| JP10111072 | COOLING APPARATUS |
| WO/2011/111382 | REFRIGERATOR |
| WO/2010/076983 | NON-FREEZING STORAGE UNIT AND REFRIGERATOR INCLUDING THE SAME |
HUBER, Ernst (Herzog-Otto-Str. 31, Trostberg, 83308, DE)
KRETSCHMER, Bernd (Schäftlarnstrasse 166, München, 81371, DE)
SACHON, Robert (Holzstrasse 33 RGB, München, 80469, DE)
FLEISSNER, Reinhard (Adalbert-Stifter-Str. 17, Altenmarkt, 83352, DE)
HUBER, Ernst (Herzog-Otto-Str. 31, Trostberg, 83308, DE)
KRETSCHMER, Bernd (Schäftlarnstrasse 166, München, 81371, DE)
SACHON, Robert (Holzstrasse 33 RGB, München, 80469, DE)
Patentansprüche
1. Rahmen für ein Hausgerät (1 ) mit einem zum Rahmeninneren (131 ) konusförmig verlaufenden Frontbereich (132) und einem ersten Anlagesteg (133), welcher zumindest bereichsweise umlaufend an einer Rahmenaußenseite (134) angeordnet ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anlagesteg (133) an der Rahmenaußenseite (134) radial nach außen orientiert angeordnet ist.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anlagesteg (133) gegenüber einem dem Rahmeninneren (131 ) abgewandten Randbereich (132a) des konusförmigen Frontbereichs (132) in Lochachsenrichtung (A) betrachtet nach unten versetzt angeordnet ist.
4. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilbereich der Rahmenaußenseite (134) zwischen dem dem Rahmeninneren (131 ) abgewandten Randbereich (132a) des Frontbereichs (132) und dem ersten Anlagesteg (133) als zweiter Anlagesteg (134a) ausgebildet ist.
5. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontbereich (132), insbesondere eine Oberfläche (132c), um einen Winkel zwischen 20° und 40°, insbesondere etwa 30°, gegenüber der Vertikalen zum Rahmeninneren (131 ) hin geneigt ausgebildet ist.
6. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Rahmeninneren (131 ) abgewandte Randbereich (132a) des Frontbereichs (132) spitz zulaufend ausgebildet ist.
7. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher aus Kunststoff ausgebildet ist.
8. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher galvanisiert ist.
9. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontbereich (132), insbesondere die nach außen orientierte Oberfläche (132c), PVD beschichtet ist.
10. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Frontbereich (132) aus einem lichtdurchlässigen Material ausgebildet ist.
1 1. Rahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Frontbereich (132) von zumindest einer Lichtquelle hinterleuchtet ist.
12. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anlagesteg (133) gegenüber dem dem Rahmeninneren (131 ) zugewandten Randbereich (132b) des Frontbereichs (132) in Lochachsenrichtung (A) betrachtet nach oben versetzt angeordnet ist.
13. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher zumindest ein Rastelement zur lösbaren Verbindung mit einer weiteren Komponente des Hausgeräts (1 ) umfasst.
14. Hausgerät mit einem Rahmen (13) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Hausgerät nach Anspruch 14, welches eine Blende, insbesondere eine Frontblende (5) umfasst, an der der Rahmen (13) angeordnet, insbesondere eingesetzt, ist.
16. Hausgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der konusförmige Frontbereich (132) an seinem dem Rahmeninneren (131 ) abgewandten Randbereich (132a) bündig mit einer Vorderseite (51 ) der Blende (5) angeordnet ist.
17. Hausgerät nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement (8, 9, 10, 1 1 , 12) oder ein Anzeigebereich (6) des Hausgeräts (1 ) zumindest bereichsweise von dem Rahmen (13) umrahmt ist.
18. Hausgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Bedienelement (8 bis 12) durch das Rahmeninnere (131 ) erstreckt, insbesondere in Lochachsenrichtung (A) relativ zum Rahmen bewegbar ist.
19. Hausgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (8, 9, 10, 1 1 , 12) eine Stirnfläche (14) aufweist und mit dieser
Stirnfläche (14) bündig mit der Vorderseite (51 ) der Blende (5) angeordnet ist.
20. Hausgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (8) und/oder der Anzeigebereich (6) eine Stirnfläche (14) aufweist und mit dieser Stirnfläche (14) bündig zu dem dem Rahmeninneren (131 ) zugewandten
Randbereich (132b) des Frontbereichs (132) des Rahmens (13) angeordnet ist.
21. Hausgerät nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (8) derart in Lochachsenrichtung (A) beweglich ist, dass es in einer versenkten Stellung mit seiner Stirnfläche (14) bündig zu dem dem Rahmeninneren
(131 ) zugewandten Randbereich (132b) des Frontbereichs (132) des Rahmens (13) angeordnet ist. |
Rahmen für ein Hausgerät und Hausgerät
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für ein Hausgerät sowie ein entsprechendes Hausgerät mit einem derartigen Rahmen.
Rahmen sind in vielfältiger Weise als umlaufende Konstruktionen bekannt. So sind auch im Bereich der Hausgerätetechnik Rahmen bekannt, welche relativ einfach als umlaufende Elemente ohne besondere weitere Formgebungen ausgebildet sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rahmen für ein Hausgerät zu schaffen, welcher einerseits eine stabile Befestigung ermöglicht und darüber hinaus die Bedienbarkeit und übersichtlichkeit von mit dem Rahmen umfassten Komponenten uneingeschränkt ermöglicht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Rahmen, welcher die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, und ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Patentanspruch 14 aufweist, gelöst.
Ein erfindungsgemäßer Rahmen für ein Hausgerät umfasst einen Frontbereich, welcher zum Rahmeninneren konusförmig verlaufend ausgebildet ist. Darüber hinaus umfasst der Rahmen einen ersten Anlagesteg, welcher zumindest bereichsweise umlaufend an einer Rahmenaußenseite angeordnet ist. Durch diese konstruktive Ausgestaltung des Rahmens kann sowohl eine vielseitige und mechanisch stabile Anordnung gewährleistet werden und darüber hinaus ein einfacher Zugriff zu und/oder eine einfache und uneingeschränkte Betrachtung von mit dem Rahmen umfassten Gegenständen und Bereichen des Hausgeräts ermöglicht werden.
Bevorzugt ist der erste Anlagesteg an der Rahmenaußenseite radial nach außen orientiert angeordnet. Durch diese Ausgestaltung kann ein sicherer Anschlag ermöglicht werden, welcher die Zentrierung und positionsgenaue Anordnung gewährleistet.
Bevorzugt ist der erste Anlagesteg gegenüber einem dem Rahmeninneren abgewandten Randbereich des konusförmigen Frontbereichs in Lochachsenrichtung betrachtet nach
unten versetzt angeordnet. Durch diese rückversetzte Ausbildung des Anlagestegs ist dieser beim Anbringen versenkt angeordnet und im Allgemeinen nicht sichtbar. Dadurch kann der optische Eindruck verbessert werden und der Rahmen als hochwertig wahrgenommen werden. Nicht zuletzt kann dadurch auch eine bauraumoptimierte Ausgestaltung ermöglicht werden.
Bevorzugt ist der erste Anlagesteg gegenüber einem dem Rahmeninneren abgewandten Randbereich des konusförmigen Frontbereichs in Lochachsenrichtung des Rahmens betrachtet nach unten versetzt angeordnet.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der erste Anlagesteg gegenüber dem dem Rahmeninneren zugewandten Randbereich des Frontbereichs in Lochachsenrichtung betrachtet nach oben versetzt angeordnet ist.
