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Title:
FURNITURE SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/242910
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a furniture system (1) having mounting rails (17) that are more particularly to be secured to a wall or rear panel and have openings (17a) in which suspension sections (18b, 19b) are suspended or can be suspended and are connected to said rails with storage elements (18, 19). The furniture system further comprises a rear panel (13) extending with two long narrow sides substantially in the vertical direction, which rear panel butts against or is secured to the mounting rails (17), wherein at least one, particularly strip-shaped, rear panel side part (16) is further arranged at least parallel to a long narrow side, more particularly parallel to both long narrow sides of the of the rear panel (13), which rear panel side part butts against or is secured to the mounting rail (17). A cut-out, more particularly a slot (20), is formed in a transition region from the rear panel (13) to the rear panel side part (16), more particularly between the long narrow side of the rear panel (13) and the long narrow side of the at least one rear panel side part (16), which slot allows access to at least a part of the openings (17a) in a mounting rail (17).

Inventors:
SIEKMANN ULRICH WILHELM (DE)
Application Number:
EP2019/059916
Publication Date:
December 26, 2019
Filing Date:
April 17, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SIEMATIC MOEBELWERKE GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
A47B57/42; A47B96/14; A47B96/20
Domestic Patent References:
WO2007110262A12007-10-04
WO2008095766A22008-08-14
Foreign References:
FR2619494A11989-02-24
US20130160483A12013-06-27
US3193885A1965-07-13
US3570198A1971-03-16
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SCHOBER, Mirko (DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE:

1. Möbelsystem (1) mit, insbesondere an einer Wand oder Rückwand zu befestigenden, Montageschienen (17 ) mit Öffnungen (17a) , in welche mit Bevorratungselementen (18, 19) verbundene Einhängeabschnitte (18b, 19b) eingehängt oder einhängbar sind, mit einer sich mit zwei Längsschmalseiten im Wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden Rückwand (13), welche an den Monta geschienen (17) anliegt oder befestigt ist, wobei weiter wenigstens parallel zu einer LängsschmalSeite, insbesondere parallel zu beiden Längsschmalseiten der Rückwand ( 13 ) wenigstens ein, insbesondere leistenför miges, Rückwandseitenteil (16) angeordnet ist, welches an der Montageschiene ( 17 ) anliegt oder befestigt ist , wobei ein Übergangsbereich von der Rückwand (13) zum Rückwandseitenteil ( 16) , insbesondere zwischen Längsschmalseite der Rückwand (13) und der Längsschmalseite des wenigstens einen Rückwandseitenteils (16) eine Aussparung, insbesondere ein Spalt (20 ) , ausgebildet ist, der den Zugang zu zumindest einem Teil der Öffnungen (17a) einer Montageschiene (17 ) ermöglicht.

2. Möbelsystem {1} nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Rückwand ( 13 ) und das wenigstens eine Rückwandseitenteil (16) stellenweise in Kontakt kommen oder einstückig ausgeführt sind.

3. Möbelsystem (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass der/die zwischen der Rückwand (13) und dem Rückwandseitenteil bzw. den Rückwandseitenteilen (16) ge bildete (n) Aussparung (en) , insbesondere Spalt (e) (20), durchgehend von oben nach unten ausgebildet ist/sind und er/sie den Zugang zu nahezu allen Öffnungen ( 17a) der Montageschiene (n) (17 ) ermöglich*t/en .

4. Möbelsystem (1) nach einem der vorigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet ,

dass der/die zwischen der Rückwand (13) und dem Rückwandseitenteil bzw. den Rückwandseitenteilen (16) gebildete (n) Spalt (e) (20) mit den Öffnungen ( 17a ) der dahinterliegenden Montageschienen (n) ( 17 ) fluchten.

5. Möbelsystem (1) nach einem der vorigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass j edes Rückwandseitenteil (16) an seiner der Rückwand (13) abgewandten LängsSchmalseite Befestigungsab- schnitte (21) aufweist, an denen ein KorpusSeitenteil ( 12, 11 ) anzubringen oder angebracht ist .

