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Patent Searching and Data


Title:
FLOOR LAMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/162151
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a floor lamp (1, 1') for leaning against an object (T), which is to be illuminated at least in sections with the floor lamp (1, 1'). This floor lamp (1, 1') has a lamp stem (3, 3'), a lamp arrangement (2) arranged in an upper region of the lamp stem (3, 3'), a lamp foot (4, 4') arranged at a lower end of the lamp stem (3, 3'), which lamp foot is in contact with a floor next to the object (T) in an intended use position on a contact surface (K), wherein the contact surface (K) is configured such that, in the intended use position, the floor lamp (1, 1') tilts against the object (T) about a tilt axis (AK) defined by the contact surface (K), and a supporting element arrangement (10, 11), which is arranged in a region between the lamp foot (4, 4') and the lamp arrangement (2) on the lamp stem (3, 3').

Inventors:
MAIER-HUNKE HORST-WERNER (DE)
Application Number:
EP2016/054686
Publication Date:
October 13, 2016
Filing Date:
March 04, 2016
Export Citation:
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Assignee:
DURABLE HUNKE & JOCHHEIM GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
F21V33/00; F21L4/08; F21S6/00; F21V14/02; F21V29/89
Foreign References:
DE202004013759U12004-11-25
US20120327640A12012-12-27
DE202004013759U12004-11-25
Attorney, Agent or Firm:
Beckord & Niedlich Patentanwaltskanzlei (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Standleuchte (1 , 1 '), zum Anlehnen an ein Objekt (T), welches mit der Standleuchte (1 , 1 ') zumindest bereichsweise auszuleuchten ist, mit

- einem Leuchtenstiel (3, 3'),

- einer in einem oberen Bereich des Leuchtenstiels (3, 3') angeordneten Leuchtmittelanordnung (2),

- einem an einem unteren Ende des Leuchtenstiels (3, 3') angeordneten Leuchtenfuß (4, 4'), der in einer bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung an einer Kontaktfläche (K) mit einem Boden neben dem Objekt (T) in Kontakt ist, wobei die Kontaktfläche (K) so ausgebildet ist, dass die Standleuchte (1 , 1 ') in der bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung um eine durch die Kontaktfläche (K) definierte Kippachse (AK) gegen das Objekt (T) kippt, und

- einer Abstützelementanordnung (10, 1 1 ), die in einem Bereich zwischen dem Leuchtenfuß (4, 4') und der Leuchtmittelanordnung (2) am Leuchtenstiel (3, 3') angeordnet ist.

2. Standleuchte nach Anspruch 1 , wobei der Leuchtenfuß (4, 4') so ausgebildet ist, dass sich die Kontaktfläche (K) entlang einer Linie erstreckt, welche die Kippachse (AK) definiert, und die Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) am Leuchtenstiel (3, 3') in einer sich senkrecht zur Kippachse (AK) erstreckenden Kipprichtung (RK) angeordnet ist.

3. Standleuchte nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) am Leuchtenstiel (3, 3') in einer Höhe zwischen 40 cm und 90 cm, vorzugsweise zwischen 75 cm und 85 cm, angeordnet ist.

4. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Leuchtenstiel (3, 3') zumindest eine Flachseite (3V, 3V) aufweist, vorzugsweise zumindest abschnittsweise als Flachrohr ausgebildet ist, und die Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) an der Flachseite (3V, 3V) des Leuchtenstiels (3, 3') angeordnet ist.

5. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) ein Abstützelement (10, 12) mit einer nach unten gerichtete Abstützflä- che aufweist.

6. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abstützelementanordnung (1 1 ) mehrere Abstützelemente (12), vorzugsweise in Form von Rippen (12), in unterschiedlichen Höhen und/oder auf unterschiedlichen, vorzugsweise gegenüberliegenden, Seiten (3V, 3R') am Leuchtenstiel (3') aufweist.

7. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) in ihrer Lage am Leuchtenstiel (3') variierbar, vorzugsweise höhenverschiebbar, am Leuchtenstiel (3') angeordnet ist. 8. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Abstützelementanordnung (1 1 ) eine entlang zumindest eines Abschnitts am Leuchtenstiel (3') verschiebbar angeordnete Manschette (13) umfasst.

9. Standleuchte nach Anspruch 8, wobei die Manschette so ausgebildet ist, dass die Manschette (13) am Leuchtenstiel (3') klemmend angeordnet ist und/oder zumindest innenseitig wenigstens bereichsweise ein haftreibungsverstärkendes Material umfasst.

10. Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei am Leuchtenstiel (3, 3') oberhalb der Abstützelementanordnung (10, 1 1 ) eine Benutzerschnittstelle (5) angeordnet ist.

1 1 . Standleuchte nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei am Leuchtenstiel (3, 3') obenseitig ein Leuchtenkopf (2) mit einer Leuchtmitteleinheit (8) angeordnet ist, welcher um zwei Achsen (A-i , A2) schwenkbar ist.

12. Standleuchte, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, zum Anlehnen an ein Objekt (T), welches mit der Standleuchte (1 , 1 ') zumindest bereichsweise auszuleuchten ist, mit

- einem Leuchtenstiel (3, 3'),

- einer in einem oberen Bereich des Leuchtenstiels (3, 3') angeordneten Leuchtmittelanordnung (2),

- einem an einem unteren Ende des Leuchtenstiels (3, 3') angeordneten Leuchtenfuß (4, 4'), der in einer bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung an einer Kontaktfläche (K) mit einem Boden neben dem Objekt (T) in Kontakt ist, wobei die Kontaktfläche (K) so ausgebildet ist, dass die Standleuchte (1 , 1 ') in der bestimmungsgemäßen Gebrauchs- Stellung um eine durch die Kontaktfläche (K) definierte Kippachse (AK) gegen das Objekt (T) kippt,

- einer Akkumulatoranordnung (21 ) zur Energieversorgung der Leuchtmittelanordnung (2), wobei die Akkumulatoranordnung (21 ) bevorzugt im Leuchtenfuß (4) und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels (3') angeordnet ist.

13. Standleuchte nach Anspruch 12, wobei, bevorzugt im Leuchtenfuß (4) und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels (3'), ein Ladegerät angeordnet ist.

14. Standleuchte nach Anspruch 12 oder 13, welche, vorzugsweise im Leuchtenfuß (4) und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels (3'), eine Ladezustandsanzeige (23, 33) für eine in einem Akku-Fach angeordnete Akkumulatoranordnung (21 ) aufweist.