Der Teilbereich der Rahmenaußenseite, welcher zwischen dem dem Rahmeninneren abgewandten Randbereich des Frontbereichs und dem ersten Anlagesteg ausgebildet ist, ist bevorzugt als zweiter Anlagesteg konzipiert. Dadurch kann auch in radialer Richtung eine fixierende Anordnung des Rahmens ermöglicht werden. Bevorzugt sind der erste
Anlagesteg und der zweite Anlagesteg mit ihren Anlageflächen gewinkelt zueinander angeordnet, insbesondere vertikal zueinander orientiert. Sowohl in Richtung der Lochachse als auch in radialer Richtung kann dadurch eine Fixierung und Positionierung ermöglicht werden.
Bevorzugt ist der Frontbereich um einen Winkel zwischen 20° und 40°, insbesondere etwa 30°, gegenüber einer vertikalen Achse, welche parallel zur Lochachse verläuft, geneigt ausgebildet. Durch einen derartig geneigten Frontbereich kann eine besonders bevorzugte trichterförmige Ausgestaltung des Frontbereichs ermöglicht werden, welcher auch bei relativ kleinen Rahmen eine optimale Zugänglichkeit zu den von den Rahmen umfassten Bereichen und Gegenständen ermöglicht.
Bevorzugt ist der dem Rahmeninneren abgewandte Randbereich des Frontbereichs spitz zulaufend ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung kann ein sehr präziser und dennoch Platz sparender übergang ermöglicht werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest der dem Rahmeninneren abgewandte Randbereich des Frontbereichs
abgerundet ausgebildet ist. Auch eine derartige abgerundete Formgebung kann insbesondere bei relativ großen Rahmenelementen einen optimalen übergang zu benachbarten Komponenten ermöglichen und die Zugänglichkeit zu im Rahmeninneren angeordneten Elementen uneingeschränkt ermöglichen.
Bevorzugt ist der Rahmen zumindest anteilig aus Kunststoff ausgebildet. Bevorzugt ist das Grundelement des Rahmens vollständig aus Kunststoff gefertigt, insbesondere als Spritzgussteil konzipiert. Dadurch kann ein relativ leichtes Rahmenelement geschaffen werden, welches darüber hinaus kostengünstig und schnell hergestellt werden kann. Der Rahmen kann jedoch prinzipiell aus beliebigen Materialien, beispielsweise auch aus Metall oder dergleichen, hergestellt sein.
In bevorzugter Weise ist der Rahmen oder zumindest ein nach außen hin sichtbarer, freiliegender Teilbereich galvanisiert. Neben der Vermittlung eines hochwertigen Bauteileindrucks kann dadurch auch ein gewisser Schutz des Rahmens vor Verschmutzung oder Beschädigung, beispielsweise einem Verkratzen, erzielt werden. Insbesondere wenn der Rahmen im Inneren eines Hausgeräts angeordnet ist und von außen nicht sichtbar ist, kann eine Galvanisierung auch entfallen. Bei einer Ausbildung aus Kunststoff, kann dann ohne Galvanisierung die Elastizität des Rahmens beibehalten werden.
In bevorzugter Weise ist der Frontbereich mit PVD (Physical Vapour Deposition) beschichtet. Neben der Möglichkeit, die Oberfläche des Frontbereichs poliert und somit auch spiegelartig zu gestalten, kann durch eine derartige Beschichtung auch der Verschleiß reduziert werden und der Rahmen insbesondere im Frontbereich vor Beschädigungen geschützt werden. Insbesondere dann, wenn der Frontbereich außen zugänglich und sichtbar ist, kann dadurch ein verbesserter Abnutzungs- und Verschleißschutz wie auch ein hochwertiger Materialeindruck vermittelt werden.
