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Title:
FLUID PROCESSING SYSTEM FOR A FIBER TREATMENT SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/068107
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fluid processing system (2) for a fiber treatment system (1), which has a moistening device (6), in particular a water-jet consolidating device, for a textile material web (3) and a preferably thermal drying device (7) for the moist material web (3). The moistening device (6) introduces process water (19) into the material web (3), which process water is removed from the material web (3) in the drying process. The fluid processing system (2) has fluid circuits (9, 10) and a regenerating device (16) for the process water (19) that is introduced into the material web (3) and thereafter removed and for the wastewater (32) arising in the process of moistening the material web (3).

Inventors:
BINNIG, Joachim (Karl-Schmid-Str. 8, Jettingen-Scheppach, 89343, DE)
NIKLAUS, Michael (Schaffhauser Str. 57d, 8472 Seuzach, 8472, CH)
Application Number:
EP2016/075340
Publication Date:
April 27, 2017
Filing Date:
October 21, 2016
Export Citation:
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Assignee:
AUTEFA SOLUTIONS GERMANY GMBH (Paul-Lenz-Str. 1, Friedberg, 86316, DE)
International Classes:
D04H18/04; C02F1/00; D04H1/492
Domestic Patent References:
1997-10-23
2003-02-13
Foreign References:
US3508308A1970-04-28
US5281461A1994-01-25
US20030213108A12003-11-20
EP0411752A11991-02-06
Attorney, Agent or Firm:
ERNICKE, Klaus (Patentanwälte Ernicke & Ernicke, Schwibbogenplatz 2b, Augsburg, 86153, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. ) Fluidauf ereitung für eine Faserbehandlungsanlage

(1), welche eine Befeuchtungseinrichtung (6), insbesondere eine

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung, für eine textile Warenbahn (3) und eine bevorzugt thermische Trocknungseinrichtung (7) für die feuchte Warenbahn

(3), aufweist, wobei die Befeuchtungseinrichtung (6) Prozesswasser (19) in die Warenbahn (3) einbringt, das bei der Trocknung wieder aus der Warenbahn (3) entfernt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fluidaufbereitung (2) Fluidkreisläufe

(9,10) und eine Regenerationseinrichtung (16) für das in die Warenbahn (3) eingebrachte und danach wieder entfernte Prozesswasser (19) und für das bei der Befeuchtung der Warenbahn (3) anfallende

Abwasser (32) aufweist.

2. ) Fluidaufbereitung nach Anspruch 1, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Fluidkreisläufe (9,10) miteinander verbunden sind.

3.) Fluidaufbereitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass bei der

KreislaufVerbindung das Abwasser (32) in den

Fluidkreisläuf (9) des Prozesswassers (19)

eingespeist wird.

4. ) Fluidaufbereitung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Fluidkreisläufe (9,10) an eine gemeinsame

Regenerationseinrichtung (16) angeschlossen sind.

5. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Regenerationseinrichtung (16) eine Rückgewinnungseinrichtung (17) für das bei

Trocknung aus der Warenbahn (3) entfernte

Prozesswasser (19) aufweist.

Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Rückgewinnungseinrichtung (17) als

Kondensationseinrichtung für eine Abluft (39) der Trocknungseinrichtung (7) ausgebildet ist.

Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Regenerationseinrichtung (16) eine gemeinsame Reinigungseinrichtung (22) für das Prozesswasser (19), insbesondere das Kondensat (20), und für das Abwasser (32) aufweist.

8. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fluidkreisläufe (9,10) gemeinsam an die

Reinigungseinrichtung (22) angeschlossen sind.

Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, die Kondensationseinrichtung (17) eine

Sprüheinrichtung (18) für die Kondensation der

Abluft (39) aufweist.

10.) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Sprüheinrichtung (18) an den Fluidkreisläuf (9) des Prozesswassers (19) angeschlossen ist und mit regeneriertem Prozesswasser (19) betrieben wird.

11.) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Fluidkreisläuf (10) eine in der Befeuchtungseinrichtung (6), insbesondere in der Wasserstrahl erfestigungseinrichtung, angeordnete Sammeleinrichtung (31) für das bei der Befeuchtung anfallende Abwasser (32) aufweist, wobei die

Sammeleinrichtung (31) über eine Leitung (33) mit der Regenerationseinrichtung (16), insbesondere der Reinigungseinrichtung (22) verbunden ist.

12. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Regenerationseinrichtung (16) einen

Wärmetauscher (23) aufweist.

13. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Wärmetauscher (23) der gemeinsamen

Reinigungseinrichtung (22) nachgeschaltet ist.

14. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fluidaufbereitung (2) einen Wärmekreislauf (11) aufweist .

15. ) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Wärmetauscher (23) mit einem Wärmeverbraucher (34,36) der Befeuchtungseinrichtung (6) und/oder der Trocknungseinrichtung (7) verbunden ist. 16.) Fluidaufbereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Wärmetauscher (23) mit einem anderen

Wärmeverbraucher (14) in der Faserbehandlungsanlage (1) verbunden ist. Fluidauf ereitung nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Fluidaufbereitung (1) einen Fluidkreislauf (11) für das zur Trocknung der Warenbahn (3) eingesetzte Prozessgas, insbesondere die Trocknungsluft,

aufweist . Faserbehandlungsanlage (1) mit einer

Befeuchtungseinrichtung (6) für eine textile

Warenbahn (3) und mit einer bevorzugt thermischen

Trocknungseinrichtung (7) für die feuchte Warenbahn (3), wobei die Faserbehandlungsanlage (1) eine

Fluidaufbereitung (2) aufweist, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Fluidaufbereitung (2) Fluidkreislaufe (9,10) und eine Regenerationseinrichtung (16) für das bei der Befeuchtung in die Warenbahn (3) eingebrachte und bei der Trocknung aus der Warenbahn (3) entfernte Prozesswasser (19) und für das bei der Befeuchtung der Warenbahn (3) anfallende Abwasser (32) aufweist. Faserbehandlungsanlage nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Befeuchtungseinrichtung (6) als

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung ausgebildet ist . Faserbehandlungsanlage nach Anspruch 18 oder 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Trocknungseinrichtung (7) als thermische

Trocknungseinrichtung mit einer beheizten

Prozessgasströmung ausgebildet ist. Faserbehandlungsanlage nach Anspruch 18, 19 oder 20, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die

Fluidaufbereitung (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 17 ausgebildet ist.

22.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Fluidkreislauf (9) für das Prozesswasser (19) sich über die Befeuchtungseinrichtung (6), die

Trocknungseinrichtung (7) und die

Regenerationseinrichtung (16) erstreckt.

23.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass ein weiterer Verbraucher (15) in der

Faserbehandlungsanlage (1) an den Fluidkreislauf (9) für das Prozesswasser (19) angeschlossen ist. 24.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 23 dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass ein weiterer Verbraucher (14) in der

Faserbehandlungsanlage (1) an den Wärmekreislauf (12) und/oder an den Fluidkreislauf (11) für das Prozessgas angeschlossen ist.

25.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Befeuchtungseinrichtung (6) eine

Sammeleinrichtung (31) für das bei der Befeuchtung der Warenbahn (3) anfallende Abwasser (32) aufweist.

26.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Faserbehandlungsanlage (1) einen der

Befeuchtungseinrichtung (6) in Laufrichtung der Warenbahn (3) vorgeschalteten Florerzeuger (4), insbesondere eine Karde oder Krempel, eine Airlay- Maschine oder eine Nassvliesanlage, aufweist.

27.) Faserbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 26, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Faserbehandlungsanlage (1) einen der

Trocknungseinrichtung (7) in Laufrichtung der

Warenbahn (3) nachgeschaltete Behandlungseinrichtung

(8) für die Warenbahn (3) aufweist.

28.) Verfahren zur Aufbereitung von Fluiden mittels einer Fluidaufbereitung (2) in einer

Faserbehandlungsanlage (1), welche eine

Befeuchtungseinrichtung (6), insbesondere eine

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung, für eine zugeführte textile Warenbahn (3) und eine bevorzugt thermische Trocknungseinrichtung (7) für die

Warenbahn (3) , aufweist, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass das bei der

Befeuchtung, insbesondere Wasserstrahlverfestigung, in die Warenbahn (3) eingebrachte und bei der

Entfeuchtung aus der Warenbahn (3) entfernte

Prozesswasser (19) und das bei der Befeuchtung der

Warenbahn (3) anfallende Abwasser (32) gemeinsam mittels Fluidkreisläufen (9,10) und einer

Regenerationseinrichtung (16) regeneriert werden. 29.) Verfahren nach Anspruch 28, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass die bei einer thermischen Trocknung der Warenbahn (3) eingesetzte Verdampfungswärme zurückgewonnen wird. 30.) Verfahren nach Anspruch 28 oder 29, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass das regenerierte Prozesswasser (19) und die zurückgewonnene

Wärmeenergie wiederverwendet werden. 31.) Verfahren nach Anspruch 28, 29 oder 30, dadurch

g e k e n n z e i c h n e t, dass das regenerierte und mit dem Abwasser (32) wieder ergänzte Prozesswasser (19) der Befeuchtungseinrichtung (6) wieder zugeführt und erneut in die Warenbahn (3) eingebracht wird. 32.) Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 31,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das regenerierte und mit dem Abwasser (32) wieder ergänzte Prozesswasser (19) einem anderen

Verbraucher (15) zugeführt wird.

33. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 32,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die bei der Befeuchtung, insbesondere der

Wasserstrahlverfestigung, nicht in die Warenbahn (3) eingebrachten Anteile des emittierten Wassers gesammelt und als Abwasser (32) aufgenommen werden.

34. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 33,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass mit der zurückgewonnen Wärmeenergie die

Trocknungseinrichtung (7) und ggf. die

Befeuchtungseinrichtung (6) sowie bedarfsweise ein weiterer Verbraucher (14) in einer

Faserbehandlungsanlage (1) in einem Wärmekreislauf versorgt werden.

35. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 34,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das bei der Trocknung aus der Warenbahn (3) entfernte

Prozesswasser (19) aus einer Abluft (39) der

Trocknungseinrichtung (7) durch Kondensation als Kondensat (20) rückgewonnen wird.

36. ) Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 35,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass das

Prozesswasser (19), insbesondere Kondensat (20), und das Abwasser (32) zusammengeführt und gemeinsam regeneriert, insbesondere gereinigt, werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 36, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Abluft (39) durch Besprühen mit zurückgewonnenem und regeneriertem Prozesswasser (19) kondensiert wird.

Description:
BESCHREIBUNG

Fluidauf ereitung für eine Faserbehandlungsanlage Die Erfindung betrifft eine Fluidaufbereitung für eine

Behandlungsanlage, insbesondere Faserbehandlungsanlage, mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.

Aus der Praxis sind Faserbehandlungsanlagen bekannt, bei denen eine aus textilen Fasern bestehende Warenbahn erzeugt, ggf. mit einem Vliesleger zu einem mehrlagigen Vlies aufgetäfelt und anschließend verfestigt sowie ggf. weiterverarbeitet wird. Die Verfestigung kann mittels einer Wasserstrahlverfestigungseinrichtung durchgeführt werden, wobei die Warenbahn befeuchtet wird. In einer nachgeschalteten Trocknungseinrichtung wird die

verfestigte Warenbahn wieder getrocknet, wobei der

Warenbahn die enthaltene Feuchte entzogen wird. Die

Aufbereitung des beim Befeuchten und Entfeuchten der Warenbahn eingesetzten Prozesswassers ist problematisch.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine

verbesserte Fluidaufbereitungstechnik aufzuzeigen. Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch .

Die beanspruchte Fluidaufbereitungstechnik, d.h. die vorrichtungstechnische Fluidaufbereitung und das

Aufbereitungsverfahren sowie die damit ausgerüstete

Faserbehandlungsanlage, haben verschiedene Vorteile.

Das eingesetzte Prozesswasser kann weitestgehend

regeneriert und wiederverwendet werden. Die Einspeisung von Frischwasser kann reduziert werden. Auch die bei einer thermischen Entfeuchtung, insbesondere Trocknung,

eingesetzte Verdampfungswärme kann weitgehend

zurückgewonnen und der Energieverbrauch gemindert werden. Mit der zurückgewonnen Wärmeenergie können die

Entfeuchtungseinrichtung, insbesondere

Trocknungseinrichtung, und ggf. die

Befeuchtungseinrichtung sowie bedarfsweise weitere

Verbraucher in der Faserbehandlungsanlage in einem

Wärmekreislauf versorgt werden. Außerdem kann das bei der Entfeuchtung, bevorzugt thermischen Trocknung, eingesetzte Prozessgas, insbesondere Trocknungsluft, ebenfalls im Kreislauf geführt werden. Hierdurch kann der

Ressourcenverbrauch noch weiter gemindert werden.

Die erfindungsgemäße Fluidaufbereitungstechnik ist für beliebige Warenbahnen und für beliebige Verfahren und Vorrichtungen zum Befeuchten und Entfeuchten der Warenbahn einsetzbar. Besondere Vorteile bestehen bei der besagten textilen Warenbahn. Diese kann z.B. aus einem Nonwoven- Faservlies bestehen. Es handelt sich um eine zugeführte Warenbahn. Diese kann in beliebiger Weise hergestellt und dann der Befeuchtungseinrichtung, insbesondere

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung, zugeführt werden.