15. Verfahren zum Betrieb einer Standleuchte (1 , 1 '), wobei die Standleuchte (1 , 1 ') mit einem Leuchtenfuß (4, 4') auf einem Boden neben einem Objekt, vorzugsweise Tisch (T), abgestellt und mit einem Leuchtenstiel (3, 3') verkippt am Objekt (T) angelehnt wird, so dass eine in einem oberen Bereich des Leuchtenstiels (3, 3') angeordnete Leuchtmittelanordnung (2) die Objektfläche von oben beleuchtet.

Description:
Standleuchte Die Erfindung betrifft eine Standleuchte sowie ein Verfahren zum Betrieb einer Standleuchte.

Zur Beleuchtung von Schreibtischen werden üblicherweise Schreibtischleuchten benutzt, die entweder mit einem Fuß auf der Tischoberfläche stehen oder mit einer Klemme oder dergleichen an der Tischkante montiert sind. Wird ein Fuß verwendet, so ist dieser relativ schwer und großflächig, um die Stabilität der Leuchte zu gewährleisten. Dementsprechend nimmt er auf der Schreibtischoberfläche viel Raum ein.

Eine Alternative zur Beleuchtung eines Tisches ist die feste Montage von Leuchten ober- halb des Tisches. Jedoch sind diese, anders als eine Schreibtischleuchte, nicht flexibel einsetzbar, sondern örtlich gebunden.

Eine weitere Alternative zur Beleuchtung eines Tisches wäre die Verwendung einer Standleuchte. Herkömmliche Standleuchten sind so ausgestaltet, dass sie frei im Raum stehen. In der Regel dienen sie dazu, einen Bereich des Raums auszuleuchten und/oder eine Ambiente-Beleuchtung zu erzeugen, beispielsweise mittels eines Decken- oder Wandfluters. Daneben gibt es auch Standleuchten, die alternativ oder zusätzlich ein Leuchtmittel in Form eines Spotlights oder dergleichen aufweisen, das auf ein Objekt gerichtet werden kann. Mit diesen Spotlights werden dann bestimmte Stellen an der Wand, an denen sich z. B. Bilder befinden, ausgeleuchtet. Sofern diese Spotlights nach unten gerichtet werden können, werden sie meist als Leselicht benutzt, z. B. neben einem Sofa oder Sessel. Selten werden solche Standleuchten zur Beleuchtung von Tischoberflächen, insbesondere Schreibtischen, eingesetzt, da bei den meisten Konstruktionen die Spotlights nicht so ausgebildet sind, dass sie in einem geeigneten Abstand über der Tisch- Oberfläche passend positioniert werden können, um die Tischplatte in der gewünschten Weise auszuleuchten. Ein weiterer Nachteil von solchen herkömmlichen Standleuchten besteht darin, dass diese meist einen relativ schweren und/oder ausladenden Fuß aufweisen, damit der Schwerpunkt möglichst weit unten liegt und ein stabiler Stand der Standleuchte gewährleistet ist. Aus diesem Grunde werden Standleuchten auch oft nur an einer Stelle und nicht flexibel an verschiedenen Tischen benutzt. Aus der DE 20 2004 013 759 U1 ist eine Lehnleuchte mit einem in einem oberen Bereich eines Leuchtenstiels angeordneten Leuchtenabschnitt mit einem Leuchtenschirm bekannt. Der Leuchtenstiel geht unten in einen T-förmigen Fuß über, der mit dem Querbalken des T auf dem Boden aufliegt. Diese Leuchte kann an eine Wand angelehnt werden und Leuchte dann in den Raum hinein.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Alternative zu den o. g. Leuchten zu schaffen. Diese Aufgabe wird durch eine Standleuchte gemäß Patentanspruch 1 und durch ein Verfahren zum Betrieb einer Standleuchte gemäß Patentanspruch 15 gelöst.

Erfindungsgemäß wird eine Standleuchte verwendet, welche speziell zum Anlehnen an ein mit der Standleuchte zu beleuchtendes Objekt, insbesondere einen Tisch, ausgebildet ist. Dieses normalerweise auf dem Boden im Raum stehende Objekt soll mit der Standleuchte zumindest bereichsweise ausgeleuchtet werden, wobei vorzugsweise eine nach oben gerichtete Fläche des Objekts ausgeleuchtet werden soll. Bei dem Objekt handelt es sich bevorzugt um einen Tisch, insbesondere einen Schreibtisch. Diese Standleuchte weist einen Leuchtenstiel auf, an dem in einem oberen Bereich, insbesondere in einem Bereich oberhalb des zu beleuchtenden Objekts, beispielsweise oberhalb der Tischplatte, eine Leuchtmittelanordnung, welche vorzugsweise LEDs aufweist, angeordnet ist.

Am unteren Ende des Leuchtenstiels befindet sich ein Leuchtenfuß, der in einer bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung an einer Kontaktfläche bzw. einem Kontaktbereich des Leuchtenfußes mit einem Boden neben dem Objekt in Kontakt ist. Dabei ist die Kontaktfläche so ausgebildet, dass die Standleuchte in der bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung um eine durch die Kontaktfläche definierte Kippachse gegen das Objekt kippt. Das heißt, die Standfläche bzw. die Kontaktfläche bzw. der Kontaktbereich am Leuchtenfuß ist insgesamt so ausgebildet, dass in dieser Gebrauchsstellung eine vom Schwerpunkt der Leuchte aus lotrecht nach unten verlaufende gedachte Projektionslinie an einem Schnittpunkt auf den Boden trifft, der außerhalb einer durch die von der Standfläche definierte, eingeschlossene Fläche liegt. Dies führt automatisch dazu, dass die Lampe entsprechend dem Schwerpunkt in eine bestimmte Richtung kippt. Die Kippachse ist dabei insofern durch die Kontaktfläche bzw. den Kontaktbereich (insbesondere den Grenzen der Kontaktfläche bzw. des Kontaktbereichs) definiert, da diese Kippachse ja genau entlang des Kontakts bzw. der Grenze zwischen Kontaktfläche bzw. Kontaktbereich des Leuchtenfußes und dem Boden verläuft.

