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Title:
FOOD VENDING MACHINE AND IDENTIFICATION DEVICE FOR IDENTIFYING EDIBLE PRODUCTS IN A FOOD VENDING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/054931
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a food vending machine (1), in which at least one edible product (2) can be stored, cooled and/or heated. According to the invention, a transport platform (25) is arranged for transporting the edible product (2) in the food vending machine (1). The transport platform can be moved along at least one guide rail (26) in the x-direction, y-direction and/or z-direction of a Cartesian coordinate system by means of at least one lever arm (28), which can be pivoted by a drive motor (27). The invention further relates to an identification device (29) for identifying edible products (2) in a food vending machine.

Inventors:
MEIER, Thomas (Buchhalde 7, Erlinsbach, CH-5018, CH)
Application Number:
EP2010/066926
Publication Date:
May 12, 2011
Filing Date:
November 05, 2010
Export Citation:
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Assignee:
METEOR AG (Roosstrasse 23, Wollerau, CH-8832, CH)
MEIER, Thomas (Buchhalde 7, Erlinsbach, CH-5018, CH)
International Classes:
G07F9/10
Attorney, Agent or Firm:
LIEDTKE, Markus (Liedtke & Partner, Elisabethstraße 10, Erfurt, 99096, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Verpflegungsautomat (1), in welchem zumindest eine Essware (2) lagerbar, kühlbar und/oder erwärmbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass zu einem Transportieren der Essware (2) im

Verpflegungsautomat (1) eine Transportplattform (25) angeordnet ist, welche mittels zumindest eines durch einen Antriebsmotor (27) schwenkbaren

Hebelarms (28) entlang zumindest einer Führungsschiene (26) in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems bewegbar ist.

2. Verpflegungsautomat ( 1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schublade (3) zu einer Aufnahme der in einer Verpackung (4) befindlichen Essware (2) in den Verpflegungsautomat (1) und zu einer Ausgabe der Essware (2) in der Verpackung (4) aus dem

Verpflegungsautomat (1) zumindest eine hohle Spannzange (11) aufweist, welche bei einem Einlegen der verpackten Essware (2) in die Schublade (3) in ein

Senkloch (12) der Verpackung (4) einführbar ist, wobei die hohle Spannzange (11) durch einen in dieser beweglich angeordneten Spreizdorn (13) während eines Einfahrens der Schublade (3) in den Verpflegungsautomat (1) radial spreizbar ist.

3. Verpflegungsautomat ( 1 ) nach Anspruch 2,

umfassend zumindest eine Steuerschiene (15) zu einem Aussteuern des

Spreizdorns (13) in Richtung der Spannzange (11) während des Einfahrens der Schublade (3) in den Verpflegungsautomat (1), wobei die Steuerschiene (15) in Einfahrrichtung der Schublade (3) ein ansteigendes Höhenniveau (16) aufweist.

4. Verpflegungsautomat (1) nach Anspruch 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (3) mittels eines Motors (5) bewegbar ist.

5. Verpflegungsautomat (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,

umfassend einen Mechanismus zu einem Öffnen der Verpackung (4) der

Essware (2) während des Einfahrens der Schublade (3) in den

Verpflegungsautomat (1).

6. Verpflegungsautomat ( 1 ) nach Anspruch 5 ,

dadurch gekennzeichnet, dass an der Schublade (3) zumindest ein vertikal bewegliches Hebeelement (17) derart angeordnet ist, dass es während des

Einfahrens der Schublade (3) in den Verpflegungsautomat (1) auf zumindest eine Hebeschiene (21) aufgleitet, die in Einfahrrichtung der Schublade (3) ein ansteigendes Höhenniveau (22) aufweist.

7. Verpflegungsautomat (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Essware (2) auf der Transportplattform (25) in einen Ofen (24) einfahrbar ist, wobei bei im Ofen (24) platzierter Essware (2) eine Stirnwand (25.2) der Transportplattform (25) eine Einfuhröffnung des Ofens (24) verschließt.

8. Verpflegungsautomat (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

umfassend zumindest eine Identifizierungsvorrichtung (29) zu einer Identifizierung der Essware (2).

9. Verpflegungsautomat (1) nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierungsvorrichtung (29) ein Lesegerät zu einem Auslesen eines Transponders an der Essware (2) oder an deren

Verpackung (4) ist.

10. Verpflegungsautomat (1) nach Anspruch 8 oder 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierungsvorrichtung (29) eine optische Erfassungseinheit ist.

11. Verpflegungsautomat (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

umfassend eine berührungssensible Anzeigeeinheit (30).

12. Identifizierungsvorrichtung (29) zu einer Identifizierung von Esswaren (2) in einem Verpflegungsautomaten (1), wobei die Identifizierungsvorrichtung (29) eine Halterung zur Befestigung im Verpflegungsautomaten (1) aufweist oder mit einer Halterung gekoppelt ist.

13. Identifizierungsvorrichtung (29) nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung als ein Adapter ausgebildet ist, mittels welchem die Identifizierungsvorrichtung (29) in unterschiedlich ausgebildeten Verpflegungsautomaten (1) anordbar ist.

14. Identifizierungsvorrichtung (29) nach Anspruch 12 oder 13,

dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung derart ausgebildet ist, dass ein Drehen und/oder ein Schwenken und/oder ein Bewegen der Identifizierungsvorrichtung in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems im Verpflegungsautomaten (1) ermöglicht ist.

15. Identifizierungs Vorrichtung (29) nach einem der Ansprüche 12 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass die Identifizierungsvorrichtung (29) ein Lesegerät zu einem Auslesen eines Transponders an der Essware (2) oder an deren

Verpackung (4) und/oder eine optische Erfassungseinheit ist oder umfasst.

Description:
Verpflegungsautomat und Identifizierungsvorrichtung zu einer Identifizierung von

Esswaren in einem Verpflegungsautomaten

Die Erfindung betrifft einen Verpflegungsautomat nach den Merkmalen des

Oberbegriffs des Anspruchs 1 und eine Identifizierungsvorrichtung zu einer

Identifizierung von Esswaren in einem Verpflegungsautomaten nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 12.

Verpfiegungsautomaten können sowohl als Esswarenlager dienen als auch als

Esswarenverarbeiter, d.h. die Verpflegungsautomaten können, nachdem sie voll- oder halbautomatisch mit Esswaren befüllt wurden, die Esswaren erhitzen (mittels verschiedensten Verfahren wie Mikrowelle, Konvektionswärme, Kontaktwärme) und/oder abkühlen und/oder auch nur lagern und anschließend an einen

Bediener/Konsumenten ausgeben.

