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Patent Searching and Data


Title:
FRAGRANCE DISPENSER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/154328
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a fragrance dispenser for adapting an air freshener to individual requirements in a given space, in particular in a wardrobe, said fragrance dispenser comprising: a main part (2) containing a releasable aromatic principle; and a material covering (24) which surrounds the main part (2). The material covering (24) is made from a gastight material and can be torn away in sections in order to expose the main part (2) successively.

Inventors:
GIPPERT, Udo W. (Maxfeldstrasse 37, Nürnberg, 90409, DE)
Application Number:
EP2011/059235
Publication Date:
December 15, 2011
Filing Date:
June 06, 2011
Export Citation:
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Assignee:
GIPPERT, Udo W. (Maxfeldstrasse 37, Nürnberg, 90409, DE)
Domestic Patent References:
1997-06-12
Foreign References:
US5782409A1998-07-21
GB2110524A1983-06-22
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
RAU, SCHNECK & HÜBNER (Königstrasse 2, Nürnberg, 90402, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Duftspender zum Individualisieren eines Raumdufts in einem Raum, insbesondere in einem Kleiderschrank, wobei der Duftspender (1) um- fasst

a. einen Grundkörper (2), der einen abgebbaren Duftstoff enthält, und b. eine den Grundkörper (2) umschließende Material-Hülle (24), wobei die Material-Hülle (24)

aus einem gasdichten Material gebildet ist, und

abschnittsweise zum sukzsessiven Freilegen des Grundkörpers (2) abreißbar ist.

2. Duftspender gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an dem Grundkörper (2) befestigtes Haltemittel (9), insbesondere einen Haken, zum Aufhängen des Duftspenders (1).

3. Duftspender gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) aus einem gasdurchlässigen Material, vorzugsweise aus Karton-Material, hergestellt ist.

4. Duftspender gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) eine Kontur aufweist, die einem Kleidungsstück entspricht, insbesondere einem Herren- Anzug, einer Herren- Weste, einem Herren-Hemd, einem Herren-Mantel, einem Pullover, einem Pullunder, einem Jogging- Anzug, einem Damen- Mantel, einem Damen-Kostüm, einem Damen-Hosenanzug oder einem Paar Socken.

5. Duftspender gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) hohlförmig ist und einen Innenraum (6) umschließt. 6. Duftspender gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum (6) ein Absorptions-Mittel (18) zur Absorption von Altgeruch und/oder Insekten-Bekämpfungs-Mittel (18), insbesondere Mottenpulver, vorgesehen ist. 7. Duftspender gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum (6) ein Duftstoff- Verstärkungs-Mittel (13) zur Duft- Verstärkung vorgesehen ist.

8. Duftspender gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Material-Hülle (24) mehrere abtrennbare Einzelfelder (20) aufweist, wobei zwischen den Einzelfeldern (20) Abtrenn-Mittel (21) zum kontrollierten Abtrennen der Einzelfelder (20) vorgesehen sind. 9. Duftspender gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die

Einzelfelder (20) streifenförmig ausgebildet sind.

10. Duftspender gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelfelder (20) parallel zueinander und vorzugsweise voll- ständig um den Grundkörper (2) herum laufen.

1 1. Duftspender gemäß einem der vorherigen Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtrenn-Mittel (21) durch Perforationen in der Material-Hülle (24) gebildet sind, wobei die Perforationen die Material-Hülle (24) schwächende Material- Schwächungen (26) aufweisen.

12. Duftspender gemäß Anspruch 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Material-Schwächungen (26) durch die Material-Hülle (24) vollständig durchdringende Material-Einschnitte gebildet sind.

13. Duftspender gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die

Material-Einschnitte (26) bis in den Grundkörper (2) reichen und vor- zugsweise beabstandet zu dem Innenraum (6) in dem Grundkörper (2) enden, wobei die Material-Einschnitte (26) vorzugsweise Molekül- Barrieren in dem Grundkörper (2) bilden.

14. Duftspender gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Abtrenn-Mittel (21) ferner die Material-Hülle (24) an dem Grundkörper (2) bereichsweise, vorzugsweise linienartig, fixieren.

15. Duftspender zum Individualisieren eines Raumdufts in einem Raum, insbesondere in einem Kleiderschrank, wobei der Duftspender (1) um- fasst

a. einen einen Innenraum (6) umschließenden Grundkörper (2), und b. mindestens eine in dem Grundkörper (2) angeordnete Duft- Kammer (12) zur Abgabe eines individualisierbaren Dufts, c. wobei der Innenraum (6) über mindestens eine Strömungsfläche

(23) mit dem Raum verbindbar ist.

Description:
Duftspender

Die Erfindung betrifft einen Duftspender zum Individualisieren eines Raumdufts in einem Raum, insbesondere in einem Kleiderschrank. Unter Individualisieren wird vorzugsweise das Verändern bzw. Anpassen eines Raumdufts in einem Raum gemäß persönlichen Vorstellungen verstanden.

