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Patent Searching and Data


Title:
GAS HOB
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/011032
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a gas hob (1) comprising multiple gas burners (4, 5, 6, 7), a mechanical main valve (3) for blocking or passing a gas flow to the gas burners (4, 5, 6, 7), said main valve being coupled to a gas connecting line (2), and an electromagnet arrangement (9) for actuating the main valve (3). The electromagnet arrangement (9) is mechanically coupled to the main valve (3) in a removable manner.

Inventors:
ANDRADE SOARES, Paulo Marcos (Miguel de Unamuno, 12 1ºC, Santander, E-39012, ES)
CORRAL RICALDE, Javier (Marques de Villapuente 9ª-14, Muriedas, E-39600, ES)
GUTIERREZ HUMARA, Melca (Bº El Puente, Portal 6 2º B, La Penilla, E-39650, ES)
PLACER MARURI, Emilio (El Callejo, 1A-Puerta 7 B2, Liencres, E-39120, ES)
Application Number:
IB2011/053162
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
July 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
ANDRADE SOARES, Paulo Marcos (Miguel de Unamuno, 12 1ºC, Santander, E-39012, ES)
CORRAL RICALDE, Javier (Marques de Villapuente 9ª-14, Muriedas, E-39600, ES)
GUTIERREZ HUMARA, Melca (Bº El Puente, Portal 6 2º B, La Penilla, E-39650, ES)
PLACER MARURI, Emilio (El Callejo, 1A-Puerta 7 B2, Liencres, E-39120, ES)
International Classes:
F24C3/12; F16K31/06; F23N1/00
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Gaskochmulde (1 ) mit mehreren Gasbrennern (4, 5 ,6 , 7), einem an eine Gasanschlussleitung (2) gekoppelten mechanischen Hauptventil (3) zum Sperren oder Durchlassen eines Gasstroms zu den Gasbrennern (4, 53, 6, 7), und mit einer Elektromagnet- anordnung (9) zur Betätigung des Hauptventils (3), wobei die Elektromagnetanordnung (9) lösbar mit dem Hauptventil (3) mechanisch gekoppelt ist.

2. Gaskochmulde (1 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnetanordnung (9) und das Hauptventil (3) mit Hilfe eines Gestänges oder eines Stifts (20) miteinander gekoppelt sind.

3. Gaskochmulde (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnetanordnung (9) ein von dem Hauptventil (3) getrenntes Gehäuse (30) für einen Elektromagneten umfasst.

4. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptventil (3) in der Art eines Eckventils (12) im Bereich einer Ecke der Gaskochmulde (19 angeordnet ist, wobei ein Einströmstutzen (10), ein Ausströmstutzen (13) und ein Ventilstempel (16), welcher einen Durchströmungsquerschnitt des Hauptventils (3) in Ab- hängigkeit von seiner Stellung öffnet oder schließt, senkrecht zueinander stehen, wobei die Mittelachsen (14, 15) des Einströmstutzens (10) und des Ausströmstutzens (13) versetzt zueinander angeordnet sind.

5. Gaskochmulde (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einströmstut- zen (10) bei bestimmungsgemäßem Einbau der Gaskochmulde (1 ) nach unten weist.

6. Gaskochmulde (1 ) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptventil (26) einen Einströmstutzen (10) und einen Ausströmstutzen (13) umfasst, welche koaxial miteinander angeordnet sind.

7. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 4 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptventil (26) einen Ventilstempel (16) zum Verändern eines Durchströmungsquer- Schnitts umfasst, wobei der Ventilstempel (16) in einem Winkel kleiner als 90 Grad eine Koaxialachse des Einströmstutzens (10) und des Ausströmstutzens (15) schneidet.

8. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 4 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Einströmstutzen (10) oder der Ausströmstutzen (13) einen Gewindeanschluss (28) (zum Anschluss an die Gasanschlussleitung (2) oder an eine Gaskochmuldeninterne Gasleitung (8) zu den Gasbrennern aufweist).

9. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 4 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einströmstutzen (10) oder der Ausströmstutzen (13) einen Steckverbinder, einen Quick- Connection-Anschluss (27) oder einen Bajonettanschluss aufweist.

10. Gaskochmulde (1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder, Quick-Connection-Anschluss (27) oder der Bajonettanschluss eine Rotation des Hauptventils (26) um eine gemeinsame Koaxialachse des Einströmstutzens (10) und des Ausströmstutzens (15) zulässt.

