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Patent Searching and Data


Title:
FLEXIBLE SHAFT WITH A CATCH AND METHOD FOR PRODUCING A FLEXIBLE SHAFT WITH A CATCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/157655
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a flexible shaft (1) with a spiral coil (3) arranged on a core (2) of the cable (1) and with a catch (4) arranged at one of the cable ends for transmitting force, for example to sliding roofs or cargo hold covers of motor vehicles. In order to further simplify the production of the flexible shaft (1), the invention proposes providing a bore (5) in the catch (4), with an inner section (7), in particular an internal screw thread, corresponding to the spiral coil (3).

Inventors:
SCHERLE, Artur (Sudetenstraße 10, Wetzlar - Münchholzhausen, 35581, DE)
REINHARDT, Günter (Nordring 32, Wehrdorf, 34614, DE)
ECKHARDT, Markus (Ober den Wiesen 2, Mittenaar - Offenbach, 35756, DE)
Application Number:
EP2017/054690
Publication Date:
September 21, 2017
Filing Date:
March 01, 2017
Export Citation:
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Assignee:
KÜSTER HOLDING GMBH (Am Bahnhof 13, Ehringshausen, 35630, DE)
International Classes:
F16C1/14; B60J7/057; F16C1/20
Domestic Patent References:
WO2012084082A12012-06-28
Foreign References:
DE7306032U1973-07-05
DE3015965A11981-11-05
FR2482905A11981-11-27
US3444701A1969-05-20
US4570893A1986-02-18
DE102008005983A12009-08-13
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Eckhard (Mühlstraße 9a, Hünfelden-Dauborn, 65597, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Steigungskabel (1 ) mit einer auf einem Kern (2) des Kabels (1 )

aufgebrachten Steigungswendel (3) und mit einem an einem Abschnitt des Steigungskabels (1 ), insbesondere an einem Ende des Steigungskabels (1 ), angeordneten Mitnehmer (4) zur Kraftübertragung, beispielsweise auf Schiebedächer oder Laderaumabdeckungen von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) eine Bohrung (5) aufweist, in der ein zu der Steigungswendel (3) korrespondierender Innenabschnitt (7), insbesondere ein I nnengewinde, ausgebildet ist.

2. Steigungskabel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Mitnehmer (4) als Kunststoffspritzgießteil ausgebildet ist..

Steigungskabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenabschnitt (7) als Abguss ausgebildet ist.

Steigungskabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) an dem Steigungskabel (1 ) fixiert ist.

Steigungskabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es an seinem zweiten Ende mit einer Abschlusshülse (6) versehen ist.

Steigungskabel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die

Abschlusshülse (6) eine Bohrung aufweist, deren Wandung eine zu dem Ende des Steigungskabels (3) korrespondierende Form aufweist

Steigungskabel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Steigungskabels vor dem Verbinden mit der Abschlusshülse bearbeitet wird. Verfahren zur Herstellung eines Steigungskabels (1 ), insbesondere für die Betätigung von Schiebedächern oder Laderaumabdeckungen von

Fahrzeugen an dem an einem Abschnitt des Steigungskabels (1 ), insbesondere seinem einen Ende, ein Mitnehmer (4) zur Kraftübertragung, beispielsweise auf Schiebedächern oder Laderaumabdeckungen von Fahrzeugen befestigt wird, gekennzeichnet durch folgende

Verfahrensschritte: a) Herstellung eines mit einer Steigungswendel (3) versehenen

Steigungskabels (1 ) sowie Herstellung eines mit einer Bohrung (5) versehenen Mitnehmers (4), wobei innerhalb der Bohrung (5) ein zu der Steigungswendel (3) korrespondierender Innenabschnitt (7), insbesondere ein Innengewinde , ausgebildet wird; b) automatisiertes Fügen, insbesondere Schrauben, des Mitnehmers (4) auf einen Abschnitt, insbesondere auf ein Ende des Steigungskabels (1 ) oder automatisiertes Fügen, insbesondere Schrauben, des Steigungskabels (1 ) in die Bohrung (5) des Mitnehmers; und c) Fixierung des Mitnehmers (4) an einem Abschnitt, insbesondere an seinem einen Ende des Steigungskabels (1 ).

Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) durch Kleben und/oder Verschmelzen und /oder Verschweißen fixiert wird.

Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) in Verfahrensschritt c) durch Erhitzung, vorzugsweise durch induktive Erhitzung, fixiert wird.

1 1 . Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 1 0, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) nach der Fixierung gepresst wird.

1 2. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (4) im Spritzgießverfahren hergestellt wird.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zweiten Ende des Steigungskabels (1 ) eine Abschlusshülse (6)

aufgebracht wird.

14. Verfahren zur Herstellung eines Steigungskabels (1 ), insbesondere für die

Betätigung von Schiebedächern oder Laderaumabdeckungen von Fahrzeugen, an dem an einem Abschnitt des Steigungskabels (1 ), insbesondere an seinem einen Ende, eine Abschlusshülse (6) zur Vermeidung des Aufspleißens des Kabels (1 ) befestigt wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: a) Herstellung eines mit einer Steigungswendel (3) versehenen Steigungskabels (1 ) sowie Herstellung eines mit einer Bohrung (5) versehenen Abschlusshülse (6), wobei innerhalb der Bohrung (5) eine zu dem Steigungskabel (3) korrespondierende Form ausgebildet wird; automatisiertes Fügen der Abschlusshülse (6) auf einen Abschnitt, insbesondere auf ein Ende des Steigungskabels (1 ) oder automatisiertes Fügen des Steigungskabels in die Bohrung der Abschlusshülse (6); und

Fixierung der Abschlusshülse (6) an einem Abschnitt, insbesondere dem Ende des Steigungskabels (1 ).

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusshülse (6) durch Kleben und/oder Verschmelzen und/oder Verschweißen fixiert wird.

16. Verfahren nach Anspruch 1 4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Abschlusshülse (4) in Verfahrensschritt c) durch Erhitzung, vorzugsweise durch induktive Erhitzung, fixiert wird. 17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 1 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Steigungskabels vor dem Verbinden mit der

Abschlusshülse bearbeitet wird.

18. Mitnehmer für ein Steigungskabel, gekennzeichnet durch eine mit einem

Innengewinde (7) versehene Bohrung (5).

19. Mitnehmer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass er als

Kunststoffspritzgießteil ausgebildet ist.

Description:
Bezeichnung: Steigungskabel mit einem Mitnehmer und Verfahren zur

Herstellung eines Steigungskabels mit einem Mitnehmer

Die Erfindung betrifft ein Steigungskabel mit einem an einem Abschnitt des Steigungskabels, insbesondere an einem Ende des Steigungskabels, befestigten Mitnehmer zur Kraftübertragung, beispielsweise auf Schiebedächer oder

Laderaumabdeckungen.

Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Steigungskabels, insbesondere für die Betätigung von Schiebedächern oder Laderaumabdeckungen von Fahrzeugen, an dem an einem Abschnitt des Steigungskabels, insbesondere seinem einen Ende ein Mitnehmer zur Kraftübertragung, beispielsweise auf Schiebedächern oder Laderaumabdeckungen von Fahrzeugen, befestigt sind. Steigungskabel der eingangs genannten Art, welche auch als Antriebskabel oder Flex-Welle bekannt sind, werden bevorzugt bei Hebe- und/oder Schiebedächern, Beschattungsrollos und Laderaumabdeckungen von Kraftfahrzeugen eingesetzt. Die Steigungskabel sind beispielsweise mittels einer motorangetriebenen

Schnecke axial verstellbar und an einem zu verstellenden Bauteil, beispielsweise an dem Schiebedach, über Mitnehmer gekoppelt, d.h. die Mitnehmer sorgen hier auch für die Kraftübertragung. Die Steigungskabel werden meist aus mehreren Litzen bestehenden Metallseilen mit aufgebrachten Steigungswendeln als

Endlosware hergestellt und müssen anschließend auf die benötigte Länge abgelängt werden. Das Schiebedach wird dabei an beiden Seiten mit je einem Mitnehmer eines Steigungskabels gekoppelt. Es sind auch konstruktive

Ausgestaltungen bekannt, bei denen zwei Steigungskabel um den Dachausschnitt des Schiebedaches herum zu einem gemeinsamen Antrieb verlaufen, an dem sie mit einem Zahnrad in Eingriff stehen, das in die Windungsabstände des

Steigungskabels eingreift und diese wie eine Zahnstange betätigt.

