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Title:
FOAM AND JOINT SEALING TAPE, COMPRISING SAID TYPE OF FOAM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/127381
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a foam and to a joint sealing tape which comprises said type of foam.

Inventors:
KETHORN, Björn (Kattmannskamp 7, Ostbevern, 48346, DE)
Application Number:
EP2017/082957
Publication Date:
July 12, 2018
Filing Date:
December 15, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HANNO WERK GMBH & CO. KG (Hanno-Ring 3 - 5, Laatzen, 30880, DE)
International Classes:
E04B1/68; C08J9/40; E04B1/74; E06B1/62
Attorney, Agent or Firm:
KÖRNER, Andreas et al. (Patentanwälte Thömen & Körner, Zeppelinstr. 5, Hannover, 30175, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1 . Schaumstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff mit wenigstens einer Substanz ausgerüstet ist, die die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs herabsetzt.

2. Fugendichtungsband umfassend einen Schaumstoff nach Anspruch 1 .

3. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff mit einer Imprägniermasse imprägniert ist, wobei die Imprägniermasse die Substanz enthält.

4. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff derart mit der Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Fugendichtungsbandes in einem unkomprimierten Zustand < 0,040 W/mK, vorzugsweise < 0,039 W/mK, besonders bevorzugt < 0,038 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,037 W/mK, noch bevorzugter < 0,0366 W/mK beträgt.

5. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff derart mit der Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Fugendichtungsbandes in einem komprimierten Zustand < 0,040 W/mK, vorzugsweise < 0,039 W/mK, besonders bevorzugt < 0,038 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,037 W/mK, noch bevorzugter < 0,0366 W/mK beträgt.

6. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoff derart mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Fugendichtungsbandes in einem komprimierten Zustand geringer ist als in einem unkomprimierten Zustand.

7. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz eine Wärmeleitfähigkeit < 0,04 W/mK, vorzugsweise < 0,035 W/mK, besonders bevorzugt < 0,030 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,025 W/mK, noch bevorzugter < 0,020 W/mK, noch bevorzugter < 0,019 W/mK, noch bevorzugter < 0,018 W/mK, noch bevorzugter < 0,017 W/mK, noch bevorzugter < 0,016 W/mK, noch bevorzugter < 0,015 W/mK aufweist.

8. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz derart stabil ausgebildet ist, dass diese bei einem Komprimieren des Fugendichtungsbandes nicht komprimiert wird.

9. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz derart dimensioniert ist, dass diese auf den Schaumstoff und/oder vorzugsweise in die Poren des Schaumstoffs des Fugendichtungsbandes bringbar ist.

10. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Partikelgröße d50 der Substanz weniger als 500 μηι, vorzugsweise weniger als 100 μηι besonders bevorzugt zwischen 5 und 20 μηι, ganz besonders bevorzugt weniger als 10 μηι, noch bevorzugter weniger als 5 μηι beträgt.

1 1 . Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Substanz um ein Aerogel handelt.

12. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Substanz um pyrogene Kieselsäure handelt.

13. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz in und/oder auf dem Schaumstoff homogen verteilt ist.

14. Schaumstoff oder Fugendichtungsband nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägniermasse die Substanz in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-% i.Tr., vorzugsweise von 2 bis 3 Gew.-% i.Tr., jeweils bezogen auf 100 Gew.-% i.Tr. Imprägniermasse enthält.

Description:
Schaumstoff sowie Fugendichtungsband, umfassend einen solchen Schaumstoff

Die Erfindung betrifft einen Schaumstoff sowie ein Fugendichtungsband, das einen solchen Schaumstoff aufweist.

Komprimierbaren Fugendichtungsbänder, die einen Schaumstoff aufweisen, sind zum Abdichten insbesondere gegen Luftzug und Schlagregen beispielsweise aus der DE 19641415 C2, der DE 20009674 U1 oder der WO 2012/167762 A1 bekannt und werden in der Bautechnik zum Abdichten insbesondere von Bauteilen, beispielsweise von Fenster- und Türrahmen, gegenüber einem Mauerwerk, beispielsweise einer Gebäudewandöffnung, oder einer Bewegungsfuge in einer Fassade verwendet. Vorgenannte Fugendichtungsbänder weisen wenigstens eine Membranschicht auf. Weitere Fugendichtungsbänder, die keine Membranschicht aufweisen, sind beispielsweise aus der DE 1 000 946 A, DE 40 20 230 A1 oder der DE 34 07 995 A1 bekannt.

Ein bekanntes Fugendichtungsband, das einen Schaumstoff umfasst, weist zwei Längsseiten sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine Fugenflanke, insbesondere eines Mauerwerks, angrenzende Oberseite und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die gegenüberliegende Fugenflanke, insbesondere des Bauteils, angrenzende Unterseite auf. Zwischen der Oberseite und Unterseite parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten können eine oder vorzugsweise mehrere Membranschichten jeweils in Längsrichtung verlaufen. Bekanntermaßen wird die Unterseite eines solchen Fugendichtungsbandes an dem abzudichtenden Bauteil, beispielsweise einem Fenster- und Türrahmen, angeklebt. Nach dem Einbau des Bauteils, beispielsweise in eine Gebäudewandöffnung, expandiert das zuvor komprimierte Fugendichtungsband, stellt sich also elastisch zurück, so dass die Oberseite des Fugendichtungsbandes am Mauerwerk der Gebäudewandöffnung angrenzt bzw. anliegt, und so das Bauteil am Mauerwerk der Gebäudewandöffnung abdichtet. Gattungsgemäße Fugendichtungsbänder werden zur Abdichtung auch in Fassadenfugen, insbesondere in Bestandsfugen, eingebracht. Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die grundsätzliche Aufgabe zugrunde, solche Fugendichtungsbänder, aber auch Bestandteile davon, derart weiterzuentwickeln, dass sie die an sie gestellten Anforderungen hinsichtlich der Schlagregendichtheit, der Dampfdiffusionsoffenheit, der Wärmedämmung, der Luftdichtheit und/oder des Brandschutzes besser erfüllen.