6. Möbelsystem (1) nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Befestigungsabschnitte (21) eine sich quer zur Längserstreckung des Rückwandseitenteils (16) erstreckende Bohrung aufweisen, in denen ein Befesti gungselement, insbesondere ein Spreiz- und/oder Exzenterdübel, aufgenommen werden kann oder aufgenommen ist ,

7. Möbelsystem (1) nach einem der vorigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass zu beiden Längsseiten der Rückwand (13) je ein Rückwandseifenteil (16) angeordnet ist, an deren von der Rückwand (13) abgewandten Längsschmalseiten jeweils eine Korpusseitenwand (11, 12) angeordnet und/oder angebracht ist

8. Möbelsystem (1) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die beiden Korpusseitenwände (11, 12) in ihrem in

Vertikalerstreckungsrichtung oberen Bereich mit einem Korpusoberteil (14) und in ihrem in VertikalerStreckungsrichtung unteren Bereich mit einem Korpusunterteil (15) verbunden sind.

9. Möbelsystem (1) nach Anspruch 7 oder 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass zwischen den beiden Korpusseitenwänden (11, 12) ein Korpusfrontteil ( 10 ) angebracht ist .

10. Möbelsystem (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

dass wenigstens eine Korpusseitenwand (11, 12 ) und/oder das Korpusfrontteil ( 10 )

i ) aus einem transparenten Material, insbesondere Glas, und/oder

ii ) aus einem Holz- oder Holzersatzmaterial und/oder KunstStoffmaterial

bestehen oder ein solches umfassen .

11. Möbelsystem (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass die Rückwand und/oder die Rückwandseitenteile (16) aus einem Holz- oder Holzersatzmaterial und/oder Kunststoffmaterial und/oder einem Verbundmaterial aus Holz und Stein bestehen oder ein solches umfassen.

Description:
MÖBELSYSTEM

TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung betrifft ein Möbelsystem.

STAND DER TECHNIK

Entsprechende Möbelsysteme sind bekannt ; in der Regel werden vertikal verlaufende Montageschienen eingesetzt, meis tens an der Wand befestigt, an denen Ablagen oder Fächer montiert werden. Dazu weisen die Montageschienen in der Re gel eine Mehrzahl hintereinander in Längsrichtung der Mon tageschiene angeordnete Öffnungen auf, in die entsprechende Konsolen oder sonstige Bauteile über daran befindliche Einhängeabschnitte eingehängt werden können. Auf diese Weise entsteht je nach Anzahl der verwendeten Montageschienen ein mehr oder weniger großes und flexibles Ablagesystem. Diese Arten von Ablagesystemen sind weit verbreitet . Nachteilig daran ist, dass sie in der Regel weitgehend offenen Stauraum bieten. Dies ist zum einen dort nachteilig, wo größere Mengen an Staub oder Schmutz anfallen, da die in dem so ge stalteten Möbelwandsystem abgelegten Gegenstände natürlich diesem Staub oder Schmutz ausgesetzt sind. Zum anderen sind offene Gestaltungen nicht in allen Bereichen erwünscht, insbesondere dort nicht, wo möglicherweise eine Anpassung an die umliegende Möblierung erforderlich ist ; dies gilt beispielsweise für den Bereich der Einbauküchen, da dort in der Regel Wert auf eine einheitliche Frontgestaltung der Möbel gelegt wird.

DIE ERFINDUNG

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Möbelsystem dahingehend weiterzuentwickeln, dass es sich beispielsweise in bestehende Situationen optisch gut einpassen lässt .

Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Möbelsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.

Das erfindungsgemäße Möbelsystem erweitert die Möglichkeiten des klassischen Einhängesystems mit Lochleisten und Konsolen, in dem der Fachmann nun die Möglichkeit erhält, um die in die Montageschienen eingehängten Bevorratungselemente optional auch Korpuswände herum zu bauen . Auf diese Weise können unterschiedlichste Möbelfronten eingesetzt werden, die sich ihrem Erscheinungsbild nach in das umliegende Milieu, insbesondere Küchenmilieu, individuell ein passen lassen .

Dazu weist ein erfindungsgemäßes Möbelsystem bevorzugt aber nicht notwendigerweise an einer Rückwand oder Wand zu befestigende Montageschienen mit Öffnungen auf, in welche mit Bevorratungselementen verbundene Einhängeabschnitte einge hängt oder einhängbar sind. Erfindungsgemäß ist nun das Möbelsystem mit einer sich mit zwei Längsschmalseiten im We sentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden Rückwand versehen, welche an den Montageschienen anliegt oder befestigt ist . Letzeres kann im einfachsten Fall durch Winkel stücke von der zur Wand zeigenden Rückseite der Rückwand aus geschehen . Natürlich kann die Rückwand auch direkt mit den Montageschienen verschraubt oder anderweitig verbunden sein ,

