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Patent Searching and Data


Title:
FLOATING BOARD CONSISTING OF A BUOYANT MATERIAL, AND WATERSPORTS EQUIPMENT COMPRISING A MOTORIZED WATERCRAFT AND SUCH A FLOATING BOARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/166496
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a floating board (2) consisting of a material which can float on water, having a support region (8) on which a user at least partially lies. In order to reduce the flow forces which act on the user while he or she holds onto a motorized watercraft (24) and is pulled behind the latter, it is proposed that the floating board (2) has, at a front end region, a fastening portion (22) for fastening the floating board (2) to the watercraft (24) in an articulated manner.

Inventors:
WALPURGIS, Hans-Peter (Austr. 12, 6352 Ellmau, 6352, AT)
Application Number:
EP2019/054875
Publication Date:
September 06, 2019
Filing Date:
February 27, 2019
Export Citation:
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Assignee:
CAYAGO TEC GMBH (Benzstraße 10, Bad Salzuflen, 32108, DE)
International Classes:
B63C11/46; A63B35/12; B63H11/04; B63H21/17; B63B35/79
Attorney, Agent or Firm:
HERRMANN, Jochen (Herrmann Patentanwälte, Königstr. 30, Stuttgart, 70173, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Schwimmbrett (2) aus einem auf Wasser schwimmfähigen Material, mit einem Auflagebereich (8), auf dem ein Benutzer (42) zumindest teilweise aufliegt, dadurch gekennzeichnet,

dass das Schwimmbrett (2) an einem vorderen Endbereich (4) einen Befestigungsabschnitt (22) zur gelenkigen Befestigung des Schwimmbretts (2) an einem Wasserfahrzeug (24) aufweist.

2. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (22) des Schwimmbretts (2) einen vorderen Auflageabschnitt (34) aufweist, der dazu ausgebildet ist, bei an dem Wasserfahrzeug (24) befestigtem Schwimmbrett (2) auf dem Wasserfahrzeug (24) aufzuliegen.

3. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (22) zur lösbaren Befestigung des Schwimmbretts (2) an dem Wasserfahrzeug (24) ausgebildet ist.

4. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich (8) ausgebildet ist, dass der Benutzer (42) zumindest mit seiner Brust auf dem Schwimmbrett (2) aufliegt.

5. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich (8) ausgebildet ist, dass der Benutzer (42) mit seinen Beinen auf dem Schwimmbrett (2) aufliegt.

6. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich (8) an einem hinteren Endbereich (6) des Schwimmbretts (2) in zwei zum Wasser hin abfallende seitliche Schenkelauflagen (52) übergeht, auf denen der Benutzer (42) mit seinen Oberschenkeln aufliegt und zwischen denen ein Klemmbereich (54) ausgebildet ist, der zwischen den Oberschenkeln des Benutzers (42) angeordnet ist.

7. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagebereich (8) seitlich durch Haltewangen (68) begrenzt ist, die den Benutzer (42) seitlich abstützen.

8. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (22) einen Gelenkabschnitt (26) aufweist, der zwei parallel zueinander verlaufende Drehachsen (28, 30) aufweist, wobei eine erste Drehachse (28) an dem Schwimmbrett (2) angelenkt und die andere Drehachse (30) dem Wasserfahrzeug (24) zugeordnet ist.

9. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (28, 30) bei an dem Wasserfahrzeug (24) befestigtem Schwimmbrett (2) eine im wesentlichen horizontale Erstreckung aufweisen.

10. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (22) ausgebildet ist, das Schwimmbrett (2) um zwei senkrecht zueinander stehende Gelenkachsen (28, 36; 30, 36) an dem Wasserfahrzeug (24) gelenkig zu befestigen.

11. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Drehachsen (28, 30) eine erste Gelenkachse und eine weitere Achse (36), die keine der Drehachsen (28, 30) ist, mit einer bei an dem Wasserfahrzeug (24) befestigtem Schwimmbrett (2) im Wesentlichen vertikaler Erstreckung, die andere Gelenkachse bildet.

12. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Endbereich (4) des Schwimmbretts (2) gegenüber dem restlichen Teil des Schwimmbretts (2) um einige Winkelgrad, vorzugsweise um 5°, nach oben abgewinkelt ist.

13. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbrett (2) auf seiner auf dem Wasser aufliegenden Unterseite Abrisskanten (78) aufweist, die über eine Flächenerstreckung der Unterseite nach unten hervorstehen und in das Wasser ragen und die jeweils eine Erstreckungsrichtung mit einer quer zu einer Längserstreckung des Schwimmbretts (2) gerichteten Komponente aufweisen.

14. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbrett (2) zumindest teilweise aus einem aufblasbaren Material gefertigt ist.

15. Schwimmbrett (2) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das aufblasbare Material ein Dropstitch Material ist.

16. Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmbrett (2) eine ebene auf dem Wasser aufliegenden Unterseite oder an seiner Unterseite zwei seitliche Kufen (64) aufweist, die sich zumindest über einen Teil einer Längserstreckung des Schwimmbretts (2) erstrecken.

17. Wassersportgerät (2, 24) umfassend ein motorisch angetriebenes

Wasserfahrzeug (24) mit einem Fahrzeugrumpf (40), auf dem ein Benutzer (42) mit einem Teil seines Körpers aufliegt,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Wassersportgerät (2, 24) ferner ein Schwimmbrett (2) nach einem der Ansprüche 1 -15 aufweist, das an dem Wasserfahrzeug (24) gelenkig befestigt ist und das einen Auflagebereich (8) aufweist, auf dem der Benutzer (42) mit einem anderen Teil seines Körpers (42) aufliegt.

Description:
Schwimmbrett aus einem schwimmfähigen Material und Wassersportgerät umfassend ein Motorwasserfahrzeug und ein solches Schwimmbrett

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schwimmbrett aus einem auf Wasser schwimmfähigen Material. Das Schwimmbrett umfasst einen Auflagebereich, auf dem ein Benutzer zumindest teilweise aufliegen kann.

Derartige Schwimmbretter sind in unterschiedlichen Ausführungsformen aus dem Stand der Technik bekannt. In einer ersten bekannten Ausführungsform ist das Schwimmbrett relativ klein ausgebildet und dient als Schwimmhilfe, insbesondere für Kinder und Nichtschwimmer. Dabei stützt der Benutzer die Hände und/oder einen Teil der Unterarme auf den Auflagebereich des Schwimmbretts auf und führt mit den Beinen Schwimmbewegungen aus. In anderen bekannten Ausführungsformen ist das Schwimmbrett beispielsweise als ein Surfbrett zum Windsurfen oder zum Wellenreiten oder als ein Stand-up-paddling (SUP) Board ausgebildet.