Bevorzugt ist zumindest der Frontbereich aus einem lichtdurchlässigen Material ausgebildet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Rahmen, insbesondere der Frontbereich, von zumindest einer Lichtquelle beleuchtet, insbesondere hinterleuchtet ist. Dadurch kann auch bei schlechten Lichtverhältnissen, insbesondere im Dunkeln, das Rahmenelement und die gegebenenfalls dadurch umrahmten Bereiche zuverlässig
erkannt und zugeordnet werden. Nicht zuletzt können dann durch die Farbgebung auch spezifische Kennzeichnungen ermöglicht werden. Dadurch kann auch die Betriebssicherheit und die Bedienerfreundlichkeit erhöht werden.
Bei einer Ausführung, bei der der Frontbereich oder eine freiliegende, sichtbare Oberfläche davon mit einer relativ dünnen PVD-Schicht überzogen ist, kann ohne eine zusätzliche Beleuchtung eine metallisch glänzende Oberfläche vermittelt werden. Bei zugeordneter und dann aktivierter Beleuchtung kann dann das Licht durch diese dünne PVD-Schicht scheinen und eine beliebige farbliche Erscheinung des Frontbereichs und insbesondere dieser freiliegenden Oberfläche erreicht und dargestellt werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Befestigungselement, insbesondere ein Rastelement, zur lösbaren Verbindung mit einer weiteren Komponente des Hausgeräts an dem Rahmen angeordnet ist. Insbesondere ist dieses Rastelement einstückig an dem Rahmen ausgebildet. Das Befestigungselement ermöglicht eine zuverlässige Arretierung an zumindest einer weiteren Komponente. Bevorzugt kann das Rastelement in Lochachsenrichtung betrachtet an einem dem abgewandten Randbereich des Frontbereichs gegenüberliegenden Ende des Rahmens angeordnet sein. Durch diese Ausgestaltung kann der Rahmen rückwärtig im Inneren des Hausgeräts verrastet werden.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Hausgerät, welches einen Rahmen oder eine vorteilhafte Ausführung davon umfasst. Als Hausgerät können prinzipiell alle Geräte umfasst werden, welche zumindest einen Teilbereich oder einen Gegenstand aufweisen, welcher von einem derartigen Rahmen umrahmt sein kann. Insbesondere kann ein Herd, ein Elektroherd, ein Geschirrspüler, ein Wäschetrockner, eine Waschmaschine, ein Kühlschrank sowie ein Gefrierschrank mit einem derartigen Rahmen ausgebildet sein. Diese Aufzählung ist lediglich beispielhaft und in keinster Weise abschließend zu verstehen.
Bevorzugt umfasst das Hausgerät eine Blende, insbesondere eine Frontblende, an der der Rahmen angeordnet ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn der Rahmen in diese Blende eingesetzt ist. Dabei können die beiden Anlagestege zum Einsetzen in die Blende und zum positionsgenauen Anordnen vorgesehen sein.
Bevorzugt ist der konusförmige Frontbereich an seinem dem Rahmeninneren abgewandten Randbereich bündig mit der Blende angeordnet. Ein passgenauer übergang kann dadurch erreicht werden. Neben einem hochwertigen Eindruck kann dadurch auch eine mögliche Verletzungsgefahr verhindert werden, da keine überstehenden Kanten oder dergleichen vorliegen.
Bevorzugt umfasst das Hausgerät ein Bedienelement oder einen Anzeigebereich, insbesondere ein Display, auf dem Werte von Betriebsparametern des Hausgeräts angezeigt werden, welches bzw. welcher von dem Rahmen zumindest bereichsweise umrahmt ist. Bevorzugt erstreckt sich ein Bedienelement durch das Rahmeninnere und ist somit von dem Rahmen bevorzugt umlaufend umgeben. Das Bedienelement ist in bevorzugter Weise so ausgebildet, dass es in Lochachsenrichtung des Rahmens relativ zum Rahmen bewegbar ist. Diese relative Bewegbarkeit kann so ausgebildet sein, dass das Bedienelement in einer versenkten Stellung arretierbar ist, in welcher eine Vorderseite des Bedienelements im Bereich des konusförmigen Frontbereichs des Rahmens positioniert ist.
