| Patentansprüche Fußbodensystem, insbesondere für ein Zelt oder eine Halle, mit rechteckigen Rahmen (1) zur Aufnahme von Bodenplatten, wobei die Rahmen (1) mit Auflageplatten (2) lösbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mindestens ein Rahmen (1) in seinem Eckbereich (4) kraft- und formschlüssig mit der Auflage¬ platte (2) verbunden ist. Fußbodensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) zur Zentrierung eines Rahmens (1) in seinem Eckbereich (4) zwei gegenüberliegende Haltewinkel (16) aufweist, zwischen denen ein Schraubengewinde (14) vorgesehen ist. Fußbodensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung von mehreren Rahmen (1) eine gemeinsame Halteplatte (5) mit der Auflageplatte (2) verschraubt ist, wobei die Rahmen (1) in ihren Eckbereichen (4) derart ausgebildet sind, dass die Halteplatte (5) oberseitig bündig mit den Rahmen (1), die mit einer Platte (11) zur Auflage der Halteplatte (5) versehen sind, abschließt und umfangsseitig in ei¬ ner Ausklinkung für die Platte (11) einliegt, wobei bevorzugt in die Auflagerplatte (2) eine mit dem zu¬ geordneten Schraubengewinde (14) in der Platte (11) fluchtende Durchgangsbohrung (17) eingelassen ist und vorzugsweise sich die mit dem Rahmen (1) festverbunde¬ ne Platte (11) über unterseitige Stützbleche (12) auf der Auflageplatte (2) abstützt. Fußbodensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrungen (17) in der Halteplatte (5) Senkungen für Schraubenköpfe (18) für die mit der Auflageplatte (2) zusammenwirkenden Befesti¬ gungsschrauben (19) aufweisen. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (5) mit ei¬ ner Befestigungseinrichtung, insbesondere mindestens einer Gewindebohrung (20), für eine Stütze versehen ist . Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) an seinen Längs- und Stirnseiten aus fest miteinander verbunde¬ nen Profilen (3) zusammengesetzt ist. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) zur Ausbil¬ dung der Ausklinkung in den Eckbereichen (4) das längsseitige Profil (3) aufweist, von dem endseitig ein erstes Profilelement (6) im rechten Winkel abgeht, an das sich unter Einschluss eines rechten Winkels ein zweites Profilelement (7) anschließt, das wiederum in einem rechten Winkel mit einem freien Ende des stirnseitigen Profils (3) verbunden ist. Fußbodensystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (3) und Profilelemente (6, 7) als U-Profile ausgebildet sind, deren Schenkel (8) in Freie weisen und deren die Schenkel (8) verbindende Stege (9) die Höhe des Rahmens (1) bestimmen. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) aus Stahl gefertigt ist und seine Einzelteile durch Schweißen miteinander verbunden sind. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) untersei¬ tig durch Streben verstärkt ist. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Auflageplatte (2) eine Adapterplatte zum Ausgleich unterschiedlicher Höhen der Rahmen (1) zu befestigen ist. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (5) bei einer Fixierung von weniger als vier Rahmen (1) an einer Auflageplatte (2) entweder abgewinkelt ausgeführt ist, wobei ein Winkelschenkel (22) in den Eckbereichen (4) von zu fixierenden Rahmen (1) einliegt und der andere Winkelschenkel (23) mit seiner freien Stirnseite auf der Auflageplatte (2) aufsteht, oder zwischen der Halteplatte (5) und der Auflageplatte (2) mindestens ein Distanzstück (21) angeordnet ist. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) zum Trans¬ port mit einem Gabelstapler, Kran oder dergleichen Transportmittel Halteelemente aufweist. Fußbodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (5) mit Versorgungsleitungen verbundene Anschlüsse trägt. |
für ein Zelt oder eine Halle
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fußbodensystem, insbesondere für ein Zelt oder eine Halle, mit rechteckigen Rah men zur Aufnahme von Bodenplatten, wobei die Rahmen mit Auflageplatten lösbar verbunden sind.
Die DE 295 206 23 Ul offenbart ein demontierbares Fußboden ¬ system, insbesondere einen Zelt- oder Hallenboden, mit hut- profilförmigen Trägerelementen, die beidseitig eines Recht- eckprofils als Auflage dienende Basisflächen aufweisen, auf denen Randabschnitte von Plattenelementen aufliegen. Die Basisflächen weisen jeweils ein Widerlager in Form eines Längssteges auf und an den Randabschnitten der Plattenele ¬ mente sind Rechteckprofilträger angeordnet, die zumindest teilweise auf den Basisflächen aufliegen.