Des Weiteren ist aus dem Stand der Technik, beispielsweise der DE 195 11 850 A1 und der DE 100 09 278 A1 , ein Motorwasserfahrzeug bekannt, das zwei Haltegriffe im vorderen Bereich des Motorwasserfahrzeugs aufweist, an denen sich ein Benutzer festhalten kann. Das Wasserfahrzeug wird vorzugsweise über einen Wasserstrahlantrieb angetrieben, bei dem eine Wasserströmung durch einen Strömungskanal an der Unterseite des Wasserfahrzeugs erzeugt wird, die entgegen der Fahrtrichtung des Wasserfahrzeugs verläuft. Dabei wird insbesondere über eine Einströmöffnung an der Unterseite des Rumpfes oder im Bereich des Bugs des Wasserfahrzeugs Wasser angesaugt, mittels einer im Strömungskanal angeordneten Wasserschraube beschleunigt und über eine Austrittsöffnung im Bereich des Hecks des Wasserfahrzeugs ausgestoßen. Die Wasserschraube wird vorzugsweise durch einen von Batterien gespeisten Elektromotor angetrieben. Der Benutzer liegt mit seinen Armen und unter Umständen mit einem Teil seines Bauchs auf einem Auflagebereich des Motorwasserfahrzeugs und lenkt dieses beispielsweise durch Gewichtsverlagerung. Durch Bedienelemente im Bereich der Haltegriffe kann der Benutzer die Geschwindigkeit des Motorwasserfahrzeugs steuern, indem beispielsweise die Geschwindigkeit der Wasserschraube oder ein Anstellwinkel einer im Strömungskanal befindlichen Klappe variiert wird. Das bekannte Motorwasserfahrzeug kann schwimmend über Wasser aber auch tauchend unter Wasser eingesetzt werden.

Beim Betrieb des bekannten Motorwasserfahrzeugs, wobei sich der Benutzer an dem Wasserfahrzeug festhält und von diesem über oder durch das Wasser gezogen wird, hat sich gezeigt, dass aufgrund des Strömungswiderstands insbesondere auf den Unterkörper und die Beine des Benutzers Kräfte wirken, die den Benutzer nach hinten von dem Wasserfahrzeug wegzuziehen drohen. Der Benutzer muss sich an den Haltegriffen festhalten, um diesen Kräften entgegenzuwirken. Insbesondere bei längerer und schnellerer Fahrt kann dies sehr kraftaufwendig und ermüdend sein.

Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zu schaffen, die auf den Benutzer während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Wasserfahrzeugs wirkenden Kräfte zu reduzieren, sodass eine möglichst kraftschonende und ermüdungsfreie Benutzung des Wasserfahrzeugs auch bei längerer und schnellerer Fahrt möglich ist. Diese Aufgabe wird durch das Schwimmbrett mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Wassersportgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 16 gelöst. Die Unteransprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung zum Gegenstand.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird also vorgeschlagen, den Strömungswiderstand des Benutzers dadurch zu reduzieren, dass zumindest ein Teil des Körpers des Benutzers, der sich bisher im Wasser befand, auf dem Auflagebereich des Schwimmbretts angeordnet wird, das gelenkig an dem Wasserfahrzeug befestigt ist. Das Wasserfahrzeug und das Schwimmbrett bilden zusammen das erfindungsgemäße Wassersportgerät. Durch die gelenkige Anbindung des Schwimmbretts an das Wasserfahrzeug bleibt die Wendigkeit und Agilität des Wassersportgeräts in vollem Umfang erhalten. Gleichzeitig wird ein Großteil der bisher während des Betriebs des Wasserfahrzeugs auf den Benutzer wirkenden Kräfte auf das Schwimmbrett verlagert und über den gelenkigen Befestigungsabschnitt des Schwimmbretts auf das Wasserfahrzeug übertragen. Darüber hinaus kann durch eine strömungsgünstige Ausgestaltung der auf dem Wasser aufliegenden Unterseite des Schwimmbretts der Strömungswiderstand insgesamt reduziert werden. Dadurch können mit dem erfindungsgemäßen Wassersportgerät bei gleicher Leistung des Wasserfahrzeugs wesentlich höhere Geschwindigkeit erzielt werden. Auf den Benutzer des Wassersportgeräts wirken wesentlich geringere Ström ungskräfte, so dass eine kräfteschonende und ermüdungsfreie Benutzung des Wasserfahrzeugs auch bei längerer und schnellerer Fahrt möglich ist.

Es sind viele verschiedene Ausgestaltungen des Befestigungsabschnitts denkbar, mit dem das Schwimmbrett gelenkig an dem Wasserfahrzeug befestigt ist. So wäre es beispielsweise denkbar, dass das Schwimmbrett einen vorderen Auflageabschnitt aufweist, an dem der Befestigungsabschnitt angeordnet ist und der dazu ausgebildet ist, bei an dem Wasserfahrzeug befestigtem Schwimmbrett auf einer Oberseite des Wasserfahrzeugs aufzuliegen. Zu diesem Zweck kann vorgesehen sein, dass auf der Oberseite des Fahrzeugrumpfes des Wasserfahrzeugs eine entsprechende Befestigungsaufnahme ausgebildet ist, in die der Befestigungsabschnitt des Schwimmbretts eingreift. Dabei ist das vordere Ende des Schwimmbretts oberhalb des Wasserfahrzeugs angeordnet und nur das hintere Ende, eventuell auch zumindest ein Teil eines mittleren Bereichs des Schwimmbretts, liegen im Wasser. Die Befestigungsaufnahme kann beispielsweise als eine Vertiefung ausgebildet sein, in die ein als Vorsprung oder Stift ausgebildeter Befestigungsabschnitt von oben eingesetzt wird. Zusätzlich kann eine Sicherung vorgesehen sein, um den Befestigungsabschnitt in der Befestigungsaufnahme zu sichern und - zumindest während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Wassersportgeräts - eine unbeabsichtigte Trennung von Schwimmbrett und Wasserfahrzeug zu vermeiden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Befestigungsabschnitt zur lösbaren Befestigung des Schwimmbretts an dem Wasserfahrzeug ausgebildet ist. Dadurch ist eine einfache und schnelle Trennung zwischen Schwimmbrett und Wasserfahrzeug möglich, um das Wassersportgerät in Einzelteilen transportieren zu können und den Transport zu erleichtern. Die gelenkige Anbindung des Schwimmbretts an dem Wasserfahrzeug wird vorzugsweise mittels eines Schnell- oder Schnappverschlusses realisiert, der auch im Wasser mit kalten, feuchten und/oder klammen Fingern problemlos geschlossen und geöffnet werden kann.