Bei der Befeuchtung, insbesondere der

Wasserstrahlverfestigung, wird nicht das gesamte

eingesetzte Prozesswasser in die Warenbahn eingebracht. Die nicht eingebrachten Prozesswasseranteile stellen Abwasser da und können aufgefangen und in einem

Fluidkreislauf ebenfalls der Regenerationseinrichtung zugeführt und wieder aufbereitet werden. Hierdurch kann die Wiederaufbereitung des Prozesswassers noch weiter gesteigert und der Bedarf an Frischwasser gemindert werden .

Vorteilhafterweise sind die Fluidkreisläufe für das

Prozesswasser und das Abwasser miteinander verbunden. Das separat aufgefangene Abwasser kann in den Fluidkreislauf des Prozesswassers eingespeist und zusammen mit diesem einer Regeneration unterworfen werden. Vorzugsweise ist eine gemeinsame Regenerationseinrichtung für Prozess- und Abwasser vorgesehen. Insbesondere können das Prozesswasser und das Abwasser gemeinsam gereinigt und von Rückständen aus der Warenbahn oder von anderen Fremdstoffen befreit werden. Das regenerierte und mit dem Abwasser wieder ergänzte Prozesswasser kann der Befeuchtungseinrichtung wieder zugeführt und erneut in die Warenbahn eingebracht werden .

Die Regenerationseinrichtung weist eine

Rückgewinnungseinrichtung für das bei der Entfeuchtung aus der Warenbahn entfernte Prozesswasser auf. Vorzugsweise erfolgt die Entfeuchtung durch eine Beaufschlagung der Warenbahn mit einem erwärmten Prozessgas, insbesondere Trocknungsluft. Das Prozessgas nimmt das enthaltene

Prozesswasser bzw. die Feuchtigkeit aus der Warenbahn auf und wird bildet die Abluft des Entfeuchtungsprozesses. Die Rückgewinnung des Prozesswassers erfolgt bevorzugt durch Kondensation der Abluft. Dies kann insbesondere mit einer Sprüheinrichtung erfolgen, die mit regeneriertem

Prozesswasser betrieben wird. Hierdurch ergibt sich ein besonders hoher Regenerat ions- und Rückgewinnungsfaktor. in den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte

Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft und schematisch dargestellt. Im Einzelnen zeigen:

Figur 1: eine Schemadarstellung einer

Faserbehandlungsanlage mit einer Be- und

Entfeuchtungseinrichtung für eine Warenbahn und mit weiteren Anlagenkomponenten, Figur 2: eine schematische Darstellung einer

Wasserstrahl erfestigungseinrichtung und

Figur 3: eine schematische Darstellung einer

Regenerationseinrichtung .

Die Erfindung betrifft eine Fluidaufbereitung (2) und ein Fluidaufbereitungsverfahren . Die Erfindung betrifft ferner eine damit ausgerüstete Behandlungsanlage, insbesondere Faserbehandlungsanlage (1).

Figur 1 zeigt eine solche Faserbehandlungsanlage (1), die aus mehreren hintereinander angeordneten und von einer Warenbahn (3) in Pfeilrichtung durchlaufenen Komponenten besteht. Die Warenbahn (3) kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein. Sie besteht vorzugsweise aus textilen Fasern und ist als textile Warenbahn (3)

gestaltet. Vorzugsweise handelt es sich um einen Nonwoven- Faservlies .

Die Faserbehandlungsanlage (1) weist einen Florerzeuger (4) auf, der einen einbahnigen oder mehrbahnigen Non- woven-Faserflor erzeugt, der die Warenbahn (3) oder zumindest eine Vorstufe für die Warenbahn (3) bildet. Der Florerzeuger (4) kann in unterschiedlicher Weise, z.B. als Karde oder Krempel, als Airlay-Maschine, Nassvliesanlage oder dgl . ausgebildet sein. Dem Florerzeuger (4) ist außerdem eine Faserauf ereitung zugeordnet. Der

Florerzeuger gibt den Faserflor bzw. die Warenbahn (3) an eine nachgeschaltete Legeeinrichtung (5) ab, die den Faserflor zu einem mehrlagigen Vlies legt und dabei auftäfelt. Sie ist z.B. als Vliesleger, insbesondere als

Kreuzleger ausgebildet.

