BLANA, Matthias, Uwe (Broicherdorfstr. 85, Kaarst, 41564, DE)
GEBERZAHN, Rainer (Bedburdycker Straße 7, Jüchen, 41363, DE)
TÖPLER, Rudolf (Buschfeldstr. 98 - 100, Köln, 51067, DE)
BLANA, Matthias, Uwe (Broicherdorfstr. 85, Kaarst, 41564, DE)
GEBERZAHN, Rainer (Bedburdycker Straße 7, Jüchen, 41363, DE)
| Patentansprüche 1. Transportverpackung (1 ), die aus einem Faltzuschnitt (2) gebildet und die zur Aufnahme einer Mehrzahl von insbesondere Wasch- und/oder Reinigungsmittel enthaltenen Packungen vorgesehen ist, umfassend einen Rumpf (3) umfassend eine Vorderseite (4), eine Rückseite (5) und zwei sich gegenüberliegende Seitenteile (6,7) eine erste Öffnung, die durch mindestens eine am Rumpf (3) schwenkbar angeordnete Bodenlasche (4a, 5a, 6a, 7a) verschließbar ist eine zweite Öffnung (8), die durch an der Vorderseite (4) des Rumpfs (3), der Rückseite (5) des Rumpfs (3) sowie an den Seitenteilen (6,7) jeweils schwenkbar angeordnete Kopflaschen (4b, 5b, 6b, 7b) verschließbar ist dadurch gekennzeichnet, dass an den Kopflaschen (4b, 5b, 6b, 7b) ins Innere der Transportverpackung (1 ) schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) vorgesehen sind, wobei die Transportverpackung (1 ) im zusammengebauten Zustand mit abgetrennten Zusatzlaschen (4c, 5c) eine erste Füllhöhe H 1 und mit ins Innere der Transportverpackung (1 ) geschwenkten Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) eine zweite Füllhöhe H2 aufweist, wobei die erste Füllhöhe H1 größer ist als die Füllhöhe H2. 2. Transportverpackung (1 ), die aus einem Faltzuschnitt (2) gebildet und die zur Aufnahme einer Mehrzahl von insbesondere Wasch- und/oder Reinigungsmittel enthaltenen Packungen vorgesehen ist, umfassend einen Rumpf (3) umfassend eine Vorderseite (4), eine Rückseite (5) und zwei sich gegenüberliegende Seitenteile (6,7) - eine erste Öffnung, die durch mindestens eine am Rumpf (3) schwenkbar angeordnete Bodenlasche (4a, 5a, 6a, 7a) verschließbar ist eine zweite Öffnung (8), die durch an der Vorderseite (4) des Rumpfs (3), der Rückseite (5) des Rumpfs (3) sowie an den Seitenteilen (6,7) jeweils schwenkbar angeordnete Kopflaschen (4b, 5b, 6b, 7b) verschließbar ist dadurch gekennzeichnet, dass an den Kopflaschen (4b, 5b, 6b, 7b) heraustrennbare Bereiche (6d,7d)vorgesehen sind wobei die Transportverpackung (1 ) im zusammengebauten Zustand mit herausgetrennten Bereichen (6d,7d) eine erste Füllhöhe H1 und mit nicht herausgetrennten Bereichen (6d,7d) eine zweite Füllhöhe H2 aufweist wobei die erste Füllhöhe H1 größer ist als die Füllhöhe H2. 3. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) und/oder die heraustrennbaren Bereiche (6d,7d) an den sich gegenüberliegenden Kopflaschen (4b, 5b) angeordnet sind. 4. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) und/oder die heraustrennbaren Bereiche (6d,7d) an den sich gegenüberliegenden Kopflaschen (6b, 7b) angeordnet sind. 5. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) mittels einer Perforation, Rill- und Schneidkombination oder Ritzung oder einer anderweitig geeigneten Schwächung der Trennlinie schwenk- und abtrennbar mit den Kopflaschen (4b, 5b, 6b, 7b) verbunden sind. 6. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk- und abtrennbaren Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) und/oder die heraustrennbaren Bereiche (6d,7d) eine Materialstärke von wenigstens einer Kopflasche, bevorzugt wenigstens die doppelte Materialstärke einer Kopflasche aufweisen. 7. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen (4c, 5c, 6c, 7c) und/oder die heraustrennbaren Bereiche (6d,7d) im geschwenkten bzw. im herausgetrennten Zustand wenigstens 50%, bevorzugt wenigsten 75% einer Kopflasche überdecken bzw. freigeben. 8. Transportverpackung (1 ), nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (1 ) aus einem Faltzuschnitt (2) gleicher Materialstärke gebildet ist. |
Die Erfindung betrifft eine Transportverpackung, die aus einem Faltzuschnitt gebildet und die zur Aufnahme einer Mehrzahl von insbesondere Wasch- und/oder Reinigungsmittel enthaltenen Produktpackungen, vorzugsweise Flaschen, vorgesehen ist, wobei an der
Faltschachtel schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen und/oder heraustrennbare Bereiche vorgesehen sind, die eine Anpassung der Füllhöhe der Faltschachtel erlauben.