Die Wünsche und Bedürfnisse an ein gepflegtes Erscheinungsbild sind in weiten Bereichen der Bevölkerung in der Vergangenheit gestiegen. Dazu zählt insbesondere ein Duft, mit dem eine Person in ihrem Umfeld wahrgenommen wird. Heute existiert eine große Vielfalt unterschiedlicher Duftsorten, um die verschiedenen Ansprüche von Anwendern abzudecken. Es ist darüber hinaus möglich, einen individuell auf eine Einzelperson abgestimmten, persönlichen Duft zu kreieren. Es ist möglich, dass eine Per- son einen bestimmten Duft auswählt und diesen über einen längeren Zeitraum verwendet. Dieser Duft ist dann charakteristisch für die betreffende Person.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bzw. einen Gegenstand zu schaffen, die/der es ermöglicht, einen individuell festlegbaren, charakteristischen Duft unkompliziert und dauerhaft bereitzustellen. Unter dauerhaft wird hier verstanden, dass der Duft über einen längeren Zeitraum bereitstellbar ist. Dauerhaft bedeutet nicht, dass der Duft endlos zur Verfügung steht.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, einen Duftspender zum Individualisieren eines Raumdufts in einem Raum, insbesondere in einem Kleiderschrank, zu schaffen. Ein derartiger Duftspender umfasst einen Grundkörper, der einen Innenraum umschließt. Der erfindungsgemäße Duftspender ermöglicht die Abgabe eines persönlich festgelegten Dufts beispielsweise in einem Kleiderschrank, so dass darin aufbewahrte Kleidungsstücke den bevorzugten Duft eines Anwenders annehmen und zusätzlich oder alternativ zu einem Lüften der Kleidungsstücke angenehm und frisch duften. Dazu kann der Grundkörper ein Haltemittel, beispielsweise in Form eines Hakens, zum Aufhängen des Duftspenders, beispielsweise in einem Kleiderschrank, aufweisen. Der Grundkörper kann in Form eines Kleidungsstücks gestaltet sein, so dass der Duftspender in einem Kleiderschrank zwischen verschie- denen Kleidungsstücken unauffällig angeordnet werden kann. Bei einer Auswahl eines derartigen Kleidungsstücks aus dem Kleiderschrank ist somit bereits ein Grundniveau des gewünschten Dufts für den Anwender vorhanden, das durch zusätzliches Auftragen des identischen Dufts oder eines dazu harmonisierenden Dufts entsprechend der Anforderung des Anwenders ergänzt werden kann. Die in dem Kleiderschrank bevorratete Kleidung trägt damit vorzugsweise von vornherein den charakteristischen Duft, den sich ein Anwender durch individuelle Festlegung des Dufts selbst auswählen kann. Weiterhin wird eine dauerhaft übermäßige Anwendung des gewünschten Dufts bei der Zielperson vermieden, so dass daraus der Verbrauch des Dufts insgesamt und deshalb die damit verbundenen Anschaffungskosten reduziert werden können. Der Duftspender kann einen bereits vorgewählten bzw. vorbestimmten Duftstoff, wie Vanille oder Grüner Apfel, enthalten, wobei der Anwender dann vorzugsweise aus mehreren verschiedenen Duftspendern mit unterschiedlichen Düften wählen kann.

Es ist von Vorteil, wenn der Grundkörper mit dem abgebbaren Duftstoff getränkt ist. Die dann an den Raum abgegebenen Duftstoffe können in die Nasenhöhle und zu der Riechschleimhaut eines Benutzers bzw. Anwenders des Duftspenders gelangen, wo die Geruchsmoleküle gelöst und für die menschlichen Zellen des Benutzers bzw. Anwenders chemisch erkennbar werden. Unter einem gasdichten Material der Material-Hülle wird hier eine Ausbildung verstanden, die zumindest einen Gasdurchtritt zeitlich hemmt, so dass durch die Material-Hülle ein Gasdurchtritt verzögert bzw. unmöglich ist. Die Material-Hülle ist vorzugsweise eine Kunststoff-Folie oder Metall- Folie, wie eine Aluminium-Folie.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Vorzugsweise tritt das Insekten-Bekämpfungs-Mittel nach Anspruch 6 und/oder das Duftstoff- Verstärkungs-Mittel nach Anspruch 7 durch den Grundkörper hindurch bzw. durch das Material des Grundkörpers in den Raum. Es ist zweckmäßig, wenn die durch das Absorptions-Mittel nach Anspruch 6 absorbierbaren Gerüche den Grundkörper bzw. das Material des Grundkörpers durchsetzen. Der Grundkörper ist dafür aus einem gas- durchlässigen Material, wie Karton, gebildet. Es ist von Vorteil, wenn das Material des Grundkörpers derart ausgebildet ist, dass der Gasdurchtritt zeitlich verzögert erfolgt.

Die Material-Schwächungen nach Anspruch 12 sind durch die Material- Hülle vollständig durchdringende Material-Einschnitte gebildet. Alternativ kann die Material-Hülle im Bereich der Material-Schwächungen lediglich eine reduzierte Dicke haben. Gemäß Anspruch 13 enden die Material-Einschnitte vorzugsweise beabstandet zu dem Innenraum in dem Grundkörper. Alternativ durchsetzten die Material-Einschnitte auch den Grundkörper vollständig.

Gemäß Anspruch 14 ist die Material-Hülle im Bereich der Abtrenn-Mittel an dem Grundkörper bereichsweise fixiert. Durch die Abtrenn-Mittel ist die Material-Hülse also an dem Grundkörper bereichsweise fixiert. Die Material-Hülle kann aber auch anders an dem Grundkörper bereichsweise fixiert sein.

Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Duftspenders gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in Form eines Damen- Blazers,

Fig. 2 einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie II- II in Fig. 1 , Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie III- III in Fig. 1 ,

Fig. 4 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel in Form eines Herren- Anzugs,

Fig. 5 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel in Form eines Jogging- Anzugs, eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel in Form eines Pullunders, Fig. 7 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel in Form eines Damen- Mantels,

Fig. 8 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel in Form eines Damen-

Kostüms,

Fig. 9 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel in Form eines Damen- Hosenanzugs,

Fig. 10 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem achten Ausführungsbeispiel in Form einer Herren- Weste, Fig. 1 1 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel in Form eines Herren- Hemds,

Fig. 12 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem zehnten Ausführungsbeispiel in Form eines Herren-

Mantels,

Fig. 13 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders g einem elften Ausführungsbeispiel in Form eines Pullovers, Fig. 14 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Duftspenders gemäß einem zwölften Ausführungsbeispiel in Form eines Paars Socken,

Fig. 15 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Duftspenders gemäß einem dreizehnten Ausführungsbeispiel in Form eines Damen-Blazers, Fig. 16 einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie XVI-XVI in Fig. 15,

Fig. 17 einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie XVII-XVII in Fig.

15, und Fig. 18 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie XVIII-XVIII in Fig.

15.

Ein in den Figuren 1 bis 3 dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel eines Duftspenders 1 weist einen im Wesentlichen quaderförmigen Grundkör- per 2 auf mit einer vorderen Deckfläche 3, einer hinteren Deckfläche 4 und einer umlaufenden, die vordere Deckfläche 3 mit der hinteren Deckfläche 4 verbindende Seitenfläche 5. Von den Deckflächen 3, 4 und der Seitenfläche 5 des Grundkörpers 2 wird ein Innenraum 6 umschlossen. Der Grundkörper 2 ist also hohlförmig ausgebildet, wobei der Innenraum 6 durch den Grundkörper 2 gegenüber einem den Grundkörper 2 umgebenden Raum abgeschlossen ist. Die Deckflächen 3, 4 sind im Wesentlichen rechteckig mit abgerundeten Ecken gestaltet. Weiterhin ist auf der vorderen Deckfläche 3 ein Abbild 7 eines Damen-Blazers abgedruckt. Der Damen-Blazer kann beispielsweise in der Konfektionsgröße 48 dargestellt sein. Entspre- chend können Herren-Bekleidungsstücke in der Konfektionsgröße 56 abgebildet sein. Es sind auch andere Größen denkbar. Es ist insbesondere möglich, dass auf der vorderen Deckfläche 3 eine Vorderansicht des Damen-Blazers und auf der hinteren Deckfläche 4 eine Rückansicht des Da- men-Blazers abgebildet ist, so dass der Grundkörper 2 den Eindruck eines regulären Kleidungsstücks erweckt. Es ist ferner möglich, das Abbild 7 erhaben an dem Grundkörper 2 zu prägen, so dass das entsprechende Kleidungsstück sich von dem Grundkörper 2 abhebt. Es ist zudem möglich, eine äußere Kontur 8 des Grundkörpers 2 entsprechend dem Abbild 7 des Kleidungsstücks zu gestalten, so dass der Grundkörper 2 in dem Kleiderschrank unauffällig zwischen den dort vorhandenen Kleidungsstücken angeordnet ist.

An dem Grundkörper 2 ist ein Haltemittel in Form eines Hakens 9 befes- tigt, mittels dem der Duftspender 1 an einer Kleiderstange 10 des Kleiderschranks oder eines Kleiderständers oder an einer anderen Aufhängevorrichtung aufgehängt werden kann.

In dem Innenraum 6 des Grundkörpers 2 sind zwei Duft-Kammer- Anordnungen 1 1 mit jeweils zwölf Duft-Kammern 12 vorgesehen. Die Duft-Kammern 12 sind einzeln voneinander gasdicht getrennt und gegenüber dem Innenraum 6 gasdicht abgeschlossen. Das bedeutet, dass in den Duft-Kammern 12 gehaltener Duft dort konserviert ist. Der in den Duft- Kammern 12 gehaltene Duft ist in einem Träger-Material 13, beispielswei- se einem Filz-Material oder einem Schwamm, gespeichert. Das Träger- Material 13 kann zur Individualisierung des Dufts des Duftspenders 1 mit einem von einem Anwender ausgewählten Duft getränkt werden. Somit ist es dem Anwender möglich, seinen Kleiderschrank mit einem persönlichen, individuell ausgewählten Duft zu versorgen. Die Duft-Kammer- Anordnung 1 1 weist entsprechend eine gasdichte äußere Kunststoff-Hülle 14 auf, wobei die einzelnen Duft-Kammern 12 der Duft- Kammer- Anordnung 1 1 über die Kunststoff-Hülle 14 miteinander verbun- den sind. Beispielsweise kann ausgehend von einer Duft-Kammer- Anordnung 1 1 mit einem einzigen, großen Träger-Material 13, das in einer großen Kunststoff-Hülle 14 angeordnet ist, eine Unterteilung der großen Duft-Kammer- Anordnung 1 1 in die einzelnen Duft-Kammern 12 erfolgen, indem die Kunststoff-Hülle 14 in vorzugsweise regelmäßigen Abständen zu einzelnen Kammern 12 beispielsweise durch Verschweißen separiert wird. Durch dieses Separieren wird das Träger-Material 13 in die in den Duft-Kammern 12 angeordneten Abschnitte unterteilt.

Die Duft-Kammern 12 sind an einer Vorderseite 15 benachbart zu der vor- deren Deckfläche 3 des Grundkörpers 2 angeordnet und mittels einer Klebeschicht 16 mit der vorderen Deckfläche 3 verbunden. Über die Klebeschicht 16 sind die Duft-Kammern 12 und damit die Duft-Kammer- Anordnung 1 1 an dem Grundkörper 2 gehalten. Es ist auch möglich, dass die Duft-Kammern 12 nicht gasdicht gegenüber dem Innenraum 6 abgeschlossen sind und beispielsweise die Kunststoff- Hülle 14 mehrere kleine, nicht dargestellte Ausström-Öffnungen aufweisen, so dass der in den Duft-Kammern 12 gehaltene Duft über die

Ausström-Öffnungen in den Innenraum 6 des Grundkörpers 2 ausströmen kann.