Diese Aufgabe wird wenigstens teilweise mit einem Schaumstoff, der die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist, und/oder mit einem Fugendichtungsband, das die in Anspruch 2 genannten Merkmale aufweist, gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie den Unteransprüchen.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Schaumstoff mit wenigstens einer Substanz ausgerüstet ist, die die Wärmleitfähigkeit des Schaumstoffs oder die Wärmeleitfähigkeit des den Schaumstoff aufweisenden Fugendichtungsbandes herabsetzt.

Eine Herabsetzung bzw. Verminderung der Wärmeleitfähigkeit bedeutet eine Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften und so einen Wärmedämmeffekt. Die Wärmedämmung eines die wenigstens eine Substanz aufweisenden Schaumstoffs oder eines diesen aufweisenden Fugendichtungsbandes ist also besser als die Wärmedämmung eines die wenigstens eine Substanz nicht aufweisenden Schaumstoffs oder eines diesen nicht aufweisenden Fugendichtungsbandes. Die Anwendung eines die wenigstens eine Substanz aufweisenden Schaumstoffs oder eines diesen aufweisenden Fugendichtungsbandes in Fugen verbessert die Wärmeisolierung und vermeidet eine Wärmebrücke durch die Fuge.

Bekannte Schaumstoffe oder Schaumstoff umfassende Fugendichtungsbänder, die die wenigstens eine Substanz nicht aufweisen, haben in der Regel im komprimierten Zustand aufgrund der Verkleinerung des innerhalb des Schaumstoffs vorhandenen Porenräume eine höhere Wärmeleitfähigkeit als im unkomprimierten Zustand. Schaumstoffe oder Schaumstoff aufweisende Fugendichtungsbänder, die im unkomprimierten Zustand möglicherweise noch eine ausreichend niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweisen, haben diese im komprimierten Zustand nicht mehr. Im Einbauzustand des einen Schaumstoff aufweisen- den Fugendichtungsbandes ist dieses üblicherweise nicht vollständig expandiert, so dass eine ausreichend niedrige Wärmeleitfähigkeit unter Umständen nicht gegeben ist. Die mit einem solchen Fugendichtungsband versehene Fuge, beispielsweise zwischen einem Fensterrahmen und einem Mauerwerk einer Gebäudewandöffnung, stellt eine Verschlechterung der Wärmeisolierung und damit eine unerwünschte Wärmebrücke dar. Erfindungsgemäße Schaumstoffe oder Schaumstoff umfassende Fugendichtungsbänder verbessern die Wärmeisolierung und vermeiden solche unerwünschten Wärmebrücken. Durch die Ausrüstung des Schaumstoffs mit wenigstens einer die Wärmeleitfähigkeit herabsetzenden Substanz wird eine ausreichend geringe Wärmeleitfähigkeit sowohl im unkomprimierten als auch im komprimierten Zustand, wie er im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes üblich ist, erreicht.

Erfindungsgemäße Schaumstoffe oder Schaumstoff umfassende Fugendichtungsbänder halten die Anforderung an den Mindestwärmeschutz im Bereich von Wärmebrücken gemäß dem Beiblatt 2 der DIN 4108-2:2013-2 "Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz" nicht nur ein, sondern unterschreiten diese.

Es konnte darüber hinaus nachgewiesen werden, dass der erfindungsgemäße Schaumstoff oder das erfindungsgemäße Schaumstoff umfassende Fugendichtungsband im komprimierten Zustand eine geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist als im unkomprimierten Zustand.

Erfindungsgemäße Schaumstoffe oder Schaumstoff umfassende Fugendichtungsbänder ermöglichen somit eine hochwertige Wärmedämmung, gerade im Zusammenspiel mit beispielsweise einem Fensterrahmen, der eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist, und einer gedämmten Gebäudewand.

Erfindungsgemäße Schaumstoffe sind vorteilhaft auch als plattenartige Dämmung, vorzugsweise als Rollladenkastendämmung, verwendbar. Vorzugsweise wird unter dem Begriff "Ausrüsten" nicht die Zugabe der wenigstens einen Substanz zu den Ausgangsmaterialien zur Herstellung des Schaumstoffs verstanden, sondern das Versehen eines bereits hergestellten Schaumstoffs mit der wenigstens einen Substanz.

Für einige Anwendungen kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn die wenigstens eine Substanz bereits wenigstens einem Ausgangsmaterial zur Herstellung des Schaumstoffs, insbesondere im Schäumprozess, zugegeben wird.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff mit einer Imprägniermasse imprägniert ist, wobei die Imprägniermasse die wenigstens eine Substanz enthält.

Verfahren zum Imprägnieren eines Schaumstoffs mit einer Imprägniermasse sind dem Fachmann bekannt. Üblicherweise dient die Imprägnierung dazu, den Schaumstoff oder das Schaumstoff umfassende Fugendichtungsband mit einem verzögerten Rückstellverhalten auszubilden. Darüber hinaus kann der Schaumstoff oder das den Schaumstoff aufweisende Fugendichtungsband durch das Imprägnieren mit einer Imprägniermasse mit weiteren Funktionalitäten, insbesondere einer wasserabweisenden Wirkung, einer Luftdichtheit, einem Flammschutz, einer Farbe oder einem UV-Schutz, ausgerüstet werden.