Stand der Technik
Für die Verpackung von einer Vielzahl von insbesondere flüssigen, gelartigen und/oder schüttfähigen Füllgütern wie beispielsweise aus der Gruppe der Textilwaschmittel,
Geschirrspülmittel, Pharmazeutika, Körperpflegemittel, Agrarhilfs mittel, Baustoffe, Farbstoffe, Klebstoffe oder Lebensmittel, ist es heute üblich, Kunststoffpackungen bzw. -behälter, wie beispielsweise Kunststoffflaschen, zu verwenden.
Zum Transport von einer Mehrzahl derartiger Packmittel werden üblicherweise Transportbzw. Umverpackungen verwendet. Solche sowohl als Umkarton als auch als Verkaufshelfer zu verwendenden Behälter, auch häufig als Versandfaltschachtel bezeichnet, werden im Einzelhandel häufig eingesetzt. Der Vorteil besteht darin, dass die Verkaufseinheiten sowohl die Funktion einer beim Transport schützenden Umverpackung als auch später beim
Platzieren im Geschäft die Funktion einer verkaufsfördernden Darstellung der Ware erfüllen, ohne dass eine gesonderte Präsentation erforderlich wäre. Häufig besteht der Wunsch, Flaschen oder andere Produktpackungen mit unterschiedlichen Höhen in einer einheitlichen Transportverpackung konstanter Größe zu transportieren, anstatt eine Vielzahl unterschiedlich hoher Transportverpackungen vorrätig halten zu müssen. Als Beispiel sei das nachträgliche Aufstecken einer Dosierkugel auf den Verschluss einer Waschmittel enthaltenen Flasche angeführt oder das Versenden von Packungen mit gleichen Grundmaßen (Länge und Breite) jedoch unterschiedlicher Höhen. Füll- und Polsterstoffe werden verwendet, um in der Transportverpackung befindliche Produkte zu fixieren und so vor mechanischen Beschädigungen zu schützen; z. B. wenn die Größe der
Transportverpackung oder des Produktes eine sichere gegenseitige Fixierung nicht zulässt und der Inhalt der Transportverpackung dadurch Stößen und oder Vibrationen ausgesetzt ist, die geeignet sind, das Produkt zu beschädigen oder zu zerstören. Die Verwendung von Füll- und Polsterstoffen innerhalb einer Transportverpackung zum eventuellen Ausgleich unterschiedlicher Packungsgrößen ist oft aufwendig in der Beschaffung und Vorratshaltung und hat zusätzlichen Material-, Arbeits- und Platzverbrauch zur Folge. Darüber hinaus erhöhen derartige zusätzliche Füll- und Polsterstoffe selbstverständlich die Komplexität der gesamten Transportverpackung und sind regelmäßig nicht geeignet, Stapelbelastungen, wie sie während des Transports auf einer geschlichteten oder kommissionierten Palette oder im Einzelpaketversand auftreten, an die mittragende Produktpackungen weiterzugeben und deswegen nicht zum Gesamtstapelstauchwiderstand der Umverpackung beitragen können..
