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Patent Searching and Data


Title:
FRAME FOR A BICYCLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/149340
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a frame (1) for a bicycle (100) and bicycle (100) equipped therewith, the frame (1) having a frame body (2), which comprises an upper tube (3) and a lower tube (4) and at least one support device (5) connecting the upper tube (3) and the lower tube (4). A support device (5) has a flow opening (10, 11) through which at least some of the impinging air flows when the bicycle is used properly.

Inventors:
MORGAN, Nicol (Via Minigera 36, Montagnola, CH-6926, CH)
Application Number:
EP2010/003756
Publication Date:
December 29, 2010
Filing Date:
June 22, 2010
Export Citation:
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Assignee:
MORGAN, Nicol (Via Minigera 36, Montagnola, CH-6926, CH)
International Classes:
B62K19/06
Domestic Patent References:
WO2008056204A12008-05-15
WO1997045315A11997-12-04
Foreign References:
CA2270336A12000-10-28
FR2793758A12000-11-24
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SCHÜTTE, Hartmut et al. (BSBAm Markt 2, Oelde, Oelde, 59302, DE)
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Claims:
Ansprüche :

1. Rahmen (1) für ein Fahrrad (100) mit einem Rahmenkörper (2), wobei der Rahmenkörper (2) wenigstens ein Oberrohr (3) und wenigstens ein Unterrohr (4), sowie wenigstens eine das Oberrohr (3) und das Unterrohr (4) verbindende Stützeinrichtung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stützeinrichtung (5) eine Durchströmöffnung (10, 11) aufweist, durch welche im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der auftreffenden Luft durchströmt.

2. Rahmen (1) nach Anspruch 1, wobei sich die Durchströmöffnung (10, 11) in Längsrichtung (12) erstreckt.

3. Rahmen (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Rahmenkörper (2) aerodynamisch geformt ist.

4. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einem vorderen Bereich (6) des Rahmenkörpers (2) eine Steuerstützeinrichtung (7) als Stützeinrichtung (5) vorgesehen ist.

5. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einem hinteren Bereich (8) des Rahmenkörpers (2) eine Sitzstützeinrichtung (9) als Stützeinrichtung (5) vorgesehen ist.

6. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Durchströmöffnung (10, 11) an der Steuerstützeinrichtung (7) vorgesehen ist.

7. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Durchströmöffnung (10, 11) an der Sitzstützeinrichtung (9) vorgesehen ist.

8. Rahmen (1) nach den beiden vorhergehenden Ansprüchen, wobei die Durchströmöffnungen (10, 11) an der

Steuerstützeinrichtung (7) und an der Sitzstützeinrichtung (9) zueinander ausgerichtet sind.

9. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuerstützeinrichtung (7) aerodynamisch gestaltet ist und wenigstens zwei seitliche Steuerrohre (13, 14) umfasst, von denen jeweils wenigstens ein Steuerrohr (13, 14) auf jeweils einer Seite der Durchströmöffnung (10) angeordnet ist.

10. Rahmen (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei jedes Steuerrohr (13, 14) einen abgerundeten Querschnitt aufweist .

11. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eine Durchströmöffnung (10, 11) düsenartig gestaltet ist, sodass eine auftreffende Luftströmung durchgeleitet wird.

12. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuerstützeinrichtung ein oberes Lager (25) und ein unteres Lager (30) aufweist.

13. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Gabeleinrichtung (19) mit einem oberen Gabelsteuerabschnitt (28) vorgesehen ist.

14. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Gabelsteuerabschnitt (28) wenigstens eine Durchströmöffnung (29) aufweist.

15. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchströmöffnung (29) seitlich von Gabelsteuerrohren (31, 32) der Gabeleinrichtung (19) begrenzt wird.

16. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchströmöffnung (29) des Gabelsteuerabschnitts (28) zu der Durchströmöffnung (10) der Steuerstützeinrichtung (7) ausgerichtet ist, um im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der auftreffenden Luft durch die Durchströmöffnungen (29, 10) des Gabelsteuerabschnitts (28) und der Steuerstützeinrichtung (7) zu leiten.

17. Rahmen (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchströmöffnung (11) der Sitzstützeinrichtung (9) zu der Durchströmöffnung (10) der Steuerstützeinrichtung (7) ausgerichtet ist, um im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der durch die Steuerstützeinrichtung (7) durchgeleiteten Luft durch die Durchströmöffnung (11) der Sitzstützeinrichtung (9) zu leiten.

