| WO/2009/049145 | GUIDEWAY SYSTEM TO ROADWAY INTERCHANGE SYSTEM |
| WO/1994/018047 | LIFTING FRAME |
| WO/1992/001595 | RAILWAY GOODS WAGON |
PESKE, Axel (Schlüterstrasse 3, Hamburg, 20146, DE)
PESKE, Axel (Schlüterstrasse 3, Hamburg, 20146, DE)
| Ansprüche: 1. Güterzug (100) mit einem Triebfahrzeug (10) und Güterwagen (11 , 12) mit Behältern (14, 15) und/oder Containern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern (14, 15) eine elektrische Leitung (17) und/oder eine Datenleitung (16) ausgebildet ist, die mit einer in die Behälter (14, 15) integrierten oder entlang der Außenwandungen der Behälter (14, 15) verlaufenden elektrischen Leitung (23) und/oder Datenleitung (22) verbunden sind. 2. Güterzug (200) mit einem Triebfahrzeug und Güterwagen (53, 54, 55, 90) mit Behältern (77, 78, 79, 89) und/oder Containern, dadurch gekennzeichnet, dass die Güterwagen (53, 54, 55, 90) mit einem Behälterauflageteil (58, 59, 60, 105) versehen sind, das eine Energieleitung (63, 64, 65, 91) und/oder eine Datenleitung ( 68, 69, 70, 92) aufweist und zwischen einer Tragfläche der Güterwagen (53, 54, 55, 90) und den Behältern (77, 78, 79, 89) und/oder Containern angeordnet ist. 3. Güterzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behälterauflageteilen ( 58, 59, 60) eine Energieleitung (61 , 62) und/oder Datenleitung (66, 67) ausgebildet ist, die mit der Energieleitung (63, 64, 65) und/oder der Datenleitung (68, 69, 70) der Behälterauflageteile (58, 59, 60) verbunden ist. 4. Güterzug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterauflageteil (58, 59, 60) lösbar auf dem Güterwagen (53, 54, 55, 90) befestigt ist. 5. Güterzug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Behälterauflageteil (58, 59, 60, 105) mit Energiezuleitungen (80, 81 , 82, 93) und Datenzuleitungen (83, 84, 85, 94) versehen ist, die mit den Energieleitungen (63, 64, 65, 91) und Datenleitungen (68, 69, 70, 92) der Behälterauflageteile (58, 59, 60, 105) in Verbindung stehen, wobei die Energie- und Datenzuleitungen (80, 81 , 82, 83, 84, 85, 93, 94) mit Vorrichtungen (71 , 72, 73, 74, 75, 76, 95, 96) in einem auf dem Behälterauflageteil (58, 59, 60, 105) aufgebrachten Behälter (77, 78, 79, 89) in Verbindung stehen. 6. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebfahrzeug (10, 97) und dem Behälter (14, 88) des dem Triebfahrzeug (10, 97) nächstangeordneten Güterwagen (11 , 87) eine elektrische Leitung (20) oder Energieleitung (108) und/oder eine Datenleitung (19, 102) ausgebildet ist. 7. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zug (200) mit einem Spezialbehälter (21) versehen ist, der Einrichtungen (30) zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation (31) aufweist oder mit einem Spezialbehälter (88) versehen ist, der Vorrichtungen (106, 107, 109) für die Energieaufnahme, Energieversorgung und Funktionsüberwachung aufweist. 8. Güterzug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spezialbehälter (21) auf einem der Güterwagen (14, 15) oder auf einem zusätzlichen Wagen (13) des Zugs (100) befindet und/oder innerhalb des Spezialbehälters (13) eine elektrische Leitung (32) und/oder Datenleitungen (38) verlegt sind, die mit den Leitungen (22, 23) eines Behälters (14, 15) gekoppelt sind oder sich der Spezialbehälter (88) auf einem Güterwagen (87) des nächstangeordneten Güterwagens (87) befindet. 9. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (14, 15) mit Versorgungsaggregaten (24) versehen sind. 10. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (14, 15) im Innern mit einer Kamera und/oder mit Messvorrichtungen (25, 26) zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind. 11. Güterzug mit einem Triebfahrzeug (10) und Güterwagen (11 , 12), die in Gestalt eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagen vorliegen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Güterwagen (11 , 12) eine elektrische Leitung (17) und/oder eine Datenleitung (16) ausgebildet ist, die mit einer in die Güterwagen (11 , 12) integrierten oder entlang der Außenwandungen der Güterwagen (11 , 12) verlaufenden elektrischen Leitung (23) und/oder Datenleitung (27) verbunden sind. 12. Güterzug nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebfahrzeug (10) und dem Triebfahrzeug (10) nächstangeordneten Güterwagen (11) eine elektrische Leitung (20) und/oder eine Datenleitung (14) ausgebildet ist und/oder der Zug (100) mit einem Spezialbehälter (21) versehen ist, der Einrichtungen (30) zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation (31) aufweist. 13. Güterzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spezialbehälter (21) auf einem der Güterwagen oder auf einem zusätzlichen Wagen (13) des Zugs (100) befindet und/oder innerhalb des Spezi- albehälters (21) elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen (37, 38) verlegt sind, die mit den Leitungen (22, 23) gekoppelt sind. 14. Güterwagen (39) für einen Güterzug gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Güterwagen (39) mit einem Behälter versehen ist, der mit Anschlüssen für elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen versehen ist, wobei die Anschlüsse mit elektrischen Leitungen und/oder Datenleitungen, die innerhalb der und/oder entlang der Behälter verlaufen, gekoppelt sind und/oder der Güterwagen (39) mit einem Behälterauflageteil (41) versehen ist, das mit Anschlüssen für Energieleitungen (51) und/oder Datenleitungen (52) versehen ist, wobei die Anschlüsse zusätzlich mit einer Energieleitung (42) und/oder einer Datenleitung (43), die innerhalb und/oder entlang des Behälterauflageteils (41) verlaufen, gekoppelt sind. 15. Güterwagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Behälterauflageteil (41) ein Behälter (44) angeordnet ist, wobei zwischen dem Behälter (44) und dem Behälterauflageteil (41) eine Datenzuleitung (48) und/oder eine Energiezuleitung (47) ausgebildet ist, die mit der Datenleitung (43) und/oder mit der Energieleitung (42) verbunden ist. 16. Verfahren zur Versorgung von mit Behältern (14, 15) versehen Güterwagen (11 , 12) eines Güterzuges (100) mit elektrischer Energie und Datensignalen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energie und die Datensignale über eine innerhalb oder entlang der Außenwandungen der Behälter (14, 15) und zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern (14, 15) verlaufende elektrische Leitungen (17, 23) und Datenleitung (16, 22) übertragen werden. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Triebfahrzeug (10) des Güterzugs (100) über eine elektrische Leitung (20) und/oder Datenleitung (19) elektrische Energie und/oder Datensignale in den zu dem Triebfahrzeug (10) nächstangeordneten Behälter (14) transportiert wird und/oder von einem Spezialbehälter (21) des Zugs (100) über eine elektrische Leitung (17) und/oder Datenleitung (16) Energie und/oder Datensignale in den Behälter (15) weitergeleitet werden. |
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen Güterzug mit einem Triebfahrzeug und Güterwagen mit Behältern und/oder Containern.
Zudem betrifft die Erfindung einen Güterzug mit einem Triebfahrzeug und Güterwagen, die in Gestalt eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagen vorliegen.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Versorgung von mit Behältern versehenen Güterwagen eines Güterzuges mit elektrischer Energie und Datensignalen.
Stand der Technik
Güterzüge der eingangs genannten Art werden aus auf ihren Verwendungszweck ausgerichteten Güterwagen und Triebfahrzeugen, die zumeist Lokomotiven sind, gebildet. Besondere Bedeutung kommt dabei Güterwagen zu, die speziell für Behälter und hier wiederum für Großraumbehälter, d. h. Container konzipiert sind. Die Bedeutung von Containern resultiert daraus, dass sie die Transportkette über Schiene und Straße schließen können und somit in Zügen des kombinierten Verkehrs Schiene/Straße eingesetzt werden können.
In den heutigen Güterzügen dieses kombinierten Verkehrs sind die Behälter und Güterwagen lediglich mechanisch miteinander verbunden. Dies gilt auch für die Verbindung der Güterwagen untereinander. Weitere Verbindungen zwischen Behälter und Güterwagen bzw. zwischen den Behältern des Güterzuges sind nicht vorhanden.
Neben Behältern werden gelegentlich auch Trailer bzw. Sattelauflieger und Kühleinrichtungen im kombinierten Verkehr versandt. Diese verfügen über ein eigenes Kühlaggregat, das sowohl elektrisch als auch mit einem Dieselaggregat
BESTATIGUNGSKOPIE betrieben werden kann. Die eigentliche Energieversorgung der Kühleinrichtungen während der Bahnfahrt erfolgt dabei autark ebenfalls über das Dieselaggregat.
Die Verwendung von Dieselaggregaten hat sich jedoch in der Vergangenheit insofern als problematisch erwiesen, als bei Tunnelfahrten und gleichzeitigem Gegenverkehr die Dieselaggregate häufig ausfielen, wobei die Ursachen für den Ausfall bisher noch wenig erforscht sind.