Weiterhin sind in dem Innenraum 6 zwei Funktions-Kammern 17 vorgesehen, die jeweils ein Funktions-Material 18 aufweisen. Das Funktions- Material 18 kann ähnlich dem Träger-Material 13 als ein Filz-Material oder ein Schwamm ausgebildet sein. Das Funktions-Material 18 kann in einer gasdurchlässigen Hülle 19, insbesondere in einer gasdurchlässigen Kunststoff-Hülle, angeordnet sein, wobei zur Gasdurchlässigkeit die Hülle 19 mehrere nicht dargestellte Durchströmöffnungen aufweisen kann. In den Funktions-Kammern 17 ist ein Absorptions-Mittel in dem Funktions- Material 18 gehalten, wobei das Absorptions-Mittel zur Absorption von Altgeruch, wie beispielsweise Bierdunst, Zigarettenrauch, Geruch von Speisen und insbesondere Fett, dient. Es ist zudem oder alternativ möglich, das Funktions-Material 18 mit einem Insekten-Bekämpfungs-Mittel auszu- statten, wobei für eine Anwendung des Duftspenders 1 in einem Kleiderschrank insbesondere Mottenpulver bevorzugt Anwendung findet. Darüber hinaus sind weitere Anwendungen und Ausgestaltungen zur Verwendung des Funktions-Materials 18 möglich, insbesondere können auch Pheromo- ne in den Funktions-Kammer 17 vorgesehen sein. Die Funktions-Kammern 17 sind ebenfalls mittels einer Klebeschicht 16 an der vorderen Deckfläche 3 des Grundkörpers 2 angeklebt. Die Funktions-Kammern 17 können auch an der hinteren Deckfläche 4 oder an der vorderen Deckfläche 3 und an der hinteren Deckfläche 4 gleichzeitig an dem Grundkörper 2 angeklebt sein. Es ist auch möglich, dass die Funktions-Kammern 17 an mindestens einer der Seitenflächen 5 befestigt sind.

An der vorderen Deckfläche 3 des Grundkörpers 2 sind mehrere Aufreißlaschen 20 vorgesehen. Die Aufreißlaschen 20 sind durch zwei parallel zueinander angeordnete Perforationslinien 21 gebildet. Die Perforationsli- nien 21 erstrecken sich ausgehend von einer der Seitenflächen 5 im Wesentlichen senkrecht dazu entlang der vorderen Deckfläche 3. Die Perforationslinien 21 sind ausgehend von der Seitenfläche 5 gleich lang gestaltet. Entsprechend ist die Aufreißlasche 20 durch die Seitenfläche 5, die beiden Perforationslinien 21 sowie einen nicht perforierten Steg 22, der zwischen - l ü den Perforationslinien 21, der Seitenfläche 5 gegenüberliegend angeordnet ist, begrenzt. Die Aufreißlaschen 20 sind derart nebeneinander angeordnet, dass zwei benachbarte Aufreißlaschen 20 jeweils eine gemeinsame Perforationslinie 21 aufweisen. Die Aufreißlaschen 20 sind insbesondere iden- tisch, das heißt mit zueinander gleich beabstandet angeordneten, parallel verlaufenden Perforationslinien 21 ausgestaltet. Die Aufreißlaschen 20 sind an einer Rückseite über die Klebeschicht 16 mit jeweils einer Duft- Kammer 12 verbunden. Entsprechend sind an dem Duftspender 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel insgesamt vierundzwanzig Aufreißlaschen 20 vorgesehen, die in zwei Gruppen zu je zwölf Aufreißlaschen 20 derart angeordnet sind, dass jeweils eine Aufreißlasche 20 einer Duft-Kammer 12 zugeordnet ist. Wie in Fig. 1 dargestellt, sind die Aufreißlaschen 20 mit einer Nummerierung„1." bis„12." versehen. Es ist auch möglich, alternativ oder zusätzlich eine Aufreißlasche 20 an mindestens einer der Seitenflächen 5 oder an der hinteren Deckfläche 4 des Grundkörpers 2 vorzusehen.

Der Grundkörper 2 des Duftspenders 1 ist gemäß dem gezeigten Ausfüh- rungsbeispiel aus Karton hergestellt. Es ist auch möglich, den Grundkörper 2 aus einem geeigneten Kunststoff zu gestalten, wobei insbesondere die Bedruckbarkeit für die äußere Erscheinung mittels des Abbilds 7 und außerdem die Perforation für die Gestaltung der Aufreißlaschen 20 gewährleistet sein sollte.