Aus dem Stand der Technik sind Mitnehmer an Steigungskabeln der eingangs genannten Art bekannt, die als gegossener Metallguss ausgebildet sind. In der DE 10 201 0 008 365 B4 wird ein Steigungskabel beschrieben, an dem an seinem einen Ende ein Mitnehmer befestigt ist, der zur Koppelung an ein in Achsrichtung des Steigungskabels bewegbares Schiebelement ausgebildet ist. Hierzu ist der Mitnehmer als um den Endbereich des Steigungskabels gegossener

Metallgusskörper ausgebildet und weist eine zur Koppelung ausgebildete seitliche Ausnehmung auf, die in Achsrichtung jenseits des Endes des

Steigungskabels angeordnet ist. Bei diesem bekannten Steigungskabel ist in dem neben der Ausnehmung verbleibenden Querschnitt des Mitnehmers zudem ein achsparalleler Stift eingegossen.

Auch sind im Stand der Technik Mitnehmer für Steigungskabel bekannt, die aus Kunststoff bestehen und im Spritzgussverfahren um den Endbereich des

Steigungskabels gegossen werden. In der DE 36 07 724 C1 erfolgt die Kopplung zwischen einem Schiebedach und dem Steigungskabel über ein Kunststoffteil Dabei ist ein Druckgussträger vorgesehen, der mit Teilen eines Schlittenkörpers einteilig verbunden ist. Der Druckgussträger kann an einem als Blechbiegeteil ausgebildeten Stahlausleger angebracht sein, der mindestens einen Steg und einen Schenkel des

Schlittenkörpers bildet. Der Schenkel kann gleichfalls Bestandteil des

Blechbiegeteils sein. Bevorzugt wird dort jedoch der Schenkel von einem mit einem Stahlausleger verbundenen Kunststoffteil gebildet, das eine einfache und wirkungsvolle Verankerung mit dem Steigungskabel durch Aufschmelzen mittels Ultraschall zulässt. Zur festen Verbindung eines Führungsschlittens mit dem Steigungskabel kann bevorzugt das Kunststoffteil in seinem das Steigungskabel umgreifenden Bereich mittels Ultraschallbeaufschlagung derart aufgeweicht werden, dass Material des Kunststoffteils in Zwischenräume des beispielsweise aus verdrillten Einzeldrähten bestehenden Antriebskabels eindringt. Nachteilig ist bei den aus dem Stand der Technik bekannten Steigungskabeln vor allem, dass für jedes herzustellende Steigungskabel der Mitnehmer im

Spritzgussverfahren um den Endbereich des Steigungskabels gegossen wird, was vor dem Hintergrund einer notwendigen kostengünstigen Massenfertigung von Steigungskabeln einen nicht unerheblichen Aufwand darstellt.

Weiterhin ist es nachteilig, dass die Montage des Mitnehmers manuell erfolgt.

Davon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung sieht vor, dass der Mitnehmer eine Bohrung aufweist, in der ein zu der Steigungswendel korrespondierender Innenabschnitt, insbesondere ein

Innengewinde, ausgebildet ist.

Durch diese konstruktive Ausgestaltung des Mitnehmers ist gewährleistet, dass der Mitnehmer separat von dem Steigungskabel ausgebildet bzw. produziert werden kann, da aufgrund der Steigungswendel des Steigungskabels und des hierzu korrespondierenden Innengewindes des Mitnehmers ein Aufschrauben des

Mitnehmers auf das Ende des Steigungskabels möglich ist. Erst nach diesem Prozess erfolgt die eigentliche Fixierung des Mitnehmers. Der Mitnehmer wird vorzugsweise als freifallendes Kunststoffspritzgießteil, d. h. maschinell im Rahmen einer Massenfertigung produziert. Vorzugsweise ist das Steigungskabel an seinem zweiten Ende mit einer

Abschlusshülse versehen, die eine Bohrung aufweist, deren Geometrie bzw.

