| WO/2006/058864 | EASY OPENING OF FILM WRAPPER |
| JP3957235 | PACKING BAG AND POUR-OUT JIG |
| JP08133308 | CONTAINER FOR LIQUID |
MAG, Stefan (280 North Oak Street, Massapequa, New York, 11758, US)
RAO, Matthew (430 Queens Avenue, Massapequa, New York, 11758, US)
MAG, Stefan (280 North Oak Street, Massapequa, New York, 11758, US)
| Patentansprüche 1. Lebensmittelverbackungsbehälter, insbesondere für rieselfähige oder flüssige bis pastöse Lebensmittel wie Milchprodukte, vorzugsweise für Joghurt, Sahne oder Rahmprodukte, umfassend einen flächigen Boden und eine tubenförmige Umfangswand (2), die sich vom Boden (4) in eine Hochrichtung (H) bis zu einem Verschlussabschnitt (9) erstreckt, an dem zwei parallele Umfangswandabschnitte (10, 11), vorzugsweise durch Siegeln, aneinander festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) von einem von der Umfangswand (2) separaten Bauteil (3) gebildet ist, an welchem die Umfangswand (2), vorzugsweise durch Siegeln, festgelegt ist, und dass mit Abstand zu dem Bauteil (3) eine Aufreißhilfe zum erleichterten Aufreißen der Umfangswand (2) zur Freigabe eines Öffnungsquerschnitts vorgesehen ist. 2. Lebensmittelverpackungsbehälter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussabschnitt (9) manuell durch Aufreißen der Umfangswand (2), vorzugsweise in einer senkrecht zur Hochrichtung (H) verlaufenden Reißrichtung, von dem Lebensmittelverpackungsbehälter (1) abtrennbar ist. 3. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswand (2) eine einzige sich in Richtung der Hocherstre- ckung des Lebensmittelverpackungsbehälters (1) erstreckende, insbesondere als Überlappungsverbindungsnaht aufweist, entlang derer sich die von einer einzigen Folie gebildete Umfangswand (2) in Umfangsrich- tung überlappt und mit sich selbst, vorzugsweise durch Siegeln, verbunden ist. 4. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das den Boden (4) bildende Bauteil als Formteil, vorzugsweise aus Kunststoff, wie Polypropylen, oder mit einer Kunststoffschicht, ausgebildet ist. 5. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das den Boden (4) bildende Bauteil (3) wannenförmig ausgebildet ist und eine Bodenfläche sowie einen sich, vorzugsweise vom Verschlussabschnitt (9) weg erstreckenden Kragen (6) umfasst, an welchem die Umfangswand (2) festegelegt ist. 6. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lebensmittelverpackungsbehälter (1) zumindest abschnittsweise, im und/oder oberhalb des Verschlussabschnittes (9) eine Aufhänge- öffnung (18) zur hängenden Lagerung und/oder zum hängenden Transport und/oder zur hängenden Präsentation umfasst. 7. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufreißhilfe (17) als, vorzugsweise seitliche, Anreißhilfe und/oder als, insbesondere geritzte oder perforierte, Schwächungslinie und/oder als Schnittfolgen oder eine Vielzahl von Einzelschnitten in paralleler Anordnung sind, und die Schnittrichtung der Einzelschnitte oder Schnittfolgen in einer vorgesehenen, vorzugsweise senkrecht zur Hochrichtung (H) verlaufenden, Reißrichtung verlaufen. 8. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswand (2) vollständig aus einem einzigen siegelfähigen Material, vorzugsweise Polypropylen, besteht oder von einem Laminat, umfassend eine innere, vorzugsweise siegelfähig Schicht, insbesondere aus Polyethylen oder Polypropylen, und mindestens eine weitere Schicht, vorzugsweise eine Papierschicht oder eine Polyesterschicht o- der eine Polypropylenschicht, gebildet ist. 9. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) eine kreisrunde, ovale, oder vieleckige Umfangskon- tur aufweist und/oder die Querschnittskontur des von der Umfangswand (2) umschlossenen Füllraums unmittelbar unterhalb des Verschlussabschnitts (9) zumindest näherungsweise linienförmig ist. 10. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswand (2) derart dimensioniert ist, dass die Öffnungsquerschnittfläche des Lebensmittelverpackungsbehälters (1) nach dem Aufreißen gleich groß oder größer ist als die Fläche des Bodens. 11. Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) und/oder die Umfangswand (2) aus Papier, insbesondere mit einem Flächengewicht aus einem Bereich zwischen etwa 90 und 250g/m2, weiter bevorzugt zwischen 90 und 200g/m2, noch weiter bevorzugt zwischen 150 und 200g/m2 gebildet ist, oder eine derartige Schicht aus Papier umfasst, die ein- oder beidseitig beschichtet ist, insbesondere mit einer Polyolefenschicht, vorzugsweise einer Polyethylen- schicht, vorzugsweise mit einer Dicke aus einem Wertebereich zwischen etwa 5 bis 25 pm, noch weiter bevorzugt zwischen etwa 10 und 15 pm. 12. Anordnung mehrer Lebensmittelverpackungsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmittelverpackungsbehälter (1) aufgehängt angeordnet sind. 14. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmittelverpackungsbehälter (1) in einer Umverpackung (22) angeordnet sind, derart, dass jeweils zwei quer zu deren Hoch- erstreckung nebeneinander angeordnete Lebensmittelverpackungsbehälter (1) raumsparend um 180° zueinander verdreht angeordnet sind. 15. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmittelverpackungsbehälter (1) in einem Träger (25) angeordnet sind, wobei jedem Lebensmittelverpackungsbehälter (1) eine Aufnahmetasche zugeordnet ist, in der der jeweilige Lebensmittelverpackungsbehälter (1) von oben eingesteckt ist und sich mit seiner Um- fangswand (2) an der Aufnahmetasche in axialer Richtung abstützt. |
Die Erfindung betrifft einen Lebensmittelverpackungsbehälter, insbesondere für rieselfähige oder flüssige bis pastöse Lebensmittel wie Milchprodukte, vorzugsweise für Joghurt, Sahne oder Rahmprodukte, umfassend einen flächigen, d.h. eine Flächenerstreckung aufweisenden Boden und eine tubenförmige Um- fangswand, die sich vom Boden in einer Hochrichtung bis zu einem Verschlussabschnitt erstreckt, an den zwei parallele Umfangswandabschnitte, vor- zugsweise durch Siegeln aneinander festgelegt sind. Ferner betrifft die Erfindung eine Anordnung mehrerer derartiger Lebensmittelverpackungsbehälter.
