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Title:
FORM HAVING AN INTEGRATED FOLDING CARD AND METHOD FOR PRODUCING A FOLDING CARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/085505
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a form having an integrated folding card, which folding card can be produced using two core parts (A, B) that can be removed from the form and two cover parts (C, D) that can be removed from the form, wherein the two core parts (A, B) have a planar substrate (1, 50) and a first adhesive layer (21, 51), wherein the two cover parts (C, D) have an at least partially transparent cover layer (26, 55) and a second adhesive layer (25, 56), wherein the form has a first punch (3, 54), which produces the two core parts (A, B), wherein the form has a second punch (4, 57), which produces the two cover parts (C, D), and wherein the core parts (A, B) and the cover parts (C, D) are congruent, the form comprises a first and a second sheet (30, 40), wherein the first sheet (30) as viewed from the front side comprises the planar substrate (1), the first adhesive layer (21, 51), a first separating layer (22, 52), and a first carrier layer (23, 53) and contains the two core parts (A, B) produced by the first punch (3, 54), wherein the first punch (3, 54) is created from the front to at most the first carrier layer (23, 53), wherein the second sheet (40) as viewed from the front side comprises the cover layer (26, 55), the second adhesive layer (25, 56), a second separating layer (24, 52a), and a second carrier layer (27, 53a) and contains the two cover parts (C, D) produced by the second punch (4, 57), wherein the second punch (4, 57) is created from the front to at most the second carrier layer (27, 53a). The invention further relates to a laminate for producing the form and to a method for producing a personalized folding card plasticized on both sides.

Inventors:
FISCHER, Jules (Oberholzstrasse 61, Oberwil-Lieli, CH-8966, CH)
Application Number:
CH2010/000323
Publication Date:
July 21, 2011
Filing Date:
December 21, 2010
Export Citation:
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Assignee:
FOFITEC AG (Hembrunnstrasse 6, Dottikon, CH-5605, CH)
FISCHER, Jules (Oberholzstrasse 61, Oberwil-Lieli, CH-8966, CH)
International Classes:
B42D5/02; B42D15/10
Attorney, Agent or Firm:
LAUER, Joachim (Stapferstrasse 5, Postfach 2651, Zürich, CH-8033, CH)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Formular mit integrierter Faltkarte,

wobei die Faltkarte unter Verwendung von zwei aus dem Formular entnehmbaren Kernteilen (A,B) und zwei aus dem Formular entnehmbaren Abdeckteilen (C,D) herstellbar ist,

wobei die zwei Kernteile (A,B) ein flächiges Substrat (1 , 50) und eine erste Kleberschicht (21 , 51) aufweisen,

wobei die zwei Abdeckteile (C, D) eine zumindest teilweise transparente

Deckschicht (26, 55) und eine zweite Kleberschicht (25, 56) aufweisen,

wobei das Formular eine erste Stanzung (3, 54) aufweist, welche die zwei Kernteile (A,B) erzeugt, wobei das Formular eine zweite Stanzung (4, 57) aufweist, welche die zwei Abdeckteile (C,D) erzeugt,

und wobei die Kernteile (A,B) und die Abdeckteile (C,D) deckungsgleich sind, dadurch gekennzeichnet,

dass das Formular ein erstes und ein zweites Blatt (30, 40) umfasst,

wobei das erste Blatt (30) wenigstens in einem Teilbereich von der Vorderseite her gesehen das flächige Substrat (1 , 50), die erste Kleberschicht (21 , 51 ), eine erste Trennschicht (22, 52) und eine erste Trägerschicht (23, 53) umfasst und die zwei durch die erste Stanzung (3, 54) erzeugten Kernteile (A, B) enthält, wobei die erste Stanzung (3, 54) von vorn bis maximal zur ersten Trägerschicht (23, 53) hin ausgeführt ist,

wobei das zweite Blatt (40) wenigstens in einem Teilbereich von der Vorderseite her gesehen die Deckschicht (26, 55), die zweite Kleberschicht (25, 56), eine zweite Trennschicht (24, 52a) und eine zweite Trägerschicht (27, 53a) umfasst und die zwei durch die zweite Stanzung (4, 57) erzeugten Abdeckteile (C, D) enthält, wobei die zweite Stanzung (4, 57) von vorn bis maximal zur zweiten Trägerschicht (27, 53a) hin ausgeführt ist.

2. Formular nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Blatt entlang einer Seitenkante miteinander verbunden sind.

3. Formular nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des ersten und des zweiten Blatts erreicht ist, indem das flächige Substrat (50) über das erste Blatt (30) hinausreicht und gleichzeitig die zweite Trägerschicht (53a) des zweiten Blatts (40) ist oder indem die Deckschicht (55) über das zweite Blatt (40) hinausreicht und gleichzeitig die erste Trägerschicht (53) des ersten Blatts (30) ist.

4. Formular nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des ersten und des zweiten Blatts erreicht ist, indem die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) des ersten Blatts (30) gleichzeitig die zweite Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) des zweiten Blatts (40) ist.

5. Formular nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des ersten und des zweiten Blatts (30, 40) erreicht ist, indem die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) des ersten Blatts (30) teilweise mit dem zweiten Blatt (40) überlappt und dadurch teilweise die zweite Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) des zweiten Blatts (40) darstellt oder indem die zweite

Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) des zweiten Blatts (40) teilweise mit dem ersten Blatt (30) überlappt und dadurch teilweise die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) des ersten Blatts (30) darstellt.

6. Formular nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (55) des zweiten Blatts (40) und das flächige Substrat (50) des ersten Blatts (30) durch eine durchgehende bedruckbare Folienschicht gebildet ist und dass die durchgehende bedruckbare Folienschicht im Bereich des flächigen Substrats (50) eine opake

Beschichtung aufweist und/oder die erste Kleberschicht (51) eine opake Kleberschicht ist. 7. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Kernteile (A, B) im ersten Blatt (30) in der gleichen Ebene nebeneinander zusammenhängend angeordnet sind und/oder die zwei Abdeckteile (C,D) im zweiten Blatt (40) in der gleichen Ebene nebeneinander zusammenhängend angeordnet sind. 8. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusammenfalten der zusammenhängenden Kernteile (A,B) durch eine entlang einer Faltiinie (5a) ausgeführte, erste Perforationsstanzung (5) oder erste Anstanzung erleichtert ist und/oder ein Zusammenfalten der zusammenhängenden Abdeckteile (C,D) durch eine entlang einer Faltlinie (6a) ausgeführte, zweite Perforationsstanzung (6) oder zweite Anstanzung erleichtert ist.

9. Formular nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernteile (A,B) umfassend einen Teil des Substrats (1 , 50) und einen Teil der ersten Kleberschicht (21 , 51 ) durch Ablösen ihrer ersten Kleberschicht (21 , 51 ) von der ersten Trennschicht (22, 52a) aus dem Formular entnehmbar sind und/oder die Abdeckteile (C,D) umfassend einen Teil der Deckschicht (26, 55) und einen Teil der zweiten Kleberschicht (25, 56) durch Ablösen ihrer zweiten Kleberschicht (25, 56) von der zweiten Trennschicht (24, 52a) aus dem Formular entnehmbar sind.

