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Patent Searching and Data


Title:
FORMWORK-STRIPPING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/063922
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a formwork-stripping device with a corner formwork element (18) which can be connected on both sides to in each case a further formwork element (20), wherein a vertically movable pull rod (30) is provided in the corner formwork element for moving the further formwork elements relative to the corner formwork element. The pull rod has an engagement surface, which can be moved together with it, for a lever and/or a coupling region (32), which can be moved together with it, for a pull chain.

Inventors:
RENZ, Bernd (Vöhringer Weg 3, Vöhringen-Thal, 89269, DE)
ALTAVINI, Sergio (Oberstrasse 12, Weißenhorn, 89264, DE)
Application Number:
EP2010/007071
Publication Date:
June 03, 2011
Filing Date:
November 22, 2010
Export Citation:
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Assignee:
PERI GMBH (Rudolf-Diesel-Strasse, Weißenhorn, 89264, DE)
RENZ, Bernd (Vöhringer Weg 3, Vöhringen-Thal, 89269, DE)
ALTAVINI, Sergio (Oberstrasse 12, Weißenhorn, 89264, DE)
International Classes:
E04G11/08; B28B7/18; E04G15/06; E04G17/00
Attorney, Agent or Firm:
MANITZ, FINSTERWALD & PARTNER GBR (Postfach 31 02 20, München, D-80102, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Aus schal Vorrichtung mit einem Eckschalungselement (18), welches beidseitig mit jeweils einem weiteren Schalungselement (20) verbindbar ist, wobei im Eckschalungselement ( 18) eine vertikal bewegliche Zugstange (30) gelagert ist, welche über mehrere Gelenkhebel (56) derart mit den beiden weiteren Schalungselementen (20) koppelbar ist, dass diese beiden weiteren Schalungselemente (20) durch eine Vertikalbewegung der Zugstange (30) relativ zum Eckschalungselement (18) bewegbar sind,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Zugstange (30) zur Auslösung einer Vertikalbewegung derselben eine gemeinsam mit der Zugstange (30) vertikal und linear bewegliche Angriffsfläche (64) für einen Hebel und/oder einen gemeinsam mit der Zugstange (30) vertikal und linear beweglichen Koppelbereich (32) für eine Zugkette aufweist.

Ausschalvorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Angriffsfläche (64) für den Hebel unterhalb des Koppelbereichs (32) für die Zugkette angeordnet ist, und/ oder dass die Angriffsfläche (64) für den Hebel weniger als 1 m vom unteren Ende des Eckschalungselements (18) beabstandet ist.

3. Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass der Koppelbereich (32) für die Zugkette weniger als 2 m, insbesondere ungefähr 1,5 m vom unteren Ende des Eckschalungselements (18) beabstandet ist.

4. Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass das Eckschalungselement (18) und die beiden weiteren Schalungselemente (20) derart koppelbar sind, dass mit einer Vertikalbewegung der Zugstange (30) zuerst eine schräg zur jeweiligen Schalhaut (28) gerichtete Bewegung der beiden weiteren Schalungselemente (20) und anschließend eine zumindest im Wesentlichen parallel zur jeweiligen Schalhaut (28) gerichtete Relativbewegung zwischen dem Eckschalungselement (18) und den beiden weiteren Schalungselementen (20) auslösbar ist.

5. Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Relativbewegungen zwischen dem Eckschalungselement (18) und den beiden weiteren Schalungselementen (20) durch zumindest eine Führungskulisse (50, 52) definiert sind, welche bevorzugt zwei sich im Wesentlichen winklig zueinander erstreckende Kulissenabschnitte (50, 52) aufweist, wobei insbesondere ein parallel zur Schalhaut (28) verlaufender Kulissenabschnitt (50) länger ist als ein schräg zur Schalhaut (28) verlaufender Kulissenabschnitt (52) .

6. Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Eckschalungselement (18) einen Basisbereich (19) und zwei relativ dazu bewegliche Koppelstreifen (21) aufweist, welche jeweils starr mit einem weiteren Schalungselement (20) koppelbar sind.

Ausschalvorrichtung nach Anspruch 6,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die den beiden Koppelstreifen (21) zugewandten Kanten berei- che des Basisbereichs (19) jeweils ein sich über die Höhe des Basisbereichs (19) erstreckendes metallisches Winkelprofil (36, 38) aufweisen, welches zwischen den Winkelschenkeln (36, 38) einen Aufnahmebereich für jeweils einen Bereich eines der Koppelstreifen (21) und einen Randbereich eines damit gekoppelten weiteren Schalungselements (20) aufweist.

Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass das einen Metallrahmen aufweisende Eckschalungselement (18) eine außen liegende Schalfläche (26) aufweist, die zumindest über einen Flächenanteil von 80% mit einer nagelbaren Schalhaut (42), die insbesondere aus Holz oder Kunststoff besteht, beplankt ist.

Ausschalvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,

dass die Zugstange (30) als Zugrohr ausgebildet ist, wobei die Zugrohre (30) zweier übereinander angeordneter Eckschalungselemente miteinander verbindbar sind. Innenschachtschalung (12) mit zumindest einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche vier Eckschalungselemente (18) aufweist, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Eckschalungselementen (18) zumindest ein weiteres Schalungselement (20) angeordnet ist.

