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Title:
FLUID CONNECTION ADAPTER, FLUID CONNECTION ASSEMBLY AND METHOD FOR PRODUCING A FLUID CONNECTION ADAPTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206770
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fluid connection adapter (3) which, for the fluidic connection of a pipeline (23) to a hose nozzle (2), has a rigid connector stub (5) for coupling to the pipeline (23), and a hose nozzle receptacle (17) formed in a flexible hose nozzle receiving element (6) for receiving the hose nozzle (2). The invention also relates to a fluid connection assembly (1) and to a method for producing a fluid connection adapter (3).

Inventors:
KRAMER, Dirk (Zur Aabrücke 22, Havixbeck, 48329, DE)
MAY, Thomas (Eichhornweg 11, Steinfurt, 48565, DE)
Application Number:
EP2019/059960
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
April 17, 2019
Export Citation:
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Assignee:
AFT AUTOMOTIVE GMBH (Werner-von-Siemens-Str. 7, Greven-Reckenfeld, 48268, DE)
International Classes:
F16L27/11; B29C45/00; B60R16/00; F16K1/00; F16L21/03; F16L29/00; F16L33/30; F16L51/02
Domestic Patent References:
WO2016120859A12016-08-04
Foreign References:
FR2777972A11999-10-29
DE4308367A11994-09-22
US20160074089A12016-03-17
US20130146170A12013-06-13
DE4039054C11992-05-21
DE4039054C11992-05-21
DE10336494A12005-03-03
Attorney, Agent or Firm:
DIETZ, Christopher et al. (Gleiss Große Schrell und Partner mbB, Leitzstr. 45, Stuttgart, 70469, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Fluidverbindungsadapter (3), der zur fluidtechnischen Verbindung einer Rohrleitung (23) mit einer Schlauchtülle (2) einen starren Anschlussstutzen (5) zur Kopplung mit der Rohrleitung (23) sowie eine in einem flexiblen Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) ausgebildete Schlauchtül lenaufnahme (17) zur Aufnahme der Schlauchtülle (2) aufweist.

2. Fluidverbindungsadapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss stutzen (5) aus einem ersten Material und das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) aus einem von dem ersten Material verschiedenen zweiten Material besteht.

3. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) auf seiner der Schlauchtüllenaufnahme (11) abgewandten Seite eine Schlauchschellenaufnahme (17) zur Aufnahme einer Schlauchschel le (18) aufweist.

4. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchtüllenaufnahme (11) Innenquerschnittsabmessungen aufweist, die sich ausgehend von Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens (5) auf seiner dem Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) zugewandten Seite in die von dem Anschlussstutzen (5) abgewandte Richtung vergrößern.

5. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (5) von einem, insbesondere ringförmigen, Basiselement (20) ausgeht, das an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) befestigt ist.

6. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) und der Anschlussstutzen (5) koaxial angeordnet sind, oder dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) bezüglich des Anschlussstut zens (5) angewinkelt ist.

7. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) mit dem Anschlussstutzen (5) form schlüssig und/oder stoffschlüssig verbunden ist, insbesondere an den Anschlussstutzen (5) ange spritzt ist.

8. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Basiselement (20) wenigstens ein in das Schlauchtüllenaufnahmeelement eingreifender erster Vorspmng (30) und/oder mehrere in das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) eingreifende zweite Vorsprünge (28) ausgebildet sind.

9. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung (30) aus mehreren Stegen (31,32) besteht, die beabstandet voneinander an dem Basiselement (20) angreifen und auf ihrer dem Basiselement (20) abge wandten Seite aneinander befestigt sind, sodass zwischen den Stegen (31,32) wenigstens eine Öffnung vorliegt.

10. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Vorsprünge (28) ringförmig bezüglich einer Längsmittelachse des Basiselements (20) angeordnet sind, und/oder dass die zweiten Vorsprünge (28) abwechselnd in radialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind.

11. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) einen Dehnungsbereich (34) aufweist, in dem eine Flexibilität des Schlauchtüllenaufnahmeelements (6), insbesondere in axialer Richtung, größer ist als in einem außerhalb des Dehnungsbereichs (34) liegenden Bereich des Schlauchtül lenaufnahmeelements (6).

12. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (12) des Schlauchtüllenaufnahmeelements (6) in dem Dehnungsbereich (34) wellenförmig verläuft und/oder eine geringere Wandstärke aufweist als außerhalb des Deh nungsbereichs (34).

13. Fluidverbindungsadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem Anschlussstutzen (5) wenigstens ein weiterer Anschlussstutzen (24) zur Kopplung mit einer weiteren Rohrleitung (25) vorliegt.

14. Fluidverbindungsanordnung (1) mit einer Rohrleitung (23), einer Schlauchtülle (2) und ei nem Fluidverbindung sadapter (3), insbesondere einem Fluidverbindungsadapter (3) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Fluidverbindung sadapter (3) zur fluid technischen Verbindung der Rohrleitung (23) mit der Schlauchtülle (2) einen starren Anschluss- stutzen (5) zur Kopplung mit der Rohrleitung (23) sowie eine in einem flexiblen Schlauchtüllen aufnahmeelement (6) ausgebildete Schlauchtüllenaufnahme (11) zur Aufnahme der Schlauchtül le (2) aufweist.

15, Verfahren zum Herstellen eines Fluidverbindungs adapters (3), insbesondere eines Fluidver bindungsadapters (3) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Flu- idverbindungsadapter (3) zur fluidtechnischen Verbindung einer Rohrleitung (23) mit einer Schlauchtülle (2) einen starren Anschlussstutzen (5) zur Kopplung mit der Rohrleitung (23) so wie eine in einem flexiblen Schlauchtüllenaufnahmeelement (6) ausgebildete Schlauchtüllenauf nahme (11) zur Aufnahme der Schlauchtülle (2) aufweist.

Description:
BESCHREIBUNG

Fluidverbindungsadapter, Fluidverbindungsanordnung sowie Verfahren zum Herstellen eines Fluidverbindungsadapters

Die Erfindung betrifft einen Fluidverbindungsadapter, eine Fluidverbindungsanordnung sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Fluidverbindung sadapters.

Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die Druckschrift DE 40 39 054 CI bekannt. Diese betrifft eine Schlauch-Rohr-Verbindung, bei der das Rohr nahe seinem Ende mit wenigstens ei ner Halterippe versehen und der Schlauch mit einem Endabschnitt über die Halterippe hinweg auf das Rohr aufgeschoben und mittels einer den Schlauch hinter der Halterippe umgebenden Schelle oder dergleichen festgeklemmt ist. Dabei ist vorgesehen, dass zwischen dem Schlauch und dem Rohr wenigstens in dem zwischen der Halterippe und der Schelle liegenden Bereich ein Dichtungsmaterial angeordnet ist, das seine Dichtfähigkeit in einem Temperaturbereich von we nigstens -40 °C bis +140 °C beibehält. Auf diese Weise ergibt sich auch bei sehr niedrigen, unter dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen von bis zu -40 °C eine hohe Dichtigkeit bei hohem Fluiddruck im Schlauch und Rohr.

Ein Verfahren zum Herstellen der Verbindung besteht darin, dass das Dichtungsmaterial in zäh flüssigem Zustand in Form einer das Rohr zwischen Halterippe und Klemmbereich der Schelle umgebenden Materialanhäufung wenigstens bis zur radialen Höhe der Halterippe in der Nähe der Halterippe aufgetragen und der Schlauch vor dem Aushärten des Dichtungsmaterials über die Halterippe und das Dichtungsmaterial hinweg auf das Rohr geschoben wird. Dies erleichtert das Aufschieben des Schlauchs auf das Rohr und einen Ausgleich von Oberflächenrauigkeiten des Rohrs.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Fluidverbindungsadapter vorzuschlagen, welcher gegenüber bekannten Fluidverbindungsadaptem Vorteile aufweist, insbesondere auf besonders flexible und einfache Art und Weise eine fluidtechnische Verbindung einer Rohrleitung mit einer Schlauchtülle ermöglicht.

Dies wird erfindungs gemäß mit einem Fluidverbindungsadapter mit den Merkmalen des An spruchs 1 erreicht. Der Fluidverbindungsadapter ist zur fluidtechnischen Verbindung der Rohr- leitung mit der Schlauchtülle vorgesehen und ausgebildet. Er weist zur fluidtechnischen Verbin dung der Rohrleitung mit der Schlauchtülle einen starren Anschlussstutzen zur Kopplung mit der Rohrleitung sowie eine in einem flexiblen Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildete Schlauchtüllenaufnahme zur Aufnahme der Schlauchtülle auf.

Als Leitungen zur fluidtechnischen Anbindung einer fluidführenden Einrichtung kommen grund sätzlich Schlauchleitungen und Rohrleitungen infrage. Eine Schlauchleitung hat den Vorteil, dass sie flexibler ist als eine Rohrleitung und entsprechend Relativbewegungen besser ausglei- chen kann. Aufgrund ihrer Elastizität lässt sie sich leicht verbauen. Außerdem ermöglicht sie einen gewissen Toleranzausgleich. Zudem ist eine akustische Entkopplung mittels der Schlauch leitung möglich. Insbesondere im Kraftfahrzeugbereich besteht die Schlauchleitung jedoch aus kostenintensiven Materialien beziehungsweise Werkstoffen, beispielsweise um eine bestimmte Beständigkeit gegenüber einem Medium sicherzustellen. Bevorzugt weist die Schlauchleitung einen mehrlagigen Aufbau auf, der beispielsweise in der DIN73411 beschrieben ist.

Zudem erfordert es die Bauraumsituation in dem Kraftfahrzeug häufig, dass die Schlauchleitung als Formschlauch vorliegt, welcher zur Herstellung aufwändiger Werkzeuge bedarf. Bereits bei kleinsten Änderungen an der Leitungsführung der Schlauchleitung sind neue Teile aus neuen Werkzeugen erforderlich. Ein Formschlauch lässt sich im Nachhinein nicht verformen und ist nur für die vorbestimmte Geometrie verwendbar. Der Formschlauch ist also formstabil. Ein Baukastensystem aus einer Vielzahl von Formschläuchen lässt sich nur unter Inkaufnahme zu sätzlicher Verbindungsstellen in der Leitungsführung verwirklichen. Eine derartige Ausgestal tung mit zusätzlichen Verbindungsstellen ist jedoch teuer und beeinflusst neben der Zuverlässig keit und den Toleranzen auch den Druckverlust in der Schlauchleitung beziehungsweise dem Formschlauch negativ.