10. Laminat zur Herstellung eines Formulars nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat eine erste und eine zweite Bahn umfasst, wobei die erste Bahn von der Vorderseite her gesehen das flächige Substrat (50), die erste Kleberschicht (51 ), die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) umfasst, wobei die zweite Bahn von der Vorderseite her gesehen die Deckschicht (55), die zweite Kleberschicht (56), die zweite Trennschicht (52a) und die zweite

Trägerschicht (53a) umfasst, und wobei die erste und die zweite Bahn entlang einer Seitenkante miteinander verbunden sind.

11. Laminat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der ersten und der zweiten Bahn erreicht ist, indem die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) der ersten Bahn gleichzeitig die zweite Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) der zweiten Bahn ist.

12. Laminat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der ersten und der zweiten Bahn erreicht ist, indem die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) der ersten Bahn teilweise mit der zweiten Bahn überlappen und dadurch teilweise die zweite Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) der zweiten Bahn darstellen oder indem die zweite Trennschicht (52a) und die zweite Trägerschicht (53a) der zweiten Bahn teilweise mit der ersten Bahn überlappen und dadurch teilweise die erste Trennschicht (52) und die erste Trägerschicht (53) der ersten Bahn darstellen.

13. Laminat nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (55) und das flächige Substrat (50) durch eine durchgehende bedruckbare

Folienschicht gebildet ist und dass die durchgehende bedruckbare Folienschicht im Bereich des flächigen Substrats (50) eine opake Beschichtung aufweist und/oder die erste Kleberschicht (51) eine opake Kleberschicht ist.

14. Verfahren zur Herstellung einer personalisierten und beidseitig plastifizierten Faltkarte aus zwei Kernteilen (A, B) und zwei Abdeckteilen (C, D);

wobei bei der fertigen Faltkarte die zwei Kernteile (A, B) umfassend ein Substrat (1 , 50) und eine erste Kleberschicht (21 , 51 ) mit der ersten Kleberschicht (21 , 51 ) gegeneinander deckungsgleich verklebt sind und wenigstens eine der zwei nach aussen gerichteten Oberflächen des Substrats (1 , 50) personalisiert (11 , 12) ist, und wobei die zwei Abdeckteile (C, D) umfassend eine Deckschicht (26, 55) und eine zweite Kleberschicht (25, 56) mit der zweiten Kleberschicht (25, 56) deckungsgleich auf die nach aussen gerichteten Oberflächen der zwei Kernteile

(A, B) geklebt sind;

unter Verwendung eines Formulars nach einem der Ansprüche 1 bis 9, in welchem die zwei Kernteile (A, B) und die zwei Abdeckteile (C, D) jeweils entnehmbar und entlang einer Faltlinie (5a, 6a) zusammenhängend integriert sind, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

a) Personalisieren (11 , 12) wenigstens einer Oberfläche des Substrats der zwei Kernteile (A, B) in dem die Kernteile (A, B) enthaltenden ersten Blatt (30) des Formulars,

b) Entnehmen der zwei Kernteile (A, B) aus dem die Kernteile (A, B) enthaltenden ersten Blatt (30) des Formulars,

c) Zusammenfalten der zwei Kernteile (A, B) entlang der Faltlinie (5a) und

miteinander Verkleben der beiden Kernteile (A, B) mittels den ersten

Kleberschichten (21 , 51 ),

d) Herauslösen eines ersten Abdeckteils (C) der zwei Abdeckteile (C, D) aus dem die Abdeckteile (C, D) enthaltenden zweiten Blatt (40) des Formulars derart, dass das mit dem ersten Abdeckteil (C) zusammenhängende zweite Abdeckteil (D) wenigstens teilweise mit dem Blatt (40) noch verbunden bleibt,

e) Einlegen der miteinander verklebten Kernteile (A, B) in die durch das

Herauslösen des ersten Abdeckteils (C) entstandene Vertiefung, f) Aufkleben des ersten, herausgelösten Abdeckteils (C) auf das in der Vertiefung obenliegende Kernteil (A oder B) der zwei Kernteile (A, B),

g) Entnehmen der so einseitig durch das erste Abdeckteil (C) plastifizierten

Kernteile (A, B) aus der Vertiefung zusammen mit dem zweiten Abdeckteil (D) aus dem die zwei Abdeckteile (C, D) enthaltenden zweiten Blatt (40) des Formulars, und

h) Aufkleben des zweiten Abdeckteils (D) auf das zuvor in der Vertiefung

untenliegende Kernteil (A oder B) der zwei Kernteile (A, B) durch

Zusammenfalten der zwei Abdeckteile (C, D) entlang deren Faltlinie (6a).

15. Verfahren zur Herstellung einer personalisierten und beidseitig plastifizierten Faltkarte aus zwei Kernteilen (A, B) und zwei Abdeckteilen (C, D);

wobei bei der fertigen Faltekarte die zwei Kernteile (A, B) umfassend ein Substrat (1 , 50) und eine erste Kleberschicht (21 , 51) mit der ersten Kleberschicht (21 , 51) gegeneinander deckungsgleich verklebt sind und wenigstens eine der zwei nach aussen gerichteten Oberflächen des Substrats (1, 50) personalisiert (11, 12) ist, und wobei die zwei Abdeckteile (C, D) umfassend eine Deckschicht (26, 55) und eine zweite Kleberschicht (25, 56) mit der zweiten Kleberschicht (25, 56) deckungsgleich auf die nach aussen gerichteten Oberflächen der zwei Kernteile (A, B) geklebt sind;

unter Verwendung eines Formulars nach einem der Ansprüche 2 bis 6, in welchem die zwei Kernteile (A, B) und die zwei Abdeckteile (C, D) jeweils entnehmbar integriert sind, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

a) Personalisieren (11 , 12) wenigstens einer Oberfläche des Substrats (50) der zwei Kernteile (A, B) in dem die Kernteile (A, B) enthaltenden ersten Blatt (30) des Formulars,

b) Entnehmen der zwei Abdeckteile (C, D) aus dem die Abdeckteile (C, D)

enthaltenden zweiten Blatt (40) des Formulars,

c) Einlegen der zwei Abdeckteile (C, D) in die durch das Entnehmen der zwei

Abdeckteile (C, D) entstandene Vertiefung derart, dass die zweite Kleberschicht (25, 56) frei liegt,

d) Zusammenfalten des Formulars entlang einer Faltlinie (60) im Formular mittig zwischen den Kernteilen (A, B) und den Abdeckteilen (C, D) derart, dass die personalisierte Oberfläche der zwei Kernteile (A, B) deckungsgleich mit den zwei Abdeckteilen (C, D) verklebt wird, um die zwei Kernteile (A, B) zu plastifizieren,

e) Zurückfalten des Formulars entlang der Faltlinie (60) derart, dass die zwei Abdeckteile (C, D) aus der Vertiefung entnommen werden,

f) Entnehmen der so durch die zwei Abdeckteile (C, D) plastifizierten Kernteile (A, B) aus dem die zwei Kernteile (A, B) enthaltenden ersten Blatt (30) des Formulars, und

g) Zusammenfalten der zwei Kernteile (A, B) zusammen mit den zwei Abdeckteilen entlang der Faltlinie (5a) und miteinander Verkleben der beiden Kernteile (A, B) mittels den ersten Kleberschichten (21 , 51).

