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Patent Searching and Data


Title:
FRICTION BOLT AND EXPANSION ADAPTOR FOR SAID ANCHOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/019409
Kind Code:
A1
Abstract:
A friction bolt comprises a tube (1) which can be expanded under the action of a pressure medium and which is fastened to a sleeve (6). The sleeve (6) is screwed into a section (13) of a sleeve-like socket (7) that is provided with a thread and sealed with respect to the inside of the section (13) by means of a ring seal (11). The sleeve-like socket (7) comprises a further section (14) provided with a thread, into which section can be selectively screwed a further expandable tube (1), or an adaptor for feeding in the pressure medium to expand the tube (1), or an anchor bolt, for example an eyebolt.

Inventors:
TSCHERNUTH, Christof (Meister Thomas Str. 40, Villach, A-9500, AT)
NEUHOLD, Martin (H. Scheidenbergerstr. 332/7, Seeboden, A-9710, AT)
MEIDL, Michael (Dullhöhe 3, Seeboden, A-9871, AT)
Application Number:
AT2007/000366
Publication Date:
February 21, 2008
Filing Date:
July 26, 2007
Export Citation:
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Assignee:
ATLAS COPCO MAI GMBH (Werkstrasse 17, Postfach 8, Feistritz an der Drau, A-9710, AT)
TSCHERNUTH, Christof (Meister Thomas Str. 40, Villach, A-9500, AT)
NEUHOLD, Martin (H. Scheidenbergerstr. 332/7, Seeboden, A-9710, AT)
MEIDL, Michael (Dullhöhe 3, Seeboden, A-9871, AT)
International Classes:
E02D5/76; E21D21/00
Attorney, Agent or Firm:
BEER, Manfred et al. (Lindengasse 8, Wien, A-1070, AT)
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Claims:

Ansprüche :

1. Reibrohranker mit einem aufweitbaren Rohr (1), dadurch gekennzeichnet, dass das aufweitbare Rohr (1) mit einer Hülse (6) verbunden ist, dass eine hulsenartige Muffe (7) vorgesehen ist, dass die mit dem aufweitbaren Rohr (1) verbundene Hülse (6) in die hulsenartige Muffe (7) eingesetzt ist, und dass die hulsenartige Muffe (7) an ihrem Abschnitt (14), der dem Abschnitt (13), der die Hülse (6) mit dem aufweitbaren Rohr (1) aufnimmt, gegenüberliegt, zur Aufnahme eines weiteren Bauteiles eingerichtet ist

2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Bauteil eine Hülse (6) αst, die mit einem aufweitbaren Rohr (1) eines Reibrohrankers verbunden αst.

3. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des aufweitbaren Rohres (1) , insbesondere die Enden beider aufweitbaren Rohre (1), die mit den Hülsen (6) verbunden sind, nach Art einer offenen Verschweißung ausgebildet sind.

4. Anker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des aufweitbaren Rohres (1) , insbesondere die Enden beider aufweitbaren Rohre (1) , die mit den Hülsen (6) verbunden sind, nach Art einer geschlossenen Verschweißung ausgebildet sind. 5. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Abschnitten (13, 14) der hulsenartigen Muffe (7) ei-n Bereich (15) mit vergrößertem Durchmesser vorgesehen ist.

6. Anker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (15) der hulsenartigen Muffe (7) , der zwischen der mit aufweit- baren Rohren (1) verbundenen Hülsen (6) liegt, gewindefrei ausgebildet ist.

7. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in. den Hülsen (6) Offnungen (17), die radial ausgerichtet sind, vorgesehen sind, und dass m den mit den. Hülsen (6) verbundenen Enden der aufweitbaren Rohre (1) mit den öffnungen (17) fluchtende Locher vorgesehen sind.

8 Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass m den Abschnitten (13, 14) der hulsenartigen Muffe (7) Innengewinde vorgesehen sind. 9. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass m den Abschnitten (13, 14) der hulsenartigen Muffe (7) Rundgewinde vorgesehen sind, und dass die Hülsen (6) mit Außenrundge- wmden versehen sind

10. Anker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenrundgewmde der Hülsen (6) und die der Muffe (7) korrespondierende Gewinde sind.

11. Anker nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Gewinde in den Abschnitten (13, 14) gleichsinnig oder entgegengesetzt gangige Gewinde sind, nämlich ein Rechtsgewinde und ein Linksgewinde .

12. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der hulsenartigen Muffe (7) und der wenigstens einen Hülse (6) eine Dichtung (11) vorgesehen ist.

13. Anker nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine Ringdichtung (11) ist, die m eine nach außen offenen Nut der Hülse (S) eingesetzt ist.

14. Anker nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut fux die Aufnahme der Ringdichtung (11) am Bereich des vom freien

Ende des aufweitbaren Rohres (1) abgekehrten Endes der Hülse (6) vorgesehen ist.

15. Anker nach einem der Ansprüche 1 und 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Abschnitt (14) der hulsenartigen Muffe (7), der dem Abschnitt (13) der hülsenartigen Muffe (7), in den die mit einem aufweitbaren Rohr (1) verbundene Hülse (6) eingesetzt ist, gegenüberliegt, exn Inflationsadapter (20) zum Zufuhren von Druckmedium einsetzbar ist.

16. Anker nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Inflationsadapter (20) m den Bereich (14) der hulsenartigen Muffe (7) einschraubbar ist.

17. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Bauteil ein Befestigungsbolzen (22) ist.

18. Anker nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem aufweitbaren Rohr (1) verbundene Hülse (6) ein Außengewinde aufweist, das in ein Innengewinde im Abschnitt (13) der hulsenartigen Muffe (7) einschraubbar ist.

