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Title:
FLUID CONDUIT COUPLING HAVING SECURING CLAMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/096596
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a fluid conduit coupling (1) for mechanically and fluidically coupling a fluid-conducting first component (2) to a fluid-conducting second component (3), having a tubular body (4), which the first component (2) has or which can be attached to the first component (2), having a connecting piece (5), which can be inserted coaxially into the tubular body (4) and which the second component (3) has or which can be attached to the second component (3). Easy handling is provided by a securing clamp (6) which is arranged on the outside of the tubular body (4) and which can be moved between a securing position, in which the connecting piece (5) cannot be pulled out of the tubular body (4), and a release position, in which the connecting piece (5) can be pulled out of the tubular body (4), wherein the securing clamp (6) has a securing web (15) which, in the securing position, engages through a securing slot (13) of the tubular body (4) in a securing groove (12) of the connecting piece (5). For axial positioning, a guide web (33) of the securing clamp (6) engages in a guide groove (32) of the tubular body (4). Improved fatigue strength for the securing clamp (6) results if the guide web (33) is segmented in the circumferential direction (9).

Inventors:
FLACH, Matthias (Neckarkanalstr. 112, Remseck, 71686, DE)
GOLDMANN, Dieter (Geranienweg 13, Markgröningen, 71706, DE)
KOHLER, Samuel (Danziger Str. 16, Weil im Schönbuch, 71093, DE)
MÜLLER, Thorsten (Hemannstr. 53, Benningen, 71726, DE)
SCHINDELE, Katrin (Mozartstrasse 41, Baiersbronn, 72270, DE)
SEITZ, Eduard (Finkenstr. 42, Uhingen, 73066, DE)
Application Number:
EP2018/080085
Publication Date:
May 23, 2019
Filing Date:
November 05, 2018
Export Citation:
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Assignee:
MAHLE INTERNATIONAL GMBH (Pragstraße 26-46, Stuttgart, 70376, DE)
International Classes:
F16L37/088; F02B33/44; F02M35/10
Foreign References:
EP2799751A12014-11-05
CH702954A22011-10-14
DE202006009144U12007-10-25
EP1806528A12007-07-11
DE102014102662A12015-09-03
EP2799751A12014-11-05
DE102004012870A12005-10-06
DE69529927T22003-12-11
US20050110273A12005-05-26
US20140033877A12014-02-06
US20150037739A12015-02-05
US4244608A1981-01-13
Attorney, Agent or Firm:
BRP RENAUD UND PARTNER MBB (Königstraße 28, Stuttgart, 70173, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Fluidleitungskupplung zum mechanischen und fluidischen Kuppeln eines fluidführenden ersten Bauteils (2) mit einem fluidführenden zweiten Bauteil (3), mit einem Rohrkörper (4), den das erste Bauteil (2) aufweist oder der am ersten Bauteil (2) anbringbar ist,

mit einem koaxial in den Rohrkörper (4) einsteckbaren Stutzen (5), den das zweite Bauteil (3) aufweist oder der am zweiten Bauteil (3) anbringbar ist, mit einer Sicherungsklammer (6), die außen am Rohrkörper (4) angeordnet ist, die den Rohrkörper (4) in einer Umfangsrichtung (9) über mehr als 180° umschließt und die zwischen einer Sicherungsstellung, in welcher der in den Rohrkörper (4) eingesteckte Stutzen (5) nicht aus dem Rohrkörper (4) herausziehbar ist, und einer Entsicherungsstellung, in welcher der in den

Rohrkörper (4) eingesteckte Stutzen (5) aus dem Rohrkörper (4) heraus- ziehbar ist, relativ zum Rohrkörper (4) radial verstellbar ist,

wobei der Stutzen (5) an seiner Außenseite (11 ) eine Sicherungsnut (12) aufweist, die sich in der Umfangsrichtung (9) erstreckt,

wobei der Rohrkörper (4) einen Sicherungsschlitz (13) aufweist, der sich in der Umfangsrichtung (9) erstreckt und der bei in den Rohrkörper (4) einge- stecktem Stutzen (5) radial zur Sicherungsnut (12) fluchtet,

wobei die Sicherungsklammer (6) an ihrer Innenseite (14) einen radial nach innen abstehenden Sicherungssteg (15) aufweist, der sich in der Umfangs- richtung (9) erstreckt, der in der Sicherungsstellung durch den Sicherungs- schlitz (13) hindurch radial in die Sicherungsnut (12) eingreift und der in der

Entsicherungsstellung nicht radial in die Sicherungsnut (12) eingreift, wobei der Rohrkörper (4) an seiner Außenseite (26) wenigstens eine Füh- rungsnut (32) aufweist, die sich in der Umfangsrichtung (9) erstreckt, und wobei die Sicherungsklammer (6) an ihrer Innenseite (14) wenigstens einen radial nach innen abstehenden Führungssteg (33) aufweist, der zumindest in der Sicherungsstellung in die zugehörige Führungsnut (32) radial ein- greift,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Führungssteg (33) in der Umfangsrichtung (9) segmentiert ausgebildet ist und mehrere Führungsstegsegmente (33 a, b, c...) aufweist.

2. Fluidleitungskupplung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Sicherungssteg (15) in der Umfangsrichtung (9) segmentiert ausgebildet ist und mehrere Sicherungsstegsegmente (15 a, b, c...) aufweist.

3. Fluidleitungskupplung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass in einer axialen Richtung der Fluidleitungskupplung (1 ) gesehen die Siche- rungsstegsegmente (15 a, b, c...) und die Führungsstegsegmente (33 a, b, c...) in der Umfangsrichtung (9) sich einander nicht überlappen.

4. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Sicherungsklammer (6) an ihrer radialen Außenseite mit einer Verstei- fungsrippe (41 ) ausgestattet ist, die sich in der Umfangsrichtung (9) erstreckt, insbesondere dass die Versteifungsrippe (41 ) in radialer Richtung gesehen eine von einer maximalen Erstreckung gegenüberliegend einer Klammeröffnung (44) in Umfangrichtung (9) gesehen bis zu 180° abnehmende Erstreckung aufweist.

5. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,

dass die Sicherungsklammer (6) an ihrer radialen Innenseite (14) mit einer Hal- terippe (42) ausgestattet ist, die sich in der Umfangsrichtung (9) erstreckt.

6. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Sicherungsklammer (6) in der Umfangsrichtung (9) durch eine Klammeröffnung (44) unterbrochen ist,

dass die Versteifungsrippe (41 ) und/oder die Halterippe (42) der Klammer- Öffnung (44) gegenüber liegt/liegen.

7. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest ein Sicherungsstegsegment (15 a, b, c...) und/oder zumindest ein Führungsstegsegment (33 a, b, c...) in radialer Richtung der Fluidleitungs- kupplung (1 ) gesehen abgeschrägt ausgebildet ist/sind.

8. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Sicherungsstegsegmente (15 a, b, c...) und die Führungsstegsegmente (33 a, b, c...) in der Umfangsrichtung (9) unterschiedlich groß dimensioniert sind.

9. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass an der Sicherungsklammer (6) und/oder an den beiden Bauteilen (2, 3) ein Sicherungsvorsprung zur Vermeidung einer Falschmontage ausgebildet ist.

10. Fluidleitungskupplung nach einem der Ansprüche 4 bis 9 dadurch gekennzeichnet,

dass die Versteifungsrippe (41 ) als Griff ausgebildet ist.

11. Ladeeinrichtung, insbesondere Abgasturbolader, für eine Frischluftanlage einer Brennkraftmaschine, mit einem Verdichtereinlass und mit einem Verdich- terauslass, wobei der Verdichtereinlass oder der Verdichterauslass einen Stutzen (5) einer Fluidleitungskupplung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aufweist oder wobei der Verdichtereinlass und der Verdichterauslass jeweils einen Stutzen (5) einer Fluidleitungskupplung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufwei- sen.

12. Frischluftleitung einer Frischluftanlage einer Brennkraftmaschine, die an wenigstens einem ihrer Enden einen Rohrkörper (4) einer Fluidleitungskupplung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.

13. Sicherungsklammer adaptiert für eine Verwendung in einer Fluidleitungs- kupplung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

wobei die Sicherungsklammer (6) als offener Ring ausgestaltet ist, einen Siche- rungssteg (15) und wenigstens einen in der Umfangsrichtung (9) segmentierten Führungssteg (33) aufweist.