Im Weiteren zeigt die DE 10 2006 023 404 B4 einen Zeltboden mit lösbar miteinander verbundenen Rahmenelementen zur Aufnahme von Fußbodenplatten, wobei die Rahmenelemente in ih- ren Eckbereichen über Eckverbinder miteinander gekoppelt sind. Die Eckverbinder weisen eine Grundplatte und von der Grundplatte nach oben ragende Eckstützen auf. Einander benachbarte Seitenholme zweier Rahmenelemente greifen zwi ¬ schen zwei Eckstützen, an denen Mittel zum gegenseitigen Verspannen der Rahmenelemente angeordnet sind. Die Mittel umfassen Schraubbolzen, die einerseits an den Eckstützen gelagert sind und andererseits durch Anziehen an dem Eckbe ¬ reich des zugeordneten Rahmenelementes zur Anlage gelangen.
In der Praxis erweisen sich die bekannten Fußbodensysteme, insbesondere für Zelte, insofern als nachteilig, als sie nicht mit vertikalen Stützen oder dergleichen Bauteile festverbunden sind und daher auf eine zusätzliche Belastung der Stützen durch Gewichte nicht verzichtet werden kann, damit die Zelte statischen Anforderungen entsprechen und einwirkenden Windlasten standhalten. Insbesondere wirkt sich auch die lediglich kraftschlüssige oder formschlüssige Verbindung zweier benachbarter Rahmenteile von Fußbodenelementen aus, die durch eine Verwindung des Fußbodens, bei ¬ spielsweise durch die Einwirkung von Wind, gelöst werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Fußbodensystem der eingangs genannten Art zu schaffen, das einen verwindungsstei- fen Aufbau aufweist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass je ¬ weils mindestens ein Rahmen in seinem Eckbereich kraft- und formschlüssig mit der Auflageplatte verbunden ist. Durch die kraft- und formschlüssige Verbindung des Rahmens mit der Auflageplatte ist ein Verwinden des Rahmens relativ zu der Auflageplatte ausgeschlossen. Das Fußbodensystem ist derart gestaltet, dass, wie aus dem Stand der Technik be ¬ kannt, an einem Eckpunkt eines Fußbodens ein Rahmen mit der auf einem Untergrund aufliegenden Auflageplatte gekoppelt ist, im weiteren randseitigen Verlauf des Fußbodens jeweils zwei Rahmen und eine Auflageplatte und in Kreuzungsberei ¬ chen des Fußbodens üblicherweise vier Rahmen mit einer ge ¬ meinsamen Auflageplatte kraft- und formschlüssig verbunden sind. Dementsprechend ergibt sich bei der statischen Be- trachtung des Gesamtfußbodens eine stabile und verwindungs- steife Fußbodenplatte mit einem relativ hohen Gesamtge ¬ wicht, da die einzelnen Rahmen durch die kraft- und formschlüssige Verbindung über die gemeinsame Auflageplatte nicht relativ zueinander oder relativ zu der Auflageplatte verlagert werden können. Üblicherweise werden Rahmen, die im Zusammenhang mit der Erfindung Verwendung finden, in einer Länge von 2,5m, 5m, 7,5m, 10m oder 12,5m und einer Breite von 2,5m gefertigt, um übliche Grundflächen von Zel ¬ ten oder mobilen Hallen in gängigen und transportierbaren Rastergrößen auszulegen, wobei nicht weniger als vier Rahmen, die in der Regel an neun Auflageplatten festgelegt sind, zum Einsatz kommen.
In Ausgestaltung weist die Auflageplatte zur Zentrierung eines Rahmens in seinem Eckbereich zwei gegenüberliegende
Haltewinkel auf, zwischen denen ein Schraubengewinde vorge ¬ sehen ist. Die Haltewinkel sind mit ihren Stirnseiten auf der Auflageplatte befestigt, vorzugsweise mit der Auflage ¬ platte verschweißt, und greifen mit ihren Schenkeln im Eck- bereich des zugeordneten Rahmenteils, das unter Nutzung des der Aufnahmeplatte zugeordneten Schraubengewindes an der- selben festgelegt wird, an. Das Schraubengewinde kann Be ¬ standteil einer an der Aufnahmeplatte angeschweißten Mutter sein, die nach einer Beschädigung austauschbar ist. Der Abstand der Haltewinkel zueinander vergrößert sich ausgehend von der Auflageplatte zu den freien Enden der Haltewinkel hin, um ein Fügen der verhältnismäßig großen und schweren Rahmen bewerkstelligen zu können.