Ein weiterer Nachteil der Verwendung von Dieselaggregaten sind die nicht geringen Kosten, die daraus resultieren, dass jede Kühleinrichtung mit einem Dieselaggregat ausgestattet werden muss. Zudem ist die Versorgung jedes einzelnen Dieselaggregats mit Diesel im Vorfeld einer Bahnfahrt für den Betreiber derartiger Kühleinrichtungen zeit- und arbeitsintensiv, sodass insgesamt die Übertragung der bei den Kühleinrichtungen im kombinierten Verkehr gängige Praxis der autarken Energieversorgung auf Container wenig sinnvoll erscheint, auch wenn im Bereich des Gütertransports durchaus Bedarf an Kühlaggregaten für Container besteht.
Darstellung der Erfindung: Aufgabe. Lösung, Vorteile
Unter Darlegung dieser Nachteile sowie unter Würdigung des aufgezeigten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, einen Güterzug der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Energieversorgung von sämtlichen Behältern in einem Güterzug zentral erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder 2 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung manifestieren sich in den Unteransprüchen. Gemäß der Erfindung ist zunächst zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern eine elektrische Leitung und/oder eine Datenleitung ausgebildet. Die elektrische Leitung sowie die Datenleitung können mit Standardkomponenten zu geringen Kosten realisiert werden. Hierbei kann die elektrische Leitung und/oder die Datenleitung in Gestalt von herkömmlichen elektrischen Kabeln bzw. Datenkabeln vorliegen. Die Verbindung zwischen der elektrischen Leitung bzw. der Datenleitung und den Behältern kann im Rahmen der Erfindung über einen elektrischen Steckverbinder gegeben sein. Als Steckverbinder kann wiederum eine Steckdose dienen, die fest an den jeweiligen Behältern installiert ist. Die Steckdose kann dabei sowohl für den Stromanschluss als auch für die Datenübertragung Verwendung finden. Die elektrischen Leitungen und Datenleitungen sind wiederum mit einer in die Behälter integrierten oder entlang der Außenwandungen der Behälter verlaufenden elektrischen und/oder Datenleitungen verbunden. Die elektrischen Leitungen und Datenleitungen können im Rahmen der Erfindung innerhalb von Kabelrohren verlaufen. Alternativ ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass die Güterwagen mit einem Behälterauflageteil versehen sind, das eine Energieleitung und/oder eine Datenleitung aufweist, wobei die Bezeichnungen elektrische Leitung sowie Energieleitung synonym gebraucht werden und Leitungen darstellen, die elektrische Energie befördern können. Das Behälterauflageteil wird dabei auf einen Güterwagen in Gestalt eines Tragwagens gesetzt, d. h. das Behälterauflageteil befindet sich zwischen der Tragfläche des Tragwagens und dem Behälter bzw. Container. Das Behälterauflageteil dient als Auflage für einen Behälter bzw. den Container, die mit herkömmlichen Mitteln auf dem Behälterauflageteil lösbar aufgesetzt sind. Das Behälterauflageteil kann unterschiedlich ausgebildet sein. Eine vorteilhafte konstruktive Variante des Behälterauflageteils ist mit einem Container der Bauart "Flatrack" vergleichbar. In dem Bodenteil des erfindungsgemäßen Behälterauflageteils sind wiederum die vorgesehenen Energie- und Datenleitungen untergebracht. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass das Behälterauflageteil in Gestalt einer hohlraum- und plattenfömnigen Vorrichtung vorliegt, in der eine elektrische Leitung und eine Datenleitung verläuft. Denkbar ist auch, dass das Behälterauf- lageteil in Form von anderen flachen Konstruktionen, vorzugsweise aus Stahl, vorliegt. Beispielsweise kann als praktikable Variante eine palettenförmige Konstruktion dienen, wobei unterhalb der Auflagefläche einer derartigen Konstruktion vorgesehene Energie- und Datenleitungen verlaufen. Vorzugsweise ist zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behälterauflageteilen eine Energie- und/oder Datenleitung ausgebildet, die mit der Energie- und/oder der Datenleitung der Behälterauflageteile verbunden ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass sämtliche für einen Güterzug vorgesehenen Behälter zentral mit Energie und Daten versorgbar sind. Hierzu dient auch, dass vorzugsweise die Behälterauflageteile mit Energiezuleitungen und Datenleitungen versehen sind, die mit Vorrichtungen in den Behältern bzw. Containern in Verbindung stehen, wobei die Energie- und Datenzuleitungen wiederum mit Energie und Datenleitungen dieser Vorrichtungen in Verbindung stehen können.
