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Title:
FUEL PUMP AND FUEL SUPPLY UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/072895
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fuel pump (2) comprising an electric motor (4), a pump stage (6) that can be driven by the electric motor (4), and a fuel pump housing (8, 9, 10) receiving the electric motor (4) and the pump stage (6), said fuel pump housing comprising a first housing part (10) for receiving the electric motor (4) and a second housing part (8, 9) for receiving the pump stage (6). According to the invention, the first housing part (10) and the second housing part (8, 9) are made of a plastic material. A rotor (12) of the electric motor (4) is received only on a pump-side shaft end (27) in a bearing position (26) which is provided by a pump housing section (24) acting in a centring manner in relation to the first housing part (10). The pump housing section (24), in turn, projects into a recess (16) of the first housing part (10), in which the rotor (12) is arranged, in order to join a pump housing (9) to the first housing part (10). The invention further relates to a fuel supply unit comprising such a fuel pump.

Inventors:
BECKER, Dirk (Panoramastr. 8, Alheim, 36211, DE)
BÄMPFER, Michael (Obere Hausbergstr. 26 a, Rotenburg, 36199, DE)
MISSUN, Jens (Trineweg 48, Baunatal, 34225, DE)
VÖLKER, Marc (Erlkönigstraße 20, Magdeburg, 39116, DE)
Application Number:
EP2018/077563
Publication Date:
April 18, 2019
Filing Date:
October 10, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH (Vahrenwalder Straße 9, Hannover, 30165, DE)
International Classes:
F02M37/08; B29C65/02; F02M37/04; F04C2/16; H02K1/17; H02K5/08; H02K7/08; H02K7/09; H02K7/12; H02K7/14; H02K23/04
Foreign References:
JP2011117434A2011-06-16
US5661357A1997-08-26
JPS60134755A1985-07-18
DE4123384A11993-01-21
US20050220641A12005-10-06
EP2918839A12015-09-16
DE102008054686A12010-06-17
EP2567772A22013-03-13
EP2230396A12010-09-22
Other References:
None
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Claims:
Kraftstoffpumpe umfassend einen Elektromotor (4),

eine durch den Elektromotor (4) antreibbare Pumpenstufe (6) und ein den Elektromotor (4) und die Pumpenstufe (6) aufnehmendes Kraftstoffpumpengehäuse (8, 9, 10), welches ein erstes Gehäuseteil (10) zur Aufnahme des Elektromotors (4) und ein zweites Gehäuseteil (8, 9) zur Aufnahme der Pumpenstufe (6) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der erste Gehäuseteil (10) und der zweite Gehäuseteil (8, 9) aus einem Kunststoff ausgebildet sind, wobei ein Rotor (12) des Elektromotors (4) lediglich an einem pumpenseitigen Wellenende (27) in einer Lagerstelle

(26) aufgenommen ist, welche durch einen gegenüber dem ersten Gehäuseteil (10) zentrierend wirkenden Pumpenge- häuseabschnitt (24) bereitgestellt ist, welcher in eine Aufnahme (16) des ersten Gehäuseteils (10), in welcher der Rotor (12) angeordnet ist, zur Fügung eines Pumpengehäuses

(9) mit dem ersten Gehäuseteil (10) hineinragt.

Kraftstoffpumpe nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass im ersten Gehäuseteil (10) Permanentmagnete (14) angeordnet sind, welche mit einem im Rotor (12) angeordneten, Wicklungen tragenden und Pole bildenden Blechpaket zusammenwirken, wobei das Blechpaket gegenüber den Permanentmagneten (14) derart versetzt angeordnet ist, dass eine sich einstellende, in Richtung der Lagerstelle (26) wirkende Magnetkraft den Rotor (12) gegen die pumpenseitige Lagerstelle (26) vorspannt. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zumindest ein An¬ schlussstutzen (28) zur Verbindung mit einer Kraftstoffleitung quer zu einer Längsrichtung (X - X) der Kraftstoffpumpe (2) vom Kraftstoffpumpengehäuse (8, 9, 10) weggeführt ist, wobei der Anschlussstutzen (28) am ersten Gehäuseteil (10) oder am zweiten Gehäuseteil (8, 9) an¬ geformt ist.