Anders als die oben erwähnte Lehnleuchte dient also die vorliegende Leuchte nicht dazu, an eine Wand des Raumes angelehnt zu werden, um dann von der Wand weg in den Raum abzustrahlen, sondern die Leuchte ist so ausgebildet, dass das Objekt beleuchtet werden kann, an welches die Leuchte angelehnt wird, wie z.B. einen Tisch. Erfindungsgemäß weist die Standleuchte hierzu eine Abstützelementanordnung auf, die in einem Bereich zwischen dem Leuchtenfuß und der Leuchtmittelanordnung, vorzugsweise in ei- nem mittleren Bereich bzw. in etwa auf mittlerer Höhe des Leuchtenstiels, am Leuchtenstiel angeordnet ist. Mit dieser Abstützelementanordnung kann sich die Standleuchte in der bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung gut am Objekt abstützen, beispielsweise an einer Tischkante aufliegen, wenn sich die Abstützelementanordnung in der Kipprichtung auf der Seite befindet, in die die Standleuchte in der bestimmungsgemäßen Ge- brauchsstellung gegen das Objekt gekippt ist. Auf diese Weise ist eine stabile Lage der Standleuchte in der bestimmungsgemäßen Gebrauchsstellung gewährleistet.

Anders als bei den herkömmlichen Standleuchten wird hier darauf verzichtet, einen schweren Leuchtenfuß mit einer großen Standfläche zur Verfügung zu stellen, sondern stattdessen wird ein möglichst schmaler Leuchtenfuß verwendet und der Schwerpunkt der Standleuchte kann auch relativ weit oben liegen, da hier ja das Kippen der Standleuchte gegen das zu beleuchtende Objekt, also beispielsweise den Tisch, gerade erwünscht ist. Unter einem Tisch wird dabei jedes Objekt mit einer Tischoberfläche verstanden, also neben Schreibtischen, Konferenztischen, Arbeitstischen etc. insbesondere auch Werk- bänke oder Tresen mit einer Tischoberfläche.

Da sich der Leuchtenstiel vom Boden aus schräg nach oben über die Tischfläche erstreckt, ist automatisch auch dafür gesorgt, dass die im oberen Bereich angeordnete Leuchtmittelanordnung sich über der Tischoberfläche befindet und für eine gute Ausleuch- tung der Tischoberfläche gesorgt werden kann. Die erfindungsgemäße Standleuchte kann also als Arbeitsleuchte eingesetzt werden und dient nicht lediglich zur Atmosphärenbeleuchtung. Da auf einen schweren und ausladenden Leuchtenfuß verzichtet werden kann, ist die Standleuchte auch relativ einfach von einem Tisch zum anderen Tisch transportierbar bzw. am Tisch von einer auf die andere Seite umstellbar. Dies ist insbesondere bei größeren Tischen, beispielsweise grafischen Arbeitstischen oder dergleichen, bei Konferenztischen oder Ähnlichem, wünschenswert. In einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betrieb einer Standleuchte wird diese mit einem Leuchtenfuß auf einem Boden neben einem Objekt, vorzugsweise Tisch, abgestellt und mit dem Leuchtenstiel verkippt am Objekt angelehnt, so dass eine in einem oberen Bereich des Leuchtenstiels angeordnete Leuchtmittelanordnung die Objektfläche, insbesondere Tischfläche, von (schräg) oben beleuchtet. Dabei stützt sich die Standleuchte bevorzugt mit einem Abstützelement, das in einem Bereich zwischen dem Leuchtenfuß und der Leuchtmittelanordnung am Leuchtenstiel angeordnet ist, an der Tischkante ab. Auch wenn als auszuleuchtende Objekte in erster Linie Tische genannt werden, ist die Verwendung dieser Standleuchte aber nicht auf diese Anwendung begrenzt, sondern es ist auch möglich, diese Standleuchte an anderen im Raum stehenden Objekten anzulehnen, um diese von oben auszuleuchten, beispielsweise an einem Sessel oder dergleichen.

Weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, wobei die Patentansprüche einer bestimmten Kategorie auch gemäß den abhängigen Ansprüchen einer anderen Kategorie weitergebildet sein können und Merkmale verschiedener Ausführungsbeispiele zu neuen Ausführungsbeispielen kombiniert werden können, auch wenn diese Kombination nicht explizit genannt ist.

Prinzipiell kann der Leuchtenfuß beliebig ausgestaltet sein. Insbesondere können Leuchtenfuß und Leuchtenstiel auch eine integrierte Einheit sein. Beispielsweise kann der Leuchtenstiel einfach unten kalottenförmig als eine Art Leuchtenfuß ausgebildet sein. In diesem Fall ist die Kontaktfläche wie ein einzelner Kontaktpunkt und die Kippachse kann auf der Bodenfläche beliebig im Raum orientiert sein. In welche Richtung die Leuchte von sich aus dann kippt, hängt in diesem Fall vom Schwerpunkt ab, der beispielsweise durch die oben am Leuchtenstiel angeordnete Leuchtmittelanordnung bestimmt sein kann. Auch in einem solchen Fall ist aber durch die Abstützelementanordnung eine relativ stabile Positionierung der Standleuchte möglich.

Bei einer bevorzugten Variante erstreckt sich die Kontaktfläche bzw. der Kontaktbereich entlang einer Linie. Durch diese Linie wird dann die Kippachse definiert, d. h. der Leuch- tenstiel bzw. die Standleuchte kann dann nur noch senkrecht zu dieser Kippachse nach rechts und links wegkippen. Dementsprechend befindet sich die Abstützelementanord- nung am Leuchtenstiel in einer sich senkrecht zur Kippachse erstreckenden Kipprichtung an der Seite des Leuchtenstiels, die normalerweise gegen das Objekt kippen kann.

Um eine sich entlang einer Linie erstreckende Kontaktfläche zu realisieren, können meh- rere Kontaktpunkte an der Unterseite des Fußes ausgebildet sein, die auf der gewünschten Linie liegen. Bei einer anderen bevorzugten Variante ist der Leuchtenfuß zumindest auf einer nach unten weisenden Seite hin verjüngt. Beispielsweise kann es sich hierbei um einen Rundstab oder ein Rundrohr handeln oder der Leuchtenfuß kann nach unten keilförmig oder dergleichen ausgebildet sein. Dabei ist ganz besonders bevorzugt der Leuchtenfuß als Stab ausgebildet. Vorzugsweise ist dieser Stab dann senkrecht zum Leuchtenstiel angeordnet.

Wie bereits oben erwähnt, sollte sich die Abstützelementanordnung am Leuchtenstiel vorzugsweise in ungefähr mittlerer Höhe befinden. Besonders bevorzugt befindet sich die Abstützelementanordnung am Leuchtenstiel in einer Höhe von mindestens 40 cm, bevorzugt mindestens 60 cm. Außerdem befindet sich befindet sich die Abstützelementanordnung am Leuchtenstiel maximal auf einer Höhe von 1 10 cm, bevorzugt maximal 90 cm. Ganz besonders bevorzugt befindet sich die Abstützelementanordnung am Leuchtenstiel in einer Höhe zwischen 75 cm und 85 cm. Mit der Höhe ist dabei der Abstand der Abstüt- zelementanordnung bzw. des jeweiligen Abstützelements von der Kontaktfläche am Leuchtenfuß gemeint.