Die grundlegende Idee der Erfindung ist es, sämtliche Behälter des Güterzuges zentral mit Energie und Daten zu versorgen. Hierzu ist es zunächst essentiell, dass die Behälter untereinander über eine elektrische Leitung bzw. eine Datenleitung verbunden sind. Diese Leitungen sind wiederum alternativ über die an den Behältern installierten Steckverbinder mit in die Behälter integrierten Energie- und Datenleitungen gekoppelt. Während eines Bahntransportes sind somit sämtliche Behälter über diese Leitung miteinander verbunden. Über eine Energieversorgungseinheit, die sich bspw. in dem Triebfahrzeug oder am Ende des Zuges befinden kann, können die in den Behältern befindlichen Versorgungseinheiten wie bspw. Kühlaggregate zentral mit Energie versorgt werden. Eine weitere Kernidee der Erfindung ist es, dass durch die auf die Tragwagen aufsetzbaren und von diesen abnehmbaren Behälterauflageteile eine flexible Anpassung an den Kapazitätsbedarf für Transporte gegeben ist. Zudem ist mit dem erfindungsgemäßen Behälterauflageteil die Voraussetzung geschaffen, auch noch nachträglich Container bzw. Behälter von Güterzügen, die sich aus Güterwagen in Gestalt von Tragwagen zusammensetzen, zentral von einer Energieversorgungseinheit mit Energie zu versorgen, so dass von einer autarken Energieversorgung innerhalb eines Behälters abgesehen werden kann.
Dadurch, dass sämtliche Behälter zentral von einer Energieversorgungseinheit mit Energie versorgt werden können, kann also von einer autarken Energieversorgung innerhalb eines Behälters abgesehen werden. Hierdurch ist auch gewährleistet, dass die Behälter unabhängig von ihrer Position innerhalb des Güterzuges mit Energie versorgt werden können. Von Vorteil ist es auch, dass erfindungsgemäß aufgrund der zentralen Energiezufuhr die Energieversorgung in den einzelnen Behältern gesteuert und überwacht werden kann.
Als Triebfahrzeug für Güterzüge dienen häufig Lokomotiven mit Dieselelektrischem Antrieb, in denen also zunächst ein Dieselmotor einen Generator antreibt, der den elektrischen Strom für die elektrischen Fahrmotoren erzeugt, sowie Elektrolokomotiven mit rein elektrischem Antrieb. Diesen Arten des elektrischen Antriebs ist gemeinsam, dass sie prinzipiell als Energieerzeuger für die Behälter dienen können. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht daher vor, dass zwischen Triebfahrzeug und dem Behälter des dem Triebfahrzeug nächst angeordneten Güterwagen eine elektrische Leitung und/oder eine Datenleitung ausgebildet ist. Die Verbindung zu dem Triebfahrzeug nächst angeordneten Güterwagens kann auch hier über eine Steckverbindung erfolgen, die vorzugsweise für Starkstrom konzipiert ist. Eine für Starkstrom ausgerichtete Steckverbindung bietet sich an, da das Triebfahrzeug eine größere Anzahl von Behältern mit elektrischer Energie versorgen muss.
Um die Energieversorgung der einzelnen Behälter auch zu gewährleisten, wenn die Energiezufuhr seitens des Triebfahrzeugs unterbrochen ist, sieht eine praktikable Variante der Erfindung vor, dass der Zug mit einem Spezialbehälter versehen ist, der Einrichtungen zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation aufweist. Der Spezialbehälter kann sich dabei vor- zugsweise auf einem der Güterwagen oder auf einem zusätzlichen Wagen des Zuges befinden. Der Spezialbehälter dient somit gewissermaßen als Notstromaggregat, der unter anderem eine Anordnung einer Verbrennungskraftmaschine und Generator aufweist. Diese Einheit bildet ein Stromerzeugungsaggregat, welches bei einem Ausfall des Triebfahrzeugs den elektrischen Strom liefert. Diese Situation kann beispielsweise dann eintreten, wenn die Güterfahrzeuge beginnend mit dem nächst zu dem Triebfahrzeug angeordneten Güterwagen nacheinander in verschiedenen Güterbahnhöfen abgekoppelt werden, um die individuelle Verladung der Güterwaren vornehmen zu können.
Vorzugsweise sind die Behälter mit Versorgungsaggregaten, bspw. mit Kühlaggregaten, versehen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Behälter im Inneren mit einer Kamera und/oder mit Messvorrichtungen zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind. Dadurch, dass der Behälter im Inneren mit einer Kamera und/oder mit Messvorrichtungen zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind, können die beförderten Güter jederzeit während der Fahrt kontrolliert werden.
Die zuvor beschriebene Variante eines Güterwagens für Behälter kann auch insofern eine Änderung erfahren, als im Rahmen der Erfindung Güterwagen je nach Verwendungszweck zugrunde gelegt werden, die in Gestalt eines Kühlwagens mit öffnungsfähigem Dach, offenem und gedeckten Güterwagen vorliegen.