Die vom mehrlagigen Vlies gebildete Warenbahn (3) wird dann einer Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) zugeführt. Die Warenbahn (3) wird mit unter hohem Druck emittierten Wasserstrahlen aus einem Prozesswasser (19) verfestigt. Die Warenbahn (3) wird dabei befeuchtet und nimmt einen Teil des Prozesswassers (19) auf. Die feuchte Warenbahn (3) wird anschließend einer

Trocknungseinrichtung (7) zugeführt, in der die Warenbahn (3) getrocknet und entfeuchtet wird. Dies kann auf beliebige Weise erfolgen, vorzugsweise mit einer beheizten Prozessgasströmung, insbesondere Luftgasströmung.

Die entfeuchtete bzw. getrocknete Warenbahn (3) kann anschließend abgeführt und ggf. einer weiteren

Behandlungseinrichtung (8) zugeführt werden. Hier kann die Warenbahn (3) z.B. aufgewickelt, beschnitten und

aufgeteilt oder in anderer Weise behandelt oder

weiterverarbeitet werden. Die Behandlungseinrichtung (8) kann mehrere Komponenten und Stufen beeinhalten.

In einer anderen und nicht dargestellten Ausführungsform einer Faserbehandlungsanlage kann die Warenbahn (3) auf andere Weise erzeugt werden, z.B. als Gewebe. Außerdem kann die Befeuchtung der Warenbahn (3) anderen Zwecken dienen, wobei die Befeuchtungseinrichtung (6) in anderer Weise ausgebildet ist. Auch das sogenannte Prozesswasser (19) kann außer Wasser andere Substanzen enthalten oder kann alternativ auch aus anderen Substanzen statt Wasser bestehen. Die Befeuchtung kann z.B. in einem Einfärben oder Imprägnieren der Warenbahn bestehen.

Ferner kann die Entfeuchtung der Warenbahn (3) und der Entzug des enthaltenen Prozesswassers (19) in anderer Weise erfolgen. Dies kannn z.B. durch Wärmebestrahlung geschehen. Der Ent feuchtungsprozess kann zudem ein

Nebenaspekt eines anderen Behandlungsprozesses für die Warenbahn (3) sein. Die nachfolgenden Erläuterungen und Merkmale der

bevorzugten Faserbehandlungsanlage (1) mit einer

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) und einer

Trocknungseinrichtung (7) gelten entsprechend auch für andere vorgenannte Ausbildungen und Einsatzzwecke einer Be- und Entfeuchtungseinrichtung (6,7) .

Das insgesamt eingesetzte Fluid bzw. der Fluidhaushalt kann sich in das sog. Prozesswasser (19), das Abwasser (32) und Frischwasser gliedern. Dabei können unter dem sog. Wasser H20 und auch andere Fluide verstanden werden.

Figur 2 zeigt schematisch eine

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6), die z.B. in einem umgebenden Gehäuse (27) untergebracht sein kann. Die Warenbahn (3) wird von einer Fördereinrichtung (28) zugeführt, durch die Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) transportiert und am Ausgang wieder abgeführt. Die Warenbahn (3) wird dabei über einen bevorzugt

wasserdurchlässigen, stützenden Bahnträger (30) geführt, der z.B. als gelochte rotierende Trommel oder als

gelochtes Band ausgebildet ist und mehrfach angeordnet sein kann. Die Wasserstrahlverfestigung der Warenbahn (3) erfolgt durch eine Sprüheinrichtung (29), die mit ein oder mehreren Sprühköpfen ausgerüstet ist und die

Wasserstrahlen aus Prozesswasser (19) mit hohem Druck gegen die auf dem Bahnträger (30) abgestützte Warenbahn (3) emittieren. Bei der Wasserstrahlverfestigung wird nur ein Teil des emittierten Prozesswassers (19) in der Warenbahn (3) aufgenommen und befeuchtet diese. Ein anderer Teil des Prozesswassers (19) durchdringt die Warenbahn (3) und gelangt in oder hinter den Bahnträger (30) und wird dort aufgenommen oder abgesaugt sowie ggf. von der

Transport luft getrennt. Ein anderer Teil kann als

Spritzwasser oder als Feuchtigkeitsnebel anfallen. Die bei der Wasserstrahlverfestigung nicht eingebrachten Anteile des emittierten Prozesswassers (19) werden in einer schematisch dargestellten Sammeleinrichtung (31) als sogenanntes Abwasser (32) aufgenommen. Das Abwasser (32) kann Fremdstoffe enthalten, z.B.