Description:
FORMULAR MIT INTEGRIERTER FALTKARTE UND VERFAHREN ZUR

HERSTELLUNG EINER FALTKARTE

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Formular mit integrierter Faltkarte, wobei die Faltkarte unter Verwendung von zwei aus dem Formular entnehmbaren Kernteilen und zwei aus dem Formular entnehmbaren Abdeckteilen herstellbar ist, wobei die zwei Kernteile ein flächiges Substrat und eine erste Kleberschicht aufweisen, wobei die zwei Abdeckteile eine zumindest teilweise transparente Deckschicht und eine zweite Kleberschicht aufweisen, wobei das Formular eine erste Stanzung aufweist, welche die zwei Kernteile erzeugt, wobei das Formular eine zweite Stanzung aufweist, welche die zwei Abdeckteile erzeugt, und wobei die Kemteile und die Abdeckteile deckungsgleich sind.

Die Erfindung betrifft auch ein Laminat zur Herstellung eines Formulars mit integrierter Faltkarte und ein Verfahren zur Hersteilung einer personalisierten und beidseitig plastifizierten Faltkarte aus zwei Kernteilen und zwei Abdeckteilen unter Verwendung eines Formulars, in welchem die zwei Kemteile und die zwei Abdeckteile jeweils entnehmbar integriert sind.

STAND DER TECHNIK

WO 2004/018222 beschreibt ein Formular mit einer aus zwei zusammenhängenden Teilen bestehenden, herauslösbaren, integrierten Faltkarte, wobei das Formular aus einem Mehrschichtmaterial umfassend eine erste Papierschicht, eine erste

Kleberschicht, eine Folienschicht, eine zweite Kleberschicht, eine Trennschicht und eine zweite Papierschicht besteht. Eine Stanzung von der Seite der ersten

Papierschicht bis zur der Trennschicht erzeugt die zwei zusammenhängenden Teile der Faltkarte. Beim Herauslösen der Teile der Faltkarte aus dem Formular erfolgt die Trennung der Schichten zwischen der zweiten Kleberschicht und der Trennschicht. Die zwei Teile werden zur fertigen Faltkarte zusammengefaltet. Eine solche Faltkarte ist durch Bedrucken des Formulars beidseitig personalisierbar. Die Personalisierung liegt jedoch ungeschützt auf der Oberfläche der Faltkarte und ist daher nicht sehr beständig. Zudem besteht das gesamte Formular aus Mehrschichtmaterial was sich ungünstig auf die Materialkosten auswirkt.

Wie bereits WO 2004/018222 beschreibt WO 2008/128362 ein im Aufbau ähnliches Formular mit integrierter Faltkarte, wobei hier nur ein beschränkter Bereich des

Formulars ein Mehrschichtmaterial aufweist. Das Mehrschichtmaterial ist einseitig oder beidseitig auf des Formularpapier aufgespendet. Die Faltkarte kann ebenfalls beidseitig personalisiert sein, wobei sich die Personalisierung auch ungeschützt auf der

Oberfläche der Faltkarte befindet.

WO 2007/115420 beschreibt ein Formular mit integrierter Faltkarte, wobei die Faltkarte beidseitig personalisiert und anschliessend plastifiziert werden kann. Dabei wird ein Mehrschichtmaterial bestehen aus einer ersten Kleberschicht, einer ersten

Trennschicht, einer Trägerschicht, einer zweiten Trennschicht, einer zweiten

Kleberschicht und einer Folienschicht rückseitig auf das Formularpapier aufgespendet. Zwei einzelne, nicht zusammenhängende Kernteile werden durch eine erste Stanzung von vorne durch die Trägerschicht bis zur zweiten Trennschicht freigestanzt. Diese beiden Kernteile liegen im Inneren der fertigen Faltkarte. Eine zweite Stanzung von hinten durch die Folienschicht bis zur zweiten Trennschicht erzeugt zwei

zusammenhängende Abdeckteile, welche in der fertigen Faltkarte aussen liegen, wobei diese Abdeckteile flächenmässig grösser als die Kernteile ausgebildet sind. Die

Personalisierung auf der fertigen Faltkarte ist somit durch eine Plastifizierung

geschützt, es entsteht jedoch ein transparenter, die Kernteile umlaufender Rand, welcher ästhetisch nicht ansprechend wirkt. Das Formular hat den weiteren Nachteil, dass es kompliziert in der Anwendung ist. Die beiden Abdeckteile werden nach der Personalisierung einzeln aus dem Formular herausgelöst, gedreht und mit der

Personalisierung nach unten wieder ins Formular eingesetzt. Anschliessend werden die Kernteile zusammen mit den Abdeckteilen nach hinten aus dem Formular gedrückt, die Trägerschicht und die beiden Trennschichten werden von den Kernteilen abgezogen und die Karte wird zusammengefaltet. Insbesondere beim Herauslösen, Drehen und Wiedereinsetzen der Kernteile kann es leicht vorkommen, dass die Kernteile falsch herum eingesetzt werden und somit die Personalisierung auf den beiden Seiten der Faltkarte nicht seitenrichtig ist.

WO 2008/043193 beschreibt ein Formular mit integrierter Faltkarte. Die Faltkarte ist beidseitig personalisierbar, wobei die Personalisierung in der fertigen Faltkarte durch eine Plastifizierung geschützt ist. Das Formular besteht dabei aus einem flächigen Substrat, welches in zwei nicht überlappenden Bereichen mit zwei unterschiedlichen Mehrschichtmaterialien versehen ist. Die beiden Bereiche weisen je eine von vorne ausgeführte Anstanzung auf, wodurch im einen Bereich zwei zusammenhängende Kernteile und im anderen Bereich zwei zusammenhängende Abdeckteile freigestanzt sind. Die Kernteile und die Abdeckteile sind deckungsgleich, wobei ein die Kernteile umlaufender transparenter Rand vermieden wird. Zudem weist das Formular im Bereich zwischen den beiden Mehrschichtmaterialien eine durch eine

Perforationsstanzung erzeugte Falzlinie auf. Durch mehrmaliges Entfernen

verschiedener Schichten und mehrmaliges hin und her Falten kann schliesslich die fertige Faltkarte erzeugt werden. Das Formular hat jedoch den Nachteil, dass bei dessen Herstellung die Stanzungen exakt im Register und mit demselben Stanzblech ausgeführt sein müssen, damit bei der Verwendung des Formulars die einzelnen Teile beim Zusammenfalten genau aufeinander passen. Die Herstellung des Formulars ist demnach aufwendig. Auch ist das Formular eher kompliziert in der Handhabung ist.