1 1. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 4 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Koaxialachse des Einströmstutzens (10) und des Ausströmstutzens (15) und der Ventilstempel (16) in einer Ebene liegen, welche unterhalb und parallel zu einer Kochflä- che der Gaskochmulde (1 ) verläuft.

12. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 7 - 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von einer Stellung des Ventilstempels (16) ein Durchströmungsquerschnitt eines Ventilabschnitts (24), welcher den Einströmstutzen (10) und den Ausström- stutzen (13) miteinander verbindet, veränderbar ist, und wobei der Ventilstempel (16) in einer Richtung zu einer Koaxialachse des Einströmstutzens (10) und des Ausströmstutzens (13) geführt ist, welche mit der Koaxialachse einen Winkel zwischen 90 Grad und 45 Grad einschließt.

13. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 4 - 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilstempel (16) mechanisch an die Elektromagnetanordnung (9) gekoppelt ist.

14. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnetanordnung (9) einen Wechselstrommagneten umfasst.

15. Gaskochmulde (1 ) nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromagnetanordnung (9) einen Gleichstrommagneten umfasst.

Description:
Gaskochmulde

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gaskochmulde mit mehreren Gasbrennern.

Gasherde oder Einbauküchen mit Arbeitsplatten umfassen häufig Gaskochmulden, die entweder in einen Gasherd eingesetzt sind oder in eine Arbeitsplatte eingelassen werden. Üblicherweise wird eine Metallwanne verwendet, in die die Gasbrenner eingesetzt werden. Unterhalb der Gasbrenner und der Kochfläche verlaufen dann die Armaturen für die Regelung der Gaszufuhr zu den einzelnen Brennern. Dabei ist der zur Verfügung stehende Raum meist sehr begrenzt. Dies gilt insbesondere, wenn eine Gaskochmulde in Ein- bauküchen und -schränken eingebaut werden soll.

Aus der WO2009/037132 ist zum Beispiel eine Gaskochvorrichtungsanordnung bekannt, bei der als Schnittstelle zu einer Gaszuleitung des Gasherdes eine Hauptventileinheit vorgesehen ist. Eine entsprechende Hauptventileinheit steuert die Zufuhr von Gas zu einzel- nen Brennerventileinheiten und schafft eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung zur automatischen Sperrung einer Gaszufuhr bei Betriebsstörungen einzelner oder mehrerer Brenner. Ein weiteres Hauptventil ist in der WO 2009/146730 beschrieben, welches mit einem elektrisch betriebenen Ventilteil ausgeführt ist und wobei die Einlass- und Auslassstutzen entweder koaxial versetzt oder senkrecht aufeinander stehen sollen. Meist werden Magnetventile als Hauptventile eingesetzt, die entweder mit Gleichstrom oder Wechselspannung betrieben werden. Entsprechende bekannte Magnetventile sind jedoch nicht flexibel einsetzbar und erfüllen meist nicht die Anforderungen an die in Kochmulden gegebenen beengten Raumvorgaben. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Gaskochmulde zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine Gaskochmulde mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Demgemäß wird eine Gaskochmulde vorgeschlagen, welche mehrere Gasbrenner, ein an eine Gasanschlussleitung gekoppeltes mechanisches Hauptventil zum Sperren oder Durchlassen eines Gasstroms zu den Gasbrennern und eine Elektromagnetanordnung zur Betätigung des Hauptventils umfasst. Vorzugsweise ist dabei die Elektromagnetanordnung mechanisch lösbar mit dem Hauptventil gekoppelt.

Bei der Gaskochmulde ist es von Vorteil, dass das mechanische Hauptventil und die Elektromagnetanordnung zu dessen Betätigung separat und einzeln ausgeführt sind. Es ist dadurch möglich, unterschiedliche Elektromagnetanordnungen, beispielsweise entweder Gleich- oder Wechselstrom betrieben, an das mechanische Hauptventil zu koppeln. Die Kopplung erfolgt dabei vorzugsweise mechanisch, beispielsweise mit Hilfe eines Hebelmechanismus, einem Getriebe oder dergleichen.

Beispielsweise sind die Elektromagnetanordnung und das Hauptventil mit Hilfe eines Gestänges oder eines Stifts miteinander gekoppelt.