Innengeometrie verschieden zur Bohrung des Mitnehmers ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass das Ende des Steigungskabels vor dem Verbinden mit der Abschlusshülse so bearbeitet wird, dass das Ende an die dazu korrespondierende Aufnahme der Abschlusshülse wenigstens teilweise angepasst wird. Im Rahmen der Erfindung findet gemäß Patentanspruch 8 ein Verfahren zur Herstellung eines Steigungskabels Verwendung, bei dem an dem an einen

Abschnitt bzw. einem Ende des Steigungskabels ein Mitnehmer befestigt wird und das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist: a) Herstellung eines mit einer Steigungswendel versehenen Steigungskabels sowie Herstellung eines mit einer Bohrung versehenen Mitnehmers, wobei innerhalb der Bohrung ein zu der Steigungswendel korrespondierender Innenabschnitt, insbesondere ein Innengewinde, ausgebildet wird; b) automatisiertes Fügen, insbesondere Schrauben, des Mitnehmers auf einen Abschnitt, insbesondere auf ein Ende, des Steigungskabels, oder

automatisiertes Fügen, insbesondere Schrauben, des Steigungskabels in die Bohrung des Mitnehmers und c) Fixieren des Mitnehmers an dem Ende des Steigungskabels.

Die Fixierung des Mitnehmers oder der Anschlusshülse erfolgt dabei bevorzugt durch Kleben und/oder Verschmelzen und/oder Verschweißen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der

Mitnehmer durch Erhitzung, vorzugsweise durch induktive Erhitzung, fixiert wird. Vorzugsweise wird der Mitnehmer, der zweckmäßigerweise aus Kunststoff ist, nach der Erhitzung gepresst. Hierzu kann der Mitnehmer zunächst kalt auf einen

Abschnitt des Steigungskabels geschraubt bzw. gedreht werden, um den

Mitnehmer dann induktiv zu erhitzen. Nach diesem Schritt wird der Mitnehmer mittels eines Presswerkzeugs oder einer Pressvorrichtung im

Zehntelmillimeterbereich gegen das Steigungskabel gepresst. Hierdurch wird vorteilhafterweise eine Verdrehsicherung zwischen Mitnehmer und Steigungskabel erreicht. Das Fügen des Mitnehmers und/oder der Abschlusshülse am Steigungskabel kann dabei rotatorisch (schraubend) oder linear erfolgen.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorteilhafterweise komplett automatisiert durchgeführt werden. Das erfindungsgemäße Steigungskabel und das

erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des Steigungskabels bietet eine Reihe weiterer Vorteile:

Bei der Herstellung der Steigungskabel kann eine nicht unerhebliche

Kostenersparnis erzielt werden, da die Herstellung des Steigungskabels weitestgehend oder komplett automatisch erfolgen kann ; zum Teil können Entgratungs-Nacharbeiten entfallen ; - es entstehen wesentlich geringere Werkzeugwartungs- und

Werkzeuginstandhaltungskosten ; der Bauteilverzug des Mitnehmers, insbesondere im Bereich der

Kabelachse, wird deutlich verbessert bzw. vermieden ; es kann eine gleichmäßigere Bauteilqualität durch kontinuierliche

Fertigungszyklen erreicht werden ; es ist eine durchgängige Prozessüberwachung und Datenarchivierung möglich ; es treten keine oder nur geringe Verschmutzungen auf, sodass auf

Reinigungen bei der Fertigung weitestgehend verzichtet werden kann. Hierzu ist im Rahmen einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen, dass der Mitnehmer als Kunststoffspritzgießteil ausgebildet ist. Vorzugsweise wird das Innengwinde als Abguss ausgebildet. Hierdurch wird vorteilhafterweise erreicht, dass der Kunststoffmitnehmer mannlos und

kostengünstig hergestellt werden kann. Eine praktikable Variante der Erfindung sieht vor, dass das Steigungskabel außerhalb des Mitnehmers zwischen den Windungen der Steigungswendel mit Flockfäden versehen ist. Die Beflockung erfolgt zweckmäßigerweise durch

Einwickeln oder Anschmelzen von Flockgarnfäden, welche beispielsweise aus Polyamid bestehen und der Geräuschbekämpfung bei Bewegung des

Steigungskabels dienen. Derartige Flockengarnfäden für Steigungskabel sind beispielsweise aus der WO 2009/030376 A1 , DE 1 0 2007 041 233 A1 oder

DE 36 14 241 A1 bekannt.