Bei der Imprägniermasse handelt es sich vorzugsweise um eine Lösung oder Dispersion der wenigstens einen Substanz. Diese Lösung oder Dispersion kann zusätzlich zu der wenigstens einen Substanz auch bekannte Füllstoffe und/oder Hilfsstoffe, beispielsweise Schichtsilikate, Tonmineralien, Metalloxide, Metallhydroxide, Glaskugeln, thermoexpan- dierbare Substanzen, Ruß, Farbpigmente, Flammschutzmittel, Hydrophobierungsmittel und dergleichen, enthalten.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Imprägniermasse ein Bindemittel, vorzugsweise eine wässrige Dispersion auf Basis eines Acrylsäureesters, besonders bevorzugt eine wässri- ge Dispersion eines Polyacrylsäurebutylesters umfasst. Für einige Anwendungen kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Imprägniermasse ein Bindemittel auf Polyurethanbasis umfasst.

Für gewisse Anwendungen kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Imprägniermasse ein Bindemittel auf Wachsbasis umfasst.

Für bestimmte Anwendungen kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Imprägniermasse ein Bindemittel auf Bitumenbasis umfasst.

Durch das Imprägnieren wird das Raumgewicht des imprägnierten Schaumstoffs nach seiner Trocknung im Vergleich zu einem nicht imprägnierten Schaumstoff erhöht.

Üblicherweise wird der Schaumstoff mit einer Imprägniermasse getränkt, indem der Schaumstoff in die Imprägniermasse eingetaucht wird, so dass die Imprägniermasse, bevorzugt mit Hilfe von Tauch- oder Quetschwalzen, in die Poren des Schaumstoffs eindringt und diesen vollständig durchdringt. Die Imprägniermasse füllt also die Poren des Schaumstoffs aus. Vorzugsweise wird hierzu ein offenporiger Schaumstoff verwendet. Nach dem Imprägnieren wird der Schaumstoff mittels mindestens einer Walze, insbesondere mit einem Walzenpaar, gewalzt. Mittels der wenigstens einen Walze wird ein Teil der Imprägniermasse aus dem Schaumstoffkörper bis zum gewünschten Imprägnierungsgrad aus- bzw. abgequetscht. Durch Variation des Walzendruckes kann der Imprägnierungsgrad, das heißt die Menge der vom Schaumstoff aufgenommenen wenigstens einen Substanz, variiert werden. Anschließend wird der Schaumstoff getrocknet und geschnitten.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff zusätzlich zur Imprägnierung oder an Stelle der Imprägnierung mit der wenigstens einen Substanz ein- oder mehrseitig beschichtet ist.

Ist eine hohe Konzentration der wenigstens einen Substanz im Schaumstoff erwünscht, kann es vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff zusätzlich zur Imprägnierung bzw. bei Schaumstoffen mit überwiegend geschlossenzelliger Struktur an Stelle der Imprägnierung mit der wenigstens einen Substanz ein- oder mehrseitig beschichtet ist. Durch die Imprägnierung und/oder Beschichtung ist es möglich, große Mengen der wenigstens einen Substanz in und/oder auf den Schaumstoff zu bringen.

Es ist auch möglich, den Schaumstoff unter Druck bzw. im Vakuum oder mit Hilfe einer Sprüheinrichtung zu imprägnieren bzw. zu beschichten.

Die Konzentration der wenigstens einen Substanz im Schaumstoff kann auch durch die Konzentration der wenigstens einen Substanz in der Imprägniermasse beeinflusst werden.

Durch Kombination der vorgenannten Parameter "Konzentration der wenigstens einen Substanz in der Imprägniermasse", "Walzenspalt beim Abquetschen" und gegebenenfalls "zusätzliche Beschichtung" kann das Verhältnis Schaumstoff, Bindemittel, weitere Füllstoffe und/oder Hilfsstoffe zu der wenigstens einen Substanz eingestellt werden.

Ein erfindungsgemäß imprägnierter Schaumstoff ist vorteilhaft auch als plattenartige Dämmung, vorzugsweise als Rollladenkastendämmung, einsetzbar. Es kann vorteilhaft sein, wenn ein erfindungsgemäß imprägnierter Schaumstoff eine Selbstklebeschicht aufweist. Es kann vorteilhaft sein, wenn ein erfindungsgemäß imprägnierter Schaumstoff eine Schwerschichtfolie aufweist. Es kann vorteilhaft sein, wenn ein erfindungsgemäß imprägnierter Schaumstoff eine zusätzliche Beschichtung beispielsweise in Form einer Aluminium- und/oder einer Polyurethanfolie aufweist. Hierdurch kann eine Verbesserung der schall- und/oder wärmetechnischen Isolierung von Rolllädenkästen erreicht werden.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff derart mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Schaumstoff umfassenden Fugendichtungsbandes in einem unkomprimierten Zustand < 0,040 W/mK, vorzugsweise < 0,039 W/mK, besonders bevorzugt < 0,038 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,037 W/mK, noch bevorzugter < 0,0366 W/mK beträgt. Die Wärmeleitfähigkeit - ausgedrückt durch die Wärmeleitzahl (λ) in Watt pro Meter mal Kelvin (W/mK) beschreibt das Vermögen eines Materials, thermische Energie mittels Wärmeleitung zu transportieren. Die Wärmeleitfähigkeit wird gemäß DIN EN 12667 bei einer Mitteltemperatur von 10 °C bestimmt.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff derart mit der Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Schaumstoff umfassenden Fugendichtungsbandes in einem komprimierten Zustand < 0,04 W/mK, vorzugsweise < 0,039 W/mK, besonders bevorzugt < 0,038 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,037 W/mK, noch bevorzugter < 0,0366 W/mK beträgt.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff derart mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist, dass die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Schaumstoff umfassende Fugendichtungsbandes in einem komprimierten Zustand geringer ist als in einem unkomprimierten Zustand.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff derart mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist, dass die Differenz zwischen der Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Schaumstoff umfassenden Fugendichtungsbandes in einem unkomprimierten Zustand und in einem um 36%, vorzugsweise um 50 %, besonders bevorzugt um >50% der ursprünglichen Höhe komprimierten Zustand > 0,0005 W/mK, vorzugsweise > 0,0008 W/mK, besonders bevorzugt > 0,001 W/mK, beträgt.