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Transportverpackung mit einer variablen Füllhöhe für darin aufzunehmende Produktpackungen bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch eine Transportverpackung mit den Merkmalen von Anspruch 1 und durch eine Transportverpackung mit den Merkmalen von Anspruch 2 gelöst.
Die Erfindung wird an den nachfolgenden, lediglich Ausführungsbeispiele zeigenden Abbildungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit an Vorder- und Rückseite angeordneten Zusatzlaschen,
Fig. 2 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit von Vorder- und Rückseite abgetrennten Zusatzlaschen,
Fig. 3 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit an den Seitenteilen angeordneten
Zusatzlaschen,
Fig. 4 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit an den Seitenteilen nach Innen
umgeklappten Zusatzlaschen,
Fig. 5 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit aus den Kopflaschen der Seitenteilen heraustrennbaren Bereichen,
Fig. 6 Transportverpackung und Faltzuschnitt mit aus den Kopflaschen der Seitenteilen heraus getrennten Bereichen.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung. In der Fig. 1 ist der Faltzuschnitt 2 der Transportverpackung 1 sowie die aus dem Faltzuschnitt gebildete Transportverpackung 1 in aufgerichtetem Zustand abgebildet. Die Transportverpackung 1 weist eine rechteckige Grundform mit einem Rumpf 3 auf, der eine Vorderseite 4, eine Rückseite 5 sowie die zwei sich gegenüberliegenden Seitenteile 6,7 umfasst. Im aufgerichteten Zustand der Transportverpackung umschließt der Rumpf 3 eine Öffnung, die durch an der Vorderseite 4 des Rumpfs 3, der Rückseite 5 des Rumpfs 3 sowie an den Seitenteilen 6,7 jeweils schwenkbar angeordnete Kopflaschen 4b, 5b, 6b, 7b verschließbar ist.
Der Boden der Transportverpackung 1 ist im aufgerichteten Zustand durch die Bodenlaschen 4a, 5a, 6a, 7a verschlossen, was jedoch - auf Grund der perspektivischen Darstellung - nicht der Fig.1 entnommen werden kann.
An den Kopflaschen 4b, 5b sind ins Innere der Transportverpackung 1 schwenk- und abtrennbare Zusatzlaschen 4c, 5c vorgesehen. Diese sind mittels einer Perforation schwenk- und abtrennbar an den Kopflaschen 4b, 5b angeordnet. Die Fig. 1 zeigt die Zusatzlaschen 4c, 5c, wie sie im zusammengebauten Zustand der Transportverpackung 1 auf die nach Innen gerichtete Seite der Kopflaschen 4b, 5b geschwenkt sind und an der nach Innen gerichteten Seite der Kopflaschen 4b, 5b anliegen. Die Zusatzlaschen 4c, 5c können durch Verkleben an der nach Innen gerichteten Seite der Kopflaschen 4b, 5b fixiert sein. Die Zusatzlaschen 4c, 5c überdecken im geschwenkten und fixierten Zustand in etwa 75% der Kopflaschen 4b, 5b.
Fig. 2 zeigt die aus Fig. 1 bekannte Konfiguration der Transportverpackung 1 , jedoch mit von den Kopflaschen 4b, 5b abgetrennten Zusatzlaschen 4c, 5c.
