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Patent Searching and Data


Title:
FLUID IMPACT ABSORBER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/038439
Kind Code:
A1
Abstract:
Die Erfindung betrifft ein Element zur D�mpfung des Aufschlags eines Bewegungsteils (8) auf eine Auftrefffl�che eines feststehenden Bauteils, wobei das D�mpferelement einen Kolben (11) und einen Zylinder (10) aufweist, die relativ zueinander aus einer Ruhestellung gegen die Kraft wenigstens einer R�ckstellfeder (12, 27) bewegbar gef�hrt sind, wobei der Zylinder (10) an beiden Enden jeweils mit einem Fluidraum (17) in Verbindung steht, wobei die Fluidr�ume (17) verbunden sind zum einen �ber wenigstens einen Str�mungskanal (18), der ein R�ckschlagventil (19) aufweist, das bei einer Relativbewegung aus der Ruhestellung heraus sperrt und zum anderen durch wenigstens einen Drosselkanal (16).

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Inventors:
Schebitz, Michael (Maarstrasse 8, Eschweiler, D-52249, DE)
Hartmann, Ernst-siegfried (Waldenburger Strasse 7, Overath, D-51491, DE)
Altdorf, Joachim (Frankfurter Strasse 248, K�ln, D-51147, DE)
Schwaderlapp, Thomas (Nettergasse 66, Dormagen, D-41539, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/000848
Publication Date:
September 03, 1998
Filing Date:
February 14, 1998
Export Citation:
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Assignee:
FEV MOTORENTECHNIK GMBH & CO. KG (Neuenhofstrasse 181, Aachen, D-52078, DE)
Schebitz, Michael (Maarstrasse 8, Eschweiler, D-52249, DE)
Hartmann, Ernst-siegfried (Waldenburger Strasse 7, Overath, D-51491, DE)
Altdorf, Joachim (Frankfurter Strasse 248, K�ln, D-51147, DE)
Schwaderlapp, Thomas (Nettergasse 66, Dormagen, D-41539, DE)
International Classes:
F16F9/18; F01L9/04; F16F9/06; F16F9/16; F16F9/50; F16K31/06; H01F7/08; H02K33/02; F16F9/14; F01L9/04; F16F9/00; F16F9/50; F16K31/06; H01F7/08; H02K33/00; (IPC1-7): F16F9/516; F16F9/19
Attorney, Agent or Firm:
Langmaack, J�rgen (Postfach 51 08 06, K�ln, D-50944, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Element zur Dämpfung des Aufschlags eines Bewegungsteils (8) auf eine Auftrefffläche eines feststehenden Bauteils, wo bei das Dämpferelement einen Kolben (11) und einen Zylinder (10) aufweist, die relativ zueinander aus einer Ruhestellung gegen die Kraft wenigstens einer Rückstellfeder (12, 27) be wegbar geführt sind, wobei der Zylinder (10) an beiden Enden jeweils mit einem Fluidraum (17) in Verbindung steht, wobei die Fluidräume (17) verbunden sind zum einen über wenigstens einen Strömungskanal (18), der ein Rückschlagventil (19) auf weist, das bei einer Relativbewegung aus der Ruhestellung heraus sperrt und zum anderen durch wenigstens einen Dros selkanal (16).
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da der Drosselkanal (16) Teil des Kolbens (11) ist.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da der Strömungskanal (18) zumindest zum Teil im Kolben (11) verläuft.
4. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, da der Strömungskanal (18) zumindest zum Teil in der Wandung des Zylinders (10) verläuft.
5. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, da die Fluidräume (17) endseitig in den Zylinder (10) integriert sind.
6. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, da der Kolben (11) als Ringkolben ausgebildet ist und zusammen mit dem Zylinder (10) einen der beiden Teile (Bewegungsteil oder feststehendes Bauteil) umfa t.
7. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, da der Zylinder (10) zumindest endseitig als offe nes Rohr ausgebildet ist, das an seinen Enden über Abdichtun gen (27) mit dem Kolben (11) verbunden ist, die zugleich die Rückstellfedern bilden.
8. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, da die Abdichtungen (27) die endseitigen Fluidräu me (17) nach au en begrenzen.
9. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, da die das Fluid führenden Teile als in sich ge schlossenes System ausgebildet sind.
10. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, da ein Fluidraum (17) mit einer Fluidversorgung in Verbindung steht.
Description:
Bezeichnung: Fluid-Auftreffdämpfer Beschreibung Ein Aktuator der im wesentlichen aus einem Antriebsteil und einem mit dem zu betätigenden Stellglied verbundenen Bewe- gungsteil besteht und der in vielen Fällen bei Aktivierung des Antriebsteils gegen die Kraft einer Rückstellfeder beweg- bar ist, mu in vielen Fällen eine hohe Schaltgeschwindigkeit aufweisen. Ein Problem ist insbesondere bei Elektromagneten als Antriebsteil gegeben, wenn bei der Annäherung des durch einen Anker gebildeten Bewegungsteils mit abnehmendem Abstand des Ankers zur Polfläche des Elektromagneten die auf den An- ker einwirkende Magnetkraft anwächst, so da der Anker mit einer anwachsenden Geschwindigkeit auf die Polfläche auf- trifft. Neben der Geräuschentwicklung kann es hierbei zu Prellvorgängen kommen, d. h. der Anker trifft zunächst auf der Polfläche auf, hebt dann aber zumindest kurzfristig ab, bis er endlich vollständig zur Anlage kommt. Hierdurch kann es zu Beeinträchtigungen der Funktion des Stellgliedes kom- men, was insbesondere bei Aktuatoren mit hoher Schaltfrequenz zu erheblichen Störungen führen kann.

