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Patent Searching and Data


Title:
FLOOR PANEL HAVING A WEAR LAYER THAT COMPRISES A CORK LAYER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/144485
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention discloses a floor panel (1,1') comprising a wear layer (3, 3'), a support layer (2, 2') and a compensation layer (6, 6'), the wear layer (3, 3') comprising a cork layer (4, 4'). In order to allow the floor panel to have a thinner construction while saving on material and retaining the advantageous characteristics of the cork, according to the invention the cork layer (4, 4') has a thickness of less than 2 mm and a density of at least 550 kg/m³.

Inventors:
WOLF, Ansgar (Zu den Birken 20, Rüthen, 59602, DE)
WIEGELMANN, Andre (Am Bruch 2, Olsberg, 59939, DE)
Application Number:
EP2011/057470
Publication Date:
November 24, 2011
Filing Date:
May 10, 2011
Export Citation:
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Assignee:
FRITZ EGGER GMBH & CO. OG (Tiroler Strasse 16, Unterradlberg, A-3105, AT)
WOLF, Ansgar (Zu den Birken 20, Rüthen, 59602, DE)
WIEGELMANN, Andre (Am Bruch 2, Olsberg, 59939, DE)
International Classes:
E04F15/10; E04F15/20
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ & FLORACK (Bleichstraße 14, Düsseldorf, 40211, DE)
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Claims:
P atent ansprüche

Fußbodenpaneel (1,1') mit einer Nutzschicht (3,3'), einer Trägerplatte (2,2') und einer Gegenzugschicht (6,6'), wobei die Nutzschicht (3,3') eine Korkschicht (4,4') umfasst ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Korkschicht (4,4') eine Dicke von weniger als 2 mm und eine Dichte von wenigstens 550 kg/m3 aufweist.

Fußbodenpaneel nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Korkschicht (4,4') eine Dicke von weniger als 1,5 mm aufweist.

Fußbodenpaneel nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Korkschicht (4,4') eine Dichte von wenigstens 650 kg/m3 aufweist.

Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gegenzugschicht (6,6') eine Korkschicht (7,7') aufweist .

Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die

Korkschicht (7,7'), eine Dicke von weniger als 1,5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm, aufweist. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die

Korkschicht (7,7'), eine Dichte von wenigstens 550 kg/m3, insbesondere wenigstens 650 kg/m3, aufweist.

Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die

Korkschicht (7,7'), eine Dichte von 100 kg/m3 bis 300 kg/m3, vorzugsweise von 150 kg/m3 bis 250 kg/m3,

aufweist .

Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Trägerplatte (2,2') eine aus Holz oder einem Holzwerkstoff gebildete, insbesondere eine mittedichte Faserplatte (MDF) , eine hochdichte Faserplatte (HDF) , eine Oriented-Strand-Boards-Platte (OSB) oder eine WPC- Platte (Wood-Plastic-Compound) ist.

Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Trägerplatte (2,2') eine Dicke zwischen 2 mm und 9 mm, insbesondere eine Dicke zwischen 3,5 mm und 7,5 mm, aufweist .

10. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

dass die Korkschicht (4,4') der Nutzschicht (3,3') geölt, lasiert, bedruckt oder mit einem Lack, einem Melaminharz, oder einer Folie beschichtet ist.

11. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass auf die Korkschicht eine LaminatSchicht , umfassend wenigstens ein harzgetränkten Dekorpapier, aufgebracht ist .

12. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Korkschicht (4, 4', 7, 7') der Nutzschicht (3,3') und/oder der Gegenzugschicht (6,6') auf die Trägerplatte (2,2') aufgeklebt ist.

13. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klebstoff (5) zum Aufkleben der Korkschicht (4, 4', 7, 7') auf die Trägerplatte (2,2') ein, insbesondere lösemittelfreier, Kaschier- oder Laminierklebstoff , vorzugsweise ein Einkomponentenreaktionsklebstoff , ein Zweikomponentenklebstoff oder ein Dispersionsklebstoff ist .