19. Anker nach Anspruch. 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (6) außen ein Rundgewinde und der Abschnitt (13) der huLsenartigen Muffe (7) ein Innenrundgewinde aufweist.

20. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (14) der hulsenartigen Muffe (7) ein Gewinde aufweist.

21. Anker nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde im Bereich (13) und im Abschnitt (14) der hulsenartigen Muffe

(7) gleichsinnige oder gegenläufige Gewinde sind.

22. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (6) gegenüber der Innenflache des Abschnittes (13) der hulsenartigen Muffe (7) abgedichtet ist. 23. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (15) zwischen den Abschnitten (13 und 14) der hulsenartigen Muffe (7) gewindefrei ist.

24. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (15) zwischen den Abschnitten. (13 und 14) der hulsenartigen Muffe (7) mit vergrößertem Durchmesser ausgebildet ist.

25. Anker nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (6) mit ihrem im Inneren der hülsenartigen Muffe (7) liegenden Ende im Bereich (15) angeordnet ist.

26. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekenn- zeichnet, dass das aufweitbare Rohr (1) mit der Hülse (6) verbunden ist.

27. Anker nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das aufweitbare Rohr (1) mit der Hülse (6) verschweißt ist.

28. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das aufweitbare Rohr (1) an seinem mit der Hülse (6) verbundenen Ende nach Art einer offenen Verschweißung ausgebildet ist.

29. Anker nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet; dass das aufweitbare Rohr (1) mit der Hülse (6) nach Art einer geschlossenen Verschweißung verbunden ist.

30. Anker nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass m der Wand der Hülse (6) wenigstens eine radiale Bohrung (17) vorgesehen ist.

31. Anker nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass in dem aufweitbaren Rohr (1) eine öffnung vorgesehen ist, die mit der Bohrung (17) in der Hülse (6) fluchtet. 32. Anker nach einem der Ansprüche 20 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Gewinde in den Bereichen (13 oder 14) ein Linksgewinde und das andere Gewinde ein Rechtsgewinde ist.

33. Anker nach einem der Ansprüche 20 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde in Abschnitt (14) ein metrisches Gewinde ist. 34. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißnaht (4I) 7 welche das aufweitbare Rohr (1) nach Art einer geschlossenen Verschweißung verschließt, das aufweitbare Rohr (1) mit der Hülse (6) verbindet.

35. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schweißnaht (41) der geschlossenen Verschweißung des

aufweitbaren Rohres (1) mit wenigstens einer zum Innenraum des aufweitbaren Rohres (1) fuhrenden öffnung (45) versehen ist.

36. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der nach innen gerichteten Falte des aufweit- baren Rohres (1) geschlossen ist.

37. Anker nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Falte des aufweitbaren Rohres (1) durch einen Pfropfen verschlossen ist.

38. Anker nach Anspruch 37 , dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen (43) mit den aufweitbaren Rohr (1) verbunden ist. 39. Adapter, insbesondere Inflationsadapter, zur Verwendung bei einem Reibrohranker mit den Merkmalen nach einem der Ansprüche 1 bis 38, gekennzeichnet durch einen in den Abschnitt (14) der hulsenartigen Muffe (7) einsetzbaren Abschnitt (29), durch einen axialen Kanal (29), der mit dem Innenraum der hulsenartigen Muffe (7) kommuniziert, und wenigstens einer radialen Bohrung (27), die von der Außenseite des Inflationsadapters (20) zum axialen Kanal (29) desselben fuhrt.

40. Adapter nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Inflationsadapter (20) einen mit einem Außengewinde (31) versehenen Abschnitt aufweist, der in den mit einem Innengewinde versehenen Ab- schnitt (14) der hulsenartigen Muffe (7) einschraubbar ist.

41. Adapter nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des in die hulsenartige Muffe (7) ragenden Abschnittes (29) des Adapters (20) kleiner ist als die lichte Weite des Abschnittes (14) der hülsenartigen Muffe (7) . 42. Adapter nach Anspruch 40 oder 41, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mit dem Gewinde (31) versehenen Abschnitt des Inflationsadapters (20) und dem adapterseitigen Ende der hulsenartigen Muffe (7) eine Dichtung (21) vorgesehen ist.

43. Adapter nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (21) eine Ringdichtung, insbesondere ein O-Rmg, ist.

44. Adapter nach Anspruch 42 oder 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (21) zwischen einer Schulter (33) an der Außenseite des Inflationsadapters (20) und dem Ende des Abschnittes (14) der hulsenartigen Muffe (7) geklemmt ist. 45. Adapter nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass die

Endflache des Abschnittes (14) der hulsenartigen Muffe (7) innen eine Fase (35) aufweist.

Description:

Reibrohranker und Inflationsadapter für diesen

Die Erfindung betrifft einen Reibrohranker mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1. Reibrohranker sind bekannt, m welchem Zusammenhang beispielsweise auf die US 4,459,067 A und die WO 2006/066 288 A verwiesen werden kann. Reibrohranker sind Gebirgsanker (Felsanker) , die ein in Längsrichtung nach innen gefaltetes Rohr aufweisen, das in ein Bohrloch eingebracht und durch Erhohen des Druckes im Inneren des gefalteten Rohres aufgeweitet wird, sodass sich die Außenflache des Rohres an die Innenflache des Bohrlochs anlegt und den Anker so im Bohrloch festlegt. Bei dem bekannten Reibrohranker (vgl. Fig. 1) ist das vordere Ende des aufweitbaren Rohres 1 durch eine Endhulse 2 geschlossen. Das Rohr 1 hat eine im Wesentlichen über seine ganze Lange (omega-artig) nach innen gefaltete Wand (Fig. 2) . Das hintere Ende des Rohres 1, also das Ende, das der öffnung des Bohrlochs (dem äußeren Ende des Bohrlochs) benachbart ist, durchgreift eine Ankerplatte 3 und tragt eine Inflationshulse 4 mit Inflationsbohrung 5. über einen an die Inflationshulse 4 angesetzten Adapter wird unter Druck stehendes Fluid (insbesondere Wasser) in das Innere άes Rohres 1 eingebracht unä das Rohr 1 unter Entfalten der Längsfalte des Rohres 1 aufgeweitet, so dass der Reibrohranker im Bohrloch durch Reibung und Formschluss festgelegt wird.