Bekannt sind als Spritzgussteil oder meist als Tiefziehteil hergestellte Joghurtbecher, umfassend einen becherförmigen Grundkörper aus Kunststoff, der mit einer parallel zu einem einstückig mit der Umfangswand ausgebildeten Boden verlaufenden Deckelfolie, beispielsweise aus Aluminium und/oder Kunststoff durch Siegeln verschlossen ist. Die bekannten Joghurtbecher weisen eine im Wesentlichen zylindrische oder leicht konische Umfangskontur auf. Vorgeschriebene Joghurtverpackungsbehältnisse haben diverse Nachteile. Ein Hauptproblem der bekannten Joghurtbecher ist, dass diese aufgrund ihrer einheitlichen Formgebung für den Konsumenten keinen großen Wiedererken- nungswert haben. Ferner ist die zylindrische bis konische Umfangswandkontu- rierung nicht optimal zur Wiedergabe von Informationen geeignet. Darüber hinaus sind die Vielzahl von unterschiedlichen zum Einsatz kommenden Materia- lien von Nachteil - zum einen hinsichtlich des aufwendigen benötigten Maschinenparks und darüber hinaus aus Umweltgesichtspunkten. Ein weiterer wesentlicher Nachteil bekannter Joghurtverpackungen besteht in der Unmöglichkeit aufgeräumte Verkaufsregale aufrecht zu erhalten, d. h. während der Öffnungszeit eines Ladengeschäftes ständig für eine exakte Ausrichtung, lückenlose An- Ordnung und Sortierung sämtlicher Verpackungsbehälter im Präsentationsregal zu sorgen. Dies führt zum einen dazu, dass die Regaloptik für den Kunden nicht ansprechend ist und zudem hat der Kunde Schwierigkeiten das gewünschte
BESTÄTIGUNGSKOPIE Produkt zu finden. Ferner von Nachteil ist der vergleichsweise große Raumbedarf während des Transportes.
Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde einen alternativen Lebensmittelverpackungsbehälter anzugeben, der sich einerseits durch eine auffällige Formgebung und hohen Wie- dererkennungswert auszeichnet, und die sich bevorzugt zur gut lesbaren Anbringung von Informationen eignet. Bevorzugt soll der Raumbedarf einer Vielzahl derartiger Lebensmittelverpackungsbehälter während des Transportes mi- nimiert sein. Noch weiter bevorzugt soll sich der Lebensmittelverpackungsbehälter komfortabel sortieren und ausrichten lassen. Bevorzugt soll der Lebensmittelverpackungsbehälter mindestens einen, vorzugsweise mehrere der vorgenannten Nachteile beseitigen. Ferner besteht die Aufgabe darin, eine Anordnung mit wie zuvor beschrieben verbesserten Lebensmittelverpackungsbehältern anzugeben.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Lebensmittelverpackungsbehälter dadurch gelöst, dass der Boden von einem von der Umfangswand sepa- raten Bauteil gebildet ist, an welchem die mehr- oder bevorzugt einteilige Umfangswand, vorzugsweise durch Siegeln, festgelegt ist, und dass mit Abstand zu dem den Boden bildenden Bauteil eine Aufreißhilfe zum erleichterten Aufreißen der Umfangswand mit dem Ziel der Freigabe eines Öffnungsquerschnittes vorgesehen ist.
