| JP2007030846 | TANK FIXING DEVICE |
| JP3205377 | MOBILE SHELTER |
| WO/2011/018768 | SHIPPING OF LIQUIDS |
| ANSPRÜCHE Laschplattform (10) mit einer Aufnahme (20) zum Lagern eines auf die Laschplattform (10) abgesetzten Containers, wobei - die Aufnahme (10) in vertikaler Richtung federnd gelagert und über eine erste Leitung mit einer Gasspeichereinrichtung (50) zum Speichern der bei Absetzen des Containers auf der Aufnahme (20) der Laschplattform (10) freiwerdenden Energie verbunden ist, und - die Gasspeichereinrichtung (50) über eine zweite Leitung mit von der Gasspeichereinrichtung (50) energetisch gespeisten Schraubeinrichtungen zum Entnehmen und Einsetzen von Twist-Locks aus bzw. in den Container verbunden ist, gekennzeichnet durch eine mit der ersten Leitung und/oder mit der Gasspeichereinrichtung (50) verbundene dritte Leitung, und einen vom in der dritten Leitung geführten Volumenstrom angetriebenen Generator (40) zum Erzeugen elektrischer Energie. Laschplattform (10) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den in der dritten Leitung geführten Volumenstrom regulierende Stelleinrichtung. 3. Laschplattform (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung ein Druckventil ist. Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Leitung als eine hydraulische Flüssigkeit führende Leitungen ausgebildet sind. 5 5. Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasspeichereinrichtung (50) aus einem Hydrospeicher (50b) und einem Hydraulikflüssigkeit vorhaltenden Kolbenspeicher (50a) besteht. 10 Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Leitung als eine hydraulische Flüssigkeit führende Leitung ausgebildet und mit einem Tank (60) zur Aufnahme der hydraulischen Flüssigkeit verbunden ist. 15 7. Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und die dritte Leitung parallel geschaltet sind. 20 8. Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Generator (40) zur Energieversorgung der elektrischen/elektronischen Komponenten der Laschplattform (10) eingerichtet ist. -25 9. Laschplattform (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen mit dem Generator (40) verbundenen Akkumulator. 30 10. Laschplattform (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Akkumulator zur Energieversorgung der Laschplattform (10) mit elektrischer Energie eingerichtet ist. |
Gasspeichereinrichtung energetisch gespeisten Schraubeinrichtungen zum Entnehmen und Einsetzen von Twist-Locks aus bzw. in den Container verbunden ist.
Eine derartige Laschplattform ist beispielsweise aus der WO 2007/098749 AI oder der DE 10 2009 020 999 AI bekannt.
Besonders vorteilhaft an dieser Anlage ist, dass die Schlitzgreifer zum Einsetzen und Entnehmen von Twist-Locks in bzw. aus den Sicherheitsbeschlägen der Container allein durch die bei Absetzen eines Containers auf der Laschplattform freiwerdenden Energie betrieben werden können.
Nachteilig ist jedoch, dass die elektrischen/elektronischen Komponenten, wie z.B. die Steuerung, die Sensorik und die Signalgebung der Laschplattform, entweder durch einen festen Stromanschluss oder über Akkumulatoren gespeist werden müssen, wobei ein fester Stromanschluss die freie Positionierung der ansonsten vorteilhaften Laschplattform einschränkt. Wenngleich die Akkumulatoren einfach ausgetauscht oder mittels an der
Laschplattform installierter Photovoltaikanlagen einfach aufgeladen werden können, wäre es insbesondere an schattigen Standorten oder in Regionen mit lang andauernder Regenzeit wünschenswert, von sonnigem Wetter unabhängig zu sein. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine vollkommen von äußeren Energiequellen unabhängige Laschplattform zu schaffen.
Die Aufgabe wird durch die Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder...
BESTÄTIGUNGSKOPIE Grundgedanke der Erfindung ist es, die beim Absetzen eines Containers auf der Laschplattform frei werdende Energie für den Fall, dass die Speicherkapazität der
Gasspeichereinrichtung ausgeschöpft ist, d.h. der Gasspeicher„voll" ist, zur energetischen Versorgung der elektrischen/elektronischen Komponenten, insbesondere der Steuerung, zu verwenden.
Die Erfindung wird anhand eines in der einzigen Fig. 1 dargestellten besonders bevorzugt ausgestalteten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Übersicht eines Teils der Flüssigkeitsströme innerhalb einer besonders bevorzugt ausgestalteten Laschplattform nach der Erfindung. Die Laschplattform 10 weist eine absenkbare Aufnahme 20 auf, auf die ein Container abgesetzt werden kann, wobei die Aufnahme 20 dem Gewicht des Containers und dem Hub der unter der Aufnahme 20 angeordneten Pumpzylinder 30 entsprechend abgesenkt werden kann. Die Pumpzylinder 30 sind bevorzugt als hydraulische Pumpzylinder und die Leitungen der Laschplattform 10 als hydraulische Flüssigkeiten führende Hydraulikleitungen ausgelegt. Zum gleichmäßigen Absenken eines auf der Laschplattform 10 abgesetzten Containers sind vorteilhaft einen Ausgleich zwischen unterschiedlich belasteten Hydraulikzylindern 30 schaffende
Stellelemente 40 vorzusehen.