Es ist daher wünschenswert, wenn die Auftreffgeschwindigkei- ten in der Grö enordnung von weniger als 0,1 m/s liegen.

Wichtig ist es hierbei, da derart kleine Auftreffgeschwin- digkeiten auch unter realen Betriebsbedingungen mit allen da- mit verbundenen stochastischen Schwankungen und Störeinflüs- sen von au en, beispielsweise Erschütterungen oder derglei- chen, sicherzustellen sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fluiddämpfere- lement zu schaffen, durch das die Auftreffgeschwindigkeit ei- nes Bewegungsteils auf einen feststehenden Bauteil gemindert werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemä gelöst durch ein Element zur Dämpfung des Aufschlags eines Bewegungsteils auf eine

Auftrefffläche eines feststehenden Bauteils, wobei das Dämp- ferelement einen Kolben und einen Zylinder aufweist, die re- lativ zueinander aus einer Ruhestellung gegen die Kraft we- nigstens einer Rückstellfeder bewegbar geführt sind, wobei der Zylinder an beiden Enden mit jeweils einem Fluidraum in Verbindung steht, wobei die Fluidräume verbunden sind zum ei- nen über wenigstens einen Strömungskanal, der ein Rückschlag- ventil aufweist, das bei einer Relativbewegung aus der Ruhe- stellung heraus sperrt, und zum anderen durch wenigstens ei- nen Drosselkanal. Da das Fluid-Dämpferelement zweckmä iger- weise einen kurzen Hub aufweist und jeweils erst kurz vor dem Auftreffen des Bewegungsteils auf der eine Schaltstellung de- finierenden Auftrefffläche am feststehenden Bauteil mit dem Bewegungsteil in Wirkverbindung tritt, ist zum einen sicher- gestellt, da das Bewegungsteil, beispielsweise ein Stell- glied an einem elektromagnetischen Aktuator sich zunächst frei und mit hoher Schaltgeschwindigkeit bewegen kann. Erst in der Endphase der Annäherung des Ankers an die Auftreffflä- che, insbesondere an die Polfläche des Elektromagneten, trifft der Bewegungsteil erst auf das Dämpferelement auf und wird dann in seiner Bewegung abgebremst, so da er "sanft" an der Auftrefffläche zur Anlage kommt. Bei einem elektromagne- tischen Aktuator ergibt sich der Vorteil, da bei der Annähe- rung an die Polfläche eines Elektromagneten mit abnehmendem Abstand zur Polfläche die auf den Anker wirkende Magnetkraft, gleichbleibende Stromhöhe vorausgesetzt, anwächst. Dieser <BR> <BR> <BR> <BR> wachsenden Magnetkraft wird die "bremsende" Kraft des Fluid- Dämpferelementes entgegengesetzt. Da die bewegten Massen ei- nes derartigen Fluid-Dämpferelementes im Verhältnis zu der bewegten Masse des Aktuators (im wesentlichem Anker, Bewe- gungsteil und je nach Anordnung auch aus das zu betätigende Stellglied) wesentlich