Avivage, Faserrückstände und dergleichen, die bei der Wasserstrahlverfestigung aus der Warenbahn (3) ausgetragen werden. Ferner können auch andere Fremdstoffe im Abwasser (32) enthalten sein. Das Abwasser (32) wird über eine Leitung (33) abgeführt. Das zur Wasserstrahlverfestigung eingesetzte Prozesswasser (19) kann gegebenenfalls vor der Emission der Wasserstrahlen konditioniert, z.B. entkalkt, angewärmt oder in anderer Weise behandelt werden. Hierfür kann eine Kondit ioniereinrichtung in der

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) vorhanden sein. Diese kann ggf. auch einen Wärmeverbraucher (34),

insbesondere einen Wärmetauscher, beinhalten. Ein

Wärmeverbraucher (34) kann z.B. auch zum Vorwärmen der Warenbahn (3) oder zu anderen Zwecken benutzt werden.

Die Trocknungseinrichtung (7) ist nicht im Einzelnen dargestellt. Sie weist ein Gehäuse (35) und eine

Heizeinrichtung (36) sowie eine Prozesseinrichtung für den Trocknungsprozess auf. Hierbei kann z.B. Trocknungsluft oder ein anderes Prozessgas bzw. Trocknungsgas eingesetzt werden. Das mit der Heizeinrichtung (36) erwärmte

Prozessgas kann in einer z.B. mäandrierenden Gasströmung gegen und durch die Warenbahn (3) geblasen werden. Das bevorzugt im Gegenstrom bewegte Prozessgas nimmt dabei das in der Warenbahn (3) enthaltene Prozesswasser (19) auf und bildet eine befeuchtete Abluft (39) . Die Abluft (39) kann an einem Ausgang (38) abgegeben werden, wobei an einem

Eingang (37) Zuluft oder Frischluft zugeführt wird.

Die Faserbehandlungsanlage (1) weist eine

Fluidaufbereitung (2) auf. Diese kann Bestandteil der Erstausrüstung einer Faserbehandlungsanlage (1) sein oder kann an einer bestehenden Faserbehandlungsanlage (1) nachgerüstet werden. Die Fluidaufbereitung (2) kann eine eigenständige technische Einheit sein. Die Fluidaufbereitung (2) verbindet vorzugsweise die

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) und die

nachgeschaltete Trocknungseinrichtung (7) . Sie kann der Aufbereitung des dort eingesetzten und in die Warenbahn (3) eingebrachten Prozesswassers (19) und auch des

Abwassers (32) dienen. Sie kann ferner für eine

Rückgewinnung der beim Trocknungsprozess eingesetzten Wärmeenergie sorgen. Zudem kann das beim Trocknungsprozess eingesetzte Prozessgas wiederverwendet werden. Die Fluidaufbereitung (2) weist eine

Regenerationseinrichtung (16) und Fluidkreisläufe (9,10) für das in die Warenbahn (3) eingebrachte Prozesswasser (19) und für das bei der Wasserstrahlverfestigung bzw.

Befeuchtung der Warenbahn (3) anfallende Abwasser (32) auf. Der Fluidkreisläuf (9) für das Prozesswasser (19) und der Fluidkreisläuf (10) für das Abwasser (32) sind in

Figur 1 schematisch dargestellt.

Die Fluidkreisläufe (9,10) sind miteinander verbunden. Bei der Verbindung der Kreisläufe wird das Abwasser (32) in den Fluidkreisläuf (9) des Prozesswassers (19)

eingespeist. Die Fluidkreisläufe (9,10) sind vorzugsweise an eine gemeinsame Regenerationseinrichtung (16)

angeschlossen .

Der Fluidkreislauf (9) des Prozesswassers (19) erstreckt sich über die Be- und Entfeuchtungseinrichtung (6,7) bzw. die Wasserstrahlverfestigungseinrichtung und die

Trocknungseinrichtung sowie die Regenerationseinrichtung (16) und schließt die Warenbahn (3) als Feuchte- Transportmittel bzw. als Prozesswasser-Transportmittel ein. Er kann auch zu anderen Komponenten der

Faserbehandlungsanlage (1) reichen.

Der Fluidkreislauf (10) für das Abwasser (32) erstreckt sich über die Befeuchtungseinrichtung (6) bzw. die

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung und die

Regenerationseinrichtung (16). Er ist teilweise,

insbesondere im Bereich der Rückführung zur

Befeuchtungseinrichtung (6) in den Fluidkreislauf (9) des Prozesswassers (19) eingebunden. Der Fluidkreislauf (10) kann ebenfalls Erweiterungen haben.