Verpflegungsautomaten befüllt und entlädt man mit Esswaren über eine mechanische Vorrichtung. Die Esswaren befinden sich zumeist auf einer hygienischen

Transportunterlage (meist hitzeresistenter Karton) und meist in einer hygienischen Verpackung, welche gegebenenfalls geöffnet werden muss. Auf der Transportunterlage verharrt die Essware, bis sie konsumiert wird.

Die mechanische Vorrichtung zum Be- und Entladen ist zumeist eine Art ausfahrbare Schublade, die im ausgefahrenen/ausgezogenen Zustand die verpackte Essware aufnehmen kann. Nachdem die Schublade, in der sich die Essware befindet, schliesst, wird die Essware innerhalb des Verpfiegungsautomaten über eine mechanische Verfahreinheit zu ihrem vorbestimmten Ort, zwecks Erhitzung, Kühlung und/oder Lagerung, transportiert.

Der Transport von Esswaren innerhalb von Verpfiegungsautomaten wird häufig über 3- Achsen-Steuerungen (d.h. translatorische x-, y- und z- Bewegung) mit jeweils einem Motor mit zugehöriger Schiene und Steuerung für jede einzelne der drei Achsen praktiziert. Die Esswaren werden in dieser Anordnung zuerst in x-Richtung, dann in y-Richtung und schliesslich in z- Richtung verfahren, um an ihr Ziel zu gelangen. Die Feststell- bzw. Greifvorrichtung für die Verpackung in der Schublade des

Verpflegungsautomaten ist ein gängiges Prinzip. Hier heben sich Klemmstifte, welche in der Schublade fixiert sind, in Senklöcher des ausgeformten Bodens der Verpackung der Esswaren, während die Schublade in den Verpflegungsautomaten eingezogen wird. Diese Klemmstifte fixieren die Verpackung, so dass der Schlitten des Transportsystems die Essware auf ihrer hygienischen Transportunterlage liegend herausnehmen kann. Die Hubbewegung jedes einzelnen Klemmstiftes wird über einen separaten Motor veranlasst oder alle Klemmstifte werden mit einem gemeinsamen Motor beispielsweise über ein Hebelsystem bewegt.

Aus der DE 42 37 041 A 1 ist eine Vorrichtung zum Bereithalten und Ausgeben von Gegenständen bekannt. Die Vorrichtung zum Bereithalten von Gegenständen und zum Auswählen durch und Ausgeben an einen Benutzer umfasst eine Einrichtung zum Entgegennehmen von vor der Ausgabe zu prüfenden Daten, die eine Identifikation des Benutzers zulassen, und eine Einrichtung zum Speichern von Information, welche Ware bzw. welcher Gegenstand an welchen Benutzer ausgegeben worden ist.

In der DE 43 10 103 A 1 wird ein Verkaufsautomat für Tonträger-Kassetten

beschrieben. Der Verkaufsautomat weist ein aus mehreren nebeneinander liegenden Blöcken bestehendes Magazin, einen 3D-Antrieb zur Entnahme, zum Transport und zur Ausgabe der Kassetten, ein Bedienfeld zur Auswahl des Titels, ein Terminal für eine Eurocard oder Chipkarte, ein Ausgabefach und eine elektronische Steuereinrichtung auf.

Aus der DE 202 15 388 U 1 ist ein Warenverkaufsautomat bekannt. Der

Warenverkaufsautomat umfasst eine Auswahleinrichtung zur Auswahl von Waren und einen Bildschirm, auf dem auszuwählende Waren optisch darstellbar und durch

Berührung auswählbar sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen verbesserten Verpflegungsautomat und eine Identifizierungsvorrichtung zu einer Identifizierung von Esswaren in einem Verpflegungsautomaten anzugeben, welche auf einfache, kostengünstige und effiziente Weise zumindest weitgehend automatisch einen Transport der Essware im Verpflegungsautomaten, eine ordnungsgemäße Erhitzung, Kühlung und/oder Lagerung der Essware im Verpflegungsautomaten und eine Ausgabe der Essware an einen Konsumenten ermöglichen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Verpflegungsautomat mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Identifizierungsvorrichtung zu einer

Identifizierung von Esswaren in einem Verpflegungsautomaten mit den Merkmalen des Anspruchs 12.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

In einem Verpflegungsautomat ist zumindest eine Essware lagerbar, kühlbar und/oder erwärmbar.

Erfindungsgemäß ist zu einem Transportieren der Essware im Verpflegungsautomat eine Transportplattform angeordnet, welche mittels zumindest eines durch einen Antriebsmotor schwenkbaren Hebelarms entlang zumindest einer Führungsschiene in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems bewegbar ist.

Auf diese Weise ist die Essware auf einfache und effiziente Weise zwecks Erhitzung, Kühlung und/oder Lagerung zu einem vorbestimmten Ort bzw. zu mehreren

vorbestimmten Orten innerhalb des Verpflegungsautomaten transportierbar, wobei für diesen Transport lediglich ein einzelner Antriebsmotor, vorzugsweise ein Elektromotor, nötig ist. Auf diese Weise ist eine aufwändige Technik mit mehreren Antriebsmotoren, welche kostenintensiv, kompliziert zu steuern und aufgrund einer Vielzahl von Teilen defektanfälliger und wartungsintensiv ist und zudem einen erheblichen Bauraum erfordert, nicht mehr notwendig.

Dies ermöglicht eine kleinere Bauform des Verpflegungsautomaten, wodurch dieser flexibler aufzustellen ist. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat weniger defektanfällig und weniger wartungsintensiv, wodurch Wartungszeiten und

Wartungskosten reduziert sind. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat einfacher, schneller und kostengünstiger herstellbar. Des Weiteren ist eine elektronische Steuerung und eine zugehörige Steuerungssoftware zur Steuerung des Transports der Essware im Verpflegungsautomat weniger aufwendig.

Vorzugsweise weist zumindest eine Schublade zu einer Aufnahme der in einer

Verpackung befindlichen Essware in den Verpflegungsautomat und zu einer Ausgabe der Essware in der Verpackung aus dem Verpflegungsautomat zumindest eine hohle Spannzange auf, welche bei einem Einlegen der verpackten Essware in die Schublade in ein Senkloch der Verpackung einführbar ist, wobei die hohle Spannzange durch einen in dieser beweglich angeordneten Spreizdorn während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat radial spreizbar ist.

Im ausgefahrenen Zustand der Schublade ist der Spreizdorn aus der Spannzange herausgezogen, beispielsweise mittels einer Feder. Dadurch ist die Spannzange entspannt, so dass die Essware in die Schublade einlegbar ist und die Spannzange mit geringster Reibung in das korrespondierende Senkloch der Verpackung gleitet. Durch ein Hineinschieben des Spreizdorns in die Spannzange während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat erfolgt ein radiales Spreizen der Spannzange und dadurch ein Verspannen der Spannzange im Senkloch der Verpackung, wodurch die Verpackung an der Schublade fixiert ist.