Hinsichtlich der Anordnung wird die Aufgabe durch die Anordnung mehrerer wie zuvor beschrieben ausgebildeter Lebensmittelverpackungsbehälter gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zu- mindest zwei von in der Beschreibung, den Ansprüchen/ und Figuren angegebenen Merkmalen. Zur Vermeidung von Wiederholungen sollen vorrichtungsgemäß offenbarte Merkmale auch als verfahrensgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein. Ebenso sollen verfahrungsgemäß offenbarte Merkmale als vorrichtungsgemäß offenbart gelten und beanspruchbar sein.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, abgesehen von einem bei dem Le- bensmittelverpackungsbehälter bodenseitig nicht vorgesehenen Auslass, tuben- förmigen Lebensmittelverpackungsbehälter vorzusehen, der eine flächige, beispielsweise rund, oval oder mehreckige konturierten Boden aufweist, ausgehend von dem sich eine mehr- oder bevorzugt einteilige Umfangswand in eine Hochrichtung des Lebensmittelverpackungsbehälters erstreckt, wobei zwei, vorzugsweise gleich große, parallele Umfangswandabschnitte am Verschlussabschnitt aneinander festgelegt sind. Besonders bevorzugt ist das obere Ende der Umfangswand vollständig auf die ausschließlich zwei Umfangswandabschnitte aufgeteilt, d.h. bevorzugt existieren im Verschlussabschnitt keine weiteren Umfangswandabschnitte. Dabei ist es erfindungswesentlich, dass der Bo- den von einem von der Umfangswand separaten Bauteil, insbesondere einem Formteil gebildet ist, an welchem die Umfangswand, insbesondere durch Siegeln, vorzugsweise Heißsiegeln, bevorzugt seitlich, festgelegt ist. Der Boden verschließt dabei den Füllraum nach unten, welcher nach oben hin von dem Verschlussabschnitt begrenzt ist. Umfänglich wird der Füllraum von der tuben- förmigen Umfangswand begrenzt, welche dadurch charakterisiert ist, dass diese in einem unteren Bereich einen im Wesentlichen der Querschnittsfläche des Bodens entsprechende Querschnittsfläche des Füllraums begrenzt, wobei sich die Querschnittsfläche in Hochrichtung bis zu einer zumindest näherungsweise linienförmigen bzw. schmalen, d.h. streifenförmigen Flächenerstreckung unmit- telbar unterhalb des Verschlussabschnittes verringert. Bevorzugt ist die Umfangswand im Bereich des Verschlussabschnittes mit sich selber gesiegelt. Alternativ kann ein Klebermaterial zum Einsatz kommen. Ein weiteres wesentliches Kriterium des nach dem Konzept der Erfindung ausgebildeten Lebensmittelverpackungsbehälters besteht darin, dass dieser, vorzugsweise unterhalb des Verschlussabschnittes, insbesondere quer zur Längserstreckung bzw. quer zur Hochrichtung, aufreißbar ist. Hierzu ist mindestens eine das Aufreißen erleichternde Aufreißhilfe vorgesehen. Durch Aufreißen der Umfangswand, insbesondere durch Abreißen des Verschlussabschnittes, wird ein vergleichsweise großer Öffnungsquerschnitt bereit gestellt, der wie später noch erläutert werden wird, bevorzugt zumindest näherungsweise der Querschnittsfläche des Boden entspricht oder größer ist als dieser um das im Lebensmittelverpackungsbehälter befindliche Lebensmittelprodukt komfortabel ausgießen oder bevorzugt mit- tels eines Löffels direkt konsumieren zu können. Im Gegensatz zu den Eingangs beschriebenen bekannten Joghurtbechern, wird keine separate, parallel zum Boden aufgerichtete Verschluss- bzw. Deckelfolie benötigt. Der Verschluss ist im Wesentlichen gebildet von der Umfangswand, die sich ausgehend vom Bodenabschnitt in Hochrichtung zunehmend parallelisiert, bis das im Ver- Schlussabschnitt zwei einander durch Verkleben oder bevorzugt durch unmittelbar miteinander Versiegeln zwei parallele Umfangsabschnitte, den Verschlussabschnitt bildend miteinander verbunden sind.
Der nach dem Konzept der Erfindung ausgebildete Lebensmittelverpackungs- behälter weist gegenüber bekannten Verpackungsbehältern und auch gegenüber bekannten Standbeuteln, die wiederum nicht mittels eines Löffels konsumierbar sind, erhebliche Vorteile auf, so z.B. durch die auffällige, insbesondere für Milchprodukte unübliche Formgebung. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass der Lebensmittelverpackungsbehälter eine abgeflachte Vorderseite und eine abgeflachte Rückseite aufweist, um auf der Vorderseite unterscheidungskräftig Marken und/oder Verfallsdaten und/oder Geschmacksrichtungen, etc. angeben zu können. Bevorzugt sind auf der Rückseite Inhaltsstoffe, Nährwertinformationen sowie sonstige Informationen zum Produkt angegeben. Von Vorteil ist zudem die erhöhte Stabilität aufgrund der im Vergleich zu Standbeuteln von der Umfangswand separaten, vorzugsweise versteiften, Ausbildung des Bodens. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht in der raumsparenden Ausführung, insbesondere wenn mehrere Lebensmittelverpackungsbehälter als Anordnung von Lebensmittelverpackungsbehältern, insbesondere in einer Umver- packung angeordnet werden, wobei bevorzugt, wie später noch erläutert wer- den wird, jeweils zwei quer zur Längserstreckung des Lebensmittelverpackungsbehälters nebeneinander angeordnete Lebensmittelverpackungsbehälter um 180° zueinander verdreht angeordnet sind. Insbesondere dann, wenn der nach dem Konzept der Erfindung ausgebildete Lebensmittelverpackungsbehäl- ter aus nur einem einzigen Material, insbesondere Polypropylen ausgebildet wird reduzieren geringe Kosten für den Maschinenpark - auch werden Umweltschutzgesichtspunkte optimal berücksichtigt. Durch die erfindungsgemäße Formgebung wird ein stabliier, einfach siegelbarer und leicht offenbarer Behäl- ter geschaffen, der nach dem Öffnen wie zuvor bereits erläutert beispielsweise mittels eines Löffels zugänglich ist. Nach dem Entleeren des erfindungsgemäßen Lebensmittelverpackungsbehälters kann der auf ein Minimalmaß zerknüllt oder gefaltet werden. Die Umfangswand kann auch von einem Laminat, umfassend eine siegelfähige innere Schicht und mindestens einer weiteren, inneren oder externen Schicht, insbesondere einer Papierschicht, ausgebildet sein. Bevorzugt handelt es sich dabei um Papier mit einem Flächengewicht aus einem Bereich zwischen etwa 90 und 250g/m 2 , noch weiter bevorzugt aus einem Bereich zwischen etwa 90 und 200g/m 2 , noch weiter bevorzugt aus einem Bereich zwischen etwa 150 und 200g/m 2 . Wie später noch erläutert werden wird ist es besonders bevorzugt, wenn die Umfangswand von einem eine Papierschicht aufweisenden Laminat gebildet ist, wobei das Lamint neben der Papierschicht bevorzugt mindestens eine Siegelschicht, vorzugsweise aus Polyethylen, aufweist. Es ist auch ein Sandwichverbund realisierbar, bei welchem die Papierschicht von zwei Schichten, vorzugsweise zwei Siegelschichten, umrahmt bzw. zwischen diesen aufgenommen ist. Bevorzugt ist die Dickenerstreckung der mindestens einen Siegelschicht aus einem Wertebereich zwischen etwa 5 und 25 pm, besonders bevorzugt zwischen etwa 10 und 15 pm gewählt.