Es kann vorteilhaft sein, wenn es sich bei der wenigstens einen Substanz um einen Feststoff handelt. Ein solcher lässt sich üblicherweise gut handhaben und ist in der Anwendung selbst im Wesentlichen nicht komprimierbar.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die wenigstens eine Substanz eine Wärmeleitfähigkeit von < 0,04 W/mK, vorzugsweise < 0,035 W/mK, besonders bevorzugt < 0,035 W/mK, ganz besonders bevorzugt < 0,030 W/mK, noch bevorzugter < 0,025 W/mK, noch bevorzugter 0,020 W/mK, noch bevorzugter < 0,019 W/mK, noch bevorzugter < 0,018 W/mK, noch bevorzugter < 0,017 W/mK, noch bevorzugter < 0,016 W/mK, noch bevorzugter < 0,015 W/mK aufweist.

Diese außerordentlich geringe Wärmeleitfähigkeit bewirkt eine hohe Temperaturstabilität der Substanz, somit des Schaumstoffs sowie eines diesen Schaumstoff umfassenden Fugendichtungsbandes.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Substanz derart stabil ausgebildet ist, dass diese bei einem Komprimieren des Schaumstoffs oder des Schaumstoffs umfassenden Fugendichtungsbandes nicht komprimiert wird.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die mittlere Partikelgröße d 50 der Substanz weniger als 500 μηι, vorzugsweise weniger als 100 μηι, besonders bevorzugt zwischen 5 und 20 μηι, ganz besonders bevorzugt weniger als 10 μηι, noch bevorzugter weniger als 5 μηι, beträgt.

Methoden zur Bestimmung der mittleren Partikelgröße d 50 sind dem Fachmann bekannt. Die mittlere Partikelgröße kann durch Erstellung einer Partikelgrößenverteilung ermittelt werden. Die Messung kann hierbei mittels Lichtstreuung, insbesondere mittels Laserdif- fraktometrie oder Photonenkorrelationsspektroskopie, erfolgen.

Es kann vorteilhaft sein, wenn es sich bei der Substanz um ein Aerogel handelt.

Aerogele sind hochporöse Festkörper, bei denen der überwiegende Teil des Volumens aus Poren besteht.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aerogele auf Silikat-Basis basieren. Es kann für einige Einsatzfälle aber auch vorteilhaft sein, wenn die Aerogele auf Kunststoff-Basis. Für gewisse Einsatzfälle kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn die Aerogele auf Kohlenstoff- Basis basieren.

Die Poren der Aerogele weisen einen Durchmesser auf, der im Nanometer-Bereich liegt. Infolge des großen Porenvolumens eignen sich die Aerogele erfindungsgemäß zur Herabsetzung der Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs bzw. des den Schaumstoff aufweisenden Fugendichtungsbandes bei geringer Dichte.

Die Aerogele liegen als Partikel vor und können erfindungsgemäß in einer Imprägniermasse dispergiert werden.

Aerogele, vorzugsweise Silicat-Aerogele, sind vorteilhaft chemisch inert.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aerogele anorganisch sind. Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn die Aerogele anorganisch-organisch sind. Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn die Aerogele organisch sind.

Bevorzugt werden Aerogele, die Si-Verbindungen enthalten. Besonders bevorzugt sind Si0 2 -Aerogele, die gegebenenfalls organisch modifiziert sind.

Die Aerogel-Partikel können erfindungsgemäß in monomodaler, bimodaler oder multimodaler Verteilung eingesetzt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Aerogel-Partikel eine hydrophobe Be- schichtung, insbesondere hydrophobe Oberflächengruppen, auf.

Bevorzugt ist das Ausmaß der Hydrophobierung hinreichend hoch zu bemessen, um dauerhaft ein Eindringen von Wasser in das Innere der Aerogelpartikel zu verhindern. Gleichzeitig wird ein möglichst geringer Anteil an organischem Material der modifizierten Partikel angestrebt, um die Brennbarkeit der Partikel zu minimieren.

Für einige Anwendungen kann es vorteilhaft sein, wenn es sich bei der wenigstens einen Substanz um pyrogene Kieselsäure, vorzugsweise mit hydrophober Oberfläche, handelt. Es kann vorteilhaft sein, wenn die Substanz derart dimensioniert ist, dass diese auf den Schaumstoff und/oder vorzugsweise in die Poren des Schaumstoffs, insbesondere des Fugendichtungsbandes, bringbar ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die wenigstens eine Substanz im und auf dem Schaumstoff, insbesondere des Fugendichtungsbandes, homogen verteilt ist. Es kann für einige Anwendungsfälle aber auch vorteilhaft sein, wenn die wenigstens eine Substanz im und auf dem Schaumstoff, beispielsweise über die Breite und/oder über die Höhe des Fugendichtungsbandes, inhomogen verteilt ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Imprägniermasse die Substanz in einer Menge von 1 bis 5 Gew.-% i.Tr., vorzugsweise von 2 bis 3 Gew.-% i.Tr., jeweils bezogen auf 100 Gew.- % i.Tr. Imprägniermasse enthält.