Die Rohrleitung unterscheidet sich von der Schlauchleitung insbesondere hinsichtlich der Stei figkeit, welche wesentlich von den Eigenschaften des jeweiligen Werkstoffs abhängt. Beispiels weise besteht die Rohrleitung aus einem Werkstoff mit einem höheren Elastizitätsmodul und/oder Schubmodul als die Schlauchleitung. Zur ökonomischen Ausbildung eines Leitungs systems, insbesondere mit hoher Variantenvielfalt, ist es daher sinnvoll, bevorzugt eine Rohrlei tung beziehungsweise mehrere Rohrleitungen anstelle einer Schlauchleitung beziehungsweise mehrerer Schlauchleitungen einzusetzen. Die Rohrleitung liegt beispielsweise als extrudierte Rohrleitung, vorzugsweise aus Kunststoff, vor. Diese lässt sich durch geeignete Verfahren in verschiedenen Längen und verschiedenen Leitungsverläufen sehr ökonomisch darstellen. Die Rohrleitung lässt sich zudem durch geeignete Schichtaufbauten an die jeweiligen Medien und Temperaturansatzbereiche anpassen. Wenigstens ein Bereich der Rohrleitung, in welchem eine höhere Biege- und/oder Längenelastizität erforderlich ist, kann zum Beispiel als Wellrohrbereich ausgestaltet werden.

Die vorstehend erwähnte Schlauchtülle ist zur fluidtechnischen Verbindung mit einer Schlauch leitung vorgesehen und ausgebildet. Die Schlauchtülle ist beispielsweise Bestandteil einer fluid- führenden Einrichtung, insbesondere einer wasserführenden Einrichtung. Bevorzugt ist die fluid- führende Einrichtung Bestandteil eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kühlmittelkreislaufs des Kraftfahrzeugs. Sie kann jedoch auch Teil einer Filterspüleinrichtung zur Spülung eines Fil ters, insbesondere eines Kohlenwasserstofffilters, einer Bremsanlage, insbesondere einer Unter druckanlage der Bremsanlage, einer Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung, einer Kraftstoffanla ge oder einer Reduktionsmitteleinrichtung zur Einbringung von Reduktionsmittel in Abgas sein. Sie kann jedoch auch im Rahmen eines Haushaltsgeräts, einer Wasserinstallation eines Gebäudes oder einer Industrieanlage Anwendung finden.

Die Verbindung der Schlauchleitung mit der Schlauchtülle kann beispielsweise unmittelbar durch Uberschieben der Schlauchleitung mit leichter Aufweitung über die Schlauchtülle und nachfolgender Sicherung der Schlauchleitung an der Schlauchtülle mittels einer Schlauchschelle erfolgen. Die Schlauchtülle ist beispielsweise nach DIN 74304 ausgeführt oder alternativ gemäß einer Betriebsnorm eines Kraftfahrzeugherstellers. In diesen Normen sind Kontur, Haupt- und Vorzugsmaße und Oberflächenanordnungen für die Schlauchtülle geregelt. Weil die Schlauchlei tung innen vorzugsweise eine dauerelastische glatte Innenumfangsfläche aufweist, ist die Dicht heit der fluidtechnischen Verbindung der Schlauchleitung mit der Schlauchtülle unmittelbar ge währleistet.

Die Verbindung zwischen der Schlauchleitung und der Schlauchtülle wird zur Sicherstellung einer ausreichenden Uberdruckfestigkeit gegen Abrutschen mit der Schlauchschelle gesichert. Die Schlauchschelle kann beispielsweise ausgeführt sein als Schraubschelle nach DIN 3017 oder als Federbandschelle nach DIN 3021. Die Schlauchschelle kann auch nach einer Betriebsnorm des Kraftfahrzeugherstellers ausgeführt sein. Grundsätzlich ist die Ausgestaltung der Schlauch schelle jedoch beliebig. Zumeist kommt jedoch eine federnde Spannschelle zum Einsatz.

Für eine fluidtechnische Verbindung der Rohrleitung mit der fluidführenden Einrichtung muss eine geeignete einfache Lösung gefunden werden. Zu unterscheiden sind hier Verbindungen, die nicht lösbar ausgestaltet sind und im Anliefemngszustand des Leitungssystems bereits realisiert beziehungsweise hergestellt sind, und Verbindungen, die erst nach der Anlieferung des Leitungs systems montiert werden, insbesondere manuell montiert werden, und - vorzugsweise - auch manuell servicefähig sind. Die nichtlösbare Verbindung kann durch eine Montage der Rohrlei tung auf einem Anschlussstutzen mit einer sogenannten Tannenbaumkontur realisiert werden. An der Tannenbaumkontur kann wenigstens ein elastisches Dichtelement vorliegen, beispiels weise ein O-Ring. Die Verbindungen werden üblicherweise durch ein sogenanntes Aufschlagen hergestellt, nämlich mittels spezifischer Einrichtungen.

Als manuell montierbare beziehungsweise servicefähige Leitung s Verbindung bietet sich eine Schnellkupplung an. Eine derartige Schnellkupplung ist bewährter Stand der Technik. So gibt es sogenannte V-Kupplungen, Kupplungen gemäß SAE-Norm, insbesondere nach SAE J2044, und Kupplungen nach VDA, insbesondere für größere Durchmesser und/oder für Kühlkreislaufan wendungen. Die Rohrleitung kann nach wie vor mittels Aufschlagen auf einen entsprechend ausgestalteten Anschluss stutzen der Schnellkupplung mit dieser verbunden sein. Dabei muss die Rohrleitung jedoch bestimmte Eigenschaften aufweisen, insbesondere entsprechende Anforde rungen an Dehnbarkeit, Kriechfestigkeit und dergleichen erfüllen. Auch stoffschlüssige Verbin dungen wie Kunststoffschweißen, zum Beispiel Rotationsreibschweißen oder Laserschweißen, oder Kleben, wie zum Beispiel in der Druckschrift DE 103 36 494 Al beschrieben, sind umsetz bar.

In jedem Fall ist zur fluidtechnischen Verbindung der fluidführenden Einrichtung mit der Schlauchleitung also eine Schlauchtülle und zur fluidtechnischen Verbindung mit der Rohrlei tung ein Anschlussstutzen notwendig. Das bedeutet schlussendlich, dass die fluidführende Ein richtung auf die Verwendung der Schlauchleitung oder der Rohrleitung angepasst werden muss und das jeweilige Verbindungselement, also entweder die Schlauchtülle oder der Anschlussstut zen, an ihr ausgebildet sein muss, um die Schlauchleitung oder die Rohrleitung fluidtechnisch mit ihr verbinden zu können. Um anstelle der Schlauchleitung eine Rohrleitungen mit der fluid- führenden Einrichtung verwenden zu können, könnte also die Schlauchtülle durch einen entspre chenden Anschlussstutzen ausgetauscht werden. Dies ist jedoch für langjährig bewährte Stan dardbauteile, beispielsweise Leitungsthermostate, elektrische Wasserpumpen oder dergleichen, nicht ohne weiteres möglich.

Auch eine Modifizierung der fluidführenden Einrichtung für den Einsatz einer Schnellkupplung ist nicht ohne weiteres möglich. Hinzu kommt, dass hierbei entstehende Werkzeugkosten enorm sein können, weil Toleranzanforderungen für eine solche Schnellkupplung hoch sind und gege benenfalls zusätzliche Schieberebenen erforderlich sind. Zudem entsteht eine weitere Bauteilva riante. Des Weiteren verursachen Schnellkupplungen höhere Kosten als eine Schlauchschelle und es muss Bauraum für eine Betätigung und Montage der Schnellkupplung zur Verfügung stehen.

Ein direktes Aufschieben der Rohrleitung auf die Schlauchtülle und ihre Sicherung mit einer Schlauchschelle ist in der Regel ebenfalls nicht sinnvoll realisierbar. Die Schlauchtülle ist auf die Verwendung einer Schlauchleitung und mithin auf das Vorliegen von Elastomerwerkstoffen ab gestimmt. Für das Aufbringen der Rohrleitung auf die Schlauchtülle müsste zum einen die Rohr leitung gedehnt werden. Hierbei sind selbst bei elastischen Rohrleitungen enorme Kräfte erfor derlich, sodass eine Handmontage und/oder -demontage nahezu unmöglich ist. Außerdem müss te die Rohrleitung derart elastisch sein, dass sie sich an den Außenumfang der Schlauchtülle an schmiegt, also auch nach dem Überlaufen einer an der Schlauchtülle vorgesehenen Wulst, einer sogenannten Olive. Des Weiteren müsste die Rohrleitung an ihrer Innenumfangsfläche über eine große Dichtfläche mit endlicher Oberflächengüte bei geringen Flächenpressungen zuverlässig abdichten und dauerhaft dicht bleiben. Dies ist ohne eine Innenschicht aus Elastomer kaum mög lich und im Falle einer Wiedermontage der Rohrleitung auf der Schlauchtülle, bei der in der Re gel bleibende Verformungen der Rohrleitung in einer anderen Lage positioniert werden, nahezu ausgeschlossen. Schließlich muss die Rohrleitung dem dauerhaften lokal begrenzten Anpress druck einer Rohrschelle gewachsen sein.

Es könnte nun beispielsweise vorgesehen sein, die Rohrleitung über einen Adapter mit einer Schlauchleitung zu verbinden und diese wiedemm an der Schlauchtülle zu befestigen, nämlich auf bekannte Art und Weise mittels einer Schlauchschelle. Eine solche Lösung ist jedoch sehr aufwendig, weist mehrere Schnittstellen mit Undichtigkeitsrisiko auf und benötigt zudem viel Bauraum. Aus diesem Grund ist der Fluidverbindungsadapter derart ausgestaltet, dass er einer seits unmittelbar mit der Rohrleitung und andererseits unmittelbar mit der Schlauchtülle verbun den oder zumindest verbindbar ist, sodass über den Fluidverbindungsadapter eine direkte fluid- technische Verbindung zwischen der Rohrleitung und der Schlauchtülle hergestellt beziehungs weise herstellbar ist.

Hierzu verfügt der Fluidverbindungsadapter über den Anschlussstutzen und die Schlauchtüllen aufnahme. Der Anschlussstutzen dient zur Kopplung mit der Rohrleitung und die Schlauchtül lenaufnahme zur Aufnahme der Schlauchtülle. Die Schlauchtüllenaufnahme ist in dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildet, wird also von diesem wenigstens bereichsweise begrenzt, insbesondere in radialer Richtung bezüglich einer Längsmittelachse des Schlauchtül lenaufnahmeelements und oder des Fluidverbindungsadapters. Bevorzugt umgreift das Schlauchtüllenaufnahmeelement die Schlauchtüllenaufnahme in Umfangsrichtung durchgehend.