Grundsätzlich kann der Leuchtenstiel eine beliebige Form aufweisen, beispielsweise als Rundrohr oder dergleichen ausgebildet sein. Besonders bevorzugt weist aber der Leuch- tenstiel zumindest eine Flachseite auf und die Abstützelementanordnung ist an der Flachseite des Leuchtenstiels angeordnet. Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Leuchtenstiel zumindest abschnittsweise als Flachrohr ausgebildet.

Auch zur Konstruktion der Abstützelementanordnung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bevorzugt weist die Abstützelementanordnung ein Abstützelement mit einer (in der normalen Gebrauchsstellung) nach unten gerichteten Abstützfläche auf. Hierbei kann es sich auch um eine relativ kleine bzw. schmale Abstützfläche handeln. Eine solche Abstützfläche kann z. B. die Unterseite eines Vorsprungs oder einer Wulst oder dergleichen sein, welche am Leuchtenstiel angeordnet ist. Die Abstützelementanordnung ist bevorzugt in ihrer Lage am Leuchtenstiel variierbar angeordnet bzw. montiert. Zum einen kann dies bedeuten, dass die Abstützelementanordnung an unterschiedliche Seiten des Leuchtenstiels montiert werden kann, um auszuwählen, in welche Richtung die Standleuchte am Objekt angelehnt wird. Besonders bevorzugt ist die Abstützelementanordnung höhenverschiebbar entlang des Leuchtenstiels am Leuchtenstiel angeordnet bzw. montiert. Auf diese Weise ist es möglich, die Standleuchte an die Höhe des Objekts, insbesondere die Tischhöhe des Tisches, anzupassen. So haben beispielsweise Schreibtische meist eine Höhe zwischen 75 und 80 cm. Durch die Höhenverstellung kann erreicht werden, dass der richtige Winkel zwischen der Kontakt- stelle der Standleuchte mit der Tischplatte eingestellt werden kann, damit ein Leuchtenkopf am oberen Ende des Leuchtenstiels den idealen Abstand zur auszuleuchtenden Fläche bzw. Tischplatte hat.

Bei einer bevorzugten Variante weist die Abstützelementanordnung eine Manschette auf, die entlang zumindest eines Abschnitts am Leuchtenstiel verschiebbar angeordnet ist. Hierbei kann es sich insbesondere um eine ringförmige, aber auch um eine C-förmige Manschette handeln, welche wie ein Clip um den Leuchtenstiel montiert ist. An dieser Manschette können sich dann z. B. ein oder mehrere Abstützelemente befinden, beispielsweise in Form von Wülsten oder Rippen. Ein weiterer Vorteil einer solchen Man- schette besteht darin, dass kein direkter Kontakt der Tischkante mit dem Material des Leuchtenstiels selber besteht und folglich die Oberfläche des Leuchtenstiels nicht durch das dauernde Anlehnen beschädigt werden könnte. Eine entsprechende Manschette kann ggf. nach einiger Gebrauchszeit kostengünstig ausgetauscht werden, sofern dies erforderlich sein sollte.

Die Manschette ist dabei bevorzugt so ausgebildet, dass sie am Leuchtenstiel klemmend angeordnet ist, um dafür zu sorgen, dass sie nur mit einer ausreichend hohen externen Kraft entlang des Leuchtenstiels verschoben werden kann und sich nicht von selber verschiebt. Alternativ oder zusätzlich kann die Manschette auch zumindest innenseitig we- nigstens bereichsweise ein haftreibungsverstärkendes Material umfassen, beispielsweise eine Gummierung, oder gummiartig ausgebildet sein. Bei einer bevorzugten Variante ist die Manschette selber aus einem gummiartigen Material, beispielsweise aus Kunststoff wie TPE, gefertigt. Dies hat den Vorteil, dass sie zum einen wie erwähnt nur relativ schwer verschiebbar ist und sich nicht selber aus einer eingestellten Position bewegt. Zum anderen ist die Manschette dann auch außen aus einem gummiartigen Material, wodurch die Kanten der Objekte, gegen die die Leuchte gelegt werden soll, geschont werden.

Bei einer weiter bevorzugten Variante ist die Manschette aus einem zumindest teilweise transparenten Material, vorzugsweise nahezu völlig transparent, gefertigt.

Vorzugsweise weist die Standleuchte am Leuchtenstiel oberhalb der Abstützelementanordnung eine Benutzerschnittstelle auf, beispielsweise ein Bedienpanel. Diese Benutzerschnittstelle kann sich bevorzugt auf derselben Seite an dem Leuchtenstiel wie die Ab- Stützelementanordnung befinden. In diesem Fall würde die Benutzerschnittstelle in Richtung des zu beleuchtenden Objekts weisen. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, das Abstützelement und die Benutzerschnittstelle auf verschiedenen Seiten anzubringen.

Am Leuchtenstiel ist vorzugsweise obenseitig ein Leuchtenkopf mit einer Leuchtmittelein- heit angeordnet. Dieser Leuchtenkopf ist bevorzugt um zwei Achsen schwenkbar. Diese Achsen liegen besonders bevorzugt im Wesentlichen horizontal und sind vorzugsweise zueinander senkrecht. Durch die relative Verschwenkbarkeit des Leuchtenkopfs relativ zum Leuchtenstiel um zwei Achsen ist es auch möglich, den Leuchtenkopf ganz auf die andere Seite des Leuchtenstiels zu schwenken, so dass dann beispielsweise gewählt werden kann, ob die Benutzerschnittstelle auf der Außenseite, beispielsweise an einem zu beleuchtenden Tisch, oder auf der Innenseite ist. Insbesondere, wenn die Abstützelementanordnung in der Lage am Leuchtenstiel so variierbar ist, dass die Seite geändert werden kann oder beispielsweise auf mehreren Seiten Abstützelemente aufweist, kann ja die Leuchte auch mit entsprechend verschiedenen Seiten gegen das Objekt, insbesonde- re eine Tischkante, gelehnt werden.