Zudem sieht die Erfindung ein Verfahren zur Versorgung von mit Behältern versehenen Güterwagen eines Güterzugs mit elektrischer Energie und Datensignalen vor, bei dem die elektrische Energie und die Datensignale über eine innerhalb oder entlang der Außenwandungen der Behälter und zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern verlaufende elektrische Leitung und Datenleitung übertragen werden. Auch im Rahmen des erfindungsgemäßen Ver- fahrens können von einem Triebfahrzeug des Güterzugs über elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen elektrische Energie und/oder Datensignale in den zu dem Treibfahrzeug nächstangeordneten Güterwagens transportiert werden. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass von einem Spezialbehälter des Zugs über elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen Energie und/oder Datensignale in die Güterwagen weitergeleitet werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Ausführungsbeispiele werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen in schematischen Darstellungen:
Fig. 1 einen Güterzug gemäß der Erfindung;
Fig. 2 a - 2b einen Güterwagen gemäß der Erfindung sowie erfindungsgemäße aneinander gekoppelte Güterwagen; und
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Güterzugs gemäß der Erfindung.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
Fig. 1 zeigt einen Güterzug gemäß der Erfindung, der mit dem Bezugszeichen
100 versehen ist.
Der Güterzug 100 weist ein Triebfahrzeug 10 in Gestalt einer elektrischen Lokomotive 10 auf. Die Oberleitung 29 dient zur Fahrstromversorgung des Triebfahrzeugs 10. Der Güterzug 100 weist zudem Güterwagen 11 , 12 auf, die mit Behältern 14, 15 versehen sind. Die Behälter 14, 15 sind Großraumbehälter, d. h. Container, mit denen das verladen, befördern, lagern und entladen von speziellen Gütern möglich ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Gütern um Waren, die während der Fahrt eine permanente Kühlung benötigen. Hierzu sind die Behälter 14, 15 mit Versorgungsaggregaten 24 in Form von Kühlaggregaten ausgestattet. Um die in den Behältern 14, 15 befindlichen Waren permanent kontrollieren zu können, weisen die Behälter 14, 15 zu- dem Messvorrichtungen 25, 26 zur Messung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit auf. Darüber hinaus können die Behälter 14, 15 im Innern jeweils mit einer in Fig. 1 nicht gezeigten Kamera versehen sein.
Die mechanische Verbindung zwischen dem Triebfahrzeug 10 und dem Güterwagen 11 sowie der Güterwagen 11 , 12 untereinander ist durch Kupplungen 18 gegeben, die beispielsweise in Gestalt von Schraubenkupplungen vorliegen können. Mechanische Verbindungen 28 zwischen den Güterwagen 11 , 12 und den Behältern 14, 15 sorgen für die Arretierung der Behälter 14, 15 an den Güterwagen 11 , 12.
Zwischen den zwei zueinander nächst angeordneten Behältern 14, 15 ist eine elektrische Leitung 17 ausgebildet, die mit der in die Behälter 14, 15 integrierten elektrischen Leitungen 23 über Steckverbindungen 32, 33 verbunden sind. Neben der elektrischen Leitung 17 ist zwischen den Behältern 14, 15 zudem eine Datenleitung 16 ausgebildet, die mit den in die Behälter 14, 15 integrierten Datenleitungen 22 verbunden sind. Auch hier dienen die Steckverbindungen 32, 33 für die Verbindung der Leitungen 16, 22. Sowohl die elektrischen Leitungen 23 als auch die Datenleitungen 22 können bodenseitig, d. h. entlang des Bodens 27 der Behälter 14, 15 verlegt sein und innerhalb von in Fig. 1 nicht gezeigten Kabelrohren verlaufen.
Um die Versorgungsaggregate 24 sowie die Messeinrichtungen 25, 26 sowie die nicht gezeigten Kameras in den Behältern 14, 15 mit Energie und Datensignalen zu versorgen, ist zwischen Triebfahrzeug 10 und dem Behälter 14 eine elektrische Leitung 20 sowie eine Datenleitung 19 ausgebildet, die über die Steckverbindung 34 mit den Leitungen 22, 23 verbunden ist. Durch die vor dem Triebfahrzeug 10 des Güterzuges 100 gelieferte und dadurch ohnehin vorhandene Energie ist eine zentrale Energieversorgung der Versorgungsaggregate 24 sowie der Messeinrichtungen 26 sowie der in Fig. 1 nicht gezeigten Kameras gegeben. Hierzu sind die Versorgungsaggregate 24 sowie die Messeinrichtungen 25, 26 und die Kameras mit den Leitungen 22, 23 entsprechend verbunden. Die Behälter 14, 15 verfügen zudem über in Fig. 1 nicht dargestellte Schalteinrichtungen, mit denen die elektrische Energie und die Datensignale von einem vorangehenden bzw. nachfolgenden Behälter 14, 15 getrennt werden können. Die Behälter 14, 15 weisen zudem in Fig. 1 nicht gezeigte Einrichtungen zur Energieumwandlung auf, mit denen die von dem Triebfahrzeug 10 des Güterzugs 100 gelieferte Energie in eine Form transformiert wird, die beispielsweise von den Versorgungsaggregaten 24 nutzbar ist.