Bei einer Ausführungsform umfasst die Elektromagnetanordnung ein von dem Hauptventil getrenntes Gehäuse für einen Elektromagneten. Insbesondere kann ein Ventilkörper in einem von dem Gehäuse des Elektromagneten unterschiedlichen Material ausgeführt sein.

In einer Ausführungsform ist das Hauptventil in der Art eines Eckventils im Bereich einer Ecke der Gaskochmulde angeordnet. Dabei stehen ein Einströmstutzen, ein Ausströmstutzen und ein Ventilstempel des Hauptventils senkrecht zueinander. Der Ventilstempel öffnet oder schließt in Abhängigkeit von seiner Stellung einen Durchströmungsquerschnitt des Hauptventils. Die Mittelachsen des Einströmstutzens und des Ausströmstutzens sind dann versetzt zueinander angeordnet.

Bei dieser Ausführungsform ergibt sich eine günstige Geometrie und kompakte Ausführung des Hauptventils, wodurch die Gaskochmulde flach und platzsparend ausgeführt werden kann. Vorzugsweise ist der Ventilstempel in einer Ventilkammer geführt, welche den Einströmstutzen und den Ausströmstutzen miteinander verbindet. Die Ventilkammer ist beispielsweise zylinderförmig ausgeführt und kann mit einem Ventilstempel, der entsprechend der Geometrie der Ventilkammer angepasst ist, einen Querschnitt der Kammer öffnen oder freigeben und damit einen Gasdurchfluss bestimmen.

Vorzugsweise ist der Einströmstutzen bei bestimmungsgemäßem Einbau der Gaskochmulde nach unten gerichtet. Beispielsweise kann die Gaskochmulde mit einem auf ihrer Unterseite im Bereich einer Ecke ausgebildeten Eckventil versehen sein. Dann ist vorzugsweise ein Einströmstutzen nach unten gerichtet, und eine Ventilstempelachse und eine Mittelachse des Ausströmstutzen stehen senkrecht aufeinander und bilden eine Ecke, welche parallel zur Ecke der äußeren Umrisse der Gaskochmulde verläuft. In einer alternativen Ausführungsform der Gaskochmulde ist das Hauptventil mit einem Einströmstutzen und einem Ausströmstutzen ausgestattet, welche koaxial miteinander angeordnet sind. Dies bedeutet zum Beispiel, dass eine Mittelachse des Einströmstutzens, der rohrförmig ausgebildet sein kann, und eine Mittelachse des Ausströmstutzens, welcher ebenfalls rohrförmig ausgebildet sein kann, aufeinander fallen und eine Koaxial- achse bilden. Zwischen dem Einströmstutzen und dem Ausströmstutzen kann ein Ventilabschnitt vorgesehen sein, der eine Ventilkammer ausbildet.

Bei der koaxialen Ausführung von Einström- und Ausströmstutzen ist vorzugweise ein Ventilstempel zum Verändern eines Durchströmungsquerschnitts des Hauptventils vorge- sehen, wobei der Ventilstempel in einem Winkel, der kleiner als 90° ist, die Koaxialachse des Einströmstutzens und des Ausströmstutzens schneidet. Dadurch lässt sich eine besonders kompakte und platzsparende Ausführung des Hauptventils erzielen und damit eine verbesserte Kochmulde. Bei einer Ausführungsform ist der Einströmstutzen oder der Ausströmstutzen mit einem Gewindeanschluss, beispielsweise zum Anschluss an eine Gasanschlussleitung oder an eine Gaskochmuldeninterne Gasleitung zu den Gasbrennern ausgestattet.

Der Einströmstutzen oder der Ausströmstutzen kann auch einen Steckverbinder, einen Quick-Connection-Anschluss oder einen Bajonettanschluss aufweisen. Dabei ist der Gewindeanschluss, der Steckverbinder, der Quick-Connection-Anschluss oder der Bajonettanschluss gasdicht ausgeführt. Es sind eine Reihe von so genannten Quick-Connection- Anschlüssen, also Schnellverbinder, bekannt, die bei Gasarmaturen eingesetzt werden. Vorzugsweise ist der Steckverbinder, der Quick-Connection-Anschluss oder der Bajonett- anschluss derart ausgestaltet, dass eine Rotation des Hauptventils um eine gemeinsame Koaxialachse des Einströmstutzens und des Ausströmstutzens gasdicht möglich ist. Dadurch lässt sich der Einbau des Hauptventils in eine vorgefertigte Gaskochmulde mit Zu- und Ableitungen für Gas leichter bewerkstelligen. Es ist nämlich möglich, einerseits das Hauptventil an einem ersten Stutzen mit einem Gewinde auszuführen, welches einfach herstellbar ist, und anderseits den zweiten, anderen Stutzen mit einer eine Rotation um die Längsachse des Hauptventils ermöglichenden Verbindung auszustatten. Dann kann das Hauptventil einfach hinsichtlich seiner Orientierung um die Längsachse an die Ein- baugegebenheiten angepasst installiert werden.