Die Benutzerschnittstelle kann zum einfachen Ein- und Ausschalten der Leuchtmittelanordnung der Standleuchte dienen, kann aber auch weitere Funktionen aufweisen, um beispielsweise die Leuchtmittel der Standleuchte zu dimmen oder die Farbe, insbesondere die Farbtemperatur, zu verändern.

Die Leuchtmittelanordnung kann hierzu ein oder mehrere Leuchtmitteleinheiten aufweisen. Unter einer Leuchtmitteleinheit wird hierbei ein einzelnes Leuchtmittel oder auch eine Gruppe von mehreren Leuchtmitteln verstanden. Vorzugsweise handelt es sich bei den Leuchtmitteln jeweils um LEDs. Besonders bevorzugt weist eine Leuchtmitteleinheit LEDs unterschiedlicher Farbtemperaturen auf. Mit mehreren Leuchtmitteln bzw. Leuchtmittel- einheiten mit unterschiedlichen Farbtemperaturen und mit einer geeigneten Steuerung ist es möglich, durch Mischen der Lichtanteile der verschiedenen Leuchtmittel die Farbtemperatur des Gesamtlichts zu ändern. Der Leuchtenkopf kann bevorzugt ein oder mehrere Leuchtmitteleinheiten aufweisen, die im bestimmungsgemäßen Einsatz zur Beleuchtung der Objektfläche nach unten gerichtet sind, aber zusätzlich auch mehrere Leuchtmitteleinheiten, welche nach oben gerichtet sind und als Deckenfluter oder dergleichen dienen. Die Steuerung kann bevorzugt auch so ausgebildet sein, dass nur einzelne Leuchtmitteleinheiten angesteuert werden, beispielsweise nur eine Leuchtmitteleinheit oder Gruppe von Leuchtmitteleinheiten, die nach unten leuchten, oder nur eine Leuchtmitteleinheit oder Gruppe von Leuchtmitteleinheiten, die nach oben abstrahlen etc.

Auch kann die Standleuchte bevorzugt eine automatische Steuerung umfassen, um die Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur gemäß einer definierten Funktion, insbesondere in einem vorgegebenen circadianen Verlauf, zu steuern.

Weiterhin ist es auch möglich, dass die Steuereinrichtung der Standleuchte, welche im Inneren der Standleuchte angeordnet ist, über eine App eines Mobilfunkgeräts oder dergleichen angesteuert wird. Bezüglich der Merkmale der Funktionen und dem Aufbau der Leuchtensteuerung, der Leuchtmittelanordnungen, insbesondere mit dem Kaltlicht und dem Warmlicht, der Benutzerschnittstelle, der App-Funktionen bzw. Fernsteuerungsmöglichkeiten der Standleuchte, der verschiedenen zeitabhängigen Steuerungsfunktionen, insbesondere der circadianen Steuerungsfunktionen und/oder der Verwendung eines Zufallssteuerungsmusters sowie der Boost-Funktion bzw. Boost-Taste der Benutzerschnittstelle wird auf die DE 10 2014 1 15 076, die DE 10 2014 1 15 079, die DE 10 2014 1 15 082, die DE 10 2014 1 15 085 und die DE 10 2014 1 15 226 verwiesen, in denen diese diversen Merkmale detailliert erläutert werden. Alle Merkmale der in diesen Dokumenten beschriebenen Leuchten bzw. Funktionen können bevorzugt auch in der erfindungsgemäßen Wandleuchte realisiert werden. Der Offenbarungsgehalt aller zuvor genannten Schriften soll daher ausdrücklich hiermit vollumfänglich inkorporiert werden.

In einem ganz besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Standleuchte eine Akkumulatoranordnung, vorzugsweise ein Akkufach mit einer oder mehreren auswech- seibaren Akkueinheiten, zur Energieversorgung der Leuchtmittelanordnung auf. Die Akkumulatoranordnung, bzw. das Akkufach ist bevorzugt im Leuchtenfuß und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels angeordnet. Durch eine solche Akkumulatoranordnung wird die Standleuchte besonders flexibel einsetzbar. Daher ist diese Idee eigenständig, auch ohne den Einsatz einer Abstützelementanordnung, sehr vorteilhaft. Entsprechend weist die Standleuchte bevorzugt eine Lade-Schnittstelle für ein Ladekabel zum Anschließen an ein Energieversorgungsnetz zum Aufladen der Akkumulatoranordnung auf. Die Lade-Schnittstelle kann beispielsweise eine Steckerbuchse oder dergleichen umfassen, kann aber auch für eine drahtlose, z. B. induktive, Aufladung ausgebildet sein.

Die Akkumulatoranordnung bzw. das Akkufach und/oder die Lade-Schnittstelle befinden sich bevorzugt im Leuchtenfuß und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels.

Optional kann in der Standleuchte auch ein Ladegerät integriert sein, wobei dieses sich ebenfalls bevorzugt im Leuchtenfuß oder im unteren Bereich des Leuchtenstiels befindet. Weist die Standleuchte selber kein Ladegerät auf, dann kann entsprechend ein externes Ladegerät in einem Ladekabel oder dergleichen verwendet werden.

Besonders bevorzugt weist die Lampe eine Ladezustandsanzeige für die Akkumulatoran- Ordnung auf. Diese befindet sich vorzugsweise ebenfalls im Leuchtenfuß und/oder in einem unteren Bereich des Leuchtenstiels. Eine solche Ladezustandsanzeige kann beispielsweise mehrere nach Art eines Ladebalkens angeordnete Leuchtelemente aufweisen, wobei eine entsprechende Anzahl von Leuchtelementen je nach Ladezustand aufleuchtet. Es ist aber auch möglich, eine farbig variierbare Signalleuchtenanordnung als Ladezustandsanzeige zu nutzen, die beispielsweise je nach Ladezustand in unterschiedlichen Farben leuchtet, beispielsweise rot, wenn kaum noch Energie vorhanden ist, gelb in einem mittleren Bereich und grün bei einem noch relativ guten Ladezustand.

Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Figuren anhand von Ausführungsbeispielen noch einmal näher erläutert. Dabei sind in den verschiedenen Figuren gleiche Komponenten mit identischen Bezugsziffern versehen. Die Figuren sind in der Regel nicht maßstäblich. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungs- gemäßen Standleuchte (ohne Tisch), Figur 2 eine perspektivische Darstellung der Standleuchte gemäß Figur 1 , angelehnt an eine Tischkante,

Figur 3 die Standleuchte gemäß Figur 2, angelehnt an die Tischkante, aus einer seitlichen Ansicht,

Figur 4 eine detaillierte Darstellung des Kopfbereichs der Standleuchte gemäß den Figuren 1 bis 3, Figur 5 eine detaillierte Darstellung des Fußbereichs der Standleuchte gemäß den Figuren 1 bis 4 mit geöffnetem Akkufach und nicht angeschlossenem Ladekabel,

Figur 6 eine Darstellung des Fußbereichs wie in Figur 5, jedoch mit eingebautem Akku und angeschlossenem Ladekabel,

Figur 7 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Standleuchte (ohne Tisch),

Figur 8 eine detaillierte Ansicht der Abstandselementeanordnung der Standleuchte ge- mäß Figur 7,

Figur 9 eine detailliertere Ansicht des Fußbereichs der Standleuchte gemäß den Figuren 7 und 8. In den Figuren 1 bis 5 wird ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Standleuchte 1 dargestellt. Dabei zeigt Figur 1 die perspektivische Darstellung der Standleuchte 1 in der Gebrauchsstellung, wobei jedoch das auszuleuchtende Objekt T, beispielsweise ein Tisch, zur besseren Sichtbarkeit der Abstützelementanordnung 10 hier nicht eingezeichnet ist. Die Figuren 2 und 3 zeigen die Standleuchte 1 jeweils im bestim- mungsgemäßen Einsatz bei der Beleuchtung einer Tischfläche F eines Tisches T, Figur 4 ein Detail der Kopplung eines Leuchtenkopfs 2 am Leuchtenstiel 3 der Standleuchte 1 und die Figuren 5 und 6 zeigen eine besondere Ausgestaltung des Fußbereichs dieser Standleuchte 1 mit einem Akkufach. Wie in den Figuren zu sehen ist, weist die Standleuchte 1 als ein dominierendes Element einen länglichen flachen Leuchtenstiel 3 auf, welcher aus einem Flachrohr gebildet ist. Am oberen Ende dieses Leuchtenstiels 3 befindet sich ein Gelenk 6, an dem eine Leuchtmittelanordnung 2 in Form eines Leuchtenkopfs 2 befestigt ist, welcher ebenfalls flach ausgebildet ist und wie eine abgeknickte Verlängerung des Flachrohres wirkt. Auf der in Figur 1 nach unten weisenden Seite befindet sich am Leuchtenkopf 2 eine Leuchtmitteleinheit 8. Bei dieser Leuchtmitteleinheit 8 handelt es sich um eine Gruppe von LEDs mit unterschiedlichen Farbtemperaturen. Diese sind über eine Steueranordnung, die hier zum Teil im Inneren des Leuchtenkopfs 2 und zum Teil im Inneren des Leuchtenstiels 3 angeordnet ist, und eine Benutzerschnittstelle 5 in Form eines Bedienpanels 5 so bedienbar, dass das von der Leuchtmitteleinheit 8 abgegebene Gesamtlicht sowohl in der Helligkeit als auch in der Farbtemperatur verändert werden kann. Um eine gleichmäßige Vermischung des Lichts der verschiedenen LEDs zu erreichen, können die Leuchtmittel mit einer diffusen Glas- oder Kunststoffplatte abgedeckt werden. Auch Ausführungen mit einer einfachen, nicht- diffusen, transparenten Glas- oder Kunststoffplatte zum Schutz der LEDs vor ungewollter Berührung oder ohne Glas- oder Kunststoffplatte sind möglich. Das besonders ästhetische flache Bedienpanel 5 ist hier an der in Richtung des Leuchtenkopfs 2 weisenden vorderen Flachseite 3V des Leuchtenstiels 3 angeordnet. Weiterhin weist die Leuchtensteuerung ein Funkmodul auf, um eine Kopplung mit einem Smartphone oder dergleichen herzustellen, so dass auch über ein solches Gerät als Fernbedienung eine Steuerung der Leuchte mit einer geeigneten App oder dergleichen möglich ist. Zum Aufbau der Leuchtmitteleinheit 8, der Steuerung, der Fernsteuerung (z.B. mittels der App) und der verschiedenen möglichen Steuerungsfunktionen wird noch einmal auf die bereits oben erwähnten Schriften DE 10 2014 1 15 076, die DE 10 2014 1 15 079, die DE 10 2014 1 15 082, die DE 10 2014 1 15 085 und die DE 10 2014 1 15 226 verwiesen.

Auf der der Leuchtmitteleinheit 8 gegenüberliegenden Seite am Leuchtenkopf 2, d. h. auf der Oberseite des Leuchtenkopfs 2, befindet sich hier eine Kühlrippenanordnung 9, welche dazu dient, die Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit 8 möglichst gut zu kühlen. Der Leuchtenkopf 2 ist, wie Figur 4 im Detail zeigt, durch das Gelenk 6 am Leuchtenstiel 3 in der Höhe um eine erste Achse A-ι verschwenkbar und kann sogar ganz auf die andere Seite verschwenkt werden. Zudem ist der Leuchtenkopf 2 über ein weiteres Gelenk 7 mit dem Gelenk 6 verbunden, so dass der Leuchtenkopf 2 um eine zweite Achse A 2 , senkrecht zur Achse A-ι des Gelenks 6, verkippt werden kann. Wenn also der Leuchtenkopf 2 um die Achse A-ι auf die andere Seite vom Leuchtenstiel 3 geschwenkt wurde, kann er außerdem um die Achse A 2 so verdreht werden, dass die Leuchtmitteleinheit 8 am Leuchtenkopf 2 wieder nach unten weist.

