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Patent Searching and Data


Title:
FOOTWEAR ITEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/066932
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a footwear item (1) containing in the interior thereof an electro-stimulation device (2), which by means of electrodes (3) connected thereto can stimulate the sole of the foot and/or the lower leg (6) of a user, wherein the stimulation device (2) can preferably be part of the footbed in the region of the arch of the foot of the user.

Inventors:
OSYPKA, Peter (Earl-H.-Wood-Strasse 1, Rheinfelden, 79618, DE)
Application Number:
EP2010/007224
Publication Date:
June 09, 2011
Filing Date:
November 29, 2010
Export Citation:
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Assignee:
PETER OSYPKA STIFTUNG STIFTUNG DES BÜRGERLICHEN RECHTS (Hornrain 31, Grenzach-Wyhlen, 79639, DE)
OSYPKA, Peter (Earl-H.-Wood-Strasse 1, Rheinfelden, 79618, DE)
International Classes:
A43B17/00; A61N1/04; A61N1/36
Attorney, Agent or Firm:
MAUCHER, Wolfgang (BÖRJES-PESTALOZZA, HenrichUrachstrasse 23, Freiburg i. Br., 79102, DE)
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Claims:
Ansprüche

Fußbekleidungsstück (1), dadurch gekennzeichnet, dass ein in das Fußbekleidungsstück passendes und zumindest bei dessen Benutzung zu ihm gehörendes, darin angeordnetes Elektrostimulationsgerät (2) mit wenigstens zwei mit ihm verbundenen oder verbindbaren Elektroden (3) vorgesehen ist, die an beabstandeten Stellen des Fußes und/oder des Beines zur Stimulation von Muskelkontraktionen anbringbar sind.

Fußbekleidungsstück nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass es als Schuh, Stiefel, Pantoffel oder Sandale ausgebildet ist und dass in seinem Inneren ein Platz oder eine Halterung zur Fixierung des zugehörigen Stimulationsgeräts (2) vorgesehen ist.

Fußbekleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Platz oder die Halterung für das Stimulationsgerät (2) auf oder unter der Innensohle (7) und insbesondere an der Stelle angeordnet ist, die zur Aufnahme des Fußgewölbes zwischen Ballen und Ferse des Benutzers vorgesehen ist.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine vorzugsweise als Einlegesohle (7) ausgebildete Innensohle mit einer an dieser angeordneten Stelle oder zum Beispiel riemenartigen Befestigungsvorrichtung und/oder einer Tasche (10) für das Stimulationsgerät (2) aufweist.

5. Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- durch gekennzeichnet, dass es als Strumpf ausgebildet ist oder einen zugehörigen Strumpf aufweist oder in Gebrauchsstellung enthält, der die mit dem Stimulator oder Stimulationsgerät (2) zusammenwirkenden Elektroden (3) und Zuleitungen (4) enthält, die im Sohlenbereich Anschlüsse für die Verbindung mit zugehörigen Elektrodenaustritten des Stimulationsgerätes (2) haben.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stimulationsgerät (2) auf der zugehörigen Innen- oder Einlegesohle (7) aufgeklebt und/oder durch einen Riemen oder Lappen überklebt ist.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stimulationsgerät (2) nachträglich in ein Fußbekleidungsstück (1) einlegbar und/oder mittels Einlegesohle (7) darin festlegbar ist.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (3) an Ringen (5) angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung zueinander beabstandet zum Beispiel an einem Unterschenkel (6) des Benutzers anbringbar oder lösbar festlegbar sind.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die das Stimulationsgerät (2) aufweisende Einlegesohle (7) zum Beispiel durch Beschneiden an unterschiedliche Schuhgrößen anpassbar ist.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Stimulationsgerät (2) als Stromquelle wenigstens eine insbesondere auswechselbare Batterie oder wenigstens einen Akkumulator aufweist. Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stimulationsgerät (2) wenigstens einen oder mehrere einstellbare oder verstellbare Parameter betreffend zum Beispiel die Intensität des elektrischen Reizes oder die Amplitude des dabei anwendbaren elektrischen Signals, die Impulsform oder -stärke, die Zeitdauer und/oder Freguenz, die Modulation - ansteigend oder absteigend - der Intensität, die Dauer der Einwirkung und/oder von Pausen aufweist oder enthält.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der/die Parameter des Stimulationsgeräts (2) mittels Fernbedienung (12) einstellbar oder veränderbar sind.

Fußbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Sender aufweisende oder enthaltende Fernbedienung (12) an einem Gürtel (13) fest oder lösbar angeordnet ist.

Description:
Fußbekleidungsstück

Die Erfindung betrifft ein Fußbekleidungsstück. Bevorzugt ist dabei ein Paar von Fußbekleidungsstücken. Es sind zahlreiche Fußbekleidungsstücke in Form von Schuhen, Stiefeln, Pantoffeln oder Sandalen auch in Sonderformen bekannt. Es lässt sich aber nicht vermeiden, dass ein Benutzer solcher Fußbekleidungsstücke einer Thrombosegefahr ausgesetzt ist, wenn er das oder die Beine lange Zeit ruhig halten muss. Dies kann beispielsweise bei langen Flugreisen der Fall sein.

Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Fußbekleidungsstück zu schaffen, mit welchem eine Gesundheitsgefahr auch bei langer Zeit der relativen Unbeweglichkeit der Beine, insbesondere eine Thrombosegefahr, weitgehend vermieden werden kann.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass ein in das Fußbekleidungsstück passendes und zumindest bei dessen Benutzung zu ihm gehörendes, darin angeordnetes Elektrostimulationsgerät mit wenigstens zwei mit ihm verbundenen oder verbindbaren Elektroden vorgesehen ist, die an beabstandeten Stellen des Fußes und/oder des Beines des Benutzers zur Stimulation von Muskelkontraktionen anbringbar sind. Somit kann also ein Benutzer mit Hilfe seines Fußbekleidungsstücks, bevorzugt in jedem Fußbekleidungsstück, ein Elektrostimulationsgerät mitführen, welches an sich bekannt ist, aber erfindungsgemäß zu dem Fußbekleidungsstück gehört und an die Form des Fußbekleidungsstücks und damit auch des Fußes des Benutzers angepasst ist und dessen Elektroden zweckmäßigerweise unter der Beinbekleidung bei- spielsweise an der Wade oder auch unmittelbar unter der Fußsohle des Benutzers angebracht werden können, um die von dem Stimulationsgerät ausgehende Stimulation während langer Stillstandszeiten der Füße und Beine für Muskelkontraktionen und/oder bessere Durchblutung nutzbar zu machen. Als Zusatzwirkung kann dadurch sogar ein Training der stimulierten Muskulatur bewirkt werden.

Zweckmäßig ist es, wenn das Fußbekleidungsstück als Schuh, Stiefel, Pantoffel oder Sandale ausgebildet ist und wenn in seinem Inneren ein Platz oder eine Halterung zur Fixierung des Stimulationsgeräts vorgesehen ist. Somit kann der Benutzer in dieses Fußbekleidungsstück schlüpfen und danach die Elektroden an der gewünschten Stelle anschließen, um beispielsweise auch lange Flugreisen problemlos überstehen zu können.

Der Platz oder die Halterung für das Stimulationsgerät kann auf oder unter der Innensohle und insbesondere an der Stelle angeordnet sein, die zur Aufnahme des Fußgewölbes zwischen Ballen und Ferse des Benutzers vorgesehen ist. In der Regel sind in Fußbekleidungsstücken und vor allem in Schuhen aller Art an der Stelle, an der bei der Benutzung das Fußgewölbe angeordnet ist, entsprechende Formen der Innenseite vorgesehen, die dort genügend Platz für ein in der Regel flaches Stimulationsgerät freilassen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, dass das Fußbekleidungsstück eine vorzugsweise als Einlegesohle ausgebildete Innensohle mit einer an dieser angeord- neten Stelle oder zum Beispiel riemenartigen Befestigungsvorrichtung und/oder einer Tasche für das Stimulationsgerät aufweist. Dadurch ist eine besonders einfache und schnelle Verbindung des Fußbekleidungsstücks und des zugehörigen Elektrostimu- lationsgeräts möglich. Der Benutzer kann sogar das Fußbekleidungsstück auch ohne dieses Stimulationsgerät benutzen, wenn er die dieses aufweisende Einlegesohle entfernt oder gegen eine Einlegesohle austauscht, die kein Elektrostimulationsgerät trägt .