Zum Beispiel verlaufen bei einer Gaskochmulde eine Koaxialachse des Einströmstutzens und des Ausströmstutzens sowie der Ventilstempel in einer Ebene. Diese Ebene liegt vorzugsweise unterhalb und parallel zu einer Kochfläche der Gaskochmulde. Als Kochflä- che wird die Ebene verstanden, auf der das Kochgeschirr beispielsweise mit Hilfe von Topfträgern, auf die Gasbrenner gestellt wird.

In noch einer weiteren Ausführungsform ist in Abhängigkeit von einer Stellung des Ventilstempels ein Durchströmungsquerschnitt eines Ventilabschnitts, welcher den Einström- stutzen und den Ausströmstutzen miteinander verbindet, veränderbar. Dabei ist der Ventilstempel in einer Richtung zu einer Koaxialachse des Einströmstutzens und des Ausströmstutzens geführt, und die Richtung schließt mit der Koaxialachse einen Winkel zwischen 45° und 90° ein. Bei der Gaskochmulde ist vorzugsweise der Ventilstempel mechanisch an die Elektromagnetanordnung gekoppelt. Dabei ist vorzugsweise eine lösbare Verbindung zwischen beispielsweise einem Schaft des Ventilstempels und einem Anschlussstück der Elektromagnetanordnung eingebaut. Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserun- gen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform des Topfträgers oder der Kochstelle hinzufügen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfin- dung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.

Es zeigt dabei: Figur 1 : eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Gaskochmulde in der Draufsicht;

Figur 2 eine perspektivische Darstellung der ersten Ausführungsform der Gaskochmulde;

Figur 3 eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der ersten Ausführungsform der Gaskochmulde mit einem Hauptventil;

Figur 4 Querschnittsdarstellungen einer ersten Ausführungsform eines Hauptventils für eine Gaskochmulde;

Figur 5 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Gaskochmulde in der Draufsicht; Figur 6 eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der zweiten Ausführungsform der Gaskochmulde mit einem Hauptventil; und

Figur 7 Querschnittsdarstellungen einer zweiten Ausführungsform eines Hauptventils für eine Gaskochmulde.

In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen, sofern nichts anderes angegeben ist. Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Gaskochmulde in der Draufsicht. Meist sind Gaskochmulden rechteckig ausgeführt und werden in einen Einbauschrank eingesetzt. Die Gaskochmulde 1 umfasst dabei mehrere Brennereinrichtungen 4, 5, 6, 7, die in der Figur 1 nur schematisch gestrichelt angedeutet sind. Intern ist eine Gaszufuhrleitung 25 vorgesehen, von der Verteilerleitungen 8 zu den Gasbrennern 4, 5, 6, 7 verlaufen, um diese mit Verbrennungsgas zu versorgen. Weitere Regelventile, beispielsweise um die Leistung der einzelnen Brenner während des Kochvorgangs einzustellen, sind hier nicht explizit dargestellt.

Die Schnittstelle zwischen einem externen Gasanschluss 2 und der internen Gasversor- gungsleitung 25 wird durch ein Hauptventil 3 geschaffen. Das Hauptventil 3 dient dem sicheren Betrieb des Gaskochfeldes bzw. der Gaskochmulde. Bei einer Betriebsstörung unterbricht, beispielsweise über eine geeignete Steuerung getriggert, das Hauptventil 3 einen Gaszufluss zu den Gasbrennern 4, 5, 6, 7. Die Betätigung des Hauptventils 3, welches vollständig mechanisch ausgeführt ist, erfolgt über eine Elektromagnetanordnung 9, die mechanisch an das mechanische Hauptventil 3 gekoppelt ist. Die Elektromagnetanordnung 9 und das Hauptventil 3 sind separate Bauelemente.