18. Fahrrad (100) mit einem Rahmen (1), der wenigstens ein Oberrohr (3) und wenigstens ein Unterrohr (4), sowie wenigsten eine das Oberrohr (3) und das Unterrohr (4) verbindende Stützeinrichtung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stützeinrichtung (5) eine Durchströmöffnung (10, 11) aufweist, durch welche im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der auftreffenden Luft durchströmt.

19. Fahrrad (100) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche vorgesehen ist .

20. Fahrrad (100) nach einem der beiden vorhergehenden

Ansprüche, wobei wenigstens eine Durchströmöffnung an der Gabel und/oder dem Lenker vorgesehen ist.

Description:
Rahmen für ein Fahrrad

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rahmen für ein Fahrrad und ein Fahrrad.

Im Stand der Technik sind verschiedenste Rahmen für Fahrräder bekannt geworden, wie beispielsweise Kreuzrahmen, Trapezrahmen und insbesondere Diamantrahmen, die eine günstige Kombination aus Stabilität und Gewicht aufweisen.

Ein typischer Diamantrahmen wird geometrisch etwa aus einem Trapez und einem Dreieck gebildet. Das Trapez bildet dabei den Rahmenkörper oder Hauptrahmen und besteht aus einem Oberrohr und einem Unterrohr, sowie aus einem Steuer- und einem Sitzrohr, die das Ober- und das Unterrohr verbinden. Im hinteren Bereich ist etwa ein geometrisches Dreieck vorgesehen, welches als Hinterbau bezeichnet wird und die Sitzstreben, die Kettenstreben und das Sitzrohr umfasst. Neben den genannten Rahmenformen gibt es auch weitere Rahmenformen, die sich in Anordnung und Struktur unterscheiden.

Gemeinsam ist allen Rahmen, dass sie von vorn betrachtet die bei der Fahrt auftretende Luftströmung zur Seite wegleiten, wo die umgeleitete Luftströmung auf die Beine der Fahrer auftrifft. Dadurch wird ein zusätzlicher Luftwiderstand erzeugt, da sich eine erhebliche Verwirbelung der Luftströmung im Bereich der Beine des Fahrers ergibt. Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rahmen für ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen, womit ein geringerer Luftwiderstand bei der Fahrt ermöglicht wird.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Rahmen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Fahrrad mit den Merkmalen des Anspruchs 18. Bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel.

Der erfindungsgemäße Rahmen ist für ein Fahrrad vorgesehen und weist einen Rahmenkörper auf. Der Rahmenkörper umfasst wenigstens ein Oberrohr und wenigstens ein Unterrohr, sowie wenigstens eine das Oberrohr und das Unterrohr verbindende Stützeinrichtung. Erfindungsgemäß weist die wenigstens eine Stützeinrichtung eine Durchströmöffnung auf, durch welche bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wenigstens ein Teil der auftreffenden Luft durchströmt.

Der erfindungsgemäße Rahmen hat viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil des erfindungsgemäßen Rahmens ist, dass die das Oberrohr und das Unterrohr verbindende Stützeinrichtung eine Durchströmöffnung aufweist, sodass im bestimmungsgemäßen Gebrauch auf den Rahmen von vorn auftreffende Luft nicht vollständig zu den beiden Seiten des Rahmens gelenkt wird, sondern wenigstens zu einem bedeutenden Teil auch durch die Durchströmöffnung des Rahmens durchgeleitet wird. Dadurch wird ein erheblicher Vorteil erzielt, da die durch die Durchströmöffnung durchgeleitete Luft keinen erhöhten Luftwiderstand an den Beinen des Fahrers verursacht. Ein solcher Luftwiderstand wird bei konventionellen Rahmentypen erzeugt, da die vorn auf den Rahmen auftreffende Luft seitlich umgelenkt wird und folglich insbesondere auf die Beine des Fahrers auftrifft. In einer einfachen Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße Rahmen für ein Fahrrad vorgesehen und wird im Wesentlichen aus einem Rahmenkörper, der gelegentlich auch als Hauptkörper bezeichnet wird, gebildet. Dabei weist der Rahmenkörper wenigstens ein Oberrohr und wenigstens ein Unterrohr, sowie wenigstens ein das Oberrohr und das Unterrohr verbindendes Sitzrohr und wenigstens ein das Oberrohr und das Unterrohr verbindendes Steuerrohr auf. Dabei ist in dem Steuerrohr und/oder in dem Sitzrohr wenigstens eine Durchströmöffnung vorgesehen, durch die im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der während der Fahrt von vorn auftreffenden Luft durchströmt. Das Sitzrohr kann zur Aufnahme einer z.B. höhenverstellbaren Sattelstütze dienen. An dem Steuerrohr kann die Gabel drehbeweglich aufgenommen werden.