14. Fußbodenpaneel nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Klebstoff (5) zum Aufkleben der Korkschicht

(4, 4', 7, 7') auf die Trägerplatte (2,2') ein Harnstoff aufweisender Reaktionsklebstoff ist.

Description:
Fußbodenpaneel mit einer eine Korkschicht umfassenden

Nutzschicht

Die Erfindung betrifft ein Fußbodenpaneel mit einer

Nutzschicht, einer Trägerplatte und einer Gegenzugschicht , wobei die Nutzschicht eine Korkschicht umfasst.

Aus der Praxis sind seit langer Zeit Korkfußböden bekannt. Korkfußböden fühlen sich wegen ihrer geringen

Wärmeleitfähigkeit warm und behaglich an. Zudem ist Kork einerseits verhältnismäßig widerstandsfähig gegenüber

Abnutzung und andererseits weich und elastisch. Durch die hohe Elastizität sind Korkfußböden zudem in hohem Maße trittschalldämmend . Korkfußböden werden aus einzelnen

Korkplatten zusammengesetzt, die mit dem Untergrund verklebt werden .

Um leichter zu verlegende und wieder zu demontierende

Fußbodenbeläge zu erhalten, ohne auf die vorteilhaften

Eigenschaften eines Korkfußbodens zu verzichten, sind

Fußbodenpaneele mit einer Korkschicht entwickelt worden. Bei diesen Fußbodenpaneelen ist die Korkschicht auf einer

Trägerplatte aus einem Holzwerkstoff aufgebracht, die zum Spannungsausgleich des Paneels an dessen Unterseite mit einer sogenannten Gegenzugschicht versehen ist. Die Trägerplatten sind mit bekannten Verriegelungssystemen versehen, die eine leimfreie Verbindung der Fußbodenpaneele zu einem

schwimmenden Fußbodenbelag ermöglichen. Damit bei diesen Fußbodenpaneelen die vorteilhaften, zuvor näher beschriebenen, Eigenschaften des Korks zum Tragen kommen, muss dafür Sorge getragen werden, dass die

Korkschicht nicht zu dünn ausfällt.

Dies ist jedoch mit dem Nachteil verbunden, dass

Fußbodenpaneele mit Korkschichten verhältnismäßig dick sind. Aufgrund der Dicke der Fußbodenpaneele können diese nicht überall verwendet werden. Um diesem Nachteil zu begegnen, ist vorgeschlagen worden, die Dicke der Trägerplatten zu

minimieren. Dann müssen die Verbindungsprofile jedoch sehr filigran ausgebildet werden, so dass es bei der Fertigung und dem Verlegen der Fußbodenpaneele zu unerwünschten

Beschädigungen an den Fußbodenpaneelen kommen kann.

Fußbodenpaneele mit entsprechenden Beschädigungen sind nicht weiter verwendbar und müssen folglich entsorgt werden.

Daher liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, Fußbodenpaneele der eingangs genannten und zuvor näher beschriebenen Art vorzuschlagen, die unter Einsparung von Material dünner ausgebildet werden können, wobei die

vorteilhaften Eigenschaften bekannter Fußbodenpaneele

beibehalten werden können. Dieses technische Problem ist bei einem Fußbodenpaneel mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die Korkschicht eine Dicke von weniger als 2 mm und eine Dichte von wenigstens 550 kg/m 3 aufweist. Die Erfindung hat erkannt, dass die Schichtdicke der

Korkschicht des Fußbodenpaneels auf weniger als 2 mm begrenzt werden kann, wenn gleichzeitig die Dichte der Korkschicht auf einen Wert von wenigstens 550 kg/m 3 erhöht wird. Die Dichten bisheriger Korkschichten liegen teilweise deutlich unter 500 kg/m 3 .