Der Anschlussstutzen ist zur fluidtechnischen Verbindung der Rohrleitung mit dem Fluidverbin dungsadapter vorgesehen und ausgebildet. Analog hierzu ist die Schlauchtüllenaufnahme zur fluidtechnischen Verbindung der Schlauchtülle mit dem Fluidverbindungsadapter vorgesehen und ausgebildet. Um den unterschiedlichen Eigenschaften der Rohrleitung und der Schlauchtülle gerecht zu werden, ist der Anschlussstutzen starr ausgebildet, wohingegen das Schlauchtüllen aufnahmeelement, in welchem die Schlauchtüllenaufnahme ausgebildet ist, flexibel ist. Das be deutet, dass der Anschlussstutzen eine höhere Steifigkeit aufweist als das Schlauchtüllenaufnah meelement, insbesondere aus einem Material besteht, welches einen höheren Elastizitätsmodul und/oder Schubmodul aufweist. Der Anschlussstutzen und das Schlauchtüllenaufnahmeelement sind vorzugsweise einstückig miteinander ausgebildet, also besonders bevorzugt stoffschlüssig miteinander verbunden. Insbesondere sind der Anschlussstutzen und das Schlauchtüllenaufnah meelement fest und unlösbar miteinander verbunden, sodass ein zerstörungsfreies Trennen des Anschlussstutzens von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement nicht möglich und auch nicht vor gesehen ist.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Anschlussstutzen als Rohrtülle ausgestaltet ist und wenigstens einen Ringvorsprung zum Befestigen der Rohrleitung aufweist. Zur Herstellung der fluidtechnischen Verbindung des Fluidverbindungsadapters mit der Rohrlei tung ist die Rohrtülle vorgesehen und ausgebildet. Die Rohrtülle verfügt über den wenigstens einen Ringvorsprung, welcher der Befestigung der Rohrleitung an der Rohrtülle dient. Der Ring vorsprung ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass er entgegen einer Aufschubrichtung der Rohrleitung auf die Rohrtülle eine Auflaufschräge aufweist und insoweit schräg und - vorzugs weise - kontinuierlich ansteigt, sodass das Aufschieben der Rohrleitung auf die Rohrtülle verein facht. Anschließend an die Auflaufschräge tritt der Ringvorsprung vorzugsweise senkrecht be züglich einer Längsmittelachse des Anschlussstutzens beziehungsweise der Rohrtülle in radialer Richtung nach innen zurück, sodass ein Tannenbaumprofil ausgebildet oder zumindest teilweise ausgebildet ist.

Die Schlauchtülle weist analog zu dem als Rohrtülle ausgebildeten Anschlussstutzen vorzugs weise ebenfalls einen Ringvorsprung auf. Der Ringvorsprung der Schlauchtülle ist jedoch nach Art einer Olive ausgebildet und weist insoweit im Längsschnitt bezüglich einer Längsmittelachse der Schlauchtülle gesehen eine durchgehend gekrümmte Außenkontur auf. Im Längshalbschnitt gesehen ist die Olive insoweit zumindest näherungsweise wie eine Halbellipse ausgebildet. Die Ausgestaltung des Anschlussstutzens als Rohrtülle und das Vorsehen des wenigstens einen Ringvorsprungs ermöglicht eine zuverlässige und dauerhafte Anbindung der Rohrleitung an den Fluidverbindungsadapter.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an dem Anschluss stutzen wenigstens eine Dichtung zur fluiddichten Kopplung mit der Rohrleitung angeordnet ist. Beispielsweise verfügt der Anschlussstutzen über eine Dichtungsaufnahme, in welcher die Dichtung vorliegt. Die Dichtungsaufnahme ist vorzugsweise in Umfangsrichtung durchgehend ausgebildet, um greift also die Längsmittelachse des Anschlussstutzens in Umfangsrichtung durchgehend. Die Dichtungsaufnahme ist besonders bevorzugt kanalartig ausgebildet und wird insoweit in radialer Richtung nach innen von einem vorzugsweise vollständig oder zumindest bereichsweise planen Grund und in axialer Richtung beiderseits von jeweils einer Seitenwand begrenzt, wobei die Sei tenwände jeweils senkrecht auf dem Grund stehen. Beispielsweise wird eine der Seitenwände von dem vorstehend beschriebenen Ringvorsprung gebildet. Die Dichtung liegt insbesondere in Form eines Dichtrings, beispielsweise eine O-Rings, vor. Mittels der Dichtung wird eine dauer hafte und zuverlässige dichte fluidtechnische Verbindung zwischen der Rohrleitung und dem Fluidverbindungsadapter sichergestellt.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine die Schlauchtüllenaufnahme begrenzende Wand des Schlauchtüllenaufnahmeelements auf Seiten der Schlauchtüllenaufnahme profiliert ist. Die Wand begrenzt die Schlauchtüllenaufnahme vorzugsweise in radialer Richtung nach außen bezüglich der Längsmittelachse des Schlauchtüllenaufnahmeelements beziehungsweise der Schlauchtüllenaufnahme. Die profilierte Ausgestaltung der Wand wird beispielsweise durch Ausbildung wenigstens einer Halteaufnahme realisiert, welche in Form einer Ausnehmung in der Wand ausgebildet ist. Die Halteaufnahme dient der Aufnahme wenigstens eines Haltevorsprungs der Schlauchtülle, beispielsweise der vorstehend bereits erwähnten Olive. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass mehrere Halteaufnahmen in der Wand ausgebildet sind, nämlich in axialer Richtung beabstandet voneinander.

Vorzugsweise weist bei einer derartigen Ausgestaltung der Schlauchtüllenaufnahme bezie hungsweise des Schlauchtüllenaufnahmeelements die Schlauchtülle eine Anzahl an Haltevor sprüngen auf, die der Anzahl der Halteaufnahmen entspricht. Beispielsweise liegen insoweit mehrere in axialer Richtung voneinander beabstandete Oliven an der Schlauchtülle vor. Eine solche Schlauchtülle liegt beispielsweise an einem Schnellverbinder vor, insbesondere an einem Schnellverbinder mit Metallgehäuse. Die beschriebene Ausgestaltung des Schlauchtüllenauf nahmeelements beziehungsweise seiner Wand und/oder der Schlauchtülle ermöglicht eine in axialer Richtung besonders stabile und zuverlässige Verbindung zwischen dem Fluidverbin dungsadapter und der Schlauchtülle.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Anschlussstutzen aus einem ersten Material und das Schlauchtüllenaufnahmeelement aus einem von dem ersten Material ver schiedenen zweiten Material besteht. Der Anschlussstutzen und das Schlauchtüllenaufnahme element sind insoweit materialuneinheitlich ausgestaltet. Insbesondere ist das erste Material der art gewählt, dass der Anschlussstutzen besonders zuverlässig und dicht mit der Rohrleitung ver bindbar ist. Analog hierzu ist das zweite Material vorzugsweise derart gewählt, dass die Schlauchtülle besonders zuverlässig und dauerhaft dicht in der von dem Schlauchtüllenaufnah meelement ausgebildeten Schlauchtüllenaufnahme aufgenommen ist, sodass insgesamt eine zu verlässige und dichte fluidtechnische Verbindung zwischen der Rohrleitung und der Schlauchtül le über den Fluidverbindungsadapter hergestellt ist.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das zweite Material eine größere Flexibilität aufweist als das erste Material. In anderen Worten weist das zweite Material bei spielsweise einen kleineren Elastizitätsmodul und/oder einen kleineren Schubmodul auf als das erste Material. Eine derartige Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters ermöglicht eine be sonders gute Anpassung an die Rohrleitung einerseits sowie die Schlauchtülle andererseits. Wäh rend der Anschlussstutzen zur fluidtechnischen Verbindung mit der Rohrleitung starr ist und insoweit eine höhere Steifigkeit aufweist als das Schlauchtüllenaufnahmeelement, ist das Schlauchtüllenaufnahmeelement flexibler ausgebildet, sodass es nach Art einer Schlauchleitung mit der Schlauchtülle verbindbar ist. Hierdurch wird eine dauerhaft fluiddichte Verbindung her gestellt.

Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass das erste Material ein Elastomer und das zweite Material ein Thermoplast oder ein Duroplast ist. Sowohl das Elastomer als auch der Thermoplast beziehungsweise der Duroplast können gmndsätzlich beliebig gewählt sein. Bevor zugt liegt der Elastomer jedoch in Form eines Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuks (EPDM) oder eines hydrierten Acrylnitril-Butadien-Kautschuks (HMBR) vor, wobei letzterer besonders bevor zugt peroxidisch vernetzt ist, um eine hohe Medienbeständigkeit zu erzielen. Das zweite Materi- al kann beispielsweise ein partiell aromatisches Polyamid (PPA) beziehungsweise Polyphtha- lamid, Polyamid, insbesondere PA612 oder Polypropylen (PP) sein. Bevorzugt ist das zweite Material faserverstärkt, insbesondere glasfaserverstärkt oder kohlefaserverstärkt.

Zusätzlich oder alternativ kann das zweite Material hydrolysestabilisiert sein. Auch das erste Material kann grundsätzlich faserverstärkt und/oder hydrolysestabilisiert sein. Besonders bevor zugt ist es vorgesehen, dass das erste Material oder das zweite Material oder sowohl das erste Material als auch das zweite Material haftungsoptimiert sind. Als Beispiel für ein haftungsopti miertes Material wird rein beispielhaft VESTAMID HTplus, insbesondere VESTAMID HTplus R1033 des Unternehmens Evonik Industries AG angeführt.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement auf seiner der Schlauchtüllenaufnahme abgewandten Seite eine Schlauchschellenaufnahme zur Aufnahme einer Schlauchschelle aufweist. Das bedeutet, dass der Fluidverbindungsadapter zur Befestigung an der Schlauchtülle mittels der Schlauchschelle vor gesehen und ausgebildet ist. Zur abrutschsicheren Befestigung der Schlauchschelle an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ist die Schlauchschellenaufnahme an diesem ausgebildet, näm lich auf seiner der Schlauchtüllenaufnahme abgewandten Außenseite.

Die Schlauchschellenaufnahme ist in axialer Richtung wenigstens einseitig, vorzugsweise jedoch beidseitig, (jeweils) mittels eines Ringstegs begrenzt. Im Falle der beidseitigen Begrenzung der Schlauchschellenaufnahme mittels der mehreren Ringstege sind die Ringstege vorzugsweise in axialer Richtung derart voneinander beabstandet, dass die Schlauchschelle nach Anordnung an dem Fluidverbindungsadapter und insbesondere nach Befestigung des Fluidverbindungsadapters an der Schlauchtülle mittels der Schlauchschelle einerseits an einem ersten der Ringstege und andererseits an einem zweiten der Ringstege anliegt. Eine solche Ausgestaltung des Schlauchtül lenaufnahmeelements verhindert ein ungewolltes Abrutschen der Schlauchschelle von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement und stellt insoweit eine zuverlässige und dauerhafte dichte Ver bindung zwischen dem Fluidverbindungsadapter und der Schlauchtülle sicher.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Schlauchtüllenaufnahme Innen querschnittsabmessungen aufweist, die sich ausgehend von Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens auf seiner dem Schlauchtüllenaufnahmeelement zugewandten Seite in die von dem Anschlussstutzen abgewandte Richtung vergrößern. Sowohl in dem Anschlussstutzen als auch in dem Schlauchtüllenaufnahmeelement liegt jeweils eine Durchtrittsöffnung beziehungs- weise ein Hohlraum vor, wobei die Durchtrittsöffnungen beziehungsweise Hohlräume ineinan der übergehen oder zumindest miteinander in Strömungsverbindung stehen. Die Durchtrittsöff nung des Anschlussstutzens ist fluidführend, wohingegen die Durchtrittsöffnung des Schlauchtüllenaufnahmeelements zumindest bereichsweise die Schlauchtüllenaufnahme ausbil det.