*****

Description:
Fluidleitungskupplung mit Sicherungsklammer

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fluidleitungskupplung zum mechanischen und fluidischen Kuppeln eines fluidführenden ersten Bauteils mit einem fluidfüh- renden zweiten Bauteil. Ferner betrifft die Erfindung eine Sicherungsklammer für eine solche Fluidleitungskupplung. Die Erfindung betrifft außerdem eine Auflade- einrichtung, die mittels einer derartigen Fluidleitungskupplung an eine Frischluft leitung einer Frischluftanlage einer Brennkraftmaschine anschließbar ist. Schließ- lich betrifft die vorliegende Erfindung noch eine Frischluftleitung einer Frischluft- anlage einer Brennkraftmaschine, die mittels einer derartigen Fluidleitungskupp- lung an eine andere fluidführende Komponente anschließbar ist.

In vielen Bereichen der Technik ist es erforderlich, ein erstes fluidführendes Bau- teil mit einem zweiten fluidführenden Bauteil fluidisch und mechanisch zu verbin- den. Um dies einfach realisieren zu können, kann eine Fluidleitungskupplung verwendet werden. Insbesondere bei Brennkraftmaschinen, vorzugsweise in Kraftfahrzeugen, können derartige Fluidleitungskupplungen zur Anwendung kommen, beispielsweise um fluidführende Leitungen miteinander oder an Kom- ponenten anschließen zu können, denen ein Fluid zugeführt werden muss oder von denen ein Fluid abgeführt werden muss. Denkbar sind derartige Fluidlei- tungskupplungen beispielsweise innerhalb eines Kühlkreises. Besonders vorteil- haft lassen sich derartige Fluidleitungskupplungen jedoch im Bereich einer Frischluftanlage nutzen. Besonders geeignet ist eine derartige Fluidleitungskupp- lung im Bereich einer Ladeeinrichtung, insbesondere eines Abgasturboladers, um eine Frischluftleitung an einen Einlass der Ladeeinrichtung und/oder um eine Frischluftleitung an einen Auslass der Ladeeinrichtung anzuschließen. Damit eine derartige Fluidleitungskupplung im Rahmen einer Serienmontage verwendbar ist, muss sie vergleichsweise einfach handhabbar sein. Außerdem sollte sie auch für schlecht zugängliche oder schlecht einsehbare Bereiche ver- wendbar sein, so dass sie insbesondere blind und/oder werkzeuglos montierbar ist. Des Weiteren sollte eine derartige Fluidleitungskupplung wieder vergleichs- weise leicht demontierbar sein bzw. trennbar sein, ebenfalls vorzugsweise blind und/oder werkzeuglos.

Die EP 2 799 751 A1 beschreibt eine solche Fluidleitungskupplung zum Verbin- den von zwei fluidführenden Bauteilen mittels einer Sicherungsklammer. Dabei weist die Sicherungsklammer einen Sicherungssteg und wenigstens einen Füh- rungssteg auf. Der Sicherungssteg durchgreift einen Sicherungsschlitz im ersten Bauteil und kann in eine Sicherungsnut im zweiten Bauteil eingreifen. Zusätzlich sind ein oder zwei Führungsstege an der Sicherungsklammer ausgebildet, die jeweils in eine Führungsnut an einer Außenseite des ersten Bauteils eingreifen. Somit ist eine Verschiebung der Sicherungsklammer in axialer Richtung der Flu- idleitungskupplung wirkungsvoll vermieden. Zusätzlich kann der Sicherungssteg in einer Umfangsrichtung gesehen auch segmentiert ausgebildet sein. Das heißt er ist in Umfangsrichtung gesehen nicht durchgängig ausgebildet, sondern in ein- zelne Sicherungsstegsegmente unterteilt.

Die DE 2004 012 870 A1 offenbart eine Fluidleitungskupplung für eine Wasch- flüssigkeit mit Rohrkörper, Stutzen und Rastelement sowie einer Anlageflanke, die ein positionssicheres Zusammensetzen gewährleistet.

Aus den DE 695 29 927 T2, US 2005/ 0 110 273 A1 , US 2014 / 0 338 773 A1 ,

US 2015 / 0 377 396 A1 und US 4 244 608 A sind weitere Fluidleitungskupplun- gen bekannt. Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine derartige Fluidleitungskupplung bzw. für die zugehörige Sicherungsklammer eine verbes- serte Ausführungsform anzugeben, die sich durch eine hohe Zuverlässigkeit, durch eine einfache Handhabung und durch eine preiswerte Herstellbarkeit aus- zeichnet.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängi- gen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der ab- hängigen Ansprüche.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, dass der jeweilige Füh- rungssteg in einer Umfangsrichtung der Fluidleitungskupplung gesehen segmen- tiert ausgebildet ist. Das bedeutet, dass er in der Umfangsrichtung Unterbre- chungen aufweist, also durch mehrere separate Führungsstegabschnitte bzw. Führungsstegsegmente gebildet ist. Somit können zu große Spannungen oder Materialbelastungen der üblicherweise aus einem Kunststoff spritzgegossenen Sicherungsklammer insbesondere beim Montieren der Fluidleitungskupplung vermieden werden. Beim Montieren der Sicherungsklammer an der Fluidleitungs- kupplung kann diese insbesondere mit einer Rastnase am außenliegenden ers- ten Bauteil, also dem Rohr oder Rohrkörper, eingehängt werden, dann leicht auf- gebogen werden und um die beiden bereits ineinander gesteckten Bauteile her- umgeführt werden und dann mit einer zweiten Rastnase am Rohr sozusagen eingeclipst werden.

Weiterhin kann gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen sein, dass an der Sicherungsklammer eine nach außen weisende Versteifungsrippe ausgebildet ist. Diese ist insbesondere einstückig mit der Sicherungsklammer beispielsweise in einem Spritzgussverfahren ausgebildet. An dieser Versteifungs- rippe können Markierungen zur Kennzeichnung von Materialnummer, Werkzeug- uhr, Kavität, Version und dergleichen dienen. Die Versteifungsrippe dient zur Verstärkung des Bereichs, der im Wesentlichen der Öffnung der Sicherungs- klammer gegenüberliegt. Dementsprechend ist die Versteifungsrippe an der Si- cherungsklammer im Wesentlichen mittig angeordnet. Die Sicherungsklammer besitzt zum Aufstecken auf die ineinander gesteckten Bauteile eine Klammeröff- nung. Die Sicherungsklammer ist insbesondere C-förmig oder U-förmig gestaltet. Die Versteifungsrippe ist bevorzugt dieser Klammeröffnung diametral gegenüber- liegend angeordnet. Dieser Bereich wird bei der Montage der Sicherungsklammer am stärksten aufgeweitet und somit das Material auf seine Dehnfestigkeit hin be- lastet. Mit der Versteifungsrippe kann ein Bruch der Sicherungsklammer vermie- den werden.

Auch kann die Versteifungsrippe als Griff ausgebildet sein, um einer Person, die die Sicherungsklammer montiert, deren Handhabung zu erleichtern.

Insbesondere ist die Versteifungsrippe in radialer Richtung gesehen quasi aus- laufend ausgebildet. Das bedeutet, dass sie eine maximale radiale Erstreckung nach außen gegenüberliegend einer Klammeröffnung in Umfangrichtung gese- hen aufweist und dann bis zu 180° in Umfangsrichtung gesehen eine abnehmen- de Erstreckung in radialer Richtung aufweist. Dabei sind die 180° derart zu ver- stehen, dass gegenüberliegend der Klammeröffnung die Versteifungsrippen in beiden Umfangsrichtungen gesehen jeweils bis zu 90° auslaufen können. Prinzi piell kann die abnehmende Erstreckung auch gestuft oder treppenartig ausgebil- det sein.

Vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher auch der Sicherungssteg in der Umfangsrichtung segmentiert ist und dementsprechend mehrere in der Umfangs- richtung aufeinanderfolgende Sicherungsstegsegmente aufweist. Es versteht sich, dass die einzelnen Segmente der Führungsstege und/oder der Sicherungsstege nicht notwendigerweise rechtwinklig in radialer Richtung gese- hen von der Sicherungsklammer nach innen abstehen, sondern dass die Über- gänge abgerundet ausgebildet sein können, um zu große Materialspannungen zu vermeiden.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Führungsstegsegmente und die Sicherungsstegsegmente, in Umfangsrichtung der Sicherungsklammer gesehen, derart angeordnet, dass sie sich gegenseitig nicht axial überlappen. Das bedeu- tet, dass bei Draufsicht in axialer Richtung der Fluidleitungskupplung bezie- hungsweise der Sicherungsklammer die jeweiligen Segmente von Führungssteg und Sicherungssteg sich nicht überdecken bzw. überlappen. Anders ausgedrückt sind sie in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet. Dies vereinfacht insbesondere die Fierstellung der Sicherungsklammer als Spritzgussteil, da keine Hinterschnitte im Spritzgusswerkzeug benötigt werden.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist an der Sicherungsklammer eine radial nach innen weisende Halterippe insbesondere einstückig angeformt. Die Halterippe dient der Versteifung und zusätzlich zur Kraftübertragung zwi- schen der Sicherungsklammer und der Fluidleitungskupplung. Insbesondere ist die Halterippe in Umfangsrichtung gesehen gegenüber der weiter oben genann- ten Klammeröffnung angeordnet. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass ein der Klammeröffnung gegenüberliegender Umfangsabschnitt der Siche- rungsklammer innen durch diese Halterippe und außen durch die vorstehend ge- nannte Versteifungsrippe ausgesteift ist.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an der Sicherungsklam- mer und/oder an der Fluidleitungskupplung ein Sicherungsvorsprung insbesonde- re einstückig ausgebildet. Der Sicherungsvorsprung ist derart ausgeformt, dass ein nicht lagerichtiges Montieren der Sicherungsklammer an der Fluidleitungs- kupplung vermieden wird. Ist die Sicherungsklammer beispielsweise um 180° verdreht auf die Fluidleitungskupplung aufgesetzt, so verhindert der Sicherungs- vorsprung ein Einrasten der Sicherungsklammer und die montierende Person kann dies feststellen und korrigieren. Dabei kann der Sicherungsvorsprung bei spielsweise an der Sicherungsklammer mit einem korrespondierenden Vorsprung am anderen Bauteil Zusammenwirken. Ein solches Montageprinzip wird auf Eng- lisch als„fail-safe“ oder japanisch als„poka-yoke“ bezeichnet.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die Fluidleitungskupplung mit einem Rohrkörper, einem damit steckbaren Stutzen und mit einer Siche- rungsklammer auszustatten, wobei der Stutzen in den Rohrkörper einsteckbar ist, während die Sicherungsklammer außen am Rohrkörper angeordnet und zwi- schen einer Sicherungsstellung und einer Entsicherungsstellung relativ zum Rohrkörper radial verstellbar ist. Dabei bilden Stutzen, Rohrkörper und Siche- rungsklammer drei separate Bauteile. In der Entsicherungsstellung der Siche- rungsklammer ist der in den Rohrkörper eingesteckte Stutzen aus dem Rohrkör- per herausziehbar. In der Sicherungsstellung der Sicherungsklammer ist der in den Rohrkörper eingesteckte Stutzen dagegen nicht aus dem Rohrkörper her- ausziehbar. Dabei ist klar, dass zum Fierausziehen nur übliche Zugkräfte aufge- bracht werden sollen, die unterhalb einer Versagensgrenze der beteiligten Bau- teile liegen. Mit anderen Worten, in der Entsicherungsstellung lässt sich der Stut- zen zerstörungsfrei aus dem Rohrkörper herausziehen, während dies in der Si- cherungsstellung nicht möglich ist. Unter Aufwendung überhöhter Missbrauchs- kräfte führt ein Fierausziehen des Stutzens aus dem Rohrkörper in der Siche- rungsstellung der Sicherungsklammer zwangsläufig zu einer Zerstörung oder Be- schädigung zumindest eines der drei Bauteile. Während sich der Stutzen nur in der Entsicherungsstellung der Sicherungsklammer zerstörungsfrei aus dem Rohrkörper herausziehen lässt, kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass sich der Stutzen immer in den Rohrkörper einstecken lässt, unabhängig davon, ob die Sicherungsklammer ihre Sicherungsstellung o- der ihre Entsicherungsstellung einnimmt. Bei in die Sicherungsstellung verstellter Sicherungsklammer kann das Einstecken des Stutzens in den Rohrkörper ein radiales Verdrängen der Sicherungsklammer relativ zum Rohrkörper bewirken, was entgegen der Federkräfte der Sicherungsklammer erfolgt, so dass die Siche- rungsklammer quasi elastisch gespannt wird. Erreicht dann der Stutzen die vor- gesehene axiale Eindringposition im Rohrkörper, kann die Sicherungsklammer angetrieben durch ihre elastische Rückstellfederkraft radial zurückfedern und sich selbsttätig in ihre Sicherungsstellung bewegen. Hierdurch kann die Montage er- heblich vereinfacht werden.

Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der Rohrkörper am ersten Bauteil anbringbar ist oder am ersten Bauteil vorhanden ist, während der Stutzen am zweiten Bauteil anbringbar ist oder daran vorhanden ist. Die Sicherungsklammer umschließt den Rohrkörper in einer Umfangsrichtung über mehr als 180°, so dass sie in der Si- cherungsstellung selbstsichernd am Rohrkörper festgelegt ist bzw. damit ver- klammert ist. Zur Realisierung der Sicherungsstellung und der Entsicherungsstel- lung weist der Stutzen an seiner radial außen liegenden Außenseite eine Siche- rungsnut auf, die sich in der Umfangsrichtung erstreckt. Der Rohrkörper ist mit einem Sicherungsschlitz ausgestattet, der sich in der Umfangsrichtung erstreckt und der bei in den Rohrkörper eingestecktem Stutzen radial zur Sicherungsnut des Stutzens fluchtet. Während die Sicherungsnut eine zylindrische Wand des Stutzens in der Regel nicht durchdringt, durchsetzt der Sicherungsschlitz eine zylindrische Wand des Rohrkörpers radial. Die Sicherungsklammer besitzt nun an ihrer radial innen liegenden Innenseite einen radial nach innen abstehenden Sicherungssteg, der sich in der Umfangsrichtung erstreckt und der in der Siche- rungsstellung durch den Sicherungsschlitz hindurch radial in die Sicherungsnut eingreift. Zum Überführen der Sicherungsklammer von ihrer Sicherungsstellung in ihre Entsicherungsstellung wird sie relativ zum Rohrkörper radial nach außen verstellt, so weit, dass der Sicherungssteg in der Entsicherungsstellung nicht mehr radial in die Sicherungsnut eingreift. Durch den radialen Eingriff des Siche- rungsstegs in die Sicherungsnut ergibt sich ein axialer Formschluss, der den Stutzen an der Sicherungsklammer axial fixiert. Durch den Eingriff des Siche- rungsstegs in den Sicherungsschlitz ergibt sich außerdem ein axialer Form- schluss, der die Sicherungsklammer am Rohrkörper axial fixiert, so dass letztlich über die Sicherungsklammer auch der Stutzen am Rohrkörper formschlüssig in der Axialrichtung fixiert ist. Durch Fierausziehen des Sicherungsstegs aus der Sicherungsnut wird nur der Stutzen relativ zur Sicherungsklammer und somit re- lativ zum Rohrkörper freigegeben, während die Sicherungsklammer am Rohrkör- per zumindest in der Axialrichtung fixiert bleibt. Die hier vorgestellte Fluidlei- tungskupplung lässt sich einfach handhaben, da lediglich die Sicherungsklammer radial gegenüber dem Rohrkörper verstellt werden muss.

Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann der Sicherungssteg auch in der Entsicherungsstellung im Sicherungsschlitz angeordnet sein. Auf diese Weise kann auch in der Entsicherungsstellung eine vorbestimmte axiale Relativ- lage zwischen Sicherungsklammer und Rohrkörper beibehalten werden, was die Montage vereinfacht. Somit verbleibt die Sicherungsklammer auch in der Entsi- cherungsstellung am Rohrkörper.

Bei einer anderen Ausführungsform kann sich der Sicherungssteg ausgehend von einer Längsmittelebene in der Umfangsrichtung beidseitig über mehr als 90° erstrecken, wobei eine radial gemessene Steghöhe in Stegendabschnitten, die über die 90° hinausgehen, reduziert ist oder in Richtung eines Stegendes ab- nimmt. Durch diese Bauweise wird erreicht, dass der Sicherungssteg in der Ent- sicherungsstellung im Bereich seiner Stegendabschnitte, die von der Längsmit- telebene den über die 90° hinausgehenden Bereich des Sicherungsstegs bilden, radial nicht mehr bis in die Sicherungsnut vorstehen kann und insbesondere in- nerhalb des Sicherungsschlitzes verbleibt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Stutzen in der Entsicherungsstellung bei einer einfachen Geometrie der Sicherungsklammer aus dem Rohrkörper herausziehbar ist. Eine abnehmende Steghöhe kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass im Bereich der Stegendabschnitte ein Innenradius an einen radial innen liegenden Innenrand des Sicherungsstegs im Bereich der Stegendabschnitte größer ist als in den Be- reichen bis zu den 90° ausgehend von der Längsmittelebene. Ebenso ist es mög- lich, im Bereich der Stegendabschnitte einen geradlinigen Verlauf für den Stegin- nenrand vorzusehen und diesen insbesondere so zu orientieren, dass sich der jeweilige Innenrand in der Entsicherungsstellung parallel zur radialen Verstellrich- tung der Sicherungsklammer erstreckt.

