Kohlhaas, Helmut (Kupferstrasse 25, Wildeck, 36208, DE)
Krogull, Christian (Hevener Strasse 60, Witten, 58455, DE)
Meyer, Knut (Forstmannstrasse 60, Essen, 45239, DE)
Reiter, Frank (Königgrätzer Strasse 27a, Haan, 42781, DE)
Fuehling, Stefan (Pferdewiese 15, Dortmund, 44269, DE)
Kohlhaas, Helmut (Kupferstrasse 25, Wildeck, 36208, DE)
Krogull, Christian (Hevener Strasse 60, Witten, 58455, DE)
Meyer, Knut (Forstmannstrasse 60, Essen, 45239, DE)
Reiter, Frank (Königgrätzer Strasse 27a, Haan, 42781, DE)
| 1. | Kraftstoffversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem Kraftstoffbehälter, mit einer Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter ansaugenden und zur Förderung des Kraftstoffs zu einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeu¬ ges ausgebildeten Kraftstoffpumpe, mit einer Entlüftungs¬ einrichtung zum Druckausgleich des Kraftstoffbehälters mit der Umgebung beim Betanken oder im Betrieb, mit einer Einrichtung zur Absaugung von Kraftstoff aus der Entlüf¬ tungseinrichtung in den Kraftstoffbehälter, d a ¬ d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Änsaugan schluss (24) der Kraftstoffpumpe (7) mit der Entlüftungs¬ einrichtung (4) verbunden ist. |
| 2. | KraftstoffVersorgungseinrichtung nach Anspruch 1, d a ¬ d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Ansaugan schluss (24) mit einem zum Sammeln von sich in der Ent¬ lüftungseinrichtung (4) ansammelndem Kraftstoff ausgebil deten Ausperlbehälter (8) verbunden ist. |
| 3. | KraftstoffVersorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der mit der Entlüftungseinrichtung (4) verbundene Ansauganschluss (24) ein bei leerer Entlüftungseinrichtung (4) schließen¬ des Ventil (43) hat. |
| 4. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der mit der Entlüftungseinrichtung (4) verbundene Ansauganschluss (24) ein feinmaschiges Filtergewebe aufweist, welches ausschließlich im mit Kraftstoff bedeckten Zustand durchlässig ist und für Luft undurchlässig ist. |
| 5. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass die Kraftstoffpumpe (7) zwei Pum¬ penstufen (44, 45) aufweist, wobei eine erste Pumpenstufe (44) zur Ansaugung von Kraftstoff mit dem Kraftstoffbe¬ hälter (1) und eine zweite Pumpenstufe (45) mit dem mit der Entlüftungseinrichtung (4) verbundenen Ansaugan schluss (24) verbunden ist. |
| 6. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass die Kraftstoffpumpe (7) als Sei tenkanalpumpe ausgebildet ist und die Pumpenstufen (44, 45) einander konzentrisch umschließende Förderkammern (46, 47) aufweisen. |
| 7. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass die Kraftstoffpumpe (7) einen ein zigen, zur Führung zu der Brennkraftmaschine (3) vorgese¬ henen Auslass hat. |
| 8. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass ein Auslass der zweiten Pumpenstu¬ fe (25) in den Kraftstoffbehälter (1) mündet. |
| 9. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Kraftstoffpumpe (7) und die Entlüftungseinrichtung (4) eine bauliche Einheit bilden. |
| 10. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Kraftstoffpumpe (7) an oder in dem Ausperlbehälter (8) der Entlüftungseinrichtung (4) befestigt ist. |
| 11. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass Belüftungsleitungen (5, 6, 29, 30) der Entlüftungseinrichtung (4) mit der Wandung des Kraft¬ stoffbehälters (1) verrastet sind. |
| 12. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass eine aus dem Kraftstoffbehälter (1) herausführende Abluftleitung (13) der Entlüftungsein¬ richtung (4) und eine von der Kraftstoffpumpe (7) zu der Brennkraftmaschine (3) geführte Vorlaufleitung (10) durch einen gemeinsamen, eine Montageöffnung (11) des Kraft¬ stoffbehälters (1) verschließenden Verschlussdeckel (12) geführt sind. |
| 13. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass die bauliche Einheit aus Entlüf¬ tungseinrichtung (4) und Kraftstoffpumpe (7) gegen den Boden des Kraftstoffbehälters vorgespannt ist. |
| 14. | Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n ¬ z e i c h n e t , dass die bauliche Einheit aus Entlüf¬ tungseinrichtung (4) und Kraftstoffpumpe (7) an dem an der Oberseite des Kraftstoffbehälters (1) befestigten Verschlussdeckel (12) befestigt ist. |
Kraftstoffversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer einem Kraftstoffbehälter, mit einer Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter ansaugenden und zur Förderung des Kraftstoffs zu einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges ausgebildeten Kraftstoffpumpe, mit einer Ent- lüftungseinrichtung zum Druckausgleich des Kraftstoffbehäl¬ ters mit der Umgebung beim Betanken oder im Betrieb, mit ei¬ ner Einrichtung zur Absaugung von Kraftstoff aus der Entlüf¬ tungseinrichtung in den Kraftstoffbehälter.