Description:
AUSSCHALVORRICHTUNG Die Erfindung betrifft eine Ausschalvorrichtung mit einem Eckschalungselement, welches beidseitig mit jeweils einem weiteren Schalungselement verbindbar ist, wobei im Eckschalungselement eine vertikal bewegliche Zugstange gelagert ist, welche über mehrere Gelenkhebel derart mit den beiden weiteren Schalungselementen koppelbar ist, dass diese beiden weiteren Schalungselemente durch eine Vertikalbewegung der Zugstange relativ zum Eckschalungselement bewegbar sind.

Derartige Ausschalvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden insbesondere bei Schachtschalungen eingesetzt, die beispielsweise dazu verwendet werden können, Aufzugschächte aus Beton herzustellen. Solche Schachtschalungen bestehen aus einer Au- ßenschachtschalung und einer Innenschachtschalung, welche zwischen sich ein Volumen einschließen, das mit Beton aufgefüllt wird. Während die Außenschachtschalung auf einfache Weise vom ausgehärteten Beton durch eine nach außen erfolgende Bewegung gelöst werden kann, ist das Ablösen der Innenschachtschalung vom ausgehärteten Beton komplizierter. Hierbei müssen nämlich verschiedene Abschnitte der Innenschachtschalung gleichzeitig oder nacheinander nach innen aufeinander zu bewegt werden, um so die Innenschachtschalung in ihrem Umfang zu ver- kleinern und dadurch ein Ablösen derselben vom ausgehärteten Beton zu ermöglichen. Eine auf diese Weise gelöste Innenschachtschalung kann dann mittels eines Krangehänges aus einem fertig betonierten, oben offenen Schacht herausgezogen werden. Wie vorstehend bereits erwähnt, existieren Innenschachtschalungen mit Eckschalungselementen, bei denen eine vertikal bewegliche Zugstange Gelenkhebel betätigt, welche dazu dienen, einzelne Abschnitte einer Innenschachtschalung nach innen zu bewegen.

Nachteilig an diesen Ausschalvorrichtungen ist die Tatsache, dass eine Vertikalbewegung der Zugstange nur über die drehende Bewegung einer Spindel ausgelöst werden kann, wobei der Angriffspunkt für die Spindel regelmäßig im oberen Endbereich eines Eckschalungselements liegt. Dies bedingt auf wirtschaftlich nachteilige Weise, dass die Spindel als separa- tes Teil vorgehalten, montiert und demontiert werden muss. Zudem ist von Nachteil, dass eine die Spindel montierende und betätigende Person zuerst auf die Innenschachtschalung klettern muss, was einerseits wiederum mit Aufwand verbunden ist und andererseits eine Absturzgefahr bedingt. Besonders zum Tragen kommt dieser Nachteil dann, wenn mehrere, beispielsweise drei übereinander angeordnete Schachtschalungen miteinander gekoppelt sind, da in diesem Fall die Spindel nur am oberen Endbereich der obersten Schalung betätigt werden kann, was dann natürlich Aufwand und Gefahr zusätzlich erhöht. Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Ausschalvorrichtung derart weiterzubilden, dass sie mit möglichst geringem Aufwand und möglichst gefahrlos vom ausgehärteten Beton gelöst werden kann. Diese Aufgabe wird durch eine Ausschalvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Zugstange zur Auslösung einer Vertikalbewegung derselben eine gemeinsam mit der Zugstange vertikal und linear bewegliche Angriffsfläche für einen Hebel und /oder einen gemeinsam mit der Zugstange vertikal und linear beweglichen Koppelbereich für eine Zugkette aufweist. Erfindungsgemäß wird also die Bewegung der Zugstange und der damit verbundenen Gelenkhebel nicht mehr durch die Drehbewegung einer eigens zu diesem Zweck an der Zugstange vorgesehenen Spindel ausgelöst. Vielmehr ist eine vertikale, ausschließlich linear, bevorzugt nach oben erfolgende Bewegung der Zugstange erfindungsgemäß dadurch erzeugbar, dass eine an der Zugstange fest vorgesehene Angriffsfläche mittels eines Hebels oder ein an der Zugstange fest angebrachter Koppelbereich mittels einer Zugkette in einer vertikalen Richtung linear bewegt wird. Indem also die Zugstange von vorneherein mit der genannten Angriffsfläche und /oder mit dem genannten Koppelbereich ausgestattet wird, erübrigt sich die beim Stand der Technik nötige Vorsehung einer Spindel am oberen Endbereich des Eckschalungselements. Erfindungsgemäß ist es somit auch nicht mehr nötig, die Drehbewegung einer Spindel in eine Linearbewegung der Zugstange umzusetzen, da bereits die auf die erfindungsgemäße Zugstange aufgebrachte Betätigungskraft über die Angriffsfläche oder den Koppelbereich linear in diejenige Richtung wirkt, in die die Zugstange letztlich bewegt werden soll. Weiterhin ist es erfindungsgemäß auch nicht nötig, Angriffsfläche oder Koppelbereich im oberen Endbereich eines Eckschalungselements vorzusehen, so wie dies bei den bisher gemäß Stand der Technik verwendeten Spindeln der Fall war. Vielmehr können die Angriffsfläche und/ oder der Koppelbereich auch an einem weiter unten liegenden Bereich der Zug- Stange angebracht werden. Insbesondere kann die Angriffsfläche so weit unten angebracht werden, dass eine am Boden stehende Person einen an der Angriffsfläche angesetzten Hebel bequem betätigen kann. Entsprechend kann der Koppelbereich in einer solchen Höhe der Zugstange angeordnet werden, dass eine Zugkette bzw. ein Krangehänge ebenfalls von einer am Boden stehenden Person bequem am Koppelbereich eingehängt werden kann. Weder für dieses Einhängen noch für das Betätigen des Hebels ist es somit nötig, auf die Innenschachtschalung zu klettern, so dass die beim Stand der Technik bisher gegebene Absturzgefahr vollständig vermieden wird. Zudem wird durch die Einsparung des Klettervor- gangs und das nicht mehr nötige Anbringen einer Spindel eine Aufwandsreduzierung erreicht, die zu erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen führt.