Wie Eingangs bereits angedeutet, ist eine Ausführungsform besonders bevorzugt, bei der der Verschlussabschnitt durch Aufreißen der Umfangswand manuell von dem Rest bzw. der verbleibenden Umfangswand vollständig abtrennbar ist, wobei alternativ eine Ausführungsform realisierbar ist, bei der der Ver- Schlussabschnitt zumindest abschnittsweise mit der restlichen Umfangswand auch nach dem Aufreißen verbunden bleibt. Besonders bevorzugt ist jedoch die Realisierung einer vollständigen Abreißbarkeit, weil in diesem Fall optimal nach Aufreißen der Umfangswand ein Öffnungsquerschnitt realisierbar ist, dessen Umfangskontur zumindest näherungsweise der Umfangskontur des Bodens entspricht bzw. der eine maximierte Flächenerstreckung aufweist, um somit einen optimalen Zugang zum abgefüllten Lebensmittelprodukt zu erhalten. Besonders zweckmäßig ist eine Weiterbildung der Erfindung, nach der die Umfangswand von einer einzigen Folie gebildet ist, die an einer einzigen Überlap- pungsverbindungsnaht mit sich selbst, vorzugsweise durch Siegeln, insbesondere Heißsiegeln verbunden ist. Bevorzugt befindet sich die Überlappungsver- bindungsnaht mittig in Bezug auf die vorzugsweise quer zur Hochrichtung des Lebensmittelverpackungsbehälters verlaufende Längserstreckung des Verschlussabschnittes. Selbstverständlich ist es alternativ möglich, anstelle der Überlappungsnaht eine Verbindungsnaht vorzusehen, die nach Außen oder Innen orientiert ist und an welcher die Längsseitenabschnitte der Umfangswand einander anliegen. Um eine optimierte Siegelung zu erreichen kann die Verbin- dungsnaht (Hochnaht) auch durch A/B Siegeln, also als A/B-Siegelschicht ausgebildet werden. Auch ist eine alternative Ausführungsform realisierbar, bei der die Umfangswand von mehreren Folien gebildet ist, die über mindestens zwei Verbindungsnähte miteinander verbunden sind, welche beispielsweise die Seiten des Lebensmittelverpackungsbehälters begrenzen. Zudem ist es möglich, die eine Überlappungsverbindungsnaht mit zwei seitlichen Scheinnähten zwecks Formgebung zu kombinieren, wobei es bevorzugt ist auf derartige, in Längsrichtung verlaufenden Scheinnähte zu verzichten, um den Lebensmittelverpackungsbehälter einen uneingeschränkten optischen Tubeneindruck zu geben.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsvariante, bei der das den Boden bildende Bauteil als vergleichsweise steifes bzw. im Vergleich zur Umfangswand steiferes bzw. starreres Formteil ausgebildet ist, welches beispielsweise vollständig aus Kunststoff, insbesondere aus Konststoffspritzgußteilen oder Kunst- stofftiefziehteilen ausgebildet ist. Alternativ umfasst das Bauteil mindestens eine Kunststoffschicht, welche mit mindestens einer weiteren Schicht, beispielsweise einer Papierschicht oder einer weiteren Kunststoffschicht kombiniert ist. Im Falle der vollständigen Ausbildung des den Boden bildenden Bauteils aus Kunst- stoff ist es bevorzugt als Material Polypropylen vorzusehen. Dabei ist es noch weiter bevorzugt, wenn gleichzeitig auch die Umfangswand aus Polypropylen besteht, sodass ein vollständig aus Propylen ausgebildeter Lebensmittelverpackungsbehälter erhalten wird. Alternativ kann das Bauteil auch aus Papier oder Pappe ausgebildet sein, vorzugsweise aus einem/einer ein- oder beidseitig beschichteten Papier bzw. Pappe, wobei die mindestens eine Schicht bevorzugt siegelbar ist. Mit Vorteil handelt es sich bei der mindestens einen Schicht um eine Polyelefinschicht, insbesondere eine Polyethylenschicht. Ganz besonders bevorzugt ist die Dickenerstreckung dieser Siegelschicht, insbesondere der Po- lyolefinschicht, vorzugsweise der Polyethylenschicht, aus einem Dickenbereich zwischen etwa 5 und 25 μιτι, noch weiter bevorzugt zwischen etwa 10 und 15 pm gewählt. Es ist auch denkbar, dass der Boden (d.h. das den Boden bildende Bauteil) von einem Laminat gebildet ist, bei welchem das Papier, welches bevorzugt ein Flächengewicht aus einem Bereich zwischen etwa 90 und 250g/m 2 aufweist, sandwichartig zwischen zwei Schichten, insbesondere zwei Siegelschichten, noch weiter bevorzugt zwischen zwei Polyolefinschichten, ganz besonders bevorzugt zwischen Polyethylenschichten, aufgenommen ist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das den Boden bildende Bauteil wannen- förmig ausgebildet ist, also eine, vorzugsweise ebene, Bodenfläche aufweist und einen sich vorzugsweise vom Verschlussabschnitt wegerstreckenenden, insbesondere umfangsgeschlossenen, Kragen, an welchem die Umfangswand festgelegt ist. Wenn sich der Kragen von dem Verschlussabschnitt weg, d.h. nach unten erstreckt, kann die untere Stirnkante des Kragen eine Standfläche für den Lebensmittelverpackungsbehälter unterhalb der eigentlichen Bodenfläche bilden. Selbstverständlich ist auch eine Ausführungsform realisierbar, bei der der Kragen nach oben ragt - in diesem Fall wird der Lebensmittelverpackungsbehälter beispielsweise unmittelbar auf dem eigentlichen Boden abgestellt. Auch ist es möglich, dass sowohl ein sich nach oben als auch ein sich nach unten erstreckender Kragenabschnitt vorgesehen sind. Besonders bevorzugt ist jedoch eine Ausführungsform mit sich nach unten erstreckendem Kragen, wobei der Kragen eine konische Ausformung haben kann um eine erleich- terte exakte Positionierung an bzw. innerhalb der Umfangswand sicherzustellen.
