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Title:
FUEL INJECTION DEVICE FOR A MULTIPLE-CYLINDER INTERNAL COMBUSTION ENGINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/025597
Kind Code:
A1
Abstract:
The fuel injection device has at least one high-pressure pump (10) and in each case one injector (12) for each cylinder of the internal combustion engine, which injector (12) is connected to the high-pressure pump (10) at least indirectly via a hydraulic line (38; 40; 42). The at least one high-pressure pump (10) is connected to a distributor element (36). At least several of the injectors (12) are connected in series to one another via at least one hydraulic line (40). A first injector (12a) and a last injector (12d) of the row of injectors (12) are connected directly to the distributor element (36) via in each case one hydraulic line (38, 42).

Inventors:
PAUER, Thomas (Grosse Aecker 10, Freiberg, 71691, DE)
NOACK, Bjoern (Harmstrasse 10, Stuttgart, 70597, DE)
KUHNERT, Christian (Rotkleeweg 22/3, Vaihingen/Enz, 71665, DE)
WEISSER, Christoph (Hauptstr. 33, Gerlingen, 70839, DE)
SIEBKE, Anette (Hans-Keil-Str. 19, Gerlingen, 70839, DE)
Application Number:
EP2007/056920
Publication Date:
March 06, 2008
Filing Date:
July 09, 2007
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
PAUER, Thomas (Grosse Aecker 10, Freiberg, 71691, DE)
NOACK, Bjoern (Harmstrasse 10, Stuttgart, 70597, DE)
KUHNERT, Christian (Rotkleeweg 22/3, Vaihingen/Enz, 71665, DE)
WEISSER, Christoph (Hauptstr. 33, Gerlingen, 70839, DE)
SIEBKE, Anette (Hans-Keil-Str. 19, Gerlingen, 70839, DE)
International Classes:
F02M55/02; F02M63/02; F02M69/50
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine mehrzylindrige

Brennkraftmaschine mit wenigstens einer Hochdruckpumpe (10) und mit jeweils einem Injektor (12) für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine, der zumindest mittelbar über eine hydraulische Leitung (38; 40; 42) mit der Hochdruckpumpe (10) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Hochdruckpumpe (10) mit einem Verteilerelement (36) verbunden ist, dass zumindest mehrere der Injektoren (12) über wenigstens eine hydraulische Leitung (40) in Reihe miteinander verbunden sind und dass ein erster Injektor (12a) und ein letzter Injektor (12d) der Reihe von

Injektoren (12) über jeweils eine hydraulische Leitung (38,42) direkt mit dem Verteilerelement (36) verbunden ist.

2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Injektoren (12) über die wenigstens eine hydraulische Leitung (40) in Reihe miteinander verbunden sind.

3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Reihen von über die wenigstens eine hydraulische Leitung (40; 40') miteinander verbundenen Injektoren (12; 12') vorgesehen sind, und dass jeweils der erste Injektor (12a; 12a') und der letzte Injektor (12d;12d') jeder Reihe von Injektoren (12; 12') über eine hydraulische Leitung (42; 42') direkt mit dem Verteilerelement (36) verbunden ist.

4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bid 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (10) ein einziges Pumpenelement (30) aufweist und dass die

Hochdruckpumpe (10) über wenigstens eine hydraulische Leitung (34) mit dem Verteilerelement (36) verbunden ist.

5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe

(10) wenigstens zwei Pumpenelemente (30) aufweist, deren Hochdruckauslasse an der Hochdruckpumpe (10) zusammengeführt sind und dass die Hochdruckpumpe (10) über eine einzige hydraulische Leitung (34) mit dem Verteilerelement (36) verbunden ist.

6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (10) wenigstens zwei Pumpenelemente (30) aufweist, deren Hochdruckauslasse an der Hochdruckpumpe (10) hydraulisch miteinander verbunden sind und dass die Hochdruckpumpe (10) über zwei hydraulische Leitungen (34a, 34b) mit dem Verteilerelement (36) verbunden ist.