Eine übliche Innenschachtschalung weist vier Eckschalungselemente auf, die erfindungsgemäß jeweils mit einem Koppelbereich für eine Zugkette im Bereich ihrer jeweiligen Zugstange ausgestattet werden können. Die Koppelbereiche der vier Zugstangen befinden sich dabei jeweils in der Regel auf gleicher Höhe. Da folglich insgesamt vier solche Koppelbereiche in allen vier Eckbereichen einer Innenschachtschalung auf gleicher Höhe vorgesehen sind und die Abstände aller Koppelbereiche zum Mittelpunkt bzw. zur Mittellängsachse der Innenschachtschalung untereinander gleich groß sind, kann zum Anheben der ausgeschalten Innenschachtschalung auf vorteilhafte Weise ein Standardgehänge eines Krans mit vier untereinander gleich langen Kettenabschnitten verwendet werden, was einen weiteren erfindungsgemäßen Vorteil bedingt. Dies ist hingegen bei aus dem Stand der Technik bekannten Innenschachtschalungen nicht immer der Fall, da dort oftmals ein Krangehänge beabstandet zu den Eckbereichen angebracht wird.

Es ist vorteilhaft, wenn an jeder Zugstange sowohl eine Angriffsfläche für einen Hebel als auch ein Koppelbereich für eine Zugkette vorgesehen werden. In diesem Fall kann das Lösen einer Innenschachtschalung von einer betonierten Wand mit einer vergleichsweise großen Hebelkraft bewirkt werden, die in jedem Fall ausreicht, um die hohen Haftkräfte zu überwinden, die nach dem Betonieren zwischen der betonierten Wand und der Schalhaut einer Innenschachtschalung existieren. Nach diesem Ablöse- Vorgang kann dann die weitere, nach innen gerichtete Bewegung der einzelnen Elemente der Innenschachtschalung mittels eines Krangehänges bewirkt werden, welches an den Koppelbereichen der Zugstangen angebracht wird. Für diese weitere Bewegung wird dann der genannte Hebel nicht mehr benötigt.

So lässt sich das Ablösen der Innenschachtschalung von den betonierten Wänden allein mittels des genannten Hebels ohne den Einsatz eines Krans bewerkstelligen, wobei nach dem vollständig vollzogenen Ablöseprozess die weitere Bewegung der Elemente der Innenschachtschalung nach innen und das Anheben der auf diese Weise in ihrem Umfang verkleinerten Innenschachtschalung ausschließlich mittels eines Krans erfolgen kann.

Die Angriffsfläche für den Hebel wird vorteilhafterweise unterhalb des Koppelbereichs für die Zugkette vorgesehen. Eine besonders gute Bedien- barkeit des Hebels wird dann erreicht, wenn die Angriffsfläche ungefähr auf Kniehöhe einer den Hebel betätigenden Person vorgesehen ist und ein bequemes Einhängen einer Zugkette in den Koppelbereich ist dann möglich, wenn sich der Koppelbereich ungefähr auf Brusthöhe einer die Zugkette handhabenden Person befindet. Bevorzugt sind die Angriffsfläche für den Hebel weniger als 1 m und/oder der Koppelbereich für die Zugkette weniger als 2 m, insbesondere ungefähr 1,5 m vom unteren Ende des Eckschalungselements beabstandet.