Entsprechend einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Stutzen an seiner Außenseite eine sich in der Umfangsrichtung erstreckende Einführkontur aufweisen, die beispielsweise als Fase oder Einführschräge oder dergleichen ausgestaltet sein kann. Die Sicherungsklammer ist zweckmäßig radial federelas- tisch ausgestaltet, derart, dass der Stutzen bei in die Sicherungsstellung verstell- ter Sicherungsklammer in den Rohrkörper einsteckbar ist. Mit anderen Worten, die hier vorgestellte Fluidleitungskupplung ermöglicht ein Einstecken des Stut- zens in den Rohrkörper bei in die Sicherungsstellung verstellter Sicherungs- klammer, wodurch gleichzeitig bei Erreichen der vorgesehenen Einsteckposition automatisch die Sicherung des Stutzens im Rohrkörper erfolgt. Im Einzelnen kann der Sicherungssteg beim Einstecken des Stutzens in den Rohrkörper vor Erreichen einer vorbestimmten Einstecktiefe durch die Einführkontur des Stut- zens radial nach außen verdrängt werden, so dass er bei Erreichen der vorbe- stimmten Einstecktiefe selbsttätig in die Sicherungsnut einrastet. Erreicht wird dies durch eine geeignete Abstimmung der Einführkontur auf den Sicherungssteg in Verbindung mit der Federelastizität der Sicherungsklammer, so dass der Stut- zen beim Einstecken die Sicherungsklammer soweit aufweiten kann, dass er axi- al am Sicherungssteg vorbeiführbar ist, bis dieser aufgrund der Federkraft der Sicherungsklammer selbsttätig in die Sicherungsnut eingreift. Diese Maßnahme führt zu einer extremen Vereinfachung der Montage.

Bei einer anderen Ausführungsform kann der Rohrkörper an seiner Außenseite zwei Ausrastkerben aufweisen, die sich axial erstrecken und in die je ein Um- fangsende der Sicherungsklammer in deren Entsicherungsstellung radial ein- greift. Beim Überführen der Sicherungsklammer von ihrer Sicherungsstellung in ihre Entsicherungsstellung wird diese elastisch aufgeweitet, so dass die Umfang- senden vorgespannt in die Ausrastkerben radial eingreifen und dadurch eine Po- sitionierung der Sicherungsklammer relativ zum Rohrkörper bewirken. Mit ande- ren Worten, mit Hilfe der Ausrastkerben kann die Sicherungsklammer selbsttätig in der Entsicherungsstellung am Rohrkörper gehalten sein, was ebenfalls die Montage sowie die Demontage erleichtert. Die Verrastung zwischen den Um- fangsenden und den Ausrastkerben kann durch leichten Druck auf die Siche- rungsklammer überwunden werden, so dass die Sicherungsklammer angetrieben durch ihre Federelastizität selbsttätig in ihre Sicherungsstellung zurück schnappt.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Sicherungssteg in der Umfangsrichtung wenigstens eine Stegunterbrechung oder wenigstens einen ra- dialen Stegschlitz aufweisen. Hierdurch kann die gewünschte radiale Elastizität der Sicherungsklammer eingestellt werden. Während eine Stegunterbrechung sich über die gesamte radiale Höhe des Sicherungsstegs erstreckt, unterbricht ein Stegschlitz den Sicherungssteg nur über einen Teil seiner gesamten radialen Höhe.

Zweckmäßig können mehrere derartige Stegunterbrechungen bzw. Stegschlitze vorgesehen sein, die in der Umfangsrichtung, vorzugsweise symmetrisch, verteilt sind. Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass nur eine einzige Stegun- terbrechung bzw. nur ein einziger Stegschlitz vorgesehen ist, die bzw. der sich dann im Bereich der Längsmittelebene der Sicherungsklammer bzw. des Siche- rungsstegs befindet.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Sicherungsschlitz eine Schlitzunterbrechung aufweisen, die mittig zwischen Umfangsenden des Siche- rungsschlitzes angeordnet ist. Komplementär dazu kann dann der Sicherungs- steg eine Steg Unterbrechung aufweisen, derart, dass die Schlitzunterbrechung zur Ausbildung einer Verdrehsicherung zwischen Sicherungsklammer und Rohr- körper radial in die Stegunterbrechung eingreift. Durch die auf diese Weise reali sierte Verdrehsicherung zwischen Sicherungsklammer und Rohrkörper lässt sich die Sicherungsklammer zuverlässig zwischen der Sicherungsstellung und der Entsicherungsstellung verstellen.

Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Rohrkörper an seiner Außenseite wenigstens eine Führungsnut aufweisen, die sich in der Um- fangsrichtung erstreckt. Komplementär dazu kann die Sicherungsklammer an ihrer Innenseite wenigstens einen radial nach innen abstehenden Führungssteg aufweisen, der sich ebenfalls in der Umfangsrichtung erstreckt und der zumindest in der Sicherungsstellung in die zugehörige Führungsnut radial eingreift. Mit Hilfe der Führungsnut und des darin eingreifenden Führungsstegs wird ein zusätzli- cher axialer Formschluss zwischen Sicherungsklammer und Rohrkörper reali siert, der die axiale Fixierung zwischen Sicherungsklammer und Rohrkörper ver- bessert.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann wenigstens eine sich in der Umfangsrichtung geschlossen erstreckende Radialdichtung zwischen einer Innenseite des Rohrkörpers und der Außenseite des Stutzens vorgesehen sein. Hierdurch kann die Fluidleitungskupplung nach außen gegen das zu leitende Flu- id abgedichtet werden. Eine derartige Radialdichtung kann dabei in eine Um- fangsnut eingelegt sein, die grundsätzlich an der Innenseite des Rohrkörpers, bevorzugt jedoch an der Außenseite des Stutzens angeordnet sein kann.

Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann der Rohrkörper axial be- nachbart zu einer solchen Radialdichtung einen sich in der Umfangsrichtung er- streckenden Positionierschlitz aufweisen. Die Sicherungsklammer kann nun an ihrer Innenseite axial beabstandet zum Sicherungssteg einen radial nach innen abstehenden Positioniersteg aufweisen, der sich ebenfalls in der Umfangsrich- tung erstreckt und der in der Sicherungsstellung durch den Positionierschlitz hin durch radial über die Innenseite des Rohrkörpers vorsteht und einen Axialan- schlag für die Radialdichtung bildet. Durch den Axialanschlag ist die Radialdich- tung in der Axialrichtung relativ zum Rohrkörper positioniert. Gleichzeitig bewirkt der in den Positionierschlitz eingreifende Positioniersteg einen axialen Form- schluss zur axialen Fixierung der Sicherungsklammer am Rohrkörper.

Bei einer anderen Ausführungsform kann die Sicherungsklammer an ihren Um- fangsenden je ein Griffelement zum manuellen Verstellen der Sicherungsklam- mer in deren Entsicherungsstellung aufweisen. Mit Hilfe derartiger Griffelemente vereinfacht sich die Handhabung der Fluidleitungskupplung, beispielsweise um den Stutzen aus dem Rohrkörper herausziehen zu können. Ein derartiges Grif- felement kann insbesondere integral an der Sicherungsklammer ausgeformt sein.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann die Fluidleitungskupplung eine Luftleitungskupplung einer Frischluftanlage zum Zuführen von Frischluft zu Brennräumen einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs sein, und zum mechanischen und fluidischen Kuppeln eines luftführenden ersten Bau- teils mit einem luftführenden zweiten Bauteil dienen. Bei einer aufgeladenen Brennkraftmaschine kann sich diese Fluidleitungskupplung auf der Niederdruck- seite oder aber auf der Hochdruckseite befinden. Sie kann insbesondere dazu verwendet werden, eine Frischluftleitung einlassseitig oder auslassseitig an einen Verdichter eines Abgasturboladers anzuschließen.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform können sich der Sicherungssteg und der Sicherungsschlitz in der Umfangsrichtung jeweils über weniger als 360° erstrecken, während sich die Sicherungsnut in der Umfangsrichtung über 360°, also vollständig geschlossen umlaufend, erstreckt. Hierdurch ist es möglich, den Sicherungsstutzen in jeder beliebigen Drehlage in den Rohrkörper einzustecken. Ferner ist es möglich, den in den Rohrkörper eingesteckten Stutzen in der Um- fangsrichtung relativ zum Rohrkörper zu verdrehen. Sicherungssteg und Siche- rungsschlitz erstrecken sich beispielsweise über etwa 270°. Auch die ggf. vor- handene Führungsnut und dazugehörige Führungssteg erstrecken sich ebenso wie der ggf. vorhandene Positionierschlitz und der zugehörige Positioniersteg über weniger als 360° in der Umfangsrichtung, beispielsweise ebenfalls etwa über 270°.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Rohrkörper integral am ersten Bauteil ausgeformt sein. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass der Stutzen integral am zweiten Bauteil ausgeformt ist. Die integrale Bauweise reduziert die Anzahl zu verbauender Bauteile, was die Handhabung und die Montage erleichtert.