Am unteren Ende des Leuchtenstiels 3 befindet sich hier ein Leuchtenfuß 4 in Form eines Rundrohres, das wie eine Art T-Balken untenseitig am Leuchtenstiel 3 befestigt ist. Dieses Rundrohr steht entlang einer auf seiner Mantelfläche verlaufenden Linie, die hier die Kontaktfläche K bildet, auf dem Fußboden B auf. Durch diese linienförmige Kontaktfläche wird eine Kippachse A K gebildet, um die die Leuchte, wenn sie nicht anderweitig gehalten wird, in die Kipprichtung R K kippt. Prinzipiell könnte der Leuchtenstiel 3 auch in die andere Richtung kippen. Von einer Normalposition aus, in der der Leuchtenstiel 3 senkrecht nach oben zeigt, wird die Standleuchte 1 natürlich in die Richtung kippen, auf der sich gerade der Leuchtenkopf 2 in Bezug zum Leuchtenstiel 3 befindet, da durch diesen Leuchtenkopf 2 der Schwerpunkt auf die betreffende Seite gelegt wird. Wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, ist die Standleuchte 1 deshalb so konstruiert, dass sie, wenn sie neben einem Tisch T auf den Fußboden B gestellt wird, zu einer Seite kippt, damit sie an eine Tischkante einer Tischplatte des Tisches T angelehnt werden kann. Um dafür zu sorgen, dass der Winkel des Leuchtenstiels zur Tischfläche F (in Figur 3 als Winkel α zwischen Leuchtenstiel 3 und Boden B eingezeichnet, da die Winkel identisch sind) in einem vorgegebenen Winkelbereich liegt und die Standleuchte 1 sicher steht, ist an der zur Tischfläche F weisenden Seite des Leuchtenstiels hier an der vorderen Flachseite 3V, an der sich auch das Bedienpanel 5 befindet, eine Abstützelementanordnung 10 angeordnet. Bei dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten einfachen Ausführungsbeispiel wird die Abstützelementanordnung 10 durch ein einzelnes Abstützelement 10 gebildet. Dieses Abstützelement 10 ist in diesem Fall eine gummiartige Wulst, welche z. B. auf der Rückseite Zapfen oder dergleichen aufweist, die in entsprechende Bohrungen in die vordere Flachseite 3V des Leuchtenstiels eingedrückt sind, wodurch das Abstützelement 10 an der vorderen Flachseite 3V des Leuchtenstiels 3 gehalten wird. Alternativ könnte eine entsprechende Abstützelementanordnung 10 auch auf der hinteren Flachseite 3R des Leuchtenstiels 3 angeordnet sein, um wahlweise den Leuchtenstiel 3 auch in der anderen Richtung gegen den Tisch zu lehnen, wenn beispielsweise das Bedienpanel 5 an der Außenseite vom Tisch angeordnet sein soll. In diesem Fall kann der Leuchtenkopf 2 wie oben beschrieben um die Achsen A-i , A 2 in die Position auf der ande- ren Seite geschwenkt werden. Die Leuchtmitteleinheit 8 am Leuchtenkopf 2 ist so ausgebildet, dass ein ausreichend großer Teil der Tischoberfläche F gut ausgeleuchtet wird. In den Figuren 2 und 3 wird fast die ganze Tischoberfläche F vom (Haupt-)Lichtstrahl L des Leuchtenkopfs 2 erfasst. Der Leuchtenkopf 2 ist vorzugsweise so ausgebildet, dass in einer bestimmungsgemäßen Anordnung, wenn sich der Leuchtenkopf 60 cm über der Tischoberfläche F befindet, zumindest eine Fläche auf der Tischoberfläche F von 40 x 40 cm optimal ausgeleuchtet wird. Vorzugsweise kann auch die Ausweitung bzw. der Öffnungswinkel des Lichtstrahls, welcher vom Leuchtenkopf 2 ausgeht, eingestellt werden, z. B. durch Blenden am Leuch- tenkopf 2 und/oder durch Zu- und Abschalten von verschiedenen Leuchtmitteln oder Leuchtmittelgruppen der Leuchtmitteleinheit 8.

Der Leuchtenstiel 3 weist hierbei von der Unterkante des Fußes bis zum Gelenk 6 (Oberkante des Gelenks 6) ca. 1 ,50 m auf. Die Länge des Leuchtenkopfs 2 vom Gelenk 7 bis zur Spitze beträgt ca. 24 cm. Das Bedienpanel 5 befindet sich in einer Höhe von ca. 90 cm (Unterkante des Bedienpanels zur Unterkante des Leuchtenfußes) und erstreckt sich über ca. 18 cm. Die das Abstützelement 10 bildende Wulst 10 ist bevorzugt in einer Höhe von 77 cm (Unterkante des Abstützelements 10 zur Unterkante des Leuchtenfußes) angeordnet. Dies ist die ideale Ausbildung der Lampe bei einer Tischhöhe von 75 cm. Der Winkel α zwischen dem Leuchtenstiel und dem Boden bzw. zwischen Leuchtenstiel 3 und der Tischoberfläche F beträgt dann ganz grob ca. 20 °. Bevorzugt ist eine Einstellung des Winkels α von mindesten 10°, bevorzugt mindestens 15°. Der Winkel α beträgt bevorzugt maximal 30°, besonders bevorzugt maximal 25°. Der Lampenfuß 4 ist in den Figuren 5 und 6 noch einmal detaillierter dargestellt. Wie hier zu sehen ist, ist der Lampenfuß 4 im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet. Er wird hier durch ein Rundrohr gebildet. Dieses Rundrohr ist an einer Stelle seines Mantels mit dem Leuchtenstiel 3 verbunden. Hierzu kann am Rundrohr ein Flachrohrabschnitt 30 befestigt sein, welcher eine Hülse zur Montage eines oberen länglichen Teils des Leuchtenstiels 3 bildet, oder dieser Flachrohrabschnitt kann auch obenseitig verjüngt sein und in ein unten offenes Ende des Flachrohrs des Leuchtenstiels 3 eingesteckt sein. Dieser am Rundrohr befestigte Flachrohrabschnitt 30 bildet so das untere Ende des Leuchtenstiels 3.

Der Lampenfuß 4 bzw. das Rundrohr weisen hier ein Akkufach zur Aufnahme einer Ak- kumulatoranordnung 21 (im Folgenden kurz„Akku" 21 genannt) auf. In Figur 5 ist der Akku 21 rundstabförmig mit einem Außendurchmesser, der an den Innendurchmesser des Rundrohrs angepasst ist. Dieses Rundrohr, bzw. das Akkufach darin, ist stirnseitig mit einem Deckel 22 verschließbar. Auf der anderen Stirnseite befindet sich eine Steckbuchse 20 zum Einstecken eines Steckers eines Ladekabels 25, in welches ein Ladegerät 24 integriert ist. Um die Steckbuchse 20 herum befindet sich hier eine ringförmige LED- Leuchtenanordnung 23, welche in der Farbe variierbar ist. Diese dient als Ladestandsanzeige und zeigt beispielsweise grün bei vollem Akku, gelb bei halbgeladenem Akku und rot an, wenn der Akku gerade noch eine Restreserve enthält.