7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (10) wenigstens zwei Pumpenelemente (30) aufweist, deren Hochdruckauslasse über jeweils eine hydraulische Leitung (34a, 34b) mit dem Verteilerelement (36) verbunden sind.

8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Verteilerelement (36) ein Drucksensor (46) und/oder ein Druckregelventil (54) angeordnet ist.

Description:

Beschreibung

Titel

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einer

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine nach der Gattung des Anspruchs 1.

Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die EP 0 299 337 A bekannt. Diese

Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Hochdruckpumpe auf, durch die Kraftstoff in einen Hochdruckspeicher, ein sogenanntes Rail, gefordert wird. Für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine ist ein Injektor zur Kraftstoffeinspritzung vorgesehen, wobei jeder Injektor über eine an einem Hochdruckanschluss des Injektors angeschlossene hydraulische Leitung mit dem Hochdruckspeicher verbunden ist. Nachteilig bei dieser Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist der große Fertigungs- und Montageaufwand, der durch den zwischen der Hochdruckpumpe und den Injektoren angeordneten Hochdruckspeicher verursacht wird. Der Hochdruckspeicher muss wegen dem in diesem herrschenden Hochdruck eine große Festigkeit aufweisen. Daruberhinaus muss der Hochdruckspeicher ein relativ großes Volumen aufweisen, um die Versorgung aller Injektoren sicherzustellen, wodurch im Umfeld der Brennkraftmaschine für den Hochdruckspeicher ein großer Bauraum erforderlich ist. Bei Brennkraftmaschinen

mit 6 Zylindern und mehr werden üblicherweise sogar zwei separate Hochdruckspeicher vorgesehen, insbesondere wenn die Zylinder v-formig angeordnet sind, wodurch der Aufwand weiter vergrößert ist.

Offenbarung der Erfindung

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemaße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass bei dieser kein Hochdruckspeicher sondern nur das Verteilerelement erforderlich ist, wodurch deren Fertigung und Montage vereinfacht und deren Bauraumbedarf reduziert ist. Durch das Verteilerelement ist sichergestellt, dass im Hochdruckbereich mit den Injektoren und den hydraulischen Leitungen jede Hochdruckforderung der Hochdruckpumpe denselben Druckverlauf erzeugt. Durch den Ringschluss der hydraulischen Leitungen vom ersten Injektor und vom letzten Injektor zum Verteilerelement werden geschlossene

Leitungsenden vermieden, an denen Druckwellen reflektiert werden konnten. Außerdem kann sich ein Druckeinbruch im Hochdruckbereich hervorgerufen durch die Mengenentnahme eines Injektors aus dem Hochdruckbereich zur Kraftstoffeinspritzung sich nicht nur über eine hydraulische Leitung sondern über zwei hydraulische Leitungen im Hochdruckbereich gleichmaßig ausbreiten.

In den abhangigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemaßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben .

Zeichnung

Mehrere Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung sind in der

Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung

naher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine in vereinfachter Darstellung gemäß einem ersten Ausfuhrungsbeispiel, Figur 2 einen Injektor der Kraftstoffeinspritzeinrichtung in vergrößerter Darstellung und die Figuren 3 bis 5 die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß weiteren Ausfuhrungsbeispielen.

Beschreibung der Ausfuhrungsbeispiele

In den Figuren 1 bis 5 ist eine

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine dargestellt, die vorzugsweise eine selbstzundende Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs ist. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist wenigstens eine

Hochdruckpumpe 10 auf, durch die Kraftstoff unter Hochdruck gefordert wird. An jedem Zylinder der Brennkraftmaschine ist ein Injektor 12 angeordnet, durch den Kraftstoff in den Brennraum des Zylinders eingespritzt werden kann. In den Figuren 1 bis 8 sind dabei nur einige der Injektoren 12 dargestellt, wobei weitere Injektoren von einem ersten Injektor 12a bis zu einem letzten Injektor 12d durch Punkte angedeutet sind.

