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Patent Searching and Data


Title:
FLASHLIGHT HAVING A TAIL CAP SWITCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/060765
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a flashlight, comprising a flashlight housing (7) and a push-button switch, detent switch, or rotary switch (1) that is arranged in an end cap (6) and that has a switch housing (2), with which a first and a second contact element (4, 5) engage. According to the invention, the first contact element (4) is a leaf spring, which lies in a contact-closing manner directly against the electrically conductive flashlight housing or directly against the electrically conductive end cap detachably connected to the flashlight housing, wherein the second contact element (5) is designed outside the switch housing as a bent leaf spring and is connected directly to an electrical power supply.

Inventors:
OPOLKA, Rainer (Kronenstrasse 5-7, Solingen, 42699, DE)
Application Number:
DE2010/001345
Publication Date:
May 26, 2011
Filing Date:
November 19, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ZWEIBRÜDER OPTOELECTRONICS GMBH (Kronenstrasse 5-7, Solingen, 42699, DE)
OPOLKA, Rainer (Kronenstrasse 5-7, Solingen, 42699, DE)
International Classes:
F21V23/04; F21L4/02; F21Y101/02
Foreign References:
USRE38014E2003-03-04
FR1562969A1969-04-11
EP0311327A21989-04-12
US20070103896A12007-05-10
USRE38014E2003-03-04
Other References:
See also references of EP 2501993A1
Attorney, Agent or Firm:
VOMBERG, Friedhelm (Schulstrasse 8, Solingen, 42653, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Taschenlampe mit einem Taschenlampengehäuse (7) und einem in einer Endkappe (6) angeordneten Tast-, Rast- oder Drehschalter (1 ), der ein Schaltergehäuse (2) besitzt, in das ein erstes und ein zweites Kontaktelement (4, 5) eingreifen,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s

das erste Kontaktelement (4) eine Blattfeder ist, die unmittelbar an dem elektrisch leitenden Taschenlampengehäuse (7) oder unmittelbar an der elektrisch leitenden und mit dem Taschenlampengehäuse (7) lösbar verbundenen Endkappe (6) kontaktschließend anliegt, wobei das zweite Kontaktelement (5) außerhalb des Schaltergehäuses (2) als gebogene Blattfeder ausgebildet ist und unmittelbar mit einer Stromversorgung verbunden ist.

2. Taschenlampe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als Lichtquelle (11 ) eine Leuchtdiode (LED) und als Stromversorgung mindestens eine Batterie (8), insbesondere mindestens eine wiederaufladbare Batterie (8), vorgesehen ist.

3. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (7) in einem Führungsgehäuse (13) angeordnet ist, das Ausnehmungen (15, 16) besitzt, durch die die Kontakte (4,5) des Schalters (1 ) radial oder stirnseitig nach außen ragen, wo sie als Blattfedern ausgebildet sind und stromleitende Kontaktflächen bilden.

4. Taschenlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Führungsgehäuse (13) zweiteilig ausgestaltet ist und vorzugsweise aus zwei halbzylinderschalenförmigen Teilsegmenten besteht.

5. Taschenlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an

mindestens einer der Verbindungsflächen der Teilsegmente nutförmige Aus- nehmungen (15, 16) vorgesehen sind, in denen die Kontakte (4, 5) bei eingelegtem Schalter (1 ) liegen.

6. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsgehäuse (13) eine Ausnehmung besitzt, durch die im zusammengebauten Zustand ein Betätigungsknopf (112) zum Betätigen des Schalters (1 ) greift, wobei zwischen dem Betätigungsknopf (112) und dem Schalter (1 ) eine flexible Gummidichtung (113) angeordnet ist.

7. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsgehäuse (13) lösbar innerhalb der Endkappe (6) befestigt ist, wozu das Führungsgehäuse (13) vorzugsweise ein Außengewinde (17) und die Endkappe (6) vorzugsweise ein korrespondierendes Innengewinde besitzt, so dass das Führungsgehäuse (13) in die Endkappe (6) einschraubbar ist.

8. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kontaktelement (5) eine Ausnehmung (15) des Führungsgehäuses (13) durchgreift und an dessen Stirnseite (18) im zusammengebauten Zustand einen elektrischer Kontakt zu einem Pol (10) der Batterie (8) bildet.

9. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur stabilen Halterung das freie Ende des zweiten Kontakts (5) in einer L- förmigen Ausnehmung (114) innerhalb der Stirnseite (18) des Führungsgehäuses (13) angeordnet ist.

10. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kontaktelement (4) eine Ausnehmung (16) des Führungsgehäuses (13) durchgreift und im zusammengebauten Zustand einen elektrischen Kontakt zu dem Taschenlampengehäuse (7) bildet.

11. Taschenlampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (16) an der Stirnseite (18) des Führungsgehäuses (13) ausgebildet ist, wobei der erste Kontakt (4) als gebogene Blattfeder ausgestaltet ist und die Ausnehmung (16) durchgreift und der herausragende Teil des Kontaktes (4) den zylinderförmigen Mantel des Führungsgehäuses (13) stirnseitig zumindest teilweise umgreift, so dass ein Kontaktschluss zum Taschenlampengehäuse (7) besteht, das hierzu vorzugsweise einen sockeiförmigen Vorsprung (111 ) besitzt.

12. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kontaktelement (4) eine Ausnehmung (16) des Führungsgehäuses (13) durchgreift und im zusammengebauten Zustand einen elektrischen Kontakt zu der Endkappe (6) bildet.

13. Taschenlampe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (16) an der Mantelfläche des Führungsgehäuses (13) ausgebildet ist, wobei der erste Kontakt die Ausnehmung (16) durchgreift und auf einer kra- genförmigen Auflagefläche (23) liegt, die zumindest bereichsweise radial von der Manteloberfläche des Führungsgehäuses (13) absteht, so dass im zusammengebauten Zustand ein Kontaktschluss zur Endkappe (6) besteht, in der das Führungsgehäuse (13) lösbar fixiert ist.

14. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (1 ) ein axial bewegliches Betätigungselement (3) und/oder stirnseitig eine elektrisch leitende Kontaktplatte (22) besitzt, die mit beiden Kontaktelementen (4, 5) gleichzeitig verbindbar ist.

15. Taschenlampe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontaktelement (4,5) im Schaltergehäuse (2) als gebogene Blattfeder ausgebildet ist, die im entspannten Zustand von dem anderen Kontaktelement (5, 4) beabstandet ist, wobei beide Kontaktelemente (4, 5) durch das Betätigungselement (3) gegen den Druck der Blattfeder verbindbar sind.

16. Taschenlampe nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (3) ein Druck- oder Drehknopf ist, der gegen die Kraft einer Spiralfeder (21 ) axial bewegbar ist.

17. Taschenlampe nach einem Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (3) Rastelemente besitzt, so dass eine Tastfunktion oder eine permanente Schaltfunktion einstellbar ist.

Description:
Taschenlampe mit einem Endkappenschalter

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Taschenlampe mit einem Taschenlampengehäuse und einem in einer Endkappe angeordneten Tast-, Rast- oder Drehschalter, der ein Schaltergehäuse besitzt, in das ein erstes und ein zweites Kontaktelement eingreifen.

Es ist bekannt, einen Schalter in der Endkappe zu integriert, die auf das Taschenlampengehäuse aufgeschraubt wird, wobei die Batterie(n) bzw. die Akkumulatoren bei abgeschraubter Endkappe in das Taschenlampengehäuse eingeführt werden. Bei derartigen Taschenlampen ist das eine Kontaktelement des Schalters mit einer Spiralfeder verbunden, die einerseits die Batterien innerhalb der Taschenlampe fixiert und andererseits eine Verbindung mit einem Pol der Batterie bildet, so dass der Strom über die Spiralfeder fließt. Um im eingeschalteten Zustand einen geschlossenen Stromkreis zu schaffen, wird üblicherweise der andere Kontakt über die Endkappe geführt, so dass der elektrische Strom von dort aus weiter über das Gewinde oder andere Kontaktflächen über das Taschenlampengehäuse zur Lichtquelle fließt.

Nachteilig an den Schaltungsanordnungen, wie sie in herkömmlichen Taschenlampen realisiert sind, ist zum einen, dass der Strom über eine Vielzahl von Kontaktflä- chen geführt wird, wobei über jeder Kontaktfläche ein entsprechender Kontaktwiderstand abfällt. Darüber hinaus wird durch den Stromfluss innerhalb der Spiralfeder eine Selbstinduktionsspannung induziert, die dem eigentlichen Stromfluss entgegenwirkt. Beides führt dazu, dass über der Lichtquelle eine geringere Spannung abfällt, womit die Leuchtintensität der Lichtquelle deutlich sinkt.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Taschenlampe mit einem Schalter zu schaffen, bei der die Anzahl der Kontakte reduziert und der Stromfluss optimiert wird, insbesondere ein Stromfluss über eine Spiralfeder vermieden wird.

