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Patent Searching and Data


Title:
FUNCTIONAL COMPONENT HAVING A MOUNTING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/130069
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a functional component (1) having a mounting element (2), wherein the functional component can be attached in the mounting element in order to carry out the function thereof, and attachment means (5) are provided between the functional component and the mounting element, defining a relative movement (6) between the functional component and the mounting element on a predetermined movement path during the attachment process. The functional component is equipped with an electronically readable identification (3), and the mounting element is equipped with a reading device (4) for reading the identification, wherein the identification is disposed with regard to the reading device such that the same is guided by the reading device in a scrolling manner between the functional component and the mounting element, for the purpose of reading the same during the relative movement.

Inventors:
HÜBLER, Arved (Südbahnstr. 8, Chemnitz, 09111, DE)
Application Number:
EP2009/051367
Publication Date:
October 29, 2009
Filing Date:
February 06, 2009
Export Citation:
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Assignee:
EVONIK DEGUSSA GMBH (Rellinghauser Str. 1-11, Essen, 45128, DE)
HÜBLER, Arved (Südbahnstr. 8, Chemnitz, 09111, DE)
International Classes:
G06K7/00; G06K7/08; G06K7/10; G06K13/00; G06K17/00; G06K19/07; G06K19/08; G11B15/07; G06K7/00; G06K7/08; G06K7/10; G06K13/00; G06K17/00; G06K19/07; G06K19/08; G11B15/05
Attorney, Agent or Firm:
TETZNER, Michael et al. (Van-Gogh-Str. 3, München, 81479, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Funktionsbauteil (1, 1 ') mit einer Halterung (2, 2'), wobei das Funktionsbauteil zur Ausübung seiner Funktion in der Halterung befestigt werden kann und zwischen Funktionsbauteil und Halterung Befestigungsmittel (5, 5') vorgesehen sind, die während des Befestigungsvorganges eine Relativbewegung zwischen Funktionsbauteil und Halterung auf einer vorgegebenen Bewegungsbahn definieren, wobei das Funktionsbauteil mit einer elektronisch lesbaren Kennzeichnung (3, 3') und die Halterung mit einem Lesegerät (4, 4') zum Lesen der Kennzeichnung versehen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (3, 3 ') im Bezug auf das Lesegerät (4, 4') derart angeordnet ist, dass sie während der Relativbewegung zwischen dem Funktionsbauteil und der Halterung am Lesegerät zum Zwecke des Lesens vorbeigeführt wird.

2. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (3, 3') im Bezug auf das Lesegerät (4, 4') derart angeordnet ist, dass sie während der Relativbewegung zwischen dem Funktionsbauteil (1, 1 ') und der Halterung (2, 2') mit definiertem Abstand am Lesegerät zum Zwecke des Lesens vorbeigeführt wird.

3. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - in Richtung (6, 7) der Relativbewegung - die Längsausdehnung (a, b) der Kennzeichnung (3, 3')größer als die Längsausdehnung des Lesegeräts (4, 4') ist.

4. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (3, 3') als Magnetstreifen ausgebildet ist.

5. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (3, 3') als Streifenkode ausgebildet ist.

6. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (3, 3') durch kapazitiv auslesbare Elektroden gebildet wird.

7. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Bewegungsbahn zumindest teilweise kreisförmig ist.

8. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebenen Bewegungsbahn zumindest teilweise linear ist.

9. Funktionsbauteil mit einer Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Kennzeichnung (3, 3') und die Lage des Lesegeräts (4, 4') bezüglich der Befestigungsmittel (5, 5') derart angeordnet sind, dass das Lesegerät am Ende des Befestigungsvorganges die Kennzeichnung teilweise überlappt.