Die Figur 2 zeigt eine perspektivische Darstellung der Gaskochmulde von ihrer Unterseite. Die Gaskochmulde 1 umfasst dabei im Wesentlichen eine Blechwanne 1 1 , in die von oben O die Gasbrenner montiert sind. Auf der Unterseite, die in der Figur 2 perspektivisch sichtbar ist, sind Zuleitungen, Armaturen wie Regelventile und das Hauptventil vorgesehen. Die Ausführungsform einer Gaskochmulde 1 in der Figur 2 hat ein Eckventil 12 als Hauptventil. Man erkannt einen nach unten U gerichteten Einströmstutzen 10, der zum Beispiel an eine externe Gasanschlussleitung gekoppelt wird. Im rechten Winkel zu dem Einströmstutzen 10 verläuft ein Ausströmstutzen 13. Man erkennt in der Figur 2 ferner den diese beiden Stutzen verbindenden Ventilkörper 18.

Die Figur 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Kochmulde von unten. Dabei erkennt man das mechanische Hauptventil 12 mit seinem Ventilkörper 18, der eine, wie im Fol- genden beschriebene Ventilkammer umfasst, welche den Einströmstutzen 10 und den Ausströmstutzen 13 miteinander verbindet, so dass im geöffneten Zustand des Ventils ein Gasdurchfluss ermöglicht ist. Man erkennt ferner einen Schaft 17, der mit einem in der Figur 3 nicht erkennbaren Ventilstempel verbunden ist, und dessen Stellung einen Durchströmungsquerschnitt innerhalb des Ventilkörpers 18 bestimmt.

Ferner ist eine Elektromagnetanordnung 9 vorgesehen, die über einen Arm 19 als Kopplungsmittel mechanisch mit dem Schaft 17 verbunden ist. Durch Betätigung oder Aktivie- rung des Elektromagneten 9 wird der Schaft 17 in das Ventil 12 eingeführt oder herausgezogen. Das heißt, das Ventil 12 gibt einen Durchfluss frei oder sperrt einen Gasdurch- fluss. Man erkennt, dass die Elektromagnetanordnung 9 ein Gehäuse 30 umfasst, welches von dem Hauptventilkörper 3 getrennt ist. In dem Gehäuse 30 ist der eigentliche Elektromagnet, welche hier nicht sichtbar ist, verbaut.

Die Figur 4 zeigt Querschnittsansichten im Detail eines als Eckventil ausgeführten Hauptventils. Die Figur 4A zeigt dabei eine Seitenansicht des Hauptventils 12 im Sperrbetrieb, das heißt im geschlossenen Zustand. Die Figur 4B zeigt dieselbe Schnittansicht im geöffneten Zustand. Man erkennt einen Ventilkörper 18, der im Inneren eine Ventilkammer 24 bildet. Zur Ventilkammer 24 führt ein Einströmstutzen 10, der rohrformig ausgebildet ist und ein Ausströmstutzen 13, der ebenfalls rohrformig ausgebildet ist.

Es ist eine Einströmstutzenachse 14 und eine Ausströmstutzenachse 15 angegeben. Diese Achsen 14, 15 stehen senkrecht zueinander. In die Ventilkammer 24 ist ein Ven- tilstempel 16 eingeführt, der entlang seiner Ventilstempelachse 21 in der Ventilkammer 24 geführt ist. Der Ventilstempel 16 ist mit einem Ventilstempelschaft 17 versehen, der über ein Kopplungsmittel, wie beispielsweise eine Klammer oder einen Hebel 19 an ein Anschlussstück 20 einer hier nicht dargestellten Elektromagnetanordnung mechanisch gekoppelt ist.