Jeder Injektor 12 weist wie in Figur 2 dargestellt ein

Kraftstoffeinspritzventil 14, durch das Kraftstoff in den Brennraum des Zylinders eingespritzt wird, und einen elektrisch betätigten Aktor 16 auf. Durch den Aktor 16 wird die Offnungs- und Schließbewegung eines Einspritzventilglieds 15 des Kraftstoffeinspritzventils 14 gesteuert. Der Aktor 16 kann ein elektromagnetischer Aktor oder ein piezoelektrischer Aktor sein, der abhangig von einer an diesen angelegten elektrischen Spannung seine Große ändert. Durch diese Größenänderung kann eine Schaltfunktion erzielt werden, mittels der das

Einspritzventilglied 15 geöffnet bzw. geschlossen werden

kann. Der Aktor 16 wird von einer elektronischen Steuereinrichtung 18 angesteuert. Der Aktor 16 ist in einem kraftstoffgefüllten Raum 20 in einem Gehäuse 22 des Injektors 12 angeordnet. Der Aktor 16 kann beispielsweise auf einen Kolben 17 wirken, durch den ein Steuerraum 19 begrenzt wird, wobei das Einspritzventilglied 15 durch den im Steuerraum 19 herrschenden Druck in Schließrichtung beaufschlagt ist. Der Kolben 17 wird durch eine vorgespannte Feder 21 in Anlage am Aktor 16 gehalten. Das Einspritzventilglied 15 wird außerdem durch eine vorgespannte Feder 23 in Schließrichtung beaufschlagt. Wenn an den Aktor 16 durch die Steuereinrichtung 18 eine elektrische Spannung angelegt ist, so dehnt sich dieser aus und druckt den Kolben 17 in den Steuerraum 19, in dem somit ein hoher Druck herrscht, durch den das

Einspritzventilglied 15 in seiner Schließstellung gehalten wird, so dass keine Kraftstoffeinspritzung erfolgt. Wenn durch die Steuereinrichtung 18 keine elektrische Spannung an den Aktor 16 angelegt wird, so verringert dieser seine Ausdehnung, so dass der Kolben 17 durch die Feder 21 aus dem Steuerraum 19 herausbewegt wird, wodurch der Druck im Steuerraum 19 sinkt. Das Einspritzventilglied 15 wird dann durch den auf dieses in Offnungsrichtung wirkenden Hochdruck gegen den im Steuerraum 19 herrschenden geringen Druck und gegen die Kraft der Feder 23 in seine

Offnungsstellung bewegt, so dass Kraftstoff eingespritzt wird.

Am Gehäuse 22 des Injektors 12 können zwei Hochdruckanschlusse 24 vorgesehen sein, über die unter

Hochdruck stehender Kraftstoff dem Injektor 12 zugeführt wird bzw. von diesem weitergeführt wird. Die Hochdruckanschlusse 24 sind mit dem Raum 20 verbunden, in dem der Aktor 16 angeordnet ist. Außerdem sind die Hochdruckanschlusse 24 über den Raum 20 mit dem

Kraftstoffeinspritzventil 14 verbunden, um diesem den für

die Kraftstoffeinspritzung erforderlichen Kraftstoff zuzuführen. Der Raum 20 bildet dabei einen

Hochdruckspeicher, aus dem der Kraftstoff zur Einspritzung entnommen wird. Der Raum 20 besitzt dabei ein ausreichend großes Volumen, um das für die Kraftstoffeinspritzung erforderliche Kraftstoffvolumen speichern zu können. Das Volumen des Raums 20 kann zwischen 1 und 5 cm 3 , beispielsweise etwa 2 cm 3 betragen.