Insbesondere die in WO 2007/115420 und WO 2008/043193 beschriebenen Formulare konnten sich nicht durchsetzen, was vermutlich mit ihrem Herstellungsaufwand, den Materialkosten und/oder ihrer nicht ganz einfachen Handhabung durch den

Endbenutzer bei der Entnahme und Herstellung der Faltkarte zusammenhängt.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Formular mit integrierter Faltkarte der eingangs genannten Art anzugeben, welches einfach und günstig in der Herstellung und einfach in der Handhabung ist. Die Faltkarte soll beidseitig vollflächig personalisierbar sein. Weiter soll die fertige Faltkarte beidseitig vollflächig plastifiziert sein und ästhetisch ansprechend wirken. Auch soll ein leicht durchführbares Verfahren angegeben werden, bei welchem unter Verwendung eines Formulars mit jeweils zwei integrierten entnehmbaren Kern- und Abdeckteile eine fertige Faltkarte hergestellt werden kann.

Erfindungsgemäss wird dies bei einem Formular mit integrierter Faltkarte durch die Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Das erfindungsgemässe Formular ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass das Formular ein erstes und ein zweites Blatt umfasst. Das erste Blatt umfasst wenigstens in einem Teilbereich von der Vorderseite her gesehen das flächige Substrat, die erste Kleberschicht, eine erste Trennschicht und eine erste Trägerschicht und es enthält die zwei durch die erste Stanzung erzeugten Kernteile, wobei die erste Stanzung von vorn bis maximal zur ersten Trägerschicht hin ausgeführt ist. Das zweite Blatt umfasst wenigstens in einem Teilbereich von der Vorderseite her gesehen die Deckschicht, die zweite Kleberschicht, eine zweite Trennschicht und eine zweite Trägerschicht und enthält die zwei durch die zweite Stanzung erzeugten Abdeckteile, wobei die zweite Stanzung von vorn bis maximal zur zweiten Trägerschicht hin ausgeführt ist.

Das erfindungsgemässe Formular ermöglicht die Herstellung von beidseitig vollflächig personalisierten und plastifizierten Faltkarten. Im Vergleich mit dem Formular aus WO 2007/115420 wird die Handhabung wesentlich vereinfacht. Auch wirkt die fertige Faltkarte ästhetisch ansprechender, weil das Verkleben von deckungsgleichen Kern- und Abdeckteilen den für WO 2007/115420 typischen transparenten Rand vermeidet.

Im Vergleich mit dem Formular aus WO 2008/043193, welches zur Herstellung zwei rückseitige Spendungen von Mehrschichtmaterialien und eine aufwendig Stanzung von der Vorderseite her benötigt, sind die Herstellungsabläufe des erfindungsgemässen

Formulars wesentlich vereinfacht. Die Stanzungen für die Kernteile und die Stanzungen für die Abdeckteile müssen nicht im Register sein. Auch ist das Formular einfacher in der Handhabung. Gegenstand der Erfindung ist auch ein Laminat zur Herstellung eines aus zwei miteinander verbundenen Blättern bestehenden Formulars mit integrierter Faltkarte. Das Laminat umfasst eine erste und eine zweite Bahn. Die erste Bahn umfasst von der Vorderseite her gesehen das flächige Substrat, die erste Kleberschicht, die erste Trennschicht und die erste Trägerschicht. Die zweite Bahn umfasst von der Vorderseite her gesehen die Deckschicht, die zweite Kleberschicht, die zweite Trennschicht und die zweite Trägerschicht. Die erste und die zweite Bahn sind entlang einer Seitenkante durch eine Verbindung miteinander verbunden. Ein solches Laminat kann in Form von Rollen hergestellt werden. Bei der Herstellung eines Formulars mit integrierter Karte können in der ersten Bahn die Kernteile des ersten Blatts und in der zweiten Bahn die Abdeckteile des zweiten Blatts freigestanzt werden. Im gleichen Durchgang können die Kernteile personalisiert und die Bahnen zu Formularen der gewünschten Grösse abgelängt werden. Die Verbindung der ersten und der zweiten Bahn kann hergestellt sein, indem die erste Trennschicht und die erste Trägerschicht der ersten Bahn gleichzeitig die zweite Trennschicht und die zweite Trägerschicht der zweiten Bahn ist. Zusätzlich kann die Deckschicht der zweiten Bahn und das flächige Substrat der ersten Bahn durch eine durchgehende bedruckbare Folienschicht gebildet sein und die durchgehende bedruckbare Folienschicht im Bereich des flächigen Substrats bzw. der ersten Bahn eine opake Beschichtung aufweisen. Anstelle der oder zusätzlich zur opaken

Beschichtung kann die erste Kleberschicht eine opake Kleberschicht sein.

Im Unterschied dazu kann die Verbindung der ersten und der zweiten Bahn auch hergestellt sein, indem die erste Trennschicht und die erste Trägerschicht der ersten Bahn teilweise mit der zweiten Bahn überlappen und dadurch teilweise die zweite Trennschicht und die zweite Trägerschicht der zweiten Bahn darstellen oder indem die zweite Trennschicht und die zweite Trägerschicht der zweiten Bahn teilweise mit der ersten Bahn überlappen und dadurch teilweise die erste Trennschicht und die erste Trägerschicht der ersten Bahn darstellen.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte unter Verwendung eines Formulars, in welchem zwei Kernteile und zwei Abdeckteile jeweils entnehmbar und entlang einer Faltlinie zusammenhängend integriert sind. Die fertige Faltkarte besteht aus zwei Kernteilen und zwei Abdeckteilen. Die zwei Kernteile umfassend ein Substrat und eine erste Kleberschicht sind mit der ersten Kleberschicht gegeneinander deckungsgleich verklebt und wenigstens eine der zwei nach aussen gerichteten Oberflächen des Substrats ist personalisiert. Die zwei Abdeckteile umfassend eine Deckschicht und eine zweite Kleberschicht sind mit der zweiten Kleberschicht deckungsgleich auf die nach aussen gerichteten Oberflächen der zwei Kernteile geklebt. Die fertige Faltkarte kann beidseitig eine Personalisierung aufweisen und ist durch die Abdeckteile beidseitig plastifiziert. Sofern erforderlich ist eine nachträgliche Personalisierung möglich, indem die Deckschicht mit einer

beschreibbaren Schicht versehen ist. Umgekehrt kann die Deckschicht mit einer Silikonschicht versehen sein, was ein nachträgliches Beschreiben der Deckschicht verhindert.