Das erfindungsgemäße Eckschalungselement und die beiden weiteren, mit ihm verbundenen Schalungselemente können derart miteinander gekoppelt sein, dass mit einer Vertikalbewegung der Zugstange zuerst eine schräg zur jeweiligen Schalhaut und im Wesentlichen horizontal gerichtete Bewegung der beiden weiteren Schalungselemente und anschließend eine zumindest im Wesentlichen parallel zur jeweiligen Schalhaut gerichtete Relativbewegung zwischen dem Eckschalungselement und den beiden weiteren Schalungselementen auslösbar ist. Dabei werden die erste, schräg zur jeweiligen Schalhaut gerichtete Bewegung bevorzugt mit dem genannten Hebel und alle weiteren Bewegungen mit der genannten Zugkette bewerkstelligt. Die schräg zur Schalhaut gerichtete Bewegung kann über einen vergleichsweise geringen Hub erfolgen und bewirkt lediglich das Lösen der Schalhaut von der betonierten Wand. Nach dieser kurzen, schräg gerichteten Bewegung kann die von der betonierten Wand gelöste Schalhaut einen Abstand von ungefähr 5 bis 10 mm, insbesondere ungefähr 7 mm zu dieser haben. Die parallel zur Schalhaut gerichtete Bewe- gung erfolgt über einen größeren Hub und bewirkt, dass sich die einzelnen Elemente der erfindungsgemäßen Ausschalvorrichtung im Wesentlichen senkrecht von der betonierten Wand wegbewegen. Der Abstand zwischen Schalhaut und betonierter Wand nach dieser Bewegung kann beispielsweise ungefähr 2,5 bis 4 cm, insbesondere ungefähr 3,5 cm betragen. Vorteilhaft ist folglich, dass die Schalhaut nur über eine kleine Wegstrecke schräg zur betonierten Wand und anschließend senkrecht zur betonierten Wand bewegt wird, was zur Folge hat, dass in die Schalhaut eingebrachte Nägel beim Ausschalvorgang im Wesentlichen gerade aus dieser herausgezogen werden, so dass die Schalhaut durch den Ausschalvorgang nur in ganz geringer Weise beschädigt wird. Bei einem beim Stand der Technik oftmals vorkommenden vollständig schräg erfolgenden Herausziehen der Nägel oder bei einer Bewegung der Schalhaut entlang der betonierten Wand zu Beginn des Ablösevorgangs ergibt sich eine wesentlich größere Beschädigung der Schalhaut.

Die beschriebenen Relativbewegungen zwischen dem Eckschalungselement und den beiden weiteren Schalungselementen können durch zumindest eine Führungskulisse definiert werden, welche bevorzugt zwei sich im Wesentlichen winklig zueinander erstreckende Kulissenabschnitte auf- weist. Dabei ist insbesondere ein parallel zur Schalhaut verlaufender Ku- lissenabschnitt länger als ein schräg zur Schalhaut verlaufender Kulissenabschnitt. Der kürzere Kulissenabschnitt ist somit für die erläuterte schräg zur Schalhaut gerichtete Bewegung zuständig, wohingegen der längere Kulissenabschnitt die im Wesentlichen vertikal zur Schalhaut gerichtete Bewegung der Schalungselemente steuert. Eine mögliche Ausführungsform der genannten Führungskulisse wird im Rahmen der Figurenbeschreibung noch näher erläutert.

Das erfindungsgemäße Eckschalungselement kann einen Basisbereich und zwei relativ dazu bewegliche Koppelstreifen aufweisen, welche jeweils starr mit einem weiteren Schalungselement koppelbar sind. Dabei können die den beiden Koppelstreifen zugewandten Kantenbereiche des Basisbereichs jeweils ein sich über die Höhe des Basisbereichs erstreckendes metallisches Winkelprofil aufweisen, welches zwischen den Winkelschen- kein einen Aufnahmebereich für jeweils einen Bereich eines der Koppelstreifen und einen Randbereich eines damit gekoppelten weiteren Schalungselements aufweist. Während ein Winkelschenkel eines solchen Winkelprofils einen Bereich der Schalhaut des Eckschalungselements bildet, dient der andere Winkelschenkel der starren Befestigung des Winkelprofils am Basisbereich des Eckschalungselements. Im Rahmen einer schräg zur Schalhaut gerichteten Ablösebewegung eines der beiden weiteren Schalungselemente von einer betonierten Wand muss sich der diesem Schalungselement zugeordnete Koppelstreifen gemeinsam mit dem jeweiligen Schalungselement nur um eine solche Strecke von der betonierten Wand wegbewegen, die der Dicke desjenigen Winkelschenkels entspricht, der einen Schalhautabschnitt bildet. Anschließend kann dieser Koppelstreifen gemeinsam mit einem Abschnitt des jeweiligen Schalungselements dann in den Aufnahmebereich zwischen den beiden Winkelschenkeln hineinbewegt werden, wobei diese Bewegung parallel zur Schalhaut des weiteren Schalungselements erfolgen kann. Die Ausbildung des Eckschalungselements mit einem Basisbereich und zwei Koppelstreifen bedingt auf vorteilhafte Weise, dass sich alle relativ zueinander beweglichen Teile im Eckschalungselement befinden, so dass solche Eckschalungselemente bzw. ihre Koppelstreifen auf übliche Weise mit herkömmlichen weiteren Schalungselementen verbunden werden können. Eine Bereitstellung von besonderen weiteren Schalungselementen ist somit nicht erforderlich, was die Wirtschaftlichkeit der Erfindung erhöht. Das einen Metallrahmen aufweisende Eckschalungselement kann eine außen liegende Schalfläche aufweisen, die zumindest über einen Flächenanteil von 80 % mit einer Holzschalhaut beplankt ist. Dies bedingt in vorteilhafter Weise, dass in einen Großteil des Flächenbereichs der Schalfläche eines Eckschalungselements Nägel eingebracht werden können, so wie dies beispielsweise zur Befestigung von Halfenschienen nötig ist.