Wenigstens parallel zu einer Längsschmalseite, insbesondere parallel zu beiden Längsschmalseiten der Rückwand ist zudem wenigstens ein, insbesondere leistenförmiges, Rückwandsei tenteil angeordnet . Dieses liegt an der Montageschiene an oder ist daran befestigt , wobei im Übergangsbereich von Rückwand zum Rückwandseitenteil, insbesondere zwischen Längsschmalseite der Rückwand und der Längsschmalseite des wenigstens einen Rückwandseitenteils eine Aussparung, insbesondere ein Spalt, ausgebildet ist . Auch das Rückwandseitenteil kann ebenso wie die Rückwand selbst an der der Wand zugewandten Rückseite mit Befestigungselementen wie Winkeln oder dergleichen angebracht sein . Durch die mehrteilige Rückwand wird ermöglicht, dass eine zwischen Rückwand und Rückwandseitenteil gebildete Aussparung, insbesondere ein Spalt, den Zugang zu zumindest einem Teil der Öffnungen ei ner Montageschiene ermöglicht . Durch eine solche Rückwandgestaltung ist es möglich, die Montageschienen zu verdecken und die Rückwände bereits entsprechend passend zur Umgebung zu gestalten.

Der Spalt muss dabei nicht durchgängig über die gesamte Längserstreckung der Rückwandseitenteile ausgebildet sein . Ein Spalt, der lediglich eine oder einige wenige Öffnungen zugänglich lässt, ist genauso denkbar. In einer bevorzugten

Ausführungsform können die Rückwand und das wenigstens eine Rückwandseitenteil stellenweise, insbesondere an den Abschnitten, an denen keine Aussparung angeordnet ist, in Kontakt kommen. In diesem Fall ist es sogar möglich, dass die Rückwand und das wenigstens eine Rückwandseitenteil einstückig ausgeführt sind. Dies würde zu einer höheren Stabilität der Rückseite führen .

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist/sind die zwischen der Rückwand und dem Rückwandseitenteil bzw . den Rückwandseitenteilen gebildete (n) Aussparung (en) , insbeson dere Spalt (e) , durchgehend von oben nach unten ausgebildet und er/sie ermöglich e t/en den Zugang zu nahezu allen Öffnungen der Wandmontageleisten (n) .

Damit das Einhängen von Bevorratungselementen, wie zum Beispiel Ablageböden oder Staufächern mit und ohne Auszügen oder dergleichen auch nachträglich - d.h. nach Installation des Möbelsystem - möglich bleibt, kann vorgesehen sein, dass der/die zwischen der Rückwand und dem Rückwandseiten teil bzw. den Rückwandseitenteilen gebildete (n) Spalt (e) mit den Öffnungen der dahinterliegenden Wandmontageleis tein) fluchten .

Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass jedes Rückwandsei tenteil an seiner der Rückwand abgewandten Längsschmalseite Befestigungsabschnitte aufweist, an denen ein Korpusseiten- teil anzubringen oder angebracht ist, Auf diese Weise kann nicht nur die Rückwandgestaltung an die umliegende Umgebung angepasst werden, es lässt sich ein gesamter Möbelkorpus um die Bevorratungselemente herum bauen.

Dazu kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Befestigungsabschnitte eine sich quer zur Längserstreckung des

Rückwandseitenteils erstreckende Bohrung aufweisen, in de nen ein Befestigungselement, insbesondere ein Spreiz- und/oder Exzenterdübel, aufgenommen werden kann oder aufge nommen ist. Auf diese Weise lassen sich an den Rückwandseitenteilen sehr einfach in üblicher Form Korpusseitenwände anbringen .

Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Möbelsystem zu beiden Längsseiten von wenigstens einer Rückwand je ein Rückwandseitenteil auf. An den von der Rückwand abgewandten Längsschmalseiten der Rückwandseitenelemente ist dann jeweils eine Korpusseitenwand angeordnet und/oder angebracht . Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die beiden Korpusseitenwände in ihrem in Vertikalerstre- ckungsrichtung oberen Bereich mit einem Korpusoberteil und in ihrem in Vertikalerstreckungsrichtung unteren Bereich mit einem Korpusunterteil verbunden sind. So entsteht ein Korpusmöbelelement, bei welchem die Bevorratungselemente von der Vorderseite zugänglich sind . Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass zwischen den beiden Korpusseitenwänden ein Korpusfrontteil angebracht ist .