Es hat sich auch gezeigt, dass aufgrund der Ausrüstung des Schaumstoffs mit einer die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs oder des Schaumstoff umfassenden Fugendichtungsbandes herabsetzenden Substanz, insbesondere mit einer wenigstens einer der vorgenannten Substanzen, eine erhebliche Verbesserung des Flammschutzes erreicht wird.

Es kann von Vorteil sein, wenn die eingesetzte Art und Menge der wenigstens einen Substanz derart gewählt ist, dass der Schaumstoff oder das Schaumstoff umfassende Fugendichtungsband in seinem angegebenen Anwendungsbereich wenigstens einer der gängigen Brandnormen für den Baubereich entspricht, beispielsweise DIN 4102-B1 und/oder DIN 4102-B2 und/oder DIN 4102->F30 und/oder EN13501 Klasse E bis B und/oder EN 13501 >R30 bzw. >EI30.

Bei einem Funktionserhaltungstest nach einer der vorgenannten Normen erfolgt die Be- flammung und damit Erhitzung eines Fugendichtungsbandes gemäß der so genannten Einheitstemperaturkurve (ETK). Durch die im Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Gegenstandes herabgesetzte und damit verbesserte Wärmeleitfähigkeit der Fugenabdichtung, die zu einer besseren thermischen Isolierung von Brandschutzbauteilen beiträgt, wird die Hitzeübertragung im Brandfall bzw. im Versuchsfall mit Belastungen nach der Einheitstemperaturkurve vorteilhaft reduziert.

Die gilt beispielsweise bei Anschlüssen von Brandschutztüren mit der Klassifizierung„I" nach der EN 1634.

Nach alledem führt die Ausrüstung eines Schaumstoffs, insbesondere des Schaumstoffs eines Fugendichtungsbandes, mit wenigstens einer die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs, insbesondere des Schaumstoffs eines Fugendichtungsbandes, herabsetzenden Substanz, insbesondere mit einem Aerogel, zu einer Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit, zu einer Verbesserung des Flammschutz, zu einer Verbesserung der Hydrophobierung und/oder zu einer Verbesserung Luftdichtheit des Schaumstoffs oder des den Schaumstoff enthaltenden Fugendichtungsbandes.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff offenzellig oder zumindest teilweise offen- zellig ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff, insbesondere für ein Fugendichtungsband, ein Polyurethanschaumstoff ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff rückstellfähig ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff nach einer Imprägnierung verzögert rückstellfähig ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff ein retikulierter Polyurethanschaumstoff ist. Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff, insbesondere für eine Rollladenkasten- dämmung, ein Melaminharzschaumstoff ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der WO

2012/167762 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der WO 2012/167762 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der DE 196 41 415 A1 oder der DE 200 09 674 U1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der DE 196 41 415 A1 und der DE 200 09 674 U1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Zusatz-Schaumstoffmaterial bzw. Schaumstoffstreifen eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 1 81 1 1 1 1 A2 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 1 81 1 1 1 1 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens eine der in EP 1 81 1 1 1 1 A2 genannten Seiten, insbesondere wenigstens Schmalseite, eines Fugendichtungsbandes mit der wenigstens einen Substanz beschichtet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines profilierten Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der WO 2009/13831 1 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der WO 2009/13831 1 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 1 12 292 A2 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 1 12 292 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 784 231 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 784 231 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 420 631 A2 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 420 631 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn das in der EP 1 81 1 1 1 1 A2 genannte Einlegeteil mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 354 410 A2 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 354 410 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens ein der in der EP 2 354 410 A2 genannten Schaumstoffstreifen mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 065 548 A2 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 065 548 A2 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens ein der in der EP 2 065 548 A2 genannten Schaumstoffstreifen mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der WO 94/20701 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der WO 94/20701 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens einer der in der WO 94/20701 A1 genannten Schaumstoffabschnitte bildendenden Rand-Längsbereiche mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 982 821 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 982 821 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn der in der EP 2 982 821 A1 genannte Schaumstoffkörper entsprechend ungleichmäßig mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 107 176 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 107 176 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn eine in der EP 2 107 176 A1 auf mindestens einer Seitenfläche der Dichtbandrolle vorgesehene Beschichtung mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 415 942 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 415 942 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens einer der in der EP 2 415 942 A1 genannten Schaumstoffstreifen mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens ein Schaumstoff, Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement eines Fugendichtungsbandes, wie es Gegenstand der EP 2 990 575 A1 ist, erfindungsgemäß mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Der Offenbarungsgehalt der EP 2 990 575 A1 wird durch ausdrücklichen Verweis als zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gehörig in diese aufgenommen. Es kann insbesondere von Vorteil sein, wenn wenigstens einer der in der EP 2 990 575 A1 genannten Schaumstoffstreifen mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist.

Vorzugsweise weist das Fugendichtungsband zwei Längsseiten sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die eine Fugenflanke angrenzende Ober- und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes an die gegenüberliegende Fugenflanke angrenzende Unterseite aufweist. Die Breite des Fugendichtungsbandes ist somit der Abstand zwischen zwei Längsseiten.

Der Schaumstoff eines Fugendichtungsbandes kann in mehrere Schaumstoffabschnitte oder Schaumstoffelemente unterteilt sein. Die Unterteilung kann sich beispielsweise durch wenigstens eine im Schaumstoff vorhandene Trennschicht, beispielsweise in Form einer Klebstoff- oder Membranschicht, oder durch ein unterschiedliches Höhenprofil ergeben. Es kann vorteilhaft sein, wenn ein oder mehr als ein Schaumstoffabschnitt oder Schaumstoffelement mit der wenigstens einen Substanz ausgerüstet ist. Bei mehreren Schaumstoff abschnitten oder Schaumstoffelementen kann es vorteilhaft sein, wenn wenigstens zwei Schaumstoffabschnitte oder Schaumstoffelemente mit der wenigstens einen Substanz entweder in gleicher oder in unterschiedlicher Konzentration ausgerüstet sind.