Solche Kraftstoffversorgungseinrichtungen werden bei heutigen Kraftfahrzeugen häufig eingesetzt und sind aus der Praxis be¬ kannt. Bei der bekannten Kraftstoffversorgungseinrichtung wird die Kraftstoffpumpe getrennt von der Entlüftungseinrich¬ tung am Boden des Kraftstoffbehälters befestigt und fördert Kraftstoff in eine zu der Brennkraftmaschine des Kraftfahr¬ zeuges führende Vorlaufleitung. Von der Vorlaufleitung wird eine Leitung zu einer in der Entlüftungseinrichtung angeord¬ neten Saugstrahlpumpe abgezweigt. Die Saugstrahlpumpe fördert Kraftstoff aus der Entlüftungseinrichtung in den Kraftstoff- behälter. Die Bauteile der Entlüftungseinrichtung werden ebenfalls innerhalb des Kraftstoffbehälters montiert.
Nachteilig bei der bekannten Kraftstoffversorgungseinrichtung ist, dass die Saugstrahlpumpe in der Entlüftungseinrichtung sehr aufwändig zu montieren ist und einen Teilstrom von in der Vorlaufleitung geförderten Kraftstoffs als Treibmittel benötigt. Bei von Kraftstoff entleerter Entlüftungseinrich¬ tung saugt die Saugstrahlpumpe Luft an, was zu einer Gasbil¬ dung im Kraftstoffbehälter führt. Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Kraftstoffver- sorgungsanlage der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sie besonders kostengünstig herstellbar ist und Gasbil¬ dung im Kraftstoffbehälter vermieden wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Ansauganschluss der Kraftstoffpumpe mit der Entlüftungsein¬ richtung verbunden ist.
Durch diese Gestaltung ist die Kraftstoffpumpe die Einrich¬ tung zur Absaugung von Kraftstoff aus der Entlüftungseinrich¬ tung. Daher wird die Anordnung weiterer Pumpen zur Absaugung von Kraftstoff aus der Entlüftungseinrichtung vermieden. Die erfindungsgemäße Kraftstoffversorgungseinrichtung weist hier- durch besonders wenige zu montierende Bauteile auf und lässt sich hierdurch besonders kostengünstig herstellen. Ein weite¬ rer Vorteil der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungsanlage besteht darin, dass die von einer Saugstrahlpumpe erzeugte Gasbildung bei von Kraftstoff entleerter Entlüftungseinrich- tung vermieden wird. Daher führt die erfindungsgemäße Kraft¬ stoffVersorgungsanlage zu einer besonders geringen Emission von Kraftstoffdämpfen in die Umgebung.
Eine zuverlässige Abführung von Kraftstoff aus der Entlüf- tungseinrichtung erfordert einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn der Ansauganschluss mit einem zum Sammeln von sich in der Entlüftungseinrichtung ansammelndem Kraftstoff ausgebildeten Ausperlbehälter verbunden ist. Eine Ansaugung von Luft aus der bereits von Kraftstoff ent- leerten Entlüftungseinrichtung durch die Kraftstoffpumpe sollte vermieden werden. Eine Steuerung des in die Entlüf¬ tungseinrichtung mündenden Ansauganschlusses gestaltet gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kon¬ struktiv besonders einfach, wenn der mit der Entlüftungsein- richtung verbundene Ansauganschluss ein bei leerer Entlüf- tungseinrichtung schließendes Ventil hat. Vorzugsweise wird das Ventil von einem Schwimmer betätigt. Alternativ dazu kann das Ventil auch elektrisch geschaltet werden.