In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass der Lebensmit- telverpackungsbehälter mit einer bevorzugt länglichen Aufhängeöffnung versehen ist, insbesondere einem sogenannten Euroslot, welcher alternativ auch in US-Norm ohne mittige nach oben orientierte Aussparung realisiert sein kann. Bevorzugt befindet sich diese, vorzugsweise schlitzförmige, Aufhängeöffnung im und/oder oberhalb des Verschlussabschnittes und ermöglicht eine Aufhän- gen des Lebensmittelverpackungsbehälters, beispielsweise zum Zwecke der Lagerung und/oder Präsentation und/oder für den hängenden Transport. Das Vorsehen einer vorgeschriebenen Aufhängeöffnung bringt wesentliche Vorteile mit sich, so können erstmals Lebensmittelverpackungsbehälter, insbesondere Joghurtbehälter hängende präsentiert werden, wodurch sich die unüberschau- bare Anzahl an verschiedenen Sorten und Produkten optimal sortieren und ideal präsentieren lässt. Unaufgeräumte Verkaufsregale gehören aufgrund der Weiterbildung der Erfindung der Vergangenheit an.
Im Hinblick auf die konkrete Ausgestaltung der Aufreißhilfe gibt es unterschied- liehe Möglichkeiten. Insbesondere dann, wenn die Umfangswand eine Papierschicht umfasst kann es ausreichend sein als Aufreißhilfe eine seitliche, insbesondere dreieckförmige, d.h. spitz zulaufende bzw. in Reißrichtung weisende Aussparung vorzusehen, die ein erleichtertes Einreißen ermöglicht. Zusätzlich kann die Aufreißhilfe die Reißrichtung, die bevorzugt, jedoch nicht zwingend quer zur Hocherstreckung des Lebensmittelverpackungsbehälters verläuft vorgeben bzw. definieren. Als Aufreißhilfe können zusätzlich oder alternativ zur Anreißhilfe eine beispielsweise geritzte oder perforierte Schwächungslinie vorgesehen werden. Zusätzlich oder alternativ kann die Aufreißhilfe wie in der EP 1 152 947 B1 beschrieben ausgebildet sein. Die EP 1 152 947 B1 soll im Hinblick auf mögliche Ausgestaltungsformen der Aufreißhilfe (geschwächte Zone) als zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Anmeldung zugehörig offenbart gelten, der Gestalt, dass mindestens ein beliebiges Merkmal der vorliegenden Anmeldung mit mindestens einem beliebigen Merkmal der vorgenannten EP 1 152 947 B1 kombinierbar und beanspruchbar sein soll. Die Aufreißhilfe wird dabei gebildet von mindestens einer geschwächten Zone die Schnittfolgen umfassen kann oder eine Vielzahl von Einzelschnitten in paralleler Anordnung, wobei die Schnittrichtung der Einzelschnitte oder Schnittfolgen in der vorgese- henen Reißrichtung, also vorzugsweise senkrecht zur Hocherstreckung des Lebensmittelverpackungsbehälter verlaufen. Vorteilhafte Weiterbildungen dieser geschwächten Zone sind insbesondere in den Ansprüchen der
EP 1 152 947 B1 beschrieben. Im Hinblick auf die Materialwahl zur Ausbildung der Umfangswand gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Im Hinblick auf eine kostengünstige Fertigung und aus Umweltgesichtspunkten ist es bevorzugt, wenn die Umfangswand vollständig aus einem einzigen siegelfähigen Material, vorzugsweise aus Polypropylen besteht. Auch ist es möglich, dass die Umfangswand aus einem Laminat umfassend mindestens eine innere Siegelschicht und mindestens eine weitere Schicht ausgebildet ist, wobei die siegelfähige Schicht bevorzugt aus Polyethylen oder Polypropylen gebildet ist. Die mindestens eine weitere Schicht kann beispielsweise eine Papierschicht und/oder eine Polyesterschicht und/oder eine Propylenschicht sein. Alternativ kann die Umfangswand, was bevorzugt ist, auch eine Papierschicht umfassen oder aus dieser bestehen, wobei die Umfangswand bevorzugt aus einem Laminat besteht, bei welchem die Papierschicht zumindest auf der nach innen gewandten Seite mit einer weiteren Schicht, insbesondere mit einer Siegelschicht, beschichtet ist. Ganz besonders bevorzugt handelt sich bei der mindestens einen weiteren Schicht um eine Po- lyolefenschicht, noch weiter bevorzugt um Polyethylen. Die Umfangswand kann also beispielsweise aus einem Zweischicht-Laminat, umfassend eine Papierschicht und eine innenliegende Polyethylenschicht gebildet sein. Ebenso ist es denkbar, ein Dreischicht-Laminat, umfassend eine mittlere Papierschicht vorzusehen, wobei die Papierschicht beispielsweise sandwichartig zwischen zwei Polyethylenschichten aufgenommen ist. Ganz besonders bevorzugt beträgt die Dicke (Stärke) der mindestens einen weiteren Schicht, vorzugsweise der Polyethylenschicht, zwischen etwa 5 und 25 um, noch weiter bevorzugt zwischen etwa 10 und 15 um. Besonders vorteilhaft ist es im Falle des Vorsehens von zwei das Papier sandwichartig aufnehmenden Siegelschichten, insbesondere Polyethylenschichten, wenn eine der Siegelschichten eine Materialstärke von etwa 15 μηι und die andere Siegelschicht eine Materialstärke von etwa 10 m aufweist. Ganz besonders bevorzugt weist in diesem Fall das Papier ein Flä- chengewicht von etwa 200g/m 2 auf.