Der Auflagebereich des Schwimmbretts ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass der Benutzer zumindest mit seiner Brust und möglicherweise auch seinem Bauch auf dem Schwimmbrett aufliegt. Bei einer solchen Ausgestaltung des Schwimmbretts ist sichergestellt, dass vor allem derjenige Teil des Körpers des Benutzers, der im Wasser für den größten Strömungswiderstand sorgt, auf dem Schwimmbrett angeordnet ist. Der Auflagebereich kann derart ausgebildet sein, dass der Benutzer auch mit seinen Beinen auf dem Schwimmbrett aufliegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der gesamte Körper des Benutzers entweder auf der Oberseite des Wasserfahrzeugs oder auf dem Auflagebereich des Schwimmbretts aufliegt, sodass der Strömungswiderstand minimiert werden kann. Bei dieser Ausführungsform können besonders hohe End- und Kurvengeschwindigkeiten des Wassersportgeräts erreicht werden. Alternativ ist es denkbar, dass der Auflagebereich an einem hinteren Endbereich des Schwimmbretts in zwei zum Wasser hin abfallende seitliche Schenkelauflagen übergeht, auf denen der Benutzer mit seinen Ober- oder Unterschenkeln aufliegt und zwischen denen ein Klemmbereich ausgebildet ist, der zwischen den Schenkeln des Benutzers angeordnet und dazwischen eingeklemmt werden kann. Dadurch kann sich der Benutzer auf dem Schwimmbrett mit den Schenkeln festhalten. Bei dieser Ausführungsform liegen die Füße und - je nach konkreter Ausgestaltung des Schwimmbretts - unter Umständen auch die Unterschenkel des Benutzers im Wasser und können bei der Steuerung des Wassersportgeräts unterstützend wirken. Somit ermöglicht diese Ausführungsform einen besonders sportlichen, agilen und wendigen Betrieb des Wassersportgeräts.

Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Auflagebereich seitlich durch Haltewangen begrenzt ist, durch die ein Herunterrutschen des Benutzers während der Benutzung des Schwimmbretts erschwert wird. Die Haltewangen haben vorzugsweise in etwa eine Zylinderform oder eine zylinderähnliche Form mit einer Längserstreckung, die in etwa in Fahrtrichtung des Wassersportgeräts verläuft. Die Haltewangen stehen über die Haupterstreckungsebene des Auflagebereichs nach oben hervor und stützen den Benutzer während des Betriebs des Sportgeräts seitlich ab. Die Haltewangen sind vorzugsweise durch aufblasbare Kammern gebildet, die separat von dem restlichen Schwimmbrett ausgebildet sind. Aufblasbare Kammern sind nachgiebig, so dass der Benutzer besonders schonend und bequem gehalten ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Befestigungsabschnitt einen Gelenkabschnitt aufweist, der zwei parallel zueinander verlaufende Drehachsen aufweist, wobei eine erste Drehachse an dem Schwimmbrett angelenkt und die andere Drehachse dem Wasserfahrzeug zugeordnet ist. Vorzugsweise haben die Drehachsen bei an dem Wasserfahrzeug befestigtem Schwimmbrett eine im Wesentlichen horizontale Erstreckung. Über den Gelenkabschnitt ist es also möglich, dass sich während des Betriebs des Wassersportgeräts das Wasserfahrzeug und das Schwimmbrett auf unterschiedlichen Höhen befinden bzw. sich die Höhe der beiden relativ zueinander verändert. Dadurch ist insbesondere bei Wellengang auf der Wasseroberfläche eine besonders sportliche und agile Fahrweise des Wassersportgeräts möglich, die einer Nutzung des Wasserfahrzeugs ohne daran befestigtem Schwimmbrett, d. h. mit im Wasser schleifendem Körper des Benutzers, sehr ähnlich ist, nur dass die auf den Benutzer wirkenden Kräfte deutlich geringer sind.

Es ist ferner denkbar, den Befestigungsabschnitt nach Art eines Kardangelenks auszugestalten. In diesem Zusammenhang wird insbesondere vorgeschlagen, dass der Befestigungsabschnitt ausgebildet ist, das Schwimmbrett um zwei senkrecht zueinander stehende Gelenkachsen an dem Wasserfahrzeug gelenkig zu befestigen. Dabei ist es denkbar, dass eine der Drehachsen des Gelenkabschnitts eine erste Gelenkachse des Befestigungsabschnitts und eine weitere Achse, die keine der Drehachsen des Gelenkabschnitts ist und die bei an dem Wasserfahrzeug befestigtem Schwimmbrett eine im Wesentlichen vertikale Erstreckung aufweist, die andere Gelenkachse des Befestigungsabschnitts bildet.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der vordere Endbereich des Schwimmbretts gegenüber dem restlichen Teil des Schwimmbretts um einige Winkelgrad, vorzugsweise um 5°, nach oben abgewinkelt ist. Wenn das an das vordere Ende des Schwimmbretts gelenkig angekoppelte Motorwasserfahrzeug beschleunigt, hebt es sich mit seinem Bug ein wenig aus dem Wasser hervor bzw. sinkt mit seinem Heck etwas in das Wasser ein. Insgesamt ergibt sich so eine Neigung des Wasserfahrzeugs um wenige Winkelgrad, insbesondere um etwa 3° bis 10°. Der abgewinkelte vordere Endbereich des Schwimmbretts ist an die Neigung des Wasserfahrzeugs während des Betriebs angepasst und verhindert so, dass das geneigte Wasserfahrzeug große Biegemomente auf den vorderen Endbereich des Schwimmbretts überträgt.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Schwimmbrett auf seiner auf dem Wasser aufliegenden Unterseite Abrisskanten aufweist, die über eine Flächenerstreckung der Unterseite nach unten hervorstehen und in das Wasser ragen und die jeweils eine Erstreckungsrichtung mit einer quer zu einer Längserstreckung des Schwimmbretts gerichteten Komponente aufweisen. Durch die Abrisskanten wird ein Ansaugeffekt, welcher durch den unter dem Schwimmbrett hindurch strömenden Wasserstrahl entstehen und das Schwimmbrett nach unten ziehen kann, verringert. Die geschieht dadurch, dass über die Abrisskanten seitlich Luft angesaugt und unter das Schwimmbrett in den Bereich des Wasserstrahls geleitet wird. Dort führt die Luft zu einem Strömungsabriss, durch den der Ansaugeffekt verringert wird. Es können mehrere Abrisskanten in Längsrichtung hintereinander und beabstandet zueinander angeordnet sein. Etwa 5 cm vor dem hinteren Ende des Schwimmbretts sind die letzten Abrisskanten angeordnet. Jeweils zwei schräg stehende Abrisskanten können zu einer V-Form zusammengesetzt sein, wobei eine Spitze des V nach vorne gerichtet ist.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Schwimmbrett zumindest teilweise aus einem aufblasbaren Material gefertigt ist. Insbesondere ein Kern des Schwimmbretts kann aus dem aufblasbaren Material gefertigt sein. Die äußere Form des Schwimmbretts kann dann durch Freiformwangen gebildet sein, die von außen an dem Kern aus aufblasbarem Material befestigt sind. Die Freiformwangen sind vorzugsweise aus einem Kunststoff gebildet und beispielsweise durch Kleben oder Clipsen an dem Kern aus aufblasbarem Material befestigt. Die Freiformwangen bilden somit zumindest einen Teil der Außenhaut des Schwimmbretts. Über ein in der Außenhaut des Schwimmbretts angeordnetes Ventil kann Luft in das Innere des aufblasbaren Materials gepumpt oder die Luft aus dem Inneren entfernt werden. Das Ventil ist vorzugsweise auf der Oberseite des Schwimmbretts, insbesondere am hinteren Endbereich, angeordnet. Es hat sich gezeigt, dass ein für das Schwimmbrett besonders geeignetes aufblasbares Material ein sogenanntes Dropstitch-Gewebe- Material ist. Dropstitch-Material ermöglicht die Realisierung von aufblasbaren Schwimmbrettern, die im aufgeblasenen Zustand besonders formstabil sind. Das Prinzip der Dropstitch-Konstruktion beruht darauf, die Decken- und Bodeninnenseiten des Schwimmbretts mit vertikalen Verbindungsfasern zu verknüpfen und auch unter hohem Innendruck in der gewünschten Form zu halten. So entsteht ein Gewebe, das durch die große Zahl an Verknotungen sehr reißfest und formstabil ist und besonders hohen Belastungen standhält, dabei aber dennoch in nicht aufgepumptem Zustand kompakt zusammenlegbar ist. In dem Dropstitch-Material kann ein Innendruck von etwa 100 kPa (1 bar) bis 175 kPa (1 ,75 bar) erreicht werden. Es können verschiedene Lagen Dropstitch-Gewebe mit PVC unterschiedlicher Qualitäten umklebt und vulkanisiert werden.

Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Schwimmbrett eine ebene auf dem Wasser aufliegenden Unterseite oder an seiner Unterseite zwei seitliche Kufen aufweist, die sich zumindest über einen Teil einer Längserstreckung des Schwimmbretts erstrecken. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Strömungswiderstand des Schwimmbretts reduziert werden kann, da das Schwimmbrett nur mit einem geringen Teil seiner Unterseite, nämlich den Kufen, auf der Wasseroberfläche aufliegt bzw. mit dem Wasser in Berührung steht. Durch den verringerten Strömungswiderstand können höhere Geschwindigkeiten des Wasserfahrzeugs bzw. des gesamten Wassersportgeräts erzielt werden. Wenn das Schwimmbrett an einem Wasserfahrzeug mit Wasserstrahlantrieb und einem mittig an der Unterseite des Wasserfahrzeugs angeordneten Strömungskanal befestigt ist, hat die gemäß dieser Weiterbildung vorgeschlagene Ausführungsform des Schwimmbretts zudem den Vorteil, dass der im Strömungskanal beschleunigte Wasserstrahl am Heck des Wasserfahrzeugs ungehindert ausströmen kann und zwischen den Kufen entlang der Unterseite des Schwimmbretts geführt wird. Der beschleunigte Wasserstrahl stößt nach dem Ausströmen aus dem Strömungskanal also nicht gegen das an dem Wasserfahrzeug befestigte Schwimmbrett. Dadurch ist ein besonders effizienter Antrieb des Wasserfahrzeugs bzw. des gesamten Sportgeräts möglich.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Kufen an einem hinteren Endbereich der Unterseite des Schwimmbretts ausgebildet sind. Mit dem vorderen Endbereich liegt das Schwimmbrett dann auf dem Wasserfahrzeug auf und ist an diesem über den Befestigungsabschnitt gelenkig befestigt. Da sich die Kufen nicht über die gesamte Länge des Schwimmbretts erstrecken, kann dadurch der Strömungswiderstand weiter reduziert werden.

Die Kufen an der Unterseite des Schwimmbretts können auf unterschiedliche Weise ausgestaltet werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Schwimmbrett im Bereich der Kufen einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei distale Enden der zwei Schenkel des U-förmigen Querschnitts in das Wasser ragen und Teil der Kufen bilden. Gemäß dieser Ausführungsform sind die Kufen also als integraler Bestandteil einstückig mit dem Schwimmbrett ausgebildet. Wenn das Schwimmbrett zumindest teilweise aus einem aufblasbaren Material gefertigt ist, können die Kufen Teil eines Kerns aus aufblasbarem Material sein oder aber durch Freiformwangen gebildet sein, die an dem Kern befestigt sind.

Um den Transport des Schwimmbretts und dessen gelenkigen Befestigung an dem Wasserfahrzeug zu erleichtern, wird vorgeschlagen, dass in dem vorderen Endbereich des Schwimmbretts seitlich mindestens ein Griff angeordnet ist. Vorzugsweise ist im vorderen Endbereich an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Griff angeordnet. Um die Haptik und die Wasserfestigkeit des Griffs zu verbessern, ist dieser vorzugsweise aus Neopren gebildet. Die Griffe sind bevorzugt derart an den Seiten des Schwimmbretts angeordnet, dass sie bei bestimmungsgemäßer Benutzung des Schwimmbretts bzw. des Wassersportgeräts außerhalb des Wassers, also oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet sind.

Der Auflagebereich an der Oberseite des Schwimmbretts weist vorzugsweise eine Oberfläche auf, die aufgrund ihrer Ausformung und/oder Materialbeschaffenheit ein Verrutschen des Benutzers und/oder eine Ansammlung von Wasser während der Benutzung des Schwimmbretts bzw. des Wassersportgeräts verhindert. Besonders bevorzugt ist es, wenn der Auflagebereich Längsrippen mit einer im Querschnitt nach außen gewölbten Auflagefläche aufweist. Die Längsrippen erstrecken sich in Längsrichtung zumindest über einen Teil der Oberseite des Schwimmbretts parallel zueinander. An dem hinteren Endbereich des Schwimmbretts kann ein Schleppgriff und/oder eine Zugöse angeordnet sein, über die andere Wassersportler mit oder ohne Schwimmgerät (zum Beispiel ein anderes Schwimmbrett, eine Luftmatratze, ein Boot) hinter dem erfindungsgemäßen Wassersportgerät hergezogen werden können.