Wie aus Fig. 1 weiterhin hervorgeht, weist der Güterzug 100 an seinem Ende einen Güterwagen 13 auf, der mit einem Spezialbehälter 21 versehen ist. Der Spezialbehälter 21 ist mit Einrichtungen 30 zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie mit einer zentralen Datenstation 31 ausgestattet. Innerhalb des Spezialbehälters 21 befindet sich sowohl eine elektrische Leitung 37 als auch eine Datenleitung 38, die die Einrichtungen 30 und die Datenstation 31 über eine Steckverbindung 36 mit zwischen dem Güterwagen 12 und dem Güterwagen 13 ausgebildete elektrische- und Datenleitung 17, 16 verbindet. Die Datenleitung 16 sowie die elektrische Leitung 17 sind wiederum über Steckverbindungen 34, 35 mit den Leitungen 23, 22 in dem Behälter 15 verbunden, so dass sämtliche Behälter 14, 15 durchleitend mit den Einrichtungen 30, bzw. mit der Datenstation 31 verbunden sind.
Die Energieerzeugung in den Einrichtungen 30 des Spezialbehälters 21 erfolgt dabei derart, dass im Rahmen eines dieselelektrischen Antriebs ein Dieselmotor einen Generator antreibt, der dann den elektrischen Strom für die Aggregate 24 bzw. für die Messvorrichtung 25 in den Behältern 14, 15 erzeugt. Alternativ kann die Energieerzeugung auch durch geeignete Akkumulatoren erfolgen und zwar derart, dass im Rahmen eines elektrischen Antriebs ein Dieselmotor einen Generator antreibt oder eine Stromversorgung durch geeignete Akkumulatoren vorgenommen wird, die dann den elektrischen Strom für die Aggregate 24 bzw. für die Messvorrichtung 25 in den Behältern 14, 15 erzeugt. Die Energieerzeu- gung in der Einrichtung 30 des Spezialbehälters 21 wird dabei aktiviert, wenn keine Energieversorgung durch das Triebfahrzeug 10 des Zuges erfolgt. Die Datenstation 21, die über die Datenleitungen 22, 38 mit den Messvorrichtungen 25, 26 in den Behältern 14, 15 verbunden ist, sammelt die in den Messvorrichtungen 25, 26 aufgenommenen relevanten Daten, um sie einer entsprechenden Verarbeitung zuzuführen. Die mechanischen Verbindungen zwischen dem Güterwagen 12 und dem Güterwagen 13 sowie zwischen dem Spezialbehälter 21 und dem Güterwagen 13 sind auch hier wieder über mechanische Verbindungen 18, 28 gegeben.
Aus Fig. 2a geht ein Güterwagen 39 gemäß der Erfindung hervor. Der Güterwagen 39 liegt in Gestalt eines Tragwagens 40 vor. Sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterseite des Tragwagens 40 befinden sich Kupplungen 49, 50, um die Verbindung mit anderen Güterwagen herzustellen. Auf dem Tragwagen 40 befindet sich das Behälterauflageteil 41 , in dem die Energieleitungen 42 und die Datenleitungen 43 verlaufen. Das Behälterauflageteil 41 ist auf den Tragwagen 40 aufgesetzt und mit diesem über herkömmliche Mittel lösbar verbunden. Zudem liegt das Behälterauflageteil 41 in Gestalt eines als Container bekannten Flatracks vor. Die Energieleitung 42 und die Datenleitung 43 verlaufen infolgedessen innerhalb oder entlang des Bodenteils des Flatracks bzw. des Behälterauflageteils 41. Durch die lösbare Verbindung zwischen dem Tragwagen 40 und dem Behälterauflageteil 41 ist gewährleistet, dass das Behälterauflageteil 41 leicht und einfach auf den Tragwagen 40 aufgesetzt und von diesem abgenommen werden kann. Hierdurch wird vorteilhafterweise eine flexible Anpassung bspw. an den Kapazitätsbedarf für temperaturgeführte Transporte erreicht. Auch kann das Behälterauflageteil 41 auf dem Transportwagen 40 verbleiben, so dass eine wahlfreie Beladung möglich ist.
In der in Fig. 2a gezeigten Ausführungsform ist der Tragwagen 40 über das Behälterauflageteil 41 mit einem Behälter 44 beladen. Der Behälter 44 liegt auf dem Behälterauflageteil 41 auf und ist mit Vorrichtungen 45, 46 in Gestalt von Versorgungsaggregaten und Messvorrichtungen versehen. Wie aus Fig. 2a zudem hervorgeht, verfügt das Behälterauflageteil 41 über eine Energiezuleitung 47 und eine Datenzuleitung 48, die mit der Energieleitung 42 bzw. mit der Datenleitung 43 verbunden und Zuleitungen zu dem Behälter 44 sind. Die Energiezuleitung 47 und die Datenzuleitung 48 sind wiederum mit Vorrichtungen 45, 46 in dem Behälter 44 verbunden, so dass die Vorrichtungen 45, 46 mit Energie und Daten versorgt werden können. Die Energieleitung 42 und die Datenleitung 43 in dem Behälterauflageteil 41 sind mit Energieleitungen und Datenleitungen von weiteren Behälterauflageteilen, die sich auf mit dem Tragwagen 40 über die Kupplungen 49, 50 gekoppelten Tragwagen befinden, verbunden und befinden sich vorder- und hinterseitig des Behälterauflageteils 41. Die Energieleitungen 51 und die Datenleitungen 52 sind über herkömmliche Mittel, bspw. über Steckverbindungen mit der Energieleitung 42 und der Datenleitung 43 verbindbar. Hierdurch ist gewährleistet, dass Güterwagen untereinander mit Energie und Daten versorgt werden können.