Aus der WO 2004/099571 A ist es auch bekannt, an den außen liegenden Endstucken solcher Reibrohranker Schraubbolzen, z.B. Augbolzen (Aug- schrauben), zur Aufnahme von Lasten zu befestigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Verwendungsmöglichkeiten von Reibrohrankern der eingangs genannten Gattung unter Beibehalten der Vorteile von Reibrohrankern zu erweitern.

Gelost wird diese Aufgabe erfindungsgemaß mit einem Reibrohranker, welcher die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteranspruche.

Da bei dem erfindungsgemaßen Reibrohranker eine hulsenartige Muffe vorgesehen ist, die mit dem einen Ende des aufweitbaren Rohres des Reibrohrankers ggf. unter Zwischenfugen einer Hülse verbunden ist, ergeben sich mehrere verschiedene Emsatzmoglichkeiten.

So kann die beim erfindungsgemaßen Reibrohranker vorgesehene hulsenartige Muffe dazu dienen, mehrere aufweitbare Rohre von Reibrohran- kern miteinander zu kuppeln, sodass die wirksame Lange von Reibrohran- kern erhöht und ein besserer Halt, insbesondere in bruchigem Gebirge

oder lockerem Untergrund, erreicht wird.

Die hülsenartige Muffe an einem Ende des aufweitbaren Rohres des

Reibrohrankers kann auch dazu herangezogen werden, mit dem aufweitbaren

Rohr einen Inflationsadapter zu verbinden, durch den von einer Druck- quelle Druckfluid (Wasser) zum Aufweiten des Rohres in den Reibrohranker geleitet wird.

Schließlich kann die beim erfindungsgemäßen Reibrohranker vorgesehene hülsenartige Muffe auch dazu herangezogen werden, mit dem Reibrohranker, nachdem er aufgeweitet und im Untergrund festgelegt worden ist, weitere Bauteile zu verbinden. Solche Bauteile können einschraubbare Bauteile, wie Bolzen, insbesondere Schrauben, Augbolzen/Augschrauben od. dgl . , sein. In diesem Fall bildet die hülsenartige Muffe eine Hängerhülse.

Wenn bei dem erfindungsgemäßen Reibrohranker die hülsenartige Muffe als Hängerhülse dient, ist in die hülsenartige Muffe von einer Seite her eine Hülse, die mit dem aufweitbaren Rohr des Reibrohrankers verbunden ist, und vom anderen Ende her ein Bolzen, beispielsweise ein Augbolzen od. dgl., einsetzbar, insbesondere einschraubbar. So ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau des erfindungsgemäßen Reibrohrankers und die Möglichkeit, diesen in einem Bohrloch festzulegen, indem über das Ende (Gewinde) der hülsenartige Muffe, in die später der Befestigungsbolzen eingesetzt (eingeschraubt) wird, ein Inflationsadapter angesetzt (eingeschraubt) wird, über den das zum Aufweiten des Rohres des Reibrohrankers erforderliche Druckmedium eingeleitet wird. So ist auch die Funktions- Sicherheit des erfindungsgemäßen Reibrohrankers gewährleistet.

Die Erfindung ist grundsätzlich bei allen Arten von Reibrohrankern, insbesondere auch bei Reibrohrankern der aus der WO 2006/066288A bekannten Bauart verwendbar .

In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Reibrohrankers ist die hülsenartige Muffe mit zwei mit Gewinde versehenen Abschnitten ausgebildet, sodass mit den aufweitbaren Rohren von Reibrohrankern verbundene Hülsen und/oder weitere Bauteile wie Bolzen, Augbolzen und dgl. sowie Inflationsadapter eingeschraubt werden können. Bevorzugt ist es dabei, wenn die Gewinde für die Aufnahme von mit den aufweitbaren Rohren von Reibrohrankern verbundenen Hülsen Rundgewinde sind, und

Gewinde zur Aufnahme von Inflationsadaptern oder anderen Bauteilen, wie

Bolzen, metrische Gewinde sind.

In Betracht gezogen ist im Rahmen der Erfindung, dass das Gewinde, in dem die Hülse für das aufweitbare Rohr des Reibrohrankers einerseits und das Gewinde, in welchen der Inflationsadapter zum Aufweiten des

Rohres bzw. der Befestigungsbolzen eingeschraubt ist, anderseits, gleichsinnige oder gegenläufige Gewinde sind.

Beispielsweise ist das Gewinde zur Aufnahme der Hülse ein Linksgewinde (Rundgewinde) und das Gewinde für das Aufnehmen des Inflations- adapters bzw. des Befestigungsbolzens ein Rechtsgewinde (metrisches Gewinde) .

Im Rahmen der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Hülse, in der das aufweitbare Rohr des Reibrohrankers festgelegt ist, ein Außengewinde, beispielsweise ein Rundgewinde, aufweist. Um die Hülse gegenüber der hulsenartigen Muffe, insbesondere der Hangerhulse, abzudichten, kann an ihrer Außenseite eine Dichtung, insbesondere ein O-Ring, vorgesehen sein.