Während des bestimmungsgemäßen Betriebs des erfindungsgemäßen Wassersportgeräts liegt der Benutzer mit einem Teil seines Körpers (z. B. seiner Brust, seinem Bauch und seinen Oberschenkeln) auf dem Auflagebereich des Schwimmbretts auf. Mit einem anderen Teil seines Körpers (z. B. seinen Unterarmen) stützt sich der Benutzer auf der Oberseite des Wasserfahrzeugs ab und hält sich mit seinen Händen an den Haltegriffen des Wasserfahrzeugs fest. Der Einsatz des Schwimmbretts verringert den Strömungswiderstand des hinter dem Wasserfahrzeug hergezogen Benutzers erheblich, ohne jedoch die Beweglichkeit, Dynamik und Agilität des Wassersportgeräts einzuschränken. Ganz im Gegenteil, durch Verwendung des Schwimmbretts können wesentlich höhere End- und Kurvengeschwindigkeiten erreicht werden. Zudem ist die Benutzung des Wassersportgeräts dank des Schwimmbretts für den Benutzer selbst bei Fahrten über einen längeren Zeitraum hinweg und bei hohen Geschwindigkeiten besonders kräfteschonend und ermüdungsfrei.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Dabei zeigen die Figuren verschiedene Ausführungsbeispiele, deren einzelne Merkmale in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden können, selbst wenn dies in den Figuren nicht ausdrücklich gezeigt und in der Beschreibung nicht ausdrücklich erwähnt ist. Es zeigen:

Figur 1 ein erfindungsgemäßes Schwimmbrett gemäß verschiedener

Ausführungsformen in einer Draufsicht;

Figur 1 a eine vergrößerte Ansicht eines Befestigungsabschnitts des

Schwimmbretts aus Figur 1 ;

Figur 2 das Schwimmbrett aus Figur 1 in einer Schnittansicht und mit gelenkiger Befestigung an einem Motorwasserfahrzeug;

Figur 3 eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen

Schwimmbretts in einer Seitenansicht;

Figur 4 eine Schnittansicht des Schwimmbretts aus Figur 3 in Fahrtrichtung von hinten; Figur 5 drei verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Schwimmbretts in einer Seitenansicht;

Figur 6 ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät in einer Draufsicht gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform;

Figur 7 ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät in einer Draufsicht gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform;

Figur 8 ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät in einer Draufsicht gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform;

Figur 9 das Wassersportgerät aus Figur 6 in einer Draufsicht mit darauf liegendem Benutzer;

Figur 9a verschiedene Ausgestaltungen von Griffen sowie einen Schleppgriff mit

Zugöse des Schwimmbretts;

Figur 10 das Wassersportgerät aus Figur 8 in perspektivischer Ansicht;

Figur 11 das Wassersportgerät aus Figur 6 in perspektivischer Ansicht;

Figuren 12 und 13 die Schwimmbretter der Wassersportgeräte aus den Figuren 10 und 11 in perspektivischer Ansicht;

Figur 14 ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät in einer Draufsicht gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform;

Figur 14a verschiedene Ausgestaltungen von Griffen des Schwimmbretts;

Figur 15 ein erfindungsgemäßes Schwimmbrett des Wassersportgeräts aus

Figur 14 in einem Längsschnitt; Figur 16 das Schwimmbrett aus Figur 15 in einem Querschnitt;

Figur 17 ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät in einer Draufsicht gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform;

Figur 18 ein erfindungsgemäßes Schwimmbrett des Wassersportgeräts aus

Figur 17 in einer Seitenansicht;

Figur 19 das Wassersportgerät aus Figur 17 in einer Seitenansicht; und

Figur 20 das Schwimmbrett aus Figur 18 in einer Ansicht von unten.

Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Schwimmbrett gemäß verschiedener Ausführungsformen in einer Draufsicht. Dabei sind auf beiden Seiten einer Längsachse zwei unterschiedliche Ausführungsformen gezeigt, die nachfolgend noch näher erläutert werden. Das Schwimmbrett ist in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet. Es besteht aus einem auf Wasser schwimmfähigen Material und umfasst einen vorderen Endbereich 4 und einen hinteren Endbereich 6. Auf einer Oberseite des Schwimmbretts 2 befindet sich ein Auflagebereich 8, auf dem ein Benutzer während eines bestimmungsgemäßen Betriebs des Schwimmbretts 2 zumindest mit einem Teil seines Körpers aufliegt (vergleiche Figur 9). In dem gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Auflagebereich 8 mehrere, insbesondere drei, Längsrippen 10 mit einer im Querschnitt nach außen gewölbten Auflagefläche (vergleiche Figur 4). Die Längsrippen 10 erstrecken sich in Längsrichtung zumindest über einen Teil der Oberseite des Schwimmbretts 2 parallel zueinander. In einer dritten Ausführungsform kann der Auflagebereich 8 des Schwimmbretts 2 ohne die Längsrippen 10 ausgebildet sein.

Das Schwimmbrett 2 kann beispielsweise aus einem aufgeschäumten Kunststoff (z.B. expandiertem oder extrudiertem Polystyrol) bestehen, der mit einer Außenhaut aus einem wasserabweisenden, widerstandsfähigen Kunststoff (z.B. Polyethylen, Acrylnitril-Styrol-Acrylester, Epoxidharz) oder einem Laminat (z. B. einem Faser- Kunststoff-Verbund wie GFK) überzogen ist. Besonders bevorzugt umfasst das Schwimmbrett 2 ein aufblasbares Material, z.B. ein Dropstitch-Gewebe-Material. Insbesondere ist vorgeschlagen, dass das Schwimmbrett 2 einen Kern 12 aus dem Dropstitch-Material aufweist (vergleiche Figuren 3 und 4). Die äußere Form des Schwimmbretts 2 wird durch Freiformwangen 14 gebildet, die von außen an dem Kern 12 befestigt sind. Die Freiformwangen 14 sind vorzugsweise aus einem wasserabweisenden, widerstandsfähigen Kunststoff gebildet und beispielsweise durch Kleben oder Clipsen an dem Kern 12 oder aneinander befestigt. Selbstverständlich wäre es auch denkbar, das gesamte Schwimmbrett 2 aus dem Dropstitch-Gewebe-Material herzustellen, ohne zusätzliche Freiformwangen 14 zu verwenden. Durch die Verwendung von unterschiedlich geformten Freiformwangen 14 ist es jedoch möglich, ausgehend von einer vorgegebenen einheitlichen Grundform des Kerns 12 mit geringem Aufwand und geringen Kosten verschiedene äußere Formen und Ausgestaltungen des Schwimmbretts 2 zu realisieren.