Im Folgenden wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Duftspenders 1 näher erläutert. Ausgehend von der Darstellung in den Figuren 1 bis 3 kann der Duftspender 1 mit dem Haken 9 an der Kleiderstange 10 beispielsweise in einem Kleiderschrank aufgehängt werden. Für den Fall, dass die Duft-Kammern 12 eine gasdurchlässige Kunststoff-Hülle 14 aufweisen, verbreitet sich der individualisierbare Duft in dem Innenraum 6 des Grundkörpers 2. Um die in dem Kleiderschrank befindlichen Kleidungsstücke mit dem individuellen Duft des Anwenders zu versorgen, wird der Anwen- der eine der Aufreißlaschen 20 aufreißen, so dass an einer entsprechenden Stelle des Grundkörpers 2 eine Strömungsfläche 23 gebildet wird, über die der Innenraum 6 mit dem Raum des Kleiderschranks verbunden ist. Für den Fall, dass die Duft-Kammern 12 eine gasdurchlässige Kunststoff- Hülle 14 aufweisen, kann der in dem Duftspender 1 gespeicherte Duft über eine zunächst noch kleine Strömungsfläche 23 in den Raum des Kleiderschranks entweichen. Dadurch, dass in regelmäßigen Abständen weitere Aufreißlaschen 20 entsprechend der aufgedruckten Nummerierung beispielsweise im Tages-, Wochen- oder Monatsrhythmus betätigt werden, wird die Strömungsfläche 23 sukzessive vergrößert und die Wirkung des austretenden Dufts intensiviert.

Für den Fall, dass die Duft-Kammern 12, wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt, eine gasundurchlässige Kunststoff-Hülle 14 aufweisen, die jeweils mit einer Aufreißlasche 20 verklebt ist, ist in dem Innenraum 6 des Grund- körpers 2 kein Duft gespeichert. Durch Betätigen der Aufreißlaschen 20 werden diese von der vorderen Deckfläche 3 des Grundköpers 2 entfernt. Dadurch, dass die Aufreißlaschen 20 mit den Vorderseiten 15 der Duft- Kammern 12 verklebt sind, wird die jeweilige Vorderseite 15 der Duft- Kammer 12 entfernt und somit das in der Duft-Kammer 12 angeordnete Träger-Material 13 freigelegt. Dadurch kann der in dem Träger-Material 13 gespeicherte Duft über die geöffnete Duft-Kammer 12, den Innenraum 6 und somit über die vordere Deckfläche 3 in den Raum des Kleiderschranks strömen. Analog wird auch in diesem Fall durch Betätigung mehrerer Auf- reißlaschen 20 die Strömungsfläche 23 vergrößert, so dass die Wirkung des austretenden Dufts intensiviert wird.

Sobald eine Strömungsfläche 23 an dem Grundkörper 2 vorhanden ist, fm- den die Funktions-Kammern 17 Anwendung, indem Altgeruch in dem Kleiderschrank, verursacht von Altgerüchen der in dem Kleiderschrank aufbewahrten Kleidungsstücke, über ein entsprechendes Absorptions- Mittel in dem Funktions-Material 18 aufgenommen wird. Ein Befall der in dem Kleiderschrank bevorrateten Kleidungsstücke wird durch das Motten- pulver in dem Funktions-Material 18 der Funktions-Kammern 17 wirkungsvoll verhindert. Es ist möglich, dass das Absorptions-Mittel in der einen der Funktions-Kammern 17 und das Mottenpulver in der anderen der beiden Funktions-Kammern 17 vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, dass beide Funktions-Kammern 17 jeweils anteilig Mottenpulver und Ab- sorptions-Mittel aufweisen.

Insbesondere ist es durch den erfindungsgemäßen Duftspender 1 einem Anwender möglich, verschiedene Gattungen von Kleidungsstücken, wie beispielsweise Anzug, Mantel, Weste und/oder Hemd, mit einem bei- spielsweise klassisch-eleganten Duft zu versorgen und gleichzeitig Freizeit-Bekleidung, wie beispielsweise Pullover, Pullunder und/oder Jogging- Anzüge, mit einem beispielsweise sportlich-leichten Duft auszustatten, indem die entsprechenden Kleidungsstücke in getrennten Räumen aufbewahrt werden, wobei die verschiedenen Räume, z. B. Kleiderschränke, mit unterschiedlichen Duftspendern 1 ausgerüstet sind.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„a". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7a einen Herren- Anzug darstellt.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„b". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7b einen Jogging- Anzug darstellt.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6 ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschied- liehe, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„c". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7c einen Pullunder darstellt. Weiterhin sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt zwanzig Aufreißlaschen 20 vorgesehen, die in zwei Gruppen zu jeweils zehn Aufreißlaschen 20 angeordnet sind. Entsprechend sind zwanzig Duft-Kammern 12 vorgesehen, die jeweils hinter eine Aufreißlasche 20 angeordnet sind. Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 7 ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschied- liehe, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„d". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7d einen Damen-Mantel darstellt. Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8 ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszei- chen mit einem nachgestellten„e". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7e ein Damen-Kostüm darstellt.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 9 ein siebtes Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„f. Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7f einen Damen-Hosenanzug darstellt.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 10 ein achtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile er- halten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„g". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7g eine Herren- Weste darstellt. Weiterhin sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt zwanzig Aufreißlaschen 20 vorgesehen, die in zwei Gruppen zu jeweils zehn Aufreißlaschen 20 angeordnet sind. Entsprechend sind zwanzig Duft-Kammern 12 vorgesehen, die jeweils hinter eine Aufreißla- sehe 20 angeordnet sind.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 1 ein neuntes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„h". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7h ein Herren-Hemd darstellt.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 12 ein zehntes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschied- liehe, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„i". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7i einen Herren-Mantel darstellt. Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 13 ein elftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschied- liehe, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„j". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7j einen Pullover darstellt. Weiterhin sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt vierzehn Aufreißlaschen 20 vorgesehen, die in zwei Gruppen zu jeweils sieben Aufreißlaschen 20 angeordnet sind. Entsprechend sind vierzehn Duft-Kammern 12 vorgesehen, die jeweils hinter eine Aufreißlasche 20 angeordnet sind.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 14 ein zwölftes Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten„k". Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass das Abbild 7k ein Paar Socken darstellt. Weiterhin sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt vierzehn Aufreißlaschen 20 vorgesehen, die in zwei Gruppen zu jeweils sieben Aufreißlaschen 20 angeordnet sind. Entsprechend sind vierzehn Duft-Kammern 12 vorgesehen, die jeweils hinter eine Aufreißlasche 20 angeordnet sind.

Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die vorherige Beschreibung, insbesondere auf das erste Ausführungsbeispiel, ein dreizehntes Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielhaft beschrieben. Ein in Fig. 15 bis 18 dargestelltes dreizehntes Ausführungsbeispiel eines Duftspenders 1 weist einen im Wesentlichen quaderförmigen Grundkörper 2 auf mit einer vorderen Deckfläche 3, einer hinteren Deckfläche 4 und einer umlaufenden, die vordere Deckfläche 3 mit der hinteren Deckfläche 4 verbindenden Seitenfläche 5. Von den Deckflächen 3, 4 und der Seitenfläche 5 des Grundkörpers 2 wird ein Innenraum 6 umschlossen. Der Grundkörper 2 ist also hohlförmig bzw. schachtelartig ausgebildet, wobei der Innenraum 6 durch den Grundkörper 2 gegenüber einem den Grundkörper 2 umgebenden, äußeren Raum, wie einem Kleiderschrankraum, Fahrzeugraum, Gebäuderaum oder dergleichen, abgeschlossen ist. Die Deckflächen 3, 4 sind im Wesentlichen rechteckig mit abgerundeten Ecken gestaltet.

Weiterhin ist auf der vorderen Deckfläche 3 ein Abbild 7 eines Damen- Blazers abgedruckt. Der Damen-Blazer kann beispielsweise in der Konfektionsgröße 48 dargestellt sein. Entsprechend können Herren- Bekleidungsstücke in der Konfektionsgröße 56 abgebildet sein. Es sind auch andere Größen denkbar. Es ist insbesondere möglich, dass auf der vorderen Deckfläche 3 eine Vorderansicht des Damen-Blazers und auf der hinteren Deckfläche 4 eine Rückansicht des Damen-Blazers abgebildet ist, so dass der Grundkörper 2 den Eindruck eines regulären Kleidungsstücks erweckt. Es ist ferner möglich, das Abbild 7 erhaben an dem Grundkörper 2 zu prägen, so dass das entsprechende Kleidungsstück sich von dem Grundkörper 2 abhebt. Es ist zudem möglich, eine äußere Kontur 8 des Grundkörpers 2 entsprechend dem Abbild 7 des Kleidungsstücks zu gestalten, so dass der Grundkörper 2 in dem Kleiderschrank unauffällig zwischen dort vorhandenen Kleidungsstücken angeordnet ist. Die Abbilder 7, 7a bis 7k gemäß den Fig. 4 bis 14 sind auch hier alternativ möglich. An dem Grundkörper 2 ist ein Haltemittel in Form eines Hakens 9 befestigt, mittels dem der Duftspender 1 an einer Kleiderstange 10 des Kleiderschranks oder eines Kleiderständers oder an einer anderen Aufhängevorrichtung aufgehängt werden kann. Zweckmäßigerweise sind der Haken 9 und der Grundkörper 2 aus einem identischen Material gebildet, wobei der Grundkörper 2 und der Haken 9 dann vorzugsweise einstückig miteinander ausgebildet sind.

In dem Innenraum 6 des Grundkörpers 2 ist ein Träger-Material 13 ange- ordnet, das einen abgebbaren Duftstoff- Verstärker konserviert bzw. enthält. Das Träger-Material 13 kann beispielsweise durch ein Filz-Material oder einen Schwamm gebildet sein. Es dient zur Verstärkung des von dem Grundkörper 2 abgebbaren Duftstoffs und kann daher als Duftstoff- Verstärkungs-Mittel zur Duft- Verstärkung bezeichnet werden. Das Träger- Material 13 kann zur Individualisierung des Dufts des Duftspenders 1 mit einem von einem Anwender ausgewählten Duft getränkt werden. Somit ist es dem Anwender bzw. Benutzer möglich, seinen Kleiderschrank mit einem persönlichen, individuell ausgewählten Duft zu versorgen. Alternativ kann das Träger-Material 13 einen bereits vorgewählten, passenden Duft- Stoff- Verstärker enthalten.

Wesentlich ist, dass das Träger-Material 13 den Duftstoff- Verstärker an den Innenraum 6 bzw. an den Grundkörper 2 abgeben kann. Das Träger- Material 13 kann in einer gasdurchlässigen Hülle 14, insbesondere Kunst- stoff-Hülle, angeordnet sein. Es ist vorzugsweise in einer Duft-Kammer bzw. einem Duftsto ff- Verstärkungs- Speicher 12 in dem Innenraum 6 angeordnet. Der Duftsto ff- Verstärkungs- Speicher 12 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Grundkörpers 2. Der in dem Träger- Material 13 enthaltene Duftstoff- Verstärker kann den Grundkörper 2 von innen aus durchdringen.

Weiterhin ist in dem Innenraum 6 Funktions-Material 18 enthalten. Das Funktions-Material 18 kann ähnlich dem Träger-Material 13 als ein Filz- Material oder ein Schwamm ausgebildet sein. Das Funktions-Material 18 kann in einer entsprechenden Funktions-Kammer bzw. einem entsprechenden Funktions-Material- Speicher 17 vorgesehen sein. Das Funktions- Material 18 kann in einer gasdurchlässigen Hülle 19 angeordnet sein.