Die Ventilkammer 24 ist über einen Stopfen 23, der eine Öffnung zur Führung des Ventilkörperschafts 17 aufweist, verschlossen. In der Orientierung der Figuren 4A und 4B und einer bestimmungsgemäßen Einbauorientierung des Ventils 12, weist der Einströmstutzen 10 nach unten U. Man erkennt, dass im Sperrbetrieb, wie er in der Figur 4A dargestellt ist, das Gas G von dem Ventilstempel 16, der eine Öffnung der Ventilkammer 24 zum Einströmstutzen verschließt, blockiert wird. Somit gelangt kein Gas G durch die Ventilkammer 24 zur Ausströmstutzen 13. In der Figur 4B ist der Ventilstempel 16 aus der Ventilkammer 24 teilweise herausgezogen und gibt eine Öffnung von dem Einströmstutzen 10 in die Ventilkammer 24 frei, so dass das Gas G die Ventilkammer 24 durchströmen kann und zu dem Ausströmstutzen 13 gelangt. Das Herausziehen bzw. die mechanische Bewegung des Ventilstempels 16 über seinen Schaft 17 erfolgt durch eine mechanische Kopplung der Bewegung eines hier nicht dargestellten Elektromagneten. Die Verbindung zu dem Elektromagneten ist dabei lösbar ausgestaltet, so dass verschiedene erhältliche Elektromagnetanordnungen verwendet werden können. Ferner ist der Ventilstempel 16 mit einem Dichtring 22 versehen, der auf eine Auflagefläche 29 der Ventilkammer 24 im geschlossenen Zustand drückt und dichtend abschließt.

Die Figuren 4C und 4D zeigen das als Eckventil ausgestaltete Hauptventil 12 in der Draufsicht. Das heißt, es wird von oben (praktisch durch das Metallblech der in Figur 3 dargestellten Muldenwanne 1 1 ) auf das Hauptventil 12 geblickt. Wiederum zeigt die Figur 4C den in Figur 4A dargestellten Sperrzustand des Hauptventils 12. Die Figur 4D ent- spricht der Stellung des Ventilstempels wie er in der Figur 4B dargestellt ist. Man erkennt, anhand der Figuren 4A-4D, dass einerseits die Mittelachse 15 des Ausströmstutzens 13 und die Mittelachse 14 des Einströmstutzens 10 senkrecht aufeinander stehen und andererseits, dass auch die Mittelachse 21 des Ventilstempels 16 und des Ventilschaftes 17 senkrecht stehen. Die jeweiligen Mittelachsen des Einströmstutzens 10, des Ausström- Stutzens 13 und des Ventilstempels, also der Ventilbewegung, bilden ein rechtwinkliges Dreibein.

In der Figur 5 ist eine zweite Ausführungsform einer Gaskochmulde schematisch in der Draufsicht dargestellt. Dabei läuft eine Hauptgasleitung 2, 25 parallel zu einer Seite der Kochmulde 1. Die Hauptgasleitung 2, 25 ist durch das Hauptventil 3 unterbrochen, welches mittels einer Elektromagnetanordnung 9 betätigt wird. Ferner sind wiederum vier Gasbrenner 4, 5, 6, 7 schematisch angedeutet, welche über Zuleitungen 8 mit der stromabwärts des Hauptventils 3 vorliegenden Gaszuleitung 25 verbunden sind. In der Figur 6 ist eine perspektivische Ausschnittsansicht der Unterseite der Kochmulde mit einer zweiten Ausführungsform eines Hauptventils dargestellt. Man erkennt in der Figur 6, die Hauptgasleitungsabschnitte 2, 25 und das Hauptventil 26. Der Ausströmstutzen ist an die Gaszuleitung 25 gekoppelt, welche die vorgesehenen Gasbrenner mit Gas ver- sorgt. Man erkennt ferner einen von der Hauptgasleitung 2, 25 abgewinkelt angeordneten Ventilschaft 17, welcher mechanisch über ein Gestänge an eine Achse oder ein Anschlussstück des in einem separaten Gehäuse 30 vorgesehenen Elektromagneten 9 verbunden ist. Durch die Betätigung des Elektromagneten 9 wird der Schaft 17 in den Ventilkörper 18 hinein gedrückt oder herausgezogen. Je nach dessen Stellung ergibt sich ein geöffneter oder geschlossener Ventilzustand für den Gasstrom.

Die Figur 7 zeigt die zweite Ausführungsform des Hauptventils im Querschnitt. In der Orientierung der Figuren 5 und 6 sieht man von unten auf das Hauptventil. Das Hauptventil umfasst einen Ventilkörper 18, der eine Ventilkammer 24A, 24B bildet, die von einem Ventilstempel 16 verschlossen werden kann. An den Ventilkörper 18 schließt ein mit einem Anschlussgewinde ausgestatteter Einströmstutzen 10 an und ein mit einem Schnellverbinder 27 ausgestatteten Ausströmstutzen 13.