Zweckmäßigerweise umfasst der Verpflegungsautomat zumindest eine Steuerschiene zu einem Aussteuern des Spreizdorns in Richtung der Spannzange während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat, wobei die Steuerschiene in Einfahrrichtung der Schublade ein ansteigendes Höhenniveau aufweist. Durch ein Gleiten des

Spreizdorns über die Steuerschiene während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat ist der Spreizdorn zunehmend weiter in die Spannzange hineinschiebbar, wodurch diese zunehmend radial spreizbar ist. Daraus resultiert eine zunehmende Verspannung der Spannzange mit der Verpackung.

Durch die Steuerschiene ist der Spreizdorn auf mechanische Weise in die Spannzange hineinschiebbar und diese dadurch mit der Verpackung verspannbar. Vorzugsweise weist die Schublade eine Mehrzahl dieser Spannzangen und Spreizdorne auf, um die Verpackung sicher zu fixieren. Durch die mechanische Bewegung des Spreizdorns bzw. der Mehrzahl von Spreizdornen ist nicht mehr für jeden Spreizdorn ein eigener motorischer Antrieb erforderlich. Daraus resultiert eine Bauraumreduktion und eine Vereinfachung des Verpflegungsautomaten, wodurch dieser kostengünstiger und kleiner herzustellen und weniger defektanfällig ist. Dadurch sind der Wartungsaufwand und die Wartungskosten reduziert.

Bevorzugt ist die Schublade mittels eines Motors bewegbar, d. h. in den

Verpflegungsautomaten einfahrbar und aus diesem ausfahrbar. Dies ermöglicht eine vollautomatische oder teilautomatische Einführung der Essware in den

Verpflegungsautomaten und über die motorisch angetriebene Einfahrbewegung eine mechanische Ansteuerung der Spreizdorne, wodurch die Verpackung optimal an der Schublade fixierbar ist. Des Weiteren ermöglicht die mittels des Motors angetriebene Schublade eine automatisierte Ausgabe der Essware an einen Konsumenten. Der Motor ist vorzugsweise ein Elektromotor.

Zweckmäßigerweise umfasst der Verpflegungsautomat einen Mechanismus zu einem Öffnen der Verpackung der Essware während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat. Dieser Mechanismus ist vorzugsweise mechanisch mit einem Einfahrmechanismus der Schublade gekoppelt, so dass aus einem zunehmenden Einfahren der Schublade in den Verpflegungsautomaten ein zunehmendes Öffnen der Verpackung der Essware resultiert. Analog dazu erfolgt bei einer Ausgabe der Essware an den Konsumenten mit zunehmendem Ausfahren der Schublade aus dem

Verpflegungsautomat ein zunehmendes Schließen der Verpackung, so dass die

Verpackung bei vollständig ausgefahrener Schublade wieder vollständig verschlossen ist, wodurch die Essware hygienisch verpackt ist. Auf diese Weise ist auch für diesen Mechanismus kein zusätzlicher Antriebsmotor erforderlich.

Vorzugsweise umfasst der Mechanismus zum Öffnen der Verpackung zumindest ein vertikal bewegliches Hebeelement, welches an der Schublade derart angeordnet ist, dass es während des Einfahrens der Schublade in den Verpflegungsautomat auf zumindest eine Hebeschiene aufgleitet, die in Einfahrrichtung der Schublade ein ansteigendes Höhenniveau aufweist. Seitliche Stützen des Hebeelementes greifen dabei an einer Umrandung eines Deckelteils der Verpackung an und drücken das Deckelteil nach oben, so dass die Verpackung bei vollständig eingefahrener Schublade geöffnet ist. Während des Hochfahrens des Hebeelementes sind des Weiteren beispielsweise durch an diesem angeordnete Schneidelemente Verschlüsse der Verpackung durchtrennbar, so dass diese automatisiert zu öffnen ist.

Beim Ausfahren der Schublade gleitet das Hebeelement wieder von der Hebeschiene, so dass sich das Hebeelement wieder absenkt. Durch eine daraus resultierende fehlende Stützung des Deckelteils senkt sich dieses wieder ab, so dass sich die Verpackung wieder schließt. Zusätzlich ist beispielsweise durch eine oberhalb einer

Einschuböffnung der Schublade im Verpflegungsautomaten angeordnete Andrückrolle bzw. durch einen oberen Rand der Einschuböffnung eine Krafteinwirkung auf das Deckelteil während des Ausfahrens der Schublade realisierbar, so dass die Verpackung dadurch vollständig verschließbar ist.

In einer weiteren Ausführungsform kann der Mechanismus auch als ein

Schwenkmechanismus ausgebildet sein, welcher während des Einfahrens der Essware auf der Schublade in den Verpflegungsautomat in das Deckelteil der Verpackung eingreift, mit zunehmendem Einfahren der Schublade nach oben schwenkt und das Deckelteil dabei anhebt. Analog dazu schwenkt der Schwenkmechanismus während des Ausfahrens der Schublade wieder nach unten und verschließt die Verpackung.

Des Weiteren kann der Mechanismus beispielsweise auch als Schraubmechanismus ausgebildet sein, wobei sich eine oder mehrere Schrauben seitlich der Verpackung während des Einfahrens der Schublade nach oben schrauben, am Deckelteil der

Verpackung angreifen und dieses anheben. Während des Ausfahrens der Schublade senken sich die Schrauben wieder ab, wodurch sich auch das Deckelteil wieder absenkt. Dadurch ist bei Ausgabe der Essware an den Konsumenten die Verpackung wieder vollständig geschlossen.

Besonders bevorzugt ist die Essware auf der Transportplattform in einen Ofen einfahrbar, wobei bei im Ofen platzierter Essware vorteilhafterweise eine Stirnwand der Transportplattform eine Einfuhröffnung des Ofens verschließt. Dadurch ist der Ofen mit der Stirnwand optimal verschlossen, sobald die Essware zur Erwärmung bereit ist und auf einfache Weise, durch bewegen der Transportplattform, wieder zu öffnen, sobald die Essware fertig zubereitet ist. Auf diese Weise ist kein komplizierter

Verschlussmechanismus erforderlich, welcher eine separate Ansteuerung und einen separaten Antrieb erfordern würde. Auch dies ermöglicht eine kostengünstige und Bauraum sparende Herstellung des Verpflegungsautomaten und verringert dessen Defektanfälligkeit und dadurch notwendigen Wartungsaufwand und notwendige Wartungskosten. Im Ofen ist die Essware beispielsweise mittels Mikrowellen, mittels Konvektionswärme oder mittels Kontaktwärme erwärmbar.