Die Aufnahme 20 bzw. die Pumpzylinder 30 sind über bevorzugt mehrere, schließlich in einer einzigen Leitung mündende erste Leitungen mit der Gasspeichereinrichtung 50 verbunden. Die Gasspeichereinrichtung 50 besteht bevorzugt aus einem Gasspeicher 50b und einem einseitig Hydraulikflüssigkeit vorhaltenden Kolbenspeicher 50a. Die Gasspeichereinrichtung 50 ist - wie bekannt— über eine oder bevorzugt mehrere zweite Leitungen mit von der Gasspeichereinrichtung 50 energetisch gespeisten Schraubeinrichtungen 80 zum Entnehmen und Einsetzen von Twist-Locks aus bzw. in den Container verbunden. Erfindungsgemäß ist nun eine bevorzugt als Hydraulikleitung ausgelegte dritte Leitung vorgesehen, die mit der ersten Leitung und/oder der Gasspeichereinrichtung 50 verbunden ist. Die dritte Leitung ist auf ihrer anderen Seite besonders bevorzugt mit einem Tank 60 zum Aufnehmen hydraulischer Flüssigkeit verbunden, wobei im Tank 60 Atmosphärendruck herrscht und die dort aufgefangene Hydraulikflüssigkeit als Reservoir für die Pumpzylinder 30 dient.
Aus dieser Anordnung ergeben sich nun unterschiedliche Möglichkeiten zur Nutzung der beim Absetzen von Containern mit unterschiedlichen Containergewichten freiwerdenden Energie durch Fördern von Hydraulikflüssigkeit durch die Pumpzylinder in unterschiedlicher Anzahl und Zusammensetzung in den Gasspeicher 50 bzw. den Tank 60.
Soll Energie gespeichert werden und ist die Gasspeichereinrichtung 50 leer, wird die
Hydraulikflüssigkeit vollständig der Gasspeichereinrichtung 50 zugeführt und die beim
Absetzen des Containers auf die Laschplattform freiwerdende Energie wird vollständig in der Gasspeichereinrichtung 50 gespeichert. Beim Herunternehmen des Containers von der Laschplattform 10 saugen die Hydraulikzylinder 30 Hydraulikflüssigkeit aus dem Tank 60 an, sodass die Laschplattform 10 für einen weiteren Absetzvorgang bereit ist. Die in der
Gasspeichereinrichtung 50 gespeicherte Energie kann zu einem späteren Zeitpunkt über die zweite Leitung den Schraubeinrichtungen 80 zugeführt werden, wobei die
Hydraulikflüssigkeit in das Reservoir des Tanks 60 zurückgeführt wird.
Ist die Gasspeichereinrichtung 50 vollständig gefüllt, kann der in der ersten Leitung geführte Volumenstrom über die zweite Leitung den Schraubeinrichtungen 80 direkt zugeführt werden. Alternativ kann der in der ersten Leitung geführte Volumenstrom in die dritte Leitung eingeführt und dem Generator 70 bzw. dem mit dem Generator verbundenen
Hydromotor zugeführt werden. Es ist auch denkbar, dass bei gefüllter Gasspeichereinrichtung 50 ein Teilstrom den Schraubeinrichtungen 80 und ein anderer Teilstrom dem Generator zugeführt wird.
Weiter ist denkbar, dass selbst wenn die Gasspeichereinrichtung 50 nicht vollständig gefüllt ist, ein nicht der Gasspeichereinrichtung 50 zugeführter Teilstrom den Schraubeinrichtungen 80 und/oder dieser oder ein weiterer Teilstrom dem Generator 70 zugeführt wird. Hierfür sind die zweite Leitung und die dritte Leitung bevorzugt parallel geschaltet. Zur Führung bzw. Regulierung der Teilströme ist eine auf entsprechende Stellglieder, z.B. Ventile, wirkende Steuerung, die über eine entsprechende Sensorik verfügen muss, vorzusehen. Schließlich kann der gesamte Volumenstrom auch unmittelbar dem Tank 60 zugeführt werden, ohne dass Hydraulikflüssigkeit der Gasspeichereinrichtung 50, den
Schraubeinrichtungen 80 und dem Generator 70 zugeführt wird. Dieses mag beispielsweise für Wartungsarbeiten erforderlich sein. Eine besonders einfache Regulierung der in den drei Leitungen vorliegenden Volumenströme kann dadurch erreicht werden, in dem ein Druckventil, insbesondere ein Druckzuschaltventil vorgesehen ist, dass bei Übersteigen eines an der Gasspeichereinrichtung 50 anliegenden Drucks die dritte Leitung hinzuschaltet und die überschüssige, nicht zum Betrieb der
Schraubeinrichtungen 80 benötigte Energie dem Generator 70 zur Gewinnung elektrischer Energie zuführt.
Nach einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann die vom Generator 70 erzeugte Energie einem Akkumulator zugeführt und in diesem gespeichert werden. Die elektrische Energie wird den elektrischen / elektronischen Komponenten der Laschplattform 10 zugeführt.
Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine energetisch vollständig unabhängig arbeitende Laschplattform bereitzustellen.