Kraftstoffpumpe nach Anspruch 3, d a d u r c h g e ¬ k e n n z e i c h n e t , dass die Pumpenstufe

(6) derart zum ersten Gehäuseteil (10) angeordnet ist, dass die Pumpenstufe (6) mit dem ersten Gehäuseteil (10) einen in den Anschlussstutzen (28) mündenden Kraftstoffkanal (KK) bildet, welcher den Kraftstoff zumindest quer zur

Längsrichtung (X - X) der Kraftstoffpumpe (2) führt.

Kraftstoffpumpe nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Pumpenstufe (6) mit dem ersten Gehäuseteil (10) ferner einen Kraftstoffkanal (KK) bildet, der in die Aufnahme (16) des ersten Gehäuseteils (10) mündet, in welcher der Rotor (12) des Elektromotors (4) angeordnet ist, wobei der Kraftstoffkanal (KK) den

Kraftstoff zumindest in der Längsrichtung (X - X) der Kraftstoffpumpe (2) führt.

Kraftstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

eine Anschlussbuchse (28) quer zur Längsrichtung (X - X) der Kraftstoffpumpe (2) vom Kraftstoffpumpengehäuse (8, 9, 10) weggeführt ist, wobei die Anschlussbuchse (28) am ersten Gehäuseteil (10) oder am zweiten Gehäuseteil (8, 9) an¬ geformt ist.

Kraftstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das erste Gehäuseteil (10) mit dem zweiten Gehäuseteil (8, 9) gefügt und stoffschlüssig verbunden ist.

8. Kraftstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein drittes als Deckel fungierendes Gehäuseteil (11) aus Kunststoff mit dem ersten Gehäuseteil (10) gefügt und stoffschlüssig verbunden ist. 9. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h

g e k e n n z e i c h n e t , dass die stoffschlüssige Verbindung als Verklebung und/oder Verschweißung ausgebildet ist. 10. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 9, d a d u r c h g e ¬ k e n n z e i c h n e t , dass die Verschweißung als Ultraschallschweißverbindung oder Laserschweißverbindung ausgebildet ist. 11. Kraftstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Pumpenstufe (6) in Gestalt einer Strömungspumpe oder Verdrängungspumpe ausgebildet ist. 12. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Pumpenstufe (6) als deckellose Schraubenpumpenstufe ausgebildet ist, wobei ein Pumpengehäuse (9) der Pumpenstufe (6) den zweiten Ge¬ häuseteil (8) bildet.

13. Kraftstoffpumpe nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Pumpenstufe (6) als Schraubenpumpenstufe ausgebildet ist, wobei ein mit einem Pumpengehäuse (9) der Pumpenstufe (6) gefügter Pumpendeckel den zweiten Gehäuseteil (8) bildet.

14. Kraftstofffördereinheit mit einer Kraftstoffpumpe (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.

Description:
Beschreibung

Kraftstoffpumpe und Kraftstofffördereinheit Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffpumpe und eine Kraft ¬ stofffördereinheit mit einer solchen Kraftstoffpumpe zur Verwendung in einem Kraftstofftank eines Fahrzeugs zur Förderung von Kraftstoff zu einem Verbrennungsmotor. Unter einem Fahrzeug ist dabei jede Art von Fahrzeug zu verstehen, welches zum Betrieb mit einem flüssigen und/oder gasförmigen Kraftstoff versorgt werden muss, insbesondere aber Personenkraftwagen und/oder Nutzfahrzeuge .

Solch eine Kraftstoffpumpe und Kraftstofffördereinheit sind aus dem Stand der Technik vielfach bekannt. Die Kraftstoffpumpe umfasst neben einer Pumpenstufe auch einen die Pumpenstufe antreibenden Elektromotor. Der Elektromotor und die Pumpenstufe sind dabei mit einem Blechmantel bzw. Blechzylinder verrollt, welcher im Wesentlichen sowohl den Elektromotor als auch die Pumpenstufe einkapselt und dabei dichtend umschließt.

Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, an Bauraum für eine solche Kraftstoffpumpe einzusparen. Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst, der eine Kraftstoffpumpe unter Schutz stellt. Vorteilhafte Ausfüh ¬ rungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Es wird eine Kraftstoffpumpe vorgeschlagen, umfassend einen Elektromotor, eine durch den Elektromotor antreibbare Pumpenstufe und ein den Elektromotor und die Pumpenstufe auf ¬ nehmendes Kraftstoffpumpengehäuse, welches ein erstes Gehäu ¬ seteil zur Aufnahme des Elektromotors und ein zweites Gehäuseteil zur Aufnahme der Pumpenstufe aufweist.