Die Durchtrittsöffnungen des Anschlussstutzens und des Schlauchtüllenaufnahmeelements zeichnen sich durch die jeweiligen Innenquerschnittsabmessungen aus. Die Innenquer Schnitts - abmessungen des Anschlussstutzens sind beispielsweise in Strömungsrichtung beziehungsweise in axialer Richtung über die gesamte Erstreckung des Anschlussstutzens konstant. Die Innen querschnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme hingegen verändern sich über die Erstre ckung der Schlauchtüllenaufnahme beziehungsweise des Schlauchtüllenaufnahmeelements hin weg jedoch. So entsprechen sie an dem Übergang zwischen dem Schlauchtüllenaufnahmeele ment und dem Anschlussstutzen beispielsweise den Innenquerschnittsabmessungen des An schlussstutzens. Alternativ können sie auch größer sein, sodass eine sprungartige Vergrößerung der Innenquerschnittsabmessungen an dem Übergang von dem Anschlussstutzen zu dem Schlauchtüllenaufnahmeelement auftritt.

In jedem Fall vergrößern sich die Innenquerschnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme in die von dem Anschlussstutzen abgewandte Richtung. Mit einer derartigen Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters wird sichergestellt, dass der Fluidverbindung sadapter zur Anbindung an eine Schlauchtülle geeignet ist, die Innenquerschnittsabmessungen aufweist, die zumindest so groß sind wie die des Anschlussstutzens. Besonders bevorzugt ist der Fluidverbindungsadapter derart ausgestaltet, dass die Innenquerschnittsabmessungen der in der Schlauchtüllenaufnahme aufgenommenen Schlauchtülle den Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens ent sprechen, sodass also ein Durchströmungsquerschnitt der Schlauchtülle mit einem Durchströ mungsquerschnitt des Anschlussstutzens übereinstimmt oder größer ist. Auf diese Art und Weise werden Strömungsverluste in dem Fluidverbindungsadapter verhindert.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Aufweiten der Innenquer schnittsabmessungen stetig erfolgt, insbesondere über eine axiale Erstreckung, die um mindes tens einen Faktor von 0,5, 1,0, 1,5 oder 2,0 größer ist als eine Differenz zwischen den Innenquer schnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme und den Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens. In anderen Worten ist ein sanftes und nicht spmnghaftes Aufweiten der In nenquerschnitts abmessungen vorgesehen und umgesetzt. Beispielsweise ist die Schlauchtüllen- aufnahme auf ihrer dem Anschlussstutzen zugewandten Seite zumindest bereichsweise kegel stumpfförmig, wobei die die Schlauchtüllenaufnahme begrenzende Wand auf ihrer der Schlauchtüllenaufnahme zugewandte Seite im Längsschnitt beziehungsweise Längshalbschnitt gesehen eine konstante Steigung aufweist.

Bevorzugt ist zusätzlich der Fluidverbindungsadapter derart ausgestaltet, dass eine maximale Einstecktiefe der Schlauchtülle in die Schlauchtüllenaufnahme derart ist, dass bei in die Schlauchtüllenaufnahme eingesteckter Schlauchtülle die Schlauchtülle erst nach dem vollständi gen Aufweiten der Innenquerschnittsabmessungen beginnt. In anderen Worten ist der Fluidver bindungsadapter derart ausgestaltet, dass bei bestimmungsgemäß in der Schlauchtüllenaufnahme angeordneter Schlauchtülle die Schlauchtülle außerhalb des Aufweitungsbereichs angeordnet ist. Mit einer derartigen Ausgestaltung wird ein besonders geringer Strömung s wider stand des Fluid verbindungsadapters sichergestellt.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Anschlussstutzen von einem, insbesondere ringförmigen, Basiselement ausgeht, das an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement befestigt ist. Das Schlauchtüllenaufnahmeelement ist unmittelbar an dem Basiselement befestigt. Der Anschlussstutzen liegt beabstandet von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement auf der dem Schlauchtüllenaufnahmeelement abgewandten Seite des Basiselements vor und erstreckt sich ausgehend von dem Basiselement in die von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement abgewandte Richtung. Vorzugsweise fällt eine Längsmittelachse des Anschlussstutzens mit einer Längsmit telachse des Basiselements zusammen. Dies gilt insbesondere im Falle der ringförmigen Ausge staltung des Basiselements. In letzterem Fall ist das Basiselement nach Art eines Ringkragens an dem Anschlussstutzen ausgebildet und erstreckt sich ausgehend von diesem in radialer Richtung nach außen. Die Verwendung des Basiselements ermöglicht eine besonders zuverlässige Befesti gung des Anschlussstutzens an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement.

Eine bevorzugte weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Schlauchtüllenauf nahmeelement und der Anschlussstutzen koaxial angeordnet sind, oder dass das Schlauchtüllen aufnahmeelement bezüglich des Anschlussstutzens angewinkelt ist. In ersterem Fall fällt eine Längsmittelachse des Schlauchtüllenaufnahmeelements mit einer Längsmittelachse des An schlussstutzens zusammen. In letzterem Fall ist die Längsmittelachse des Schlauchtüllenaufnah meelements bezüglich der Längsmittelachse des Anschlussstutzens angewinkelt oder windschief zu ihr angeordnet. Der Fluidverbindungsadapter kann also gerade oder angewinkelt ausgestaltet sein, sodass eine besonders flexible Anpassung an dem Einbauort des Fluidverbindungsadapters gegeben ist. Bei der angewinkelten Ausgestaltung schneiden sich die Längsmittelachsen der Schlauchtüllenaufnahme und des Anschlussstutzens beispielsweise unter einem Winkel, der grö ßer als 0° und kleiner als 180° ist. Bevorzugt beträgt der Winkel 45°, 90° oder 135°.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement mit dem Anschlussstutzen formschlüssig und/oder stoffschlüssig verbunden ist, insbesondere an den An schlussstutzen angespritzt ist. In jedem Fall ist das Schlauchtüllenaufnahmeelement fluiddicht mit dem Anschlussstutzen verbunden. Grundsätzlich ist eine formschlüssige oder Stoff schlüssige Verbindung des Schlauchtüllenaufnahmeelements mit dem Anschlussstutzen hinreichend, um einerseits eine zufriedenstellende Stabilität des Fluidverbindungsadapters und andererseits eine hervorragende Dichtheit sicherzustellen. Die stoffschlüssige Verbindung wird beispielsweise durch Anspritzen des Schlauchtüllenaufnahmeelements an den Anschlussstutzen hergestellt. Be sonders bevorzugt ist jedoch die Verbindung sowohl formschlüssig als auch stoffschlüssig.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an dem Basiselement wenigstens ein in das Schlauchtüllenaufnahmeelement eingreifender erster Vorsprung und/oder mehrere in das Schlauchtüllenaufnahmeelement eingreifende zweite Vorsprünge ausgebildet sind. Der erste Vorsprung und/oder die mehreren zweiten Vorsprünge dienen der Anbindung des Schlauchtül lenaufnahmeelements an den Anschlussstutzen beziehungsweise umgekehrt. Der erste Vor sprung und/oder die zweiten Vorsprünge gehen von dem Basiselement aus, insbesondere erstre cken sie sich in die von dem Anschlussstutzen abgewandte Richtung. Vorzugsweise sind der erste Vorsprung und/oder die zweiten Vorsprünge mit dem Schlauchtüllenaufnahmeelement um spritzt. Das bedeutet, dass der erste Vorsprung und/oder die zweiten Vorsprünge vollständig in dem Schlauchtüllenaufnahmeelement aufgenommen sind, soweit sie über das Basiselement überstehen.

Hierzu ist das Schlauchtüllenaufnahmeelement an das Basiselement angespritzt, nämlich derart, dass der erste Vorsprung und/oder die zweiten Vorsprünge in dem Schlauchtüllenaufnahmeele ment angeordnet beziehungsweise von diesem aufgenommen sind. Auf diese Art und Weise wird eine besonders zuverlässige Verbindung zwischen dem Anschlussstutzen und dem Schlauchtül lenaufnahmeelement erzielt. Beispielsweise ist lediglich ein einziger erster Vorsprung an dem Basiselement ausgebildet. Besonders bevorzugt liegen jedoch mehrere erste Vorsprünge an dem Basiselement vor. Sofern mehrere erste Vorsprünge vorliegen, sind diese besonders bevorzugt gleichmäßig über den Umfang des Basiselements hinweg verteilt angeordnet. Dies kann ebenso für die zweiten Vorsprünge gelten. Beispielsweise ist es vorgesehen, dass der wenigstens eine erste Vorsprung in axialer Richtung ausgehend von dem Basiselement eine größere Erstreckung aufweist als die zweiten Vorsprünge. Beispielsweise beträgt die Erstreckung der zweiten Vorsprünge in axialer Richtung beziehungs weise in die von dem Anschlussstutzen abgewandte Richtung bezogen auf die Erstreckung des wenigstens einen ersten Vorsprungs in diese Richtung höchstens 5 %, höchstens 10 %, höchstens 15 , höchstens 20 % oder höchstens 25 %.

Im Rahmen einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der erste Vorsprung aus mehreren Stegen besteht, die beabstandet voneinander an dem Basiselement an greifen und auf ihrer dem Basiselement abgewandten Seite aneinander befestigt sind, sodass zwischen den Stegen wenigstens eine Öffnung vorliegt. Der erste Vorsprung weist insoweit we nigstens zwei Stege, vorzugsweise jedoch drei Stege, oder vier Stege auf. Zumindest ein Teil der Stege des ersten Vorsprungs oder alle Stege gehen von dem Basiselement aus. Alle Stege des ersten Vorsprungs sind auf ihrer dem Basiselement abgewandten Seite miteinander verbunden beziehungsweise aneinander befestigt. Hierbei sind die Stege jedoch derart beabstandet vonei nander angeordnet, sodass zwischen wenigstens zwei der Stege eine Öffnung vorliegt, insbeson dere eine spaltartige Öffnung. Vorzugsweise ist zwischen jedem der Stege des ersten Vorspmngs und einem unmittelbar benachbart zu ihm angeordneten der Stege eine solche Öffnung ausgebil det.

Es kann vorgesehen sein, dass lediglich ein Teil der Stege des ersten Vorspmngs an dem Basise lement angreifen beziehungsweise von diesem ausgehen. In diesem Fall verfügt der erste Vor sprung über wenigstens einen Steg, vorzugsweise mehrere Stege, die an den von dem Basisele ment ausgehenden Stegen befestigt sind und sich in Richtung des Basiselements erstrecken, je doch von diesem beabstandet enden. Dieser Steg beziehungsweise diese Stege sind mit einem korrespondierenden Steg beziehungsweise korrespondierenden Stegen eines anderen ersten Vor spmngs verbmnden. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht eine besonders zuverlässige und dennoch flexible Verbindung des Anschlussstutzens mit dem Schlauchtüllenaufnahmeelement.

Eine bevorzugte weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der wenigstens eine erste Vorsprang zumindest eine Ausnehmung zur bereichsweisen Aufnahme des Schlauchtüllenauf nahmeelements aufweist. Die Ausnehmung liegt insbesondere in Form einer Bohrung vor, wel che beispielsweise als Sackbohmng oder als Durchtrittsbohmng ausgestaltet sein kann. Vor zugsweise weist der erste Vorspmng eine Vielzahl derartiger Ausnehmungen auf. Sind mehrere erste Vorsprunge vorgesehen, so liegen die wenigstens eine Ausnehmung beziehungsweise die mehreren Ausnehmungen bevorzugt an jedem der ersten Vorsprünge vor.