Der Kern 12 aus Dropstitch-Material kann über ein in der Außenhaut des Schwimmbretts 2 vorgesehenes Ventil 16 aufgeblasen werden. In dem gezeigten Beispiel ist das Ventil 16 in einem hinteren Endbereich 6 auf der Oberseite des Schwimmbretts 2 angeordnet. Ferner ist bei der gezeigten Ausführungsform hinter dem Ventil 16 eine Zugöse 18 vorgesehen, über die andere Wassersportler mit oder ohne Schwimmgerät (zum Beispiel ein anderes Schwimmbrett, eine Luftmatratze, ein Boot) hinter dem erfindungsgemäßen Wassersportgerät (vergleiche Figur 2) hergezogen werden können. An den Seiten des Schwimmbretts 2 sind Griffe 20 angeordnet, um dem Benutzer den Transport und die Befestigung des Schwimmbretts 2 an einem Motorwasserfahrzeug 24 (vergleiche Figur 2) zu erleichtern. In Figur 9a sind drei verschiedene Ausgestaltungen der Griffe 20a, 20b, 20c gezeigt. Um die Haptik und Wasserfestigkeit der Griffe 20 zu verbessern, bestehen diese vorzugsweise aus Neopren. Sie sind über Ösen aus Metall oder Kunststoff an dem Schwimmbrett 2 angelenkt.

In dem vorderen Endbereich 4 weist das Schwimmbrett 2 einen Befestigungsabschnitt 22 zur gelenkigen Befestigung des Schwimmbretts 2 an einem Wasserfahrzeug 24 (vergleiche Figur 2) auf. Das Schwimmbrett 2 und das Wasserfahrzeug 24 bilden zusammen das erfindungsgemäße Wassersportgerät. Der Befestigungsabschnitt 22 ist im Detail in Figur 1 a gezeigt. Der Befestigungsabschnitt 22 ist insbesondere zur lösbaren Befestigung des Schwimmbretts 2 an dem Wasserfahrzeug 24 ausgebildet, sodass das Schwimmbrett 2 zur Vereinfachung des Transports und der Lagerung schnell und einfach vom Wasserfahrzeug 24 getrennt bzw. an diesem befestigt werden kann. Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Befestigung zwischen dem Schwimmbrett 2 und dem Wasserfahrzeug 24 zu verhindern, kann ein geeignetes Sicherungselement vorgesehen sein.

Der Befestigungsabschnitt 22 umfasst einen Gelenkabschnitt 26, der zwei parallel zueinander verlaufende Drehachsen 28, 30 aufweist, wobei eine erste Drehachse 28 an dem Schwimmbrett 2 angelenkt und die andere Drehachse 30 dem Wasserfahrzeug 24 zugeordnet ist. Insbesondere ist der Gelenkabschnitt 26 an einem starren Befestigungsbügel 32 angelenkt, der an dem vorderen Endbereich 4 des Schwimmbretts 2 befestigt ist. Der Gelenkabschnitt 26 kann aus einem flexiblen Material (z.B. einem Textilgewebe) oder starren Material (z.B. Metall oder Kunststoff) bestehen. Die Drehachsen 28, 30 haben bei an dem Wasserfahrzeug 24 befestigtem Schwimmbrett 2 eine im Wesentlichen horizontale Erstreckung. Der Befestigungsabschnitt 22 ist dazu ausgebildet, das Schwimmbrett 2 um mindestens zwei senkrecht zueinander stehende Gelenkachsen an dem Wasserfahrzeug 24 gelenkig zu befestigen. In dem gezeigten Beispiel ist ein Befestigungselement 34 vorgesehen, das um eine im Wesentlichen vertikale erste Gelenkachse 36 drehbar an dem Wasserfahrzeug 24 befestigbar ist. Eine andere Gelenkachse wird durch eine der Drehachsen 28, 30 gebildet. Die Drehachsen 28, 30 stehen senkrecht auf der ersten Gelenkachse 36.

Ein vorderer Auflageabschnitt des Schwimmbretts 2 wird durch das Befestigungselement 34 gebildet. Der Auflageabschnitt 34 ist Teil des Befestigungsabschnitts 22 und dazu ausgebildet, bei an dem Wasserfahrzeug 24 befestigtem Schwimmbrett 2 auf der Oberseite des Wasserfahrzeugs 24 aufzuliegen. Das Befestigungselement 34 umfasst einen nach unten abstehenden Vorsprung 38 mit einem kreisförmigen Querschnitt (vgl. Figuren 2, 3 und 5) oder einen Stift, der in eine entsprechende Befestigungsaufnahme 50 (vgl. Figur 10), die auf der Oberseite eines Fahrzeugrumpfes 40 des Wasserfahrzeugs 24 ausgebildet ist, eingreifen und darin um die Gelenkachse 36 drehbar gehalten sein kann. Die Befestigungsaufnahme 50 kann beispielsweise als eine Vertiefung ausgebildet sein, in die der Vorsprung 38 des Befestigungsabschnitts 34 von oben eingesetzt wird. Zusätzlich kann eine Sicherung vorgesehen sein, um den Befestigungsabschnitt 34 in der Befestigungsaufnahme 50 zu sichern und eine unbeabsichtigte Trennung von Schwimmbrett 2 und Wasserfahrzeug 24 zu vermeiden. Die Befestigungsaufnahme 50 auf der Oberseite des Fahrzeugrumpfes 40 kann auch zur Aufnahme und Halterung des Befestigungselements eines Haltesystems (z.B. Haltegurt) zur Sicherung des Benutzers ausgebildet sein, wenn das Schwimmbrett 2 nicht an dem Wasserfahrzeug 24 befestigt ist. Ein solches Haltesystem ist bspw. aus der DE 10 2007 032 392 A1 bekannt.

Der Auflagebereich 8 des Schwimmbretts 2 ist derart ausgebildet, dass der Benutzer 42 bei ordnungsgemäßer Befestigung des Schwimmbretts 2 an dem Wasserfahrzeug 24 und bei bestimmungsgemäßem Betrieb des Wassersportgeräts 2, 24 zumindest mit seiner Brust und möglicherweise auch seinem Bauch auf dem Schwimmbrett 2 aufliegt. Dies ist bspw. in Figur 9 gezeigt. Dabei können die Beine und Füße des Benutzers 42 ebenfalls auf dem Auflagebereich 8 aufliegen (Position 44 der Beine des Benutzers 42 in Figur 9). Alternativ ist es denkbar, dass der Benutzer 42 die Beine spreizt, sodass lediglich die Oberschenkel auf dem Auflagebereich 8 aufliegen und die Füße und möglicherweise auch zumindest ein Teil der Unterschenkel des Benutzers 42 in das Wasser ragen (Position 46 der Beine des Benutzers 42 in Figur 9). Ein entsprechendes Schwimmbrett 2, das eine solche Benutzung ermöglicht, ist beispielsweise in den Figuren 6, 7, 11 und 13 gezeigt.