Im Hinblick auf die Konturierung des Bodens gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ganz besonders bevorzugt ist eine kreisrunde Konturierung, wobei auch eine ovale oder vieleckige, insbesondere vier- oder sechseckige, insbesondere eine symmetrische Konturierung vorgesehen ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Querschnittskontur des von der Umfangswand umschlossenen Füllraums unmittelbar unterhalb des Verschlussabschnittes zumindest näherungsweise linien- oder zumindest streifenförmig ist. Bevorzugt ist die eigentlich vom Boden definierte, den Füllraum begrenzende Fläche zumindest näherungswei- se eben, wobei auch eine dreidimensionale z.B. konische Formgebung realisierbar ist.
Im Hinblick auf die Dimensionierung der Öffnungsquerschnittsfläche, welche freigegeben wird, dadurch, dass die Umfangswand manuell aufgerissen wird, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn die Öffnungsquerschnittsfläche gleich groß ist wie die Bodenfläche. Hierzu ist die Umfangswand bevorzugt in Form eines Zylinders ausgeformt, dessen Um- fangskontur im Bereich des Bodens der Umfangskontur des Bodens entspricht und der zur Ausbildung des Verschlussabschnittes im Bereich des Verschluss- abschnittes parallelisiert ist, sodass zwei, vorzugsweise ausschließlich zwei, flach aneinanderliegende Umfangswandabschnitte vorgesehen sind, die bevorzugt miteinander versiegelt sind. Alternativ ist die Öffnungsquerschnittsfläche größer als die Bodenfläche, was beispielsweise mit einer konisch konturierten Umfangswand realisierbar ist. Selbstverständlich ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der die Öffnungsquerschnittsfläche kleiner als die des Bodens.
Die Erfindung führt auch, wie eingangs erwähnt, auf eine Anordnung mehrerer Lebensmittelverpackungsbehälter. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung handelt es sich um eine Anordnung zur Lagerung und/oder Präsentation der Lebensmittelverpackungsbehälter, wobei die Lebensmittelverpackungsbehälter gemäß dieser Ausführungsform auf- gehängt angeordnet sind, vorzugsweise indem die Verpackungsbehälter auf eine oder mehrere Stangen aufgeschoben sind, die die fakultativ vorgesehene Aufhängeöffnung jedes Lebensmittelverpackungsbehälters durchsetzt/durchsetzen. Hierdurch können aufgeräumte und ausgerichtete Verkaufsflächen realisiert werden.
Zur Minimierung des Raumbedarfs, insbesondere beim Transport ist es bevorzugt, wenn mehrere eine Anordnung bildende Lebensmittelverpackungsbehälter innerhalb einer Umverpackung angeordnet sind und zwar derart, dass mindestens eine Reihe von nebeneinander angeordneten Lebensmittelverpa- ckungsbehältern vorgesehen ist und innerhalb der Reihe jeweils zwei nebeneinander angeordnete Lebensmittelverpackungsbehälter raumsparend um 180° zueinander verdreht angeordnet sind. Selbstverständlich können mehrere derartige Reihen übereinander oder quer zur Längserstreckung einer Reihe nebeneinander angeordnet werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorteil vorgesehen, dass die Lebensmittelverpackungsbehälter in einem, beispielsweise zum Tragen einer Sechserflaschenanordnung bekannten Träger angeordnet sind, wobei der Träger für jeden Lebensmittelverpackungsbehälter der Anordnung eine Aufnahmetasche auf- weist, in den der jeweilige Lebensmittelverpackungsbehälter von oben eingehängt ist, vorzugsweise derart, dass sich der Lebensmittelverpackungsbehälter in zwei diagonal gegenüberliegenden Eckbereichen abstützt. Aufgrund der Tubenform der Umfangswand stützt sich der Lebensmittelverpackungsbehälter in axialer Richtung an der Umfangswand der Aufnahmetasche ab und ein axiales Hindurchrutschen durch unten wird vorteilhafterweise sicher vermieden. Bevorzugt sind die Taschen im Vergleich zum bekannten Sechserflaschenträger bodenfrei. Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen. Diese zeigen in: eine Vorderansicht einer möglichen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lebensmittelverpackungsbehälters für Joghurt, die Rückseite des Lebensmittelverpackungsbehälters gemäß Fig. 1a, eine Ansicht des in den Fig. 1a und 1b gezeigten Lebensmittelverpackungsbehälters von unten unterschiedliche Gebrauchstadien eines Lebensmittelverpackungsbehälters ausgehend vom verschlossenen Lebensmittelverpackungsbehälter über mehrere Öffnungsstadien, ein Konsumstadium bis hin zu einem Entsorgungsstadium, eine Anordnung mehrerer in Reihe angeordneter Lebensmittelverpackungsbehälter in einer geöffnet dargestellten Umverpackung,
Fig. 3b die Anordnung gemäß Fig. 3a mit geschlossener Umverpackung, Fig. 4a eine in einem Träger angeordnete Anordnung von sechs
Lebensmittelverpackungsbehältern, und Fig. 4a und 4b unterschiedliche Ansichten einer Präsentationsanordnung mehrerer Lebensmittelverpackungsbehälter.
