WIEGELMANN, Andre (Am Bruch 2, Olsberg, 59939, DE)
WOLF, Ansgar (Zu den Birken 20, Rüthen, 59602, DE)
WIEGELMANN, Andre (Am Bruch 2, Olsberg, 59939, DE)
| P atent ansprüche Fußbodenpaneel (1,1') mit einer Nutzschicht (3,3'), einer Trägerplatte (2,2') und einer Gegenzugschicht (6,6'), wobei die Nutzschicht (3,3') eine Korkschicht (4,4') umfasst , dadurch gekennzeichnet, dass die Korkschicht (4,4') eine Dicke von weniger als 2 mm und eine Dichte von wenigstens 550 kg/m3 aufweist. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korkschicht (4,4') eine Dicke von weniger als 1,5 mm aufweist. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Korkschicht (4,4') eine Dichte von wenigstens 650 kg/m3 aufweist. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenzugschicht (6,6') eine Korkschicht (7,7') aufweist . Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die Korkschicht (7,7'), eine Dicke von weniger als 1,5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm, aufweist. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die Korkschicht (7,7'), eine Dichte von wenigstens 550 kg/m3, insbesondere wenigstens 650 kg/m3, aufweist. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenzugschicht (6,6'), insbesondere die Korkschicht (7,7'), eine Dichte von 100 kg/m3 bis 300 kg/m3, vorzugsweise von 150 kg/m3 bis 250 kg/m3, aufweist . Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (2,2') eine aus Holz oder einem Holzwerkstoff gebildete, insbesondere eine mittedichte Faserplatte (MDF) , eine hochdichte Faserplatte (HDF) , eine Oriented-Strand-Boards-Platte (OSB) oder eine WPC- Platte (Wood-Plastic-Compound) ist. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (2,2') eine Dicke zwischen 2 mm und 9 mm, insbesondere eine Dicke zwischen 3,5 mm und 7,5 mm, aufweist . 10. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Korkschicht (4,4') der Nutzschicht (3,3') geölt, lasiert, bedruckt oder mit einem Lack, einem Melaminharz, oder einer Folie beschichtet ist. 11. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Korkschicht eine LaminatSchicht , umfassend wenigstens ein harzgetränkten Dekorpapier, aufgebracht ist . 12. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Korkschicht (4, 4', 7, 7') der Nutzschicht (3,3') und/oder der Gegenzugschicht (6,6') auf die Trägerplatte (2,2') aufgeklebt ist. 13. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) zum Aufkleben der Korkschicht (4, 4', 7, 7') auf die Trägerplatte (2,2') ein, insbesondere lösemittelfreier, Kaschier- oder Laminierklebstoff , vorzugsweise ein Einkomponentenreaktionsklebstoff , ein Zweikomponentenklebstoff oder ein Dispersionsklebstoff ist . 14. Fußbodenpaneel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) zum Aufkleben der Korkschicht (4, 4', 7, 7') auf die Trägerplatte (2,2') ein Harnstoff aufweisender Reaktionsklebstoff ist. |
Nutzschicht
Die Erfindung betrifft ein Fußbodenpaneel mit einer
Nutzschicht, einer Trägerplatte und einer Gegenzugschicht , wobei die Nutzschicht eine Korkschicht umfasst.
Aus der Praxis sind seit langer Zeit Korkfußböden bekannt. Korkfußböden fühlen sich wegen ihrer geringen
Wärmeleitfähigkeit warm und behaglich an. Zudem ist Kork einerseits verhältnismäßig widerstandsfähig gegenüber
Abnutzung und andererseits weich und elastisch. Durch die hohe Elastizität sind Korkfußböden zudem in hohem Maße trittschalldämmend . Korkfußböden werden aus einzelnen
Korkplatten zusammengesetzt, die mit dem Untergrund verklebt werden .
Um leichter zu verlegende und wieder zu demontierende
Fußbodenbeläge zu erhalten, ohne auf die vorteilhaften
Eigenschaften eines Korkfußbodens zu verzichten, sind
Fußbodenpaneele mit einer Korkschicht entwickelt worden. Bei diesen Fußbodenpaneelen ist die Korkschicht auf einer
Trägerplatte aus einem Holzwerkstoff aufgebracht, die zum Spannungsausgleich des Paneels an dessen Unterseite mit einer sogenannten Gegenzugschicht versehen ist. Die Trägerplatten sind mit bekannten Verriegelungssystemen versehen, die eine leimfreie Verbindung der Fußbodenpaneele zu einem
schwimmenden Fußbodenbelag ermöglichen. Damit bei diesen Fußbodenpaneelen die vorteilhaften, zuvor näher beschriebenen, Eigenschaften des Korks zum Tragen kommen, muss dafür Sorge getragen werden, dass die
Korkschicht nicht zu dünn ausfällt.