Diese Aufgabe wird durch die Taschenlame nach Anspruch 1 gelöst, bei der erfindungsgemäß das erste Kontaktelement eine Blattfeder ist, die unmittelbar an dem elektrisch leitenden Taschenlampengehäuse oder unmittelbar an der elektrisch leitenden und mit dem Taschenlampengehäuse lösbar verbundenen Endkappe kontaktschließend anliegt, wobei das zweite Kontaktelement außerhalb des Schaltergehäuses als gebogene Blattfeder ausgebildet ist und unmittelbar mit einer Stromversorgung verbunden ist. Hierdurch wird eine Vielzahl von Kontaktflächen vermieden. Insbesondere wird ein Kontakt zwischen einem Kontaktelement und der Kontaktfeder eingespart. Darüber hinaus wird der Strom nicht mehr über die Spiralfeder geführt, so dass keine Leistung aufgrund der relativ hohen Eigeninduktivität einer Spiralfeder verloren geht. Vorteilhafterweise geht durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weniger Leistung verloren, so dass diese der Lichtquelle zur Verfügung steht.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden sowie in den Unteransprüchen beschrieben.

Insbesondere ist nach einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass als Lichtquelle eine Leuchtdiode (LED) und als Stromversorgung mindestens eine Batterie oder ein Akkumulator, d.h. mindestens eine wiederaufladbare Batterie, vorgesehen ist. Gleichermaßen können auch - wie nach dem Stand der Technik bekannt - Batteriestapel aus mehreren in Serie geschalteten Batterien verwendet werden. Vor allem die Verwendung einer LED als Lichtquelle reduziert den Stromverbrauch, so dass zur Lichterzeugung mehr Energie zur Verfügung steht.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Schalter in einem Führungsgehäuse angeordnet ist, das Ausnehmungen besitzt, durch die die Kontakte des Schalters radial oder stirnseitig nach außen ragen, wo sie als Blattfedern ausgebildet sind und stromleitende Kontaktflächen bilden. Das Führungsgehäuse ist vorzugsweise als Kunststoffspritzgießteil ausgebildet, womit die Produktionskosten äußerst gering gehalten werden können. Das Führungsgehäuse ist bevorzugt zweiteilig ausgestaltet und besteht vorzugsweise aus zwei halbzylinderschalenförmi- gen Teilsegmenten. Um einen Schalter in ein Führungsgehäuse einzuführen, werden zunächst die Teilsegmente voneinander getrennt und der Schalter wird in einer Aus- nehmung innerhalb eines Teilsegmentes gelegt. Anschließend werden die Teilsegmente wieder zu einem Führungsgehäuse zusammengefügt, womit der Schalter innerhalb des Führungsgehäuses gelagert und gehalten ist. Damit die Kontakte des Schalters aus dem Führungsgehäuse herausgeführt werden können, um einen elektrischen Kontakt zu ermöglichen, sind nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an mindestens einer der Verbindungsflächen der Teilsegmente nut- förmige Ausnehmungen vorgesehen, in denen die Kontakte bei eingelegtem Schalter liegen. Bevorzugte Positionen der genannten Ausnehmungen werden später noch näher erläutert.

Das Führungsgehäuse besitzt vorzugsweise eine weitere Ausnehmung, durch die im zusammengebauten Zustand ein Betätigungsknopf greift, mit dem der Schalter betätigt wird. Der Betätigungsknopf ist dabei ein Bauteil der Endkappe, in der der Betätigungsknopf koaxial gelagert ist. Vorzugsweise ist zwischen dem Betätigungsknopf und dem Schalter eine flexible Gummidichtung angeordnet, womit der Schalter und die Kontakte staub- und feuchtigkeitsdicht gelagert sind.