Dabei wird vorgeschlagen, das erste Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil aus einem Kunststoff auszubilden. Ferner ist ein Rotor des Elektromotors lediglich an einem pumpenseitigen Wellenende in einer Lagerstelle aufgenommen, welche durch einen gegenüber dem ersten Gehäuseteil zentrierend wirkenden Pum- pengehäuseabschnitt bereitgestellt ist. Dieser Pumpengehäu- seabschnitt wiederum ragt dabei zur Fügung eines Pumpengehäuses mit dem ersten Gehäuseteil in eine Aufnahme des ersten Ge ¬ häuseteils hinein, in welcher der Rotor angeordnet ist.

Durch den Entfall einer von bislang zwei verwendeten Lagerstellen zur Aufnahme eines Rotors innerhalb des Kraftstoffpumpengehäuses wird eine in Längsrichtung der Kraftstoffpumpe kompaktere Bauweise erzielt.

Nach einer Ausführungsform sind im ersten Gehäuseteil Permanentmagnete angeordnet, welche mit einem im Rotor angeordneten, Wicklungen tragenden und Pole bildenden Blechpaket zusammenwirken, wobei das Blechpaket gegenüber den Permanentmagneten derart versetzt angeordnet ist, dass eine sich einstellende, in Richtung der Lagerstelle wirkende Magnetkraft den Rotor gegen die pumpenseitige Lagerstelle vorspannt. Diese magnetische Vor ¬ spannung dient dazu, betriebsbedingte und fahrzeugbetriebs ¬ bedingte Ausschläge des Rotors abzufangen.

Vom Kraftstoffpumpengehäuse führen dabei sowohl ein An ¬ schlussstutzen zur Verbindung mit einer Kraftstoffleitung als auch eine Anschlussbuchse zur elektrischen Anbindung des Elektromotors weg.

Dabei wird ferner vorgeschlagen, zumindest den Anschlussstutzen quer zu einer Längsrichtung der Kraftstoffpumpe vom Kraftstoffpumpengehäuse wegzuführen. Der Anschlussstutzen ist dabei am ersten Gehäuseteil oder am zweiten Gehäuseteil angeformt, wobei das erste Gehäuseteil mit dem zweiten Gehäuseteil gefügt und stoffschlüssig verbunden sein kann.

Unter einer Anformung ist dabei zu verstehen, dass das jeweilige Gehäuseteil mit dem Anschlussstutzen einteilg bzw. einstückig ausgebildet ist. D.h., dass der Anschlussstutzen bei der kunststofftechnischen Herstellung des Gehäuseteils mit ausgebildet wird. Die zuvor beschriebene Stoffschlüssige Verbindung kann dabei als Verklebung und/oder Verschweißung ausgebildet sein. Die Verschweißung kann dabei z.B. als Ultraschallschweißverbindung oder Laserschweißverbindung ausgebildet sein. Das Ultraschallschweißen und Laserschweißen sind dem Fachmann bekannt und werden im Weiteren nicht näher beschrieben. Auch sind die für solche Stoffschlüssigen Verbindungen geeigneten Klebstoffe dem

Fachmann bekannt und werden im Weiteren nicht näher beschrieben.

Dadurch wird eine in Längsrichtung der Kraftstoffpumpe noch kompaktere Bauweise erzielt. Die Stoffschlüssige Verbindung des ersten Gehäuseteils mit dem zweiten Gehäuseteil hat den Vorteil, dass die eingangs beschriebene Verrollung eines Blechmantels bzw. Blechzylinders zur Einkapselung und dichtenden Umschließung des Elektromotors und der Pumpenstufe vorteilhafterweise entfällt. Eine damit einhergehend sich einstellende Verzwängung bzw. Verspannung einer Pumpenstufe, etwa in Gestalt einer Schraubenpumpenstufe entfällt somit ebenfalls.