In den Figuren sind die gleichen Elemente und Elemente mit der gleichen Funk- tion mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
In den Fig. 1a - 1c ist ein Ausführungsbeispiel eines Lebensmittelverpackungsbehälters 1 gezeigt. Dieser umfasst eine Umfangswand 2, die in einem in der Zeichnungsebene unteren Bereich ein in Fig. 1c von unten gezeigtes Bauteil 3 außen umschließt, welches einen in dem gezeigten Ausführungsbeispiel kreisrund konturierten, hier ebenen, Boden 4 bildet, welcher wiederum ein Füllvolumen nach unten begrenzt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Umfangswand von außen auf einen umlaufenden, hier zylindrischen, alternativ, vorzugsweise leicht, konisch konturierten Kragen 6 gesiegelt, der sich ausge- hend vom Boden 4 nach unten erstreckt und dessen ringförmige Stirnfläche 5 eine Standfläche für den Lebensmittelverpackungsbehälter 1 bildet. Der Kragen 6 befindet sich in den Fig. 1a und 1b in etwa hinter einen gefärbten unteren Be- druckungsstreifens 7, welcher in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8 bedruckt ist. Da die Umfangswand 2 an den bei- spielsweise als Spritzgussteil oder Tiefziehteil ausgebildeten Bauteil 3 festgelegt ist, hat die Umfangswand 2 in einem Bereich radial außerhalb des Bodens 4 dessen, hier kreisförmige, Umfangskontur. Zu erkennen ist, dass sich die Umfangswand 2 ausgehend vom Boden 4 in eine Hochrichtung H (Vertikalrichtung) erstreckt und dabei eine tubenförmige Ausformung aufweist die sich dadurch aufzeichnet, dass die Umfangswand 2 in einen Verschlussabschnitt 9 mündet, in welchem zwei parallele Umfangswandabschnitte 10, 11 aneinander, vorzugsweise durch Heißsigeln, festgelegt sind. Die Querschnittsfläche des von der Umfangswand 2 begrenzten Füllraums verändert also folglich ihre Querschnittskontur ausgehend von der Querschnittsfläche des Bodens 4 bis zu einer zumindest näherungsweise linien- oder, streifenförmigen Ausformung unmittelbar unterhalb des Verschlussabschnittes 9. Hierdurch erhält der Lebensmittelverpackungsbehälter 1 zwei abgeflachte Seiten, nämlich eine bedruckte Vorderseite 12 sowie eine bedruckte Rückseite 13. Vorderseite 12 und Rückseite 13 der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einstückigen Umfangswand 2 grenzen entlang zweier gegenüberliegender gedachter Seitenlinien 14, 15 aneinander an, wobei die einander gegenüberliegenden Übergange zwischen Vorderseite 12 und Rückseite 13, da im Bereich der Seitenlinien 14, 15 keine Ver- bindungs- oder Scheinnaht vorgesehen ist, in Umfangsrichtung gerundet ausgeführt sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der Durchmesser Di des Boden etwa 62mm. Die sich parallel zu der Abmessung Di erstreckende Längenerstreckung D 2 des Verschlussabschnittes 9 beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 98mm und die Längserstreckung D 3 des gesamten Lebensmittelverpackungsbehälters 1 beträgt etwa 114mm, gemessen von einer Oberkante bis zur unteren Stirnseite 5 (Standfläche des Kragens 6).
Zu erkennen ist eine gestrichelte Linie 16 unmittelbar unterhalb des Verschlussabschnittes 9. Diese symbolisiert eine Aufreißhilfe 17, die ein manuelles erleichtertes Aufreißen der Umfangswand 2 in einem Bereich, hier unmittelbar unterhalb des Verschlussabschnittes in eine senkrecht zur Hochrichtung H verlaufende Aufreißrichtung ermöglicht. Die Aufreißhilfe 17 ist zwischen den Längsseiten durchgehend ausgebildet und ermöglicht ein vollständiges Abtrennen des Verschlussabschnittes 9.
Zu erkennen ist, dass der Verschlussabschnitt 9 farblich hervorgehoben ist, beispielsweise um eine Joghurtsorte farblich zu kennzeichnen.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich mittig innerhalb des Ver- Schlussabschnittes eine Aufhängeöffnung 18, die hier als länglicher Schlitz ausgeführt ist, alternativ jedoch als sogenannter Euroslot ausgebildet sein kann.