Das Stimulationsgerät kann nachträglich in ein Fußbekleidungsstück einlegbar und/oder mittels Einlegesohle darin festlegbar sein, also auch in oder an Schuhen oder Fußbekleidungsstücken angebracht werden, die der Benutzer bereits besitzt und die dadurch zu erfindungsgemäßen Fußbekleidungsstücken werden.

Das Fußbekleidungsstück kann auch als Strumpf ausgebildet sein oder einen zugehörigen Strumpf aufweisen oder in Gebrauchs- Stellung enthalten, der die mit dem Stimulator oder Stimulationsgerät zusammenwirkenden Elektroden und Zuleitungen enthält, die im Sohlenbereich Anschlüsse für die Verbindung mit den zugehörigen Elektrodenaustritten des Stimulators haben. Somit braucht der Benutzer nur diese Kombination eines Schuhs mit einem Strumpf als Fußbekleidungsstück anzuziehen, um die gewünschte Stimulation durchführen zu können, was insbesondere das Anlegen der Elektroden am Fuß und/oder Bein erleichtert und bequemer macht . Das Stimulationsgerät kann auf der zugehörigen innen- oder Einlegesohle aufgeklebt und/oder durch einen Riemen oder Lappen überklebt sein. Denkbar ist beispielsweise, dass an dem Stimulationsgerät zunächst eine mit einer abziehbaren Folie überdeckte Klebestelle vorgesehen ist, so dass der Benutzer das Stimulationsgerät selbst an der Innensohle oder an der Einlegesohle an der Stelle fixieren kann, die für ihn und seinen Fuß am bequemsten ist. Eine zweckmäßige Ausgestaltung des erfindungsgemäß mit einem Elektro-Stimulationsgerät versehenen Fußbekleidungsstücks kann darin bestehen, dass die zu dem Elektro-Stimulationsgerät gehörenden Elektroden an Ringen angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung zueinander beabstandet, z.B. an dem Unterschenkel des Benutzers anbringbar oder lösbar festlegbar sind. Somit ist eine gute Stimulation vor allem der Wadenmuskulatur möglich, von der vor allem bei langen Flugreisen eine relativ große Thrombosegefahr ausgehen kann.

Es sei noch erwähnt, dass eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Fußbekleidungsstücks mit zugehöriger Einlegesohle zur Halterung des Elektro-Stimulationsgeräts vorsehen kann, dass diese das Stimulationsgerät aufweisende Einlegesohle zum Beispiel durch Beschneiden in ihrer Größe an unterschiedliche Schuhgrößen anpassbar sein kann. Sie kann aber auch Sollreißstellen haben, die ein Entfernen von Streifen, vor allem im Bereich der Zehen, erlaubt, um die Einlegesohle beispielsweise für einen kleineren Fuß und entsprechend eine kleinere Schuh- große verkürzen zu können.

Für eine bestmögliche Unabhängigkeit ist es zweckmäßig, wenn das Stimulationsgerät als Stromquelle wenigstens eine insbesondere auswechselbare Batterie oder wenigstens einen Akkumulator aufweist. Insbesondere für lange Flüge kann dann gegebenenfalls eine Ersatzbatterie mitgeführt werden, die eingesetzt werden kann, wenn die zunächst benutzte Batterie erschöpft ist. Ein oder mehrere Akkumulatoren können auch von Fall zu Fall wieder aufgeladen werden.