kleiner ist, wird der sich bewegende Teil des Fluid-Dämpferelementes, je nach Gestaltung Kolben oder Zylinder, sehr stark beschleunigt und der Bewegungsteil durch die Dämpfungswirkung entsprechend abgebremst, so da kein Prellen mehr erfolgt. Mit steigender Bewegungsgeschwin- digkeit des Bewegungsteils des Fluid-Dämpferelementes. wächst auch die vom Fluid-Dämpferelement auf den Bewegungsteil aus-

gebübte Gegenkraft. Danach erfolgt eine gleichmä ige Abnahme der Geschwindigkeit und damit eine gleichmä ige Abnahme der Gegenkraft bis zum Auftreffen des Bewegungsteils auf der Auf- trefffläche, der an dieser "sanft" zur Anlage kommt. Als Druckfluid kann ein gasförmiges strömungsfähiges Medium ein- gesetzt werden. Bevorzugt ist jedoch der Einsatz einer Flüs- sigkeit als Druckfluid. Der Kolben kann hierbei entweder dicht an der Zylinderwand geführt sein und mit entsprechendem Drosselkanal versehen sein oder aber mit seinem Au enumfang in definiertem Abstand zur Zylinderwandung geführt sein, so da der verbleibende Zwischenraum als Drosselkanal für das durchflie ende Druckfluid dient. Die Rückstellfeder mu so ausgelegt sein, da die Masse des Bewegungsteils des Dämpfe- relementes bei seiner Rückbewegung schnellstmöglich wieder in die Ruhestellung zurückgeführt wird, damit auch bei hohen Schaltfrequenzen eine einwandfreie Dämpfung gewährleistet ist. Bei der hier in Betracht kommenden geringen Bewegungs- länge des Bewegungsteils des Fluid-Dämpferelementes sind auch nur geringe Mengen des Druckfluids zu bewegen. Durch die An- ordnung des Rückschlagventils im Strömungskanal ist sicherge- stellt, da bei einer Rückbewegung in die Ruhestellung das bei der Dämpfungsbewegung aus dem Zylinder herausgedrückte Fluidvolumen wieder in den Zylinderraum zurückgeführt wird.

Für den Strömungskanal ist zweckmä ig ein gro er Strömungs- querschnitt vorgesehen, um eine Drosselwirkung bei der Rück- bewegung möglichst gering zu halten.

Mit einer Druckfluidversorgung kann die beim Auftreffen ver- drängte Fluidmenge bei der Rückführung in die Ruhestellung wieder ersetzt werden und Leckverluste ausgeglichen werden.

Dies kann über eine äu ere Druckfluidversorgung erfolgen. Es ist aber auch möglich, das Fluid-Dämpferelement als autonomes System auszubilden. Hierbei wird das beim Aufschlagen ver- drängte Fluidvolumen in einen integrierten Aufnahmeraum ge- führt, der beispielsweise im wesentlichen durch eine elasti- sche Membrananordnung gebildet wird, aus dem das Fluid wieder zurückgesaugt wird, wenn das Fluid-Dämpferelement durch die

Rückstellfeder wieder in seine Ruhestellung zurückgedrückt wird.