Wie aus Fig. 15 und 16 ersichtlich, sind zwei Funktions-Material- Speicher 17 in dem Innenraum 6 vorgesehen. In dem einen Funktions-Material- Speicher 17 ist ein Absorptions-Mittel in dem Funktions-Material 18 gehalten, wobei das Absorptions-Mittel zur Absorption von Altgeruch, wie bei- spielsweise Bierdunst, Zigarettenrauch, Geruch von Schweiß und insbesondere Fett, dient. In dem anderen Funktions-Material- Speicher 17 befindet sich ein Funktions-Material 18, das mit einem Insekten-Bekämpfungs- Mittel ausgestattet ist, wobei für eine Anwendung des Duftspenders 1 in einem Kleiderschrank insbesondere Mottenpulver bevorzugt Anwendung findet. Darüber hinaus sind weitere Anwendungen und Ausgestaltungen zur Verwendung des Funktions-Materials 18 möglich, insbesondere können auch Pheromone in mindestens einer der Funktions-Material- Speicher 17 vorgesehen sein. Gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel befindet sich das Absorptions-Mittel in dem oberen Funktions-Material- Speicher 17, während das Insekten-Bekämpfungs-Mittel in dem unteren Funktions-Material- Speicher 17 angeordnet ist. Alternativ ist es möglich, dass nur Absorptions-Mittel oder Insekten-Bekämpfungs-Mittel Anwendung findet. Die Funktions-Material- Speicher 17 sind übereinander angeordnet, das heißt ihre Höhe ist jeweils kleiner als die Höhe des Duftstoff- Verstärkungs- Speichers 12. Der obere Funktions-Material- Speicher 17 beginnt in etwa ab halber Höhe des Grundkörpers 2.

Die Speicher 12, 17 können an dem Grundkörper 2 befestigt sein, so dass diese in dem Innenraum 6 unbeweglich aufgenommen sind.

Ferner umfasst den Duftspender 1 eine äußere Material-Hülle 24, die aus einem gasdichten bzw. im Wesentlichen gasdichten Material gebildet ist. Die Material-Hülle 24 umgibt den Grundkörper 2 vorzugsweise vollstän- dig. Sie umgibt vorteilhafterweise den Grundkörper 2 zumindest im Bereich seiner Deckflächen 3, 4. Die Material-Hülle 24 schließt den Grundkörper 2 gasdicht bzw. im Wesentlichen gasdicht gegenüber dem äußeren Raum ab. Es ist von Vorteil, wenn die Material-Hülle 24 transparent ist, damit das Abbild 7 von außen sichtbar bleibt. Die Material-Hülle 24 ist bereichsweise an dem Grundkörper 2 befestigt und ist zur sukzessiven bzw. schrittweisen Freilegung des Grundkörpers 2 abschnittsweise abreißbar bzw. aufreißbar.

Die Material-Hülle 24 hat mehrere streifenförmige Einzelfelder 20, die je- weils durch zwei parallel zueinander angeordnete Perforationslinien 21 gebildet sind. Die Perforationslinien 21 verlaufen parallel zueinander und laufen um den gesamten Grundkörper 2 herum. Sie erstrecken sich parallel zu dem oberen freien Abschluss-Rand 25 des Grundkörpers 2. Die Einzelfelder 20 sind derart nebeneinander angeordnet, dass zwei benachbarte Einzelfelder 20 jeweils eine gemeinsame Perforationslinie 21 aufweisen. Die Einzelfelder 20 sind insbesondere im Wesentlichen identisch, d. h. mit zueinander gleich beabstandet angeordneten, parallel verlaufenden Perforationslinien 21 ausgestaltet. Es sind insgesamt vierundzwanzig Einzelfelder 20 vorgesehen, die in zwei übereinander angeordnete Gruppen zu je zwölf Einzelfelder 20 gruppiert sind. Wie in Fig. 15 dargestellt, sind die Einzelfelder 20 einer Gruppe mit jeweils einer Nummerierung„1." bis„12." versehen. Eine andere Anzahl von Einzelfeldern 20 ist alternativ möglich. Jede Perforationslinie 21 ist durch eine Vielzahl von Material-Einschnitten 26 und Material-Stegen 27 gebildet, die abwechselnd zueinander angeordnet sind. Die Material-Einschnitte 26 durchsetzen die Material-Hülle 24 vollständig, so dass diese durchgängige Öffnungen sind. Sie erstrecken sich auch in den Grundkörper 2 und enden vorzugsweise in diesem beabstandet zu dem Innenraum 6. Über die Material-Stege 27 sind benachbart zueinander angeordnete Einzelfelder 20 miteinander verbunden bzw. aneinander befestigt.

Die Material-Hülle 24 ist im Bereich der Perforationslinien 21 durch die Perforationslinien 21 linienartig außenseitig an dem Grundkörper 2 befestigt. Zwischen den Perforationslinien 21 ist die Material-Hülle 24 dagegen bezogen auf den Grundkörper 2 unbefestigt.

Die Einzelfelder 20 sind entlang der Perforationslinien 21 abreißbar, so dass diese quasi auch als Aufreißlaschen bezeichnet werden können. Auf- reiß-Hilfsmittel können an den Einzelfeldern 20 vorgesehen sein.

Im Folgenden wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Duftspenders 1 näher erläutert. Wie in Fig. 15 dargestellt, kann der Duftspender 1 mit dem Haken 9 an der Kleiderstange 10 beispielsweise in einem Kleiderschrank aufgehängt werden.