Die Mittelachse 14 des Einströmstutzens 10 und die Mittelachse 15 des Ausströmstutzens 13 verlaufen koaxial, fallen also aufeinander. Die Bewegungsrichtung des Ventilstempels 16 und dessen Schaftes 17 bzw. die Mittelachse 21 des Ventilstempels schneidet diese Koaxialachse, also die gemeinsame Achse 14, 15 von Einströmstutzen und Ausströmstutzen in einem Winkel, der kleiner ist als 90°. Durch die Einstellung des Winkels kann beispielsweise bei besonders spitzem Winkel das Hauptventil 26 besonders Platz sparend ausgestaltet sein.

Man erkennt in der Figur 7A den geschlossenen Zustand des Hauptventils, das heißt der Ventilstempel liegt auf einer Auflagefläche 29 in dem Querschnitt des Ventilkörpers 18 und schließt dichtend, beispielsweise mit einer Ringdichtung 22 versehen, ab. Das heißt, der Einströmstutzen 10 ist von dem Ausströmstutzen 13 gasdicht getrennt.

Die Figur 7B zeigt das Hauptventil 26 im geöffneten Zustand. Der Ventilstempel 16 ist aus seiner Schließposition entlang der Schaftachse 21 herausgezogen und gibt somit eine Öffnung zwischen einem linken Abschnitt 24A der Ventilkammer und einem rechten Ab- schnitt 24B der Ventilkammer frei. Man erkennt einen Gasdurchfluss entlang der Pfeile in Figur 7B. Die koaxiale Ausführung von einem Hauptventil ermöglicht den einfachen Einsatz in einer gerade, beispielsweise parallel zu einer Seite der Kochmulde, verlaufenden Hauptgasleitung. Darüber hinaus wird der Einbau eines entsprechenden Hauptventils 26 durch die Ausgestaltung der Verbindungsmittel an den Anschlussstutzen erleichtert. Zum Beispiel ist in der Ausführung der Figur 7 der Einströmstutzen 10 mit einem Gewinde 28 ausges- tattet, so dass über eine geeignet ausgestaltete Muffe ein gasdichter Anschluss mit dem Zuleitungsrohr 2 leicht erfolgen kann. Gewinde sind besonders günstig und einfach herzustellen. Der Ausströmstutzen 13 ist mit einem Schnellverbinder, zum Beispiel mit einem Schnapp- oder Klemmmechanismus 27 ausgestattet. Dies ermöglicht einen schnellen Anschluss des internen Gasverteilungsrohres 25, das mit einem entsprechend kompatib- len Anschlussstück ausgestattet ist. Insbesondere die Kombination von einem Gewinde 28 einerseits und einem Schnellverbinder 27 andererseits ermöglicht auch in der Einbausituation noch eine Rotation des Hauptventils um die Koaxialachse 14, 15. Es ist somit besonders einfach, das Hauptventil 26 in eine bestehende oder vorgefertigte Kochmulde einzusetzen und an die räumlichen Gegebenheiten anzupassen.

Die vorgeschlagenen Gaskochmulden mit Hauptventilen, deren Mechanik von einer Elektromagnetanordnung getrennt hergestellt und eingesetzt wird, ist besonders aufwandsgünstig und preiswert zu produzieren. Ferner ermöglicht die nicht integrierte Ausführung des Hauptventils, also ohne integrierten Elektromagneten, einen flexiblen Einsatz. Insbe- sondere ist es möglich, bekannte elektromagnetische Aktoren, die entweder mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom betrieben werden, zu verwenden. Die vorgeschlagenen Ventilausgestaltungen sind besonders platzsparend, günstig und einfach in beengte Verhältnisse von Gaskochmuldenanordnungen einzusetzen. Verwendete Bezugszeichen:

1 Gaskochmulde

2 Gasanschlussleitung

3 Hauptventil

4, 5, 6, 7 Gasbrenner

8 Gaszuleitung

9 Elektromagnetanordnung

10 Einströmstutzen 1 1 Blechwanne

12 Hauptventil

13 Ausströmstutzen

14 Einströmstutzenachse

15 Ausströmstutzenachse

16 Ventilstempel

17 Ventilschaft

18 Ventilkörper

19 Kopplungsmittel

20 Elektromagnetstift

21 Schaftachse

22 Dichtring

23 Ventilstopfen

24 Ventilkammer

25 Gaszuleitung

26 Hauptventil

27 Quick-Connector

28 Gewinde

29 Ventilfläche

30 Gehäuse

G Gas

U Unterseite

0 Oberseite