Bei einem in Figur 1 dargestellten ersten

Ausfuhrungsbeispiel der Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist eine Hochdruckpumpe 10 vorgesehen, die beispielsweise zwei Pumpenelemente 30a, b aufweist, mit jeweils einem Pumpenkolben, durch den Kraftstoff unter Hochdruck gefordert wird. Die Auslasse der beiden Pumpenelemente

30a, b sind an der Hochdruckpumpe 10 zu einem gemeinsamen Hochdruckauslass 32 zusammengeführt, an dem eine hydraulische Leitung 34 angeschlossen ist, die zu einem Verteilerelement 36 fuhrt. Das im Verteilerelement 36 aufnehmbare Kraftstoffvolumen ist abhangig von den Erfordernissen der Kraftstoffeinspritzeinrichtung festgelegt. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Hochdruckpumpe 10 nur ein einziges Pumpenelement 30 aufweist. Alternativ können auch mehrere separate Hochdruckpumpen 10 vorgesehen sein, die jeweils nur ein

Pumpenelement 30 aufweisen, wobei deren Hochdruckauslasse zu einem gemeinsamen Hochdruckauslass zusammengeführt sind. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Auslasse der Pumpenelemente 30 an der Hochdruckpumpe 10 hydraulisch miteinander verbunden sind, jedoch wie in Figur 3 dargestellt über jeweils eine eigene hydraulische Leitung 34a, b mit dem Verteilerelement 36 verbunden sind. Es kann auch bei einer Hochdruckpumpe 10 mit nur einem einzigen Pumpenelement 30 vorgesehen sein, dass diese über zwei hydraulische Leitungen 34 mit dem Verteilerelement 36 verbunden ist.

Ein erster Injektor 12a der Injektoren 12 ist über eine hydraulische Leitung 38 direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden. Vorzugsweise ist der mit dem Verteilerelement 36 direkt verbundene erste Injektor 12a der am nächsten zum Verteilerelement 36 angeordnete Injektor der

Brennkraftmaschine. Die Zylinder der Brennkraftmaschine und damit auch die diesen zugeordneten Injektoren 12 sind in Reihe angeordnet. Die Injektoren 12 sind durch zwischen diesen angeordnete hydraulische Leitungen 40 in Reihe miteinander verbunden, wobei der erste Injektor 12a sowohl über die hydraulische Leitung 38 direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden ist als auch über die hydraulische Leitung 40 mit dem nachfolgenden Injektor 12b verbunden ist. Der letzte Injektor 12d ist sowohl über die Leitung 40 mit dem vorhergehenden Injektor 12 als auch über eine hydraulische Leitung 42 direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden. Es kann vorgesehen sein, dass zwischen den Injektoren 12 jeweils separate hydraulische Leitungen 40 vorhanden sind, wobei dann jeder Injektor 12 wie vorstehend beschrieben zwei Hochdruckanschlusse aufweisen muss. Alternativ kann vorgesehen sein, dass zwischen den Injektoren 12 eine durchgehende hydraulische Leitung 40 vorhanden ist, mit der jeder Injektor 12 verbunden ist, wobei dann an jedem

Injektor 12 nur ein Hochdruckanschluss erforderlich ist. Das Verteilerelement 36, die hydraulischen Leitungen 38,40,42 sowie die Injektoren 12 bilden den Hochdruckbereich der Kraftstoffeinspritzeinrichtung.

In Figur 3 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, das sich vom ersten Ausfuhrungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, dass die Hochdruckauslasse der beiden Pumpenelemente 30a, b der Hochdruckpumpe 10 über jeweils eine separate hydraulische Leitung 34a und 34b mit dem Verteilerelement 36 verbunden

sind, so dass an der Hochdruckpumpe 10 keine Zusammenfuhrung der Hochdruckauslasse der beiden Pumpenelemente 30a, b erforderlich ist, jedoch die beiden hydraulischen Leitungen 34a, b zum Verteilerelement 36 erforderlich sind. Es kann jedoch vorgesehen sein, dass die Pumpenelemente 30 an der Hochdruckpumpe 10 dennoch hydraulisch miteinander verbunden sind und über jeweils eine eigene hydraulische Leitung 34a, b mit dem Verteilerelement 36 verbunden sind. Es können auch mehrere Hochdruckpumpen 10 mit jeweils nur einem Pumpenelement 30 vorgesehen sein, deren Hochdruckauslasse jeweils direkt über eine hydraulische Leitung 34a, 34b mit dem Verteilerelement 36 verbunden sind.