Der Rohrkörper und die Sicherungsklammer können bevorzugt aus Kunststoff hergestellt sein, wobei hier grundsätzlich der gleiche Kunststoff verwendet wer- den kann. Der Stutzen kann dagegen aus Kunststoff oder aus Metall hergestellt sein. Sofern der Stutzen aus Kunststoff hergestellt ist, kann es sich hierbei be- vorzugt um einen faserverstärkten Kunststoff handeln. Entsprechend einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann das erste Bau- teil eine Niederdruckluftleitung einer Frischluftanlage einer aufgeladenen Brenn- kraftmaschine sein, während das zweite Bauteil ein Verdichtereinlass einer in der Frischluftanlage angeordneten Ladeeinrichtung ist. Alternativ dazu kann das ers- te Bauteil eine Flochdruckluftleitung einer Frischluftanlage einer aufgeladenen Brennkraftmaschine sein, während das zweite Bauteil dann ein Verdichterauslass einer in der Frischluftanlage angeordneten Ladeeinrichtung ist.

Eine erfindungsgemäße Ladeeinrichtung, bei der es sich insbesondere um einen Abgasturbolader handeln kann und die sich für eine Frischluftanlage einer Brenn- kraftmaschine eignet, ist mit einem Verdichtereinlass und mit einem Verdichter- auslass ausgestattet, wobei der Verdichtereinlass und/oder der Verdichterauslass einen Stutzen einer Fluidleitungskupplung der vorstehend beschriebenen Art aufweist, so dass er mittels einer derartigen Fluidleitungskupplung an eine Nie- derdruckluftleitung bzw. an eine Flochdruckluftleitung anschließbar ist.

Eine erfindungsgemäße Frischluftleitung einer Frischluftanlage einer Brennkraft- maschine weist an wenigstens einen ihrer Enden einen Rohrkörper einer Fluidlei- tungskupplung der vorstehend beschriebenen Art auf, so dass diese Frischluftlei- tung mittels einer derartigen Fluidleitungskupplung an eine andere Komponente der Brennkraftmaschine anschließbar ist.

Eine erfindungsgemäße Sicherungsklammer, die für eine Verwendung in einer derartigen Fluidleitungskupplung adaptiert ist, ist als offener Ring, insbesondere C-förmig, ausgestaltet und weist einen Sicherungssteg und wenigstens einen in der Umfangsrichtung segmentierten Führungssteg auf. Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Un- teransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschrei- bung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, son- dern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, oh- ne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen darge- stellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Kompo- nenten beziehen.

Es zeigen, jeweils schematisch,

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Fluidleitungskupplung im Bereich von

Schnittlinien l-l in Fig. 8,

Fig. 2 einen Längsschnitt wie in Fig. 1 , jedoch bei einer anderen Ausfüh- rungsform der Fluidleitungskupplung,

Fig. 3 eine Axialansicht einer herkömmlichen Sicherungsklammer der Flu- idleitungskupplung,

Fig. 4 eine Axialansicht wie in Fig. 3, jedoch bei einer anderen Ausfüh- rungsform der herkömmlichen Sicherungsklammer, Fig. 5 ein Querschnitt der Fluidleitungskupplung entsprechend Schnittli- nien V in Fig. 2 mit der herkömmlichen Sicherungsklammer in einer Sicherungsstellung,

Fig. 6 ein Querschnitt wie in Fig. 5, jedoch mit der herkömmlichen Siche- rungsklammer in einer Entsicherungsstellung,

Fig. 7 ein Längsschnitt wie in Fig. 1 , jedoch im Bereich der Schnittlinien

Vll-Vll in Fig. 8,

Fig. 8 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Sicherungsklammer der

Fluidleitungskupplung.

Entsprechend den Figuren 1 , 2 und 7 umfasst eine Fluidleitungskupplung 1 , mit deren Hilfe ein fluidführendes erstes Bauteil 2 mit einem fluidführenden zweiten Bauteil 3 mechanisch und fluidisch gekoppelt werden kann, einen Rohrkörper 4, einen Stutzen 5 und eine Sicherungsklammer 6. Der Rohrkörper 4 ist bei den hier gezeigten Beispielen integral am ersten Bauteil 2 ausgeformt. Grundsätzlich kann es sich beim Rohrkörper 4 jedoch auch um ein separates Bauteil handeln, das auf geeignete Weise an das erste Bauteil 2 angebaut sein kann. Der Stutzen 5 ist bei der hier gezeigten Ausführungsform integral am zweiten Bauteil 3 ausgeformt. Grundsätzlich ist jedoch auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher der Stutzen 5 ein separates Bauteil ist, das auf geeignete Weise am zweiten Bauteil 3 angebracht sein kann. In jedem Fall ist jedoch die Sicherungsklammer 6 bezüg- lich des ersten und zweiten Bauteils 2, 3 bzw. bezüglich des Rohrkörpers 4 und des Stutzens 5 ein separates Bauteil.

Der Rohrkörper 4 besitzt eine Längsmittelachse 7, die eine parallel zur Längsmit- telachse 7 verlaufende Axialrichtung 8 definiert. Der Stutzen 5 ist koaxial in den Rohrkörper 4 einsteckbar und in den Figuren 1 , 2 und 7 im eingesteckten Zu stand dargestellt. Die Sicherungsklammer 6 ist außen am Rohrkörper 4 angeord- net und umschließt den Rohrkörper 4 in einer in den Figuren 3 bis 6 und 9 durch einen Doppelpfeil angedeuteten Umfangsrichtung 9 über mehr als 180°, z.B. über etwa 270°. Die Sicherungsklammer 6 ist bezüglich des Rohrkörpers 4 in einer Radialrichtung 10 zwischen einer in Fig. 5 gezeigten Sicherungsstellung und ei- ner in Fig. 6 gezeigten Entsicherungsstellung verstellbar. In der Sicherungsstel- lung gemäß Fig. 5, die auch in den Figuren 1 und 2 wiedergegeben ist, ist der in den Rohrkörper 4 eingesteckte Stutzen 5 mit Hilfe der Sicherungsklammer 6 am Rohrkörper 4 gesichert, so dass der Stutzen 5 nicht ohne Zerstörung des Stut- zens 5 und/oder der Sicherungsklammer 6 und/oder des Rohrkörpers 4 aus dem Rohrkörper 4 herausziehbar ist. Im Unterschied dazu ist der Stutzen 5 in der Ent- sicherungsstellung problemlos aus dem Rohrkörper 4 herausziehbar.

Der Stutzen 5 besitzt an seiner radial außen liegenden Außenseite 11 eine Siche- rungsnut 12, die sich in der Umfangsrichtung 9 erstreckt. Der Rohrkörper 4 be- sitzt einen Sicherungsschlitz 13, der sich ebenfalls in der Umfangsrichtung 9 er- streckt und der bei in den Rohrkörper 4 eingestecktem Stutzen 5 radial zur Siche- rungsnut 12 fluchtet. Die Sicherungsklammer 6 weist an ihrer radial innen liegen- den Innenseite 14 einen radial nach innen abstehenden Sicherungssteg 15 auf, der sich ebenfalls in der Umfangsrichtung 9 erstreckt. In der Sicherungsstellung erstreckt sich der Sicherungssteg 15 durch den Sicherungsschlitz 13 hindurch und greift außerdem radial in die Sicherungsnut 12 ein. In der Entsicherungsstel- lung dagegen ist der Sicherungssteg 15 radial so weit nach außen verstellt, dass er nicht mehr in die Sicherungsnut 12 radial eingreifen kann. Dieser Zusammen- hang ist in den Figuren 5 und 6 wiedergegeben. In der Sicherungsstellung gemäß Fig. 5 greift der Sicherungssteg 15 radial vergleichsweise tief in den Rohrkörper 4 ein. Im Unterschied dazu kann der Sicherungssteg 15 in der Entsicherungsstel- lung gemäß Fig. 6 radial nicht so tief in den Rohrkörper 4 eingreifen. Zur besse- ren Übersichtlichkeit ist in den Querschnitten der Figuren 5 und 6 der Stutzen 5 weggelassen. Erkennbar ist, dass der Sicherungssteg 15 auch in der Entsiche- rungsstellung gemäß Fig. 6 im Sicherungsschlitz 13 angeordnet ist.