Das Verfahren zur Herstellung ist durch folgende Schritte gekennzeichnet:

a) Personalisieren wenigstens einer Oberfläche des Substrats der zwei Kernteile in dem die Kernteile enthaltenden Formular. Eine solche Personalisierung kann z.B. mit einen Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgeführt werden.

b) Entnehmen der zwei Kernteile aus dem die Kernteile enthaltenden Formular und Zusammenfalten der zwei Kemteile entlang der Faltlinie und miteinander Verkleben der beiden Kernteile mittels den ersten Kleberschichten.

c) Herauslösen eines ersten Abdeckteils der zwei Abdeckteile aus dem die

Abdeckteile enthaltenden Formular derart, dass das mit dem ersten Abdeckteil zusammenhängende zweite Abdeckteil wenigstens teilweise mit dem Formular noch verbunden bleibt. Dadurch entsteht im Formular eine Vertiefung als Einpasshilfe, welche das korrekte Ausrichten der miteinander verklebten Kernteile erleichtert.

d) Einlegen der miteinander verklebten Kernteile in die durch das Herauslösen des ersten Abdeckteils entstandene Vertiefung.

e) Aufkleben des ersten, herausgelösten Abdeckteils auf das in der Vertiefung obenliegende der zwei Kernteile, um die aussenliegende Oberfläche des Kernteils zu plastifizieren.

f) Entnehmen der so einseitig durch das erste Abdeckteil plastifizierten Kernteile aus der Vertiefung zusammen mit dem zweiten Abdeckteil aus dem die zwei Abdeckteile enthaltenden Formular.

g) Aufkleben des zweiten Abdeckteils auf das zuvor in der Vertiefung

untenliegende der zwei Kernteile durch Zusammenfalten der zwei Abdeckteile entlang deren Faltlinie, um die aussenliegende Oberfläche des Kernteils zu plastifizieren. Dieses Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte kann ausgeführt werden unter Verwendung des vorbeschriebenen Formulars, wobei die Schritte a) und b) auf der Vorderseite des ersten Blatts und die Schritte d) bis g) auf der Vorderseite des zweiten Blatts ausgeführt werden.

Unter Verwendung eines Formulars bei welchem das erste und das zweite Blatt verbunden sind, kann das Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte anhand folgende Schritten durchgeführt werden:

a) Personalisieren wenigstens einer Oberfläche des Substrats der zwei Kernteile in dem die Kernteile enthaltenden Formular,

b) Entnehmen der zwei Abdeckteile aus dem die Abdeckteile enthaltenden

Formular,

c) Einlegen der zwei Abdeckteile in die durch das Entnehmen der zwei Abdeckteile entstandene Vertiefung derart, dass die zweite Kleberschicht frei liegt, d) Zusammenfalten des Formulars entlang einer Faltlinie im Formular zwischen den Kernteilen und den Abdeckteilen derart, dass die personalisierte Oberfläche der zwei Kernteile deckungsgleich mit den zwei Abdeckteilen verklebt wird, um die zwei Kernteile zu plastifizieren,

e) Zurückfalten des Formulars entlang der Faltlinie derart, dass die zwei

Abdeckteile aus der Vertiefung entnommen werden,

f) Entnehmen der so durch die zwei Abdeckteile plastifizierten Kernteile aus dem die zwei Kernteile enthaltenden Formular, und

g) Zusammenfalten der zwei Kemteile zusammen mit den zwei Abdeckteilen

entlang der Faltlinie und miteinander Verkleben der beiden Kernteile mittels den ersten Kleberschichten.

Das Falten des Formulars entlang der Faltlinie zwischen den Kern- und Abdeckteilen kann durch eine Perforationsstanzung oder eine Anstanzung erleichtert werden. Vorteilhafte und dadurch bevorzugte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.

KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:

Fig. 1 ein Formular mit integrierter Faltkarte nach der Erfindung unter a) in

Aufsicht auf einen Abschnitt der Vorderseite eines ersten Blatts, unter b) im Schnitt (l-l) des ersten Blatts, unter c) in Aufsicht auf einen Abschnitt der Vorderseite eines zweiten Blatts, und unter d) im Schnitt (II-II) des zweiten Blatts;

Fig. 2 ein Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte unter Verwendung des

Formulars von Fig. 1 im Schnitt unter a) - g) in verschiedenen Phasen;

Fig. 3 ein Formular mit integrierter Faltkarte im Schnitt mit verbundenem ersten und zweiten Blatt unter a) - e) Varianten der Verbindung; und

Fig. 4 ein Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte unter Verwendung eines

Formulars mit verbundenen Blättern unter a) - d) in verschiedenen Phasen.

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

In Fig. 1a) ist ein Abschnitt eines ersten Blatts 30 eines Formulars mit integrierter Faltkarte in Aufsicht auf die Vorderseite dargestellt, wobei 1 ein flächiges Substrat bezeichnet. Das Material des Substrats 1 kann eine Papierschicht mit einer Dicke von 70 bis 250 μητι, vorzugsweise 100 bis 160 pm, sein. Durch eine in der Vorderseite des Formulars angebrachte erste Stanzung 3 sind zwei in der gleichen Ebene

nebeneinander angeordnete Kernteile A, B freigestanzt. Die beiden Kernteile A, B sind deckungsgleich und hängen entlang einer Faltlinie 5a zusammen. Eine erste

Perforationsstanzung 5 entlang der Faltlinie 5a erleichtert das Zusammenfalten der beiden Kernteile A, B bei der Herstellung der fertigen Faltkarte. Die auf der Vorderseite des Formulars freiliegenden Oberflächen der beiden Kernteile A, B sind z.B. mit einem Laser- oder Tintenstrahldrucker bedruckbar, was durch die Personalisierung 11 , 12 angedeutet ist. Eine solche Personalisierung kann z.B. Name und Anschrift sein.

Andere Personalisierungen wie z.B. eine Beschriftung wie eine Unterschrift, ein aufgeklebtes Foto oder dergleichen sind auch möglich. Das Material des Substrats kann auch eine bedruckbare Folienschicht sein, welche vorzugsweise opak ist oder vorder- oder rückseitig mit einer opaken Schicht beschichtet ist. Das Formular könnte auch zusätzlich mit einem Transponder versehen sein, bei welchem es sich z.B. um ein berührungslos detektierbares RFID-Etikett handeln kann. Ein solcher Transponder kann im Bereich der Kernteile A, B vorderseitig auf dem flächigen Substrat 1 aufgeklebt oder zwischen dem flächigen Substrat und einer ersten Kleberschicht 21 eingeklebt sein, wobei im zweiten Fall der Transponder in der fertigen Faltkarte zwischen den Kernteilen A, B zu liegen kommt und damit, sofern die Kernteile opak sind, von aussen nicht sichtbar ist.

In Fig. 1 b) ist das erste Blatt 30 des Formulars im Schnitt entlang der Schnittlinie l-l in Fig. 1a) dargestellt. Wie bereits erwähnt ist das flächige Substrat 1 auf der Vorderseite im Bereiche der Kernteile A, B bedruckbar, was durch die Personalisierungen 11 , 2 dargestellt ist. Das erste Blatt 30 umfasst vom Substrat 1 aus gesehen in dieser Reihenfolge: das flächige Substrat 1, die erste Kleberschicht 21, eine erste

Trennschicht 22 und eine erste Trägerschicht 23. Bei der Verwendung einer transparenten Folienschicht als flächiges Substrat 1 , kann anstelle der opaken

Beschichtung die erste Kleberschicht 21 opak sein.