Nach einer Ausführungsform ist die Pumpenstufe dabei derart zum ersten Gehäuseteil angeordnet, dass die Pumpenstufe mit dem ersten Gehäuseteil einen in den Anschlussstutzen mündenden Kraftstoffkanal bildet, welcher den Kraftstoff zumindest quer zur Längsrichtung der Kraftstoffpumpe führt. Dabei kann die die Pumpenstufe mit dem ersten Gehäuseteil ferner einen Kraft- stoffkanal bilden, der in eine Aufnahme des ersten Gehäuseteils mündet, in welcher ein Rotor des Elektromotors angeordnet ist, wobei der Kraftstoffkanal den Kraftstoff zumindest in der Längsrichtung der Kraftstoffpumpe führt. Nach einer weiteren Ausführungsform kann auch die Anschlussbuchse quer zur Längsrichtung der Kraftstoffpumpe vom Kraft ¬ stoffpumpengehäuse weggeführt sein, wobei auch die An- schlussbuchse am ersten Gehäuseteil oder am zweiten Gehäuseteil angeformt sein kann. Damit lässt sich eine in Längsrichtung der Kraftstoffpumpe noch kompaktere Bauweise erzielen. Unter einer Anformung ist auch hierbei zu verstehen, dass das jeweilige Gehäuseteil mit der Anschlussbuchse einteilg bzw. einstückig ausgebildet ist. D.h., dass die Anschlussbuchse bei der kunststofftechnischen Herstellung des Gehäuseteils mit ausgebildet wird.

Nach einer weiteren Ausführungsform kann die Pumpenstufe in Gestalt einer Strömungspumpe oder Verdrängungspumpe ausgebildet sein. Die Pumpenstufe kann dabei als deckellose Schrauben- pumpenstufe ausgebildet sein, wobei ein Pumpengehäuse der Pumpenstufe den zweiten Gehäuseteil bildet. Alternativ dazu kann die Pumpenstufe als Schraubenpumpenstufe ausgebildet sein, wobei ein mit einem Pumpengehäuse der Pumpenstufe gefügter Pumpen ¬ deckel den zweiten Gehäuseteil bildet. Es wird ferner eine Kraftstofffördereinheit mit einer Kraft ¬ stoffpumpe der zuvor beschriebenen Art vorgeschlagen.

Im Weiteren wird die Erfindung unter Bezugnahme auf Figurendarstellungen im Einzelnen erläutert. Aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungen ergeben sich weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung. Hierzu zeigen:

Fig.l eine Draufsicht einer vorgeschlagenen Kraftstoffpumpe, Fig.2 eine erste Seitenansicht der in Fig.l gezeigten

Kraftstoffpumpe und

Fig.3 eine zweite Seitenansicht der in Fig.l gezeigten

Kraftstoffpumpe

Es wird eine Kraftstoffpumpe 2 vorgeschlagen, umfassend einen Elektromotor 4, eine durch den Elektromotor 4 antreibbare Pumpenstufe 6, etwa in Gestalt einer Schraubenpumpenstufe, und ein den Elektromotor 4 und die Schraubenpumpenstufe 6 auf ¬ nehmendes Kraftstoffpumpengehäuse 8, 9, 10. Das Kraftstoff ¬ pumpengehäuse 8, 9, 10 umfasst dabei ein erstes Gehäuseteil 10 aus Kunststoff mit einer Aufnahme 16, in welcher der Elektromotor 4 angeordnet ist, und ein zweites Gehäuseteil 8 aus Kunststoff, welches die Schraubenpumpenstufe 6 aufnimmt. Die Schrauben- pumpenstufe 6 umfasst dabei ein Pumpengehäuse 9, welches mit einem Pumpendeckel 8 gefügt ist. Der Pumpendeckel 8 bildet dabei das zuvor beschriebene zweite Gehäuseteil.

Der Pumpendeckel 8 ist über einen umfangsseitig in Axialrichtung X - X der Kraftstoffpumpe 2 vorspringenden Abschnitt 8 F mit einem zugeordneten in Axialrichtung X - X vorspringenden Abschnitt 10 F des Gehäuseteils 10 gefügt. An der Fügestelle ist der Pum- pendeckel 8 zudem mit dem Gehäuseteil 10 Stoffschlüssig ver ¬ bunden. Die Stoffschlüssige Verbindung kann dabei als Verklebung und/oder Verschweißung ausgebildet sein. Diese Verbindung wirkt dabei dichtend in Bezug auf einen geförderten Kraftstoff. Am Pumpengehäuse 9 ist druckseitig D ein als Anschlag fun ¬ gierender, abgesetzter Abschnitt 9 A ausgebildet, welcher mit einer planen Anschlagsfläche versehen ist und gegen einen zugeordneten planen Anschlagsabschnitt 10 A des Gehäuseteils 10 anschlägt. Der Pumpendeckel 8 wiederum schlägt mit seinem druckseitigen Ende, welches mit einer planen Anschlagsfläche versehen ist, plan an den Anschlagsabschnitt 9A an.