Bisher wurde Kork einer hohen Dichte für Fußbodenpaneele mit einer großen Schichtdicke der Korkschicht verwendet, während Kork einer geringen Dichte für Fußbodenpaneele mit einer geringen Schichtdicke der Korkschicht verwendet worden ist. Kork einer hohen Dichte wirkt weniger elastisch,

wärmeisolierend und trittschalldämmend . Diese Einschränkungen wurden bislang dadurch ausgeglichen, dass Kork mit einer hohen Schichtdicke vorgesehen wurde. Je größer die

Schichtdicke eines bestimmten Korkmaterials ist, desto elastischer, wärmeisolierender und trittschalldämmender sind die entsprechenden Fußbodenpaneele. Folglich wurden bislang die unerwünschten Effekte dünner Schichtdicken durch

Korkmaterial mit einer geringen Dichte ausgeglichen, da diese Materialien bereits bei geringeren Schichtdicken elastischer, wärmeisolierender und trittschalldämmender sind.

Erfindungsgemäß wurde jedoch erkannt, dass Fußbodenpaneele mit bevorzugten Eigenschaften erhalten werden können, wenn von diesem grundlegenden Prinzip abgewichen wird. Dies ist insbesondere in einem Grenzbereich der Fall, bei dem eine sehr geringe Schichtdicke der Korkschicht von weniger als 2 mm vorgesehen ist. Die Schichtdicken der Korkschichten typischer, am Markt verfügbarer, Fußbodenpaneele betragen dagegen 3 mm und mehr. Zudem betragen die Dichten dieser Korkschichten je nach Schichtdicke in der Regel zwischen 400 kg/m 3 und 500 kg/m 3 .

Der erfindungsgemäß erhaltene Effekt beruht vermutlich darauf, dass bei Schichtdicken der Korkschicht von weniger als 2 mm die Eigenschaften des Fußbodenpaneels in nicht unerheblichem Maße durch die Eigenschaften der Trägerplatte des Fußbodenpaneels mitbestimmt werden. Um den Einfluss der Trägerplatte auf die Eigenschaften des Fußbodenpaneels trotz der sehr geringen Schichtdicken der Korkschicht zurückdrängen zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine

Korkschicht mit einer sehr hohen Dichte zu verwenden, die deutlich über den maximalen Dichten üblicher Fußbodenpaneele liegt .

Bei einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des

Fußbodenpaneels weist die Korkschicht eine Dicke von weniger als 1,5 mm, insbesondere eine Dicke zwischen 1 mm und 1,5 mm, auf. Auf diese Weise wird nicht nur Material eingespart, sondern auch die Dicke des Fußbodenpaneels insgesamt

verringert .

Alternativ oder zusätzlich kann die Korkschicht eine Dichte von wenigstens 650 kg/m 3 aufweisen. Auf diese Weise werden bevorzugte, für Korkmaterialien typische, Eigenschaften erhalten, auch wenn die Schichtdicke der Korkschicht sehr gering gewählt ist.

In einer weiteren Ausgestaltung des Fußbodenpaneels weist die Gegenzugschicht eine Korkschicht auf. Dadurch können die trittschalldämmenden Eigenschaften des Korks optimal

ausgenutzt werden. Dabei bietet es sich an, wenn die Gegenzugschicht, insbesondere die entsprechende Korkschicht, eine Dicke von weniger als 1,5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm, aufweist. Bereits bei diesen geringen Schichtdicken können sowohl eine gute TrittSchalldämmung als auch ein

ausreichender Spannungsausgleich erreicht werden.

Weiter bevorzugt ist es, wenn die Gegenzugschicht,

insbesondere die entsprechende Korkschicht, eine Dichte von wenigstens 550 kg/m 3 , oder sogar wenigstens 650 kg/m 3 , aufweist. Dann besitzen die Korkschichten der Nutzschicht und der Gegenzugschicht ähnliche Eigenschaften und ähnliche

Dicken. Demnach ist die Schrumpfung beider Korkschichten sehr ähnlich, so dass in beiden Schichten ähnliche, sich

gegenseitig im Wesentlichen neutralisierende, Spannungen entstehen .

Aus Kostengründen ist es jedoch ebenfalls bevorzugt, wenn die Gegenzugschicht eine Korkschicht mit einer Dichte von

100 kg/m 3 bis 300 kg/m 3 aufweist, wenn dadurch die Spannungen im Fußbodenpaneel in geeigneter Weise ausgeglichen werden können. Der Spannungsausgleich kann dann ein bestimmtes Korkmaterial, eine bestimmte Dicke der Korkschicht der

Gegenzugschicht oder eine zusätzliche Schicht bzw.