Bei dem Schwimmbrett 2 aus den Figuren 6, 11 und 13 sind im hinteren Endbereich 6 des Schwimmbretts 2 ein Schleppgriff 48 und eine Zugöse 18 angeordnet, über die andere Wassersportler mit oder ohne Schwimmgerät (zum Beispiel ein anderes Schwimmbrett, eine Luftmatratze, ein Boot) hinter dem erfindungsgemäßen Wassersportgerät 2, 24 hergezogen werden können. Der Schleppgriff 48 mit Zugöse 18 ist als Einzelteil unten in Figur 9a gezeigt. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist in den Figuren 10 bis 13 der Befestigungsabschnitt 34 nicht gezeigt. Dafür kann man in Figur 10 auf der Oberseite des Fahrzeugrumpfes 40 des Wasserfahrzeugs 24 die Befestigungsaufnahme 50 zur Aufnahme des Befestigungsabschnitts 34 erkennen.

Gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Schwimmbretts 2, wie es beispielsweise in den Figuren 1 , 8, 10 und 12 gezeigt ist, geht der Auflagebereich 8 an dem hinteren Endbereich 6 des Schwimmbretts 2 in zwei zum Wasser hin abfallende seitliche Schenkelauflagen 52 über, auf denen der Benutzer mit seinen Ober- und/oder Unterschenkeln aufliegt und zwischen denen ein Klemmbereich 54 ausgebildet ist, der zwischen den Ober- bzw. Unterschenkeln des Benutzers angeordnet ist. Der Benutzer kann während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Wassersportgeräts 2, 24 den Klemmbereich 54 zwischen seinen Schenkeln einklemmen und erhält dadurch zusätzliche Stabilität. Zudem können die Füße und möglicherweise auch ein Teil der Beine, bspw. die Unterschenkel, in das Wasser ragen und bei der Steuerung des Wassersportgeräts 2, 24 unterstützend eingesetzt werden.

Das Motorwasserfahrzeug 24 ist an sich bspw. aus der DE 195 11 850 A1 oder der DE 100 09 278 A1 bekannt. Es weist zwei Haltegriffe 56 im vorderen Bereich des Wasserfahrzeugs 24 auf, an denen sich der Benutzer 42 festhalten kann (vergleiche Figur 9). Das Wasserfahrzeug 24 wird vorzugsweise über einen Wasserstrahlantrieb angetrieben, durch den eine Wasserströmung durch einen Strömungskanal an der Unterseite des Wasserfahrzeugs 24 erzeugt wird, die entgegen der Fahrtrichtung des Wasserfahrzeugs 24 verläuft. Dabei wird insbesondere über eine Einströmöffnung an der Unterseite des Rumpfes des Wasserfahrzeugs 24 Wasser angesaugt, mittels einer im Strömungskanal angeordneten Wasserschraube beschleunigt und über eine Austrittsöffnung 58 (vgl. Figuren 2 und 4) im Bereich des Flecks des Wasserfahrzeugs 24 ausgestoßen. Die Wasserschraube wird vorzugsweise durch einen von Batterien gespeisten Elektromotor angetrieben. Der Benutzer 42 kann das Wasserfahrzeug 24 durch Gewichtsverlagerung lenken. Durch Bedienelemente 60 im Bereich der Haltegriffe 56 kann der Benutzer 42 die Geschwindigkeit des Wasserfahrzeugs 24 steuern, indem beispielsweise die Geschwindigkeit der Wasserschraube oder ein Anstellwinkel einer im Strömungskanal befindlichen Klappe variiert wird. Bei dem erfindungsgemäßen Wassersportgerät 2, 24 wird das Wasserfahrzeug 24 vor allem schwimmend über Wasser eingesetzt. Eine Wasserlinie ist in den Figuren 2, 4 und 5 mit dem Bezugszeichen 62 bezeichnet.

In Figur 2 sind beispielhaft drei verschiedene Größen bzw. Volumina des erfindungsgemäßen Schwimmbretts 2 im Umriss gezeigt. In Abhängigkeit von dem Gewicht des Benutzers 42 und dem gewünschten Auftrieb kann ein Schwimmbrett 2 mit einem größeren oder kleineren Volumen gewählt werden. In Figur 3 ist eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schwimmbretts 2 gezeigt. Dabei ist im Inneren des Schwimmbretts 2 der Kern 12 aus aufblasbarem Material, beispielsweise einem Dropstitch-Gewebe-Material, zu erkennen, an den von außen zumindest bereichsweise Freiformwangen 14 angebracht sind. Ein Querschnitt durch das Schwimmbrett 2 aus Figur 3 ist in Figur 4 in einer Fleckansicht gezeigt. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass das Schwimmbrett 2 an seiner auf dem Wasser aufliegenden Unterseite zwei seitlich angeordnete Kufen 64 aufweist. Die Kufen 64 erstrecken sich zumindest über einen Teil einer Längserstreckung des Schwimmbretts 2. Vorzugsweise sind die Kufen 64 an dem hinteren Endbereich 6 der Unterseite des Schwimmbretts 2 ausgebildet. Insbesondere weist das Schwimmbrett 2 im Bereich der Kufen 64 einen U-förmigen Querschnitt auf (vgl. Figur 4), wobei distale Enden der zwei Schenkel des U-förmigen Querschnitts in das Wasser ragen oder auf der Wasseroberfläche 62 aufliegen und Teil der Kufen 64 bilden. Es ist bevorzugt, dass die Kufen 64 durch entsprechend geformte Freiformwangen 14 gebildet sind.

Aufgrund der seitlichen Anordnung der Kufen 64 ist zwischen den Kufen 64 eine Aussparung 66 gebildet, durch die der im Strömungskanal beschleunigte Wasserstrahl ungehindert hindurchströmen kann, wobei er zwischen den Kufen 64 entlang der Unterseite des Schwimmbretts 2 geführt wird. Dadurch ist eine verbesserte fahrdynamische Stabilität des Wassersportgeräts 2, 24 bei

Geradeausfahrt gegeben. Der Wasserstrahl stößt nach dem Ausströmen aus der Austrittsöffnung 58 des Strömungskanals nicht gegen das an dem Wasserfahrzeug 24 befestigte Schwimmbrett 2, wodurch ein besonders effizienter Antrieb des Wassersportgeräts 2, 24 möglich ist. Zudem wird ein Ansaugeffekt, welcher durch den unter dem Schwimmbrett 2 hindurch strömenden Wasserstrahl entstehen und das Schwimmbrett 2 nach unten ziehen kann, durch die Kufen 64 verringert, da sich ein besonders großer Abstand zwischen der Unterseite des Schwimmbretts 2 im Bereich der Aussparung 66 und dem Wasserstrahl ergibt.