Es ist aus der Zusammenschau der Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, dass die
Transportverpackung 1 im zusammengebauten Zustand mit abgetrennten Zusatzlaschen 4c, 5c eine erste Füllhöhe H1 und mit ins Innere der Transportverpackung 1 geschwenkten Zusatzlaschen 4c, 5c eine zweite Füllhöhe H2 aufweist, wobei die erste Füllhöhe H1 größer ist als die Füllhöhe H2. Dabei definiert die Füllhöhe H1 , H2 grundsätzlich jeweils die Höhe der innerhalb der Transportverpackung aufnehmbaren Produktpackungen. Im einzelnen unterscheiden sind damit die Füllhöhen H1 , H2 um die Materialstärke der Zusatzlaschen 4c, 5c Es ist auch denkbar, dass die Zusatzlaschen 4c, 5c so ausgebildet sind, dass sie mehrfach umklappbar sind, so dass die umgeklappten und fixierten Zusatzlaschen 4c, 5c eine
Materialstärke von wenigsten einer Kopflasche 4b, 5b, bevorzugt wenigsten die doppelte Materialstärke einer Kopflasche 4b, 5b aufweisen. D. h. bei Mehrfachfaltung der Zusatzlaschen 4c, 5c unterscheiden sich auch die Füllhöhen H1 , H2 um ein Vielfaches dieser Materialstärke.
So ist es möglich, eine Transportverpackung 1 für beispielsweise Flaschen mit einer ersten Höhe F1 und Flaschen mit einer zweiten Höhe F2 herzustellen, wobei die zweite Höhe F2 kleiner ist als die erste Höhe F1. Für den Transport einer ersten Flasche mit der größeren Höhe F1 können dann die Zusatzlaschen 4c,5c herausgetrennt werden, um so eine größere Füllhöhe H1 innerhalb der aufgestellten Transportverpackung 1 zu erreichen. Zum Transport von Flaschen geringerer Höhe F2 werden dann vorteilhaft die Zusatzlaschen 4c, 5c umgeklappt, was die Füllhöhe H2 der Transportverpackung verringert. Die Zusatzlaschen 4c, 5c sind dabei in der Art konfiguriert, dass sie im umgeklappten Zustand gerade auf den Flaschen aufliegen. Hierzu können die Zusatzlaschen 4c, 5c auch mehrfach umgeklappt sein, um die Füllhöhe H2 um ein Vielfaches der Materialstärke der Kopflaschen 4b, 5b bzw.
Zusatzlaschen 4c, 5c zu reduzieren.
Prinzipiell ist es möglich Flaschen bzw. allgemein Produktpackungen mit gleichen oder unterschiedlichen Höhen in der Transportverpackung 1 vorzusehen. Die Zusatzlaschen sind dann entsprechend der Anordnung der Flaschen bzw. Produktpackungen in der
Transportverpackung an den Kopflaschen zu positionieren und/oder mit Perforationen zu versehen.
Es ist selbstverständlich auch möglich, die schwenk- und abtrennbaren Zusatzlaschen an den Kopflaschen 6b, 7b der Seitenteile 6,7 anzuordnen. Dies ist exemplarisch in den Fig. 3 und 4 gezeigt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, sind anstelle von Zusatzlaschen heraustrennbare Bereiche vorgesehen, wobei die Transportverpackung 1 im
zusammengebauten Zustand mit herausgetrennten Bereichen 6d,7d eine erste Füllhöhe H1 und mit nicht herausgetrennten Bereichen 6d,7d eine zweite Füllhöhe H2 aufweist, wobei die erste Füllhöhe H1 größer ist als die Füllhöhe H2. Dies ist beispielhaft in den Fig. 5-6 abgebildet.
Fig. 5 zeigt die heraustrennbaren Bereiche 6d,7d, die in den Kopflaschen 6b, 7b der
Seitenteile 6,7 angeordnet sind. Die heraustrennbaren Bereiche 6d,7d sind durch eine Perforation definiert. Im gezeigten Beispiel sind sie halbkreisförmig ausgebildet.
Fig. 6 zeigt die heraustrennbaren Bereiche 6d,7d im herausgetrennten Zustand. Man erkennt durch die Zusammenschau von Fig. 5 und Fig. 6, dass im zusammengebauten Zustand der Transportverpackung 1 mit herausgetrennten Bereichen 6d,7d eine erste Füllhöhe H1 und mit nicht herausgetrennten Bereichen 6d,7d eine zweite Füllhöhe H2 ausbildbar ist, wobei die erste Füllhöhe H1 größer ist als die Füllhöhe H2.
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