Figur 3 verdeutlicht die Fluidaufbereitung (2) und die Regenerationseinrichtung (16). Die

Regenerationseinrichtung (16) weist eine

Rückgewinnungseinrichtung (17) für das bei der Trocknung bzw. Entfeuchtung aus der Warenbahn (3) entfernte

Prozesswasser (19) auf. In der gezeigten und bevorzugten Ausführungsform ist die Rückgewinnungseinrichtung (17) als Kondensationseinrichtung für die Abluft (39) der

Entfeuchtungseinrichtung (7) bzw. Trocknungseinrichtung ausgebildet. Das Prozesswasser (19) fällt bei der

Kondensation als Kondensat (20) an.

Die Regenerationseinrichtung (16) weist eine gemeinsame Reinigungseinrichtung (22) für das Prozesswasser (19), insbesondere das Kondensat (20), und für das Abwasser (32) auf. Die Fluidkreislaufe (9,10) sind gemeinsam an die Reinigungseinrichtung (22) angeschlossen. Das Kondensat (20) wird über eine Leitung (21) der Reinigungseinrichtung (22) eingangseitig zugeführt. Das Abwasser (32) wird über die Leitung (33) der Reinigungseinrichtung (22) zugeführt. Die Leitung (33) kann an die Kondensatleitung (21) oder direkt an die Reinigungseinrichtung (22) angeschlossen sein .

Die Reinigungseinrichtung (22) kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein, um die Rückstände und Fremdstoffe aus dem Prozesswasser (19) und dem Abwasser (32) zu entfernen. Dies kann z.B. durch Filtern, durch chemische Bindung und/oder durch andere Reinigungsverfahren

geschehen .

Die Regenerationseinrichtung (16) kann ferner einen

Wärmetauscher (23) aufweisen. Dieser kann der

Reinigungseinrichtung (22) in beliebig geeigneter Weise zugeordnet, vorzugsweise nachgeschaltet sein. Das aus dem rückgeführten Prozesswasser (19) und dem Abwasser (32) bestehende gereinigte Prozesswasser wird durch den

Wärmetauscher (23) geführt, wobei die enthaltene und insbesondere vom Kondensat (20) stammende Wärme entzogen wird. Der Wärmetauscher (23) ist an einen Wärmekreislauf (12) angeschlossen, wobei über eine Leitung (24) das

Heißwasser abgeführt und über eine Leitung (25) das

Kaltwasser rückgeführt wird.

Der Wärmetauscher (23) ist über den Wärmekreislauf (12) und die Leitung (24,25) mit mindestens einem

Wärmeverbraucher (14,34,36) in der Faserbehandlungsanlage (1) verbunden. Ein solcher Wärmeverbraucher (36) kann z.B. die Heizeinrichtung oder ein Teil der Heizeinrichtung in der Entfeuchtungs- bzw. Trocknungseinrichtung (7) sein. Ein anderer Wärmeverbraucher (34) kann ein Wärmetauscher für die erwähnte Konditionierung des Prozesswassers vor der Emission der Wasserstrahlen sein. Ein anderer Wärmeverbraucher (14) kann an anderer Stelle in der

Faserbehandlungsanlage (1) angeordnet sein und kann z.B. als Raumheizung oder als Wärmetauscher für eine

Klimaanlage ausgebildet sein. In der Anlagenumgebung und der Halle bedarf es für den Faserbehandlungsprozess und auch für das Personal häufig einer Konditionierung der Umgebungsluft mit Einstellung bzw. Regelung der jeweils benötigten Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Nach Durchlaufen des Wärmetauschers (23) wird das

abgekühlte und regenerierte Prozesswasser (19) über eine Leitung (26) wieder zur Befeuchtungseinrichtung (6) bzw. Wasserstrahlverfestigungseinrichtung im besagten

Fluidkreislauf (9) rückgeführt. Ein Teil dieses

regenerierten Prozesswassers (19) kann auch für die

Wärmerückgewinnung und die Kondensation eingesetzt werden. Ein anderer Teil des regenerierten Prozesswassers (19) kann bedarfsweise anderen Verbrauchern (15) in der

Faserbehandlungsanlage (1) zugeführt werden, ggf. unter Einbindung in den Fluidkreislauf (9) .