Vorzugsweise erstreckt sich die Durchströmöffnung wenigstens im Wesentlichen in Längsrichtung des Rahmens.

Insbesondere ist der Rahmenkörper insgesamt aerodynamisch geformt, um neben der günstigen Durchleitung der auftreffenden Luft insgesamt noch einen geringen Windwiderstand zu ermöglichen.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist in einem vorderen Bereich des Rahmenkörpers eine Steuerstützeinrichtung als Stützeinrichtung vorgesehen. Es ist besonders bevorzugt, dass in der Steuerstützeinrichtung eine Durchströmöffnung vorgesehen ist, um von vorn auf dem Rahmen auftreffende Luft wenigstens teilweise durch die Durchströmöffnung der Steuerstützeinrichtung durchzuleiten.

In weiteren bevorzugten Ausgestaltungen ist in einem hinteren Bereich dieses Rahmenkörpers wenigstens eine Sitzstützeinrichtung als Stützeinrichtung vorgesehen, wobei es dann wiederum bevorzugt ist, dass wenigstens eine Durchströmöffnung an der Sitzstützeinrichtung vorgesehen ist.

In allen Ausgestaltungen ist es möglich, dass an einer Stützeinrichtung mehr als eine Durchströmöffnung angeordnet ist. Beispielsweise können zwei, drei oder vier nebeneinander oder symmetrisch zueinander angeordnete Durchströmöffnungen vorgesehen sein. Beispielsweise kann es aus Stabilitätsgründen sinnvoll oder erforderlich sein, die Größe der Durchströmöffnung insgesamt zu begrenzen, sodass zwei oder drei oder mehr voneinander getrennte und jeweils kleinere Durchströmöffnungen einen insgesamt günstigen aerodynamischen Effekt bei einer ausreichenden Stabilität erzielen.

Vorzugsweise ist wenigstens ein Teil der Durchströmöffnungen an der Steuerstützeinrichtung und an der Sitzstützeinrichtung zueinander ausgerichtet angeordnet. Eine solche Ausgestaltung bietet den erheblichen Vorteil, dass die durch die Durchströmöffnung der Steuerstützeinrichtung durchgeleitete Luft zu der Durchströmöffnung der Sitzstützeinrichtung geleitet wird. Dadurch wird eine besonders günstige aerodynamische Form erzielt, da die von vorn auftreffende Luft durch die Durchströmöffnung der Steuerstützeinrichtung durchgeleitet und anschließend durch die Durchströmöffnung der Sitzstützeinrichtung weiter transportiert wird, sodass die durchströmende Luft nur einen besonders geringen Luftwiderstand verursacht.

In bevorzugten Weiterbildungen ist die Steuerstützeinrichtung aerodynamisch gestaltet und weist wenigstens zwei seitliche Steuerrohre oder Steuerabschnitte auf, von denen jeweils wenigstens ein Steuerrohr bzw. Steuerabschnitt auf jeweils einer Seite der Durchströmöffnung angeordnet ist. Beispielsweise kann die Steuerstützeinrichtung insgesamt als ein Steuerprofil mit einem etwa runden Querschnitt ausgeführt sein, wobei in dem Bereich der Durchströmöffnung sich in Längsrichtung des Rahmens die Durchströmöffnung erstreckt, sodass sich seitlich neben der Durchströmöffnung Steuerrohre oder Steuerabschnitte erheben, die den unteren Teil der Steuerstützeinrichtung mit dem oberen Teil der Steuerstützeinrichtung verbinden.

Vorzugsweise ist ein Querschnitt der Durchströmöffnung in der Steuerstützeinrichtung etwa oval oder abgerundet ausgestaltet. Die Höhe der Durchströmöffnung kann in zehn oder zwanzig Zentimeter oder dergleichen betragen, während die Breite der Durchströmöffnung sich aus der Breite des Rahmens ergibt und typischerweise einige Zentimeter beträgt. Beispielsweise sind Querschnittsbreiten von zwei bis etwa zehn Zentimeter möglich und bevorzugt.