Für eine individuelle Anpassung und Betätigung ist es zweckmäßig, wenn das Stimulationsgerät wenigstens einen oder mehrere einstellbare oder verstellbare Parameter betreffend zum Bei- spiel die Intensität des elektrischen Reizes oder die Amplitude des dabei anwendbaren elektrischen Signals, die Impulsform, Zeitdauer und Frequenz, die Modulation - ansteigend oder absteigend - der Intensität, die Dauer der Einwirkung und/oder von Pausen aufweist. Zwar könnte ein relativ einfaches Stimulationsgerät nach dem Einschalten immer dieselbe Intensität und/oder Dauer eines Reizes abgeben, jedoch ist durch die erwähnte Ausgestaltung dahingehend, dass diese Parameter auch verstellt werden können, eine individuelle Anpassung an den je- weiligen Benutzer oder sogar eine Variation der verschiedenen Reize durch den Benutzer selbst möglich.

Für eine bequeme Handhabung ist es günstig, wenn der/die Parameter des Stimulationsgeräts mittels Fernbedienung einstellbar oder veränderbar sind. Der Benutzer braucht dann für eine Änderung beispielweise der Intensität der von dem Stimulationsgerät abgegebenen Reize nur die Fernbedienung zu benutzen, braucht also nicht etwa das Stimulationsgerät selbst beispielsweise aus einem Schuh zu entnehmen, um dessen Einstellung zu verändern.

Dabei ist es günstig, wenn die einen Sender aufweisende Fernbedienung, die zum Beispiel ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher funktionieren kann, an einem Gürtel fest oder lösbar an- geordnet ist. Dabei ist einerseits denkbar, dass die Fernbedienung selbst den Gürtel aufweist oder dass sie eine Befestigungsvorrichtung hat, die die Anbringung an einem Gürtel des Benutzers erlaubt. In jedem Falle kann dadurch die Fernbedienung unmittelbar am Körper praktisch unverlierbar aber je- derzeit leicht und außerdem auch unauffällig erreichbar mitgeführt und benutzt werden. Es genügt dann für den Benutzer, beispielsweise während eines langen Fluges im Sitzen diese an einem Gürtel von ihm getragene Fernbedienung zu betätigen, um die stimulierenden Reize zu verändern, beispielsweise zu verstärken oder zu vermindern oder in sonstiger Weise einzustellen und nach einer gewissen Zeit gegebenenfalls die Einstellung auch wieder zu ändern.

Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung: ein als Schuh ausgebildetes Fußbekleidungsstück im Längsschnitt mit einem darin angeordneten Fuß und einem daraus hervorragendem Unterschenkel, wobei dieses Fußbekleidungsstück erfindungsgemäß im Inneren ein zugehöriges Stimulationsgerät mit zwei Elektroden aufweist, die in einander beabstandeten Halteringen angeordnet und über elektrische Leitungen mit dem Stimulationsgerät verbunden sind, so dass die Wade oder der Unterschenkel eines Benutzers stimuliert werden kann, wobei gleichzeitig eine an einem Gürtel befindliche, von dem Benutzer getragene Fernbedienung zur Betätigung des Stimulationsgerätes angedeutet

Fig. 2 eine Einlegesohle mit daran angeordnetem Stimu- lationsgerät und zwei an der Fußsohle des Benutzers anlegbaren Elektroden, wobei die Einlegesohle in einem zugehörigen Schuh, Stiefel, Pantoffel oder dergleichen eingelegt ist, Fig. 3 eine Seitenansicht der zu dem erfindungsgemäßen Fußbekleidungsstück gehörenden Einlegesohle gemäß Fig. 2, Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine zu dem erfindungsgemäßen Fußbekleidungsstück passende Einlegesohle mit daran befestigtem Elektro-Stimulationsgerät und zwei über Leitungen verbundene Elektroden für die Fußsohle des Benutzers in Draufsicht mit Andeutung von Schnittlinien, die eine Verkleinerung der Einlegesohle zur Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen erlauben, sowie Fig. 5 eine Seitenansicht der Einlegesohle gemäß Fig. 4, wobei das Elektro-Stimulationsgerät in einer Tasche angeordnet ist, die an der Stelle des Fußgewölbes auf der Einlegesohle angeordnet ist und dieser zumindest an dieser Stelle ein Fußbett verleiht.