Wird der Kolben ohne Dichtung ausgebildet, dann kann der Zwi- schenraum zwischen der Kolbenumfangsfläche und der Zylinde- rinnenwandung so bemessen werden, da er bei einer Relativbe- wegung von Kolben und Zylinder zueinander ein gedrosseltes Überströmen des Fluids aus einem Fluidraum in den anderen Fluidraum gewährleistet. In zweckmä iger Ausgestaltung der Erfindung kann auch vorgesehen werden, da der Drosselkanal Teil des Kolbens ist.

In zweckmä iger Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorge- sehen, da der Strömungskanal zumindest zum Teil im Kolben verläuft. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, da das Rück- schlagventil in den Kolben integriert werden kann. In Abwand- lung hierzu ist vorgesehen, da der Strömungskanal in der Wandung des Zylinders verläuft.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vor- gesehen, da die Fluidräume endseitig in den zylinder inte- griert sind. Hierdurch ergibt sich eine kompakte Baueinheit, die es erlaubt, das Dämpferelement als autonomes System aus- zubilden, das einfach einzubauen ist.

In zweckmä iger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vor- gesehen, da der Kolben als Ringkolben ausgebildet ist und zusammen mit dem Zylinder eines der beiden Teile (Bewegungs- teil oder feststehendes Bauteil) umfa t. Hierdurch ist es möglich, die Baulänge des zu dämpfenden Systems zu verkürzen, da das Dämpferelement in die Bewegungsbahn des Bewegungsteils integriert werden kann.

In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, da der Zylin- der zumindest endseitig als offenes Rohr ausgebildet ist, das an seinen Enden über Abdichtungen mit dem Kolben verbunden ist, die zugleich die Rückstellfedern bilden. Zweckmä ig ist es hierbei ferner, wenn die Abdichtungen die endseitigen

Fluidräume nach au en begrenzen.

Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen näher er- läutert. Es zeigen: Fig. 1 schematisch als Anwendungsbeispiel einen elektromagnetischen Aktuator mit Fluid-Dämpfung, Fig. 2 eine Prinzipdarstellung des Aufbaus eines Fluid-Dämpferelementes, Fig. 3 ein erstes Ausführungsbeispiel für ein Fluid-Dämpferelement, Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel für ein Fluid-Dämpferelement in Ringform, Fig. 5 eine Abwandlung der Ausführungsform gem. Fig. 4, Fig. 6 eine doppelt wirkende Ausführungsform gem. Fig. 4, Fig. 7 eine Ausführungsform mit externer Fluidversorgung.

In Fig. 1 ist ein elektromagnetischer Aktuator in einer Prin- zipskizze dargestellt. Dieser besteht im wesentlichen aus ei- nem Elektromagneten 1 als feststehendem Bauteil, dessen Spule 2 über eine steuerbare Stromversorgung 3 mit Strom beauf- schlagbar ist. Der Polfläche 4 des Elektromagneten 1, die die Auftrefffläche bildet, ist ein Anker 5 zugeordnet, der mit einem Schubelement 6 verbunden ist. Der Anker 5 und das Schu- belement bilden den Bewegungsteil. Der Anker 5 wird bei einer Bestromung der Spule 2 gegen die Kraft einer Haltefeder 7 an der Polfläche 4 zur Anlage gebracht. Das Schubelement 6 steht mit einem hier nicht näher dargestellten Stellglied in Ver-

bindung, das über die Bewegung des Ankers 5 hier und herbe- wegbar ist. In der Zeichnung ist der Aktuator bei stromlos gesetzter Spule 2 in seiner ersten Schaltstellung darge- stellt. Wird die Spule 2 bestromt, dann nimmt das Stellglied mit der Anlage des Ankers 5 an der Polfläche 4 seine zweite Schaltstellung ein, wobei die Haltefeder 7 gespannt wird.