Description:

Funktionsbauteil mit einer Halterung

Die Erfindung betrifft ein Funktionsbauteil mit einer Halterung, wobei das Funktionsbauteil zur Ausübung seiner Funktion in der Halterung befestigt werden kann und zwischen Funktionsbauteil und Halterung Befestigungsmittel vorgesehen sind, die während des Befestigungsvorganges eine Relativbewegung zwischen Funktionsbauteil und Halterung auf einer vorgegebenen Bewegungsbahn definieren. Das Funktionsbauteil ist weiterhin mit einer elektronisch lesbaren Kennzeichnung und die Halterung mit einem Lesegerät zum Lesen der Kennzeichnung versehen.

Die Kennzeichnung dient beispielsweise zur überwachung von Verschleißteilen oder Wartungsintervallen. So ist aus der DE 10 2005 007 020 Al eine Vorrichtung zur überwachung von Verschleißteilen bekannt, bei der in einem Verschleißteil ein Chip angeordnet ist, welcher mit einem Lesegerät identifizierbar ist. Auf diese Weise ist eine überwachung der Funktion und der Verwendung von vorgeschriebenen Verschleißteilen realisierbar.

Aus der DE 100 00 435 Al ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur überwachung wartungsintensiver Austauschteile an einem Aggregat bekannt, wobei das Austauschteil mit einem geeigneten Speicherbaustein versehen ist, der mit geeigneten Lesemitteln zu vorgegebenen Zeitpunkten oder in vorgegebenen Zeitintervallen ausgelesen werden kann.

Die als Chip oder RF-IDtag ausgebildeten Kennzeichnungen sind jedoch in der Herstellung und Anbringung relativ aufwendig.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Funktionsbauteil mit Halterung, Kennzeichnung und Lesegerät dahingehend weiter auszugestalten, dass auch relativ einfach ausgebildete Kennzeichnungen zuverlässig ausgelesen werden können.

Erfϊndungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

Die Erfindung betrifft ein Funktionsbauteil mit einer Halterung, wobei das Funktionsbauteil zur Ausübung seiner Funktion in der Haltung befestigt werden kann und zwischen Funktionsbauteil und Halterung Befestigungsmittel vorgesehen sind, die während des Befestigungsvorganges eine Relativbewegung zwischen Funktionsbauteil und Halterung auf einer vorgegebenen Bewegungsbahn definieren. Das Funktionsbauteil ist mit einer elektronisch lesbaren Kennzeichnung und die Halterung mit einem Lesegerät zum Lesen der Kennzeichnung versehen, wobei die Kennzeichnung in Bezug auf das Lesegerät derart angeordnet ist, dass sie während der Relativbewegung zwischen dem Funktionsbauteil und der Halterung am Lesegerät zum Zwecke des Lesens vorbeigeführt wird.

Auf diese Weise können auch einfach ausgestaltete Kennzeichnungen, wie beispielsweise ein Linienkode, ausgelesen werden. Auch das Lesegerät kann verhältnismäßig klein und einfach ausgestaltet werden, da es nicht erforderlich ist, dass das Lesegerät die Kennzeichnung im Ganzen auf einmal erfasst. Erfindungsgemäß werden Kennzeichnung und Lesegerät relativ zueinander vorbeigeführt, so dass ein Auslesen der Kennzeichnung während der Relativbewegung erfolgen kann.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Durch die Tatsache, dass die Kennzeichnung und das Lesegerät relativ zueinander vorbeigeführt werden, ist es möglich, die Kennzeichnung länger auszubilden, als die vom Lesegerät zu einem bestimmten Zeitpunkt erfassbare Länge.

Bei allen aus dem Stand der Technik bekannten Funktionsbauteilen sind das Kennzeichen und das Lesegerät immer so angeordnet, dass ein Auslesen erst im eingebauten Zustand erfolgt. Dies hat aber den Nachteil, dass Lesegerät und Kennzeichnung entsprechend aufwendig ausgestaltet werden müssen.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Kennzeichnung als Streifen- oder Linienkode ausgebildet, der beispielsweise durch kapazitiv auslesbare Elektroden gebildet wird.

Die Bewegungsbahn während des Befestigungsvorganges des Funktionsbauteils an der Halterung kann zumindest teilweise kreisförmig oder zumindest teilweise linear ausgebildet sein.