In Figur 4 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem dritten Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, bei dem die Zylinder der Brennkraftmaschine v-formig angeordnet sind und zwei Reihen von jeweils mehreren Zylindern vorhanden sind. Entsprechend sind die Injektoren 12 der beiden Zylinderreihen jeweils in Reihe miteinander verbunden. Der erste Injektor 12a einer ersten Zylinderreihe ist über eine hydraulische Leitung 38 direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden und über eine hydraulische Leitung 40 mit dem nachfolgenden Injektor 12b. Die Injektoren 12 der ersten Zylinderreihe sind untereinander durch separate hydraulische Leitungen 40 oder eine durchgehende hydraulische Leitung 40 verbunden. Der letzte Injektor 12d der ersten Zylinderreihe ist mit einem ersten Injektor 12a' der zweiten Zylinderreihe über eine hydraulische Leitung 44 verbunden und die Injektoren 12' der zweiten Zylinderreihe sind untereinander über separate hydraulische Leitungen 40' oder eine durchgehende hydraulische Leitung 40' verbunden. Der letzte Injektor 12d' der zweiten Zylinderreihe ist sowohl über die hydraulische Leitung 40' mit dem vorhergehenden Injektor 12c' als auch über eine hydraulische Leitung 42' direkt mit dem Verteilerelement 36

verbunden. Die Hochdruckauslasse der Pumpenelemente 30 der Hochdruckpumpe 10 sind wie beim ersten Ausfuhrungsbeispiel an der Hochdruckpumpe 10 zu einem gemeinsamen Hochdruckauslass zusammengeführt, der über eine hydraulische Leitung 34 mit dem Verteilerelement 36 verbunden ist. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Hochdruckauslasse der Pumpenelemente 30a, b der Hochdruckpumpe wie beim zweiten Ausfuhrungsbeispiel über jeweils eine hydraulische Leitung mit dem Verteilerelement 36 verbunden sind oder dass mehrere separate

Hochdruckpumpen 10 mit jeweils einem Pumpenelement 30 vorhanden sind, deren Hochdruckauslasse über jeweils eine hydraulische Leitung direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden sind.

In Figur 5 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem vierten Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, bei dem die Zylinder der Brennkraftmaschine v-formig angeordnet sind und zwei Reihen von jeweils mehreren Zylindern vorhanden sind. Entsprechend sind die Injektoren 12 der beiden

Zylinderreihen jeweils in Reihe miteinander verbunden. Abweichend zum vorstehend erläuterten dritten Ausfuhrungsbeispiel ist jedoch keiner der Injektoren 12 der ersten Zylinderreihe mit einem Injektor 12' der zweiten Zylinderreihe verbunden sondern die Injektoren der beiden Zylinderreihen sind getrennt jeweils mit dem

Verteilerelement 36 verbunden. Bei der ersten Zylinderreihe ist der erste Injektor 12a über die hydraulische Leitung 38 direkt mit dem Verteilerelement 36 und über die hydraulische Leitung 40 mit dem nachfolgenden Injektor 12b verbunden. Die aufeinanderfolgenden Injektoren 12 der ersten Zylinderreihe sind über die separaten hydraulischen Leitungen 40 oder die durchgehende hydraulische Leitung 40 miteinander verbunden. Der letzte Injektor 12d der ersten Zylinderreihe ist mit dem vorhergehenden Injektor 12 und über die hydraulische Leitung 42 direkt mit dem

Verteilerelement 36 verbunden. In entsprechender Weise ist bei der zweiten Zylinderreihe deren erster Injektor 12a' über die hydraulische Leitung 38' direkt mit dem Verteilerelement 36 und über die hydraulische Leitung 40' mit dem nachfolgenden Injektor 12b' verbunden. Die aufeinanderfolgenden Injektoren 12' der zweiten Zylinderreihe sind über die separaten hydraulischen Leitungen 40' oder die durchgehende hydraulische Leitung 40' miteinander verbunden. Der letzte Injektor 12d' der zweiten Zylinderreihe ist mit dem vorhergehenden Injektor 12' und über die hydraulische Leitung 42' direkt mit dem Verteilerelement 36 verbunden.