Wie bereits angedeutet wurde, ist nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass das Führungsgehäuse lösbar innerhalb der Endkappe befestigt ist, wozu das Führungsgehäuse vorzugsweise ein Außengewinde und die Endkappe vorzugsweise ein korrespondierendes Innengewinde besitzt, so dass das Führungsgehäuse in die Endkappe einschraubbar ist. Alternativ hierzu könnte das Führungsgehäuse auch mittels einer Steck-, Rast- oder Bajonettverbindung mit der Endkappe verbunden sein. Hiermit wird eine stabile und leicht zu montierende Möglichkeit geschaffen, den Schalter innerhalb einer Endkappe sicher zu lagern. Bemerkenswert ist dabei die geringe Anzahl von verwendeten Bauteilen, da neben der Endkappe, dem zweiteiligen Führungsgehäuse sowie dem Schalter keine weiteren Bauteile eingesetzt werden müssen, um einen funktionsfähigen Endkappenschalter zu realisieren. Hierdurch sinken nicht nur die Materialkosten, sondern auch die Montagekosten. Um einen sicheren, störungsfreien und stromführenden Kontakt zu gewährleisten, müssen die Kontakte, die als Blattfedern aus dem Führungsgehäuse herausragen, mit stromleitenden Teilen der Taschenlampe verbunden werden. Prinzipiell sind hierfür zwei verschiedene Möglichkeiten vorgesehen, die sich im Wesentlichen durch die Ausgestaltung des ersten Kontaktelementes unterscheiden, ohne dass die vorliegende Erfindung hierauf beschränkt ist.

Bei beiden Ausführungsformen durchgreift das zweite Kontaktelement eine Ausnehmung des Führungsgehäuses und bildet an dessen Stirnseite im zusammengebauten Zustand einen elektrischen Kontakt zu einem Pol der Batterie oder des Akkumulators. Hierdurch wird einerseits vermieden, dass der Strom über eine Spiralfeder fließt, andererseits kann der als gebogene Blattfeder ausgestaltete Kontakt fest anliegend mit dem Pol verbunden werden. Zur stabilen Halterung des zweiten Kontaktelements ist dessen freies Ende vorzugsweise in einer L-förmigen Ausnehmung innerhalb der Stirnseite des Führungsgehäuses angeordnet. Alternativ hierzu kann die Blattfeder auch über eine kleine Schraube oder ein anderes Befestigungsmittel fixiert werden.

Nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform des ersten Kontaktelements durchgreift dieses eine Ausnehmung des Führungsgehäuses und bildet im zusammengebauten Zustand einen elektrischen Kontakt zu dem Taschenlampengehäuse. Hierzu ist die Ausnehmung an der Stirnseite des Führungsgehäuses ausgebildet, wobei der erste Kontakt als gebogene Blattfeder ausgestaltet ist und die Ausnehmung durchgreift und der herausragende Teil des Kontaktes den zylinderförmigen Mantel des Führungsgehäuses stirnseitig zumindest teilweise umgreift, so dass ein Kontakt- schluss zum Taschenlampengehäuse besteht, das hierzu vorzugsweise einen sockeiförmigen Vorsprung als Anlagefläche und elektrische Kontaktfläche besitzt. Dadurch, dass die Endkappe auf das Taschenlampengehäuse aufgeschraubt werden kann, kann der Druck, mit dem das erste Kontaktelement an den sockeiförmigen Vorsprung gedrückt wird, beliebig gewählt werden, so dass dort ein äußerst fester und sicherer Kontakt geschaffen wird. Zudem ergibt sich bei dieser Ausgestaltung der Vorteil, dass der Strom nicht über die Endkappe sondern direkt auf das Ta- schenlampengehäuse geführt wird, womit gegenüber herkömmlichen Taschenlampen eine Kontaktfläche, nämlich von der Endkappe auf das Taschenlampengehäuse, eingespart wird.