Es kann vorteilhaft sein, wenn mehrere Dichtbereiche innerhalb eines Fugendichtungsbandes vorgesehen sind. Es kann vorteilhaft sein, wenn wenigstens zwei Schaumstoffabschnitte unterschiedliche Raumgewichte aufweisen.

Es kann zweckmäßig sein, wenn der Schaumstoff bzw. wenigstens ein oder jeder Schaumstoffabschnitt ein Polyurethan-Schaumstoff, vorzugsweise ein Polyurethan- Weichschaumstoff ist. Dieser stellt sich nach einer Vorkomprimierung besonders gut innerhalb der Fuge zurück und sorgt für eine dauerhafte Abdichtung.

Es kann vorteilhaft sein, wenn der Schaumstoff bzw. wenigstens ein oder jeder Schaumstoff abschnitt oder ein oder jedes Schaumstoffelement ein oder mehrere Funktionsbereiche aufweist, vorzugsweise einen ersten nach außen schlagregendichten Bereich, einen zweiten wärmedämmenden sowie schallmindernden Bereich und einen dritten nach innen luftdichten Bereich.

Es kann vorteilhaft sein, wenn nur der wärmedämmende Bereich die wenigstens eine Substanz aufweist.

Es kann aber auch von Vorteil sein, wenn der zweite und dritte Bereich die wenigstens eine Substanz aufweist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die nach innen weisende Längsseite zusätzlich oder ausschließlich mit der wenigstens einen Substanz beschichtet ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Ober- oder/und Unterseite zusätzlich oder ausschließlich mit der wenigstens einen Substanz beschichtet ist.

Es kann zweckmäßig sein, wenn das Fugendichtungsband komprimierbar, vorzugsweise vorkomprimiert ist.

Vorteilhaft kann das Fugendichtungsband in Rollenform vorkomprimiert und verzögert rückstellfähig sein. Vorzugsweise beträgt die Dicke des Fugendichtungsbandes im nicht komprimierten Zustand zwischen 10 mm und 100 mm, vorzugsweise zwischen 18 mm bis 60 mm.

Es kann vorteilhaft sein, wenn das Fugendichtungsband zur Abdichtung von Fugen zwischen zusammengefügten Bauelementen im Hausbau, insbesondere zwischen Wandöffnungen einer Außenwand und Fenster- oder Türrahmen, vorzugsweise ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Fugenbändern oder Hinterfüllmaterialien, einsetzbar ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn das Fugendichtungsband zur Abdichtung von Fugen in einem Wärmedämmverbundsystem einsetzbar ist.

Es kann vorteilhaft sein, wenn das Fugendichtungsband zur Abdichtung von Fugen in einem an einer Vorwandmontagezarge einsetzbar ist.

Es kann von Vorteil sein, wenn das Fugendichtungsband einseitig selbstklebend ausgebildet ist. Die Seite kann vollflächig mit einer Selbstklebeschicht oder nicht vollflächig mit einer oder mehr als einer Selbstklebebahn beschichtet sein, welche vorzugsweise mit einem lösbaren Silikonpapier abgedeckt ist.

Beispiel

Es wurde die Wärmeleitfähigkeit gemäß DIN EN 12667 bei einer Mitteltemperatur von 10 °C an vier Proben, die eine Dicke von 30 mm hatten, bestimmt.

Probe 1 :

Schaumstoff (imprägniert ohne Substanz unkomprimiert): 0,0425 W/mK

Probe 2:

Schaumstoff (imprägniert ohne Substanz, um 36% komprimiert): 0,0433 W/mK

Probe 3:

Schaumstoff (imprägniert mit Aerogel, unkomprimiert): 0,0366 W/mK

Probe 4: Schaumstoff (imprägniert mit Aerogel, um 36% komprimiert): 0,0361 W/mK

Das Beispiel zeigt deutlich, dass der die wenigstens eine Substanz nicht aufweisende Schaumstoff im komprimierten Zustand eine höhere Wärmeleitfähigkeit hat als im unkomprimierten Zustand. Die im unkomprimierten Zustand des Schaumstoffs hohe Wärmeleitfähigkeit erhöht sich nachteilig im komprimierten Zustand.

Durch die Ausrüstung des Schaumstoffs mit einem die Wärmeleitfähigkeit herabsetzenden Aerogel wird eine ausreichend geringe Wärmeleitfähigkeit nicht nur im unkomprimierten, sondern auch im komprimierten Zustand erreicht, wobei die Wärmleitfähigkeit im komprimierten Zustand vorteilhaft sogar geringer ist als im unkomprimierten.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung in Zusammenhang mit deren Beschreibung, wobei nachfolgend die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert wird, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines in Rollenform vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten ersten Fugendichtungsbandes in Seitenansicht mit einem bereits abgerollten, zurückgestellten Abschnitt in perspektivischer Ansicht, wobei das Fugendichtungsband einen Schaumstoff aufweist,