Die erfindungsgemäße Zugstange kann als Zugrohr ausgebildet sein, wobei die Zugrohre von zwei übereinander angeordneten Eckschalungselementen miteinander verbunden werden können. So wird es möglich, dass zwei oder mehr erfindungsgemäße Ausschalvorrichtungen übereinander gestapelt und miteinander verbunden werden, so dass sie sich letztlich wie eine einzige Ausschalvorrichtung verhalten, die dann insgesamt ohne weiteres ungefähr eine Höhe von 8 m aufweisen kann. Durch die Verbindung der Zugrohre kann eine über die erfindungsgemäße Angriffsfläche und/ oder den erfindungsgemäßen Koppelbereich erfolgende Betätigung der Zugstange des untersten Eckschalungselements eine Bewegung aller miteinander gekoppelter Zugstangen der übereinander gestapelten Eckschalungselemente bewirken, so dass beispielsweise zwei oder drei übereinander gestapelte Ausschalvorrichtungen gleichzeitig ausgeschalt wer- den können. Da ein Standardkrangehänge somit an den untersten Zug- Stangen eingehängt werden kann, ergeben sich in vorteilhafter Weise geringere erforderliche Kranhöhen als beim Einhängen eines Standardkrangehänges an den obersten Zugstangen. Die Erfindung umfasst nicht nur die vorstehend erläuterte Ausschalvorrichtung, sondern auch eine komplette Innenschachtschalung, bei der vier Eckschalungselemente vorgesehen sind, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Eckschalungselementen zumindest ein weiteres Schalungselement angeordnet ist. Sämtliche Eckschalungselemente und weitere Schalungselemente sind dabei in der erfindungsgemäßen Weise miteinander verbunden, insbesondere weist jedes der vier Eckschalungselemente jeweils eine Zugstange mit Angriffsfläche und/ oder Koppelbereich auf. Soll eine Innenschachtschalung nicht komplett erfindungsgemäß realisiert werden, ist es natürlich auch ausreichend, nur ein einzelnes erfindungs- gemäßes Eckschalungselement einzusetzen und an den übrigen Ecken der Innenschachtschalung feste bzw. herkömmliche Eckschalungselemente zu verwenden. In diesem Fall werden die einzelnen Schalelemente dann nacheinander ausgeschalt, nachdem die Zugstange des einen erfindungsgemäßen Eckschalungselements betätigt wurde.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen erläutert.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schachtschalung, Fig. 2 eine Detailansicht eines Eckbereichs der Schachtschalung gemäß Fig. 1 , vier unterschiedliche, sich beim Ausschalvorgang ergebende Positionen eines Eckschalungselements der Innenschachtschalung gemäß den Fig. 1 und 2,

Fig. 4a eine Ansicht auf die Innenseite einer erfindungsgemäßen Ausschalvorrichtung im eingeschalten Zustand,

Fig. 4b eine Draufsicht der Oberseite des Eckschalungselements gemäß Fig. 4a,

Fig. 5a eine Ansicht auf die Innenseite einer erfindungsgemä- ßen Ausschalvorrichtung im ausgeschalten Zustand, und

Fig. 5b eine Draufsicht der Oberseite des Eckschalungselements gemäß Fig. 5a.

Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schachtschalung 10, die aus einer Innenschachtschalung 12 sowie einer Außenschacht- schalung 14 besteht. Innenschachtschalung 12 und Außenschachtscha- lung 14 sind mittels mehrerer Schalungsanker 16 miteinander verbunden.

Die Schachtschalung 10 besitzt eine im Wesentlichen rechteckige Form, wobei die Innenschachtschalung 12 und die Außenschachtschalung 14 jeweils aus mehreren Eckschalungselementen und mehreren weiteren, sich entlang einer Ebene erstreckenden Schalungselementen zusammen- gesetzt sind. Die im Rahmen der Erfindung wesentliche Innenschacht- schalung 12 besteht aus insgesamt vier Eckschalungselementen 18, an welche beidseitig jeweils weitere, sich entlang einer Ebene erstreckende Schalungselemente 20 angrenzen. Aneinander angrenzende Schalungselemente 18, 20 sind mittels geeigneter Koppelvorrichtungen 22 miteinan- der verbunden.

Die Innenschachtschalung 12 und die Außenschachtschalung 14 bilden zwischen sich einen Hohlraum 24 aus, der zur Aufnahme von flüssigem Beton dient. Nach dem Aushärten des Betons wird die Außenschachtscha- lung 14 durch Lösen der Koppelvorrichtungen 22 und Abnehmen der einzelnen Schalungselemente der Außenschachtschalung 14 vom ausgehärteten Beton gelöst. Das Lösen und Entfernen der Innenschachtschalung 12 ist Gegenstand vorliegender Erfindung und wird nachfolgend erläutert. Fig. 2 zeigt eine Detailansicht des linken unteren Eckbereichs der

Schachtschalung 10 gemäß Fig. 1. Die Innenschachtschalung 12 in diesem Eckbereich besteht aus einem Eckschalungselement 18, welches an seinen beiden einander abgewandten Endbereichen jeweils mit einem weiteren Schalungselement 20 verbunden ist. Das Eckschalungselement 18 besitzt zwei sich senkrecht zueinander erstreckende Schalflächen 26, welche jeweils von den Schalflächen 28 der beiden weiteren Schalungselemente 20 fortgesetzt werden.