Der Duftspender 1 ist dabei anfangs vollständig von der Material-Hülle 24 bedeckt, so dass der Grundkörper 2 keine Duftstoffe anfangs an den äuße- ren Raum abgeben kann. Die geschlossene Material-Hülle 24 hält die Duftstoffe anfangs in dem Duftspender 1 zurück.

Zum Aktivieren des Duftspenders 1 ist mindestens ein Einzelfeld 20 von der Material-Hülle 24 abzureißen bzw. abzutrennen, so dass dort der

Grundkörper 2 nicht mehr von der Material-Hülle 24 bedeckt ist und somit freigelegt ist. Dort wird quasi an dem Grundkörper 2 eine Strömungsfläche 23 gebildet, über die der Grundkörper 2 mit dem Raum des Kleiderschranks verbunden ist und über die die in dem Grundkörper 2 enthaltenen Duftstoffe aus dem Duftspender 1 austreten können. Die Perforationslinien 21 erleichtern das vollständige Abreißen. Sie geben auch den Verlauf der Abreißlinie vor.

Wie bereits erwähnt, sind den Einzelfeldern 20 Nummerierungen zugeord- net, wobei jede Ziffer vorzugsweise für einen Zeitraum, wie einen Tag, eine Woche, ein Monat oder dergleichen, steht. Der Benutzer entfernt somit zunächst das bzw. die Einzelfelder 20, dem/denen die Ziffer 1. zugeordnet ist/sind. Analog wird dann nach dem vorgegebenen Zeitraum das mindestens eine weitere Einzelfeld 20, dem die Ziffer 2. zugeordnet ist, von der Material- Hülle 24 abgerissen bzw. abgetrennt, so dass die Strömungsfläche 23 insgesamt vergrößert wird. Im Bereich des dann neu abgerissenen Einzelfelds 20 wird dann ein Duftstoff abgegeben, der bislang quasi durch die Materi- al-Hülle 24 konserviert war und somit noch frisch bzw. duftstark ist. Der Duftspender 1 wird somit bei jedem Abreißen eines Einzelfelds 20 neu aktiviert und gibt den enthaltenen Duftstoff über einen sehr langen Zeitraum ab. Durch das gleichzeitige Abreißen von mehreren Einzelfeldern 20 ist der Duft intensivierbar. Alle abzureißenden Einzelfelder 20 laufen über den Duftstoff- Verstärkungs-Speicher 12. Die in der oberen Gruppe angeordneten Einzelfelder 20 erstrecken sich über den oberen Funktions-Material- Speicher 17, während sich die in der unteren Gruppe angeordneten Einzelfelder über den unteren Funktions-Material- Speicher 17 erstrecken. Gemäß den angegebenen Ziffern wird für jeden Zeitraum ein Einzelfeld 20 der oberen Gruppe und ein Einzelfeld 20 der unteren Gruppe abgetrennt. Ferner können dann die in den Speichern 17 enthaltenen Mittel über die Strömungsfläche 23 im Bereich des freigelegten Grundkörpers 2 ihre Wirkung entfalten. Der Funktions-Material- Speicher 17 findet dann Anwendung, indem Altgeruch in dem Kleiderschrank, verursacht von Altgerüchen der in dem Kleiderschrank aufbewahrten Kleidungsstücke, über ein ent- sprechendes Absorptions-Mittel in dem Funktions-Material 18 aufgenommen wird. Vorzugsweise durchsetzt der Altgeruch dann den Grundkörper 2 über die Strömungsfläche 23 von außen nach innen. Ein Befall der in dem Kleiderschrank bevorrateten Kleidungsstücke wird durch das Mottenpulver in dem Funktions-Material 18 des anderen Funktions-Material- Speichers 17 wirkungsvoll verhindert. Das entsprechende Mittel durchsetzt vorzugsweise den Grundkörper 2 über die Strömungsfläche 23 von innen nach außen. Es ist möglich, dass beide Funktions-Material-Speicher 17 jeweils anteilig Mottenpulver und Absorptions-Mittel aufweisen. Der Grundkörper 2 des Duftspenders 1 ist gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus Karton hergestellt. Es ist auch möglich, den Grundkörper 2 aus einem geeigneten Kunststoff zu gestalten, wobei insbesondere die Bedruckbarkeit für die äußere Erscheinung mittels des Abbilds 7 und au- ßerdem die Abgabe des Duftstoffs und eine Gasdurchlässigkeit für die Mittel der Funktions-Materialien 18 gewährleistet sein sollte.

Es ist von Vorteil, wenn die Perforationslinien 21 die Bewegung der Duft- Stoffe in dem Grundkörper 2 behindern, so dass die Duftstoffe von einem durch die Material-Hülle 24 bedeckten Bereich des Grundkörpers 2 nicht ohne weiteres zu einem freien, unbedeckten Bereich des Grundkörpers 2 gelangen können. Analoges gilt für die Mittel der Funktions-Materialien 18.

Insbesondere ist es durch den erfindungsgemäßen Duftspender 1 einem Anwender möglich, verschiedene Gattungen von Kleidungsstücken, wie beispielsweise Anzug, Mantel, Weste und/oder Hemd, mit einem beispielsweise klassisch eleganten Duft zu versorgen und gleichzeitig Freizeit- Bekleidung, wie beispielsweise Pullover, Pullunder und/oder Jogging- Anzüge, mit einem beispielsweise sportlich leichten Duft auszustatten, indem die entsprechenden Kleidungsstücke in getrennten Räumen aufbewahrt werden, wobei die verschiedenen Räume, z. B. Kleiderschränke, mit unterschiedlichen Duftspendern 1 ausgerüstet sind.