Bei einer Bestromung der Spule 2 des Elektromagneten 1, bei- spielsweise durch einen Strom mit konstanter Höhe, wirkt auf den Anker 5 mit zunehmender Annäherung an die Polfläche 4 ei- ne immer grö er werdende Magnetkraft ein, die trotz der Ge- genwirkung der Haltefeder 7 zu einer Erhöhung der Bewegungs- geschwindigkeit des Ankers 5 führt, bis der Anker 5 auf der Polfläche 4 aufprallt.

Um nun den Aufprall des Ankers 5 auf der Polfläche 4 zu dämp- fen, ist dem Schubelement 6 an seinem freien Ende 8 ein Fluid-Dämpferelement 9 zugeordnet, das hier schematisch in seiner Wirkungsweise dargestellt ist. Das Dämpferelement 9 besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 10, in dem ein Kolben 11 geführt ist. Der Kolben 11 wird durch eine Rück- stellfeder 12 in der dargestellten Ruhestellung gehalten.

Dem einen Fluidraum 13 bildende Zylinderraum ist im Bereich seiner Druckfluidabflu öffnung 14 eine Drossel 15 zugeordnet, die hier nur schematisch dargestellt ist und die über einen Drosselkanal 16 mit einem zweiten Fuidraum 17 in Verbindung steht.

Der zweite Fluidraum 17 steht ferner mit einem Strömungskanal 18, in der ein Rückschlagventil 19 angeordnet ist, mit dem Zylinderinnenraum in Verbindung. Wird der Kolben 11 in Rich- tung des Pfeiles 20 gegen die Kraft der Rückstellfeder 12 be- wegt, dann wird durch den Kolben 11 das Druckfluid aus dem Zylinderraum 13 durch die Drosseleinrichtung 15 in den Flui- draum 17 ausgepre t. Wird der Kolben 11 entlastet, dann wird über die Rückstellfeder 12 der Kolben in seine Ruhestellung zurückgezogen, wobei das ausgepre te Fluidvolumen über den

Strömungskanal 18 wieder ersetzt wird, wobei das Rückschlag- ventil 19 öffnet.

Der Fluidraum 17 kann nun in das Dämpferelement integriert sein oder durch eine äu ere Einrichtung gebildet werden, etwa ein ohnehin an der Gesamteinrichtung vorhandenes Druck- fluidsystem in Form einer Pumpe oder dergl., durch das dann eine Vielzahl vorhandener Dämpferelemente und andere Systeme mit dem Druckfluid versorgt werden.

Das Dämpferelement 9 ist nun dem freien Ende 8 des Aktuators in einem Schaltweg S.2 zugeordnet, der um ein vorgebbares Ma geringer ist als der Abstand S.1 des Ankers 5 zur Polfläche 4, wenn dieser sich bei stromlos gesetzter Spule 2 in seiner ersten Schaltstellung befindet. Hierdurch wird bewirkt, da der Anker 5 über sein Schubelement 6 erst kurz vor seinem Auftreffen auf die Polfläche 4 mit dem Dämpferelement 9 in Wirkverbindung tritt und damit zunächst eine hohe Bewegungs- geschwindigkeit des Ankers 5 und damit auch eine hohe Schalt- geschwindigkeit gegeben ist und erst kurz vor dem Auftreffen des Ankers auf der Polfläche 4 durch die Wirkung des Dämpfe- relementes 9 der Anker abgebremst und damit die Geschwindig- keit beim Auftreffen auf die Polfläche vermindert wird.