Entsprechend den Fig. 3 bis 6 und 8 erstreckt sich der Sicherungssteg 15 ausge- hend von einer Längsmittelebene 16 der Sicherungsklammer 6 in der Umfangs- richtung 9 beidseitig über mehr als 90°. Eine die Längsmittelebene 16 in der Längsmittelachse 7 schneidende Normalebene 17 deutet die von der Längsmit- telebene 16 ausgehenden 90°-Bereiche an. Der Sicherungssteg 15 besitzt eine radial gemessene Steghöhe 18, die in Stegendabschnitten 19, die über die 90°- Bereiche hinausgehen, reduziert ist oder in Richtung eines Stegendes 20 ab- nimmt. Im Beispiel der Fig. 3 und 4 besitzt der Sicherungssteg 15 im jeweiligen Stegendabschnitt 19 ein abgeschrägtes Stegende 20, das einen einzigen, gerad- linigen Bereich besitzt. Bei der in den Figuren 5 und 6 gezeigten Ausführungs- form ist das jeweilige Stegende 20 zweistufig abgeschrägt. Durch die Reduzie- rung der Steghöhe 18 im jeweiligen Stegendabschnitt 19 wird erreicht, dass der Sicherungssteg 15 in der Entsicherungsstellung gemäß Fig. 6 nicht mehr in die Sicherungsnut 12 des Stutzens 5 eingreifen kann. Insbesondere kann der Siche- rungssteg 15 dann nur noch geringfügig über den Sicherungsschlitz 13 vorste- hen, was in Fig. 6 rechts angedeutet ist, oder nicht mehr über den Sicherungs- schlitz 13 vorstehen, was in Fig. 6 links dargestellt ist.

Entsprechend den Figuren 1 , 2 und 7 kann der Stutzen 5 an seiner Außenseite 11 eine sich in der Umfangsrichtung 9 erstreckende Einführkontur 21 aufweisen, die hier als Konus ausgeführt ist, der sich in einer Einsteckrichtung 22, in welcher der Stutzen 5 in den Rohrkörper 4 einsteckbar ist, verjüngt. Die Sicherungsklam- mer 6 ist radial federelastisch ausgestaltet, was beispielsweise durch eine ent- sprechende Materialauswahl realisierbar ist. Zusätzlich oder alternativ können nachfolgend mit Bezug auf die Figuren 3, 4 und 8 näher erläuterte Maßnahmen zur Verbesserung bzw. zur Bereitstellung der gewünschten radialen Federelasti- zität der Sicherungsklammer 6 verwirklicht sein. Jedenfalls ist die Sicherungs- klammer 6 zweckmäßig derart federelastisch konfiguriert, dass der Stutzen 5 bei in die Sicherungsstellung verstellter Sicherungsklammer 6 in den Rohrkörper 4 einsteckbar ist. Dabei trifft die Einführkontur 21 axial auf den radial nach innen vorstehenden Sicherungssteg 15 und bewirkt eine radial nach außen orientierte Verdrängung des Sicherungsstegs 15, was dann entgegen einer Federkraft der Sicherungsklammer 6 erfolgt. Sobald der Stutzen 5 eine vorbestimmte Einsteck- tiefe im Rohrkörper 4 erreicht, fluchtet die Sicherungsnut 12 mit dem Sicherungs- steg 15, wodurch der Sicherungssteg 15 selbsttätig in die Sicherungsnut 12 ein- rasten kann. Hierbei ist der Sicherungssteg 15 durch die Federkraft der Siche- rungsklammer 6 radial nach innen angetrieben.

Gemäß der Figur 1 kann an dem ersten Bauteil 2 beziehungsweise dem Rohr- körper 4 auch ein radial abstehender Sicherungsvorsprung 46 ausgebildet sein, an dem die Sicherungsklammer 6 axial anliegt, so dass der Sicherungsvorsprung 46 eine axiale Verlagerung der Sicherungsklammer 6 in Richtung des ersten Bauteils 2 unterbindet. Zugleich dient der Sicherungsvorsprung 46 auch zum Vermeiden einer Falschmontage, da er die Lage der Sicherungsklammer 6 in der axialen Richtung vorgibt und somit beispielsweise der Sicherungssteg 15 lage- richtig in die Sicherungsnut 12 in Eingriff bringbar ist. Prinzipiell könnte auch zu- sätzlich oder alternativ eine weitere mechanische Sperre vorgesehen sein, um eine axiale Verlagerung der Sicherungsklammer in Richtung des zweiten Bauteils 3 beziehungsweise des Stutzens 5 zu unterbinden.

Wie den Figuren 3, 4 und 8 entnehmbar ist, kann der Sicherungssteg 15 in der Umfangsrichtung 9 zumindest eine Stegunterbrechung 23 aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann der Sicherungssteg 15 gemäß Fig. 4 zumindest einen radia- len Stegschlitz 24 aufweisen. Während sich eine derartige Stegunterbrechung 23 über die gesamte radiale Höhe 18 des Sicherungsstegs 15 erstreckt, ist der je- weilige, radial nach innen offene Stegschlitz 24 in der Radialrichtung kleiner di- mensioniert als die radiale Höhe 18 des Sicherungsstegs 15. Im Beispiel der Fig. 3 ist eine einzige Stegunterbrechung 23 symmetrisch zur Längsmittelebene 16 positioniert. In Fig. 4 sind mehrere Stegunterbrechungen 23 und außerdem meh- rere Stegschlitze 24 vorgesehen, die zweckmäßig symmetrisch zur Längsmittel- ebene 16 in der Umfangsrichtung 9 verteilt sein können. In Fig. 8 sind ebenfalls mehrere Unterbrechungen 23 vorgesehen, derart, dass sich eine Segmentierung des Sicherungsstegs 15 ergibt, die weiter unten noch näher erläutert wird. Die jeweilige Stegunterbrechung 23 bzw. der jeweilige Stegschlitz 24 verschiebt die im Sicherungssteg 15 in der Umfangsrichtung 9 orientierten Kraftflusspfade radial nach außen in einen bandförmigen Grundkörper 25 der Sicherungsklammer 6. Hierdurch wird die radiale Federelastizität der Sicherungsklammer 6 verbessert.

Entsprechend den Figuren 5 und 6 kann der Rohrkörper 4 an seiner radial außen liegenden Außenseite 26 zwei Ausrastkerben 27 aufweisen, die sich jeweils axial, also parallel zur Längsmittelachse 7 erstrecken. Die Ausrastkerben 27 sind an der Außenseite 26 des Rohrkörpers 4 so positioniert, dass in der Entsicherungs- stellung der Sicherungsklammer 6 jeweils ein Umfangsende 28 der Sicherungs- klammer 6 radial in jeweils eine der Ausrastkerben 27 eingreifen kann, was in Fig. 6 dargestellt ist. Auf diese Weise ist die Sicherungsklammer 6 in der Entsi- cherungsstellung stabil am Rohrkörper 4 positioniert, wodurch es besonders ein- fach ist, die Fluidleitungskupplung 1 manuell zu demontieren bzw. die beiden Bauteile 2, 3 voneinander zu entkuppeln.

Bei der in den Figuren 5 und 6 gezeigten Ausführungsform besitzt der Siche- rungsschlitz 13 eine Schlitzunterbrechung 29, die zwischen Umfangsenden 30 des Sicherungsschlitzes 13 im Wesentlichen mittig angeordnet ist, also ebenfalls bezüglich der Längsmittelebene 16 mittig angeordnet ist. Der Sicherungssteg 15 besitzt nun komplementär zur Schlitzunterbrechung 29 eine Stegunterbrechung 31 , die dementsprechend mittig zwischen Umfangsenden 28 der Sicherungs- klammer 6 angeordnet ist. Gemäß den Figuren 5 und 6 greift die Schlitzunterbre- chung 29, die am Rohrkörper 4 einen Axialsteg bildet, radial in die Stegunterbre- chung 31 ein, wodurch eine Verdrehsicherung zwischen der Sicherungsklammer 6 und dem Rohrkörper 4 gebildet ist.