Beim Setzen des erfindungsgemaßen Reibrohrankers wird ein Infla- tionsadaptex, über welchen das Druckmedium zugeführt wird, in das in der Gebrauchslage nach außen, also zum offenen Ende des Bohrloches hm weisende Ende der hulsenartigen Muffe eingeschraubt. Dieser Inflations- adapter hat Abstand von der Hülse bzw. von dem in ihr befestigten, aufweitbaren Rohr. Das Druck-medium tritt bei einem aufweitbaren Rohr mit dicht verschweißtem Ende ausschließlich über außen, beispielsweise über ein m der Wand der Hülse vorgesehenes Loch m das aufweitbare Rohr ein.

Wenn gemäß einer Ausfuhrungsform der Erfindung in der Schweißnaht am dicht verschweißten Ende des aufweitbaren Rohres wenigstens eine öffnung für den Durchtritt von Druckmedium in den Innenraum des ver- schweißten Rohres vorgesehen ist, ist eine öffnung m der Wand des aufweitbaren Rohres ebenso entbehrlich wie eine radiale öffnung in der Hülse.

In einer Ausfuhrungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das aufweitbare Rohr mit der m die hulsenartige Muffe eingesetzten, xns- besondere über das gerollte Gewinde eingeschraubten, Hülse verbunden, z. B. verschweißt, ist.

Um das Eintreten der Flüssigkeit für das Aufweiten des Rohres des Reibrohrankers von außen her, insbesondere über die Bohrung in der Wand der Hülse zu erleichtern, ist im übergang zwischen den Bereichen der hulsenartige Muffe, in. welche die Hülse bzw. ein Bolzen eingesetzt wird, insbesondere im übergang zwischen den beiden Gewindeabschnitten der hulsenartige Muffe, ein Bereich mit vergrößertem Querschnitt, der insbesondere gewindefrei ausgebildet ist, vorgesehen. Dieser gewindefreie Bereich mit vergrößertem Durchmesser muss aber nicht vorliegen, wenn ein Rundgewinde vorliegt, da das Fluid, welches das aufweitbare Rohr auf-

weitet, auf Grund der Toleranz des Rundgewindes im. Gewindebereich bis zu der radialen öffnung in der am aufweitbaren Rohr befestigten Hülse strömen und dort in das aufweitbare Rohr eintreten kann.

Dieser gewindefreie Bereich an der Innenseite der hülsenartigen Muffe kann entfallen, wenn aufweitbare Rohre mit offener Verschweißung oder aufweitbare Rohre mit geschlossener Verschweißung und öffnung in der Schweißnaht verwendet werden.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist die hülsenartige Muffe als "Hängerhülse" ausgebildet, und weist einen Abschnitt mit einem Rundgewinde und einen Abschnitt mit einem metrischen Gewinde auf, wobei in das Rundgewinde das aufweitbare Rohr des Reibrohrankers über die mit diesem Rohr verbundene Hülse eingeschraubt werden kann. In das metrische Gewinde kann ein Bolzen, z.B. ein Augbolzen, eingeschraubt werden. Bei dieser Ausführungsform wird das für das Aufweiten des aufweitbaren Rohres benötigte unter Druck stehende Fluid über einen in das metrische Gewinde der Muffe (Hängerhülse) eingeschraubten Inflationsadapter eingeleitet. Dieses Fluid kann nun entweder (bei einer offenen Verschweißung des Profils des aufweitbaren Rohres) direkt axial in das Omega-Profil des aufweitbaren Rohres strömen. Bei geschlossener Verschweißung tritt das Fluid wie bei einem üblichen Reibrohranker über wenigstens ein radiales, durch das aufweitbare Rohr und die aufgeschweißte Hülse gebohrten Loch oder d-u-rch -wenigstens- -ein axiales-, -i-n der-- Schweiß-naht vorgesehenes Loch, in den Innenraum des aufweitbaren Rohres ein.

Unter dem Begriff "offene Verschweißung" (dargestellt in Fig. 18 der Zeichnungen) wird eine Verschweißung des aufweitbaren Rohres ("Profil") verstanden, bei welcher der Steg in der Mitte des aufweitbaren Rohres verschweißt ist wogegen der Innenraum des aufweitbaren Rohres an seinem Ende in axialer Richtung offen ist, sodass ein axialer Eintritt von unter Druck stehendem Fluid (Wasser) in das Rohr zum Aufweiten dieses möglich ist.

Unter dem Begriff "geschlossene Verschweißung" (dargestellt in Fig. 12 bzw. 23 und 24) wird eine Verschweißung verstanden, bei welcher der lichte Querschnitt des aufweitbaren Rohres ("Profil") an seinem Ende außen verschweißt ist, also dicht geschlossen ist. Fluid, das zum Auf- weiten des Rohres zugeführt wird, tritt in das aufweitbare Rohr über wenigstens eine radiale Bohrung oder über wenigstens eine öffnung in der Schweißnaht in den Innenraum des aufweitbaren Rohres ein.

Ein Unterschied zwischen "Offenschweißen" und "Geschlossenschweißen" liegt im verschweißten Querschnitt des Profils. Dabei ist beim "Geschlossenschweißen" ein erhöhter verschweißter Stahlquerschnitt