Nach einer Weiterbildung ist zur Festlegung von mehreren Rahmen eine gemeinsame Halteplatte mit der Auflageplatte verschraubt, wobei die Rahmen in ihren Eckbereichen derart ausgebildet sind, dass die Halteplatte oberseitig bündig mit den Rahmen, die mit einer Platte zur Auflage der Halte ¬ platte versehen sind, abschließt und umfangsseitig in einer Ausklinkung für die Platte einliegt, wobei bevorzugt in die Platte eine mit dem zugeordneten Schraubengewinde in der Auflageplatte fluchtende Durchgangsbohrung eingelassen ist und vorzugsweise sich die mit den Rahmen festverbundene Platte über unterseitige Stützbleche auf der Auflageplatte abstützt. Die mindestens zwei Rahmen formschlüssig zueinan ¬ der sowie kraftschlüssig an der Auflageplatte festlegende Halteplatte ist im Bereich der aneinander liegenden Eckbereiche jedes Rahmens durch die Platte hindurch mit der Auf ¬ lageplatte verschraubt, so dass die rechteckige bzw. quad- ratische Halteplatte nur eine unwesentliche, im Bereich üb ¬ licher Stahlbautoleranzen liegende Relativbewegung sowohl zu den Rahmen als auch zu der Auflageplatte ausführen kann und für eine zuverlässige Befestigung sorgt. Damit sich Schraubenköpfe der Schrauben, die die Halteplat ¬ te und die zugeordneten Rahmen an der Auflageplatte festle- gen, nicht störend auf den Fußboden auswirken, weisen zweckmäßigerweise die Durchgangsbohrungen in der Halteplat ¬ te Senkungen für Schraubenköpfe für die mit der Auflage ¬ platte zusammenwirkenden Befestigungsschrauben auf.
Vorteilhafterweise ist die Halteplatte mit einer Befesti ¬ gungseinrichtung, insbesondere mindestens einer Gewindebohrung, für eine Stütze versehen. Die Stütze kann im Wandbe ¬ reich des Zeltes bzw. der Halle vorhanden oder Bestandteil einer Bühne, eines Geländers oder einer Etage sein. Da die Stütze fest mit dem verhältnismäßig schweren und steifen Fußboden verbunden ist, beispielsweise durch Verschrauben mit der zugeordneten Halteplatte, ist eine zusätzliche Be ¬ schwerung der Stütze bzw. eine Verankerung der Auflageplat- te an einem Untergrund nicht erforderlich. Hierdurch ist eine Kostenersparnis realisiert, da zum einen Arbeitszeit für das Verankern und Beschweren des Zeltes bzw. der Halle und zum anderen eine entsprechende Aufbereitung und Beschä ¬ digung des Untergrundes, insbesondere durch Verankerungsnä- gel, entfällt. Der Aufbau eines, selbstverständlich auch mehrstöckigen, Zeltes mit einem fest verbundenen Fußbodensystem als ein autarkes Bauwerk ist möglich.
Damit jeder Rahmen einen robusten Aufbau aufweist, ist der Rahmen an seinen Längs- und Stirnseiten aus fest miteinander verbundenen Profilen zusammengesetzt. Vorteilhafterwei ¬ se weist der Rahmen zur Ausbildung der Ausklinkungen in den Eckbereichen das längsseitige Profil auf, von dem endseitig ein erstes Profilelement im rechten Winkel abgeht, an das sich unter Einschluss eines rechten Winkels ein zweites Profilelement anschließt, das wiederum in einem rechten Winkel mit einem freien Ende des stirnseitigen Profils verbunden ist. In den Ausklinkungen lässt sich an den Profilen die Platte für die Halteplatte befestigen. Zur Bereitstellung einer verwindungssteifen Rahmenkonstruktion sind bevorzugt die Profile und Profilelemente als U- Profile ausgebildet, deren Schenkel in Freie weisen und de ¬ ren die Schenkel verbindende Stege die Höhe des Rahmens be ¬ stimmen. Bei zwei nebeneinander angeordneten Rahmen bilden die U-Profile einen geschlossenen Kanal aus, durch den bei ¬ spielsweise Versorgungsleitungen, insbesondere Kabel oder Rohrleitungen, zu verlegen sind, die sich nicht störend auf den Fußboden auswirken. Da auch wesentliche Bereiche zwischen der Auflageplatte und der Halteplatte Freiraum sind, können die Versorgungsleitungen durch das gesamte Fußbodensystem verlegt werden.