Dies ist jedoch mit dem Nachteil verbunden, dass
Fußbodenpaneele mit Korkschichten verhältnismäßig dick sind. Aufgrund der Dicke der Fußbodenpaneele können diese nicht überall verwendet werden. Um diesem Nachteil zu begegnen, ist vorgeschlagen worden, die Dicke der Trägerplatten zu
minimieren. Dann müssen die Verbindungsprofile jedoch sehr filigran ausgebildet werden, so dass es bei der Fertigung und dem Verlegen der Fußbodenpaneele zu unerwünschten
Beschädigungen an den Fußbodenpaneelen kommen kann.
Fußbodenpaneele mit entsprechenden Beschädigungen sind nicht weiter verwendbar und müssen folglich entsorgt werden.
Daher liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, Fußbodenpaneele der eingangs genannten und zuvor näher beschriebenen Art vorzuschlagen, die unter Einsparung von Material dünner ausgebildet werden können, wobei die
vorteilhaften Eigenschaften bekannter Fußbodenpaneele
beibehalten werden können. Dieses technische Problem ist bei einem Fußbodenpaneel mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die Korkschicht eine Dicke von weniger als 2 mm und eine Dichte von wenigstens 550 kg/m 3 aufweist. Die Erfindung hat erkannt, dass die Schichtdicke der
Korkschicht des Fußbodenpaneels auf weniger als 2 mm begrenzt werden kann, wenn gleichzeitig die Dichte der Korkschicht auf einen Wert von wenigstens 550 kg/m 3 erhöht wird. Die Dichten bisheriger Korkschichten liegen teilweise deutlich unter 500 kg/m 3 .
Bisher wurde Kork einer hohen Dichte für Fußbodenpaneele mit einer großen Schichtdicke der Korkschicht verwendet, während Kork einer geringen Dichte für Fußbodenpaneele mit einer geringen Schichtdicke der Korkschicht verwendet worden ist. Kork einer hohen Dichte wirkt weniger elastisch,
wärmeisolierend und trittschalldämmend . Diese Einschränkungen wurden bislang dadurch ausgeglichen, dass Kork mit einer hohen Schichtdicke vorgesehen wurde. Je größer die
Schichtdicke eines bestimmten Korkmaterials ist, desto elastischer, wärmeisolierender und trittschalldämmender sind die entsprechenden Fußbodenpaneele. Folglich wurden bislang die unerwünschten Effekte dünner Schichtdicken durch
Korkmaterial mit einer geringen Dichte ausgeglichen, da diese Materialien bereits bei geringeren Schichtdicken elastischer, wärmeisolierender und trittschalldämmender sind.
Erfindungsgemäß wurde jedoch erkannt, dass Fußbodenpaneele mit bevorzugten Eigenschaften erhalten werden können, wenn von diesem grundlegenden Prinzip abgewichen wird. Dies ist insbesondere in einem Grenzbereich der Fall, bei dem eine sehr geringe Schichtdicke der Korkschicht von weniger als 2 mm vorgesehen ist. Die Schichtdicken der Korkschichten typischer, am Markt verfügbarer, Fußbodenpaneele betragen dagegen 3 mm und mehr. Zudem betragen die Dichten dieser Korkschichten je nach Schichtdicke in der Regel zwischen 400 kg/m 3 und 500 kg/m 3 .
Der erfindungsgemäß erhaltene Effekt beruht vermutlich darauf, dass bei Schichtdicken der Korkschicht von weniger als 2 mm die Eigenschaften des Fußbodenpaneels in nicht unerheblichem Maße durch die Eigenschaften der Trägerplatte des Fußbodenpaneels mitbestimmt werden. Um den Einfluss der Trägerplatte auf die Eigenschaften des Fußbodenpaneels trotz der sehr geringen Schichtdicken der Korkschicht zurückdrängen zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine
Korkschicht mit einer sehr hohen Dichte zu verwenden, die deutlich über den maximalen Dichten üblicher Fußbodenpaneele liegt .
Bei einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des
Fußbodenpaneels weist die Korkschicht eine Dicke von weniger als 1,5 mm, insbesondere eine Dicke zwischen 1 mm und 1,5 mm, auf. Auf diese Weise wird nicht nur Material eingespart, sondern auch die Dicke des Fußbodenpaneels insgesamt
verringert .
Alternativ oder zusätzlich kann die Korkschicht eine Dichte von wenigstens 650 kg/m 3 aufweisen. Auf diese Weise werden bevorzugte, für Korkmaterialien typische, Eigenschaften erhalten, auch wenn die Schichtdicke der Korkschicht sehr gering gewählt ist.