Nach einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erste Kontaktelement eine Ausnehmung des Führungsgehäuses durchgreift und im zusammengebauten Zustand einen elektrischen Kontakt zu der Endkappe bildet. Hierzu ist die Ausnehmung an der Mantelfläche des Führungsgehäuses ausgebildet, wobei der erste Kontakt diese Ausnehmung durchgreift und das aus der Ausnehmung herausragende Ende des Kontaktes auf einer kragenförmigen Auflagefläche liegt, die zumindest bereichsweise radial von der Manteloberfläche des Führungsgehäuses absteht, so dass im zusammengebauten Zustand ein Kontaktschluss zur Endkappe besteht, in der das Führungsgehäuse lösbar fixiert ist. Die Auflagefläche kann dabei als ringförmige Verlängerung der Stirnseite des Führungsgehäuses ausgebildet sein. Mit anderen Worten, das erste Kontaktelement wird zwischen einer Auflagefläche des Führungsgehäuses und der Endkappe eingeklemmt, so dass beim Einschrauben des Führungsgehäuses in die Endkappe ein sicherer Kontakt durch einen hohen Druck geschaffen wird. Zwar wird bei dieser Ausführungsform der Strom über die Endkappe geführt, womit eine weitere Kontaktfläche zwischen Endkappe und Taschenlampengehäuse in Kauf genommen wird, allerdings ist der erste Kontakt bei dieser Ausführungsform vor Staub und Dreck sicherer gelagert, so dass ein Batteriewechsel vor allem in staubigen und dreckigen Umgebungen mit geringen Risiken verbunden ist, die Kontaktfläche zu verunreinigen, womit der elektrische Kontakt unter Umständen gestört werden könnte.

Der Schalter besitzt ein einfaches Plastikgehäuse, aus dem neben den Kontaktelementen auch ein Betätigungselement hervorsteht. Nach einer bevorzugten

Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Betätigungselement axial beweglich ist und/oder stirnseitig eine elektrisch leitende Kontaktplatte besitzt, die mit beiden Kontaktelementen gleichzeitig verbindbar ist. Hierdurch wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, einen Druckschalter mit möglichst wenig Kontakten zu bilden. Alternativ hierzu kann ein Kontaktelement innerhalb des Gehäuse als gebogene Blattfeder ausgebildet sein, die im entspannten Zustand von dem anderen Kontaktelement beabstandet ist, wobei beide Kontaktelemente durch das Betätigungselement gegen die Kraft der Blattfeder verbindbar sind. Durch diese Maßnahme wird gegenüber der Alternativen mit einer Kontaktplatte ein weiterer Kontakt eingespart. In beiden alternativen Ausführungsformen ist allerdings vorteilhafter Weise vorgesehen, dass das Betätigungselement ein Druck- oder Drehknopf ist, der gegen die Kraft einer Spiralfeder axial bewegbar ist. Hierdurch wird das Betätigungselement im entspannten Zustand von den Kontakten beabstandet gehalten, so dass ein ungewolltes An- oder Ausschalten der Taschenlampe verhindert wird.

Schließlich sind nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung Rastelemente am Bestätigungselement vorgesehen, so dass eine Tastfunktion oder wahlweise eine permanente Schaltfunktion einstellbar ist. Hiermit wird nicht nur die Handhabbarkeit der Taschenlampe, sondern auch die Funktionalität erhöht.

Konkrete Ausführungsbeispiele sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Dabei zeigt:

Fig. 1a - g: einzelne Komponenten einer Taschenlampe sowie diese im zusammengebauten Zustand,

Fig. 2a - g: alternative Ausführungsformen einzelner Komponenten,

Fig. 3a, b: je eine Ausführungsform eines Schalters und

Fig. 4a, b: das Funktionsprinzip eines Schalters.

Der Schalter 1 , wie er bevorzugt in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung bzw. in der erfindungsgemäßen Taschenlampe verwendet wird, besitzt ein Gehäuse 2 sowie ein als Rast- oder Tastknopf ausgebildetes axial verschiebbares Betätigungselement 3. Ferner ist ein erstes Kontaktelement 4 sowie ein zweites Kontaktelement 5 vorgesehen, wobei beide Kontaktelemente 4, 5 als gebogene Blattfedern ausgebildet sein können (vgl. Fig. 1b). Ein solcher Schalter 1 wird mit den aus dem Gehäuse 2 herausragenden Kontaktelementen 4, 5 in eine Endkappe 6 integriert (vgl. Fig. 1f), die endseitig auf ein Taschenlampengehäuse 7 aufschraubbar ist (vgl. Fig. 1g). Innerhalb des Taschenlampengehäuses 7 befindet sich eine Batterie 8 mit den Polen 9, 10, wobei der Pol 10 mit dem zweiten Kontaktelement 5 verbunden ist. Um den Schalter sicher innerhalb der Endkappe 6 lagern zu können, wird dieser nach einer konkreten Ausführungsform von einem Führungsgehäuse 13 gehalten, das zweistückig ausgebildet ist. Fig. 1c zeigt eine Seitenansicht des Führungsgehäuses 13, während in Fig. 1d ein Querschnitt durch ein Führungsgehäuse