Beschichtung erfordern. Die zusätzliche Schicht kann

beispielsweise das Eindringen von Feuchtigkeit in die

Gegenzugschicht verhindern. Dabei kann es sich der

Einfachheit halber um eine Folienbeschichtung oder eine

Beschichtung aus einem Lack handeln. Ein bevorzugtes

Verhältnis zwischen den Materialkosten und den

Materialeigenschaften wird bedarfsweise erzielt, wenn die Dichte der Korkschicht der Gegenzugschicht zwischen 150 kg/m 3 und 250 kg/m 3 , insbesondere etwa 200 kg/m 3 , beträgt.

Vorzugsweise ist die Trägerplatte aus Holz oder einem

Holzwerkstoff gebildet. Trägerplatten aus einem Holzwerkstoff sind kostengünstig herzustellen und weisen günstige

mechanische Eigenschaften auf. Außerdem können diese

Trägerplatten leicht recycelt werden. Zur Anbringung von Verriegelungssystemen zur leimfreien Verbindung der Paneele an deren Seitenkanten bietet sich die Verwendung einer mitteldichten Faserplatte (MDF) oder einer hochdichten

Faserplatte (HDF) an. Kostengünstigere Fußbodenpaneele können mit als Oriented-Strand-Board-Platte (OSB) ausgebildeten Trägerplatten gefertigt werden. Grundsätzlich kommen aber, insbesondere wegen ihrer Resistenz gegenüber Feuchtigkeit, als WPC-Platte (Wood-Plastic-Compound) oder Kompaktlaminat ausgebildete Trägerplatten in Frage.

Ein guter Kompromiss zwischen mechanischer Festigkeit, der Eignung zur Ausbildung von Verriegelungssystemen und der Dicke der Fußbodenpaneele wird erreicht, wenn die

Trägerplatte eine Dicke zwischen 2 mm und 9 mm aufweist. Als besonders zweckmäßig haben sich in diesem Zusammenhang

Trägerplatten mit eine Dicke zwischen 3,5 mm und 7,5 mm herausgestellt .

Um ansprechende Eigenschaften der Nutzschicht zu erhalten, kann diese, insbesondere die entsprechende Korkschicht, geölt, lasiert oder bedruckt werden. Das Bedrucken kann beispielsweise im Direktdruckverfahren erfolgen. Es kann alternativ oder zusätzlich auch eine wenigstens teilweise transparente und/oder wenigstens teiltransparente

Beschichtung auf der Korkschicht angebracht werden, die bedarfsweise dekorativen Zwecken dient. Die Beschichtung kann durch einen Lack, ein Melaminharz, eine Folie und/oder

Kombinationen davon gebildet sein. Um eine hohe Abriebfestigkeit des Fußbodenpaneels zu

erreichen, können auf die Korkschicht der Nutzschicht

zusätzlich oder alternativ auch wenigstens ein harzgetränktes Overlaypapier und/oder eine abriebfeste Partikel aufweisende Schicht vorgesehen sein.

Aus fertigungstechnischer Sicht bietet es sich an, wenn die Korkschicht der Nutzschicht und/oder der Gegenzugschicht auf die Trägerplatte aufgeklebt ist. Der Klebstoff ist

vorzugsweise ein Kaschier- oder Laminierklebstoff , bei dem es sich um einen lösemittelfreien Klebstoff handeln kann. Als Kaschier- oder Laminierklebstoff kommen Ein- oder

Zweikomponentenreaktionsklebstoffe sowie

Dispersionsklebstoffe in Betracht. Ein besonders bevorzugter Reaktionsklebstoff beinhaltet Harnstoff. Der Klebstoff erlaubt die Bildung eines dauerhaften und widerstandsfähigen Verbundes .