Die Ausnehmung beziehungsweise die Ausnehmungen sind derart ausgestaltet, dass nach der Anbindung des Schlauchtüllenaufnahmeelements an den Anschlussstutzen das Schlauchtüllen aufnahmeelement bereichsweise in ihnen aufgenommen ist. Beispielsweise wird das Schlauchtüllenaufnahmeelement derart an den Anschlussstutzen beziehungsweise das Basisele ment angespritzt, dass die zumindest eine Ausnehmung von dem Material des Schlauchtüllen aufnahmeelements durchsetzt wird. Hierdurch wird eine besonders zuverlässige Anbindung des Schlauchtüllenaufnahmeelements an den Anschlussstutzen erzielt, nämlich eine formschlüssige.

Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine erste Vorsprung fle xibler ist als das Basiselement und/oder der Anschlussstutzen. Hierzu weist der erste Vorsprung vorzugsweise eine geringere Materialstärke auf als das Basiselement beziehungsweise der An schlussstutzen. Somit wird eine einerseits flexible Anbindung des Schlauchtüllenaufnahmeele ments an den Anschlussstutzen erzielt, welche andererseits äußerst dauerhaft ist. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der wenigstens eine erste Vorsprung das Schlauchtüllenaufnahmeelement in axialer Richtung zumindest 25 %, mindestens 50 %, mindes tens 75 %, mindestens 80 %, mindestens 85 % oder mindestens 90 % durchgreift. Der erste Vor sprung erstreckt sich also so weit in die von dem Anschlussstutzen abgewandte Richtung, dass das Schlauchtüllenaufnahmeelement zumindest bereichsweise, insbesondere größtenteils oder sogar überwiegend, durchgriffen ist. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht eine zuverlässige Anbindung des Anschlussstutzens an die Schlauchtülle mittels des Fluidverbindungsadapters.

Dies wird insbesondere dadurch erzielt, dass der mindestens eine erste Vorsprung im Längs schnitt gesehen zumindest teilweise mit der Schlauchschellenaufnahme in Überdeckung steht, insbesondere die Schlauchschellenaufnahme im Längsschnitt gesehen vollständig überdeckt. In anderen Worten ist es vorgesehen, dass nach der Befestigung des Fluidverbindungsadapters an der Schlauchtülle mittels der Schlauchschelle die Schlauchschelle den ersten Vorsprung zumin dest bereichsweise beaufschlagt, insbesondere in radialer Richtung nach innen in Richtung der Schlauchtülle drängt. Auf diese Art und Weise ist der Anschlussstutzen beziehungsweise das Basiselement nicht nur mittelbar über das Schlauchtüllenaufnahmeelement an die Schlauchtülle angebunden, sondern vielmehr mittels der Schlauchschelle unmittelbar bezüglich der Schlauchtülle gehalten. Eine bevorzugte weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die zweiten Vorsprünge ringförmig bezüglich einer Längsmittelachse des Basiselements angeordnet sind und/oder dass die zweiten Vorsprünge abwechselnd in radialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind. Die zweiten Vorsprünge umgreifen also die Längsmittelachse des Basiselements nach Art eines Rings. Hierzu sind sie vorzugsweise in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordnet. Zu sätzlich oder alternativ kann es vorgesehen sein, dass die zweiten Vorsprünge abwechselnd in radialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, also abwechselnd an einer ersten Radial position und einer zweiten Radialposition angeordnet sind, wobei die zweite Radialposition von der ersten Radialposition verschieden ist. In anderen Worten ist in Umfangsrichtung gesehen ein mäanderförmiger Verlauf der zweiten Vorsprünge realisiert. Beispielsweise greifen die zweiten Vorsprünge in eine an dem Basiselement ausgebildete Vertiefung ein, welche ebenfalls in Um fangsrichtung mäanderförmig verläuft. Auf diese Art und Weise ist ein besonders zuverlässiges Halten des Schlauchtüllenaufnahmeelements dem Anschlussstutzen beziehungsweise dem Basi selement sichergestellt.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Schlauchtüllenaufnahmeele ment einen Dehnungsbereich aufweist, indem eine Flexibilität des Schlauchtüllenaufnahmeele ments, insbesondere in axialer Richtung, größer ist als in einem außerhalb des Dehnungsbereichs liegenden Bereich des Schlauchtüllenaufnahmeelements. Der Dehnungsbereich ist beispielswei se zur Realisierung eines Toleranzausgleichs vorgesehen und ausgebildet. Der Dehnungsbereich kann eine Dehnung des Schlauchtüllenaufnahmeelements in axialer Richtung derart zulassen, dass entweder eine axiale Längung des Schlauchtüllenaufnahmeelements oder eine Biegung des Schlauchtüllenaufnahmeelements vorliegt.

In anderen Worten können mittels des Dehnungsbereichs ein Axial versatz und/oder ein Winkel versatz ausgeglichen werden. Der Dehnungsbereich ist durch eine bereichsweise höhere Flexibi lität des Schlauchtüllenaufnahmeelements ausgebildet. Vorzugsweise ist der Dehnungsbereich in axialer Richtung beidseitig randbeabstandet an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebil det, sodass der Dehnungsbereich in axialer Richtung von Enden des Schlauchtüllenaufnahme elements beabstandet angeordnet ist. Der Dehnungsbereich ermöglicht auf besonders einfache Art und Weise den vorstehend bereits erwähnten Axialversatzausgleich und/oder Winkel versatz - ausgleich.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der wenigstens eine Vorsprung und/oder die zweiten Vorsprünge beabstandet von dem Dehnungsbereich an geordnet sind. In anderen Worten ist umgekehrt der Dehnungsbereich abseits des wenigstens einen Vorsprungs beziehungsweise der zweiten Vorsprünge angeordnet. Entsprechend beeinflussen die Vorsprünge die Flexibilität des Schlauchtüllenaufnahmeelements in dem Dehnungsbereich nicht oder zumin dest nicht wesentlich. Der zuverlässige Ausgleich des Längenversatzes beziehungsweise des Winkelversatzes ist somit gewährleistet.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Dehnungsbereich zwischen der Schlauchtüllenaufnahme und einem an dem Basiselement angreifenden Ende des Schlauchtül lenaufnahmeelements vorliegt. Nach bestimmungsgemäßem Verbinden des Fluidverbindungs adapters mit der Schlauchtülle ist also letztere zumindest über den Dehnungsbereich von dem Anschlussstutzen beziehungsweise dem Basiselement beabstandet. Aufgrund des zwischen der Schlauchtüllenaufnahme beziehungsweise der Schlauchtülle einerseits und dem Basiselement andererseits angeordneten Dehnungsbereich ist ein hervorragender Versatzausgleich mittels des Fluidverbindungsadapters sichergestellt.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Wand des Schlauchtül lenaufnahmeelements in dem Dehnungsbereich wellenförmig verläuft und/oder eine geringere Wandstärke aufweist als außerhalb des Dehnungsbereichs. Durch den im Längsschnitt gesehen wellenförmigen Verlauf der Wand und/oder die geringere Wandstärke wird die höhere Flexibili tät in dem Dehnungsbereich realisiert. Der wellenförmige Verlauf lässt insbesondere eine Deh nung des Dehnungsbereichs in axialer Richtung ohne weiteres zu. Es kann vorgesehen sein, dass die wellenförmig verlaufende Wand in dem Dehnungsbereich dieselbe Wandstärke aufweist wie außerhalb des Dehnungsbereichs. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Wand die im Vergleich mit der außerhalb des Dehnungsbereichs vorliegenden Wandstärke geringere Wand stärke zusätzlich zu dem wellenförmigen Verlauf aufweist. In jedem Fall ist der Dehnungsbe reich hinreichend flexibel, um einen Versatzausgleich zu realisieren.

Im Rahmen einer weiteren Ausführungsform ist ein Rückschlagventil vorgesehen, dass eine Strömungsverbindung durch den Fluidverbindung sadapter bei einer ersten Durchströmungsrich tung unterbricht und bei einer der ersten Durchströmungsrichtung entgegengesetzten zweiten Durchströmungsrichtung freigibt. Das Rückschlagventil ist in den Fluidverbindungsadapter inte griert, wodurch sich bauliche Vorteile ergeben. Das Rückschlagventil ist gemäß der üblichen Funktion eines solchen Rückschlagventils derart ausgestaltet, dass es eine Durchströmung des Fluidverbindungsadapter in der ersten Durchströmungsrichtung unterbricht und in der zweiten Durchströmungsrichtung freigibt, wobei die zweite Durchströmungsrichtung der ersten Durch- Strömungsrichtung entgegengerichtet ist. Es kann vorgesehen sein, dass das Rückschlagventil die Strömungsverbindung bei Vorliegen der ersten Durchströmungsrichtung vollständig unterbricht. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass ein Leckagestrom durch das Rückschlagventil auch bei Vorliegen der ersten Durchströmungsrichtung zugelassen wird.

Das Rückschlagventil verfügt vorzugsweise über ein Ventilelement, welches bei der ersten Durchströmungsrichtung eine erste Stellung und bei der zweiten Durchströmungsrichtung eine zweite Stellung einnimmt. In der ersten Stellung unterbricht das Ventilelement die Strömungs verbindung durch den Fluidverbindungsadapter, beispielsweise durch Zusammenwirken mit ei nem Ventilsitz, insbesondere durch Anliegen an dem Ventilsitz. In der zweiten Stellung gibt das Ventilelement hingegen die Strömungsverbindung durch den Fluidverbindungsadapter frei, bei spielweise ist es hierzu zumindest bereichsweise oder sogar vollständig von dem Ventilsitz beab- standet angeordnet.