vorgesehen, sodass die Bruchlast hoher ist als bei einem "offengeschweißten" Profil. Bei einer "offenen" Schweißung wird das Profαl nicht dicht verschweißt, sodass das für das Aufweiten benotigte, unter Druck stehende Fluid axial in die hulsenartige Muffe austreten kann. Bei einer geschlossenen Verschweißung hingegen wird das Profil dicht verschweißt, ist also an seinem in der hulsenartigen Muffe aufgenommenen Ende geschlossen, sodass eine radial angeordnete Bohrung in der Wand des aufweitbaren Rohres oder eine öffnung in der Schweißnaht notwendig ist, durch die das Fluid aus- bzw. eintreten kann. In einer Ausfuhrungsform ist die hülsenartige Muffe mit zwei Abschnitten mit Rundgewinden ausgebildet, die dazu bestimmt sind, je ein aufweitbares Rohr eines Reibrohrankers über die an deren Enden festgelegten Hülsen durch Einschrauben aufzunehmen. Dabei kann das für das Aufweiten der aufweitbaren Rohre benötigte Fluid nun entweder axial aus einem (offen verschweißten) aufweitbaren Rohr austreten und axial in das dahinter eingeschraubte aufweitbare Rohr eindringen, oder das Fluid tritt radial durch eine Bohrung oder axial durch eine öffnung in der Scheißnaht aus dem geschlossen verschweißten, aufweitbaren Rohr aus, fließt durch den Innenraum der hulsenartigen Muffe und dringt beim zweiten, in die Muffe eingeschraubten Rohr wiederum durch eine radiale

Bohrung oder durch eine öffnung (axiales Loch, z.B. gebohrtes Loch) in der Schweißnaht in den Innenraum des aufweitbaren Rohres (Profil) ein.

Grundsatzlich gibt es im Rahmen der Erfindung insbesondere und beispielhaft die folgenden Kombinationen:

- Ein einzelner Reibrohranker mit angeschraubter hϋlsenartiger Muffe, (Hangerhulse) und Augbolzen,

- zwei oder mehrere zusammengeschraubte Reibrohranker mit aufgeschraub- ter hulsenartiger Muffe und Augbolzen

und

- zwei oder mehrere zusammengeschraubten Reibrohranker mit einer noima- len Endhülse mit Inflationsloch und Ankerplatte (ähnlich wie in Fig. 1 gezeigt) .

Die Erfindung betrifft auch einen Inflationsadapter, der m Verbindung mit der erfindungsgemaß vorgesehenen, hulsenartigen Muffe des Reibrohrankers der Erfindung besonders vorteilhaft verwendbar ist.

Dieser erfmdungsgemaße Inflationsadapter ist durch die m dem unabhängigen, auf den Inflationsadapter gerichteten, Anspruch genannten Merkmale ausgezeichnet.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfmdungsgemaßen Inflationsadapters sind Gegenstand der Unteranspruche

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispiels an Hand der Zeichnungen.

Es zeigt: Fig 1 einen Reibrohranker mit schematisch dargestelltem, aufweitbaren Rohr, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A m Fig. 1,

Fig. 3 ein aufweitbares Rohr mit Hülse und hulsenartiger Muffe im

Schnitt, Fig. 4 eine Schragansicht des Reibrohrankers von Fig. 3, Fig.

5 im Axialschnitt die als Hangerhulse dienende hulsenartige Muffe, Fig.

6 eine Hülse im Axialschnitt, Fig. 7 im. Axialschnitt eine hulsenartige Muffe mit von einem Ende her eingesetztem aufweitbaren Rohr und in das andere Ende der hulsenartigen Muffe eingesetztem Inflationsadapter für das Einleiten von Druckfluid, Fig 8 eine hulsenartige Muffe mit von einem Ende her über eine Hülse eingeschraubtem aufgeweiteten Rohr und in das andere Ende der hulsenartigen Muffe eingeschraubtem Augbolzen, Fig. 9 im Axialschnitt eine hulsenartige Muffe mit von beiden Seiten her eingeschraubten Rohren, Fig. 10 die Anordnung aus Fig. 9 m Schragansicht, Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie A-A von Fig. 9, Fig 12 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 9 (nur das aufweitbare Rohr) , Fig. 13 an Schragansicht eine am Ende eines aufweitbaren Rohres durch Schweißen zu befestigende Hülse, Fig. 14 die Hülse aus Fig. 13 im Axialschnitt, Fig. 15 die hulsenartige Muffe aus Fig. 9 für sich alleme im Axialschnitt, Fig. 16 eine andere Ausfuhrungsform einer hulsenartigen Muffe mit von beiden Seiten her über Hülsen eingeschraubten, aufweitbaren Rohren, Fig. 17 einen Schnitt längs der Linie A-A m Fig. 16, Fig. 18 einen Schnitt längs der Linie B-B m Fig 16 (aufweitbares Rohr alleine), Fig 19 die mit dem aufweitbaren Rohr verbundene (verschweißte) Hülse m Schragansicht, Fig. 20 die Hülse aus Fig. 19 im Schnitt, Fig. 21 die hülsenartige Muffe aus Fig. 16 für sich alleine im Axialschnitt, Fig. 22 in einer Ansicht ähnlich Fig. 3 eine Ausfuhrungsform mit geschlossener Verschweißung im Längsschnitt, Fxg . 23 eine Ausfuhrungsform ähnlich Fig. 7 bei geschlossener Verschweißung am aufweitbaren Rohr im Längsschnitt, Fig 24 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 23, Fig. 25 eine Ausfuhrungsform ähnlich der von Fig 8 mit geschlossen verschweißtem, aufweitbarem Rohr teilweise geschnitten und Fig 26 eine Ausfuhrungsform (teilweise) mit zwei über eine hulsenartige Muffe mit-

einander verbundenen aufweitbaren Rohren, jeweils mit geschlossener Verschweißung .

Ein erfindungsgemaßer Reibrohranker besitzt ein im Ausgangszustand omega-artig (vgl. Fig. 2) gefaltetes, aufweitbares Rohr 1 aus Metall, das an einem seiner Enden (das Rohr ist in Fig. 3 und 4 nur teilweise dargestellt und an seinem in den Fig. 3 und 4 nicht gezeigten Ende durch die Endhülse 2 verschlossen) mit einer Hülse 6 verbunden, und über diese Hülse 6 in eine hulsenartige Muffe 7, die hier als Hangerhulse ausgebildet ist, eingeschraubt ist. Das aufweitbare Rohr 1 des Reibrohrankers ist mit der Hülse 6 insbesondere durch Schweißen verbunden. Dabei kann eine "offene Schweißung" vgl. Fig. 18 oder eine "geschlossene Verschweißung" vgl. Fig. 12 oder Fig. 23/24 gewählt werden.