Um einen robusten Rahmen mit einem hohen Gewicht und einer großen Stabilität bereitzustellen, ist zweckmäßigerweise der Rahmen aus Stahl gefertigt und seine Einzelteile sind durch Schweißen miteinander verbunden. Zur weitergehenden Versteifung ist der Rahmen unterseitig durch Streben verstärkt. Gemäß statischer Anforderungen an den Rahmen können auf seiner Unterseite zusätzliche Flacheisen als Streben, insbesondere in Längserstreckung, angeschweißt werden.
Bevorzugt ist auf der Auflageplatte eine Adapterplatte zum Ausgleich unterschiedlicher Höhen der Rahmen zu befestigen. Demnach kann ein Fußboden mit einer ebenen Oberfläche auch unter Verwendung von Rahmen unterschiedlicher Höhe zusammengesetzt werden. Damit die Halteplatte im Wesentlichen parallel zu der Auf ¬ lageplatte ausgerichtet ist, ist vorteilhafterweise die Halteplatte bei einer Fixierung von weniger als vier Rahmen an einer Auflageplatte entweder abgewinkelt ausgeführt, wo ¬ bei ein Winkelschenkel in den Eckbereichen von zu fixierenden Rahmen einliegt und der andere Winkelschenkel mit sei ¬ ner freien Stirnseite auf der Auflageplatte aufsteht, oder zwischen der Halteplatte und der Auflageplatte ist mindes- tens ein Distanzstück angeordnet. Sonach ist eine zuverläs ¬ sige Kraftübertragung zur Fixierung der Rahmen an der Auflageplatte ermöglicht.
Damit der Rahmen bei der Montage bzw. Demontage sowie dem Transport und der Lagerung des Fußbodensystems handhabbar ist, weist der Rahmen zum Transport mit einem Gabelstapler, Kran oder dergleichen Transportmittel Halteelemente auf. Hierbei kann es sich um Laschen oder Ösen handeln, die sich entweder nicht störend bei der Verwendung des Rahmens aus- wirken oder die demontierbar sind.
In weiterer Ausgestaltung trägt die Halteplatte mit Versorgungsleitungen verbundene Anschlüsse. Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nach ¬ stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je ¬ weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausfüh- rungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeich ¬ nungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine schematische Darstellung eines erfindungsgemä- ßen Fußbodensystems,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung der Einzelheit II nach Fig. 1,
Fig.3 eine Draufsicht auf die Einzelheit II nach Fig. 1,
Fig.4 eine Draufsicht auf eine Auflageplatte, Fig.5 eine Teildarstellung der Einzelheit V nach Fig. 3 von unten,
Fig.6 eine perspektivische Darstellung der Einzelheit VI nach Fig. 1,
Fig.7 eine perspektivische Darstellung einer alternativen
Ausgestaltung der Einzelheit VI nach Fig. 1 und
Fig.8 eine perspektivische Darstellung der Einzelheit
VIII nach Fig. 1.
Das Fußbodensystem umfasst rechteckige Rahmen 1 zur Aufnahme bzw. Auflage von Bodenplatten. Jeder Rahmen 1 ist mit einer Auflageplatte 2 kraft- sowie formschlüssig verbunden und aus U-förmigen Profilen 3 zusammengesetzt. In den Eckbereichen 4 ist der Rahmen 1 zur drehsicheren Fixierung einer Halteplatte 5, die oberseitig mit dem Rahmen 1 eine Ebene bildet, mit einer Ausklinkung versehen, die dadurch gebildet ist, dass jeweils endseitig von jedem längsseiti ¬ gen Profil 3 ein erstes Profilelement 6 im rechten Winkel abgeht, an das sich unter Einschluss eines rechten Winkels ein zweites Profilelement 7 anschließt, das wiederum in ei ¬ nem rechten Winkel mit einem freien Ende des stirnseitigen Profils 3 verbunden ist. Das erste und das zweite Profil ¬ element 6, 7 weisen die gleiche Länge auf und sind U-förmig gestaltet. Sowohl bei den Profilen 3 als auch bei den bei ¬ den Profilelementen 6, 7 weisen die Schenkel 8 ins Freie, sind also nicht zum Inneren des Rahmens 1 hin ausgerichtet, und der die Schenkel 8 verbindende Steg 9 bestimmt die Höhe des Rahmens 1. Demzufolge bilden die mit ihren Schenkeln 8 aneinander liegenden Profile 3 benachbarter Rahmen 1 Kanäle 10, in denen Versorgungsleitungen untergebracht werden können .