In besonders vorteilhafter Weise umfasst der Verpflegungsautomat zumindest eine Identifizierungsvorrichtung zu einer Identifizierung der Essware. Diese

Identifizierungsvorrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform ein Lesegerät zu einem Auslesen eines Transponders an der Verpackung der Essware. Dieser

Transponder ist beispielsweise ein so genannter RFID-Chip (Radio Frequency

Identification). In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die

Identifizierungsvorrichtung eine optische Erfassungseinheit, beispielsweise eine Kamera oder ein Barcode-Lesegerät. Es ist auch eine Verwendung mehrerer

Identifizierungsvorrichtungen möglich, um beispielsweise jederzeit eine sichere Identifizierung der Essware sicherzustellen. Auf diese Weise sind von diesem

Verpflegungsautomaten auch Esswaren verarbeitbar, welche jeweils auf verschiedene Weise zu identifizieren sind, d. h. beispielsweise keinen Barcode oder keinen

Transponder aufweisen.

Dadurch ist die Essware vom Verpflegungsautomat anhand des Transponders bzw. anhand eines Barcodes auf der Verpackung oder anhand der Verpackung selbst bzw. deren Bedruckung auf einfache Weise identifizierbar und entsprechend behandelbar, d. h. zum Beispiel mit einer auf die betreffende Essware abgestimmten Temperatur und Garzeit im Ofen zubereitbar und/oder mit einer entsprechend abgestimmten Temperatur kühlbar und/oder lagerbar. Eine Transponderinformation bzw. die Bedruckung der Verpackung, beispielsweise der Barcode, können des Weiteren beispielsweise auch ein Haltbarkeitsdatum der Essware enthalten, so dass ein einwandfreier Zustand der an den Konsumenten auszugebenden Essware jederzeit sichergestellt ist.

Durch eine Verwendung mehrerer als Kamera ausgebildeter

Identifizierungsvorrichtungen an verschiedenen Positionen im Verpflegungsautomat ist des Weiteren beispielsweise eine optimale Positionierung der Verpackung in der Schublade, der Essware in der Verpackung, der Essware auf der Transportplattform und/oder im Ofen und/oder ein jeweiliger Zustand der Essware kontrollierbar und überwachbar. So ist beispielsweise mittels einer Kamera im Ofen ein aktueller

Garzustand der Essware beurteilbar. Mittels einer Kamera an einer Lagerposition der Essware ist deren Lagerung überwachbar und deren Qualitätszustand beurteilbar.

Vorzugsweise umfasst der Verpflegungsautomat eine berührungssensible Anzeigeeinheit. Dies ermöglicht auf für den Konsumenten einfache und komfortable Weise eine Kommunikation zwischen dem Konsumenten und dem Verpflegungsautomat. Mittels der berührungssensiblen Anzeigeeinheit ist beispielsweise vom

Konsumenten die Essware auswählbar und vom Verpflegungsautomat dem

Konsumenten eine verbleibende Zeit bis zur Fertigstellung und Ausgabe der Essware anzeigbar. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat über diese berührungssensible Anzeigeeinheit beispielsweise auch programmierbar, d. h. beispielsweise zu

verarbeitende Esswaren vorgebbar und diesen Aufbewahrungszeiten und/oder - temperaturen sowie Zubereitungszeiten und/oder -temperaturen zuordbar.

Eine erfindungsgemäße Identifizierungsvorrichtung zu einer Identifizierung von Esswaren in einem Verpflegungsautomaten weist eine Halterung zur Befestigung im Verpflegungsautomaten auf oder ist mit einer solchen Halterung gekoppelt. Mittels der Identifizierungsvorrichtung ist die Essware vom Verpflegungsautomat auf einfache Weise identifizierbar und entsprechend behandelbar, d. h. zum Beispiel mit einer auf die betreffende Essware abgestimmten Temperatur und Garzeit in einem Ofen des

Verpflegungsautomaten zubereitbar und/oder mit einer entsprechend abgestimmten Temperatur kühlbar und/oder lagerbar. Des Weiteren ist mittels der

Identifizierungsvorrichtung beispielsweise auch ein Haltbarkeitsdatum der Essware ermittelbar, so dass ein einwandfreier Zustand der an einen Konsumenten

auszugebenden Essware jederzeit sichergestellt ist.

Über die Halterung ist die Identifizierungsvorrichtung optimal im jeweiligen

Verpflegungsautomaten an einer geeigneten Position zu befestigen und derart auszurichten, dass die Essware im Verpflegungsautomaten sicher zu identifizieren ist, beispielsweise während eines Transportes an der Identifizierungsvorrichtung vorbei. Des Weiteren ist die Identifizierungsvorrichtung derart zu befestigen, dass andere Funktionen des Verpflegungsautomaten, insbesondere eine Erwärmung, Kühlung und/oder Lagerung der Essware und eine Ausgabe der Essware an den Konsumenten nicht beeinträchtigt sind.

Vorzugsweise ist die Halterung der Identifizierungsvorrichtung als ein Adapter ausgebildet, mittels welchem die Identifizierungsvorrichtung in unterschiedlich ausgebildeten Verpflegungsautomaten anordbar ist. Auf diese Weise ist die

Identifizierungsvorrichtung ohne aufwändige und kostenintensive Veränderungen und Anpassungen in einer Vielzahl verschiedener Verpflegungsautomaten einsetzbar und in diesen jeweils optimal positionierbar, ausrichtbar und befestigbar, so dass die

Funktionen des jeweiligen Verpflegungsautomaten nicht beeinträchtigt sind und eine sichere Identifizierung der Essware durch die Identifizierungsvorrichtung sichergestellt ist.

Die Halterung ist bevorzugt derart ausgebildet, dass ein Drehen und/oder ein

Schwenken und/oder ein Bewegen der Identifizierungsvorrichtung in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems im

Verpflegungsautomaten ermöglicht ist. Beispielsweise weist die als Adapter ausgebildete Halterung einen Hebelarm oder eine Mehrzahl von Hebelarmen auf, wobei der Hebelarm oder die Mehrzahl von Hebelarme drehbar und/oder schwenkbar ausgebildet sind. Auf diese Weise ist der Adapter an einer geeigneten Stelle im jeweiligen Verpflegungsautomaten sicher zu befestigen und durch entsprechendes Drehen, Schwenken und/oder Verschieben ist die Identifizierungsvorrichtung im Verpflegungsautomaten derart zu positionieren und dort abschließend zu arretieren, dass die Essware beispielsweise während des Transportes sicher von der

Identifizierungsvorrichtung erfassbar und identifizierbar ist, der Transport und die weiteren Funktionen des Verpflegungsautomaten durch die in diesem angeordnete Identifizierungsvorrichtung jedoch nicht behindert sind.