In den Figuren 14-16 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Figur 14 zeigt ein erfindungsgemäßes Wassersportgerät 2, 24 in einer Draufsicht, welches ein Motor Wasserfahrzeug 24 und ein erfindungsgemäßes Schwimmbrett 2 in einer weiteren Ausgestaltung umfasst. Das Schwimmbrett 2 unterscheidet sich von den bisher beschriebenen Schwimmbrett an 2 durch verschiedene Merkmale. So wird der Auflagebereich 8 beispielsweise zumindest teilweise seitlich durch Flaltewangen 68 begrenzt, die einen Benutzer 42 seitlich abstützen und so ein unbeabsichtigtes Fieruntergleiten des Benutzers 42 von dem Auflagebereich 8 erschweren, im Idealfall sogar verhindern. Aufgrund der Flaltewangen 68 hat der Auflagebereich 8 in einer Draufsicht näherungsweise die Form einer Sanduhr, nämlich in den Endbereichen 4, 6 eine größere Breite als in der Mitte, wo der Auflagebereich 8 tailliert ist. Die Flaltewangen 68 sind vorzugsweise als aufblasbare Luftkammern separat von dem restlichen Schwimmbrett 2 ausgebildet. Jede der Luftkammern hat beispielsweise ein Volumen von 10-15 Liter, insbesondere von 11 -12 Liter. Über vorzugsweise an den äußeren Wandlungen der Flaltewangen 68 ausgebildete Ventile 70 können die Flaltewangen 68 aufgeblasen und kann Luft aus dem Inneren der Flaltewangen 68 abgelassen werden.

Auch bei dieser Ausführungsform umfasst das Schwimmbrett 2 vorzugsweise ein aufblasbares Material, z.B. ein Dropstitch-Gewebe-Material. An diesem sind seitlich die aufblasbaren Flaltewangen 68 befestigt, beispielsweise durch Nähen und/oder Vulkanisieren. Auf diese Weise ist es möglich, aus dem gesamten Schwimmbrett 2 einschließlich der Flaltewangen 68 Luft abzulassen und das Schwimmbrett 2 in sehr kompakten Dimensionen zusammenzufalten. Anhand der Figur 16 wird deutlich, wie die seitlichen Flaltewangen 68 den Auflagebereich 8 zur Seite hin begrenzen und mit diesem zusammen eine Vertiefung zur sicheren Aufnahme des Benutzers 42 bilden. Etwa in der Mitte weist das Schwimmbrett 2 Griffe 20 auf, von denen einer auf dem Auflagebereich 8 im Bereich einer Längsachse des Schwimmbretts 2 und von denen zwei seitlich an nach innen gerichteten Wandlungen der Flaltewangen 68 angeordnet sind. In Figur 14a sind beispielhaft drei verschiedene Ausführungsformen der Griffe 20 gezeigt.

Anhand des Längsschnitts der Figur 15 durch das erfindungsgemäße Schwimmbrett 2 wird ein weiterer Unterschied dieses Ausführungsbeispiels gegenüber den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen deutlich. Dieser betrifft den vorderen Endbereich 4 des Schwimmbretts 2, der um einige Winkelgrad nach oben geneigt ist. Vorzugsweise ist der vordere Endbereich 4 um etwa 3° - 8°, ganz besonders bevorzugt um 5° nach oben geneigt. Während des Betriebs des Wasserfahrzeugs 24 hebt sich dieses mit seinem Bug um einen Anstellwinkel 72 von etwa 3° bis 10°, insbesondere von 5° aus dem Wasser. Der abgewinkelte vordere Endbereich 4 des Schwimmbretts 2 ist an den Anstellwinkel 72 des Wasserfahrzeugs 24 während des Betriebs angepasst und verhindert so, dass das geneigte Wasserfahrzeug 24 große Biegemomente auf den vorderen Endbereich 4 des Schwimmbretts 2 überträgt.

In den Figuren 17-20 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Dabei ist im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 14-16 beispielsweise auf dem Auflagebereich 8 lediglich ein Griff 20 auf der Längsachse des Schwimmbretts 2 angeordnet. Weitere Griffe 20 an den Haltewangen 68 sind nicht vorgesehen. Figur 18 zeigt eine Seitenansicht des Schwimmbretts 2 des Wassersportgeräts 2, 24 aus Figur 17. Figur 19 zeigt das Wassersportgerät 2, 24 in einer Seitenansicht, wobei der Bereich des Befestigungsabschnitts 22 mit dem Befestigungselement 34 im Schnitt dargestellt ist. Dabei ist deutlich zu erkennen, wie der abgewinkelte vordere Endbereich 4 des Schwimmbretts 2 an den Anstellwinkel 72 des Wasserfahrzeugs 24 angepasst ist.

In Figur 20 ist das Schwimmbrett 2 in einer Ansicht von unten gezeigt. Eine Kontaktfläche der Unterseite des Schwimmbretts 2 mit der Wasseroberfläche 72 ist dabei mit dem Bezugszeichen 74 bezeichnet. Eine äußere Kontur des aufblasbaren Dropstitch-Gewebe-Materials ist mit dem Bezugszeichen 76 bezeichnet. Die Unterseite des Schwimmbretts 2 weist eine - bis auf eventuell vorhandene geringe Wölbungen in der Längs- und/oder Querachse - im Wesentlichen ebene Flächenerstreckung auf. An der Unterseite des Schwimmbretts 2 sind mehrere Abrisskanten 78 angeordnet. Die Abrisskanten 78 stehen über eine Flächenerstreckung der Unterseite nach unten hervor und ragen in das Wasser. Die Abrisskanten 78 weisen jeweils eine Erstreckungsrichtung mit einer quer zu einer Längserstreckung des Schwimmbretts 2 und damit auch zu einer Fahrtrichtung des Wassersportgeräts 2, 24 gerichteten Komponente auf. Durch die Abrisskanten 78 wird ein Ansaugeffekt, welcher durch den unter dem Schwimmbrett 2 hindurch strömenden Wasserstrahl entstehen und das Schwimmbrett 2 nach unten ziehen kann, verringert. Die geschieht dadurch, dass über die Abrisskanten 78 seitlich Luft angesaugt und unter das Schwimmbrett 2 in den Bereich des Wasserstrahls geleitet wird. Dort führt die Luft zu einem Strömungsabriss, durch den der Ansaugeffekt verringert wird. Es können mehrere Abrisskanten in Längsrichtung des Schwimmbretts 2 hintereinander und beabstandet zueinander angeordnet sein. Etwa 5 cm vor dem hinteren Ende des Schwimmbretts 2 sind die hintersten Abrisskanten 78 angeordnet. Jeweils zwei schräg stehende Abrisskanten 78 können zu einer V- Form zusammengesetzt sein, wobei eine Spitze des V nach vorne gerichtet ist und in etwa auf einer Längs-Mittelachse des Schwimmbretts 2 liegt.