In einer weiteren Ausgestaltung des Fußbodenpaneels weist die Gegenzugschicht eine Korkschicht auf. Dadurch können die trittschalldämmenden Eigenschaften des Korks optimal
ausgenutzt werden. Dabei bietet es sich an, wenn die Gegenzugschicht, insbesondere die entsprechende Korkschicht, eine Dicke von weniger als 1,5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm, aufweist. Bereits bei diesen geringen Schichtdicken können sowohl eine gute TrittSchalldämmung als auch ein
ausreichender Spannungsausgleich erreicht werden.
Weiter bevorzugt ist es, wenn die Gegenzugschicht,
insbesondere die entsprechende Korkschicht, eine Dichte von wenigstens 550 kg/m 3 , oder sogar wenigstens 650 kg/m 3 , aufweist. Dann besitzen die Korkschichten der Nutzschicht und der Gegenzugschicht ähnliche Eigenschaften und ähnliche
Dicken. Demnach ist die Schrumpfung beider Korkschichten sehr ähnlich, so dass in beiden Schichten ähnliche, sich
gegenseitig im Wesentlichen neutralisierende, Spannungen entstehen .
Aus Kostengründen ist es jedoch ebenfalls bevorzugt, wenn die Gegenzugschicht eine Korkschicht mit einer Dichte von
100 kg/m 3 bis 300 kg/m 3 aufweist, wenn dadurch die Spannungen im Fußbodenpaneel in geeigneter Weise ausgeglichen werden können. Der Spannungsausgleich kann dann ein bestimmtes Korkmaterial, eine bestimmte Dicke der Korkschicht der
Gegenzugschicht oder eine zusätzliche Schicht bzw.
Beschichtung erfordern. Die zusätzliche Schicht kann
beispielsweise das Eindringen von Feuchtigkeit in die
Gegenzugschicht verhindern. Dabei kann es sich der
Einfachheit halber um eine Folienbeschichtung oder eine
Beschichtung aus einem Lack handeln. Ein bevorzugtes
Verhältnis zwischen den Materialkosten und den
Materialeigenschaften wird bedarfsweise erzielt, wenn die Dichte der Korkschicht der Gegenzugschicht zwischen 150 kg/m 3 und 250 kg/m 3 , insbesondere etwa 200 kg/m 3 , beträgt.
Vorzugsweise ist die Trägerplatte aus Holz oder einem
Holzwerkstoff gebildet. Trägerplatten aus einem Holzwerkstoff sind kostengünstig herzustellen und weisen günstige
mechanische Eigenschaften auf. Außerdem können diese
Trägerplatten leicht recycelt werden. Zur Anbringung von Verriegelungssystemen zur leimfreien Verbindung der Paneele an deren Seitenkanten bietet sich die Verwendung einer mitteldichten Faserplatte (MDF) oder einer hochdichten
Faserplatte (HDF) an. Kostengünstigere Fußbodenpaneele können mit als Oriented-Strand-Board-Platte (OSB) ausgebildeten Trägerplatten gefertigt werden. Grundsätzlich kommen aber, insbesondere wegen ihrer Resistenz gegenüber Feuchtigkeit, als WPC-Platte (Wood-Plastic-Compound) oder Kompaktlaminat ausgebildete Trägerplatten in Frage.
Ein guter Kompromiss zwischen mechanischer Festigkeit, der Eignung zur Ausbildung von Verriegelungssystemen und der Dicke der Fußbodenpaneele wird erreicht, wenn die
Trägerplatte eine Dicke zwischen 2 mm und 9 mm aufweist. Als besonders zweckmäßig haben sich in diesem Zusammenhang
Trägerplatten mit eine Dicke zwischen 3,5 mm und 7,5 mm herausgestellt .
Um ansprechende Eigenschaften der Nutzschicht zu erhalten, kann diese, insbesondere die entsprechende Korkschicht, geölt, lasiert oder bedruckt werden. Das Bedrucken kann beispielsweise im Direktdruckverfahren erfolgen. Es kann alternativ oder zusätzlich auch eine wenigstens teilweise transparente und/oder wenigstens teiltransparente
Beschichtung auf der Korkschicht angebracht werden, die bedarfsweise dekorativen Zwecken dient. Die Beschichtung kann durch einen Lack, ein Melaminharz, eine Folie und/oder
Kombinationen davon gebildet sein. Um eine hohe Abriebfestigkeit des Fußbodenpaneels zu
erreichen, können auf die Korkschicht der Nutzschicht
zusätzlich oder alternativ auch wenigstens ein harzgetränktes Overlaypapier und/oder eine abriebfeste Partikel aufweisende Schicht vorgesehen sein.