Die Identifizierungsvorrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform als ein Lesegerät zu einem Auslesen eines Transponders an der Verpackung der Essware ausgebildet oder umfasst ein solches Lesegerät. Der Transponder ist beispielsweise ein so genannter RFID-Chip (Radio Frequency Identification). In einer weiteren

bevorzugten Ausführungsform ist die Identifizierungsvorrichtung als eine optische Erfassungseinheit, beispielsweise eine Kamera oder ein Barcode-Lesegerät ausgebildet oder umfasst eine solche optische Erfassungseinheit. Es ist auch eine Kombination möglich, um beispielsweise jederzeit eine sichere Identifizierung der Essware sicherzustellen. Auf diese Weise sind von diesem Verpflegungsautomaten auch Esswaren verarbeitbar, welche jeweils auf verschiedene Weise zu identifizieren sind, d. h. beispielsweise keinen Barcode oder keinen Transponder aufweisen. Zu diesem Zweck umfasst die Identifizierungsvorrichtung beispielsweise ein Lesegerät und eine optische Erfassungseinheit oder eine Mehrzahl derartiger Lesegeräte und/oder optischen Erfassungseinheiten.

Dadurch ist die Essware vom Verpflegungsautomat anhand des Transponders bzw. anhand eines Barcodes auf der Verpackung oder anhand der Verpackung selbst bzw. deren Bedruckung auf einfache Weise identifizierbar und entsprechend behandelbar, d. h. zum Beispiel mit einer auf die betreffende Essware abgestimmten Temperatur und Garzeit im Ofen zubereitbar und/oder mit einer entsprechend abgestimmten Temperatur kühlbar und/oder lagerbar. Eine Transponderinformation bzw. die Bedruckung der Verpackung, beispielsweise der Barcode, können des Weiteren beispielsweise auch das Haltbarkeitsdatum der Essware enthalten, so dass ein einwandfreier Zustand der an den Konsumenten auszugebenden Essware jederzeit sichergestellt ist.

Durch eine Verwendung einer Identifizierungsvorrichtung mit mehreren Kameras an verschiedenen Positionen im Verpflegungsautomat ist des Weiteren beispielsweise eine optimale Positionierung der Essware und/oder ein jeweiliger Zustand der Essware kontrollierbar und überwachbar. So ist beispielsweise mittels einer Kamera im Ofen ein aktueller Garzustand der Essware beurteilbar. Mittels einer Kamera an einer

Lagerposition der Essware ist deren Lagerung überwachbar und deren Qualitätszustand beurteilbar. Dazu ist die vorzugsweise als Adapter ausgebildete Halterung derart ausgeformt, dass die Kameras der Identifizierungsvorrichtung an den jeweiligen Stellen im Verpflegungsautomaten positionierbar sind.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Darin zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt eines Verpflegungsautomaten mit einer ausgefahrenen Schublade,

Figur 2 einen Längsschnitt eines Verpflegungsautomaten mit einer

eingefahrenen Schublade,

Figur 3 eine schematische Darstellung eines Schubladenmechanismus in

Seitenansicht,

Figur 4 eine schematische seitliche Schnittdarstellung eines

Schubladenmechanismus,

Figur 5 eine schematische frontale Schnittdarstellung eines

Schubladenmechanismus, und

Figur 6 eine Detailansicht eines Schubladenmechanismus.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Längsschnitt eines Verpflegungsautomaten 1. In dem hier dargestellten Verpflegungsautomat 1 ist eine Essware 2 automatisch erwärmbar bzw. fertig zubereitbar. Die Essware 2 ist dem Verpflegungsautomaten 1 über eine Schublade 3 zuführbar, welche in Figur 1 in einem ausgefahrenen Zustand dargestellt ist.

Nach dem Einlegen der Essware 2, welche sich in einer Verpackung 4 befindet, in die Schublade 3 ist diese im hier dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines Motors 5, welcher als Elektromotor ausgebildet ist, in den Verpflegungsautomaten 1 einfahrbar, wie in Figur 2 näher dargestellt. Wie in den Figuren 3, 4 und 5 dargestellt, ist dazu eine Motorausgangswelle 6 des Motors 5 über einen Riemen 7 mit einer Welle 8 verbunden, welche auf jeder Seite der Schublade 3 jeweils ein Zahnrad 9 aufweist. Diese

Zahnräder 9 der Welle 8 stehen in kämmendem Eingriff mit jeweils einer

Zahnstange 10 an der Schublade 3, so dass eine rotatorische Bewegung des Motors 5 in eine translatorische Bewegung der Schublade 3 umsetzbar ist. Dies ermöglicht eine vollautomatische oder teilautomatische Einführung der Essware 2 in den

Verpfiegungsautomaten 1 und eine automatisierte Ausgabe der Essware 2 an einen Konsumenten.

Wie in Figur 2 dargestellt, ist die Verpackung 4 der Essware 2 während des Einfahrens der Schublade 3 in den Verpfiegungsautomat 1 zu öffnen, um die Essware 2 entnehmen zu können. Dazu ist die Verpackung 4 an der Schublade 3 zu fixieren, um ein

Verrutschen der Verpackung 4 während des Öffnens und Schließens der Schublade 3 und der Verpackung 4 sowie während der Entnahme der Essware 2 aus der

Verpackung 4 und der anschließenden Wiederverpackung zu verhindern.

Dazu weist die Schublade 3, wie in den Figuren 1, 2, 4, 5 und in einer Detailansicht in Figur 6 dargestellt, eine Mehrzahl von hohlen Spannzangen 11 auf, welche bei einem Einlegen der verpackten Essware 2 in die Schublade 3 in Senklöcher 12 der

Verpackung 4 einführbar sind. In den beispielsweise aus Stahl gebildeten hohlen Spannzangen 11 ist jeweils ein Spreizdorn 13 beweglich angeordnet. Mittels dieser Spreizdorne 13 sind die Spannzangen 11 während des Einfahrens der Schublade 3 in den Verpflegungsautomat 1 radial spreizbar.

Im ausgefahrenen Zustand der Schublade 3 sind die Spreizdorne 13 aus den

Spannzangen 11 herausgezogen, im hier dargestellten Beispiel mittels jeweils einer Schraubenfeder 14. Dadurch sind die Spannzangen 11 entspannt, so dass die Essware 2 in die Schublade 3 einlegbar ist und die Spannzangen 11 mit geringster Reibung in korrespondierende Senklöcher 12 der Verpackung 4 gleiten. Durch ein Hineinschieben der Spreizdorne 13 in die jeweiligen Spannzangen 11 während des Einfahrens der Schublade 3 in den Verpfiegungsautomat 1 erfolgt ein radiales Spreizen der Spannzangen 11 und dadurch ein Verspannen der Spannzangen 11 in den Senklöchern 12 der Verpackung 4, wodurch die Verpackung 4 an der Schublade 3 fixiert ist.