Während anhand von Fig. 1 in einer Prinzipschaltung die Wir- kungsweise des Dämpferelementes dargestellt und erläutert worden ist, zeigt Fig. 2 eine Prinzipdarstellung des Aufbaues eines Fluid-Dämpferelementes. Hierbei ist im Zylinder 10 ein Kolben 11 geführt, der entsprechende Bohrungen aufweist, die zum einen den Drosselkanal 16 bilden mit einer integrierten Drossel 15 und die zum anderen den Strömungskanal 18 mit in- tegriertem Rückschlagventil 19 bilden. Die Druckfluidabflu - öffnung 14 im Zylinder 10 steht mit der angedeuteten Verlän- gerung der Drosselkanal 16 mit der hier nicht näher darge- stellten Druckfluidversorgung in Verbindung.

Wird der Kolben 11 gegen den feststehenden Zylinder in Rich- tung des Pfeiles 20 bewegt, dann tritt die anhand von Fig. 1

beschriebene Dämpfungswirkung ein.

Das anhand von Fig. 2 schematisch dargestellte System ist auch dann wirksam, wenn der Zylinder in Richtung des Pfeiles 20.1 gegen den feststehenden Kolben 11 geführt wird.

Es ist aber auch möglich, jedes Dämpferelement als autonomes System auszubilden. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, da das Dämpferelement einen Aufnahmeraum 17.1 auf- weist, in den der Drosselkanal 16 und der Strömungskanal 18 münden und der beispielsweise eine Membrane 17.2 aufweist.

Beim Auftreffen des Schubelementes 6 wird das Fluid aus dem Zylinderraum 13 über die Drossel 15 in den Aufnahmeraum 17.1 gedrückt. Wird der Kolben 11 über das Rückstellmittel zurück- bewegt, wird auch das Druckfluid über das Rückschlagventil 19 wieder in den Zylinderraum 13 zurückgesaugt.

Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Drossel 15 kann nun in der unterschiedlichsten Weise verwirklicht werden. Statt ei- nes gesonderten, im Kolben angeordneten Drosselelementes ist es auch möglich, hier entsprechend dimensionierende glatte Bohrungen im Kolben anzuordnen. Ferner ist es auch möglich, einen gegenüber dem Zylinderinnendurchmesser geringeren Kol- benau endurchmesser vorzusehen, so da der zwischen Zylinde- rinnenwandung und Kolbenau enwandung verbleibende Ringspalt als Drosselöffnung wirkt.

In Fig. 3 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform für ein Dämpferelement 9 dargestellt. Dies besteht im wesentli- chen aus dem Zylinder 10.1 und dem Kolben 11.1, der bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel als Drosselkolben aus- gestaltet ist. Die Funktion wird nachstehend noch näher be- schrieben. Der Drosselkolben 11.1 ist mit einem Teil G des hier nicht näher dargestellten Aktuatorgehäuses fest verbun- den und bildet mit seinem Ansatz 21 einen Verbindungskanal 16/18 zur Druckmittelversorgung.

Der Zylinder 10.1 ist über einen Dicht- und Führungsring 22 auf dem feststehenden Ansatz 21 des Drosselkolbens 11.1 in axialer Richtung hier und herbewegbar geführt, wobei die dem Zylinderinnenraum 13 zugekehrte Fläche des Dicht- und Füh- rungsringes 22 eine Anschlagfläche 23 bildet. Über die Rück- stellfeder 12 wird der Zylinder 10.1 in seiner Ruhestellung an eine entsprechende Gegenschulter 24 am Drosselkolben 11.1 angedrückt.

Der Verbindungskanal 16/18 steht über das federbelastete Rückschlagventil 19 mit dem Zylinderinnenraum 13 in Verbin- dung.