Gemäß den Figuren 1 , 2 und 7 kann der Rohrkörper 2 an seiner Außenseite 26 zumindest eine Führungsnut 32 aufweisen, die sich in der Umfangsrichtung 9 erstreckt. Die Sicherungsklammer 6 weist an ihrer Innenseite 14 komplementär dazu wenigstens einen radial nach innen abstehenden Führungssteg 33 auf. Zu- mindest in der Sicherungsstellung greift der jeweilige Führungssteg 33 radial in die zugehörige Führungsnut 32 ein. Im Beispiel der Fig. 2 sind zwei parallel zuei- nander verlaufende Führungsnuten 32 am Rohrkörper 4 ausgebildet, während komplementär dazu an der Sicherungsklammer 6 zwei parallel zueinander ver- laufende Führungsstege 33 vorhanden sind.

Gemäß den Fig. 1 , 2 und 7 kann zumindest eine sich in der Umfangsrichtung 9 geschlossen erstreckende Radialdichtung 34 vorgesehen sein, die beispielsweise mit Hilfe eines O-Rings realisiert sein kann. Die Radialdichtung 34 ist dabei zwi- schen einer dem Stutzen 5 zugewandten Innenseite 35 des Rohrkörpers 4 und der Außenseite 11 des Stutzens 5 positioniert, um den fluidführenden Innenraum von Stutzen 5 und Rohrkörper 4 gegenüber einer Umgebung der Fluidleitungs- kupplung 1 abzudichten.

Bei der in Fig. 2 gezeigten, bevorzugten Ausführungsform besitzt der Rohrkörper 4 axial benachbart zur Radialdichtung 34 einen sich in der Umfangsrichtung 9 zusätzlich zum Sicherungsschlitz 13 vorgesehenen Positionierschlitz 36. Die Si- cherungsklammer 6 besitzt an ihrer Innenseite 14 zusätzlich zum Sicherungssteg 15 einen sich in der Umfangsrichtung 9 erstreckenden Positioniersteg 37, der radial nach innen absteht. In der Sicherungsstellung erstreckt sich der Positio- niersteg 37 radial durch den Positionierschlitz 36 hindurch und steht dabei radial über die Innenseite 35 des Rohrkörpers 4 so weit vor, dass er einen Axialan- schlag 38 für die Radialdichtung 34 bildet. Diesem Axialanschlag 38 axial gegen- überliegend ist eine Ringstufe 40 an der Innenseite des Rohrkörpers 2 ausgebil- det, an der sich die Radialdichtung 34 ebenfalls axial sowie radial abstützen kann. Der Positionierschlitz 36 erstreckt sich parallel zum Sicherungsschlitz 13. Der Positioniersteg 37 erstreckt sich parallel zum Sicherungssteg 15.

Im Unterschied zu Fig. 2 zeigen die Fig. 1 und 7 eine Variante zu der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform hinsichtlich der Positionierung der Radialdichtung 34. In diesem Fall ist am Stutzen 5 eine in der Umfangsrichtung geschlossen umlau- fende Umfangsnut 40 ausgebildet, in welche die Radialdichtung 34 eingesetzt ist. Die radiale Dimensionierung des Sicherungsstegs 15 kann bevorzugt so gewählt sein, dass die Radialdichtung 34 beim Einstecken des Stutzens 5 in den Rohr- körper 2 nicht mit dem Sicherungssteg 15 in Kontakt kommt. Mit anderen Worten, der Außenquerschnitt der in die Umfangsnut 40 eingesetzten Radialdichtung 34 ist kleiner als der Innenquerschnitt des Sicherungsstegs 15.

Gemäß den Figuren 3 bis 6 kann die Sicherungsklammer 6 an ihren Umfangsen- den 28 jeweils ein Griffelement 39 aufweisen, mit dessen Hilfe ein manuelles Verstellen der Sicherungsklammer 6 vereinfacht ist. Das jeweilige Griffelement 39 bildet eine radiale Verdickung des Umfangsendes 28. Insbesondere ist das jewei- lige Griffelement 39 integral an der Sicherungsklammer 6 ausgeformt.

Wie sich insbesondere den Figuren 5 und 6 entnehmen lässt, erstrecken sich der Sicherungssteg 15 und der Sicherungsschlitz 13 in der Umfangsrichtung 9 jeweils über weniger als 360°, nämlich beispielsweise über etwa 270°. Im Unterschied dazu erstreckt sich die Sicherungsnut 12 gemäß den Figuren 1 und 2 der Um- fangsrichtung 9 über 360°, also in der Umfangsrichtung 9 vollständig umlaufend. Somit kann der Stutzen 5 in jeder Drehlage in den Rohrkörper 4 eingesteckt wer- den.

Zweckmäßig handelt es sich bei der Fluidleitungskupplung 1 um eine Luftlei- tungskupplung einer Frischluftanlage, mit deren Hilfe Brennräumen einer Brenn- kraftmaschine, die insbesondere in einem Kraftfahrzeug angeordnet sein kann, Frischluft zugeführt wird. Eine derartige Luftleitungskupplung 1 dient dann zum mechanischen und fluidischen Kuppeln eines luftführenden ersten Bauteils 2 mit einem luftführenden zweiten Bauteil 3. Beim ersten Bauteil 2 kann es sich bei spielsweise um eine Niederdruckluftleitung einer Frischluftanlage einer aufgela- denen Brennkraftmaschine handeln, während das zweite Bauteil 3 einen Verdich- tereinlass einer in der Frischluftanlage angeordneten Ladeeinrichtung sein kann. Alternativ kann das erste Bauteil 2 auch eine Hochdruckluftleitung einer Frisch- luftanlage einer aufgeladenen Brennkraftmaschine sein, während dann das zwei- te Bauteil 3 ein Verdichterauslass einer in der Frischluftanlage angeordneten La- deeinrichtung sein kann. Insbesondere kann somit das zweite Bauteil 3 durch einen Verdichtereinlass oder durch einen Verdichterauslass eines Verdichters eines Abgasturboladers gebildet sein, der mit dem Stutzen 5 ausgestattet ist. Das erste Bauteil 2 kann somit insbesondere eine Frischluftleitung einer Frischluftan- lage einer Brennkraftmaschine sein, die zumindest an einem ihrer Enden einen derartigen Rohrkörper 4 aufweist, beispielsweise um die Frischluftleitung an den vorstehend genannten Verdichtereinlass oder an den vorstehend genannten Ver- dichterauslass einfach anschließen zu können.

Entsprechend der Figur 8 bildet die Sicherungsklammer 6 der Fluidleitungskupp- lung 1 im Wesentlichen einen offenen Ring. Die Sicherungsklammer 6 umfasst dabei beispielsweise 270° oder mehr eines Kreisbogens. Die Sicherungsklammer 6 ist dadurch C-förmig ausgestaltet. Alternativ ist beispielsweise auch eine U- förmige Ausgestaltung möglich. Jedenfalls weist die Sicherungsklammer 6 eine Klammeröffnung 44 auf. Die Sicherungsklammer 6 ist insbesondere als Kunst- stoff-Spritzgussteil ausgebildet. Beispielsweise handelt es sich um einen

PA6GF30-Kunststoff, also ein Polyamid mit Glasfaseranteil, oder um einen Po- lypropylen-Kunststoff.

Bei der in Fig. 8 vorgestellten Sicherungsklammer 6 ist der jeweilige Führungs- steg 33 in der Umfangsrichtung 9 mit mehreren Unterbrechungen 47 versehen, wodurch er in mehrere Abschnitte a, b, c... oder Segmente a, b, c... unterteilt ist, die im Folgenden als Führungsstegsegmente 33 a, b, c... bezeichnet werden. Optional ist auch der Sicherungssteg 15 in der Umfangsrichtung 9 mit mehreren Unterbrechungen 23 versehen, wodurch er in mehrere Abschnitte a, b, c... oder Segmente a, b, c... unterteilt ist, die im Folgenden als Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... bezeichnet werden. Die Sicherungsklammer 6 weist demnach dabei radial R nach innen weisende Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... sowie Füh- rungsstegsegmente 33 a, b, c... auf. Das bedeutet, dass der Sicherungssteg 15, und der jeweilige Führungssteg 33 jeweils segmentiert sind oder in der Umfangs- richtung 9 gesehen jeweils Unterbrechungen 23 bzw. 47 oder Lücken aufweisen. Die Sicherungsklammer 6 ist im Beispiel vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie einen Öffnungswinkel 45 von im Wesentlichen 90° aufweist. Die Segmentie- rung des Sicherungsstegs 15 ist dabei gegebenenfalls zusätzlich zu der optiona- len, weiter oben beschriebenen Stegunterbrechung 31 vorgesehen.