Weiterhin kann es im Rahmen der Erfindung vorgesehen werden, dass die Lage der Kennzeichnung und die Lage des Lesegeräts bezüglich der Befestigungsmittel derart ausgerichtet sind, dass das Lesegerät am Ende des Befestigungsvorganges die Kennzeichnung teilweise überlappt. Auf diese Weise kann auch nach dem Befestigungsvorgang ein Teil der Kennzeichnung ausgelesen werden, um beispielsweise feststellen zu können, ob sich ein vorschriftsmäßiges Funktionsbauteil in der Halterung befindet. Die weiteren Daten der Kennzeichnung werden während des Befestigungsvorganges ausgelesen und können gegebenenfalls in geeigneter Weise gespeichert oder weiterverarbeitet werden.

Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Beschreibung und der Zeichnung näher erläutert.

In den Zeichnungen zeigen

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Funktionsbauteils gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Halterung des ersten

Ausführungsbeispieles,

Fig. 3 eine Vorderansicht des in der Halterung befestigen

Funktionsbauteiles,

Fig. 4 und 5 schematische Seitenansichten des Funktionsbauteils mit

Halterung gemäß dem ersten Ausfuhrungsbeispiel in zwei verschiedenen Stellungen während der Befestigung,

Fig. 6a und 6b eine schematische Seitenansicht sowie eine schematische

Draufsicht einer Halterung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 7a und 7b eine schematische Seitenansicht sowie eine schematische

Draufsicht eines Funktionsbauteils gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 8 bis 10 schematische Unteransichten des Funktionsbauteils mit

Halterung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in verschiedenen Stellungen während des Befestigungsvorganges.

In den Fig. 1 bis 3 ist ein Funktionsbauteil 1 mit einer Halterung 2 dargestellt. Bei dem Funktionsbauteil 1 handelt es sich beispielsweise um einen Filter, der in eine entsprechende Halterung eingeschoben wird. Das Funktionsbauteil 1 ist mit einer Kennzeichnung 3 versehen, welche durch ein an der Halterung 2 vorgesehenes Lesegerät 4 gelesen werden kann. Das Lesegerät 4 steht mit einer nicht näher dargestellten Auswerteeinheit in Verbindung.

Zur Halterung bzw. Befestigung des Funktionsbauteils 1 an der Halterung 2 sind Befestigungsmittel 5 vorgesehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei an der Halterung 2 vorgesehene Führungsprofile 5a und 5b und zwei am Funktionsbauteil 1 auf gegenüberliegenden Seiten vorgesehenen Flansche 5c, 5d gebildet werden, wobei die beiden Flansche 5c, 5d in den Führungsprofϊlen 5a, 5b

linear verschiebbar aufgenommen werden, wie das insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht. Die Befestigungsmittel 5 mit den beiden Führungsprofilen 5a und 5b und den beiden Flanschen 5c, 5d definieren eine vorgegebene Bewegungsbahn, auf der das Funktionsb auteil 1 während des Befestigungsvorganges relativ zur Halterung 2 bewegt werden kann. Die Kennzeichnung 3 ist in Bezug auf das Lesegerät 4 derart angeordnet, dass sie während der Relativbewegung zwischen dem Funktionsbauteil 1 und der Halterung 2 am Lesegerät zum Zwecke des Lesens der Kennzeichnung vorbeigeführt wird, wie dies aus den Figuren 4 und 5 zu ersehen ist.

Die Befestigungsmittel 5 definieren im dargestellten Ausführungsbeispiel eine lineare Bewegungsbahn, die außerdem sicherstellt, dass die Kennzeichnung 5 mit definiertem Abstand am Lesegerät vorbeigeführt wird. In den Figuren 1 und 2 ist die Richtung der Relativbewegung mit einem Pfeil 6 gekennzeichnet. Die Längsausdehnung a der Kennzeichnung in Richtung des Pfeiles 6 ist größer als die Längsausdehnung b des Lesegeräts 4. Durch die spezielle Anordnung von Kennzeichnung 3 und Lesegerät 4 wird während des Befestigungsvorganges die gesamte Kennzeichnung am Lesegerät zum Zwecke des Einlesens vorbeigeführt.