Fig. 2b veranschaulicht die mechanische Kopplung sowie die Energie- und Datenkopplung zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Güterwagen 53, 54, 55 einer weiteren Variante des Güterzugs 100, wobei die Güterwagen auch hier in Form vom Tragwagen vorliegen. In Fig. 2b hat das Triebfahrzeug des Güterzuges 100 keine zeichnerische Darstellung erfahren. Die mechanische Verbindung zwischen den Güterwagen 53, 54, 55 ist durch die Kupplungen 56, 57 gegeben, die auch in dem in Fig. 2b gezeigten Ausführungsbeispiel in Form von Schraubenkupplungen vorliegen können. Zwischen den Tragflächen der Güterwagen 53, 54, 55 und den Behältern 77, 78, 79 der Güterwagen 53, 54, 55 sind Behälterauflageteile 58, 59, 60 angeordnet. Zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behälterauflageteilen 58, 59, 60 sind Energieleitungen 61 , 62 ausgebildet, die mit den in die Behälterauflageteile 58, 59, 60 integrierten Energieleitungen 63, 64, 65 bspw. über Steckverbindungen, verbunden sind. Neben den Energieleitungen 61 , 62 sind zwischen den Behälterauflageteilen 58, 59, 60 zudem Datenleitungen 66, 67 ausgebildet, die wiederum mit den in die Behälterauflageteile 58, 59, 60 integrierten Datenleitungen 68, 69, 70 verbunden sind. Auch hier können Steckverbindungen bzw. andere herkömmliche Mittel vorgesehen sein, um die Verbindung zwischen den Energieleitungen 63, 64, 65 und Datenleitungen 68, 69, 70 innerhalb der Behälterauflageteile 58, 59, 60 und den Energie- und Datenleitungen 61 , 62, 66, 67 zwischen den Behälterauflageteilen 58, 59, 60 herzustellen.
Um spezielle Vorrichtungen 71 , 72, 73, 74, 75, 76 in den Behältern 77, 78, 79, wie bspw. Versorgungsaggregate und Messvorrichtungen, mit Energie und Datensignalen zu versorgen, sind zwischen den Behälterauflageteilen 58, 59, 60 und den Behältern 77, 78, 79 jeweils eine Energiezuleitung 80, 81 , 82 und eine Datenzuleitung 83, 84, 85 ausgebildet. Die Energiezuleitungen 80, 81, 82 und Datenzuleitungen 83, 84, 85 sind auch hier mit den Energieleitungen 63, 64, 65 und Datenleitungen 68, 69, 70 innerhalb der Behälterauflageteile 58, 59, 60 verbunden.
Fig. 3 veranschaulicht eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Güterzugs 100, der auch mit einem Güterwagen 87 in Gestalt eines Tragwagens versehen ist. Auf dem Güterwagen 87 ist eine Bahntransportsteuereinheit aufgebracht. Die Bahntransportsteuereinheit liegt in Form eines Spezialbehälters 88 vor, in dem zentral die Energieversorgung und die Funktionsüberwachung der auf den Güterwagen des Güterzugs befindlichen Behälter 89 erfolgt. In Fig. 3 ist beispielhaft nur ein Güterwagen 90 in Form eines Tragwagens dargestellt. Der in Fig. 3 gezeigte Güterzug 100 weist jedoch mehrere gemäß Fig. 2b zeichnerisch jedoch nicht dargestellte zusammengekoppelte Güterwagen auf. Auch der in Fig. 3 gezeigte Tragwagen 90 verfügt über ein Behälterauflageteil 105 sowie einen Behälter 89. Das Behälterauflageteil 105 und der Behälter 89 sind mit Energie- und Datenleitungen 91 , 92 sowie Energiezu- und Datenzuleitungen 93, 94 versehen. Auch befinden sich in dem Behälter 89 Vorrichtungen 95, 96 wie bspw. Versorgungsaggregate und Messvorrichtungen. Der Tragwagen 90 ist mit dem Tragwagen 87, der sich zwischen dem Triebfahrzeug 97, welches die Energie über die Oberleitung 98 mittels der Stromabnehmer 99, 101 bezieht, angeordnet ist, verbunden. Die Verbindung ist auch hier über die Kupplung 102 mechanisch. Zwischen dem Tragwagen 87 und dem Tragwagen 90 befinden sich zudem eine Energieleitung 103 und eine Datenleitung 104, die mit der Energieleitung 91 und der Datenleitung 92 in dem Behälterauflageteil verbunden ist. Diese Verbindung kann bspw. über herkömmliche Steckverbindungen