Das Eckschalungselement 18 weist in demjenigen Bereich, in dem seine beiden Schenkel aneinander angrenzen, eine Zugstange 30 auf, die sich in vertikaler Richtung senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2 im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Eckschalungselements 18 durch dieses hindurch erstreckt. Die Zugstange 30 ist dabei in erfindungsgemäßer Weise mit einer noch zu erläuternden Angriffsfläche für einen Hebel und mit einem Koppelbereich 32 für eine Zugkette versehen. Erfindungsgemäß ist das Eckschalungselement 18 mit den beiden weiteren Schalungselementen 20 nicht starr, sondern in beweglicher Weise verbunden, was nachfolgend in Verbindung mit den Fig. 3 bis 5 erläutert wird. Die Fig. 3a bis d zeigen in Draufsicht nachstehend noch zu beschreibende Elemente, über die das Eckschalungselement 18 mit den beiden weiteren Schalungselementen 20 verbunden ist, wobei diese Elemente verteilt über die Höhe von Eckschalungselement 18 und weiteren Schalungselementen 20 mehrfach vorhanden sind. In Fig. 4a sind vier Höhenbereiche In bis l eingezeichnet, an denen sich die in Fig. 3a dargestellten Elemente jeweils befinden.

Fig. 3a zeigt das Eckschalungselement 18 und die beiden weiteren Schalungselemente 20 in ihrer eingeschalten Position, also in derjenigen Posi- tion, in der eine Innenschachtschalung 12 ihren maximalen Umfang besitzt und am ausgehärteten Beton 34 anhaftet.

Das Eckschalungselement 18 weist einen Basisbereich 19 und zwei relativ dazu bewegliche Koppelstreifen 21 auf. Die beiden Koppelstreifen 21 sind jeweils über Koppelvorrichtungen 22 starr mit einem weiteren Schalungselement 20 verbunden. Die Basisbereiche 19 weisen in ihren den Koppelstreifen 21 zugewandten Endbereichen jeweils ein metallisches Winkelprofil 36, 38 auf, von dem ein Winkelschenkel 36 einen Teil der Schalhaut des Eckschalungselements 18 bildet. Der andere Winkelschenkel 38 er- streckt sich senkrecht zur Schalhaut und dient der Befestigung des Winkelprofils 36, 38 am Basisbereich 19 des Eckschalungselements 18.

Die beiden Koppelstreifen 21 sind in ihren jeweils den Winkelschenkeln 36 zugewandten Endbereichen jeweils mit einer metallischen Schrägfläche 40 ausgestattet, die sich ebenso wie die Winkelprofile 36, 38 über die gesam- te Höhe der Schalungselemente 18, 20 erstreckt. Die Schrägfläche 40 reicht dabei in der eingeschalten Position gemäß Fig. 3a bis an den ausgehärteten Beton 34 heran und grenzt damit in dieser Position direkt an die Winkelschenkel 36 an. Das Eckschalungselement 18 ist über einen Großteil seiner Schalfläche 26 mit einer nagelbaren Schalhaut 42, insbesondere aus Holz oder Kunststoff beplankt. Lediglich die durch die Winkelschenkel 36 und die Koppelstreifen 21 gebildete Schalfläche sowie ein metallisches Eckschutzprofil 44 sind nicht nagelbar, wodurch erreicht wird, dass in den ganz überwiegen- den Anteil der Schalfläche 26 des Eckschalungselements 18 Nägel eingetrieben werden können, um beispielsweise Halfenschienen zu befestigen.

Von den mit den weiteren Schalungselementen 20 verbundenen Koppelstreifen 21 erstrecken sich in horizontaler Richtung jeweils Führungsla- sehen 46 in Richtung der Zugstange 30 des Basisbereichs 19. Die Führungslaschen 46 weisen dabei im Bereich der Zugstange 30 jeweils ein Langloch 48 auf, durch welches sich die Zugstange 30 erstreckt. Die Langlöcher 48 sind so ausgebildet, dass sie eine horizontale, in der Zeichenebene erfolgende Relativbewegung der Führungslaschen 46 gegen- über der Zugstange 30 und somit der Koppelstreifen 21 gegenüber dem Basisbereich 19 ermöglichen.

Ferner weist jede der beiden in Fig. 3a dargestellten Führungslaschen 46 eine Führungskulisse auf, die aus jeweils zwei Kulissenabschnitten 50, 52 besteht. Die beiden Kulissenabschnitte 50, 52 erstrecken sich winklig zueinander, wobei der Winkel zwischen beiden Kulissenabschnitten 50, 52 ungefähr 45° beträgt. Der längere Kulissenabschnitt 50 erstreckt sich parallel zur Schalhaut 28 desjenigen weiteren Schalungselements 20, das mit demjenigen Koppelstreifen 21 verbunden ist, in dessen Führungsla- sehe 46 die Kulisse 50, 52 ausgebildet ist. Der kürzere Kulissenabschnitt 52 erstreckt sich ausgehend von dem der Zugstange 30 zugewandten Ende des längeren Kulissenabschnitts 50 schräg von der Schalhaut 28 weg. In der Führungskulisse 50, 52 ist ein im Querschnitt kreisförmiger Führungsbolzen 54 aufgenommen, welcher seinerseits fest mit dem Basisbe- reich 19 des Eckschalungselements 18 verbunden ist.