Eine sehr vorteilhafte Variante der Erfindung sieht vor, dass der Mitnehmer an dem Steigungskabel fixiert ist. Diese Fixierung erfolgt vorzugsweise in Form einer Ultraschallschweißung, Klebung, bzw. Anschmelzung.

In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Mitnehmer als Metall- Kunststoff Bauteil mit einem umspritzten Blecheinleger ausgebildet, wodurch die Stabilität des Mitnehmers weiter erhöht wird.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an seinem zweiten Ende das Steigungskabel mit einer Abschlusshülse versehen ist. Eine derartige Abschlusshülse ist in der DE 1 0 2008 005 983 A1 beschrieben. Die abgelängten Steigungskabel neigen aufgrund der losen Einzeldrähte des Kabels zum Aufspleißen. Ein weiteres Problem der bekannten Steigungskabel ist es, dass sie in montiertem Zustand an den Enden zum Klappern neigen. Die vorgesehene Abschlusshülse vermeidet diese Nachteile. Vorzugsweise weist die Abschlusshülse eine Bohrung auf, deren Wandung wiederum eine zu der Steigungswendel korrespondierende Form aufweist. Die Befestigung bzw. Fixierung der Abschlusshülse an dem Steigungskabelende erfolgt automatisch, beispielsweise durch Ultraschallschweißung, Klebung, oder Anschmelzung. Ein Verfahren zur Herstellung des Steigungskabels mit der Abschlusshülse ist gemäß Anspruch 14 gegeben, wobei die folgenden Verfahrensschritte vorgesehen sind:

a) Herstellung eines mit einer Steigungswendel versehenen

Steigungskabels sowie Herstellung einer mit einer Bohrung versehenen Abschlusshülse, wobei innerhalb der Bohrung eine zu der

Steigungswendel korrespondierende Form? ausgebildet wird; b) automatisiertes Fügen der Abschlusshülse auf einen Abschnitt,

insbesondere auf ein Ende des Steigungskabels oder automatisiertes Fügen des Steigungskabels in die Bohrung der Abschlusshülse; c) Fixierung der Abschlusshülse an einem Abschnitt, insbesondere dem Ende des Steigungskabels. In einer bevorzugten Variante wird der Bereich des Steigungskabels, an dem die Fixierung des Mitnehmers oder der Abschlusshülse erfolgen soll, vor der Montage von Mitnehmer und/oder Abschlusshülse induktiv erhitzt. Alternativ kann das Erhitzen des Steigungskabels auch nach der Montage des Mitnehmers erfolgen. Beim Fügen von Steigungskabel und Mitnehmer und/oder Abschlusshülse kommt es dann in diesem Bereich zu einer Verschmelzung oder Anschmelzung oder Verschweißung.

Für die Fixierung des Mitnehmers wird dabei nur ein Teilbereich des

einzuschraubenden Abschnitts des Steigungskabels erhitzt. Hierdurch wird vermieden, dass sich der Mitnehmer übermäßig verformt. Eine unerwünschte oder übermäßige Verformung des Mitnehmers kann auftreten, falls die gesamte Einschraublänge des Steigungskabels erhitzt wird. Wenn beispielsweise eine Einschraubtiefe von 30 mm vorgesehen ist, wird vor der Montage des Mitnehmers mit dem Steigungskabel nur der Bereich von z.B. 20 mm bis 30 mm, ausgehend von einem Ende des Steigungskabels, induktiv erhitzt, d. h., dass in dieser bevorzugten Variante der Endbereich des Steigungskabels, z.B. 20 mm am Ende des Steigungskabels nicht erhitzt wird, sondern es werden nur z.B. 10 mm erhitzt, die im Bereich von 20 mm bis 30 mm von einem Ende des Steigungskabels beabstandet sind. Eine Verformung des Mitnehmers wird hierdurch also vorteilhafterweise

vermieden.