oder andere herkömmliche Mittel gegeben sein. Innerhalb der Bahntransportsteuereinheit 88 befindet sich eine Vorrichtung 106 für die Energieaufnahme aus dem Bahnstromnetz via Triebwagen 97. Hierzu ist eine Energieleitung 108 zwischen Triebwagen 97 und Bahntransportsteuereinheit 88 vorgesehen. Zudem befindet sich in der Bahntransportsteuereinheit 88 eine Vorrichtung 107 für die Energieversorgung in Zeiten, in denen eine Versorgung via Bahnstromnetz nicht möglich ist. Weiterhin ist in der Bahntransportsteuereinheit 88 eine Vorrichtung 109 für die Funktionsüberwachung angeordnet. Die Funktionsüberwachung kann bspw. in Gestalt einer Temperaturüberwachung vorliegen. Die Vorrichtungen 106, 107, 109 für die Energieversorgung und Funktionsüberwachung in der Bahntransportsteuereinheit 88 sind mit der Energieleitung 103 und der Datenleitung 104 über weitere Leitungen 110, 111 , 112 gekoppelt, so dass die erforderliche Energie und die erforderlichen Datensignale die Vorrichtungen 95, 96 in dem Behälter 89 erreichen. Die Bahntransportsteuereinheit 88 kann auch im Rahmen der Erfindung auf einem Behälterauflageteil aufgesetzt sein, das wiederum auf dem Tragwagen 87 aufliegt.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf vorstehend angegebene, bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargsstellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen. So können die Güterwagen 11 , 12 beispielsweise auch in Gestalt von Güterwagen vorliegen, die in Form eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagens vorliegen. Auch können die Behälter 14, 15 mit behältereigenen Energieversorgungen ausgestattet sein, die mit der Abschaltung der über die Leitungen 23, 37 durchgeleiteten Energie aktivierbar sind. Umgekehrt kann eine Deaktivierung dieser behältereigenen Energieversorgung erfolgen, sobald die über die Leitungen 23, 37 durchgeleitete Energie eingeschaltet ist. Schließlich zeugt es von einer Selbstverständlichkeit, dass der Güterzug auch eine Vielzahl von Güterwagen 14, 15 aufweisen kann. Das Triebfahrzeug 10 kann bspw. auch eine dieselelektrische Lokomotive sein.
Bezugszeichenliste
100 Güterzug
10 Triebfahrzeug
11 Güterwagen
12 Güterwagen
13 Einrichtung
14 Behälter
15 Behälter
16 Datenleitung
17 elektrische Leitung
18 Kupplung
19 Datenleitung
20 elektrische Leitung
21 Spezialbehälter
22 Datenleitung
23 elektrische Leitung
24 Versorgungsaggregat
25 Messvorrichtung
26 Messvorrichtung
27 Boden
28 mechanische Verbindung
29 Oberleitung
30 Einrichtung
31 Datenstation
32 Steckverbindung
33 Steckverbindung
34 Steckverbindung
35 Steckverbindung
36 Steckverbindung
37 elektrische Leitung Datenleitung
Güterwagen
Tragwagen
Behälterauflageteil
Energieleitung
Datenleitung
Behälter
Vorrichtung
Vorrichtung
Energiezuleitung
Datenzuleitung
Kupplung
Kupplung
Energieleitung
Datenleitung
Güterwagen
Güterwagen
Güterwagen
Kupplung
Kupplung
Behälterauflageteil
Behälterauflageteil
Behälterauflageteil
Energieleitung
Energieleitung
Energieleitung
Energieleitung
Energieleitung
Datenleitung
Datenleitung
Datenleitung Datenleitung
Datenleitung spezielle Vorrichtung spezielle Vorrichtung spezielle Vorrichtung spezielle Vorrichtung spezielle Vorrichtung spezielle Vorrichtung
Behälter
Behälter
Behälter
Energiezuleitung
Energiezuleitung
Energiezuleitung
Datenzuleitung
Datenzuleitung
Datenzuleitung
Güterzug
Güterwagen
Spezialbehälter
Behälter
Güterwagen
Energieleitung
Datenleitung
Energiezuleitung
Datenzuleitung
Vorrichtung
Vorrichtung
Triebwagen
Oberleitung
Stromabnehmer 101 Stromabnehmer
102 Kupplung
103 Energieleitung
104 Datenleitung
105 Behälterauflageteil
106 Vorrichtung
107 Vorrichtung
108 Energieleitung
109 Vorrichtung
110 Leitung
111 Leitung
112 Leitung