Eine bevorzugt weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Rückschlagventil einen Ventilsitz und ein mit dem Ventilsitz zum Unterbrechen der Strömungsverbindung zusammen wirkendes Ventilelement aufweist. Hierauf wurde vorstehend bereits hingewiesen. Die Ausge staltung des Rückschlagventils mit Ventilsitz und Ventilelement ist konstruktiv einfach und kos tengünstig umsetzbar. Vorzugsweise ist das Ventilelement derart ausgestaltet, dass es druckstabil gegenüber einem in die erste Durchströmungsrichtung wirkenden Überdruck ist. Hierzu ist es beispielsweise kugelabschnittsförmig oder rotationsparaboloidförmig ausgestaltet.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Ventilelement von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement gebildet ist, und/oder dass der Ventilsitz von dem Anschluss stutzen gebildet ist. Bevorzugt ist das Ventilelement einstückig und/oder materialeinheitlich mit dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildet. Vorzugsweise ragt das Ventilelement in die Schlauchtüllenaufnahme hinein. Dies ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige Ausgestaltung des Rückschlagventils. Zusätzlich oder alternativ kann der Ventilsitz von dem Anschlussstutzen gebildet sein. Zur Bereitstellung des Rückschlagventils ist also kein separater Ventilsitz herzustellen, vielmehr wird der Ventilsitz von dem Anschlussstutzen, insbesondere von einer Stirnseite des Anschlussstutzens, gebildet. Zum Unterbrechen der Strömungsverbin dung kann sich das Ventilelement dichtend an den Anschlussstutzen beziehungsweise dessen Stirnseite anlegen. Besonders bevorzugt ist das Ventilelement als Ventilklappe ausgebildet. Das bedeutet, dass das Ventilelement um eine Drehachse drehbar gelagert ist, insbesondere an dem Schlauchtüllenauf nahmeelement und/oder bezüglich des Schlauchtüllenaufnahmeelements, Hierzu ist das Ventil element - wie bereits erläutert - in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung einstückig und/oder materialeinheitlich mit dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildet.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Ventilelement in wenigstens einer Stellung in axialer Richtung in Uberdeckung mit einer in dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebil deten Halteaufnahme zum formschlüssigen Halten der Schlauchtülle in dem Schlauchtüllenauf nahmeelement steht. Die Halteaufnahme dient dem formschlüssigen Halten der Schlauchtülle in dem Schlauchtüllenaufnahmeelement. Die Halteaufnahme erstreckt sich ausgehend von der Schlauchtüllenaufnahme in radialer Richtung nach außen, sodass die Schlauchtülle in diese Richtung in die Halteaufnahme formschlüssig eingreift beziehungsweise eingreifen kann. Das Ventilelement ist derart ausgestaltet, dass es in der wenigstens einen Stellung in axialer Richtung in Überdeckung mit der Halteaufnahme steht. Dies bedeutet nichts anderes, als dass das Ventil element in dieser Stellung in die Schlauchtülle eingreift. Hierdurch wird eine besonders kompak te Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters erzielt.

Eine bevorzugte weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Rückschlagventil einen von dem Anschlussstutzen ausgehenden und sich in die von dem Anschlussstutzen abge wandte Richtung erstreckenden Strömungskanal bildet, der von einer von einem Innenumfang des Schlauchtüllenaufnahmeelements beabstandeten Kanalwand begrenzt ist. Die Strömungsver bindung durch den Fluidverbindungsadapter verläuft durch diesen Strömungskanal, insbesondere vollständig. Der Strömungskanal weist in radialer Richtung kleinere Abmessungen auf als die Schlauchtüllenaufnahme, insbesondere einen kleineren Durchmesser. Der Strömungskanal wird in radialer Richtung von der Kanalwand begrenzt, welche von dem Innenumfang der Schlauch tüllenaufnahme beabstandet ist. Insoweit bildet die Kanalwand zusammen mit dem Innenumfang der Schlauchtüllenaufnahme eine Aufnahmekammer für die Schlauchtülle, insbesondere für ein stimseitiges Ende der Schlauchtülle. Bei einer Montage des Fluidverbindungsadapters auf der Schlauchtülle wird also die Schlauchtülle vorzugsweise derart in der Schlauchtüllenaufnahme angeordnet, dass sie in axialer Richtung in Überdeckung mit der Kanalwand steht. Hierdurch wird wiederum eine kompakte Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters realisiert.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass auf der dem Anschlussstutzen ab gewandten Seite des Strömungskanals ein Entenschnabelventil an der Kanalwand angeordnet ist, insbesondere einstückig mit der Kanalwand ausgebildet ist. Das Entenschnabelventil schließt sich insoweit strömungstechnisch an den Strömungskanal an. Es ist besonders bevorzugt einstü ckig und/oder materialeinheitlich mit der Kanalwand ausgebildet. Das Entenschnabelventil ist besonders bevorzugt einstückig und/oder materialeinheitlich mit dem Schlauchtüllenaufnahme element ausgebildet. Nach der Montage des Fluidverbindungsadapters an der Schlauchtülle er strecken sich die Kanalwand und mithin auch das Entenschnabelventil bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters in die Schlauchtülle hinein. Das Entenschnabelven til hat den Vorteil, dass es äußerst hohen Drücken in Schließrichtung standhalten kann, also eine Durchströmung des Fluidverbindungsadapters in die erste Durchströmungsrichtung äußerst zu verlässig verhindert. Dies wird erreicht, indem das Entenschnabelventil von einem in die erste Durchströmungsrichtung wirkenden Druck komprimiert wird.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Entenschnabelventil wenigstens zwei Ventillippen aufweist, die die Strömungsverbindung bei der ersten Durchströ mungsrichtung unterbrechen und bei der zweiten Durchströmungsrichtung frei geben. Vorzugs weise verfügt das Enten Schnabel ventil über eine gerade Anzahl an Ventillippen, also beispiels weise zwei Ventillippen oder vier Ventillippen. Die Ventillippen sind derart gelagert, dass jede der Ventillippen von den anderen Ventillippen fortgeschwenkt werden kann, nämlich um eine jeweilige Drehachse. Die Ventillippen sind vorzugsweise einstückig und/oder materialeinheitlich mit der Kanalwand beziehungsweise dem Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildet, sodass eine einfache und kostengünstige Herstellung sichergestellt ist.

Schließlich kann im Rahmen einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass zusätzlich zu dem Anschlussstutzen wenigstens ein weiterer Anschlussstutzen zur Kopplung mit einer weiteren Rohrleitung vorliegt. Der Fluidverbindungsadapter ist in anderen Worten zur gleichzeitig fluidtechnischen Verbindung der Schlauchtülle mit der Rohrleitung und der wenigs tens einen weiteren Rohrleitung vorgesehen und ausgebildet. Über den Fluidverbindungsadapter kann insoweit die Schlauchtülle mit mehreren Rohrleitungen fluidtechnisch verbunden werden beziehungsweise verbunden sein. Der Fluidverbindungsadapter dient insoweit zusätzlich als Flu idverteiler.

Es kann lediglich ein einziger weiterer Anschluss stutzen zur Kopplung einer einzigen weiteren Rohrleitung vorgesehen sein. Alternativ können selbstverständlich mehrere weitere Anschluss stutzen zur Kopplung mit mehreren weiteren Rohrleitungen ausgeführt sein. Für den weiteren Anschlussstutzen sind die Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung zu dem Anschluss- stutzen auf analoge Art und Weise heranzuziehen. Entsprechendes gilt für die weitere Rohrlei tung und die Rohrleitung. Die Rohrleitung und die weitere Rohrleitung können denselben Nenn durchmesser oder verschiedene Nenndurchmesser aufweisen. Der Anschlussstutzen und der wei tere Anschlussstutzen sind entsprechend ausgestaltet.

Die Erfindung betrifft weiterhin eine Fluidverbindungsanordnung, mit einer Rohrleitung, einer Schlauchtülle und einem Fluidverbindungsadapter, insbesondere einem Fluidverjüngungsadapter gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung, wobei der Fluidverbindungsadapter zur fluidtechnischen Verbindung der Rohrleitung mit der Schlauchtülle einen starren Anschluss kopplung zur Kopplung mit der Rohrleitung sowie eine in einer flexiblen Schlauchtüllenaufnah meelement ausgebildete Schlauchtüllenaufnahme zur Aufnahme der Schlauchtülle aufweist.

Auf die Vorteile einer derartigen Ausgestaltung der Fluidverbindungsanordnung beziehungswei se des Fluidverbindungsadapters wurde bereits hingewiesen. Sowohl die Fluidverbindungsan ordnung als auch der Fluidverbindung sadapter können gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung weitergebildet sein, sodass insoweit auf diese verwiesen wird.

Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Fluidverbindungsadapters, ins besondere eines Fluidverbindungsadapters gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Be schreibung, wobei der Fluidverbindungsadapter zur fluidtechnischen Verbindung einer Rohrlei tung mit einer Schlauchtülle einen starren Anschlussstutzen zur Kopplung mit der Rohrleitung sowie eine in einem flexiblen Schlauchtüllenaufnahmeelement ausgebildete Schlauchtüllenauf nahme zur Aufnahme der Schlauchtülle aufweist.

Erneut wird zur vorteilhaften Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters sowie dem Verfahren zu seiner Herstellung auf die weiteren Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung verwie sen. Beispielsweise wird der Fluidverbindungsadapter hergestellt, indem das Schlauchtüllenauf nahmeelement an den Anschlussstutzen beziehungsweise das Basiselement, von welchem der Anschlussstutzen ausgeht, angespritzt wird.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie le näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt:

Figur 1 eine schematische Längsschnittdarstellung einer Fluidverbindungsanordnung mit einer

Schlauchtülle und einem Fluidverbindungsadapter, in geschnittener Darstellung, Figur 2 eine schematische ungeschnittene Darstellung der Fluidverbindungsanordnung,

Figur 3 eine schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindung sadapters in einer ers ten Ausführungsform,

Figur 4 eine schematische Darstellung des Fluidverbindungsadapters in einer zweiten Ausfüh- rungsform,

Figur 5 eine schematische Darstellung des von einem Basiselement ausgehenden Anschluss stutzens,

Figur 6 eine schematische Schnittdarstellung des Basiselements und des Anschlussstutzens,

Figur 7 eine schematische Darstellung des Fluidverbindungsadapters, Figur 8 eine schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters,

Figur 9 eine schematische Darstellung der Fluidverbindungsanordnung in einer ersten Ausfüh rungsvariante,

Figur 10 die Fluidverbindungsanordnung in einer zweiten Ausführungsvariante,

Figur 11 die Fluidverbindungsanordnung in einer dritten Ausführungsvariante, Figur 12 eine schematische Darstellung des Anschlussstutzens und des Basiselements mit einer ersten Befestigungskonfiguration,

Figur 13 eine schematisch Darstellung des Anschlussstutzens und des Basiselements für eine zweite Befestigungskonfiguration,

Figur 14 eine schematische Schnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters,

Figur 15 eine weitere schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters

Figur 16 eine schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters mit einem

Rückschlagventil, sowie Figur 17 eine schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters, wobei das Rückschlagventil als Entenschnabelventil vorliegt.

Die Figur 1 zeigt eine schematische Längsschnittdarstellung einer Fluidverbindungsanordnung 1, von welcher eine Schlauchtülle 2 sowie ein Fluidverbindungsadapter 3 dargestellt sind. Die Schlauchtülle 2 ist beispielsweise Bestandteil einer fluidführenden Einrichtung und zur fluid technischen Verbindung mit einer Schlauchleitung vorgesehen und ausgebildet. Die Schlauchtül le 2 weist zur Befestigung der Schlauchleitung eine Olive 4 auf, die in Form einer Verdickung mit gerundeter Außenkontur an der Schlauchtülle 2 ausgebildet ist.

Der Fluidführungsadapter 3 ist dazu vorgesehen und ausgebildet, anstelle der Schlauchleitung eine hier nicht dargestellte Rohrleitung mit der Schlauchtülle 2 fluidtechnisch zu verbinden. Hierzu verfügt er über einen starren Anschlussstutzen 5 sowie ein Schlauchtüllenaufnahmeele ment 6. Der Anschlussstutzen 5 ist zur Kopplung mit der Rohrleitung vorgesehen und ausgebil det. Hierzu ist er als Rohrtülle ausgestaltet und weist wenigstens einen Ringvorsprung 7, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Ringvorsprünge 7, zum Halten der Rohrleitung auf.