Die Hochdruckpumpe 10 kann zwei oder mehr Pumpenelemente 30a, b aufweisen, deren Hochdruckauslasse wie beim ersten Ausfuhrungsbeispiel an der Hochdruckpumpe 10 zu einem gemeinsamen Hochdruckauslass zusammengeführt sind, der über die hydraulische Leitung 34 mit dem Verteilerelement 36 verbunden ist. Alternativ können auch wie beim zweiten Ausfuhrungsbeispiel die Hochdruckauslasse der beiden

Pumpenelemente 30a, b über separate hydraulische Leitungen 34a, 34b mit dem Verteilerelement 36 verbunden sein.

Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung kann einen Drucksensor 46 aufweisen, der ist mit der elektrischen

Steuereinrichtung 18 verbunden und dieser ein Signal für den tatsachlich im Hochdruckbereich mit den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 herrschenden Druck liefert. Auf der Saugseite der Hochdruckpumpe 10 kann eine KraftstoffZumesseinrichtung 48 angeordnet sein, durch die die von der Hochdruckpumpe 10 angesaugte und unter Hochdruck geforderte Kraftstoffmenge verändert werden kann. Durch die KraftstoffZumesseinrichtung 48 kann beispielsweise ein veränderlicher Durchflussquerschnitt auf der Saugseite der Hochdruckpumpe 10 eingestellt werden. Vorzugsweise wird der Saugseite der Hochdruckpumpe 10

Kraftstoff aus einem Vorratsbehalter 50 mittels einer Forderpumpe 52 zugeführt, wobei die

KraftstoffZumesseinrichtung 48 zwischen der Forderpumpe 52 und der Hochdruckpumpe 10 angeordnet ist. Durch die Steuereinrichtung 18 wird die KraftstoffZumesseinrichtung 48 derart angesteuert, dass die Hochdruckpumpe 10 eine Kraftstoffmenge unter Hochdruck zu den Injektoren 12 fordert, wie sie erforderlich ist, um in den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 einen vorgegebenen Druck für die Kraftstoffeinspritzung aufrechtzuerhalten. Der Drucksensor 46 ist vorzuzgsweise wie in den Figuren 1 und 3 bis 5 dargestellt an dem Verteilerelement 36 angeordnet. Alternativ kann der Drucksensor 46 jedoch auch an einem der Injektoren 12 oder in einer der hydraulischen Leitungen 38,40 oder 42 angeordnet sein.

Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung kann zusatzlich oder alternativ zum Drucksensor 46 ein Druckregelventil 54 aufweisen, durch das der in den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 herrschende Druck verändert werden kann. Das Druckregelventil 54 ist vorzugsweise am Verteilerelement 36 angeordnet. Alternativ kann das Druckregelventil 54 auch an der Hochdruckpumpe 10, an einem Injektor 12 oder in einer der hydraulischen Leitungen 38,40,42 angeordnet sein. Das Druckregelventil 54 ist mit der Steuereinrichtung 18 verbunden und wird durch diese angesteuert, um den in den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 herrschenden Druck auf einen vorgegebenen Wert einzustellen. Bei Ansteuerung des Druckregelventils 54 durch die Steuereinrichtung 18 kann eine sehr schnelle änderung des in den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 herrschenden Drucks erreicht werden. Bei Ansteuerung der KraftstoffZumesseinrichtung 48 durch die Steuereinrichtung 18 kann erreicht werden, dass die Hochdruckpumpe 10 zumindest im wesentlichen nur die für die

Kraftstoffeinspritzung erforderliche Kraftstoffmenge unter Hochdruck zu den Injektoren 12 gefordert wird, wodurch die Antriebsleistung für die Hochdruckpumpe 10 gering gehalten werden kann. Anstelle eines elektrisch gesteuerten Druckregelventils 54 kann auch ein Druckbegrenzungsventil vorgesehen werden, durch das der Druck in den Injektoren 12 und den hydraulischen Leitungen 38,40,42 auf einen vorgegebenen Wert begrenzt werden kann.