Insbesondere weist das Bedienelement eine Stirnfläche auf und ist mit dieser Stirnfläche bündig mit der Vorderseite der Blende angeordnet. Auf diese Weise ist das Bedienelement flächenbündig mit der Blendenfront des Hausgerätes angeordnet, so dass das Bedienelement nicht aus der Blendenfront herausragt. Dies erleichtert eine Reinigung der Gerätefront, da mit einem Tuch großflächig über die Blende hinweg gewischt werden kann und nicht mehr, wie bisher, um ein hervorstehendes Bedienelement herum gewischt zu werden braucht.
In einer alternativen Ausführungsform weist das Bedienelement und/oder der Anzeigebereich eine Stirnfläche auf und ist mit dieser Stirnfläche bündig zu dem dem Rahmeninneren zugewandten Randbereich des Frontbereichs des Rahmens angeordnet. Auf diese Weise ist das Bedienelement und/oder der Anzeigebereich von der Blendenfront in Richtung des Hausgerätes zurückversetzt, wodurch die Verschmutzungswahrscheinlichkeit von beiden reduziert ist.
Insbesondere ist das Bedienelement, das insbesondere ein versenkbarer Drehknebel ist, derart in Lochachsenrichtung beweglich, dass es in einer versenkten Stellung mit seiner
Stirnfläche bündig zu dem dem Rahmeninneren zugewandten Randbereich des Frontbereichs des Rahmens angeordnet ist. Somit ist der Drehknebel in seiner Ruhestellung von der Blendenfront in Richtung des Hausgerätes zurückversetzt, wo er vorzugsweise arretiert ist. Diese Arretierung kann durch einen kurzen Druck auf die Stirnfläche des Drehknebels gelöst werden, wodurch sich der Drehknebel längs der Lochachsenrichtung von dem Geräteinneren weg bewegt bis er seine Bedienstellung erreicht hat. In dieser Bedienstellung kann der Drehknebel über die Blendenfront hervorragen oder mit seiner Stirnfläche bündig mit der Vorderseite der Blende abschließen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein als Backofen ausgebildetes erfindungsgemäßes Hausgerät;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rahmens; und
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie BB gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Blende des Hausgerätes entlang der Schnittlinie CC gemäß Fig. 1 .
In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist in schematischer Weise ein Backofen 1 gezeigt, welcher ein Kochfeld 2 mit vier Kochzonen 21 , 22, 23 und 24 umfasst. An einer Vorderseite des Backofens 1 ist eine Tür 3 ausgebildet, welche zum Verschließen einer Beschickungsöffnung für einen Garraum 4 des Backofens dient. Darüber hinaus ist an dieser Vorderseite des Backofens 1 eine Frontblende 5 angeordnet. Diese Frontblende 5 umfasst ein Display 6 zur Anzeige einer Uhrzeit. Darüber hinaus umfasst die Frontblende 5 Bedienelemente 8, 9, 10, 1 1 , 12, welche zur Einstellung verschiedenster Betriebsparameter des Backofens 1 ausgebildet
sind. Insbesondere kann dadurch auch der Betrieb der Kochzonen 21 bis 24 eingestellt werden.
Beispielhaft dargestellt ist im Bereich des Bedienelements 8 ein Rahmen 13 ausgebildet. Das Bedienelement 8 ist in Lochachsenrichtung A (Fig. 2) des Rahmens 13 relativ bewegbar zu diesem Rahmen 13 angeordnet. Insbesondere kann dieses Bedienelement in einer versenkten Position angeordnet werden. Durch Drücken auf das Bedienelement 8 kann dieses aus dieser versenkten Position nach außen geschoben werden und dadurch als Bedienknebel einfach gedreht und betätigt werden.