Fig. 2 in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 1 gezeigten Fugendichtungsbandes, jeweils mit einer auf der Unterseite angeordneten und mit einem Abdeckpapier versehenen Selbstklebeschicht, in Form eines Abschnitts a) gemäß Stand der Technik, b) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf einer Längsseite des Schaumstoffs, c) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs, d) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Unterseite des Schaumstoffs, zwischen Schaumstoff und Selbstklebeschicht, e) mit einer Aerogel aufwei- senden Beschichtung auf einer Längsseite des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs, f) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf beiden Längsseiten des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs und g) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf beiden Längsseiten des Schaumstoffs sowie mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Unterseite des Schaumstoffs, zwischen Schaumstoff und Selbstklebeschicht, in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 1 gezeigten Fugendichtungsbandes, jeweils mit einer auf der Unterseite angeordneten und mit einem Abdeckpapier versehenen Selbstklebeschicht, in Form eines Abschnitts a) mit homogen im Schaumstoff verteiltem Aerogel, b) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf einer Längsseite des Schaumstoffs, c) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs, d) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Unterseite des

Schaumstoffs, zwischen Schaumstoff und Selbstklebeschicht, e) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf einer Längsseite des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs, f) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf beiden Längsseiten des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs und g) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf beiden Längsseiten des Schaumstoffs sowie mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite des Schaumstoffs und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Unterseite des Schaumstoffs, zwischen Schaumstoff und Selbstklebeschicht,

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines in Rollenform vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten zweiten Fugendichtungsbandes in Seitenansicht mit einem bereits abgerollten, zurückgestellten Abschnitt in perspektivischer Ansicht, wobei das Fugendichtungsband drei Schaumstoffelemente aufweist,

Fig. 5 in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 4 gezeigten Fugendichtungsbandes, in Form eines Abschnitts a) gemäß Stand der Technik, b) mit homogen in einem außenliegenden Schaumstoffelement verteiltem Aerogel, c) mit homogen in einem innenliegenden Schaumstoffelement verteiltem Aerogel, d) mit homogen in einem außen- und in einem innenliegenden Schaumstoffelement verteiltem Aerogel, e) wie a), aber mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Längsseite eines außenliegenden Schaumstoffelements, f) wie b), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Längsseite des außenliegenden Aerogel aufweisenden Schaumstoffelements, g) wie c), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf einer Längsseite des außenliegenden Schaumstoffelements, h) wie d) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Längsseite des außenliegenden Aerogel aufweisenden Schaumstoffelements, i) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, j) wie b), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, k) wie c) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, I) wie d), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, m) wie e), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, n) wie f), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, o) wie g) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente, p) wie h), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung auf der Oberseite der Schaumstoffelemente und

Fig. 6 in rein schematischer Darstellung jeweils einen Ausschnitt eines

Fugendichtungsbandes, umfassend einen Schaumstoff mit einer auf der Unterseite angeordneten und mit einem Abdeckpapier versehenen Selbstklebeschicht, nämlich a) unkomprimiert, ohne Aerogel, b) komprimiert, ohne Aerogel, c) unkomprimiert mit homogen im Schaumstoff verteiltem Aerogel und d) komprimiert mit homogen im Schaumstoff verteiltem Aerogel.

In der Zeichnung sind die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Merkmale dargestellt und erläutert. Werden in den Figuren gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese gleiche Teile.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines in Rollenform vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten ersten Fugendichtungsbandes 10 in Seitenansicht mit einem bereits abgerollten, zurückgestellten Abschnitt in perspektivischer Ansicht, wobei das Fugendichtungsband 10 einen Schaumstoff 12 aufweist. Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten 14, 16 sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke angrenzende Oberseite 18 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke angrenzende Unterseite 20 auf. Dieser allgemeine Aufbau des Fugendichtbandes 10 ist Stand der Technik.

Fig. 2 zeigt nun in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 1 gezeigten Fugendichtungsbandes, jeweils mit einer auf der Unterseite 20 angeordneten und mit einem Abdeckpapier 22 versehenen Selbstklebeschicht 24, in Form eines Ausschnitts a) gemäß Stand der Technik, und dann erfindungsgemäß b) mit einer Aerogel aufweisenden Be- Schichtung 26 auf einer Längsseite 14 des Schaumstoffs 12, c) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 12, d) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 30 auf der Unterseite 20 des Schaumstoffs 12, nämlich zwischen Schaumstoff 12 und Selbstklebeschicht 24 , e) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf einer Längsseite 14 des Schaumstoffs 12 und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 12, f) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26, 32 auf beiden Längsseiten 14, 16 des Schaumstoffs 12 und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 12 und g) mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26, 32 auf beiden Längsseiten 14, 16 des Schaumstoffs 12 sowie mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 12 und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 30 auf der Unterseite 20 des Schaumstoffs 12, nämlich zwischen Schaumstoff 12 und Selbstklebeschicht 24. Selbstverständlich ist die Selbstklebeschicht mit Abdeckfolie im Rahmen der Erfindung optional.

Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 1 gezeigten Fugendichtungsbandes, jeweils mit einer auf der Unterseite 20 angeordneten und mit einem Abdeckpapier 22 versehenen Selbstklebeschicht 24, in Form eines Ausschnitts, und zwar erfindungsgemäß a) mit homogen im Schaumstoff 120 verteiltem Aerogel, b) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf einer Längsseite 14 des Schaumstoffs 120, c) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 120, d) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 30 auf der Unterseite 20 des Schaumstoffs 120, nämlich zwischen Schaumstoff 120 und Selbstklebeschicht 24, e) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf einer Längsseite 14 des Schaumstoffs 120 und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 120, f) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26, 32 auf beiden Längsseiten 14, 16 des Schaumstoffs 120 und mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 120 und g) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26, 32 auf beiden Längsseiten 14, 16 des Schaumstoffs 120 sowie mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 des Schaumstoffs 120 und mit einer Aerogel aufweisenden Be- schichtung 30 auf der Unterseite 20 des Schaumstoffs 20, nämlich zwischen Schaumstoff 120 und Selbstklebeschicht 24. Selbstverständlich ist die Selbstklebeschicht 24 mit Abdeckfolie 22 im Rahmen der Erfindung optional.

Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines in Rollenform vorrätig gehaltenen und vorkomprimierten zweiten Fugendichtungsbandes 10 in Seitenansicht mit einem bereits abgerollten, zurückgestellten Abschnitt in perspektivischer Ansicht. Das Fugendichtungsband 10 weist zwei Längsseiten 14, 16 sowie eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die eine Fugenflanke angrenzende Oberseite 18 und eine im Einbauzustand des Fugendichtungsbandes 10 an die gegenüberliegende Fugenflanke angrenzende Unterseite 20 auf. Zwischen Oberseite 18 und Unterseite 20 sowie parallel bzw. nahezu parallel zu den Längsseiten 14, 16 verlaufen zwei Membranschichten 34 jeweils in Längsrichtung. Das Fugendichtungsband 10 umfasst drei Schaumstoffe bzw. Schaumstoffelemente 12a, 12b, 12c, wobei die zwei Membranschichten 22 jeweils zwischen zwei Schaumstoffelementen 12a, 12b und 12b, 12c angeordnet sind. Dieser allgemeine Aufbau des Fugendichtbandes 10 ist Stand der Technik.

Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung Varianten des in Fig. 4 gezeigten Fugendichtungsbandes 10, in Form eines Ausschnitts a) gemäß Stand der Technik, b) mit homogen in einem außenliegenden Schaumstoffelement 120a verteiltem Aerogel, c) mit homogen in einem innenliegenden Schaumstoffelement 120b verteiltem Aerogel, d) mit homogen in einem außen- und in einem innenliegenden Schaumstoffelement 120a, 120b verteiltem Aerogel, e) wie a), aber mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf der Längsseite 14 eines außenliegenden Schaumstoffelements 12a, f) wie b), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf der Längsseite 14 des außenliegenden Aerogel aufweisenden Schaumstoffelements 120a, g) wie c), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf einer Längsseite 14 des außenliegenden Schaumstoffelements 12a, h) wie d) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 26 auf der Längsseite 14 des außenliegenden Aerogel aufweisenden

Schaumstoffelements 120a, i) wie a), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 12a, 12b, 12c, j) wie b), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 120a, 12b, 12c, k) wie c) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 12a, 120b, 12c, I) wie d), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 120a, 120b, 12c, m) wie e), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 12a, 12b, 12c, n) wie f), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 120a, 12b, 12c, o) wie g) aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 12a, 120b, 12c, und p) wie h), aber zusätzlich mit einer Aerogel aufweisenden Beschichtung 28 auf der Oberseite 18 der Schaumstoffelemente 120a, 120b, 12c.

Fig. 6 zeigt in rein schematischer Darstellung jeweils einen Ausschnitt eines Fugendichtungsbandes, umfassend einen Schaumstoff 12 mit einer auf der Unterseite 20 angeordneten und mit einem Abdeckpapier 22 versehenen Selbstklebeschicht 24, nämlich a) unkomprimiert, ohne Aerogel, b) komprimiert, ohne Aerogel, c) unkomprimiert mit homogen im Schaumstoff 12 verteiltem Aerogel 36 und d) komprimiert mit homogen im Schaumstoff 12 verteiltem Aerogel 36.

Fig. 6 erklärt modellhaft die Wirkung eines durch Imprägnierung homogen in einem Schaumstoff 12 verteilten Aerogels 36.

Der in Fig. 6 a) gezeigte Schaumstoff 12 liegt unkomprimiert vor und weist luftgefüllte Hohlräume bzw. Poren 38 auf, die die einen Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit des Schaumstoffs 12 haben. Die luftgefüllten Hohlräume bzw. Poren 38 machen den

Schaumstoff 12 wärmeisolierend. Fig. 6 b) zeigt den Schaumstoff 12 aus Fig. 6 a) im komprimierten Zustand. Es ist deutlich zu erkennen, dass aus den zuvor noch vorhandenen Hohlräumen bzw. Poren 38 die Luft entwichen ist bzw. die Hohlräume bzw. Poren 38 verschwunden sind, wodurch sich nachteilig die Wärmeleitfähigkeit des komprimierten Schaumstoff erhöht und der Schaumstoff 12 nicht mehr wärmeisolierend ist.

Der in Fig. 6 c) gezeigte Schaumstoff 120 ist homogen mit einem Aerogel 36 imprägniert, wobei das Aerogel 36 in den luftgefüllten Hohlräumen bzw. Poren 38 des Schaumstoffs 120 angeordnet ist. Das Aerogel 36 führt bereits im unkomprimierten Zustand des Schaumstoffs 120 zu einer Verringerung der Wärmeleitfähigkeit gegenüber einem ebenfalls im unkomprimierten Zustand vorliegenden, aber nicht mit Aerogel imprägnierten Schaumstoff 12, wie er in Fig. 6a) dargestellt ist. Das Aerogel 36 bewirkt also eine Verbesserung der Wärmeisolierung des Schaumstoffs 12. Fig. 6 d) zeigt den Schaumstoff 120 aus Fig. 6 c) im komprimierten Zustand. Es ist deutlich zu erkennen, dass das Aerogel 36 nicht komprimiert wurde. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich Wärmeleitfähigkeit des Aerogel 36 aufweisenden komprimierten Schaumstoffs 120 gegenüber der Wärmeleitfähigkeit des Aerogel 36 aufweisenden unkomprimierten Schaumstoffs 120 sogar weiter verringert hat. Die Wärmeisolierung des Schaumstoffs 12 hat sich also nochmals verbessert.