Eine aufwändige Ventilsteuerung des mit der Entlüftungsein¬ richtung verbundenen Ansauganschlusses lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn der mit der Entlüftungseinrichtung verbundene Ansauganschluss ein feinmaschiges Filtergewebe aufweist, wel- ches ausschließlich im mit Kraftstoff bedeckten Zustand durchlässig ist und für Luft undurchlässig ist. Solche fein¬ maschigen Filtergewebe werden bei Fördereinheiten heutiger Kraftfahrzeuge häufig als Hauptfilter eingesetzt. Diese Fil¬ tergewebe bestehen meist aus Papier oder Gewebe mit sehr kleinen Öffnungen. Kraftstoff kann durch die Öffnungen hin¬ durchtreten. Sobald jedoch Luft an das Filtergewebe gelangt, verhindern Kohäsions- und Adhäsionskräfte des Kraftstoffs ein Durchdringen von Luft durch die Öffnungen. Daher verhindert das Filtergewebe ein Eindringen von Luft in den mit der Ent- lüftungseinrichtung verbundenen Ansauganschluss.
Zur weiteren Vereinfachung des baulichen Aufwandes zur Abfüh¬ rung von Kraftstoff aus der Entlüftungseinrichtung trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn die Kraftstoffpumpe zwei Pumpenstufen aufweist, wo¬ bei eine erste Pumpenstufe zur Ansaugung von Kraftstoff mit dem Kraftstoffbehälter und eine zweite Pumpenstufe mit dem mit der Entlüftungseinrichtung verbundenen Ansauganschluss verbunden ist.
Eine Schmierung der Kraftstoffpumpe mit Kraftstoff lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung auch bei von Kraftstoff entleerter Entlüftungseinrichtung je¬ derzeit sicherstellen, wenn die Kraftstoffpumpe als Seitenka- nalpumpe ausgebildet ist und die Pumpenstufen einander kon¬ zentrisch umschließende Förderkammern aufweisen.
Wenn ein Ansaugen von Luft aus der Entlüftungseinrichtung vermieden wird, gestaltet sich die erfindungsgemäße Kraft¬ stoffversorgungseinrichtung konstruktiv besonders einfach, wenn die Kraftstoffpumpe einen einzigen, zur Führung zu der Brennkraftmaschine vorgesehenen Auslass hat. Hierdurch wird der aus der Entlüftungseinrichtung abgesaugte Kraftstoff mit dem aus dem Kraftstoffbehälter angesaugten Kraftstoff ge¬ mischt und anschließend der Brennkraftmaschine zugeführt.
Die Gefahr einer Vermischung von aus der Entlüftungseinrich¬ tung angesaugter Luft mit zu der Brennkraftmaschine zu för- derndem Kraftstoff lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaf¬ ten Weiterbildung der Erfindung zuverlässig vermeiden, wenn ein Auslass der zweiten Pumpenstufe in den Kraftstoffbehälter mündet. Damit benötigt die Kraftstoffpumpe zwei Auslässe, wo¬ bei einer in den Kraftstoffbehälter und einer zu der Brenn- kraftmaschine geführt ist. Durch diese Gestaltung führt ein Ansaugen von Luft aus der Entlüftungseinrichtung nicht zu ei¬ ner Gasbildung des zu der Brennkraftmaschine geförderten Kraftstoffs.
Die Montage der Bauteile der erfindungsgemäßen KraftstoffVer¬ sorgungseinrichtung im Kraftstoffbehälter gestaltet sich be¬ sonders einfach, wenn die Kraftstoffpumpe und die Entlüf¬ tungseinrichtung eine bauliche Einheit bilden. Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung ist, dass die Kraftstoffpumpe mit dem in der Entlüftungseinrichtung angeordneten Ansaugan- schluss außerhalb des Kraftstoffbehälters getestet werden kann. Diese Gestaltung ist zudem insbesondere bei im Blasver¬ fahren gefertigtem Kraftstoffbehälter von besonderem Vorteil, da die Integration der im Kraftstoffbehälter zu montierenden Bauteile in der baulichen Einheit die Montage besonders stark vereinfacht. Zudem wird hierdurch die Anzahl der Bauteile der Kraftstoffversorgungsanlage, beispielsweise Befestigungsele¬ mente und Befestigungsflansche zur Befestigung der Entlüf¬ tungseinrichtung und der Kraftstoffpumpe im Kraftstoffbehäl- ter, besonders gering gehalten. Die erfindungsgemäße Kraft¬ stoffversorgungsanlage gestaltet sich hierdurch besonders kostengünstig. Daher ist diese Gestaltung auch für sich al¬ lein erfinderisch.