Um die optimale Position der Standleuchte unabhängiger von der Tischhöhe wählen zu können, kann die Abstützelementanordnung auch höhenverstellbar am Leuchtenstiel angeordnet sein. Eine solche Variante wird in den Figuren 7 bis 9 gezeigt, wobei Figur 7 die gesamte Standleuchte zeigt, Figur 8 ein Detail betreffend die Abstützelementanordnung 1 1 und Figur 9 eine Detailansicht des Lampenfußes 4'. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel sind der Leuchtenstiel 3', bis auf den Bereich der Abstützelementanordnung 1 1 und den Fußbereich 31 , sowie der Leuchtenkopf 2, das Bedienpanel 5, die Steuereinheiten etc. identisch wie in dem ersten Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 1 bis 6 aufgebaut. Anstelle einer einzelnen Wulst 10 als AbstützelementanordnungI O wie in dem ersten Ausführungsbeispiel weist die Abstützelementanordnung 1 1 hier jedoch eine Manschette 13 auf, die auf einer oder beiden Flachseiten mehrere Abstützelemente 12 in Form von Rippen 12 aufweist. Wie dies in Figur 8 deutlich zu sehen ist, kann dabei beispielsweise auch die oberste Rippe 12 dicker als die anderen Rippen 12 ausgebildet sein. Diese Manschet- te 13 ist aus einem gummiartigen Kunststoff, beispielsweise einem TPE (Thermoplastischen Elastomer) hergestellt. Vorzugsweise ist die Manschette 13 wie hier transparent. Dass Innenmaß der Manschette 13 ist so an das Außenmaß des Leuchtenstiels 3' angepasst, dass ein externer (Mindest-)Kraftaufwand erforderlich ist, um die Manschette 13 entlang der Längsrichtung R L des Leuchtenstiels 3' zu verschieben. D.h. die Manschette 13 kann nicht alleine verrutschen.

Grundsätzlich könnten am Leuchtenstiel auch oben und unten Stopper angeordnet sein, um die Manschette 13 nur in einem bestimmten Höhenbereich zu verschieben. In der Regel reicht es nämlich aus, wenn eine Verschiebung der Manschette in einem Höhenbe- reich zwischen 75 cm und 85 cm möglich ist. Dieses zweite Ausführungsbeispiel weist zudem einen etwas geänderten Fußbereich als das erste Ausführungsbeispiel auf. Hier ist der Lampenfuß 4' zwar auch wieder zylinderförmig ausgebildet, also beispielsweise als Rundrohr oder als Rundstab. Da hier jedoch im Lampenfuß 4' selber kein Akkufach benötigt wird, kann dieser Zylinder dünner als beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet sein. Zusätzlich kann an den jeweiligen Enden eine Gummimanschette 34 oder dergleichen auf dem Zylindermantel aufgebracht sein, um einen sicheren Halt zu gewährleisten, insbesondere auch auf glatten Böden, beispielsweise auf Parkettboden oder dergleichen. Das Prinzip der Verkippung um diesen Fuß ist das Gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispielen.

Im Lampenfuß 4' selber ist kein Akkufach angeordnet, sondern dieses ist in einem Anschlussstück 31 des Leuchtenstiels 3' angeordnet. Das Anschlussstück 31 ist hierzu als Gehäuse mit zwei Teilen 31 a, 31 b ausgebildet. Werden diese beiden Teile 31 a, 31 b voneinander gekoppelt, hat der Benutzer Zugang zu den Akkus und kann diese ggf. auch wechseln, sofern dies überhaupt erforderlich ist. In dem Gehäuse kann auch die Elektronik untergebracht sein, um eine Ladezustandsanzeige 33 zu betreiben, die sich obenseitig auf einer Flachseite dieses Anschlussstücks 31 für den Leuchtenstiel 3' befindet. Die Ladezustandsanzeige 33 umfasst hier mehrere LEDs, die nach Art eines Ladebalkens in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind. Je nach Ladezustand leuchten dann eine oder mehrere LEDs der Reihe auf. Der Leuchtenstiel 3' kann hier beispielsweise am unteren Ende zwei sich in Verlängerung der Schmalseiten des Leuchtenstiel 3' erstreckende Wangen aufweisen. Diese ragen in das Anschlussstück 31 hinein, wobei zwischen den Wangen noch ausreichend Platz für die Aufnahme der Akkus und der Ladezustandsanzeige 33 verbleibt. An einer Schmalseite des Gehäuses befindet sich hier eine Steck- buchse 32 für das Ladekabel 25.

Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorhergehend detailliert beschriebenen Vorrichtungen lediglich um Ausführungsbeispiele handelt, welche vom Fachmann in verschiedenster Weise modifiziert werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise ist es natürlich möglich, an einer Standleuchte gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel auch eine variable Abstützelementanordnung, beispielsweise in Form einer Manschette, ähnlich wie dies im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, zu verwenden oder umgekehrt das Akkufach gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel bei der Standleuchte gemäß dem ersten Ausführungsbei- spiel auszubilden. Weiterhin kann auch das Rundrohr beim Leuchtenfuß 4 des ersten Ausführungsbeispiels endseitig eine Gummimanschette zur Standsicherung aufweisen. Ebenso ist es auch möglich, die Standleuchte ganz ohne Akkufach herzustellen, wobei dann allerdings die Lampe nur an einem Kabel betrieben werden kann. Weiterhin schließt die Verwendung der unbestimmten Artikel„ein" bzw.„eine" nicht aus, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können. Ebenso schließen die Begriffe „Einheit" und „Modul" nicht aus, dass diese auch aus mehreren, gegebenenfalls auch räumlich getrennten, Untereinheiten bestehen.

Bezugszeichenliste 1 , 1 ' Standleuchte

2 Leuchtenkopf / Leuchtmittelanordnung

3, 3' Leuchtenstiel

3V vordere Flachseite des Leuchtenstiels 3R hintere Flachseite des Leuchtenstiels

4, 4' Leuchtenfuß

5 Benutzerschnittstelle / Bedienpanel

6 Gelenk

7 Gelenk

8 Leuchtmitteleinheit

9 Kühlrippenanordnung

10 Abstützelementanordnung / Abstützelement 1 1 Abstützelementanordnung

12 Abstützelement / Rippen

13 Manschette

20 Steckbuchse

21 Akkumulatoranordnung / Akku

22 Deckel

23 LED-Leuchtenanordnung / Ladestandsanzeige

24 Ladegerät

25 Ladekabel

30 Flachrohrabschnitt

31 Fußbereich / Anschlussstück

31 a Gehäuseteil

31 b Gehäuseteil

32 Steckbuchse

33 Ladezustandsanzeige

34 Gummimanschette

A-ι erste Achse

A 2 zweite Achse

A K Kippachse

B Boden

F Tischfläche

K Kontaktfläche L Lichtstrahl R K Kipprichtung R L Längsrichtung T Objekt / Tisch α Winkel