Um die Spreizdorne 13 während des Einfahrens der Schublade 3 in den

Verpfiegungsautomaten 1 entsprechend aussteuern zu können, so dass diese sich in die Spannzangen 11 hineinschieben, weist der Verpflegungsautomat 1 eine Mehrzahl von Steuerschienen 15 auf, welche jeweils in Einfahrrichtung der Schublade 3 ein ansteigendes Höhenniveau 16 aufweisen. Durch ein Gleiten der Spreizdorne 13 über die Steuerschienen 15 während des Einfahrens der Schublade 3 in den

Verpflegungsautomat 1 sind die Spreizdorne 13 zunehmend weiter in die

Spannzangen 11 hineinschiebbar, wodurch diese zunehmend radial spreizbar sind. Daraus resultiert eine zunehmende Verspannung der Spannzangen 11 mit der

Verpackung 4, wodurch die Verpackung 4 optimal an der Schublade 3 fixiert ist.

Durch die Steuerschienen 15 sind die Spreizdorne 13 auf mechanische Weise in die Spannzangen 11 hineinschiebbar und diese dadurch mit der Verpackung 4 verspannbar. Durch die mechanische Bewegung der Spreizdorne 13 ist nicht mehr für jeden

Spreizdorn 13 ein eigener motorischer Antrieb erforderlich. Für eine vollautomatische oder teilautomatische Einführung der Essware 2 in den Verpflegungsautomaten 1 , eine automatisierte Ausgabe der Essware 2 an den Konsumenten und eine sichere Fixierung der Verpackung 4 an der Schublade 3 ist daher lediglich ein einzelner Motor 5 erforderlich. Daraus resultiert eine Bauraumreduktion und eine Vereinfachung des Verpflegungsautomaten 1 , wodurch dieser kostengünstiger und kleiner herzustellen und weniger defektanfällig ist. Dadurch sind ein Wartungsaufwand und Wartungskosten reduziert.

Das Öffnen der Verpackung 4 während des Einfahrens der Schublade 3 in den

Verpflegungsautomat 1, um die Essware 2 entnehmen zu können, erfolgt mittels eines entsprechenden Mechanismus zum Öffnen der Verpackung 4. Dieser Mechanismus ist vorzugsweise mechanisch mit einem Einfahrmechanismus der Schublade 3 gekoppelt, so dass aus einem zunehmenden Einfahren der Schublade 3 in den Verpflegungsautomaten 1 ein zunehmendes Öffnen der Verpackung 4 der Essware 2 resultiert.

Analog dazu erfolgt bei einer Ausgabe der Essware 2 an den Konsumenten mit zunehmendem Ausfahren der Schublade 3 aus dem Verpflegungsautomat 1 ein zunehmendes Schließen der Verpackung 4, so dass die Verpackung 4 bei vollständig ausgefahrener Schublade 3 wieder vollständig verschlossen ist, wodurch die Essware 2 hygienisch verpackt ist. Auf diese Weise ist auch für diesen Mechanismus kein zusätzlicher Motor erforderlich.

In diesem Beispiel umfasst der Mechanismus zum Öffnen der Verpackung 4, wie in den Figuren 1, 2 und 5 dargestellt, ein vertikal bewegliches Hebeelement 17. Dieses Hebeelement 17 ist an der Schublade 3 unterhalb der Verpackung 4 angeordnet und weißt seitliche Stützen 18 auf, welche bei einer Hebebewegung des Hebeelementes 17 an einer Umrandung 19 eines Deckelteil 20 der Verpackung 4 angreifen und dadurch das Deckelteil 20 nach oben drücken, wie in Figur 2 dargestellt. Um dies zu realisieren, gleitet das Hebeelement 17 während des Einfahrens der Schublade 3 in den

Verpflegungsautomat 1 auf Hebeschienen 21 auf, die in Einfahrrichtung der

Schublade 3 ein ansteigendes Höhenniveau 22 aufweisen. Auf diese Weise ist die Verpackung 4 bei vollständig eingefahrener Schublade 3 ausreichend geöffnet, um die Essware 2 entnehmen zu können. Während des Aufgleitens des Hebeelementes 17 sind des Weiteren beispielsweise durch an diesem angeordnete Schneidelemente Verschlüsse der Verpackung 4 durchtrennbar, so dass die Verpackung 4 automatisiert zu öffnen ist.

Beim Ausfahren der Schublade 3 gleitet das Hebeelement 17 wieder von der

Hebeschiene 21, so dass es sich wieder absenkt. Durch eine daraus resultierende fehlende Stützung des Deckelteils 20 senkt sich dieses wieder ab, so dass sich die Verpackung 4 wieder schließt. Zusätzlich ist oberhalb einer Einschuböffnung der Schublade 3 im Verpflegungsautomaten 1 eine Andrückrolle 23 angeordnet. Durch diese Andrückrolle 23 sowie durch einen oberen Rand der Einschuböffnung ist während des Ausfahrens der Schublade 3 eine Krafteinwirkung auf das Deckelteil 20 realisierbar, so dass die Verpackung 4 dadurch vollständig verschließbar ist.

In einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann der Mechanismus beispielsweise auch als ein Schwenkmechanismus ausgebildet sein, welcher während des Einfahrens der Essware 2 auf der Schublade 3 in den Verpflegungsautomat 1 in das Deckelteil 20 der Verpackung 4 eingreift, mit zunehmendem Einfahren der Schublade 3 nach oben schwenkt und das Deckelteil 20 dabei anhebt. Analog dazu schwenkt der Schwenkmechanismus während des Ausfahrens der Schublade 3 wieder nach unten und verschließt die Verpackung 4.

In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform kann der Mechanismus beispielsweise auch als Schraubmechanismus ausgebildet sein, wobei sich eine oder mehrere Schrauben seitlich der Verpackung 4 während des Einfahrens der Schublade 3 nach oben schrauben, am Deckelteil 20 der Verpackung 4 bzw. an dessen

Umrandung 19 angreifen und dieses anheben. Während des Ausfahrens der Schublade 3 senken sich die Schrauben wieder ab, wodurch sich auch das Deckelteil 20 wieder absenkt. Dadurch ist bei Ausgabe der Essware 2 an den Konsumenten die Verpackung 4 wieder vollständig geschlossen.

Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Verpflegungsautomaten 1 ist die Essware 2 vor der Ausgabe an den Konsumenten fertig zuzubereiten. Dazu ist die Essware 2 aus der Verpackung 4 zu entnehmen und in einen Ofen 24 zu transportieren, welcher im Verpflegungsautomaten 1 über der Schublade 3 angeordnet ist. In diesem Ofen 24 ist die Essware 2 beispielsweise mittels Mikrowellen, mittels

Konvektionswärme oder mittels Kontaktwärme erwärmbar.