Die Erzeugung der baulichen Einheit aus Entlüftungseinrich¬ tung und Kraftstoffpumpe gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung konstruktiv beson¬ ders einfach, wenn die Kraftstoffpumpe an oder in dem Aus¬ perlbehälter der Entlüftungseinrichtung befestigt ist.
Zur weiteren Vereinfachung der Montage der Bauteile der er¬ findungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung im Kraft¬ stoffbehälter trägt es bei, wenn Belüftungsleitungen der Ent¬ lüftungseinrichtung mit der Wandung des Kraftstoffbehälters verrastet sind.
Zur weiteren Verringerung der Fertigungskosten der erfin¬ dungsgemäßen KraftStoffVersorgungseinrichtung trägt es bei, wenn eine aus dem Kraftstoffbehälter herausführende Abluft- leitung der Entlüftungseinrichtung und eine von der Kraft¬ stoffpumpe zu der Brennkraftmaschine geführte Vorlaufleitung durch einen gemeinsamen, eine Montageöffnung des Kraftstoff¬ behälters verschließenden Verschlussdeckel geführt sind.
In der Regel wird die Entlüftungseinrichtung möglichst weit oben im Kraftstoffbehälter angeordnet, um einen unnötigen Kontakt mit Kraftstoff zu vermeiden. Da jedoch erfindungsge¬ mäß der Kraftstoff aus der Entlüftungseinrichtung jederzeit zuverlässig abgesaugt wird, gestaltet sich die erfindungsge- mäße Kraftstoffversorgungseinrichtung besonders einfach, wenn die bauliche Einheit aus Entlüftungseinrichtung und Kraft¬ stoffpumpe gegen den Boden des Kraftstoffbehälters vorge¬ spannt ist. Hierbei werden Entlüftungsleitungen bis in den oberen Bereich des Kraftstoffbehälters geführt und dort be- festigt.
Die Kraftstoffpumpe wird bei heutigen Kraftfahrzeugen meist gegen den Boden des Kraftstoffbehälters vorgespannt, um eine ungehinderte Ansaugung von Kraftstoff sicherzustellen. Bei heutigen, meist sehr flachen Kraftstoffbehältern gestaltet sich die erfindungsgemäße Kraftstoffversorgungseinrichtung besonders einfach, wenn die bauliche Einheit aus Entlüftungs¬ einrichtung und Kraftstoffpumpe an dem an der Oberseite des Kraftstoffbehälters befestigten Verschlussdeckel befestigt ist. Hierbei wird eine Ansaugleitung der Kraftstoffpumpe ge¬ gen den Boden vorgespannt. Vorzugsweise hat diese Ansauglei¬ tung ein feinmaschiges Filtergewebe, welches ausschließlich für Kraftstoff durchlässig ist und bei Kontakt mit Luft sperrt. In diesem Fall lässt sich ein meist in Strömungsrich- tung gesehen hinter der Kraftstoffpumpe angeordneter Druck¬ filter besonders klein ausführen oder sogar weglassen.
Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur wei¬ teren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind mehrere davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrie¬ ben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kraftstoffbe¬ hälters mit einer erfindungsgemäßen Kraftstoff- Versorgungseinrichtung,
Fig. 2 schematisch eine weitere Ausführungsform der er¬ findungsgemäßen KraftstoffVersorgungseinrichtung, Fig. 3 einen Teilschnitt durch eine erste Ausführungs¬ form einer Kraftstoffpumpe der erfindungsgemäßen KraftstoffVersorgungseinrichtung,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine zweite Ausführungs¬ form der Kraftstoffpumpe der erfindungsgemäßen KraftstoffVersorgungseinrichtung.