Dabei sind im bevorzugten Beispiel die Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c...und die Führungsstegsegmente 33 a, b, c...in der Umfangsrichtung 9 gesehen derart angeordnet, dass sie in der Axialrichtung 8 der Fluidleitungskupplung 1 gesehen einander nicht überlappen. In dieser Axialrichtung 8 sind die Sicherungsstegseg- mente 15 a, b, c... und die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... zueinander ver- setzt angeordnet, liegen also in verschiedenen Axialebenen. In der Blickrichtung der Fig. 8 liegen die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... hinter den Sicherungs- stegsegmenten 15 a, b, c... Die Axialrichtung 8 steht in Fig. 8 senkrecht auf der Zeichnungsebene. Die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... sind somit bezüglich der Axialrichtung 8 quasi in den Unterbrechungen 23 des Sicherungsstegs 15 angeordnet. Gleichzeitig sind die Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... quasi in den Unterbrechungen 47 des Führungsstegs 33 angeordnet.

In Fig. 7 ist ersichtlich, dass die Führungsnut 32 in diesem Schnitt Vll-Vll sozusa- gen leer ist, da sich dort eine Unterbrechung 47 des Führungsstegs 33 befindet, während die Sicherungsnut 13 vom jeweiligen Sicherungsstegsegment 15 a, b, c im Wesentlichen ausgefüllt ist. Dies ist bedingt durch die radial und in Umfangs- richtung 9 versetzte Anordnung der Führungsstegsegmente 33 a, b, c... und der Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c...

Analog dazu zeigt Fig. 1 , dass der Positionierschlitz 36 und die Sicherungsnut 12 in diesem Schnitt l-l sozusagen leer sind, da sich dort eine Unterbrechung 23 des Sicherungsstegs 15 befindet, während die Führungsnut 32 vom jeweiligen Füh- rungsstegsegment 33 a, b, c im Wesentlichen ausgefüllt ist. Dies ist bedingt durch die radial und in Umfangsrichtung 9 versetzte Anordnung der Führungs- stegsegmente 33 a, b, c... und der Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c...

Die Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... können in der Umfangsrichtung 9 ge- sehen auch abgeschrägt ausgebildet sein, wie bei den Stegen 15a, 15b verdeut- licht, um in einer De-Montage Position an der Fluidleitungskupplung 1 nicht zu verklemmen. Die Schrägen der Sicherungsstegabschnitte 15a, b, c... können dabei beispielsweise um 10° bis 20° gesehen zur radialen Richtung R ausgebil- det sein. Weiterhin ist an der radialen Außenseite der Sicherungsklammer 6 optional eine Versteifungsrippe 41 insbesondere einstückig ausgebildet, die insbesondere ge- genüberliegend der Klammeröffnung 44 angeordnet ist. Die Versteifungsrippe 41 kann in der Umfangsrichtung 9 kleiner dimensioniert sein als die Klammeröffnung 44. Die Versteifungsrippe 41 kann aber, wie hier dargestellt, auch derart ausge- bildet sein, dass sie gegenüberliegend der Klammeröffnung 44 eine maximale radiale Erstreckung nach außen aufweist und dann in der Umfangsrichtung 9 ge- sehen zu beiden Seiten hin quasi ausläuft also ihre radiale Erstreckung abnimmt und so nicht mehr in radialer Richtung gesehen über die Sicherungsklammer 6 übersteht. Erkennbar besitzt die Versteifungsrippe 41 gemäß den Fig. 1 und 8 im Schnitt l-l eine größere radiale Erstreckung als gemäß den Fig. 7 und 8 im Schnitt VII.

Vorzugsweise ist die Versteifungsrippe 41 in Umfangsrichtung 9 gesehen sym- metrisch ausgebildet, prinzipiell kann sie auch asymmetrisch ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, dass die Versteifungsrippe 41 in Umfangsrichtung 9 ge- sehen an beliebigen Stellen der Sicherungsklammer 6 angeordnet ist. Insbeson- dere der Bereich maximaler radialer Erstreckung kann als Griff zum Greifen durch eine Person zum Montieren der Sicherungsklammer 6 ausgebildet sein. In dem Bereich größter radialer Erstreckung treten üblicherweise die größten Bie- gekräfte beim Aufweiten der Sicherungsklammer 6 auf, die dann in Umfangsrich- tung 9 gesehen abnehmen, so dass auch hier die radiale Erstreckung der Ver- steifungsrippe 41 entweder kontinuierlich oder gestuft abnehmen kann. An der Versteifungsrippe 41 können auch Markierungen für die Seriennummer, das Ma- terial und dergleichen der Sicherungsklammer 6 angebracht sein, um diese ein- fach identifizieren zu können. Die Versteifungsrippe 41 liegt bevorzugt in der Axi- alebene, in der auch die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... liegen. Prinzipiell kann die Versteifungsrippe 41 auch in einer Axialebene der Sicherungsstegseg- mente 33 a, b, c... angeordnet sein oder in einer sonstigen Axialebene am Au- ßenumfang der Sicherungsklammer 6.

An der radialen Innenseite der Sicherungsklammer 6 ist optional eine Halterippe 42 insbesondere einstückig ausgebildet, die insbesondere gegenüberliegend der Klammeröffnung 44 angeordnet ist. Diese dient zur Kraftübertragung und zur Versteifung der Sicherungsklammer 6. Die Halterippe 42 ist in der Umfangsrich- tung 9 kleiner dimensioniert als die Klammeröffnung 44. Vorzugsweise ist die Halterippe 42 in der Umfangsrichtung auch kleiner dimensioniert als die Verstei- fungsrippe 41. Auch ist die Halterippe 42 in der Radialrichtung R kleiner dimensi- oniert als die Versteifungsrippe 41. Die Halterippe 42 liegt hier in derselben Axi- alebene, in der auch die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... liegen. Die Halterip pe 42 kann insoweit auch als zentrales oder mittiges Führungsstegsegment 33 a, b, c... aufgefasst werden, das jedoch in der Umfangsrichtung 9 größer dimensio- niert ist als die anderen Führungsstegsegmente 33 a, b, c...

Vorzugsweise sind alle Führungsstegsegmente 33 a, b, c... in axialer Richtung gesehen, nur auf einer Seite der Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... angeord- net. Mit anderen Worten, es ist nur ein Führungssteg 33 vorgesehen, und dieser eine Führungssteg 33 ist segmentiert.

An der Sicherungsklammer 6 sind insbesondere im Bereich der Klammeröffnung 44 Handhabungsvorsprünge 43 insbesondere einstückig angeformt, um das ma- nuelle Aufsetzen und Verrasten oder Einclipsen an der Fluidleitungskupplung 1 zu erleichtern. Diese Vorsprünge 43 weisen beispielsweise in radialer Richtung R gesehen im Wesentlichen senkrecht nach außen und können durch sich axial erstreckende Stege gebildet sein. Ebenso können im Bereich der Klammeröff- nung 44 hier nicht gezeigte Rastvorsprünge ausgebildet sein, die mit entspre- chenden Rastnasen an der Außenseite des ersten Bauteils 2 beziehungsweise des Rohrs 4 Zusammenwirken. Somit kann die Sicherungsklammer 6 mit einem ersten Rastvorsprung an der Rastnase des Rohrs 4 manuell eingehängt oder verrastet werden, nachfolgend durch die Materialelastizität geringfügig aufgewei- tet und schließlich mit dem zweiten Rastvorsprung in einer Montagestellung fixiert werden.

Die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... sind in der Umfangsrichtung 9 und in der Radialrichtung R kleiner dimensioniert als die Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... Die Führungsstegsegmente 33 a, b, c... und die Sicherungsstegsegmente 15 a, b, c... können in Umfangsrichtung 9 gesehen auch jeweils gleich groß ausge- bildet sein.

Ebenso kann an der Sicherungsklammer 6 eine hier nicht gezeigte Sicherungs- kontur, insbesondere integral ausgebildet sein, die beispielsweise mit dem in Fig.

1 dargestellten, am ersten Bauteil 2 ausgebildeten Sicherungsvorsprung 46 zu- sammenwirken kann, um eine Falschmontage zu vermeiden. Beispielsweise kann diese Sicherungskontur den Sicherungsvorsprung in der Umfangsrichtung 9 seitlich umgreifen. Der Sicherungsvorsprung 46 bzw. die genannte Sicherungs- kontur unterbindet das Verrasten der Sicherungsklammer 6 in falscher Montage- position.

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