Das Entnehmen der Essware 2 und das Transportieren im Verpflegungsautomat 1 zum Ofen 24 erfolgt mittels einer Transportplattform 25. Diese Transportplattform 25 ist entlang zumindest einer Führungsschiene 26, welche im Verpflegungsautomaten 1 derart in Kurven verlegt ist, dass sie einen Weg von der Schublade 3 zum Ofen 24 überbrückt, in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen

Koordinatensystems im Verpflegungsautomaten 1 bewegbar.

Ein Antrieb der Transportplattform 25 erfolgt mittels eines Antriebsmotors 27, vorzugsweise mittels eines Elektromotors, welcher zumindest einen Hebelarm 28 schwenkt, der an einem ersten Ende 28.1 rotatorisch gelagert ist. Dieses rotatorisch gelagerte erste Ende 28.1 ist mittels des Antriebsmotors 27 drehbar. Die

Transportplattform 25 ist beispielsweise mittels eines Bolzens mit einem Bereich eines zweiten Endes 28.2 des Hebelarms 28 verbunden, wobei der Bolzen in einem

Langloch 28.3 des Hebelarms 28 gleitet. Auf diese Weise schiebt der durch den Antriebsmotor 27 bewegte schwenkende Hebelarm 28 die Transportplattform 25 entlang der Führungsschiene 26 durch den Verpflegungsautomaten 1.

Auf diese Weise ist die Transportplattform 25 zunächst in eine erste Position PI, d. h. zu der sich in der Schublade 3 befindenden geöffneten Verpackung 4 der Essware 2 bewegbar, wobei sich eine Gabel 25.1 der Transportplattform 25 unter die Essware 2 schiebt und diese aufnimmt. Anschließend ist die Transportplattform 25 entlang der Führungsschiene 26 in eine zweite Position P2 bewegbar, in welcher die Essware 2 beispielsweise kühlbar und lagerbar ist. Ist dies nicht gewünscht oder erforderlich, ist diese zweite Position P2 von der Transportplattform 25 auch ohne einen Halt durchfahrbar zu einer dritten Position P3, wobei die Essware 2 in den Ofen 24 einführbar ist.

Wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, verschließt in dieser Ausführungsform des Verpflegungsautomaten 1 eine Stirnwand 25.2 der Transportplattform 25 eine

Einfuhröffnung des Ofens 24. Dadurch ist der Ofen 24 mit der Stirnwand 25.2 optimal verschlossen, sobald die Essware 2 zur Erwärmung bereit ist und auf einfache Weise, durch bewegen der Transportplattform 25, wieder zu öffnen, sobald die Essware 2 fertig zubereitet ist. Auf diese Weise ist kein komplizierter Verschlussmechanismus erforderlich, welcher eine separate Ansteuerung und einen separaten Antrieb erfordern würde. Auch dies ermöglicht eine kostengünstige und Bauraum sparende Herstellung des Verpflegungsautomaten 1 und verringert dessen Defektanfälligkeit und den dadurch notwendigen Wartungsaufwand und notwendige Wartungskosten.

Nach beendeter Zubereitung, d. h. Erwärmung bzw. Erhitzung der Essware 2, ist diese mittels der Transportplattform 25 wieder aus dem Ofen 24 herausfahrbar und zur Verpackung 4 transportierbar, wobei die Transportplattform 25 beispielsweise erneut in der zweiten Position P2 für eine vorgegebene Zeitspanne zu stoppen ist, um die Essware 2 etwas abzukühlen und diese danach in optimal temperiertem Zustand an den Konsumenten auszugeben. Alternativ ist die zweite Position P2 auch ohne einen entsprechenden Halt durchfahrbar.

Mittels der Transportplattform 25, der Führungsschiene 26 und des schwenkbaren Hebelarms 28 ist die Essware 2 auf einfache und effiziente Weise zwecks Erhitzung, Kühlung und/oder Lagerung zu einem vorbestimmten Ort bzw. zu mehreren

vorbestimmten Orten innerhalb des Verpflegungsautomaten 1 transportierbar, wobei für diesen Transport lediglich ein einzelner Antriebsmotor 27 nötig ist. Auf diese Weise ist eine aufwändige Technik mit mehreren Motoren, welche kostenintensiv, kompliziert zu steuern und aufgrund einer Vielzahl von Teilen defektanfälliger und wartungsintensiv ist und zudem einen erheblichen Bauraum erfordert, nicht mehr notwendig.

Dies ermöglicht eine kleinere Bauform des Verpflegungsautomaten 1 , wodurch dieser flexibler aufzustellen ist. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat 1 weniger defektanfällig und weniger wartungsintensiv, wodurch Wartungszeiten und

Wartungskosten reduziert sind. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat 1 einfacher, schneller und kostengünstiger herstellbar. Des Weiteren ist eine elektronische Steuerung und eine zugehörige Steuerungssoftware zur Steuerung des Transports der Essware 2 im Verpflegungsautomat 1 weniger aufwendig.

In besonders vorteilhafter Weise umfasst der Verpflegungsautomat 1 zumindest eine Identifizierungsvorrichtung 29 zu einer Identifizierung der Essware 2. Diese

Identifizierungsvorrichtung 29 ist in einer bevorzugten Ausführungsform ein Lesegerät zu einem Auslesen eines Transponders an der Verpackung 4 der Essware 2. Dieser Transponder ist beispielsweise ein so genannter RFID-Chip (Radio Frequency

Identification). In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Identifizierungsvorrichtung 29 eine optische Erfassungseinheit, beispielsweise eine Kamera oder ein Barcode-Lesegerät. Es ist auch eine Verwendung mehrerer Identifizierungsvorrichtungen 29 möglich, um beispielsweise jederzeit eine sichere Identifizierung der Essware 2 sicherzustellen. Auf diese Weise sind von diesem Verpflegungsautomaten 1 auch Esswaren 2 verarbeitbar, welche jeweils auf verschiedene Weise zu identifizieren sind, d. h. beispielsweise keinen Barcode oder keinen Transponder aufweisen.

Dadurch ist die Essware 2 vom Verpflegungsautomat 1 anhand des Transponders bzw. anhand eines Barcodes auf der Verpackung 4 oder anhand der Verpackung 4 selbst bzw. deren Bedruckung auf einfache Weise identifizierbar und entsprechend behandelbar, d. h. zum Beispiel mit einer auf die betreffende Essware 2 abgestimmten Temperatur und Garzeit im Ofen 24 zubereitbar und/oder mit einer entsprechend abgestimmten Temperatur kühlbar und/oder lagerbar.