Figur 1 zeigt schematisch einen Kraftstoffbehälter 1 in einer Schnittdarstellung mit einer Kraftstoffversorgungseinrichtung 2 zur Versorgung einer Brennkraftmaschine 3 eines Kraftfahr¬ zeuges mit Kraftstoff. Innerhalb des Kraftstoffbehälters 1 sind eine Entlüftungseinrichtung 4 mit mehreren Belüftungs¬ leitungen 5, 6 und eine Kraftstoffpumpe 7 angeordnet. Die Kraftstoffpumpe 7 bildet eine bauliche Einheit mit einem Aus¬ perlbehälter 8 der Entlüftungseinrichtung 4. Eine von der Kraftstoffpumpe 7 über einen Filter 9 zu der Brennkraftma¬ schine 3 führende Vorlaufleitung 10 ist durch einen in einer Montageöffnung 11 des Kraftstoffbehälters 1 befestigten Ver- schlussdeckel 12 hindurchgeführt.
Die Entlüftungseinrichtung 4 ist über eine Abluftleitung 13 mit einem außerhalb des Kraftstoffbehälters 1 angeordneten Aktivkohlefilter 14 verbunden. Die Abluftleitung 13 ist eben- falls durch den Verschlussdeckel 12 hindurchgeführt. Der Ak¬ tivkohlefilter 14 stellt über die Entlüftungseinrichtung 4 einen Druckausgleich des Kraftstoffbehälters 1 mit der Umge¬ bung her. Der Ausperlbehälter 8 sammelt in der Entlüftungs¬ einrichtung 4 befindlichen Kraftstoff. Die Belüftungsleitun- gen 5, 6 der Entlüftungseinrichtung 4 sind steif ausgebildet und stehen von dem Ausperlbehälter 8 ab. Der Ausperlbehälter 8 ist zusammen mit der Kraftstoffpumpe 7 als bauliche Einheit ausgebildet und an dem Verschlussdeckel 12 befestigt. Der Kraftstoffbehälter 1 ist als Satteltank mit zwei Kammern 15, 16 ausgebildet und hat einen in eine der Kammern 16 mün¬ denden Einfüllstutzen 17. Die Kraftstoffpumpe 7 saugt aus beiden Kammern 15, 16 jeweils über einen Vorfilter 18, 19 Kraftstoff an. Von den Vorfiltern 18, 19 zu der Kraftstoff¬ pumpe 7 führende Leitungen 20, 21 sind miteinander verbunden und werden über Rastelemente 22, 23 an dem Boden des Kraft¬ stoffbehälters 1 gehalten. Weiterhin hat die Kraftstoffpumpe 7 eine zu einer in dem Ausperlbehälter 8 angeordneten Ansaug- anschluss 24 führende Leitung 25. Der Ansauganschluss 24 weist einen Vorfilter 28 auf. Damit saugt die Kraftstoffpumpe 7 Kraftstoff auch aus dem Ausperlbehälter 8 an. Weiterhin hat die Kraftstoffpumpe 7 einen Abregelanschluss 26 zum Anschluss einer in den Kraftstoffbehälter 1 führenden Leitung 27. Über diese Leitung 27 kann überschüssiger Kraftstoff in den Kraft¬ stoffbehälter 1 zurückgeführt werden. In einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform können die in die Kammern 15, 16 des Kraftstoffbehälters 1 geführten Leitungen 20, 21 gegen die Böden der Kammern 15, 16 vorgespannt werden. Hier- für können die Leitungen 20, 21 beispielsweise selbst federnd ausgebildet sein oder mit nicht dargestellten Vorspannmitteln versehen sein, welche die von der Kraftstoffpumpe 7 abgewand¬ ten Enden der Leitungen 20,21 von dem Ausperlbehälter 8 weg gegen die Böden der Kammern 15, 16 vorspannen.