In die Ausklinkung im Eckbereich 4 des Rahmens 1 ist an der Unterseite der beiden Profilelemente 6, 7 eine Platte 11 angeschweißt, deren Außenkanten im Wesentlichen mit der Außenkontur des Rahmens 1 fluchten. Damit sich die Platte 11 auf der Auflageplatte 2 abstützen kann, sind an der Unterseite der Platte 11 im rechten Winkel zueinander verlaufen- de Stützbleche 12 befestigt. In die Platte 11 ist eine
Durchgangsbohrung 13 eingelassen, die zu einem Schraubengewinde 14 einer auf der Auflageplatte 2 festgeschweißten Mutter 15 fluchtet. Die Mutter 15 ist zwischen zwei Halte ¬ winkeln 16 angeordnet, die zur Fixierung jeweils eines zu- geordneten Rahmens 1 in dem entsprechenden Eckbereich 4 angreifen. Hierzu umschließen die Haltewinkel 16 zum einen den rechten Winkel zwischen dem ersten Profilelement 6 und dem zweiten Profilelement 7 und zum anderen den rechten Winkel zwischen den beiden Stützblechen 12. Die Haltewinkel 16 sind mit ihren Stirnseiten unter Bildung einer Einlaufschräge auf der Auflageplatte 2 festgelegt. Die Halteplatte 5 weist Durchgangsbohrungen 17 mit Senkungen für Schraubenköpfe 18 für mit den Schraubengewinden 14 der Auflageplatte 2 zusammenwirkenden Befestigungsschrauben 19 auf. Zur Festlegung von Stützen, die beispielsweise eine Zeltwand bil- den, sind in die Halteplatte 5 Gewindebohrungen 20 eingearbeitet .
Grundsätzlich können alle in dem Fußbodensystem verwendeten Auflageplatten 2 und Halteplatten 5 identisch gestaltet sein, nämlich zur Festlegung von vier Rahmen 1. Alternativ können im Randbereich auch Auflageplatten 2 und Halteplatten 5 Verwendung finden, die zur Festlegung von einem oder zwei Rahmen 1 mit zwischengeordneten Distanzstücken 21 zusammenwirken. Es ist auch möglich, eine Auflageplatte 2 be- reitzustellen, die zur Verankerung von zwei Rahmen 1 ausgelegt ist, und die zugeordnete Halteplatte 5 abgewinkelt auszuführen, wobei deren einer Winkelschenkel 22 in den Eckbereichen 4 von dem zu fixierenden Rahmen 1 einliegt und deren anderer Winkelschenkel 23 mit seiner freien Stirnsei- te auf der Auflageplatte 2 aufsteht.
Bei der Montage des Fußbodensystems wird zunächst ein Rah ¬ men 1 mit seinen Eckbereichen 4 an jeweils einer Aufnahmeplatte 2 zwischen den entsprechenden Haltewinkeln 16 fi- xiert. Anschließend werden weitere Rahmen 1 mit ihren Eck ¬ bereichen 4 zwischen den zugeordneten Haltewinkeln 16 der bereits vorhandenen Aufnahmeplatten 2 eingelegt und deren freien Eckbereichen 4 weitere Aufnahmeplatten 2 zugeordnet. Aufgrund der Fixierung der Rahmen 1 durch die Haltewinkel 16 nehmen die Rahmen 1 eine definierte Lage sowohl zu den Auflageplatten 2 als auch zueinander ein. Ist eine Aufnah- meplatte 2 mit der maximal vorgesehenen Anzahl von Rahmen 1 bestückt, also an der Ecke eines Fußbodens mit einem Rahmen 1, im Verlauf einer Randseite mit zwei Rahmen 1 und im In ¬ neren des Fußbodens mit vier Rahmen 1, dann wird die Halte- platte 5 in den aneinander grenzenden Eckbereichen 4 auf die Platten 11 der Rahmen 1 aufgelegt, so dass sie an
Schenkeln 8 der ein Rechteck oder Quadrat bildenden ersten und zweiten Profilelemente 6, 7 unverdrehbar anliegt. Im Weiteren wird die Halteplatte 5 mittels der die Durchgangs- bohrung 13 der Platte 11 und die Durchgangsbohrung 17 der
Halteplatte 5 durchragenden Befestigungsschrauben 19 an der Auflageplatte 2 befestigt. Demnach sind die Rahmen 1 aus Stahl kraft- und formschlüssig gehalten und es ist ein Fuß ¬ boden geschaffen, der bei einem hohen Gewicht verwindungs- steif ausgeführt ist, so dass auf beschwerende Gewichte an den mit dem Fußboden fest verbundenen Stützen verzichtet werden kann und auch eine Fixierung des Fußbodens auf einem Untergrund entbehrlich ist.
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