Die Anschmelzung oder die Verschmelzung von Steigungskabel und Mitnehmer und/ oder Abschlusshülse dient dabei der Fixierung des Mitnehmers und/oder der

Abschlusshülse an dem Steigungskabel. Die Verbindungsfestigkeit bzw. die Abzugsfestigkeit zwischen Steigungskabel und

Mitnehmer wird durch die Schraubverbindung zwischen Steigungskabel und Mitnehmer erreicht.

Eine praktikable Variante der Erfindung sieht vor, dass die Fixierung der

Abschlusshülse an dem Steigungskabel erfolgt.

Dabei kann vorgesehen sein, dass das Ende des Steigungskabels vor dem Verbinden mit der Abschlusshülse so bearbeitet wird, dass das Ende, der Endbereich bzw. die Spitze des Steigungskabels für eine Verbindung mit der Abschlusshülse angepasst wird. Beispielsweise kann die Form des Endes des Steigungskabels wenigstens teilweise an die dazu korrespondierende Aufnahme in der Abschlusshülse angepasst werden.

Beispielsweise wird zur Fixierung lediglich der Endbereich bzw. die Spitze des

Steigungskabels, welche bevorzugt konisch angeschliffen ist, z.B. in einem Winkel zwischen Achse und Außenwandung des Kabels von 10° bis 30°, bevorzugt 15°, induktiv erhitzt. Bevorzugt weist die Abschlusshülse eine Bohrung mit einer kohärent ausgebildeten

Form auf.

Auf den so vorbereiteten Endbereich des Steigungskabels wird eine bevorzugt aus Kunststoff bestehende Abschlusshülse montiert, so dass eine Fixierung durch

Anschmelzung der Abschlusshülse auf dem Kabelende erfolgen kann.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zur Erhöhung der Verbindungsfestigkeit an dem Ende des Steigungskabels eine Verrippung oder eine Rändelung angebracht sein.

Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von

Ausführungsbeispielen anhand der Figur. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

Es zeigt in schematischer Darstellung:

Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht ein Steigungskabel gemäß der

Erfindung;

Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht den erfindungsgemäßen Mitnehmer des

Steigungskabels aus Figur 1 ;

Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht den Ablauf des erfindungsgemäßen

Verfahrens; Fig. 4 in einer perspektivischen Ansicht ein abgelängtes Steigungskabel

Fig. 5 in einer perspektivischen Ansicht ein weiterer Schritt im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens und

Fig. 6 in einer perspektivischen Ansicht ein weiterer Schritt im Rahmen des

erfindungsgemäßen Verfahrens.

Fig. 1 zeigt ein Steigungskabel, das mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist.

Das Steigungskabel 1 weist einen Kern 2 auf, der bei dem hier gewählten

Ausführungsbeispiel aus mehrlagig gegenläufig übereinander gewickelten Drähten gebildet ist, welche aus Metall oder Kunststoff bestehen.

Wie aus Figur 1 zudem hervorgeht, ist auf den Kern 2 eine Steigungswendel 3 aus Draht aufgewickelt.

Das Steigungskabel 1 ist, wie Figur 1 weiter verdeutlicht, mit einem an seinem einen Ende angeordneten Mitnehmer 4 versehen. Der Mitnehmer 4 ist auf dem

Steigungskabel 1 fixiert und weist eine Bohrung 5 auf, in der ein zu der

Steigungswendel 3 korrespondierender in Figur 2 gezeigter Innenabschnitt 7 in Form eines Innengewindes gezeigt ist, ausgebildet ist. Der Innenabschnitt 7 stellt gleichzeitig die Wandung der Bohrung 5 dar.