Die Hülse 6 besitzt an ihrer Außenseite ein Rundgewinde 8 und eine nach außen offene Umfangsnut 9, in die eine O-Ringdichtung 11 eingesetzt wird. Anstelle der in eine Umfangsnut 9 eingesetzten Ringdichtung 11 ist

3ede andere Abdichtung der Hülse 6 gegenüber der hulsenartigen Muffe 7, wie zum Beispiel eine Flachdichtung, im Rahmen der Erfindung ebenso in

Betracht gezogen. Der für die Aufnahme der Hülse 6 und des mit ihr verbundenen Rohres 1 bestimmte Abschnitt 13 der hulsenartigen Muffe 7 ist mit einem Innengewinde (Rundgewinde) versehen, das dem (gerollten)

Außengewinde 8 der Hülse 6 entspricht.

Die hulsenartigen Muffe 7 besitzt einen weiteren Abschnitt mit Gewinde 14, wobei die Gewinde in den Abschnitten 13 und 14 gleichsinnig oder gegenläufig sein können. Beispielsweise ist das Gewinde im Abschnitt 13 zur Aufnahme der Hülse 6 ein Linksgewinde und das Gewinde im Abschnitt 14 ein Rechtsgewinde. Das Gewinde im Abschnitt 14 kann ein metrisches Gewinde sein.

Im Bereich 15 zwischen den mit Gewinde versehenen Abschnitten 13 und 14 ist in der hülsenartigen Muffe 7 in einer bevorzugten Ausfύh- rungsform ein gewindefreier Bereich 15 mit vergrößertem Durchmesser vorgesehen. Wie bereits angedeutet, braucht - insbesondere wenn die

Hülse 6 außen ein Rundgewinde und die hülsenartigen Muffe 7 in ihrem

Bereich 13 ein Rundgewinde aufweist - zwischen dem Abschnitt 13 und dem Abschnitt 14 der hulsenartigen Muffe 7 kein gewindefreier Abschnitt mit vergrößertem Durchmesser vorgesehen sein. Dies gilt insbesondere, wenn das Ende des aufweitbaren Rohres 1, das mit der Hülse 6 verbunden ist, eine "offene Verschweißung" aufweist. Aber auch wenn das Ende des Rohres

1, das im Bereich der Hülse 6 liegt, mit einer '' '■ geschlossenen Verschwei- ßung" ausgebildet ist, ist ein gewindefreier Bereich, der gegebenenfalls

auch einen vergrößerten Durchmesser aufweist (Bereich 15 der hulsen- artigen Muffe 7), nicht zwingend vorgesehen. Wie erwähnt, kann das unter Druck stehende Fluid auf Grund der Toleranzen von Rundgewinden durch den Gewindeabschnitt, also zwischen der Innenflache des Abschnittes 14 der hulsenartigen Muffe 7 und der Außenflache der Hülse 6, strömen.

In den Abschnitt 14 der hulsenartigen Muffe 1 mit Innengewinde kann ein Bolzen, beispielsweise ein Augbolzen (vgl. Fig. 8), eingeschraubt werden.

Wenn ein erfmdungsgemaßer Anker gesetzt wird, also das Rohr 1 aufzuweiten ist, wird in den Abschnitt 14 der hulsenartigen Muffe 7 ein

Inflationsadapter 20 (vgl. Fig. 7)) eingeschraubt, der mit einer Quelle für ein Druckmedium (z.B. Wasser) verbunden ist, wie dies für Reibroh- ranker bekannt ist. Der Inflationsadapter 20 liegt mit seinem im Inneren der Hulsenartigen Muffe 7 aufgenommenen Ende neben dem im Bereich des Abschnittes 15 der Hulsenartigen Muffe 7 liegenden Ende der Hülse 6.

Das Druckmedium tritt aus dem Inflationsadapter 20 axial aus, umströmt bei "geschlossen verschweißtem" Rohr 1 das innen liegende Ende der Hülse

6 und tritt durch die in der Wand der Hülse 6 vorgesehene Bohrung 17 oder durch eine öffnung in der Verschweißung m den Innenraum des auf- weitbaren Rohres 1 des Reibrohrankers ein und bewirkt, dass sich das

Rohr 1 aufweitet und eng an die Innenflache eines Bohrlochs anlegt und so seine Funktion als Reibrohranker erfüllt. Wenn das aufweitbare Rohr

1 mit der Hülse 6 in Form einer "offenen Veschweißung" verbunden ist, kann das Druckmedium unmittelbar an das Innere des aufweitbaren Rohres 1 eintreten und weitet dieses - wie für Reibrohranker üblich - auf.

Nach dem Herausschrauben des Inflationsadapters 20 aus dem Abschnitt 14 der Hulsenartigen Muffe 7 kann dort ein Befestigungsbolzen (Fig. 8) eingeschraubt werden. Der Befestigungsbolzen kann ein Augbolzen sein, der gegebenenfalls auch nur vorübergehend in die hulsenartigen Muffe 7 eingeschraubt bleibt.