Die Vorfilter 18, 19, 28 der an die Kraftstoffpumpe 7 ange¬ schlossenen Leitungen 20, 21, 25 sind aus einem feinmaschigen Gewebe gefertigt, welches hinsichtlich seines Materials und seiner Maschenweite derart bemessen ist, dass es im benetzten Zustand ausschließlich Kraftstoff durchläset und für Luft un¬ durchlässig ist. Daher vermag die Kraftstoffpumpe 7 Kraft¬ stoff anzusaugen, solange ein einzelner Vorfilter 18, 19, 28 mit Kraftstoff bedeckt ist. Alternativ dazu können in den Leitungen 20, 21, 25 jeweils Ventile angeordnet sein, welche die jeweilige Leitung 20, 21, 25 verschließen, wenn an dem Vorfilter 18, 19, 28 kein Kraft¬ stoff vorhanden ist. Weiterhin können die in die Kammern 15, 16 führenden Leitungen 20, 21 auch in einen allgemein bekann¬ ten Schwalltopf münden, so dass von dort Kraftstoff angesaugt wird.
Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kraftstoffver- sorgungseinrichtung 2, welche sich von der aus Figur 1 vor allem dadurch unterscheidet, dass die bauliche Einheit aus Kraftstoffpumpe 7 und Ausperlbehälter 8 gegen den Boden des Kraftstoffbehälters 1 vorgespannt ist. Belüftungsleitungen 29, 30 der Entlüftungseinrichtung 4 sind flexibel gestaltet und mittels Rastelementen 31, 32 an der oberen Wandung des Kraftstoffbehälters 1 verbunden. Ansonsten ist diese Kraft¬ stoffversorgungseinrichtung 2 wie zu Figur 1 beschreiben auf¬ gebaut.
Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung durch eine erste Aus¬ führungsform der Kraftstoffpumpe 7 der Kraftstoffversorgungs¬ einrichtung 2 aus den Figuren 1 oder 2. Die Kraftstoffpumpe 7 hat eine als Seitenkanalpumpe ausgebildete Pumpenstufe 33 mit einem zwischen zwei Gehäuseteilen 34, 35 angetriebenen Lauf- rad 36. Das Laufrad 36 ist auf einer Welle 37 eines Elektro¬ motors 38 befestigt. Eine Förderkammer 39 der Pumpenstufe 33 ist von einem in einem der Gehäuseteile 34 angeordneten Ein¬ lasskanal 40 durch das Laufrad 36 zu einem in dem anderen Ge¬ häuseteil 35 angeordneten Auslasskanal 41 geführt. Von der Kraftstoffpumpe 7 geförderter Kraftstoff durchströmt den E- lektromotor 38 und wird in die in den Figuren 1 und 2 darge¬ stellte Vorlaufleitung 10 gefördert. An dem Einlasskanal 40 sind die in die Kammern 15, 16 führenden Leitungen 20, 21 und die zu dem Ansauganschluss 24 in dem Ausperlbehälter 8 füh- rende Leitung 25 angeschlossen. Die zu dem Ansauganschluss 24 in dem Ausperlbehälter 8 geführte Leitung 25 hat zudem ein von einem Schwimmer 42 betätigtes Ventil 43, welches die Lei¬ tung 25 verschließt, wenn der Füllstand an Kraftstoff im Aus¬ perlbehälter 8 einen vorgesehenen Wert unterschreitet. Selbstverständlich kann das Ventil 43 auch elektrisch ge¬ schaltet sein. Auf das Ventil 43 in der Leitung 25 kann auch verzichtet werden, wenn der Vorfilter 28 in dem Ausperlbehäl¬ ter 8 durch eine entsprechende Maschenweite ein Ansaugen von Luft aus der Entlüftungseinrichtung 4 verhindert.
Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kraftstoffpum¬ pe 7 der KraftstoffVersorgungsanlage aus Figur 1 oder 2, wel¬ che sich von der aus Figur 3 dadurch unterscheidet, dass zwei Pumpenstufen 44, 45 vorgesehen sind, wobei eine der Pumpen- stufen 44 Kraftstoff aus den in den Figuren 1 und 2 darge¬ stellten Kammern 15, 16 des Kraftstoffbehälters 1 durch den Elektromotor 38 in die Vorlaufleitung 10 fördert und die an¬ dere Pumpenstufe 45 Kraftstoff von dem Ansauganschluss 24 in dem Ausperlbehälter 7 zu der in den Kraftstoffbehälter 1 zu- rückgeführten Leitung 27 fördert. Förderkammern 46, 47 der Pumpenstufen 44, 45 umschließen einander konzentrisch.
Next Patent: INTER-AXLE DIFFERENTIAL LOCK SHIFT MECHANISM