Wenn nun über die Zugstange 30 in einer in Verbindung mit den Fig. 4 und 5 noch zu erläuternden Weise eine Relativbewegung zwischen dem Basisbereich 19 und den Koppelstreifen 21 bzw. den mit ihnen verbund- nen weiteren Schalungselementen 20 ausgelöst wird, bewegen sich die weiteren Schalungselemente 20 auf den Basisbereich 19 des Eckschalungselements 18 zu, wobei ihre Bewegung dabei durch die Führungskulissen 50, 52 und die Führungsbolzen 54 gesteuert wird. Zu Beginn der genannten Bewegung bewegen sich die beiden weiteren Schalungselemente 20 mit den Koppelstreifen 21 in Richtung der in Fig. 3a eingezeichneten Pfeile, wobei sich die Führungskulisse 50, 52 derart gegenüber dem Führungsbolzen 54 verschiebt, dass der Führungsbolzen 54 in demjenigen Bereich zu liegen kommt, in dem der kürzere Kulissen- abschnitt 52 an den längeren Kulissenabschnitt 50 angrenzt. Diese Position ist in Fig. 3b dargestellt. Während der Bewegung von der Position gemäß Fig. 3a in die Position gemäß Fig. 3b gleitet die Schrägfläche 40 der Koppelstreifen 21 entlang der Stirnseite des Winkelschenkels 36. Durch die genannte Relativbewegung zwischen den Koppelstreifen 21 bzw. den weiteren Schalungselementen 20 einerseits und dem Basisbereich 19 des Eckschalungselements 18 andererseits haben sich die Schalflächen 28 der beiden weiteren Schalungselemente 20 unter Überwindung der existierenden Haftkräfte vom ausgehärteten Beton 34 gelöst, so dass zwischen dem ausgehärteten Beton 34 und den Schalflächen 28 ein geringer Abstand besteht. Dieser Abstand ist zumindest so groß wie die Dicke des Winkel- schenkeis 36. Findet dieser Vorgang an allen vier Ecken gleichzeitig oder nacheinander statt, löst sich auch bei einigen Eckschalungselementen die Schalfläche 26 vom gehärteten Beton 34. Bei fortgesetzter Bewegung der Zugstange 30 bewegen sich die weiteren Schalungselemente 20 in Richtung der in den Fig. 3b und 3c eingezeichneten Pfeile weiter aufeinander zu. Diese Bewegung wird nun durch den längeren Kulissenabschnitt 50 und den Führungsbolzen 54 gesteuert, so wie dies aus den Fig. 3c und 3d ersichtlich ist. Am Ende der Bewegung befindet sich der Führungs bolzen 54 am dem Basisbereich 19 abgewandten Ende des längeren Kulissenabschnitts 50. Bei dieser in den Fig. 3c und 3d veranschaulichten Bewegung bewegen sich die beiden Schenkel des Basisbereichs 19 und die beiden ihnen jeweils zugeordneten weiteren Schalungselemente 20 in parallel zueinander verlaufenden Ebenen aufei- nander zu, was bedeutet, dass bei dieser Bewegung keine Schrägbewegung mehr erfolgt, wie sie bei einer Bewegung von der Position gemäß Fig. 3a in die Position gemäß Fig. 3b gegeben war. Bei der Bewegung gemäß den Fig. 3c und 3d bewegt sich der dem Eckschalungselement 18 jeweils zugewandte Endbereich der weiteren Schalungselemente 20 mit seinem Koppelstreifen 21 jeweils in einen zwischen den beiden Winkelschenkeln 36, 38 ausgebildeten Aufnahmeraum hinein. Dabei gleiten die Schalflächen 28 der weiteren Schalungselemente 20 an den Innenseiten der Winkelschenkel 36 entlang. Da die in Verbindung mit den Fig. 3a bis 3d beschriebene Bewegung gleichzeitig an allen vier Eckbereichen einer Innenschachtschalung 12 gemäß Fig. 1 erfolgt, bewegen sich sämtliche Eckschalungselemente 18 und weitere Schalungselemente 20 - gesteuert jeweils von den längeren Kulissenabschnitten 50 - gleichzeitig nach innen, so dass sich der Außen- umfang der Innenschachtschalung 12 insgesamt verkleinert. Hierdurch wird sichergestellt, dass sich nicht nur die weiteren Schalungselemente 20 sondern auch sämtliche Eckschalungselemente 18 vom ausgehärteten Beton 34 lösen. Dementsprechend zeigt Fig. 3d nicht nur einen Abstand zwischen den Schalflächen 28 der weiteren Schalungselemente 20 und dem ausgehärteten Beton 34, sondern auch einen Abstand zwischen der Schalhaut 26 des Eckschalungselements 18 und dem ausgehärteten Beton 34.

Fig. 4a zeigt eine Innenansicht des Eckschalungselements 18 gemäß den Fig. 1 bis 3, welches beidseitig mit weiteren Schalungselementen 20 auf die beschriebene Weise gekoppelt ist. Fig. 4b zeigt eine Draufsicht auf diese Anordnung, allerdings ohne die beiden weiteren Schalungselemente 20. Eckschalungselement 18 und weitere Schalungselemente 20 befinden sich gemäß den Fig. 4a und 4b in ihrem eingeschalten Zustand, welcher der Position gemäß Fig. 3a entspricht.