Die zwei Kernteile A, B sind durch die von vorne ausgeführte erste Stanzung 3 freigestanzt, so dass sie entlang der Faltlinie 5a zusammenhängen, wie in Fig. 1a) gezeigt. Die erste Stanzung 3 geht durch das flächige Substrat 1 hindurch bis in die erste Kleberschicht 21 oder Trennschicht 22 und maximal bis zur Trägerschicht 23, so dass die Trägerschicht 23 nicht durchtrennt ist. Die Trägerschicht kann jedoch leicht angestanzt sein. Die erste Perforationsstanzung 5 reicht wie die erste Stanzung 3 bis zur Trägerschicht 23. Die Kernteile A, B sind durch Ablösen ihrer ersten Kleberschicht 21 von der ersten Trennschicht 22 aus dem Formular entnehmbar.

In Fig. 1c) ist ein Abschnitt des Formulars in Aufsicht auf die Vorderseite eines zweiten Blatts 40 dargestellt, wobei 26 eine zumindest teilweise transparente Deckschicht bezeichnet. Das Material der Deckschicht kann eine Folienschicht sein, bevorzugt eine hochtransparente Polyesterfolie mit einer Dicke zwischen 23 und 200 pm,

vorzugsweise 100 pm. Die Deckschicht 26 könnte mit einem Hologramm versehen sein. Die Deckschicht kann zusätzlich mit einer beschreibbaren Schicht versehen sein, so dass die fertige Faltkarte nachträglich nochmals personalisiert werden kann, z.B. mit einer Unterschrift des Benutzers. Umgekehrt kann die Deckschicht zusätzlich eine Silikonschicht aufweisen, um eine nachträgliche Personalisierung auf der fertigen Faltkarte zu verhindern.

Durch eine in der Vorderseite des zweiten Blatts 40 angebrachte zweite Stanzung 4 sind zwei in der gleichen Ebene nebeneinander angeordnete Abdeckteile C, D freigestanzt. Die beiden Abdeckteile C, D sind deckungsgleich und hängen entlang einer Faltlinie 6a zusammen. Eine zweite Perforationsstanzung 6 entlang der Faltlinie 6a erleichtert das Zusammenfalten der beiden Abdeckteile C, D bei der Herstellung der fertigen Faltkarte.

In Fig. 1d) ist das zweite Blatt 40 des Formulars im Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1c) dargestellt. Das zweite Blatt 40 umfasst von der Vorderseite aus gesehen in dieser Reihenfolge: eine Deckschicht 26, eine zweite Kleberschicht 25, eine zweite Trennschicht 24 und eine zweite Trägerschicht 27.

Die zwei Abdeckteile C, D, welche auf der Vorderseite des zweiten Blatts 40 liegen, sind durch die von vorn ausgeführte zweite Stanzung 4 freigestanzt, so dass die beiden Abdeckteile C, D entlang der Faltlinie 6a zusammenhängen, wie in Fig. 1c) gezeigt. Die zweite Stanzung 4 geht durch die Deckschicht 26 bis in die zweite Kleberschicht 25 oder Trennschicht 24 und maximal bis zur Trägerschicht 27, so dass die Trägerschicht 27 nicht durchtrennt ist. Die zweite Perforationsstanzung 6 reicht wie die zweite Stanzung 4 bis zur Trägerschicht 27. Die Abdeckteile C, D sind durch Ablösen ihrer zweiten Kleberschicht 25 von der zweiten Trennschicht 24 aus dem Formular entnehmbar.

Die erste und zweite Kleberschicht 21 , 25 des Formulars sind bevorzugt ein

druckempfindlicher Haftkleber, z.B. ein wässriges Polyacrylat oder ein

Schmelzklebestoff bzw. Hotmelt. Die erste und zweite Trennschicht 22, 24 sind z.B. Silikonbeschichtungen, welche auf die erste bzw. zweite Trägerschicht 23, 27 aufgebracht sind. Die erste und zweite Trägerschicht 23, 27 sind eine Folienschicht oder eine Papierschicht mit einer Dicke von 23 bis 60 pm. Bei einer Folienschicht als Trägerschicht 23, 27 ist diese vorzugsweise 23 bis 36 μιτη dick. Bei einer Papierschicht als Trägerschicht 23, 27 ist diese vorzugsweise 50 bis 60 pm dick.

Die erste und zweite Stanzung 3, 4 werden vollumlaufend ohne Belassung von Stanzstegen ausgeführt. Anstelle der Perforationsstanzungen 5, 6 können auch durchgehende Anstanzungen, welche nur teilweise in das Substrat 1 bzw. in die Deckschicht 26 reichen, vorhanden sein.

Zwischen der Deckschicht 26 und der zweiten Kleberschicht 25 kann zusätzlich eine transparente Lackschicht vorhanden sein, welche eine geringere Kohäsion aufweist als die Adhäsion zur Deckschicht 26 und zur zweiten Kleberschicht 25. Zwischen der transparenten Lackschicht und der Deckschicht 26 oder der zweiten Kleberschicht 25 ist ein strukturierter transparenter Trennlack, z.B. in Form eine VOID-Schriftzugs, angeordnet, welcher eine geringere Adhäsion zur transparenten Lackschicht aufweist als die Kohäsion in der transparente Lackschicht. Diese zusätzliche Lackschicht und der Trennlack dienen als Sicherheitsmerkmal in der fertigen Faltkarte gegen

Änderungen der Personalisierung, da ein Ablösen der Deckschicht zu einem

Kohäsionsbruch in der transparente Lackschicht führt und zwar in den Bereichen wo kein Trennlack vorhanden ist. Der Kohäsionsbruch ist als sichtbare Mattierung in der Lackschicht erkennbar. Die Bereiche, welche den Trennlack aufweisen, bleiben transparent.

Das erste und zweite Blatt 30, 40 können z.B. das Format A5 oder A4 aufweisen. Die Fig. 2a) bis g) zeigen verschiedene Phasen in der Herstellung einer Faltkarte unter Verwendung des Formulars aus Fig.1. In den Figuren ist jeweils ein Schnitt entlang der Schnittlinie l-l bzw. II-II aus Fig. 1 gezeigt.

Die Fig. 2a) zeigt das erste Blatt 30 des Formulars aus Fig. 1 im Schnitt l-l. Das Substrat 1 wird im Bereich des Kernteils A mit der Personalisierung 11 und im Bereich des Kernteils B mit der Personalisierung 12 versehen.