Sobald das freie Ende 8 des Schubelementes 6, wie hier darge- stellt, auf die freie Seite des Zylinders 10.1 auftrifft, wird der Zylinder 10.1 gegenüber dem Drosselkolben 11.1 gegen die Kraft der Rückstellfeder 12 verschoben. Da zwischen dem Au enumfang des Drosselkolbens 11.1 einerseits und der Zylin- derinnenwandung des Zylinders 10.1 andererseits ein Zwischen- raum 25 mit vorgegebener Spaltbreite vorgesehen ist, wird bei der Relativbewegung zwischen Zylinder 10.1 und Drosselkolben 11.1 Druckfluid aus dem Zylinderinnenraum 13 durch den Zwi- schenraum 25 hindurchgepre t. Der Abflu dieser durchgepre - ten Druckfluidmengen erfolgt über wenigstens eine Druck- fluidabla öffnung 26, die in der Ebene der Anlagefläche 24 am Drosselkolben 11.1 angeordnet ist und die eine Verbindung zum Druckfluidkanel 16/18 herstellt.

Sobald das Schubelement 6 au er Eingriff mit dem Zylinder 10.1 gebracht wird, drückt die Rückstellfeder 12 den Zylinder 10.1 wieder in seine durch die Anschlagfläche 23 definierte Ruhestellung zurück, in der die Druckfluidabla öffnung 26 verschlossen wird. Bei dieser Rückbewegung öffnet sich das Rückschlagventil 19, so da die herausgepre ten Fluidmengen aus dem Druckfluidkanal 16/18 wieder ergänzt werden.

Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist der Kol- ben 11 als Ringkolben ausgebildet, der einen Bewegungsteil

8.1, beispielsweise das mit einem Anker verbundene Schubele- ment eines elektromagnetischen Aktuators mit Spiel umfa t.

Der Kolben 11 ist in einem Zylinder 10 geführt, der fest mit einem hier nicht näher dargestellten Teil des Aktuatorgehäu- ses G verbunden ist.

Stirnseitig sind Zylinder 10 und Kolben 11 so ausgebildet, da auf der einen Stirnseite ein erster Fluidraum 13 und auf der anderen Stirnseite ein zweiter Fluidraum 17 gebildet wer- den. Nach au en sind die beiden Fluidräume 13 und 17 über Dichtungen 27 abgedichtet, die zugleich als Rückstellfedern ausgebildet sind und den Zylinder 11 in der hier dargestell- ten Ruhelage halten.

Im Kolben 11 sind mehrere Strömungskanäle 18 angeordnet, die über Rückschlagventile 19 verschlossen sind, die bei einer Bewegung des Zylinders 10 in Richtung des Pfeiles 20 sperren und bei einer Rückbewegung in die Ruhestellung öffnen.

Der Kolben 11 ist ohne Dichtung im Zylinder 10 geführt, so da der Zwischenraum zwischen der Kolbenumfangsfläche einer- seits und der Zylinderinnenwandung andererseits den Dros- selkanal 16 bilden, wobei die Drossel durch den Kanal selbst gebildet wird.

Das Schubelement 8.1 ist bei dieser Anordnung mit einem fe- sten Anschlagring 8.2 versehen, der bei einer Bewegung des Schubelementes 8.1 in Richtung des Pfeiles 20 auf die Stirn- fläche 11.1 des Kolbens auftrifft und hierbei in der anhand von Fig. 1 beschriebenen Weise den Aufprall des mit der Schubstange 8.1 verbundenen Bauteils, beispielsweise eines Ankers 5, auf eine zugeordnete Aufprallfläche dämpft.