Zwischen dem Pumpengehäuse 9 und dem Pumpendeckel 8 ist eine Radialdichtung in Gestalt eine O-Rings angeordnet, welche einerseits dichtend in Bezug auf den geförderten Kraftstoff wirkt und andererseits den Pumpendeckel 8 gegenüber dem Pumpengehäuse 9 schwimmend zentriert.

Alternativ dazu ist auch eine Ausführung einer Schraubenpum- penstufe denkbar, die ohne einen solchen Pumpendeckel auskommt. Bei einer solch deckellosen Schraubenpumpenstufe bildet das Pumpengehäuse 9 den zweiten Gehäuseteil 8, welcher mit dem ersten Gehäuseteil 10 gefügt und stoffschlüssig verbunden ist.

Zwei gegenläufige im Pumpengehäuse 9 angeordnete Schrauben- spindein 18, 20 bilden dabei mit dem Pumpengehäuse 9 Förder ¬ kammern 22, welche sich infolge einer Drehung der Schraubenspindeln 18, 20 von einer Saugseite S zu einer Druckseite D der Pumpenstufe 6 bewegen. Oder anderes formuliert, es bewegen sich die Förderkammern 22 infolge einer Drehung der Schraubenspindeln 18, 20 in Richtung der Druckseite D.

Ein gegenüber dem ersten Gehäuseteil 10 zentrierend wirkender Pumpengehäuseabschnitt 24 ragt dabei zur Fügung des Pumpen ¬ gehäuses 9 mit dem Gehäuseteil 10 in die Aufnahme 16 hinein und stellt dabei eine Lagerstelle 26 des Rotors 12 des Elektromotors 4 bereit, in welche sich das zugeordnete Wellenende 27 des Rotors 12 hinein erstreckt. Dieses Wellenende 27 greift dabei zur Verbindung mit der als Antriebsspindel fungierenden Schrau ¬ benspindel 18 über einen vorspringenden Abschnitt in eine Kupplung 29 ein, die als solche auf der Antriebsspindel 18 formschlüssig aufsitzt. Diese Lagerstelle 27 ist zugleich die einzige Lagerstelle zur Aufnahme des Rotors 12.

Das Pumpengehäuse 9 ist gegenüber dem Gehäuseteil 10 in Um- fangsrichtung ausgerichtet. Dazu ist ein druckseitig am Pum ¬ pengehäuse 9 in radialer Richtung angeformter - in den Figuren nicht dargestellter - Rippenabschnitt vorgesehen, welcher in eine korrespondierende Aussparung des Gehäuseteils 10 eingeführt ist .

Im Gehäuseteil 10 sind ferner über den Umfang verteilt Per ¬ manentmagnete 14 vergraben angeordnet, welche mit einem

Wicklungen tragenden und Pole bildenden Blechpaket des Rotors 12 - welches auch als Ankerblechpaket bezeichnet wird - zusam- menwirken. Das - in den Figuren nicht sichtbare - Blechpaket ist dabei gegenüber den Permanentmagneten 14 derart versetzt angeordnet, dass eine sich einstellende, in Richtung der Lagerstelle 26 wirkende Magnetkraft den Rotor 12 gegen die pumpenseitige Lagerstelle 26 vorspannt. Eine solche Magnetkraft wird auch als Ankerzug bezeichnet.

Sowohl ein Anschlussstutzen 28 zur Verbindung mit einer

Kraftstoffleitung als auch eine Anschlussbuchse 30 zur elektrischen Anbindung des Elektromotors 4 sind dabei quer - und in diesem Ausführungsbeispiel orthogonal - zu einer Längs ¬ richtung X - X der Kraftstoffpumpe 2 vom Gehäuseteil 10 weg ¬ geführt. Die Anschlussbuchse 30 umfasst einen am Gehäuseteil 10 angeformten Abschnitt 32 mit Kontakten 33, die mit Leitungen 34 verbunden sind, wobei die Leitungen 34 quer bzw. orthogonal zur Längsrichtung X - X wegführen. Eine solche Orthogonalität ist dabei nur beispielhaft zu verstehen und nicht zwingend er ¬ forderlich, denn auch eine von einem rechten Winkel zur

Längsrichtung X - X abweichende Wegführung des Anschlussstutzens 20 und der Anschlussbuchse 18 vom Gehäuseteil 10 in Querrichtung trägt dazu bei, an Bauraum in Längsrichtung X - X einzusparen.