Ein Rahmen 13, wie er beispielsweise lediglich für das Bedienelement 8 schematisch gezeigt ist, kann auch für einen Anzeigebereich, in dem die eingestellten Betriebsparameterwerte oder dergleichen angezeigt werden, vorgesehen sein. So kann auch für den Anzeigebereich 6 ein derartiger Rahmen 13 ausgebildet sein. Ebenso kann ein derartiger Rahmen 13 für die weiteren Bedienelemente 9 bis 12 vorgesehen sein. Bevorzugt ist jedes im Bereich der Frontblende 5 angeordnete Bedienelement 9 bis 12 und jeder Anzeigebereich 6 von einem derartigen Rahmen 13 umrahmt.
In Fig. 2 ist in schematischer perspektivischer Ansicht ein ringartiger Rahmen 13 dargestellt. Diese Formgebung des Rahmens 13 ist lediglich beispielhaft und kann in vielfältiger Weise ausgestaltet sein. Der Rahmen 13 ist umlaufend um eine Lochachse A geschlossen und umgibt das als Rahmeninnere 131 ausgebildete Loch.
Darüber hinaus umfasst der Rahmen 13 einen konusförmigen Frontbereich 132, welcher in Richtung zum Rahmeninneren 131 und somit zur Lochachse A trichterartig ausgebildet ist. Die Oberfläche 132c dieses konusförmigen Frontbereichs 132 verläuft somit in schräg gerichteter Anordnung von oben nach unten in Richtung zur Lochachse A.
Darüber hinaus umfasst der Rahmen 13 einen ringförmig umlaufenden ersten Anlagesteg 133. Der erste Anlagesteg 133 ist geschlossen umlaufend ausgebildet und erstreckt sich in einer Ebene, welche senkrecht zur Lochachse A orientiert ist. Der Anlagesteg 133 ist somit radial nach außen gerichtet an einer Rahmenaußenseite 134 (Fig. 3) angeordnet. Darüber hinaus ist dieser erste Anlagesteg 133 in Richtung der Lochachse A betrachtet gegenüber einem dem Rahmeninneren 131 abgewandten oberen Randbereich 132a des
konusförmigen Frontbereichs 132 zurückversetzt angeordnet. Gegenüber einem dem Rahmeninneren 131 zugewandten unteren Randbereich 132b des konusförmig verlaufenden Frontbereichs 132 ist dieser erste Anlagesteg 133 in Richtung der Lochachse A betrachtet nach oben versetzt angeordnet. Der erste Anlagesteg 133 befindet sich in Richtung der Lochachse A somit zwischen den Randbereichen 132a und 132b. Dies kann in der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 erkannt werden.
In dieser schematisch gezeigten Schnittdarstellung gemäß Fig. 3, welche einen Querschnitt entlang der Schnittlinie BB gemäß Fig. 2 zeigt, kann auch die zurückversetzte Ausgestaltung des ersten Anlagestegs 133 gegenüber dem abgewandten Randbereich 132a erkannt werden. Durch diese Anordnung kann ein zweiter Anlagesteg 134a geschaffen werden. Dieser zweite Anlagesteg 134a bildet einen Teilbereich der Rahmenaußenseite 134.
Die Oberfläche 133a des ersten Anlagestegs 133 sowie der zweite Anlagesteg 134a bilden Anschlagflächen, mit denen der Rahmen 13 an der Frontblende 5 anliegt bzw. dort eingesetzt ist. Der Rahmen 13 wird dabei rückwärtig und somit von hinten in die Frontblende 5 eingesetzt. Gemäß der Darstellung in Fig. 1 bedeutet dies, dass der Rahmen 13 praktisch vom Inneren des Backofens 1 durch eine entsprechende Aussparung in der Frontblende 5 eingesetzt wird und mit den Flächen 133a und 134a an dieser rückwärtigen Wand der Frontblende 5 und an dem Randbereich der Aussparung in dieser Frontblende 5 anliegt. Die Positionierung des Rahmens 13 ist bevorzugt so ausgebildet, dass der obere Randbereich 132a bündig mit der Vorderseite 51 (Fig. 1 ) der Frontblende 5 angeordnet ist.