13 dargestellt ist. Der Schalter 1 wird mit gebogenen Kontakten 4,5 in eine Vertiefung

14 eines Teilsegmentes des Führungsgehäuses 13 gelegt. Dabei sind am Randbereich des Führungsgehäuses nutförmige Ausnehmungen 15, 16 ausgebildet, in denen die Kontakte 4, 5 liegen (Fig. 1e, Fig. 2e). Anschließend werden die beiden halb- schalenförmigen Teile des Führungsgehäuses 13 zusammengefügt, so dass der Schalter 1 hierin sicher gehalten ist. Das Führungsgehäuse 13 weist ein Außengewinde 17 auf, so dass es mit dem integrierten Schalter 1 in eine Endkappe 6 eingeschraubt werden kann (Fig. 1f, Fig. 2f). Diese Endkappe 6 wiederum wird mit einem Taschenlampengehäuse 8 zur fertigen Taschenlampe verbunden (Fig. 1g, Fig. 2g).

Wie bereits vorstehend erläutert wurde, sind für den Kontaktschluss zwischen dem ersten Kontaktelement 4 und dem Taschenlampengehäuse 7 im Wesentlichen zwei Möglichkeiten vorgesehen, die insbesondere in Fig. 1f, Fig. 1g und Fig. 2f dargestellt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1f ist die Ausnehmung 16 für das erste Kontaktelement 4 an der Stirnseite 18 des Führungsgehäuses 13 angeordnet. Das freie Ende des Kontaktelementes 4 umgreift den mantelförmigen Teil des Führungsgehäuses 13 teilweise (siehe Pfeil 19). Im zusammengebauten Zustand (Fig. 1g) wird das Kontaktelement 4 auf einen sockeiförmigen Vorsprung 111 innerhalb des Taschenlampengehäuses 7 gedrückt, womit ein elektrischer Kontaktschluss entsteht.

Bei der alternativen Ausführungsform (Fig. 2f) ist demgegenüber vorgesehen, dass die Ausnehmung 16 für den ersten Kontakt 4 mantelseitig des Führungsgehäuses 13 angeordnet ist, und im Anschluss hieran auf einer Auflagefläche 23 zum Liegen kommt. Beim Einsetzen des Führungsgehäuses 13 in die Endkappe 6 wird der erste Kontakt 4 zwischen Endkappe 6 und Anlagefläche 23 eingeklemmt, womit der elektrische Kontakt geschaffen ist (Pfeil 24).

Um das Innere der Taschenlampe sowie die Schaltungsanordnung vor eindringendem Dreck und Feuchtigkeit zu schützen, ist zwischen dem Führungsgehäuse 13 und dem Betätigungsknopf 1 12 eine Gummidichtung 1 13 angeordnet.

Die Schaltungsanordnung wird von der Batterie 8, dem Schalter 1 mit den Kontaktelementen 4, 5, dem Taschenlampengehäuse 7 und der Lichtquelle 1 1 gebildet. Für den Fall, dass innerhalb des Schalters nur ein Kontakt vorhanden ist, sind bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1g lediglich fünf Kontaktflächen 12i 2,3,4,5 ausgebildet. Bei einer Ausführungsform nach Fig. 2g kommt ein Kontakt 12 6 hinzu.

Je ein konkretes Ausführungsbeispiel eines Schalters 1 , wie er vorzugsweise in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung verwendet wird, zeigen die Fig. 3a, b. Das Betätigungselement 3 ist axial beweglich gelagert, wobei es von den Kontaktelementen 4, 5 durch die Kraft der Spiralfeder 21 auf Abstand gehalten wird. Das Betätigungselement 3 gemäß Fig. 3a besitzt stirnseitig eine Kontaktplatte 22, die bei der Betätigung des Betätigungselementes 3 auf die Kontaktelemente 4, 5 gedrückt wird, wobei der Stromkreis geschlossen wird. In dem anderen Ausführungsbeispiel ist das zweite Kontaktelement 5 innerhalb des Gehäuses 2 als Blattfeder ausgebildet, wobei die Kontaktelemente 4 und 5 mittels des Betätigungselementes 3 in Kontakt bringbar sind. Für das Ausführungsbeispiel, bei dem das zweite Kontaktelement 5 innerhalb des Gehäuses als Blattfeder ausgebildet ist, ist in den Fig. 4a und b der Betätigungsvorgang schematisch dargestellt.