Die Ringvorsprünge 7 sind nach Art eines Tannenbaumprofils beziehungsweise einer Tannen baumkontur ausgestaltet. Sie weisen insoweit entgegen einer Aufschieberichtung zumindest eine Auflaufschräge 8 auf, die ein Aufschieben der Rohrleitung auf den Anschlussstutzen 5 erleich tert. An die Auflauf schräge 8 schließt sich im Längsschnitt gesehen eine Kante 9 an, ab welcher der Ringvorsprung 7 in radialer Richtung nach innen tritt. Der Ringvorsprung 7 beziehungsweise die Kante 9 sind derart ausgerichtet, dass ein Abziehen der Rohrleitung von dem Anschlussstut zen 5 erschwert ist. Zwischen wenigstens zwei der Ringvorsprünge 7 kann optional eine Dich tungsaufnahme 10 zur Aufnahme einer hier nicht dargestellten Dichtung vorgesehen und ausge bildet sein.

Das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 dient zur Aufnahme der Schlauchtülle 2 und verfügt hier zu über eine Schlauchtüllenaufnahme 11 zur Aufnahme der Schlauchtülle 2. Es ist erkennbar, dass eine die Schlauchtüllenaufnahme 11 begrenzende Wand 12 des Schlauchtüllenaufnahme elements 6 profiliert ist und hierzu eine Halteaufnahme 13 zur Aufnahme der Olive 4 aufweist. Selbstverständlich können in der Wand 12 mehrere derartiger Halteaufnahmen 13 ausgebildet sein, nämlich vorzugsweise in axialer Richtung bezüglich einer Längsmittelachse 14 der Schlauchtüllenaufnahme 11 beziehungsweise des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6, welche in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Längsmittelachse 15 des Anschlussstutzens

5 zusammenfällt.

Das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 weist ein dem Anschlussstutzen 5 abgewandtes Ende 16 auf. Die Halteaufnahme 13 liegt nun auf einer dem Ende 16 ab gewandten Seite einer Schlauch schellenaufnahme 17 vor, welche zur Aufnahme einer Schlauchschelle 18 vorgesehen und aus gebildet ist. Die Schlauchschelle 18 dient der Befestigung des Schlauchtüllenaufnahmeelements

6 und mithin des Fluidverbindungsadapters 3 an beziehungsweise auf der Schlauchtülle 2. Hier zu bewirkt die Schlauchschelle 18 eine Presskraft auf das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 in radialer Richtung nach innen. Aufgrund der Anordnung der Halteaufnahme 13 und mithin der Olive 4 auf der dem Ende 16 abgewandten Seite der Schlauchschellenaufnahme 17 und entspre chende Schlauchschelle 18 wird ein unbeabsichtigtes Entfernen beziehungsweise Herunterrut schen des Fluidverbindungsadapters 3 von der Schlauchtülle 2 zuverlässig unterbunden. Die Schlauchschellenaufnahme 17 wird vorzugsweise auf in axialer Richtung gegenüberliegenden Seiten von zwei Ringstegen 19 begrenzt. Diese verhindern ein unbeabsichtigtes Entfernen bezie hungsweise Herunterrutschen der Schlauchschelle 18 von dem Fluidverbindungsadapter 3.

Der Anschlussstutzen 5 weist Innenquerschnittsabmessungen, insbesondere einen Innendurch messer d ! auf. Diese Innenquerschnittsabmessungen sind vorzugsweise über die gesamte Erstre ckung des Anschlussstutzens 5 gleich. Die Schlauchtüllenaufnahme 11 beziehungsweise das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 weist hingegen Innenquerschnittsabmessungen, insbesondere einen Innendurchmesser d 2 , auf. Die Innenquerschnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme 11 vergrößern sich in die von dem Anschlussstutzen 5 abgewandte Richtung. Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass der Fluidverbindungsadapter 3 auf eine Schlauchtülle 2 aufgebracht werden kann, welche Innenquerschnittsabmessungen, insbesondere einen Innendurchmesser d 3 , aufweist, die größer oder gleich den Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens 5 sind. Auf diese Art und Weise wird eine verlustarme Durchströmung des Fluidverbindungsadap ters 3 erzielt.

Beispielsweise erfolgt das Aufweiten der Innenquerschnittsabmessungen der Schlauchtüllenauf nahme 11 stetig und besonders bevorzugt über eine axiale Erstreckung, welche derart groß ist, dass eine verlustarme Durchströmung realisiert ist. Beispielsweise erfolgt hierzu das Aufweiten der Innenquerschnittsabmessungen über eine axiale Erstreckung, die um mindestens einen Faktor von 0,5 größer ist als eine Differenz zwischen den Innenquerschnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme 11 und den Innenquerschnittsabmessungen des Anschlussstutzens 5. Der Anschlussstutzen 5 geht von einem Basiselement 20 aus, das in dem hier dargestellten Aus führungsbeispiel ringförmig ist. Der Anschlussstutzen 5 erstreckt sich ausgehend von dem Basi selement 20 in die von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 abgewandte Richtung. Der An schlussstutzen 5 ist über das Basiselement 20 an dem Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 befes tigt. Hierzu ist das Basiselement 20 formschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem Schlauchtül lenaufnahmeelement 6 verbunden. Besonders bevorzugt ist das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 an das Basiselement 20 angespritzt. Das Basiselement 20 kann hierzu auf seiner dem Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 zugewandten Seite konturiert sein, um eine Haftwirkung des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 an dem Basiselement 20 zu verbessern.

Der Anschlussstutzen 5 und das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 bestehen aus unterschied1i- chen Materialien, nämlich der Anschlussstutzen 5 aus einem ersten Material und das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 aus einem zweiten Material. Das zweite Material weist hier bei bevorzugt eine größere Flexibilität auf als das erste Material. Insbesondere kommt als erstes Material ein Elastomer und als zweites Material ein Thermoplast oder ein Duroplast zum Ein satz.

Die Figur 2 zeigt erneut die Fluidverbindungsanordnung 1, diesmal in einer ungeschnittenen Seitenansicht. Es ist deutlich erkennbar, dass einige der Ringvorsprünge 7 in Umfangsrichtung bezüglich der Längsmittelachse 15 durchgehend ausgebildet sind. In dem hier dargestellten Aus führungsbeispiel liegt jedoch wenigstens ein Ringvorspmng 7, insbesondere genau ein Ringvor sprung 7, vor, welcher in Umfangsrichtung unterbrochen ausgestaltet ist und sich hierzu aus ei ner Vielzahl von in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordneten Einzelelementen 21 zusammensetzt. Eine derartige Ausgestaltung des Ring vorsprungs 7 verbessert die Haltewirkung des Anschlussstutzens 5 auf die Rohrleitung.

Die Figur 3 zeigt eine Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters 3 in einer ersten Ausführungsform. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Längsmittelachse 14 des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 und die Längsmittelachse 15 des Anschlussstutzens 5 zu sammenfallen, sodass schlussendlich das Schlauchtüllenaufnahme 6 und der Anschlussstutzen 5 koaxial zueinander angeordnet sind.

Die Figur 4 zeigt eine Längsschnittdarstellung einer zweiten Ausführungsform des Fluidverbin dungsadapters 3. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Längsmittelachsen 14 und 15 gegen einander angewinkelt sind, beispielsweise rechtwinklig aufeinander stehen. Entsprechend sind auch der Anschlussstutzen 5 und das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 gegeneinander angewin kelt, in dem hier dargestellten Ausfühmngsbeispiel um 90°.

Die Figur 5 zeigt den Anschlussstutzen 5 mit dem daran vorliegenden Basiselement 20 vor der Ausbildung des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6. In dem hier dargestellten Ausführungsbei spiel ist die dem Anschlussstutzen 5 abgewandte Seite des Basiselements 20 eben ausgestaltet, insbesondere vollständig eben. Das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 wird an dieser Seite an das Basiselement 20 angespritzt.

Die Figur 6 zeigt eine Längsschnittdarstellung des Anschlussstutzens 5 und des Basiselements 20. Um Wiederholungen zu vermeiden wird auf die weiteren Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung verwiesen.

Die Figur 7 zeigt eine Darstellung des Fluidverbindungsadapters 3 nach dem Ausbilden des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 an dem Basiselement 20. Das Schlauchtüllenaufnahmeele ment 6 und Anschlussstutzen 5 bestehen aus unterschiedlichen Materialien, sodass der An schlussstutzen 5 starrer ist als das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 beziehungsweise umge kehrt das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 eine höhere Flexibilität aufweist als der Anschluss stutzen 5.

Die Figur 8 zeigt erneut den Fluidverbindungsadapter 3, diesmal in einer Längsschnittdarstel lung. Es wird erneut auf die weiteren Ausführungen hingewiesen.

Die Figur 9 zeigt die Fluidverbindungsanordnung 1 in einer ersten Ausführungsvariante. Auf die vorstehenden Ausfühmngen wird Bezug genommen und nachfolgend lediglich auf die Unter schiede hingewiesen. Diese liegen darin, dass in der Wand 12 des Schlauchtüllenaufnahmeele ments 6 nicht nur lediglich eine einzige Halteaufnahme 13 vorliegt, sondern vielmehr mehrere in axialer Richtung voneinander beabstandete Halteaufnahmen 13. Hierzu korrespondierend verfügt die Schlauchtülle 2 über mehrere Haltevorsprünge 22, von welchen eine in Form der vorstehend bereits erwähnten Olive 4 vorliegen kann. Mit einer derartigen Ausgestaltung wird eine beson ders hervorragende Festigkeit der Verbindung zwischen dem Fluidverbindungsadapter 3 und der Schlauchtülle 2 erzielt.

Es ist erkennbar, dass wenigstens eine der Halteaufnahmen 13 in Überdeckung mit der Schlauchschellenaufnahme 17 ausgebildet ist. Hierdurch wird nach der Montage des Fluidver- bindungsadapters 3 an der Schlauchtülle 2 auf vorteilhafte Art und Weise eine Klemmwirkung erzielt, die den Fluidverbindungsadapter 3 äußerst fest bezüglich der Schlauchtülle 2 festsetzt, weil ein Herausgelangen des jeweiligen Haltevorsprungs 22 aus der entsprechenden Halteauf nahme 13 zuverlässig unterbunden wird.

Die Figur 10 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der Fluidverbindungsanordnung 1. Erneut wird auf die vorstehenden Ausführungen hingewiesen und lediglich auf die Unterschiede einge gangen. Diese liegen darin, dass das Aufweiten der Innenquerschnittsabmessungen der Schlauchtüllenaufnahme 11 in die von dem Anschlussstutzen 5 abgewandte Richtung stetig er folgt und dies über eine vergleichsweise große Erstreckung. Zudem ist die Schlauchtüllenauf nahme 11 beziehungsweise das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 derart ausgestaltet, dass eine bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Fluidverbindungsadapters 3 die Schlauchtülle 2 beab- standet von dem Aufweiten der Innenquerschnittsabmessungen vorliegt. Eine maximale Einst ecktiefe der Schlauchtülle 2 in den Fluidverbindungsadapter 3 ist insoweit entsprechend be grenzt. Rein beispielhaft ist hier zudem die Rohrleitung 23 dargestellt, die auf dem Anschluss stutzen 5 außenseitig aufsitzt.