Der trichterartig verlaufende Frontbereich 132 des Rahmens 13 ist so ausgebildet, dass die Oberfläche 132c mit einem Winkel α gegenüber der Rahmenaußenseite 134 bzw. dem zweiten Anlagesteg 134a in Richtung zur Lochachse A geneigt ist. Der Winkel α beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 30°.
Im Ausführungsbeispiel ist der obere Randbereich 132a des Frontbereichs 132 spitz zulaufend ausgebildet. Es kann auch eine abgerundete Formgebung vorgesehen sein.
Der Rahmen 13 ist im Ausführungsbeispiel aus einem Kunststoff einstückig ausgebildet. Darüber hinaus ist der Rahmen 13 galvanisiert. Insbesondere die Fläche 132c des konusförmigen Frontbereichs 132 ist mit einer PVD-Schicht beschichtet. Dadurch kann insbesondere diese Oberfläche 132c hoch reflektierend ausgebildet werden und vermittelt einen glänzenden, polierten Eindruck.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der konusförmige Frontbereich 132 zumindest bereichsweise aus einem lichtdurchlässigen Material ausgebildet ist. Es kann vorgesehen sein, dass dieser Frontbereich 132 als Lichtleiter ausgebildet ist. Dadurch kann dieser Frontbereich 132 hinterleuchtet werden und das Licht insbesondere über die Oberfläche 132c emittieren. Eine Lichtquelle kann beispielsweise in einem Bereich A hinter dem Rahmen 13 angeordnet sein. Als Lichtquelle kann beispielsweise eine LED vorgesehen sein. Darüber hinaus kann an der Rahmenaußenseite 134 im Bereich unterhalb des ersten Anlagestegs 133 zumindest ein Rahmenelement ausgebildet sein. Dieses kann zur Verrastung mit einem rückwärtig an der Frontblende 5 angeordneten Komponententeil des Backofens 1 ausgebildet sein. Dadurch kann die befestigte Anordnung des Rahmens 13 mechanisch nochmals stabiler gestaltet werden.
Der übergang zwischen dem dem Rahmeninneren 131 zugewandten unteren Randbereich 132b und dem sich daran anschließenden, nach unten erstreckenden, im Ausführungsbeispiel ringartig ausgebildeten, Rahmenteil, ist entgratet. Dadurch kann das Bedienelement 8 vor Verkratzung oder Verklemmung beim relativen Bewegen gegenüber dem Rahmen 13 geschützt werden.
Der Rahmen 13 ist bevorzugt zwischen der Frontblende 5 und einem an der Frontblende 5 rückwärtig befestigten Trägerteil (nicht dargestellt) für das Bedienelement 8 eingeklemmt.
In Figur 4 ist ein schematischer Querschnitt durch die Frontblende 5 entlang der Schnittlinie CC gezeigt. Dieser Schnitt verläuft lediglich beispielhaft durch die Taste 12 und kann vergleichbar auch für die weiteren Bedienelemente 8 bis 1 1 ausgebildet sein. In der Frontblende 5 ist der Rahmen 13 in einer zu Figur 3 vereinfachten Ausführungsform gezeigt. Im Rahmeninneren 131 ist die Taste 12 angeordnet, die mit ihrer Stirnfläche 14 bündig zu der Vorderseite 51 der Frontblende 5 angeordnet ist. Die Taste 12 ist beweglich
in Lochachsenrichtung A angeordnet (vgl. Figur 3), wobei die Stirnfläche 14 von der bündigen Ausrichtung mit der Vorderseite 51 der Frontblende bis zu einer Position bewegt werden kann, in der die Stirnfläche bündig mit dem dem Rahmeninneren 131 zugewandten unteren Randbereich 132b des konusförmig verlaufenden Frontbereichs 132 ist.
Next Patent: REFRIGERATION MACHINE AND OPERATING METHOD FOR IT
