Kreislinie an- geordneten Schweißpunkte 13 auf der Befestigungsplatte 1 be- festigt.

Die Befestigungsplatte 1 weist Einschnitte 4 auf, die vom Rand der Befestigungsplatte 1 in Richtung auf den Schwerpunkt 7 der Befestigungsplatte 1 und von dort wieder zurück zum Rand der Befestigungsplatte 1 geführt sind. Durch diese Füh- rung des Einschnitte 4 werden in der Befestigungsplatte 1

Ausnehmungen 8 erzeugt. Die Einschnitte 4 sind dabei so ge- formt, daß sie über ihre gesamte Länge frei von Ecken sind.

Die Einschnitte 4 sind ebenso wie die Ausnehmungen 8 auf den Schwerpunkt 7 der Befestigungsplatte 1 hin orientiert, wo- durch eine optimale Entkopplung der Stifte 5 von den Schweiß- punkten 13 entsteht.

In der Mitte weist die Befestigungsplatte 1 ein Mittelloch 9 auf, durch das ein Kontaktstift eines über der Befestigungs- platte 1 anzuordnenden Bauelements ragen kann, der in der un- ter der Befestigungsplatte 1 anzuordnenden Leiterplatte ein- gesteckt und kontaktiert werden kann. Zusätzliche Trennungs- einschnitte 19 trennen je zwei Schweißpunkte 13.

Figur 2 zeigt eine ähnliche Befestigungsplatte 1 wie Figur 1.

Im Gegensatz zu der in Figur 1 dargestellten Befestigungs- platte 1 sind zwei benachbarte Schweißpunkte 13 nicht durch einen Trennungseinschnitt 19 voneinander getrennt, wodurch die Zahl der Einschnitte 4,19 und damit der Aufwand für ihre Herstellung gegenüber der in Figur 1 dargestellte Befesti- gungsplatte 1 reduziert ist.

Figur 3 zeigt ein als Elektrolyt-Kondensator ausgeführtes Bauelement 2, das mittels einer Befestigungsplatte 1 auf ei- ner Leiterplatte 3 montiert ist. Der Elektrolyt-Kondensator weist einen Kondensatorwickel 14 auf, der einerseits mit ei- nem Metallgehäuse 11 und andererseits mit einem Kontaktstift 12 kontaktiert ist. Das Metallgehäuse 11 kann beispielsweise aus Aluminium bestehen. Die Kontaktierung erfolgt dabei über Kontaktelemente 17. Der Kondensatorwickel 14 ist durch eine umlaufende Mittelsicke 18 im Metallgehäuse 11 relativ zum Me- tallgehäuse 11 in seiner Position fixiert, so daß er bei me- chanischen Schwingungen des Metallgehäuses nicht so leicht verrutscht, wodurch ein eventuelles Reißen der Kontaktelemen- te 17 verhindert wird.

Auf seiner der Befestigungsplatte 1 zugewandten Seite ist der Elektrolyt-Kondensator durch Dichtungselemente 15 gegen Aus- laufen des Elektrolyten und gegen in den Kondensator eindrin- gende Feuchtigkeit geschützt. Auf der Unterseite des Elektro- lyt-Kondensators ist ein umlaufender Vorsprung angeordnet, der an Schweißpunkten 13 mit der Befestigungsplatte 1 starr verbunden ist. Die Befestigungsplatte 1 ist mit Stiften 5 versehen, die in die Löcher einer Leiterplatte 3 mittels Lot 16 gelötet sind.

Die Befestigungsplatte 1 kann beispielsweise aus einem elek- trisch leitfähigen Material bestehen, so daß durch die Stifte 5 eine elektrische Kontaktierung des Elektrolyt-Kondensators mit der Leiterplatte 3 gewährleistet ist. Die zweite Kontak- tierung der Leiterplatte 3 mit dem Elektrolyt-Kondensator wird durch den Kontaktstift 12, der ebenfalls in die Leiter- platte 3 gelötet ist, bewerkstelligt.

Die Befestigungsplatte 1 weist ein Mittelloch 9 auf, durch das der Kontaktstift 12 des Elektrolyt-Kondensators ragt. Am Rand des Mittellochs 9 ist ein Dämpfungselement 10 angeord- net, das beispielsweise als O-Ring aus einem Elastomer oder als Gummischeibe ausgeführt sein kann. Schwingungsversuche, bei denen die Leiterplatte 3 Beschleunigungen zwischen 20- und 30-facher Erdbeschleunigung ausgesetzt wurde, haben ge- zeigt, daß eine Befestigungsplatte 1, die gemäß Figur 1 aus- geführt ist, bewirkt, daß der Elektrolyt-Kondensator gegen- über der Befestigung mit einer Befestigungsplatte nach dem Stand der Technik eine 1,3-fach höhere Schwingungsbelastung aushält.

Figur 4 zeigt einen ähnlichen Elektrolyt-Kondensator wie Fi- gur 3, der mittels einer Befestigungsplatte 1 auf einer Lei- terplatte 3 montiert ist. Am Mittelloch 9 der Befestigungs- platte 1 ist ein Dämpfungselement 10 angeordnet, das sowohl den Elektrolyt-Kondensator als auch die Leiterplatte 3 be- rührt und das vom Elektrolyt-Kondensator auf die Leiterplatte

3 gedrückt wird. Dadurch ist eine optimale Schwingungsdämp- fung möglich, da das Dämpfungselement 10 auch die Befesti- gungsplatte 1 berührt, wodurch alle schwingenden Komponenten mechanischen Kontakt zum Dämpfungselement 10 haben und Schwingungsenergie auf das Dämpfungselement 10 übertragen können.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beispielhaft ge- zeigten Ausführungsformen, sondern wird in ihrer allgemein- sten Form durch Anspruch 1 und Anspruch 16 definiert.