Ein in den Figuren nur schematisiert angedeutetes Fußbekleidungsstück 1 ist als Schuh ausgebildet, könnte aber auch ein Pantoffel, ein Stiefel, ein Strumpf oder eine Sandale sein. Zu diesem Fußbekleidungsstück 1 gehört ein darin angeordnetes und passendes Elektro-Stimulationsgerät 2, im folgenden auch nur „Stimulationsgerät 2" genannt, welches wenigstens zwei mit ihm verbundene oder verbindbare Elektroden 3 und zu diesen führende elektrische Leitungen 4 aufweist. Gemäß Fig. 1 sind die Elektroden 3 an Ringen 5 angeordnet, die in Gebrauchsstellung zueinander beabstandet, zum Beispiel an dem Unterschenkel 6 des Benutzers anbringbar und lösbar festlegbar sind. Diese Ausführungsform ist in Fig. 1 dargestellt. Über die Leitungen 4 können die beabstandeten Elektroden 3 den Stimulationseffekt des Stimulationsgeräts 2 auf den Unterschenkel 6 übertragen, so dass es gezielt zu Muskelkontraktionen und damit zur Betätigung der Muskelpumpe für die Blutgefäße kommt, wodurch eine Thrombosegefahr vermieden oder zumindest vermindert werden kann.

In dem als Schuh, Stiefel, Pantoffel oder Sandale ausgebildeten Fußbekleidungsstück 1 ist also in dessen Innerem ein Platz für das zugehörige Stimulationsgerät 2 vorgesehen, so dass es nicht beispielsweise an dem Bein eines Benutzers angeklebt werden müsste, was unbequem, aufwändig und störanfällig wäre.

Dabei erkennt man vor allem bei gemeinsamer Betrachtung der Fig. 1 und 2, dass der Platz oder eine noch zu erläuternde Halterung für das Stimulationsgerät 2, auf oder gegebenenfalls unter einer als Einlegesohle ausgebildeten Innensohle 7 und insbesondere an der Stelle angeordnet ist, die zur Aufnahme des Fußgewölbes zwischen Ballen und Ferse des Benutzers vorgesehen ist. Das Stimulationsgerät 2 bildet somit an der Innensohle 7 eine Fußbettung aus, die das Fußgewölbe des Benutzers stützen kann. In Fig. 1 erkennt man, wie die Innensohle 7 über dem Absatz 8 und der Außensohle 9 angeordnet ist und das Stimulationsgerät 2 zwischen Ferse und Ballen des Benutzers hält.

Die Innen- oder Einlegesohle 7 kann in nicht näher dargestellter Weise an der Stelle zum Anbringen des Stimulationsgerätes 2 zum Beispiel riemenartige Befestigungsmittel oder gemäß Fig. 3 und 5 eine Tasche 10 für dieses Stimulationsgerät 2 auf- weisen. Das Stimulationsgerät 2 könnte aber auch auf der Einlegesohle 7 einfach aufgeklebt . sein , was beispielsweise Fig. 2 und 4 andeuten.

In jedem Falle kann das Stimulationsgerät 2 nachträglich in ein Fußbekleidungsstück 1 einlegbar und/oder mittels einer Einlegesohle 7 darin festlegbar sein, so dass ein Benutzer ein normales, eventuell schon in seinem Besitz befindliches Fußbekleidungsstück nachträglich zu einem solchen verwandeln kann, das ein Elektro-Stimulationsgerät 2 enthält.

Vor allem in Fig. 4 ist durch die Markierungslinien 11 angedeutet, dass die das Stimulationsgerät 2 aufweisende Einlege- sohle 7 beispielsweise durch Beschneiden an unterschiedliche Schuhgrößen anpassbar ist. Der Benutzer kann je nach Größe seines Schuhwerks diejenige Markierungslinie 11 als äußere Begrenzung der Innensohle 7 auswählen, die in seinen entsprechenden Schuh passt.