In Fig. 2b) wurden die zwei Kernteile A, B aus dem ersten Blatt 30 des Formulars entnommen S1 , wobei sich die Kleberschicht 21 von der Trennschicht 22, welche im Formular verbleibt, löst. Die zwei Kernteile A, B umfassen einen Teil des flächigen Substrats 1 mit den Personalisierungen 11 , 12 und einen Teil der Kleberschicht 21. Anschliessend werden die beiden Kernteile A, B entlang der Faltlinie mit der

Perforationsstanzung 5 zusammengefaltet S2.

Fig. 2c) zeigt die zusammengefalteten Kernteile A, B. Die beiden Kernteile A, B sind mit der ersten Kleberschicht 21 gegeneinander deckungsgleich verklebt. Die

Personalisierungen 11 , 12 liegen auf den nach aussen gerichteten Oberflächen.

Fig. 2d) zeigt das zweite Blatt 40 des Formulars im Schnitt II-II nach dem Herauslösen des ersten Abdeckteils C aus dem die Abdeckteile C, D enthaltenden Formular. Dabei werden die Abdeckteile C, D entlang der Faltlinie mit der Perforationsstanzung 6 gefaltet S3, wobei das zweite Abdeckteil D wenigstens teilweise mit dem Formular noch verbunden bleibt. Beim Herauslösen des ersten Abdeckteils C trennt sich die zweite Kleberschicht 25 von der Trennschicht 24. Durch das Herauslösen des ersten Abdeckteils C entsteht eine Vertiefung 28 auf der Vorderseite des zweiten Blatts 40 des Formulars, welche nicht klebrig ist und in welche die vorher zusammengefalteten Kernteile A, B eingelegt werden können, wie in Fig. 2e) gezeigt. Die Kernteile A, B passen genau in die Vertiefung, weil sie mit den Abdeckteilen C, D deckungsgleich sind.

Nach dem Einlegen der vorher zusammengefalteten Kernteile A, B in die Vertiefung 28 im Formular wird das erste Abdeckteil C wieder zurückgeklappt und mit der zweiten Kleberschicht 25 deckungsgleich auf die personalisierte Oberfläche des in der

Vertiefung 28 obenliegenden Kernteils geklebt S4.

Die auf diese Weise einseitig durch die transparente Folienschicht des ersten

Abdeckteils C plastifizierten Kernteile A, B werden zusammen mit den Abdeckteilen C, D aus dem zweiten Blatt 40 des Formulars entnommen S5, wie in Fig. 2f) gezeigt.

Anschliessend werden die beiden Abdeckteile C, D entlang der Faltlinie mit der

Perforationsstanzung 6 zusammengefaltet S6. Das zweite Abdeckteil D wird mit der zweiten Kleberschicht 25 deckungsgleich auf die personalisierte Oberfläche des zuvor in der Vertiefung untenliegenden Kernteils geklebt, um die fertige Faltkarte zu erhalten. Die fertige Faitkarte, wie in Fig. 2g) gezeigt, ist beidseitig mit den Personalisierungen 11 , 12 versehen, welche auf den nach aussen gerichteten Oberflächen der zwei Kernteile A, B liegen. Die nach aussen gerichteten Oberflächen der Kernteile A, B sind durch die Deckschicht 26 der Abdeckteile C, D plastifiziert.

In den Figuren 3a) bis 3e) ist jeweils ein Formular mit integrierter Faltkarte im Schnitt gezeigt, wobei der Schnitt orthogonal zur Schnittlinie l-l bzw. II-II aus Fig. 1 verläuft. Die Fig. 3a) bis e) zeigen ein Formular mit integrierter Faltkarte bestehend aus einem ersten und einem zweiten Blatt 30, 40. Das erste Blatt 30 umfasst wenigstens in einem Teilbereich ein flächiges Substrat 50, eine erste Kleberschicht 51, eine erste

Trennschicht 52 und eine erste Trägerschicht 53. Die zwei Kernteile A, B sind durch eine von vorn ausgeführte erste Stanzung 54 freigestanzt. Das zweite Blatt 40 umfasst wenigstens in einem Teilbereich eine Deckschicht 55, eine zweite Kleberschicht 56, eine zweite Trennschicht 52a und eine zweite Trägerschicht 53a. Die zwei Abdeckteile C, D sind durch eine von vorn ausgeführte zweite Stanzung 57 freigestanzt. Im

Unterschied zum Formular aus Fig. 1 sind die beiden Blätter 30, 40 entlang einer Seitenkante miteinander verbunden.

Beim Formular aus Fig. 3a) sind die beiden Blätter 30, 40 über eine gemeinsame Trägerschicht 53, 53a miteinander verbunden. Ein solches Formular kann

kostengünstig hergestellt werden indem zuerst ein erfindungsgemässes Laminat ohne die Stanzungen hergestellt wird. Dabei wird bei einer Bahn aus Silikonpapier, umfassend die Trägerschicht 53, 53a und die Trennschicht 52, 52a, die Silikonschicht mit den Kleberschichten 51 , 56 beschichtet. Die Kleberschichten 51 , 56 sind bevorzugt ein Hotmelt. Anschliessend werden das flächige Substrat 50 und die Deckschicht 55 in zwei Streifen parallel zueinander aufgebracht. Um beim Aufbringen des flächigen Substrats 50 und der Deckschicht 55 einen Austritt des Klebers an deren

Randbereichen zu verhindern, kann jeweils im Bereich zwischen den zwei

Kleberschichten 51 , 56 und entlang den Rändern des Silikonpapiers ein Bereich kleberfrei sein. Anstelle der Bahn aus Silikonpapier kann auch eine Bahn mit dem Material für die Trägerschicht als Ausgangsmaterial verwendet werden, welche anschliessend auf der Herstellungsvorrichtung silikonisiert wird. Das Laminat kann dann als endlos Bahn zur späteren Weiterverarbeitung aufgerollt werden oder es können im gleichen Durchlauf die Stanzungen 54, 57 angebracht werden. Das Substrat und die Deckschicht weisen vorzugsweise die gleiche Dicke auf.

Beim Formular aus Fig. 3a) kann die Deckschicht 55 des zweiten Blatts 40 und das flächige Substrat 50 des ersten Blatts 30 durch eine durchgehende bedruckbare Folienschicht gebildet sein. Diese durchgehende bedruckbare Folienschicht kann im Bereich des flächigen Substrats 50 bzw. des ersten Blatts 30 eine opake Beschichtung aufweisen, welche vorder- oder rückseitig auf die Folienschicht aufgebracht ist. Anstelle der oder zusätzlich zur opaken Beschichtung kann auch die erste Kleberschicht 51 opak sein.

Beim Formular aus Fig. 3b) sind die beiden Blätter 30, 40 verbunden, indem die erste Trennschicht 52 und die erste Trägerschicht 53 des ersten Blatts 30 teilweise mit dem zweiten Blatt 40 überlappt und dadurch teilweise die Trennschicht 52a und die

Trägerschicht 53a des zweiten Blatts 40 ersetzt.