Aus fertigungstechnischer Sicht bietet es sich an, wenn die Korkschicht der Nutzschicht und/oder der Gegenzugschicht auf die Trägerplatte aufgeklebt ist. Der Klebstoff ist
vorzugsweise ein Kaschier- oder Laminierklebstoff , bei dem es sich um einen lösemittelfreien Klebstoff handeln kann. Als Kaschier- oder Laminierklebstoff kommen Ein- oder
Zweikomponentenreaktionsklebstoffe sowie
Dispersionsklebstoffe in Betracht. Ein besonders bevorzugter Reaktionsklebstoff beinhaltet Harnstoff. Der Klebstoff erlaubt die Bildung eines dauerhaften und widerstandsfähigen Verbundes .
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich
Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 den Schichtaufbau eines ersten erfindungsgemäßen
Fußbodenpaneels in schematischer Darstellung und Fig. 2 den Schichtaufbau eines zweiten erfindungsgemäßen
Fußbodenpaneels in schematischer Darstellung. In Fig. 1 ist ein Fußbodenpaneel 1 mit einer Trägerplatte 2 in Form einer hochdichten Faserplatte (HDF) dargestellt. Auf der Trägerplatte 2 ist eine Nutzschicht 3 aufgebracht, die eine Korkschicht 4 umfasst. Die Korkschicht 4 des
dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneels 1 ist geölt, weist ansonsten aber keine weitere Deckschicht auf. Die Korkschicht 4 ist mit einem Klebstoff 5 in Form eines Reaktionsklebstoffs auf die Trägerplatte 2 aufkaschiert . Der Klebstoff 5 ist unter Druck und Temperatur in einer Presse ausgehärtet.
Als sogenannte Gegenzugschicht 6, welche einem
Spannungsausgleich im Fußbodenpaneel 1 dient, ist ebenfalls eine Korkschicht 7 vorgesehen. Auch die Gegenzugschicht 6 weist keine weitere Beschichtung auf und ist mit einem
Klebstoff 5 in Form eines Reaktionsklebstoffs auf die
Trägerplatte 2 aufkaschiert .
Die Korkschicht 4 der Nutzschicht 3 weist eine Dicke zwischen 1 mm und 1,5 mm und eine Dichte von 550 kg/m 3 bis 600 kg/m 3 auf. Die Korkschicht 7 der Gegenzugschicht 6 ist etwa 1 mm dick. Das Korkmaterial der Gegenzugschicht 6 weist eine
Dichte von etwa 200 kg/m 3 auf. Die zwischen den Korkschichten angeordnete Trägerplatte 2 weist eine Stärke von 3,5 mm bis 4,5 mm auf .
In der Fig. 2 ist ein Fußbodenpaneel 1' mit einer
Trägerplatte 2' in Form einer hochdichten Faserplatte (HDF) und einer Dicke zwischen 5 mm und 6,5 mm dargestellt. Auf der Trägerplatte 2' ist eine Nutzschicht 3' aufgebracht. Die
Nutzschicht 3' umfasst eine untere Korkschicht 4' und eine obere Deckschicht 8. Die Deckschicht umfasst ein Dekor, das durch dekorativen Direktdruck hergestellt worden ist. Das Dekor kann einer Holzoberfläche, einer keramischen Oberfläche oder einer Steinoberfläche nachempfunden sein. Das Dekor kann alternativ auch einem Fantasiedekor entsprechen.
Bedarfsweise kann zwischen der Korkschicht und der das Dekor bildenden Schicht eine nicht dargestellte Grundierung
vorgesehen sein, um die optische Qualität des Direktdrucks zu verbessern. Auf der das Dekor bildenden Schicht kann noch eine ebenfalls nicht dargestellte Schutzschicht aufgebracht sein, die ihrerseits wiederum mehrschichtig aufgebaut sein kann. Die Schutzschicht weist insbesondere einen UV- beständigen Lack auf. Zudem können abriebfeste Partikel und/oder ein harzgetränktes Overlaypapier vorgesehen sein.
Die Korkschicht 4' der Nutzschicht ist ebenso wie die
Gegenzugschicht 6' mittels eines Klebstoffs 5' mit der
Trägerplatte 2' verbunden. Die Gegenzugschicht 6' besteht beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1' aus einer Korkschicht 7'. Bedarfsweise können jedoch noch weitere Schichten, wie eine Dampfsperre, Lackschicht oder dergleichen, vorgesehen sein.
Die Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' weist eine Dicke von weniger als 1 mm, und zwar etwa 0,7 bis 0,9 mm, auf. Die Dichte der Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' entspricht beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1' der Dichte der Korkschicht 4' der Nutzschicht 3', nämlich wenigstens 600 kg/m 3 , insbesondere wenigstens 650 kg/m 3 . Die Korkschicht 4' der Nutzschicht 3' ist dabei etwas dicker als die Korkschicht 7' der Gegenzugschicht 6' ausgebildet, nämlich etwa 1 mm.
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