Die Anordnung des Pumpengehäuses 9 zum Gehäuseteil 10 ist dabei derart, dass das Pumpengehäuse 9 mit dem Gehäuseteil 10 einen in den Anschlussstutzen 28, der als hydraulischer Abgang fungiert, mündenden Kraftstoffkanal KK bildet. Dieser Kraftstoffkanal KK steht dabei nicht nur mit dem Anschlussstutzen 28 in einer Strömungsverbindung bzw. fluidischen Kommunikationsverbindung, sondern auch mit der Aufnahme 16, in welcher der Rotor 12 angeordnet ist, um eine Umströmung des Rotors 12 zu Küh ¬ lungszwecken zu ermöglichen. D.h., dass der Kraftstoffkanal KK den geförderten Kraftstoff sowohl quer zur Längsrichtung X - X der Kraftstoffpumpe 2 in den Anschlussstutzen 28 als auch in der Längsrichtung X - X der Kraftstoffpumpe 2 in die Aufnahme 16 führt. Zur Ableitung von infolge einer Förderung von Kraftstoff entstehenden statischen Aufladungen an ein Massepotential wird dabei vorgeschlagen, das Gehäuseteil 10 und/oder das Gehäuseteil 8, 9 aus einem leitfähigen Kunststoff auszubilden. Ein solch leitfähiger Kunststoff könnte z.B. mit Graphitpulver, Kohlefasern und/oder mit Metallfasern versehen sein, um eine

Leitfähigkeit des Kunststoffes sicher zu stellen.

Eine derart kunststofftechnisch leitfähige Ausbildung des Gehäuseteils 10 und/oder des Gehäuseteils 8, 9 unterstützt die nach dem Stand der Technik bekannte Verwendung von elektrisch leitfähigen bzw. antistatischen Kraftstoffleitungen aus

Kunststoff . Eine Förderung eines Kraftstoffes durch die Kraftstoffpumpe 2, die als solche auch als Kraftstoffförderaggregat bezeichnet wird, stellt sich dabei wie folgt dar:

Die Kraftstoffpumpe 2 saugt den Kraftstoff über eine saugseitige Einlassöffnungen 2 E am Pumpendeckel 8 in die Förderkammern 22 ein, über welche der Kraftstoff dann bis zu zumindest einer druckseitigen Auslassöffnung des Pumpengehäuseabschnitts 24 gefördert wird, durch welche er dann sowohl in die Aufnahme 16 zur Umströmung des Rotors 12 als auch in den Strömungskanal KK und dann weiter bis zum Auslassstutzen 28 strömt, über dessen Auslassöffnung 2 A er schließlich aus der Kraftstoffpumpe bzw. dem Kraftstoffförderaggregat 2 austritt. Die besagte zumindest eine druckseitige Auslassöffnung des Pumpengehäuseabschnitts 24 steht demnach sowohl zum Kraftstoffkanal KK als auch zur Aufnahme 16 in Strömungsverbindung bzw. fluidischer Kommunikationsverbindung .

Obwohl in der vorhergehenden Beschreibung exemplarische Ausführungen erläutert wurden, sei darauf hingewiesen, dass eine Vielzahl von Abwandlungen möglich ist. Außerdem sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den exemplarischen Ausführungen lediglich um Beispiele handelt, die den Schutzbereich, die Anwendungen und den Aufbau in keiner Weise einschränken sollen. Vielmehr wird dem Fachmann durch die vorausgehende Beschreibung ein Leitfaden für die Umsetzung von mindestens einer exemplarischen Ausführung gegeben, wobei diverse Änderungen, insbesondere in Hinblick auf die Funktion und Anordnung der beschriebenen Bestandteile, vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich zu verlassen, wie er sich aus den Ansprüchen und diesen äquivalenten Merkmalskombinationen ergibt.