Die seitlichen Steuerrohre weisen vorzugsweise einen abgerundeten Querschnitt auf, wobei sie sich an die Längsrichtung des Rahmens länger erstrecken als in Querrichtung.

Vorzugsweise ist die Durchströmöffnung insgesamt etwa düsenartig gestaltet, sodass eine auftreffende Luftströmung gezielt durchgeleitet wird.

In allen Ausgestaltungen ist es bei der Durchströmöffnung in der Steuerstützeinrichtung bevorzugt, dass an der Steuerstützeinrichtung ein oberes und ein unteres Lager oder ein unterer und ein oberer Auflagerpunkt vorgesehen sind. Vorzugsweise weist dann ebenfalls der Gabelsteuerabschnitt der Gabel wenigstens eine Durchströmöffnung auf, wobei die Durchströmöffnung des Gabelsteuerabschnitts zu der Durchströmöffnung der Steuerstützeinrichtung ausgerichtet ist, um eine Weiterleitung der auf die Durchströmöffnung des Gabelsteuerabschnitts auftreffenden Luft zu gewährleisten.

Dabei wird die Durchströmöffnung des Gabelsteuerabschnitts seitlich von Gabelsteuerrohren oder dergleichen begrenzt. Vorzugsweise ist die Durchströmöffnung der Sitzstützeinrichtung zu der Durchströmöffnung der Steuerstützeinrichtung ausgerichtet, um bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens einen Teil der durch die Steuerstützeinrichtung durchgeleiteten Luft anschließend durch die Durchströmöffnung der Sitzstützeinrichtung zu leiten.

Insbesondere sind die Durchströmöffnungen der Steuerstützeinrichtung, des Gabelsteuerabschnitts und der Sitzstützeinrichtung derart gestaltet, dass die vorn auf die Durchströmöffnung des Gabelsteuerabschnitts auftreffende Luft gezielt durch die Durchströmöffnung der Sitzstützeinrichtung durchgeleitet wird.

In einfachen Ausgestaltungen kann die Sitzstützeinrichtung jeweils als Sitzrohr und die Steuerstützeinrichtung als Steuerrohr ausgebildet sein, in denen dann jeweils entsprechende Durchströmöffnungen vorgesehen sind.

In weiteren bevorzugten Ausgestaltungen sind in den mit den vorderen Ausfallenden verbundenen Gabelrohren Luftleitöffnungen vorgesehen, die von vorn auf die mit den Ausfallenden versehenen Gabelrohren auftreffende Luft seitlich an den Beinen des Fahrers vorbeileiten.

In dem Lenker können Luftleiteinrichtungen vorgesehen sein, die eine aerodynamisch günstige Struktur erlauben.

Das erfindungsgemäße Fahrrad umfasst einen Rahmen, der wenigstens ein Oberrohr und wenigstens ein Unterrohr, sowie wenigsten eine das Oberrohr und das Unterrohr verbindende Stützeinrichtung aufweist. Dabei weist wenigstens eine Stützeinrichtung eine Durchströmöffnung auf, durch welche im bestimmungsgemäßen Gebrauch wenigstens ein Teil der auftreffenden Luft durchströmt . Vorzugsweise ist der Rahmen ausgebildet, wie es zuvor beschrieben wurde. Insbesondere kann auch wenigstens eine Durchströmöffnung an der Gabel und/oder dem Lenker vorgesehen sein.

Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel dargestellt, welches nun mit Bezug auf die beiliegenden Figuren beschrieben wird.

Darin zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit einem erfindungsgemäßen Rahmen ausgerüsteten Fahrrads;

Fig. 2 eine perspektivische Vorderansicht des Fahrrads nach Fig. 1;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des vorderen Rahmenbereichs;

Fig. 4 eine perspektivische hintere Teilansicht des Fahrrads nach Fig. 1; und

Fig. 5 eine stark schematische Seitenansicht der Verbindung der Gabel mit dem Rahmen.

Mit Bezug auf die Figuren 1-5 wird im folgenden Ausführungsbeispiel ein erfindungsgemäßes Fahrrad 100 erläutert, das einen Rahmen 1 umfasst.