In Fig. 5 ist eine Abwandlung des anhand von Fig. 4 beschrie- benen Dämpferelementes dargestellt, das in seinem Grundaufbau dem Element gem. Fig. 4 entspricht, wobei gleiche Bauelemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Bei der Ausführungsform gem. Fig. 5 ist der Zylinder 10 auf seiner Au enseite mit einem Gewinde 28 versehen, über das das Dämpferelement in ein Gehäuseteil G eingeschraubt und hier- durch justiert werden kann. Der Kolben 11 ist wiederum über federnde Abdichtungen 27 mit dem Zylinder 10 stirnseitig ver- bunden. In der Wandung des Zylinders 10 sind mehrere Strö- mungskanäle 18.1 vorgesehen. Auch im Kolben 11 sind Strö- mungskanäle 18.2 vorgesehen, in die jeweils ein als Kugel- rückschlagventil ausgebildetes Rückschlagventil 19 eingesetzt ist. Die beiden Zylinderwandungsabschnitte 16.1 und 16.2 und die ihnen zugeordneten Zylinderumfangsflächen sind hierbei wiederum so bemessen, da sie einen Drosselkanal 16 mit inte- grierter Drossel bilden.

Auch bei dieser Ausführungsform wird bei einer Bewegung des Schubelementes 8.1 beim Auftreffen des Aufschlagringes 8.2 auf die Auftrefffläche 11.1 des Kolbens 11 die Auftreffge- schwindigkeit entsprechend abgebremst.

Bei der Ausführungsform gem. Fig. 5 sind neben dem durch den Zylinderraum 13 gebildeten Fluidraum zwei stirnseitige Flui- dräume 17.1 und 17.2 vorgesehen, die über die freien Strö- mungskanäle 18.1 miteinander in Verbindung stehen. Beim Auf- treffen des Anschlagringes 8.2 auf die Auftrefffläche 29 wird das Fluid aus dem Zylinderraum 13 in erster Linie über den Drosselkanal 16.1 in den Fluidraum 17.1 ausgepre t, wobei gleichzeitig ein Volumenausgleich mit dem Fluidraum 17.2 stattfindet. Ein Fluidaustritt über den längeren und damit stärker drosselnden Drosselkanal 16.2 wird hierbei entspre- chend ausgeglichen.

Bei der Rückbewegung wird dann über den Strömungskanal 18.2 im Kolben 11 die Flüssigkeit aus dem Fluidraum 17.2 in den Zylinderraum 13 zurückgesaugt.

In Fig. 6 ist eine Abwandlung der Ausführungsform gem. Fig. 5 dargestellt, die als doppelt wirkendes System ausgebildet ist, so da ein Schubelement 8.1 mit jeweils zwei Anschlag-

ringen 8.21. und 8.22 in beiden Bewegungsrichtungen des Schu- belementes beim Auftreffen eine Dämpfung erfährt. Der Kolben ist als einfacher Kolben hin und her bewegbar geführt ist.

Bei dieser Ausführungsform weist jedoch der Zylinder 10 end- seitig jeweils eine die Zylinderräume 13.1 und 13.2 begren- zende Ringfläche 29.1 und 29.2 auf, in denen die Strömungska- näle 18.2 mit Rückschlagventilen 19 angeordnet sind. Die den Ringflächen 29.1 zugeordneten, einen Kolbenschaft 30 umfas- senden Bohrungen 31 stellen hierbei mit ihrem lichten Zwi- schenraum die Drosselkanäle 16 dar. Die Funktion entspricht hierbei der Funktion des Ausführungsbeispiels gem. Fig. 5.

Während die vorstehend beschriebenen Dämpferelemente als au- tonome Systeme ausgebildet sind, stellt die in Fig. 7 darge- stellte Ausführungsform ein System dar, bei dem über eine ex- terne Druckfluidversorgung der Vorrat im System aufrechter- halten wird, wie dies anhand von Fig. 2 beschrieben ist. Der Fluidaustausch zwischen dem Zylinderraum 13 und dem Fluidraum 17 erfolgt nach au en über einen Anschlu kanal 18.3, die im Zylinder 10 verlaufenden Strömungskanäle 18.1 und die im Kol- ben verlaufenden Strömungskanäle 18.2, in denen jeweils das Rückschlagventil 19 angeordnet ist. Auch sind federnde Ab- dichtungen 27 vorgesehen, die zugleich die Rückstellfedern bilden.