Die Aufreißhilfe 17 kann beispielsweise als vorzugsweise nicht durchgehend perforierte Linie, als Materialschwächungslinie, insbesondere als geritzte Linie oder als wie in der EP 1 152 947 B1 beschriebene Schwachstelle ausgeführt sein. Insbesondere dann, wenn die Umfangswand 2 eine Papierschicht umfasst kann es ausreichend sein als Aufreißhilfe eine seitliche, vorzugsweise spitz in Reißrichtung zulaufende Aussparung vorzusehen. Die Vorderseite 12 eignet sich zur Darstellung von Produktmarken und Geschmacksrichtungsangaben. Die Rückseite 13 eignet sich, wie gezeigt zur Wiedergabe eines Barcodes sowie zur Wiedergabe von Inhaltsinformationen.
In Fig. 1b ist die einzige Längsnaht 19 des Lebensmittelverpackungsbehälters 1 zu erkennen, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Überlappungsnaht ausgebildet ist und die in etwa mittig in Bezug auf die Längserstreckung des Verschlussabschnittes 9 angeordnet ist. Im Bereich der Längsnaht 19 überlap- pen sich zwei seitliche Enden des Umfangswandmaterial und sind dort miteinander verbunden, hier durch Heißsiegeln.
Fig. 2a zeigt einen Lebensmittelverpackungsbehälter 1 auf den die vorangehende Figurenbeschreibung im Wesentlichen passt. Zu erkennen ist eine als seitliche Aussparung ausgebildete Aufreißhilfe 17 zum erleichterten Ein- und Aufreißen der Umfangswand 2 in einem Bereich unterhalb des Verschlussabschnittes 9.
In Fig. 2b ist gezeigt, wie ein Lebensmittelverpackungsbehälter 1 aufgerissen werden kann. Hierzu wird der Verschlussabschnitt 9 in die eine Hand und der unterhalb des Verschlussabschnittes 9 befindliche Umfangswandbereich in eine andere Hand genommen und gegeneinander verdreht. Die Aufreißhilfe 17, die in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2b als Schwächungslinie ausgebildet ist gewährleistet dabei ein vergleichsweise sauberes Einreißen senkrecht zur Hochrichtung H des Lebensmittelverpackungsbehälters 1.
In Fig. 2c ist der Aufreißvorgang weiter fortgeschritten und in Fig. 2d beendet. Dort ist der Verschlussabschnitt 9 von der restlichen Umfangswand 2 abgetrennt. Zu erkennen ist die sich ergebende, im Wesentlichen zylindrisch, hier kreiszylindrische Konturierung der freigelegten oberen (Zugangs-) Öffnung 20. Die Umfangswand 2 lässt sich zu einem Zylinder formen. Bei einer entsprechenden Ausformung der Umfangswand 2 (nicht gezeigt) ist auch eine kegel- stumpfförmige Ausbildung des geöffneten Lebensmittelverpackungsbehälters 1 realisierbar.
In Fig. 2e ist die sich ergebende Öffnung von schräg oben gezeigt. Zu erkennen ist, dass diese ausreichend groß bemessen ist, damit das Lebensmittelprodukt mittels eines Löffels 21 konsumiert werden kann.
Fig. 2f zeigt den geleerten, auf ein kleines Wegwerfmaß verringerten Lebensmittelverpackungsbehälter 1. In den Fig. 3a und 3b ist jeweils eine Anordnung mehrerer Lebensmittelverpackungsbehälter 1 gezeigt. Wie sich aus Fig. 3a ergibt, ist eine (Karton-) Umver- packung) 22 vorgesehen, welche in einem Deckel 23 zwei Eingreiföffnungen 24 aufweist. Innerhalb der quaderförmigen Umverpackung 22 ist eine Reihe von Lebensmittelverpackungsbehältern 1 vorgesehen, wobei jeweils zwei unmittel- bar benachbarte Lebensmittelverpackungsbehälter 1 um 180° zueinander verdreht angeordnet sind, so dass die Lebensmittelverpackungsbehälter 1 im Wesentlichen keilförmig ineinandergreifen.
Fig. 3b zeigt die Anordnung 24 gemäß Fig. 3a bei geschlossener Umverpa- ckung 22. Zu erkennen ist, dass in die Anordnung 24 mittels zweier Finger eingegriffen werden kann.
Fig. 4 zeigt eine alternative Anordnung 24 von hier sechs Lebensmittelverpackungsbehältern 1 , die in einem Träger 25 gehalten sind. Der Träger 25 um- fasst eine sich in vertikaler Richtung erstreckende Trag- bzw. Griffebene 26 mit Griffschlitz 27. Jedem Lebensmittelverpackungsbehälter 1 ist eine rechteckige, hier quadratisch, konturierte, bodenlose Tasche 28 zugeordnet, in die der jeweilige Lebensverpackungsbehälter 1 von oben eingehängt ist, und zwar derart, dass sich der Lebensmittelverpackungsbehälter 1 in zwei diagonal gegenüber- liegenden Ecken jeder Tasche 28 abstützt. Die Tasche 28 ist so bemessen, dass die Taschendiagonale geringer ist als die Längserstreckung des Verschlussabschnittes 9 jedes Verpackungsbehälters 1. Fig. 4a und 4b zeigen eine weitere alternative Anordnung 24 mehrerer Lebensmittelverpackungsbehälters 1. Zu erkennen sind insgesamt sechs parallele Reihen von hintereinander aufgehängten Lebensmittelverpackungsbehältern 1. Die Lebensmittelverpackungsbehälter 1 sind auf an sich für andere Produkte bekannten Aufhängestangen 29 aufgehängt, die sich in Verkaufsregale integrieren lassen. Die Aufhängestangen 29 durchsetzen die miteinander fluchtenden Aufhängeöffnungen 18 der hintereinander angeordneten Lebensmittelverpackungsbehälter 1.
Next Patent: A FLEXIBLE GNSS RECEIVER RF FRONTEND