Wie in Figur 1 in einer Seitenansicht des Fahrrads 100 dargestellt, weist das Fahrrad 100 ein Vorderrad 20 und ein Hinterrad 21 und einen Rahmen 1 auf, der einen Rahmenkörper 2 umfasst. Der Rahmenkörper 2 wird hier durch ein Oberrohr 3, ein Unterrohr 4 und zwei Stützeinrichtungen 5 gebildet, von denen die vordere Stützeinrichtung 5 als Steuerstützeinrichtung 7 und die hintere Stützeinrichtung 5 als Sitzstützeinrichtung 9 ausgebildet sind. In einfachen Ausgestaltungen ist die Steuerstützeinrichtung 7 als Steuerrohr und die hintere Sitzstützeinrichtung 9 als Sitzrohr ausgebildet.

Sowohl die Steuerstützeinrichtung 7 als auch Sitzstützeinrichtung 9 müssen keinen rotationssymmetrischen Querschnitt aufweisen, sondern sind insbesondere insgesamt aerodynamisch geformt. Sowohl der Steuerstützabschnitt 7 als auch die Sitzstützeinrichtung 9 müssen nicht gerade ausgerichtet sein, sondern können auch eine gebogene oder gewinkelte Struktur aufweisen, so wie dies beispielsweise bei der Sitzstützeinrichtung 9 in Figur 1 klar erkennbar der Fall ist.

Am oberen Ende geht die Sitzstützeinrichtung 9 hier im hinteren Bereich 8 in eine Sattelstütze 27 über.

Im hinteren Bereich 8 des Rahmens 1 bilden die Kettenstreben 18 und die Sitzstreben 17 mit einem Teil der Sitzstützeinrichtung 9 eine etwa dreieckige Struktur, die an dem Verbindungspunkt der Sitzstreben 17 und der Kettenstreben 18 das Hinterrad 21 an Ausfallenden aufnimmt.

Im vorderen Bereich 6 des Rahmens 1 ist am oberen Ende der Steuerstützeinrichtung 7 der Lenker 22 vorgesehen, der hier ebenfalls eine aerodynamische Form aufweist und in den seitlichen Bereichen Luftleiteinrichtungen 24 aufweisen kann. An dem Lenker 22 können Aerostützen 23 und Auflieger 26 angeordnet sein, wobei der Benutzer beim Ergreifen der Aerostützen 23 eine aerodynamisch günstige Sitzposition annehmen kann und seine Unterarme auf den Aufliegern 26 abstützen kann.

Das Vorderrad 20 wird von der Gabel 19 gestützt, die an der Steuerstützeinrichtung 7 drehbar aufgenommen ist. In Figur 2 ist eine Teil-Vorderansicht des Fahrrads 100 dargestellt, wobei im oberen Bereich der Lenker 22 mit den Luftleiteinrichtungen 24 und den Aufliegern 26, sowie den Aerostützen 23 sichtbar ist, während sich im unteren Bereich die Gabel 19 erstreckt. Klar erkennbar ist, dass die als Steuerstützeinrichtung 7 ausgeführte Stützeinrichtung 5 eine Durchströmöffnung 10 aufweist, durch die von vorn auf den Rahmen 1 auftreffende Luft durchgeleitet wird. Dies erfolgt im Unterschied zum Stand der Technik, wo die vorn auf einen Rahmen auftreffende Luft seitlich um den Rahmen herumgelenkt wird.

Hier ist vor der Steuerstützeinrichtung 7 noch der Gabelsteuerabschnitt 28 angeordnet, der eine Durchströmöffnung 29 aufweist, die zu der Durchströmöffnung 10 der Steuerstützeinrichtung 7 ausgerichtet ist, um die von vorn auftreffende Luft strömungsgünstig durch den Gabelsteuerabschnitt 28 und die Steuerstützeinrichtung 7 durchzuleiten.

Im Bereich der Durchströmöffnung 10, die sich hier in Längsrichtung 12 erstreckt, weist die Steuerstützeinrichtung 7 seitliche Steuerrohre 13 und 14 oder Steuerabschnitte auf, die die nötige Stabilität der Steuerstützeinrichtung 7 gewährleisten. Gleichermaßen ist in dem Gabelsteuerabschnitt 28 eine Durchströmöffnung 29 vorgesehen, wobei der Gabelsteuerabschnitt 28 durch ein linkes Gabelsteuerrohr 31 und ein rechtes Gabelsteuerrohr 32 im Bereich der Durchströmöffnung 29 getragen wird.