Hierdurch lässt sich das entstehende Korpusmöbel auch von der Vorderseite verschließen und somit der Inhalt vor Staub und Verunreinigungen schützen.

Die Materialwahl der Korpusteile ist beliebig . Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine Korpusseitenwand und/ oder das Korpusfrontteil

i ) aus einem transparenten Material, insbesondere Glas, und/ oder

ii) aus einem Holz- oder Holzersatzmaterial und/oder Kunststoffmaterial

bestehen oder ein solches umfassen. Die Wahl wird der Fachmann anhand der entsprechenden Umgebung treffen, an die das erfindungsgemäße Möbelsystem angepasst werden soll .

Auch kann vorgesehen sein, dass die Rückwand und/oder die Rückwandseitenteile aus einem Holz- oder Holzersatzmaterial und/oder Kunststoffmaterial und/oder einem Verbundmaterial aus Holz und Stein bestehen oder ein solches umfassen .

Gerade bei der Verwendung von Glasteilen werden in der Regel zur Verbindung mit anderen Seitenteilen entsprechende Profile verwendet, insbesondere Metallprofile wie zum Beispiel Aluprofile, in welche die Glasteile eingesetzt bzw. mit welchen die Glasteile verbunden sind. Besonders edel erscheint ein Möbelwandsystem, wenn die Rückseite aus einem Verbundmaterial aus Holz und Stein besteht oder dieses Ma terial umfasst. KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSABBILDUNG

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 - 5 näher erläutert.

Figur 1 - zeigt eine Explosionsdarstellung eines beispielhaften erfindungsgemäßen Möbelsystems .

Figur 2 - zeigt eine Ausschnitt-Vergrößerung aus Figur 1.

Figur 3 - zeigt einen Teil eines erfindungsgemäßen Möbelsystems in perspektivischer Darstellung.

Figur 4 - zeigt den in Figur 3 gezeigten Teil in einer anderen perspektivischen Darstellung.

Figur 5 - zeigt eine Ausschnittvergrößerung des in Figur 3 gezeigten Teils mit zusätzlichen Befestigungsele- menten .

BESTER WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform eines erfin dungsgemäßen Möbelsystems 1 zeigt zwei Montageschienen 17 , die senkrecht ausgerichtet, parallel zueinander angeordnet sind. Bevorzugt, aber nicht notwendigerweise können diese Montageschienen an einer Rückwand oder Wand befestigt oder befestigbar ausgebildet sein. Die Montageschienen 17 weisen an ihrer Vorderseite 17d - wie in Figuren 2 und 5 gezeigt - eine Mehrzahl hintereinan der in Längsrichtung der Montageschienen 17 angeordnete Öffnungen 17a auf. In die Öffnungen 17a können mit Bevorratungselementen 18, 19 verbundene Einhängeabschnitte 18b,

19b eingehängt werden.

Die Montageschienen 17 sind mit einer sich im Wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckenden Rückwand 13 versehen . Die Höhe der Rückwand 13 entspricht dabei in etwa der Länge der Montageschienen 17, die Breite der Rückwand 13 ist so ausgelegt , dass sie die Montageschiene 17 so weit abdeckt, dass die Öffnungen 17a für die Einhängeabschnitte 18b, 19b zugänglich bleiben . Dabei kann die Rückwand 13 an den Montageschienen 17 anliegen oder an diesen befestigt sein . Parallel zu den beiden Längsschmalseiten der Rückwand 13 ist jeweils ein, bevorzugt leistenförmiges, Rückwandseitenfeil 16 angeordnet . Diese liegen jeweils an einer der Montageschienen 17 an oder sind daran befestigt . Dabei sind die beiden Rückwandseitenteile 16 so angeordnet, dass jeweils zwischen der Längsschmalseite der Rückwand 13 und der

Längsschmalseite des Rückwandseitenteils 16, wie es Figur 2 zeigt , ein Spalt 20 ausgebildet ist . Zusammen mit den Montageschienen 17 bildet die Rückwand 13 mit den Rückwandsei tenteilen 16 die Rückseite des Möbelsystems 1.

Durch die Schlitze 20 hindurch werden bei der Montage die Einhängeabschnitte 18b, 19b der Bevorratungselemente 18 , 19 in die Öffnungen 17a de Montageschienen 17 eingehängt . Da bei können die Bevorratungselemente 19 Regalböden sein, die an Trageelemente 19a mit den Einhängeanschnitten 19b ange ordnet sind. Es sind auch Bevorratungselemente 18 denkbar, die einen Korpus um den Bevorratungsbereich haben, wobei der Bevorratungsbereich beispielsweise mittels einer Schublade oder einer Tür geöffnet werden kann . Weiterhin kann das Bevorratungselement 18, 19 auch ein Träger für ein technisches Element, wie beispielsweise ein Küchengerät sein .