Wie Figur 3 verdeutlicht, kann die

Kondensat ionseinrichtung (17) eine Sprüheinrichtung (18) aufweisen, welche die heiße Abluft (39) in einem

Strömungskanal mit einem kalten Fluid besprüht, wodurch die Ablufttemperatur gesenkt und der in der Abluft (39) enthaltene Anteil des Prozesswassers auskondensiert. Das Kondensat (20) kann am Kanalboden aufgefangen, gesammelt und über die besagte Leitung (21) der

Regenerationseinrichtung (16), insbesondere der

Reinigungseinrichtung (22), zugeführt werden. In der

Sprüheinrichtung (18) kann das aus der

Regenerationseinrichtung (16) kommende regenerierte kalte Prozesswasser (19) eingesetzt werden. Hierfür ist die Sprüheinrichtung (18) über eine Zweigleitung mit der

Leitung (26) verbunden. Trotz der weitgehend geschlossenen Fluidkreislaufe (9,10) für das Prozesswasser (19) und das Abwasser (32) entstehen Wasserverluste. Diese werden durch Frischwasser aus einer Zufuhr (13) ausgeglichen. Die Frischwasserzufuhr (13) kann sich an beliebig geeigneter Stelle in einem der

Fluidkreislaufe (9,10) befinden. Beispielsweise ist sie in der Befeuchtungseinrichtung bzw.

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) gemäß Figur 2 angeordnet .

Der Fluidkreislauf (9) für das Prozesswasser (19)

erstreckt sich über die besagten Leitungen und schließt die Warenbahnen (3) als Feuchte-Transportmittel ein. Die Leitungen können in einem Leitungsnetzwerk angeordnet sein, welches außer den Rohrleitungen auch Sammel- und Pufferbehälter sowie Pumpen und dgl . hydraulische

Komponenten beeinhaltet.

Der Eingangs erwähnte Fluidkreislauf (11) für das

Prozessgas, insbesondere die Trocknungsluft, kann eine teilweise oder vollständige Rückführung der Abluft (39) nach deren Entfeuchtung in der Rückgewinnungs- bzw.

Kondensat ionseinrichtung (17) und deren erneute

Einspeisung in die Entfeuchtungseinrichtung- bzw.

Trocknungseinrichtung (7) umfassen. Hierdurch kann die in der entfeuchteten Abluft (39) noch enthaltene Restwärme ausgenutzt werden. Hierbei können auch Gasverluste

vermieden oder reduziert werden, insbesondere wenn es sich um ein spezielles Prozessgas und nicht um reine

Umgebungsluft handelt. Die Restwärme in der Abluft (39) kann auch durch einen Wärmetauscher entzogen werden, der ggf. in den Wärmekreislauf (12) eingebunden sein kann.

Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen

Ausführungsformen sind in verschiedener Weise möglich. Insbesondere können die Merkmale der beschriebenen

Ausführungsbeispiele und der genannten Varianten beliebig miteinander kombiniert, insbesondere vertauscht werden.

Die Warenbahn (3) kann aus einem beliebigen anderen, bevorzugt biegeelastischen Material bestehen, wobei die Behandlungsanlage (1) entsprechend anders ausgebildet ist. Die Anlagenkonfiguration kann abgewandelt werden. Die Legeeinrichtung (5) kann z.B. entfallen, wobei der

Florerzeuger (4) die Warenbahn (3) direkt an die

Wasserstrahlverfestigungseinrichtung (6) bzw. die

Befeuchtungseinrichtung abgibt.

BEZUGS ZEICHENLISTE

1 Faserbehandlungsanlage

2 Fluidaufbereitung

3 Warenbahn, Faserflor, Vlies

4 Florerzeuger, Karde

5 Legeeinrichtung, Vliesleger

6 Befeuchtungseinrichtung,

Wasserstrahl erfestigungseinrichtung

7 Entfeuchtungseinrichtung, Trocknungseinrichtung

8 Behandlungseinrichtung

9 Fluidkreislauf Prozesswasser

10 Fluidkreislauf Abwasser

11 Fluidkreislauf Luft

12 Wärmekreislauf

13 Zufuhr Frischwasser

14 Verbraucher Abwärme

15 Verbraucher Prozesswasser

16 Regenerationseinrichtung

17 Rückgewinnungseinrichtung, Kondensationseinrichtung

18 Sprüheinrichtung

19 Prozesswasser

20 Kondensat

21 Leitung für Kondensat

22 Reinigungseinrichtung

23 Wärmetauscher

24 Leitung für Heizwasser

25 Leitung für Kaltwasser

26 Leitung für Prozesswasser

27 Gehäuse

28 Fördereinrichtung

29 Sprüheinrichtung

30 Bahnträger, Trommel

31 Sammeleinrichtung Abwasser

32 Abwasser

33 Leitung für Abwasser

34 Wärmeverbraucher Gehäuse

Heizeinrichtung Eingang Zuluft Ausgang Abluft Abluft