Figur 1 zeigt weiterhin, dass das Steigungskabel 1 an seinem zweiten Ende mit einer Abschlusshülse 6 versehen ist, die den Abschluss des Steigungskabels 1 bildet und an dem das Steigungskabel 1 befestigt ist. Die Abschlusshülse 6 ist dabei automatisiert auf das Steigungskabel 1 aufgebracht worden.

Der in Figur 2 gezeigte Mitnehmer 4 ist mit einem Flächenelement 8, das, abstehend von dem Mitnehmer 4, für die Kopplung mit einem beweglichen Schiebeelement, wie beispielsweise einem Schiebedach eines Kraftfahrzeugs, vorgesehen ist. Der

Mitnehmer 4 weist, wie Figur 2 weiter verdeutlicht, den Innenabschnitt 7 in Form eines Innengewindes auf, das als Abguss ausgebildet ist. Zudem ist der Mitnehmer 4 als Kunststoffspritzgießteil getrennt von dem in Figur 1 gezeigten Steigungskabel 1 geformt, d.h. der in Figur 1 gezeigte Mitnehmer 4 ist zunächst nicht integraler

Bestandteil des Steigungskabels 1 und von dem Steigungskabel 1 getrennt. Die Verbindung und Vereinigung von Steigungskabel 1 und Mitnehmer 4 erfolgt im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens, dessen Ablauf die Figuren 3a bis 3c verdeutlichen.

Das Verfahren beginnt mit der Herstellung eines mit einer Steigungswendel 3

versehenen Steigungskabels 1 sowie mit der Herstellung eines mit einer Bohrung 5 versehenen Mitnehmers 4, wobei innerhalb der Bohrung 5 ein zu der Steigungswendel

3 korrespondierender Innenabschnitt 7 in Form eines Innengewindes ausgebildet wird.

Wie aus Figur 3a hervorgeht, ist der Mitnehmer 4 zunächst nicht integraler Bestandteil des Steigungskabels 1 und von diesem getrennt. Der in Figur 3a dargestellte Mitnehmer

4 wird als freifallendes Kunststoffspritzgießteil hergestellt.

In einem weiteren Schritt wird, wie Figur 3b verdeutlicht, das Steigungskabel 1 in den Mitnehmer 4 eingeschraubt. Hierzu dienen die Steigungswendel 3 und der zu der Steigungswendel 3 korrespondierende Innenabschnitt 7 des Mitnehmers 4, der in Form des Innengewindes vorliegt.

Schließlich erfolgt im Rahmen eines weiteren Verfahrensschrittes, der in Figur 3c dargestellt ist, die Fixierung des Mitnehmers 4 an einem Abschnitt des Steigungskabels, der in Figur 3c ein Ende des Steigungskabels 1 ist. Diese Fixierung erfolgt in Form einer Ultraschallschweißung, Klebung, Anschmelzung oder Verschweißung.

In das erfindungsgemäße Verfahren sind weitere Schritte integriert. Figur 4 zeigt, dass bei der Herstellung des Steigungskabels 1 , und zwar ausgehend von einem endlosen Steigungskabel, dieses zunächst, d.h. vor Aufbringung und Fixierung des in den

Figuren 3a bis 3c gezeigten Mitnehmers 4, abgelängt wird. Nachdem das Steigungskabel abgelängt worden ist, kann, wie Figur 5 verdeutlicht, die

Abschlusshülse auf ein Ende des Steigungskabel 1 automatisch aufgebracht werden.

Wie Fig. 6 zeigt, ist das Steigungskabel 1 außerhalb des Mitnehmers 5 zwischen den Windungen der Steigungswendel 3 von Flockgarnfäden 10 eingewickelt, was der Geräuschvermeidung bei Bewegung des Steigungskabels 1 dient. In dem Bereich 9, auf den der Mitnehmer 4 aufgebracht wird, werden die Flockfäden 10 entfernt.

Die vorliegende Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.

Bezugszeichenliste

1 Steigungskabel

2 Kern

3 Steigungswendel

4 Mitnehmer

5 Bohrung

6 Abschlusshülse

7 Innenabschnitt 8 Flächenelement

9 Mitnehmerbereich

1 0 Fäden