Die Figuren 3 und 4 zeigen einen Teil eines erfindungsgemäßen Möbelwandsystems 1, bei dem die Rückseite aus den Mon tageschienen 17 , der Rückwand 13 und den Rückwandseitenteilen 16 besteht . In die Montageschienen sind verschiedene Bevorratungselemente 18 , 19 eingehängt. Quer zur Längserstreckung der Rückwandseitenteile 16 sind Befestigungsab- schnitte 21 angeordnet, wobei Bohrungen in die Rückwandseitenteile 16 angebracht sind, in denen Befestigungselemente aufgenommen werden können . Dabei sind die Befestigungselemente bevorzugt Spreiz- und/oder Exzenterdübel.

Mit diesen Befestigungsabschnitten 21 lassen sich die in Figur 1 gezeigten Korpusseitenteile 11 , 12 an den Rückwandseitenteilen 16 in üblicher Form anbringen. Die beiden KorpusSeitenteile 11, 12 werden im oberen Bereich mit einem Korpusoberteil 14 und im unteren Bereich mit einem Korpus unterteil 15 verbunden . Die hier dargestellte Ausführungsform des Möbelwandsystems 1 ist mit einem Korpusfrontteil 10 ausgestattet, wobei das Korpusfrontteil 10 als Tür ausgeführt ist . Es ist nicht notwendig, ein Korpusfrontteil 10 einstückig auszuführen, es ist auch denkbar, mehrere Türen als Korpusfrontteile 10 vorzusehen, um jeweils nur einen Teil der Front zu öffnen; auch kann das Korpusfrontteil 10 aus Schubladenblenden oder einer Mischung aus beidem beste hen.

Figur 5 zeigt den oberen Abschnitt einer Rückseite eines erfindungsgemäßen Möbelsystems 1. Die an einer Wand (nicht gezeigt) angebrachten oder lediglich die Rückwand 13 mit den Rückwandseitenteilen 16 verbindenden Montageschienen 17 haben an der Vorderseite 17d eine Mehrzahl hintereinander in Längsrichtung der Montageschienen 17 angeordnete Öffnun gen 17a, in die die Einhängeabschnitte 18b, 19b der Bevorratungselemente 18 , 19 eingehängt werden können. An den Seiten 17b, 17c sind j eweils in Zweierreihe eine Mehrzahl von Halteelementen angeordnet; bevorzugt handelt es sich bei den Halteelementen um Gewindebohrungen, die dazu dienen, die Befestigungselemente 22 , 23, die an der Rückwand 13 bzw . an den Rückwandseitenteilen 16 angeordnet sind, zu fixieren . Bei der Rückwand 13 ist es bei der Fixierung lediglich erforderlich, ein Abrutschen nach unten zu vermeiden. Die Befestigungselemente 23, die hier beispielhaft als Befestigungswinkel ausgeführt sind, verhindern durch die Abstützung an den Montageschienen 17 eine seitliche Verschiebung, während die Bevorratungselemente 18 , 19 die Rückwand in Tiefenrichtung an den Montageschienen 17 fixie ren. So ist es nach einer bevorzugten Ausführungsform möglich, die an den Seiten 17b, 17c anliegenden Teile des Be festigungselements 23 mit Nasen zu versehen, die bei der Montage in die Halteelemente einrasten und so ein Abrutschen der Rückwand 13 verhindern. Dies ist insofern vor- teilhaft, als bei der Montage die Befestigungselemente 23 für Montagewerkzeuge nur über den sich an der Oberkante 13 der Rückseite 13 bildenden Spalt mit der Wand zugänglich sind.

Da die Rückwandseitenteile 16 nicht zwischen zwei Montageschienen 17 geklemmt werden können, empfiehlt es sich, die Befestigungselemente 22 mit Halteelementen der Seiten 17b, 17c der Montageschienen 17 zu verschrauben .

Ein erfindungsgemäßes Möbelsystem 1 kann sehr flexibel gestaltet werden und eröffnet somit eine große Variabilität in der Anwendung, wobei es sich in bestehende Situationen optisch gut einpassen lässt .