In einer Vorderansicht weist sowohl die Durchströmöffnung 10 der Steuersteuereinrichtung 7 und die Durchströmöffnung 29 des Gabelsteuerabschnitts 28 eine längliche und abgerundete bzw. etwa ovale Struktur auf, um eine strömungsgünstige Luftleitung zu ermöglichen.

Figur 3 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung der Gabel 19 an der Steuerstützeinrichtung 7, wobei die Durch- Strömöffnung 10 der Steuerstützeinrichtung 7. und die Durchströmöffnung 29 der Gabel 19 erkennbar sind. Der Gabelsteuerabschnitt 28 ist drehbar an dem Steuerstützabschnitt 7 gelagert. Das bedeutet, dass sich die Ausrichtung der Durchströmöffnung 29 der Gabel 19 bei Kurvenfahrten ändert. Das ist von Vorteil, da somit jederzeit die von vorn auftreffende Luft durch die Durchströmöffnung 29 zu der Durchströmöffnung 10 und durch diese hindurchgeleitet wird, sodass von vorn in diesem Bereich auftreffende Luft nicht luftwiderstandserhöhend in Richtung der Beine des Fahrers umgelenkt wird.

Zur drehbaren Lagerung der Fahrradgabel 19 sind ein oberes Lager 25 und ein unteres Lager 30 vorgesehen.

Eine stark schematische Prinzipskizze der Gabelaufhängung zeigt Figur 5. Dort ist dargestellt, dass beispielsweise die Gabel 19 den Steuerstützabschnitt 7 gabelförmig oder y-förmig übergreift, sodass die Gabel 19 drehbar an den Lagern 25 und 30 um die Drehachse 33 gelagert aufgenommen ist. Gleichzeitig sind die Durchströmöffnungen 29 und 10 zueinander ausgerichtet, sodass auftreffende Luft durch die beiden Öffnungen strömungsgünstig durchgeleitet wird.

Die hintere Stützeinrichtung 5, die als Sitzstützeinrichtung 9 ausgeführt ist, weist ebenfalls eine Durchströmöffnung 11 auf. Dies ist gut ersichtlich in Figur 4 dargestellt, die eine hintere perspektivische Teilansicht des Fahrrads 1 zeigt. Die hintere Durchströmöffnung 11 kann sich über den wesentlichen Bereich bzw. die wesentliche Erstreckung zwischen dem Hinterrad 21 und dem oberen Ende der Sitzstützeinrichtung 9 erstrecken. Durch die Durchströmöffnung 11 wird die von vorn vor der Durchströmöffnung 11 durchgeleitete Luft weiter abtransportiert, sodass ein zentraler Luftstrom entsteht, der unter weitgehender Vermeidung von Turbulenzen abtransportiert wird und nur einen geringen Luftwiderstand erzeugt, der erheblich niedriger als im Sand der Technik ist. Die Sitzstützeinrichtung 9 weist im Bereich der Durchströmöffnung seitliche Wände oder Sitzrohre 15 und 16 auf, die die Durchströmöffnung 11 seitlich begrenzen.

Insgesamt stellt die Erfindung ein Fahrrad 100 zur Verfügung, welches an dem Rahmen 1 strömungsgünstige Durchströmöffnungen aufweist. In Weiterbildungen kann an dem oberen Steuerabschnitt der Gabel und es können an den Gabelbeinen Durchströmöffnungen vorgesehen sein und es kann der Lenker ebenfalls Luftleitöffnungen aufweisen. Insgesamt wird ein strömungsgünstiges Fahrrad zur Verfügung gestellt.

Bezugszeichenliste :

1 Rahmen

2 Rahmenkörper

3 Oberrohr

4 Unterrohr

5 Stützeinrichtung

6 vorderer Bereich

7 Steuerstützeinrichtung

8 hinterer Bereich

9 Sitzstützeinrichtung

10 Durchstromöffnung

11 Durchstromöffnung

12 Längsrichtung

13 Steuerrohr

14 Steuerrohr

15 Sitzrohr

16 Sitzrohr

17 Sitzstrebe

18 Kettenstrebe

19 Gabel

20 Vorderrad

21 Hinterrad

22 Lenker

23 Aerostützen

24 Luftleiteinrichtung

25 Lager

26 Auflieger

27 Sattelstütze

28 Gabelsteuerabschnitt

29 Durchströmöffnung

30 Lager

31 linkes Gabelsteuerrohr

32 rechtes Gabelsteuerrohr

33 Drehachse 100 Fahrrad