Eine Transponderinformation bzw. die Bedruckung der Verpackung 4, beispielsweise der Barcode, können des Weiteren beispielsweise auch ein Haltbarkeitsdatum der Essware 2 enthalten, so dass ein einwandfreier Zustand der an den Konsumenten auszugebenden Essware 2 jederzeit sichergestellt ist. Für die Identifizierung mittels einer Kamera kann beispielsweise auch ein zweiter, wesentlich größerer Barcode auf der Verpackung 4 aufgedruckt sein, während ein standardmäßiger Barcode weiterhin als Information für ein Zahlungssystem auf der Verpackung 4 aufgedruckt ist. Durch eine Verwendung mehrerer als Kamera ausgebildeter Identifizierungsvorrichtungen 29 an verschiedenen Positionen im Verpflegungsautomat 1 ist des Weiteren beispielsweise eine optimale Positionierung der Verpackung 4 in der Schublade 3, der Essware 2 in der Verpackung 4, der Essware 2 auf der Transportplattform 25 und/oder im Ofen 24 und/oder ein jeweiliger Zustand der Essware 2 kontrollierbar und überwachbar. So ist beispielsweise mittels einer Kamera im Ofen 24 ein aktueller Garzustand der Essware 2 beurteilbar. Mittels einer Kamera an einer Lagerposition der Essware 2 ist deren Lagerung überwachbar und deren Qualitätszustand beurteilbar.

Die Identifizierungsvorrichtung 29 kann auch derart ausgebildet sein, dass sie nicht nur in dem hier dargestellten Verpflegungsautomaten 1 , sondern auch in hier nicht dargestellten verschieden ausgebildeten weiteren Verpflegungsautomaten ohne kostenintensive und aufwändige Anpassungen einsetzbar ist, um in diesen ebenfalls Esswaren 2 zu identifizieren. Zu diesem Zweck weist die Identifizierungsvorrichtung 29 eine hier nicht näher dargestellte Halterung zur Befestigung im Verpflegungsautomaten 1 auf oder ist mit einer solchen Halterung gekoppelt.

Über die Halterung ist die Identifizierungsvorrichtung 29 optimal im jeweiligen Verpflegungsautomaten 1 an einer geeigneten Position zu befestigen und derart auszurichten, dass die Essware 2 im Verpflegungsautomaten 29 sicher zu identifizieren ist, beispielsweise während eines Transportes an der Identifizierungsvorrichtung 29 vorbei. Des Weiteren ist die Identifizierungsvorrichtung 29 derart zu befestigen, dass andere Funktionen des Verpflegungsautomaten 1 , insbesondere die Erwärmung, Kühlung und/oder Lagerung der Essware 2 und die Ausgabe der Essware an den Konsumenten nicht beeinträchtigt sind.

Vorzugsweise ist die Halterung der Identifizierungsvorrichtung 29 als ein Adapter ausgebildet, mittels welchem die Identifizierungsvorrichtung 29 in unterschiedlich ausgebildeten Verpflegungsautomaten 1 anordbar ist. Auf diese Weise ist die

Identifizierungsvorrichtung 29 ohne aufwändige und kostenintensive Veränderungen und Anpassungen in einer Vielzahl verschiedener Verpflegungsautomaten 1 einsetzbar und in diesen jeweils optimal positionierbar, ausrichtbar und befestigbar, so dass die Funktionen des jeweiligen Verpflegungsautomaten 1 nicht beeinträchtigt sind und eine sichere Identifizierung der Essware 2 durch die Identifizierungsvorrichtung 29 sichergestellt ist.

Die Halterung ist bevorzugt derart ausgebildet, dass ein Drehen und/oder ein

Schwenken und/oder ein Bewegen der Identifizierungsvorrichtung 29 in x-Richtung, y-Richtung und/oder z-Richtung eines kartesischen Koordinatensystems im

Verpfiegungsautomaten 1 ermöglicht ist. Beispielsweise weist die als Adapter ausgebildete Halterung einen Hebelarm oder eine Mehrzahl von Hebelarmen auf, wobei der Hebelarm oder die Mehrzahl von Hebelarme drehbar und/oder schwenkbar ausgebildet sind. Auf diese Weise ist der Adapter an einer geeigneten Stelle im jeweiligen Verpflegungsautomaten 1 sicher zu befestigen und durch entsprechendes Drehen, Schwenken und/oder Verschieben ist die Identifizierungsvorrichtung 29 im Verpflegungsautomaten 1 derart zu positionieren und dort abschließend zu arretieren, dass die Essware 2 beispielsweise während des Transportes sicher von der

Identifizierungsvorrichtung 29 erfassbar und identifizierbar ist, der Transport und die weiteren Funktionen des Verpflegungsautomaten 1 durch die in diesem angeordnete Identifizierungsvorrichtung jedoch nicht behindert sind.

Des Weiteren umfasst der Verpflegungsautomat 1 vorzugsweise eine

berührungssensible Anzeigeeinheit 30, d. h. beispielsweise ein so genanntes

Touchscreen-Display. Dies ermöglicht auf für den Konsumenten einfache und komfortable Weise eine Kommunikation zwischen dem Konsumenten und dem

Verpflegungsautomat 1. Mittels der berührungssensiblen Anzeigeeinheit 30 ist beispielsweise vom Konsumenten die Essware 2 auswählbar und vom

Verpflegungsautomat 1 dem Konsumenten eine verbleibende Zeit bis zur Fertigstellung und Ausgabe der Essware 2 anzeigbar. Des Weiteren ist der Verpflegungsautomat 1 über diese berührungssensible Anzeigeeinheit 30 beispielsweise auch programmierbar, d. h. beispielsweise zu verarbeitende Esswaren 2 vorgebbar und diesen

Aufbewahrungszeiten und/oder -temperaturen sowie Zubereitungszeiten und/oder - temperaturen zuordbar. BEZUGSZEICHENLISTE

Verpflegungsautomat

Essware

Schublade

Verpackung

Motor

Motorausgangswelle

Riemen

Welle

Zahnrad

Zahnstange

Spannzange

Senkloch

Spreizdorn

Schraubenfeder

Steuerschiene

Höhenniveau Steuerschiene

Hebeelement

Stütze

Umrandung

Deckelteil

Hebeschiene

Höhenniveau Hebeschiene

Andrückrolle

Ofen

Transportplattform

Gabel

Stirnwand

Führungsschiene

Antriebsmotor

Hebelarm 28.1 erstes Ende

28.2 zweites Ende

28.3 Langloch

29 Identifizierungsvorrichtung

30 berührungssensitive Anzeigeeinheit

PI erste Position

P2 zweite Position

P3 dritte Position