Beim Formular aus Fig. 3c) sind die beiden Blätter 30, 40 verbunden, indem die Trennschicht 52a und die Trägerschicht 53a des zweiten Blatts 40 teilweise mit dem ersten Blatt 30 überlappt und dadurch teilweise die Trennschicht 52 und die

Trägerschicht 53 des ersten Blatts 40 ersetzt.

Im Unterschied zur Herstellung des Formulars aus Fig. 3a) kann bei den Formularen aus den Fig. 3b) und 3c) von zwei Bahnen mit Mehrschichtmaterial ausgegangen werden. Die erste Bahn umfasst das flächige Substrat 50, die Kleberschicht 51, die Trennschicht 52 und die Trägerschicht 53 des ersten Blatts 30 und die zweite Bahn umfasst die Deckschicht 55, die Kleberschicht 56, die Trennschicht 52a und die

Trägerschicht 53a des zweiten Blatts 40. In Hinsicht auf die überlappende Verbindung der beiden Bahnen wird Bezug genommen auf die Anmeldung WO2009/135332, in welcher ebenfalls zwei Bahnen jeweils entlang eines Randstreifens in ihrer Dicke durch Entfernen mindestens einer Schicht geschwächt und entlang dieser Randstreifen miteinander verbunden werden. Um eine noch bessere Haftung der beiden Blätter 30, 40 untereinander zu erreichen, kann die Wirkung der Trennschicht im überlappenden Bereich durch Abrasion oder andere Verfahren, z.B. Coronaentladung, vermindert oder zerstört werden. Beim Formular aus Fig. 3d) sind die beiden Blätter 30, 40 verbunden, indem das flächige Substrat 50 des ersten Blatts 30 gleichzeitig die zweite Trägerschicht 53a des zweiten Blatts 40 ist. Das Formular kann z.B. hergestellt werden indem bei einem flächigen Substrat 50 rückseitig die erste Kleberschicht 51 , die erste Trennschicht 52 und die erste Trägerschicht 53 und vorderseitig die Deckschicht 55, die zweite

Kleberschicht 56 und die zweite Trennschicht 52a derart aufgebracht werden, dass die aufgespendeten Materialien nicht überlappen. Die Stanzungen 54, 57 werden anschliessend vorn ausgeführt.

Beim Formular aus Fig. 3e) sind die beiden Blätter 30, 40 verbunden, indem die Deckschicht 55 des zweiten Blatts 40 gleichzeitig die erste Trägerschicht (53) des ersten Blatts (30) ist. Das Formular kann z.B. hergestellt werden indem bei einer Deckschicht 55 rückseitig die zweite Kleberschicht 56, die zweite Trennschicht 52a und die zweite Trägerschicht 53a und vorderseitig das flächige Substrat 50, die erste Kleberschicht 51 und die erste Trennschicht 52 derart aufgebracht werden, dass die aufgespendeten Materialien nicht überlappen. Die Stanzungen 54, 57 werden anschliessend vorn ausgeführt. Fig. 4 zeigt ein Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte unter Verwendung eines Formulars mit verbundenen Blättern unter a) - d) in verschiedenen Phasen. Das Formular unterscheidet sich von dem Formular in Fig. 3a) darin, dass parallel zur Verbindungslinie zwischen den beiden Blättern 30, 40 mittels einer

Perforationsstanzung oder Anstanzung eine Faltlinie 60 erzeugt ist. Die Faltlinie 60 liegt mittig zwischen der ersten und zweiten Stanzung 54, 57. Somit sind auch die erste und zweite Stanzung 54, 57 gegenüber der Verbindungslinie zwischen den beiden Blättern 30, 40 leicht versetzt.

In Fig. 4a) ist wenigstens eine der Oberflächen des Substrats 50 der zwei Kernteile A, B in dem die Kernteile A, B enthaltenden ersten Blatt 30 des Formulars mit der

Personalisierung 11 versehen.

Fig. 4b) zeigt das Formular mit umgekehrt eingelegten Abdeckteilen C, D. Dazu wurden die zwei Abdeckteile C, D aus dem die Abdeckteile C, D enthaltenden zweiten Blatt 40 des Formulars entnommen und in die durch das Entnehmen der zwei Abdeckteile C, D entstandene Vertiefung derart eingelegt, dass die zweite Kleberschicht 56 der

Abdeckteile C, D frei liegt (S1'). Anschliessend wird das Formular entlang der Faltlinie 60, welche mittig zwischen den Kernteilen A, B und den Abdeckteilen C, D liegt, derart zusammengefaltet (S2'), dass die durch die Personalisierung 11 personalisierte Oberfläche der zwei Kernteile A, B deckungsgleich mit den zwei Abdeckteilen C, D durch die zweite Kleberschicht 56 verklebt wird, um die zwei Kernteile A, B zu plastifizieren, wie in Fig. 4c) gezeigt. Ausgehend vom Zustand in Fig. 4c) wird das Formular entlang der Faltlinie 60 derart zurückgefaltet (S3 1 ), dass die zwei Abdeckteile C, D aus der Vertiefung entnommen werden. Die zwei Abdeckteile C, D liegen nun über den zwei Kernteilen A, B im ersten Blatt 30 des Formulars, wie in Fig. 4d) gezeigt. Anschliessend werden die so durch die zwei Abdeckteile C, D plastifizierten Kernteile A, B aus dem die zwei Kernteile A, B enthaltenden Blatt 30 des Formulars entnommen (S4') und zusammen mit den zwei Abdeckteilen entlang der Faltlinie zwischen dem Kernteil A und dem Kernteil B zusammengefaltet, wobei die beiden Kernteile A, B mittels den ersten Kleberschichten 51 zur fertigen Faltkarte verklebt werden.

Diese Verfahren zur Herstellung einer Faltkarte kann auch mit den Formularen aus Fig. 3a) bis 3c) durchgeführt werden. Die Faltlinie mittig zwischen den Kern- und

Abdeckteilen ist in diesem Fall die Verbindungslinie zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt 30, 40 des Formulars.

Es ist zu beachten, dass die Dimensionen in den verschiedenen Figuren, insbesondere die Dicken der verschiedenen Schichten, nicht massstabsgetreu sind und lediglich der Darstellung dienen. BEZEICHNUNGSLISTE

1 flächiges Substrat

3 erste Stanzung

4 zweite Stanzung

5 erste Perforationsstanzung

5a Faltlinie

6 zweite Perforationsstanzung

6a Faltlinie

11 , 12 Personalisierung

21 erste Kleberschicht

22 erste Trennschicht

23 erste Trägerschicht

24 zweite Trennschicht

25 zweite Kleberschicht

26 transparente Deckschicht

27 zweite Trägerschicht

28 Vertiefung

30 erstes Blatt

40 zweites Blatt

50 flächiges Substrat

51 erste Kleberschicht

52 erste Trennschicht

52a zweite Trennschicht

53 erste Trägerschicht

53a zweite Trägerschicht

54 erste Stanzung

55 Deckschicht

56 zweite Kleberschicht

57 zweite Stanzung

60 Faltlinie

A, B Kernteil

C, D Abdeckteil