In Fig. 7 ist gezeigt, wie in die hulsenartige Muffe 7 im Bereich des Abschnittes 13 mit Rundgewinde eine Hülse 6 eingeschraubt ist, mit der ein aufweitbares Rohr 1 nach Art einer geschlossenen Verschweißung verschweißt ist, sodass das Rohr 1 an seinem im Bereich der Hülse 6 liegenden Ende geschlossen ist. Das im gewindefreien Bereich 15 hulsenartigen Muffe 7 liegende Ende der Hülse 6 ist ohne Gewinde ausgebildet. Von der dem Rohr 1 gegenüberliegenden Seite ist in die hulsenartige Muffe 7 in das dort befindliche metrische Gewinde im Abschnitt 14 ein Inflationsadapter 20 eingeschraubt und gegenüber der Muffe 7 durch eine Ringdichtung (O-Rmg) 21 abgedichtet. Da bei der in Fig. 6 gezeigten

Anordnung das aufweitbare Rohr 1 im Bereich seiner Hülse 6 geschlossen ist ("geschlossene Verschweißung") , tritt das über den Inflationsadapter 20 zugefuhrte Fluid durch radiale Bohrungen 17 der Hülse 6 und in der Wandung des Rohres 1 in das Innere des Rohres 1 ein und weitet dieses auf, wie dies m Fig. 7 angedeutet ist.

In Fig. 8 ist gezeigt, wie in die hulsenartige Muffe 7 nach dem

Abnehmen des Inflationsadapters 20 ein weiterer Bauteil eingeschraubt werden kann. Im gezeigten Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 7 ist dies eine

Augschraube 22, die in den Gewαndeabschnitt 14 der hulsenartige Muffe 7 eingeschraubt ist.

In den Fig. 9 bis 15 ist gezeigt, wie unter Verwendung der erfm- dungsgemaß vorgesehenen, hulsenartigen Muffe 7 zwei aufweitbare Rohre 1 miteinander gekuppelt werden können, um einen mit größerer wirksamer Lange ausgestatteten Reibrohranker zu bilden. Hier sind die Enden der Rohre 1 mit Hülsen 6 verbunden, die außen ein gerolltes Gewinde aufweisen, und die m die Gewindeabschnitte 13 der hulsenartigen Muffe 7 eingeschraubt sind. In diesem Ausfuhrungsbeispiel sind in der hulsenartigen Muffe 7 zwei mit Gewinde versehenen Abschnitte 13, die als Rundgewinde ausgebildet sind, vorgesehen, sodass die außen Rundgewinde aufweisenden Hülsen 6 mit den Rohren. 1 in die hulsenartige Muffe 7 eingeschraubt werden können.

In Fig. 12 ist gezeigt, dass Rohre 1 an ihren mit den Hülsen 6 verbundenen Enden nach Art einer "geschlossenen Verschweißung" ausgebildet sind. Daher strömt in das Innere des einen, der Rohre 1 eingelei- tetes, unter Druck stehendes Fluid von einem Rohr 1 über die beiden radialen Bohrungen 17 und den gewindefreien Bereich 15 zwischen den Gewindeabschnitten 13 der hulsenartigen Muffe 7 in das nächste Rohr 1. Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Ausfuhrungsform der Hülse 6 in Schragansicht (Fig. 13) bzw. im Schnitt (Fig. 14), wobei die gewinde- freien Abschnitte und die radialen Bohrungen 17 zu sehen sind. Die bei der Ausfuhrungsform der Fig. 9 verwendete hulsenfornuge Muffe 7 ist in Fig. 15 im Schnitt noch einmal für sich selbst dargestellt. Fig. 15 zeigt die beiden mit Gewinde versehenen Abschnitte 13 und den zwischen diesen Abschnitten 13 liegenden, gegebenenfalls gewindefreien, Bereich 15, der für den übertritt des Fluid bei Rohren 1 mit geschlossenen verschweißten Enden vorteilhaft ist.

Fig. 16 zeigt eine Anordnung ähnlich der von Fig. 9, wobei hier die

Enden der Rohre 1 mit den Hülsen 6 mit einer offenen Verschweißung (Fig.

18) verbunden sind. Dadurch sind gewindefreie Bereiche 15 im Inneren der hulsenformigen Muffe 7 und die radialen Bohrungen 17 der Wandung der

Rohre 1 und in den Hülsen 6 entbehrlich., da das Fluad aus dem einen Rohr 1 in das andere Rohr 1 in axialer Richtung übertreten kann.

Ein m Verbindung mit der beim erfindungsgemaßen Reibrohranker vorgesehenen, hulsenartigen Muffe 7 verwendbarer Inflationsadapter 20 ist in Fig. 7 gezeigt.

Dieser Inflationsadapter 20 weist zum Zufuhren des Fluid (Druckmedium) , mit dem das aufweitbare Rohr 1 des Reibrohrankers über die mit ihm verbundene hulsenartige Muffe 7 aufgeweitet werden kann, einen axialen Kanal 25 auf. Dieser axiale Kanal 25 wird über eine radiale Bohrung 27, die in den axialen Kanal 25 mundet, mit Druckmedium, das von einer üblichen Druckquelle kommt, beaufschlagt.

Der Inflationsadapter 20 weist, wie m Fig. 7 gezeigt, einen verjüngten, m die hulsenartige Muffe 7 ragenden Abschnitt 29 auf. Dieser Abschnitt 29 tragt ein Gewinde 31, das mit dem Gewinde im Abschnitt 14 der hulsenartigen Muffe 7 korrespondiert. Insbesondere handelt es sich um ein metrisches Gewinde.

Wie Fig. 7 zeigt, ist bei dem erfindungsgemaßen Inflationsadapter

20 das Gewinde 31 nicht über die gesamte axiale Lange des verjüngten, m die hulsenartige Muffe 7 ragenden Abschnitts 29 des Inflationsadapters 20 ausgebildet, sondern nur m einem begrenzten, etwa m der Mitte des verjüngten Abschnittes 29 liegenden Bereich.