Die Figur 11 zeigt eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsvariante der Fluid verbindungsanordnung 1. Es wird wiederum auf die bisherigen Ausführungen Bezug genommen und lediglich auf die Unterschiede hingewiesen. Diese liegen darin, dass zusätzlich zu dem An schlussstutzen 5 der Fluidverbindungsadapter 3 einen weiteren Anschlussstutzen 24 aufweist, welcher zur Verbindung des Fluidverbindungsadapters 3 mit einer weiteren Rohrleitung 25 vor gesehen und ausgebildet ist. Mittels des Fluidverbindungsadapters 3 können insoweit sowohl die Rohrleitung 23 als auch die weitere Rohrleitung 25 mit der Schlauchtülle 2 (hier nicht darge stellt) fluidtechnisch verbunden werden. Zusätzlich kann an dem Fluidverbindungsadapter 3 eine Schlauchtülle 26 optional vorliegen, welche zum Anschließen einer Schlauchleitung 27 vorgese hen und ausgebildet ist. Entsprechend kann mittels des Fluidverbindungsadapters 3 auch die Schlauchleitung 27 fluidtechnisch mit der Schlauchtülle 2 verbunden werden beziehungsweise verbunden sein.

Die Figur 12 zeigt eine schematische Darstellung des Anschlussstutzens 5 und des Basiselements 20 mit einer ersten Befestigungskonfiguration zur Befestigung des Schlauchtüllenaufnahmeele ments 6 an dem Basiselement 20. Im Rahmen dieser Befestigungskonfiguration gehen von dem Basiselement 20 mehrere Vorsprünge 28 aus, von welchen lediglich einige beispielhaft gekenn zeichnet sind. Die Vorsprünge 28 greifen nach der Ausbildung des Schlauchtüllenaufnahmeele- ments 6 in dieses zur Verbesserung der Befestigung von Anschlussstutzen 5 und Schlauchtüllen aufnahmeelement 6 in das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 ein. Die Vorsprünge 28 greifen in eine Vertiefung 29 ein, die in dem Basiselement 20 ausgebildet ist. Die Vertiefung 29 verläuft in Umfangsrichtung mäanderförmig. Korrespondierend hierzu sind die Vorsprünge 28 in radialer Richtung versetzt zueinander angeordnet, sodass also ein Teil der Vorsprünge 28 eine erste Ra dialposition und ein zweiter Teil der Vorsprünge 28 eine zweite Radialposition aufweist, wobei die zweite Radialposition von der ersten Radialposition verschieden ist.

Die Figur 13 zeigt eine schematische Darstellung des Anschlussstutzens 5 und des Basiselements 20 mit einer zweiten Befestigungskonfiguration. In deren Rahmen sind zusätzlich oder alternativ zu den Vorsprüngen 28 andere Vorsprünge 30 vorgesehen, die von dem Basiselement 20 ausge hen und zum Eingreifen in das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 nach dessen Ausbilden ange ordnet sind. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei derartiger Vorsprünge 30 vorgesehen, welche in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Jeder der Vor sprünge 30 besteht aus mehreren Stegen 31 und 32, wobei die Stege 31 von dem Basiselement 20 ausgehen. Die Stege 32 hingegen sind von dem Basiselement 20 beabstandet angeordnet.

Auf ihrer dem Basiselement 20 abgewandten Seite sind die Stege 31 und Stege 32 jedes Vor sprungs 30 miteinander verbunden. Die Stege 32 jedes Vorsprungs 30 sind mit Stegen 32 eines anderen der Vorsprünge 30 verbunden, sodass über jeweils zwei der Stege 32 zwei der Vor sprünge 30 miteinander verbunden sind. Eine derartige Ausgestaltung der Vorsprünge 30 ermög licht eine äußerst zuverlässige Verbindung des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 mit dem An schlussstutzen 5 beziehungsweise dem Basiselement 20, wobei gleichzeitig eine hinreichende Flexibilität des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 sichergestellt ist.

Es ist erkennbar, dass in den Vorsprüngen 30 jeweils mehrere Ausnehmung 33 ausgebildet sind, welche in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel als Durchtrittsbohrungen vorliegen. Die Ausnehmungen 30 sind zur formschlüssigen Verbindung mit dem Schlauchtüllenaufnahmeele ment 6 vorgesehen und ausgebildet. Das Anspritzen des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 er folgt entsprechend derart, dass das Material des Schlauchtüllenaufnahmeelements 6 in die Aus nehmungen 3 eindringt, insbesondere diese vollständig durchsetzt.

Die Figur 14 zeigt eine schematische Schnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters 3, wobei die Vorsprünge 30 angedeutet sind. Es wird deutlich, dass die Vorsprünge 30 in Richtung der Längsmittelachse 14 das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 in die von dem Basiselement 20 ab- gewandte Richtung größtenteils, insbesondere nahezu vollständig, durchsetzen. Beispielsweise durchgreifen die Vorsprünge 30 das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 in axialer Richtung zu mindestens 75 % oder mehr.

Die Figur 15 zeigt eine schematische Schnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters 3. Das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 ist mit einem Dehnungsbereich 34 ausgebildet, in dem seine Flexibilität größer ist als in einem außerhalb des Dehnungsbereichs 34 liegenden Bereich. Bei spielsweise ist der Dehnungsbereich 34, wie hier dargestellt, durch einen wellenförmigen Ver lauf der Wand 12 umgesetzt. Zusätzlich oder alternativ kann die Wand 12 in dem Dehnungsbe reich 34 eine geringere Wandstärke aufweisen als außerhalb des Dehnungsbereichs 34.

Es versteht sich von selbst, dass die vorstehend beschriebenen Varianten des Fluidverbindungs adapters 3 jeweils für sich Verwendung finden können oder aber auf vorteilhafte Weise mitei nander kombiniert werden können. Die beschriebenen Ausführungsformen, Ausführungsvarian ten und Befestigungskonfigurationen können insoweit beliebig untereinander kombiniert werden. Es sei insoweit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die anhand der einzelnen Figuren be schriebenen Ausführungsformen des Fluidverbindungsadapters 3 beziehungsweise der Fluidver bindungsanordnung 1 sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander umgesetzt werden können.

Die Figur 16 zeigt eine schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadapters 3 mit darin angeordneter Schlauchtülle 2. Gezeigt ist die Integration eines Rückschlagventils 35 in den Fluidverbindungsadapter 3. Das Rückschlagventil 35 liegt hier in einer ersten Ausführungs form vor. Das Rückschlagventil 35 ist dazu vorgesehen und ausgebildet, eine Strömungsverbin dung durch den Fluidverbindungsadapter 3 bei einer ersten Durchströmungsrichtung zu unter brechen und bei einer der ersten Durchströmungsrichtung entgegengesetzten zweiten Durch strömungsrichtung freizugeben. Das Rückschlagventil 35 verfügt hierzu über ein Ventilelement 36, das zum Unterbrechen der Strömungsverbindung mit einem Ventilsitz 37 zusammenwirkt beziehungsweise Zusammenwirken kann.

Das Ventilelement 36 ist von dem Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 des Fluidverbindungsadap ters 3 gebildet, insbesondere ist es einstückig und materialeinheitlich mit diesem ausgeführt. Das bedeutet, dass das Ventilelement 36 aus demselben elastischen Material besteht wie das Schlauchtüllenaufnahmeelement 6. Der Ventilsitz 37 wird von dem Anschlussstutzen 5 gebildet, nämlich von dessen Stirnseite. In einer hier dargestellten ersten Stellung des Ventilelements 36 liegt dieses derart an dem Ventilsitz 37 beziehungsweise an der Stirnseite des Anschlussstutzens 5 an, dass die Strömungsverbindung durch den Fluidverbindungsadapter 3 unterbrochen ist. In einer hier nicht dargestellten zweiten Stellung liegt das Ventilelement 36 hingegen beabstandet von dem Ventilsitz 37 vor, sodass die Strömungsverbindung freigegeben ist. In der zweiten Stel lung ragt das Ventilelement 36 vorzugsweise in die in der Schlauchtüllenaufnahme 11 an geord nete Schlauchtülle 2 hinein. Dies ermöglicht eine besonders kompakte und platzsparende Ausge staltung des Fluidverbindungsadapters 3.

Die Figur 17 zeigt eine weitere schematische Längsschnittdarstellung des Fluidverbindungsadap ters 3. Erneut ist das Rückschlagventil 35 ausgebildet, liegt hier jedoch in einer zweiten Ausfüh rungsform vor. In dieser ist das Rückschlagventil 35 als Entenschnabelventil ausgebildet, wel ches wenigstens zwei Ventillippen 38 aufweist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Ventillippen 38 vorgesehen, von welchen jedoch lediglich zwei zu erkennen sind. Die beiden dargestellten Ventillippen 38 liegen hinter der Schnittebene, die beiden nicht dargestell ten Ventillippen 38 hingegen vor der Schnittebene. Die Ventillippen 38 sind vorzugsweise in axialer Richtung beabstandet von dem Anschlussstutzen 5 angeordnet. Hierzu gehen sie von ei ner Kanalwand 39 aus, die einen Strömungskanal 40 in radialer Richtung nach außen begrenzt. Vorzugsweise die Ventile 38 einstückig und materialeinheitlich mit der Kanalwand 39 ausgebil det, welche wiederum - besonders bevorzugt - einstückig und materialeinheitlich mit dem Schlauchtüllenaufnahmeelement 6 ausgestaltet ist.

Die Kanalwand 39 ist in radialer Richtung von einem Innenumfang 41 des Schlauchtüllenauf nahmeelements 6 beabstandet angeordnet, wobei der Innenumfang 41 die Schlauchtüllenauf nahme 6 in radialer Richtung nach außen begrenzt. Die Kanalwand 39 und mithin der Strö mungskanal 40 sind derart angeordnet und ausgestaltet, dass nach einer Montage des Fluidver bindungsadapters 3 an der Schlauchtülle 2 die Schlauchtülle 2 zwischen die Kanalwand 39 und den Innenumfang 41 eingreift, mit diesen also in axialer Richtung in Überdeckung vorliegt. Hierdurch wird wiederum eine besonders kompakte Ausgestaltung des Fluidverbindungsadapters 3 erzielt.

Selbstverständlich kann das Rückschlagventil 35 gemäß der ersten Ausführungsform oder der zweiten Ausführungsform auf alle vorstehend beschriebenen Varianten des Fluidverbindungs adapters 3 angewandt werden. Die beschriebenen Ausführungsformen, Ausführungsvarianten und Befestigungskonfigurationen können beliebig mit den Ausführungsformen des Rückschlag ventils 35 kombiniert werden. Der Fluidverbindungsadapter 3 gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung er möglicht auf besonders einfache und effiziente Art und Weise die fluidtechnische Verbindung der Rohrleitung 23 mit der Schlauchtülle 2, nämlich ausschließlich mittels des Fluidverbin dungsadapters 3 ohne weitere Anschluss- und/oder Verbindungselemente.