Vor langen Flugreisen kann der Benutzer in das mit dem Elektro- Stimulationsgerät 2 versehene Schuhwerk 1 schlüpfen und die Elektroden 3 an der Unterseite seines Fußes und/oder an seinem Unterschenkel 7 fixieren, wo sie durch entsprechende Beinklei- der unsichtbar sind, so dass er während der langen Ruhephase seiner Füße und Beine dennoch einer Mangeldurchblutung und/oder Thrombosegefahr durch Einschalten des Elektro-Stimulationsge- räts 2 entgegenwirken kann. Das vorbeschriebene Elektro-Stimulationsgerät 2 hat in nicht näher dargestellter Weise als Stromquelle wenigstens eine insbesondere auswechselbare Batterie oder wenigstens einen Akkumulator, der immer wieder aufgeladen werden kann. Derartige Stromquellen können aufgrund ihrer relativ langen Lebensdauer das Stimulationsgerät 2 auch während eines langen Fluges funktionsfähig halten und gegebenenfalls kann der Benutzer Ersatzbatterien mitführen, um beim Nachlassen der Stimulationsintensität durch einen Batteriewechsel wieder die volle Energieversorgung zu haben.

Für eine unterschiedliche Anpassung an verschiedene Bedürfnisse weist das Stimulationsgerät 2 die Möglichkeit auf, verschiedene Parameter einstellen oder verstellen zu können. Beispielsweise kann die Intensität des elektrischen Reizes oder die Amplitude des dabei anwendbaren elektrischen Signals, die Impulsform, die Zeitdauer und/oder Frequenz, die Modulation - ansteigend oder absteigend der Intensität, die Dauer der Einwirkung und/oder von eingefügten Pausen veränderbar sein, um eine bestmögliche Stimulation individuell durchführen zu können. Denkbar ist allerdings auch, dass das Stimulationsgerät 2 schon auf einen jeweiligen Benutzer oder Patienten abgestimmt hinsichtlich der genannten Parameter oder wenigstens eines dieser Parameter ein- gestellt ist und eine Veränderung der Einstellung nicht oder nicht durch den Benutzer möglich ist. Für den gesunden Benutzer kann jedoch in entsprechend unschädlichen Grenzen eine Verstellung des oder der vorgesehenen Parameter hilfreich und vorteilhaft sein.

Im Ausführungsbeispiel ist angedeutet, dass der oder die Parameter des Stimulationsgeräts 2 mittels einer Fernbedienung 12 einstellbar oder veränderbar sind. Dabei erkennt man in Fig. 1 , dass die einen Sender enthaltende Fernbedienung 12 an einem Gürtel 13 gehalten ist, wobei sie selbst einen solchen Gürtel 13 aufweisen und mit diesem fest oder auch lösbar verbunden sein kann, oder es ist denkbar und zweckmäßig, wenn die Fernbedienung 12 Befestigungsmittel wie zum Beispiel eine Schlaufe aufweist, womit sie an einem Gürtel 13 des Benutzers angebracht werden kann. Bei Nichtbenutzung kann sie von dem Gürtel 13 gelöst und zur Seite gelegt werden. Während der Benutzung steht sie dem Benutzer aber unauffällig für die Veränderung von Parametern des Stimulationsgerätes 2 zur Verfügung. Ferner könnte die Fernbedienung 12 eine Klammer zum lösbaren Anbringen z.B. an dem Gürtel 13 oder unmittelbar an einem Kleidungsstück aufweisen .

Das Fußbekleidungsstück 1 enthält in seinem Inneren ein Elektro-Stimulationsgerät 2, welches über mit ihm verbundene Elektroden 3 die Unterseite des Fußes und/oder den Unter ¬ schenkel 6 eines Benutzers stimulieren kann, wobei das Stimu ¬ lationsgerät 2 bevorzugt Teil des Fußbettes im Bereich des Fuß ¬ gewölbes des Benutzers sein kann.