Zwischen dem Gewinde 31 des Inflationsadapters 20 und dem außerhalb der hulsenartigen Muffe 7 liegenden Teil desselben ist eine Ringdichtung

21 (O-Rmg) vorgesehen. Bei in die hulsenartige Muffe 7 eingesetzten, insbesondere eingeschraubten, Inflationsadapter 20 wird die Ringdichtung

21 zwischen dem adapterseitigen Ende der hulsenartigen Muffe 7 und einer Schulter 33 am Inflationsadapter 20, also dem übergangsbereich zwischen dem durchmesserverjungten Abschnitt und dem durchmessergroßerem Abschnitt des Inflationsadapters 20, geklemmt. Hiezu ist die ringförmige Endflache der hulsenartigen Muffe 7 innen mit einer Fase 35 ausgebildet. In Fig. 22 ist eine Ausfuhrungsform eines aufweitbaren Rohres 1 gezeigt, dessen in der Hülse 6 festgelegtes Ende nach Art einer geschlossenen Verschweißung ausgebildet und mit der Hülse 6 verbunden ist. Die Schweißnaht 41, die am Ende des aufweitbaren Rohres 1 vorgesehen ist und dort dessen Innenraum verschließt verbindet das aufweitbare Rohr 1 auch mit der Hülse 6.

Zusatzlich ist bei der m Fig. 22 gezeigten Ausfuhrungsform, das m Bereich der Hülse 6 liegende Ende, in der Falte des aufweitbaren Rohres durch einen stopselformigen Einsatz 43 verschlossen. Der stopselformige Einsatz 43 ist mit dem Rohr 1 verbunden, beispielsweise eingeklebt,

emgepresst oder verschweißt.

Damit bei der in Fig. 22 gezeigten Ausfuhrungsform einer geschlossenen Verschweißung des aufweitbaren Rohres 1 Druckmedium zum Aufweiten des aufweitbaren Rohres 1 in dessen Innenraum eingeleitet werden kann, ist an der Verschweißung 41 wenigstens eine öffnung 45 (z.B. axial gebohrtes Loch) ausgebildet, die zum Innenraum des aufweitbaren Rohres 1 fuhrt. So kann Druckmedium durch die öffnung 45 in den Innenraum des aufweitbaren Rohres 1 eintreten. Es ist ersichtlich, dass bei der Ausfuhrungsform mit geschlossener Verschweißung des aufweitbaren Rohres 1 und mit einer öffnung 45 m der Schweißnaht 41 für den Eintritt des Druckmediums, die bei anderen Ausfuhrungsformen vorgesehenen radialen Bohrungen 17 in der Hülse 6 (Fig. 6) und die damit fluchtende Bohrung m der Wand des aufweitbaren Rohres 1 (Fig. 7) entbehrlich sind.

Des Weiteren ist bei der Ausfuhrungsform mit öffnung 45 m der Verschweißung 41 am geschlossen, verschweißten Ende des aufweitbaren Rohres 1 der gewindefreie Bereich 15 in der hulsenartigen Muffe 7, der den Stromungsweg zu m radialen Bohrungen 17 frei gibt, entbehrlich.

In Fig. 23 ist in einer Darstellung ähnlich der Fig. 7 gezeigt, wie bei einem aufweitbaren Rohr 1 mit geschlossener Verschweißung durch eine Schweißnaht 41 mit öffnung 45 ein Inflationsadapter 20 verwendet werden kann.

In Fig. 24 ist geschlossene Verschweißung m der Ausuhrungsform von

Fig. 23, mit wenigstens einer öffnung 45 in der Schweißnaht 41, gezeigt.

Die Fig. 25 zeigt, wie in die hulsenartige Muffe 7 bei einem ge- schlössen verschweißten Rohr 1 ein weiterer Bauteil eingeschraubt sein kann.

In Fig. 26 ist gezeigt, wie zwei aufweitbare Rohre 1, die an ihren einander benachbarten Enden mit einer geschlossenen Verschweißung mit Schweißnaht 41, in der die wenigstens eine öffnung 45 vorgesehen ist, durch die hulsenartige Muffe 7 miteinander sein können.

Auch m Fig. 26 ist erkennbar, dass bei der Ausfuhrungsform einer

Verschweißung mit wenigstens einer öffnung 45 die gewindefreien Bereich, wie sie bei der Ausfuhrungsform nach Fig. 9 und 10, im Falle einer geschlossenen Verschweißung der einander benachbarten Enden der aufweit- baren Rohre 1 erforderlich sind, entfallen können.

Die hulsenartige Muffe 7 weist an ihren beiden Enden zylinderförmige gewindefreie Abschnitte 47 auf, damit die Ringdichtungen 11 ihre Dichtwirkung gut erfüllen können. Zwischen den Gewinden in den Abschnitten 13, die gleichsinnige oder gegenläufige Gewinde sind, ist im Bereich der Mitte der hulsenartigen Muffe 7 ein gewindefreier Abschnitt 49

vorgesehen.

Zusammenfassend kann ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden.

Exn Reibrohranker besitzt ein unter der Wirkung eines Druckmittels aufweitbares Rohr 1, das an einer Hülse 6 befestigt ist. Die Hülse 6 ist xn einen mit Gewinde versehenen Abschnitt 13 einer hulsenartigen Muffe

7 eingeschraubt und gegenüber der Innenseite des Abschnittes 13 durch eine Ringdichtung 11 abgedichtet. Die hulsenartigen Muffe 7 besitzt einen weiteren mit Gewinde versehenen Abschnitt 14, in dem wahlweise entweder ein weiteres aufweitbares Rohr 1, oder ein Inflationsadapter für das Einleiten des Druckmediums zum Aufweiten des Rohres 1, oder ein

Befestigungsbolzen, beispielsweise ein Augbolzen, eingeschraubt werden kann .