Aus Fig. 4a ist ersichtlich, dass die Zugstange 30 über insgesamt acht Gelenkhebel 56 mit Befestigungslaschen 58 der Koppelstreifen 21 verbunden ist, wobei die Koppelstreifen 21 ihrerseits starr mit den weiteren Schalungselementen 20 gekoppelt sind. Die Gelenkhebel 56 sind dabei sowohl an der Zugstange 30 als auch an den Befestigungslaschen 58 gelenkig gelagert.

Am oberen Ende der Zugstange 30 befindet sich ein Fortsatz 31 , über den die Zugstange 30 mit dem unteren Ende der Zugstange eines weiteren Eckschalungselements koppelbar ist, welches auf das Eckschalungselement 18 aufgesetzt werden kann.

Im Bereich der Höhe h2 ist die Zugstange mit dem Koppelbereich 32 versehen, in den eine Zugkette bzw. ein Krangehänge einhängbar ist. Etwas unterhalb der Höhe hß ist die Zugstange 30 in einer Hülse 60 geführt, die insgesamt vier Aussparungen 62 aufweist, in welche jeweils ein nicht dargestellter Hebel eingeführt werden kann. Die Zugstange selbst besitzt im Bereich der Hülse 60 ebenfalls eine Aussparung 64, welche eine Angriffsfläche für den Hebel bildet und in Fig. 4a zum Großteil von der Hülse 60 verdeckt ist. Die Hülse 60 ist so groß bemessen, dass zwischen ihren Aussparungen 62 und der Aussparung 64 in der Zugstange 30 ein ausreichend großer Abstand besteht, damit ein durch eine Aussparung 62 in die Aussparung 64 eingesetzter Hebel durch ein nach unten erfolgendes Drücken des Hebels die Zugstange 30 vertikal nach oben anheben kann. In der Praxis erfolgt eine solche Anhebebewegung in der Regel mehrmals, wobei hier jeweils unterschiedliche Aussparungen 62 der Hülse 60 zum Einsatz gelangen. Insbesondere wird die Zugstange 30 mittels des Hebels so lange angehoben, bis die Position gemäß Fig. 3d erreicht ist.

Fig. 5a und 5b entsprechen den Fig. 4a und 4b, wobei gemäß den Fig. 5a und 5b bereits die ausgeschalte Position gemäß Fig. 3d erreicht ist. Aus Fig. 5a ist ersichtlich, dass die Gelenkhebel 56 durch die nach oben erfolgende Bewegung der Zugstange 30 ebenfalls nach oben gezogen werden und dabei die beiden Koppelstreifen 21 mit ihren weiteren Schalungselementen 20 in Richtung der Zugstange ziehen, so dass die Gelenkhebel 56 letztlich die in Fig. 5a dargestellte schräge Position einnehmen. Die Aussparung 64 befindet sich gemäß Fig. 5a nun im Bereich zwischen den beiden oberen Aussparungen 62 der Hülse 60, wohingegen sie sich in Fig. 4a noch im Bereich der beiden unteren Aussparungen 62 der Hülse 60 befunden hat.

In der in den Fig. 3d, 5a und 5b dargestellten Position sind alle Schalungselemente 18, 20 vom ausgehärteten Beton gelöst, so dass ein Kran- gehänge am Koppelbereich 32 befestigt werden kann. Nachdem eine sol- che Befestigung an allen vier Eckbereichen einer Innenschachtschalung 12 gemäß Fig. 1 erfolgt ist, kann die Innenschachtschalung aus dem ausgehärteten Betonschacht nach oben herausgezogen werden. Erfindungsgemäß können auch sehr kleine Innenschachtschalungen realisiert werden, da beispielsweise weitere Schalungselemente 20 mit sehr geringer Breite eingesetzt werden können. Die minimale Breite der weiteren Schalungselemente 20 muss lediglich so bemessen sein, dass sich die Koppelvorrichtungen 22 daran befestigen lassen. Alternativ ist es auch möglich, zwei erfindungsgemäße Eckschalungselemente 18 direkt aneinander, beispielsweise mittels eines Richtschlosses, zu befestigen, ohne dass sich ein weiteres Schalungselemente 20 zwischen diesen Eckschalungselementen 18 befindet. Hierfür werden dann zwei Koppelstreifen 21 der beiden Eckschalungselemente 18 direkt miteinander verbunden. Auf diese Weise lassen sich dann noch kleinere Innenschachtschalungen erzeugen.

Bezugszeichenliste

10 Schachtschalung

12 Innenschachtschalung

14 Außenschachtschalung

16 Schalungsanker

18 Eckschalungselement

19 Basisbereich

20 weitere Schalungselemente

21 Koppelstreifen

22 Koppelvorrichtung

24 Hohlraum

26 Schalfläche

28 Schalfläche

30 Zugstange

31 Fortsatz

32 Koppelbereich

34 ausgehärteter Beton

36 Winkelschenkel

38 Winkelschenkel

40 Schrägfläche

42 Schalhaut

44 Eckschutzprofil

46 Führungslasche

48 Langloch

50 längerer Kulissenabschnitt

52 kürzerer Kulissenabschnitt

54 Führungsbolzen

56 Gelenkhebel

58 Befestigungslasche Hülse

Aussparungen Aussparung