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich

Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt

Fig. 1 den Schichtaufbau eines ersten erfindungsgemäßen

Fußbodenpaneels in schematischer Darstellung und Fig. 2 den Schichtaufbau eines zweiten erfindungsgemäßen

Fußbodenpaneels in schematischer Darstellung. In Fig. 1 ist ein Fußbodenpaneel 1 mit einer Trägerplatte 2 in Form einer hochdichten Faserplatte (HDF) dargestellt. Auf der Trägerplatte 2 ist eine Nutzschicht 3 aufgebracht, die eine Korkschicht 4 umfasst. Die Korkschicht 4 des

dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneels 1 ist geölt, weist ansonsten aber keine weitere Deckschicht auf. Die Korkschicht 4 ist mit einem Klebstoff 5 in Form eines Reaktionsklebstoffs auf die Trägerplatte 2 aufkaschiert . Der Klebstoff 5 ist unter Druck und Temperatur in einer Presse ausgehärtet.

Als sogenannte Gegenzugschicht 6, welche einem

Spannungsausgleich im Fußbodenpaneel 1 dient, ist ebenfalls eine Korkschicht 7 vorgesehen. Auch die Gegenzugschicht 6 weist keine weitere Beschichtung auf und ist mit einem

Klebstoff 5 in Form eines Reaktionsklebstoffs auf die

Trägerplatte 2 aufkaschiert .

Die Korkschicht 4 der Nutzschicht 3 weist eine Dicke zwischen 1 mm und 1,5 mm und eine Dichte von 550 kg/m 3 bis 600 kg/m 3 auf. Die Korkschicht 7 der Gegenzugschicht 6 ist etwa 1 mm dick. Das Korkmaterial der Gegenzugschicht 6 weist eine

Dichte von etwa 200 kg/m 3 auf. Die zwischen den Korkschichten angeordnete Trägerplatte 2 weist eine Stärke von 3,5 mm bis 4,5 mm auf .

In der Fig. 2 ist ein Fußbodenpaneel 1' mit einer

Trägerplatte 2' in Form einer hochdichten Faserplatte (HDF) und einer Dicke zwischen 5 mm und 6,5 mm dargestellt. Auf der Trägerplatte 2' ist eine Nutzschicht 3' aufgebracht. Die

Nutzschicht 3' umfasst eine untere Korkschicht 4' und eine obere Deckschicht 8. Die Deckschicht umfasst ein Dekor, das durch dekorativen Direktdruck hergestellt worden ist. Das Dekor kann einer Holzoberfläche, einer keramischen Oberfläche oder einer Steinoberfläche nachempfunden sein. Das Dekor kann alternativ auch einem Fantasiedekor entsprechen.

Bedarfsweise kann zwischen der Korkschicht und der das Dekor bildenden Schicht eine nicht dargestellte Grundierung

vorgesehen sein, um die optische Qualität des Direktdrucks zu verbessern. Auf der das Dekor bildenden Schicht kann noch eine ebenfalls nicht dargestellte Schutzschicht aufgebracht sein, die ihrerseits wiederum mehrschichtig aufgebaut sein kann. Die Schutzschicht weist insbesondere einen UV- beständigen Lack auf. Zudem können abriebfeste Partikel und/oder ein harzgetränktes Overlaypapier vorgesehen sein.

Die Korkschicht 4' der Nutzschicht ist ebenso wie die

Gegenzugschicht 6' mittels eines Klebstoffs 5' mit der

Trägerplatte 2' verbunden. Die Gegenzugschicht 6' besteht beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1' aus einer Korkschicht 7'. Bedarfsweise können jedoch noch weitere Schichten, wie eine Dampfsperre, Lackschicht oder dergleichen, vorgesehen sein.

Die Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' weist eine Dicke von weniger als 1 mm, und zwar etwa 0,7 bis 0,9 mm, auf. Die Dichte der Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' entspricht beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1' der Dichte der Korkschicht 4' der Nutzschicht 3', nämlich wenigstens 600 kg/m 3 , insbesondere wenigstens 650 kg/m 3 . Die Korkschicht 4' der Nutzschicht 3' ist dabei etwas dicker als die Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' ausgebildet, nämlich etwa 1 mm.