Diese besondere Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Ausbildung der Kennzeichnung 3 beispielsweise als Magnetstreifen oder Streifenkode.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Erfindung wird die Kennzeichnung durch kapazitiv auslesbare Elektroden gebildet, die beispielsweise aus elektrisch leitfähigen Polymeren bestehen. Die Kennzeichnung kann wahlweise direkt aufgedruckt oder mittels Transferverfahren oder auch als Etikett aufgebracht werden. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, ist die Lage der Kennzeichnung 3 und die Lage des Lesegeräts 4 bezüglich der Befestigungsmittel 5 derart angeordnet, dass das Lesegerät am Ende des Befestigungsvorganges die Kennzeichnung teilweise überlappt. Auf diese Weise kann das Lesegerät jederzeit diesen Teil der Kennzeichnung auslesen, um dadurch zuverlässig festzustellen, dass sich das richtige Funktionsbauteil 1 in der Halterung 2 befindet.

Im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsmittel 5 mit einer linearen Bewegungsbahn dargestellt. Im Rahmen der Erfindung sind aber auch andere Befestigungsmittel denkbar, insbesondere solche, welche eine zumindest teilweise kreis- oder bogenförmige Bewegungsbahn aufweisen. Ein solches Ausführungsbeispiel wird nun anhand der Figuren 6a bis 10 näher erläutert.

In den Figuren 6a, 6b sowie 7a, 7b ist ein Funktionsbauteil 1 ' und eine Halterung 2' gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Funktionsbauteil 1 ' weist wiederum eine Kennzeichnung 3' auf, die während des Befestigungsvorganges von einem an der Halterung 2' vorgesehenen Lesegerät 4' ausgelesen werden kann. Die Befestigung des Funktionsbauteiles an der Halterung erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel durch Einschrauben des Funktionsbauteils 1 ' in die Halterung 2'. Zu diesem Zweck sind Befestigungsmittel 5' vorgesehen, die durch ein am Funktionsbauteil 1 ' vorgesehenes Außengewinde 5'b und ein an der Halterung 2' vorgesehenes Innengewinde 5'a gebildet wird.

Die Kennzeichnung 3 ' ist im Bezug auf das Lesegerät 4' wiederum derart angeordnet, dass sie während der Relativbewegung (Schraubbewegung) zwischen dem Funktionsbauteil 1 ' und der Halterung 2' am Lesegerät 4' zum Zwecke des Lesens vorbeigeführt wird.

In den Figuren 8 bis 10 ist der Bewegungsablauf schematisch skizziert, wobei davon ausgegangen wird, dass die Halterung 2' feststehend angeordnet ist und das Funktionsbauteil 1 ' in Pfeilrichtung 7 eingeschraubt wird.

Auch hier ist es wiederum möglich, dass die Kennzeichnung 3' eine größere Längsausdehnung in Richtung des Pfeiles 7 als das Lesegerät 4' aufweist. Dies hat wiederum den Vorteil, dass die Kennzeichnung auf einfache Art und Weise, beispielsweise als Streifenkode ausgebildet werden kann.

Auch hier kann die Lage der Kennzeichnung 3' und die Lage des Lesegeräts 4' bezüglich der Befestigungsmittel 5 ' derart angeordnet werden, dass das Lesegerät am Ende des Befestigungsvorganges die Kennzeichnung teilweise überlappt, wie das in Fig. 10 dargestellt ist.

Das Lesegerät der beiden oben beschriebenen Beispiele kann beispielsweise so ausgebildet werden, dass es die Kennzeichnung kapazitiv ausliest. Auf diese Weise ist eine Kontaktierung zwischen Lesegerät und Kennzeichnung nicht erforderlich.