Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBER WITH FUEL NOZZLE, BURNER WITH SUCH A FUEL NOZZLE AND FUEL NOZZLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/045706
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a gas-turbine combustion chamber with a fuel nozzle comprising a cylindrical nozzle tube (1), into which a fluid is made to flow, and a convexly formed nozzle cover (2), which is arranged downstream of the nozzle tube (1) and has a central point (3), wherein the nozzle cover (2) has a number of through-openings (4a, 4b), through which the fluid that is made to flow into the nozzle tube (1) leaves, wherein the through-openings (4a, 4b) are arranged at different radial distances (R1, R2) from the central point (3) on at least two circular lines (5a, 5b).

Inventors:
VAN KAMPEN, Jaap (Le Baron de Vexelastraat, AR Roermond, NL-6042, NL)
FOX, Timothy A. (33 Pine Street, Hamilton, Ontario L8P 2A2, CA)
WILLIAMS, Steven (376 Enfield Road, Burlington Ontario, Ontario L7T 4E8, CA)
WÖRZ, Ulrich (383 Raleigh Place, Oviedo, FL, 32765, US)
GRUSCHKA, Uwe (Maximilian-Kolbe-Str. 1, Kaarst, 41564, DE)
Application Number:
EP2011/067243
Publication Date:
April 12, 2012
Filing Date:
October 04, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
VAN KAMPEN, Jaap (Le Baron de Vexelastraat, AR Roermond, NL-6042, NL)
FOX, Timothy A. (33 Pine Street, Hamilton, Ontario L8P 2A2, CA)
WILLIAMS, Steven (376 Enfield Road, Burlington Ontario, Ontario L7T 4E8, CA)
WÖRZ, Ulrich (383 Raleigh Place, Oviedo, FL, 32765, US)
GRUSCHKA, Uwe (Maximilian-Kolbe-Str. 1, Kaarst, 41564, DE)
International Classes:
F23D11/12; F02M61/18; F23D14/08; F23D14/58; F23R3/34; F23R3/36
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Gasturbinenbrennkammer mit einer Brennstoffdüse, wobei die Brennstoffdüse ein zylindrisches Düsenrohr (1), in welches ein Fluid eingeströmt wird, und ein stromabwärts des Düsenrohrs (1) angeordneter, konvex ausgebildeter Düsendeckel (2) mit einem Mittelpunkt (3) umfasst, wobei der Düsendeckel (2) mehrere Durchlassöffnungen (4a, 4b) aufweist, durch welche das in das Düsenrohr (1) einge¬ strömte Fluid austritt,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Durchlassöffnungen (4a, 4b) auf zumindest zwei Kreisli¬ nien (5a, 5b) mit unterschiedlichen radialen Abstand (R1,R2) zum Mittelpunkt (3) angeordnet sind.

2. Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Durchlassöffnungen (4a, 4b) auf einer Kreislinie (5a, 5b) einen äquidistanten Abstand aufweisen.

3. Gasturbinenbrennkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Düsenrohr (1) eine Zylinderachse (7) aufweist und die Durchlassöffnungen (4a, 4b) auf den unterschiedlichen Kreislinien (5a, 5b) jeweils einen unterschiedlichen Öffnungswinkel (α, ß ) mit der Zylinderachse (7) ausbil¬ den .

4. Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Durchlassöffnungen (4a) auf derjenigen Kreislinie (5a) mit dem kleineren radialen Abstand (Rl) einen größeren Öffnungswinkel (oc) aufweisen als die Durchlassöffnungen (4b), welche auf der Kreislinie (5b) mit dem größeren radialen Abstand (R2) angeordnet sind. Gasturbinenbrennkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Durchlassöffnungen (4a), welche auf der einen Kreislinie (5a) liegen, bezogen auf die Durchlassöffnungen (4b), welche auf der anderen Kreislinie (5b) liegen, um einen Winkel versetzt angeordnet sind.

Gasturbinenbrennkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s mindestens eine der Durchlassöffnungen (4a, 4b) stromauf¬ wärts eine Einlauftrompete (20) umfasst.

Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 6,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s in mindestens eine Einlauftrompete (20) ein Brennstoff¬ injektor (22) weist, welcher von einer in dem Düsenrohr (1) angeordneten Brennstoffzufuhrleitung (24) gespeist wird .

Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Brennstoffin ektor (22) derart ausgebildet ist, dass er Brennstoff parallel und/oder senkrecht zur Strömungs¬ richtung des durch die Durchlassöffnung (4a, 4b) hindurch strömenden Fluids injiziert.

Gasturbinenbrennkammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Brennstoffdüse im mittleren Abschnitt eines Rohrs

(12) angeordnet ist, das sich an einem Ende zu einer Brennkammer hin öffnet, sowie mehrerer Hauptbrenner

(14), die im Bezug auf die Radialrichtung um die Brennstoffdüse angeordnet sind, wobei die Hauptbrenner (14) mit in die Brennkammer weisende Hauptaustrittsöffnungen

(40) umfassen, wobei die Durchlassöffnungen (4a, 4b) der Brennstoffdüse in dieselbe Brennkammer weisen, und der Düsendeckel (2) mit den Durchlassöffnungen (4a, 4b) stromaufwärts der Hauptaustrittsöffnungen (14) angeordnet ist.

10. Brenner mit einer Brennstoffdüse mit Düsenrohr (1) und Durchlassöffnungen (4a, 4b), wobei das Düsenrohr (1) mit einer ersten Brennstoffzufuhrleitung in Verbindung steht, zum Zuführen eines ersten Brennstoffes in das Dü¬ senrohr (1), wobei radial beabstandet um das Düsenrohr

(1) ein Außenmantel (16) angeordnet ist, welcher mit dem Düsenrohr (1) einen Ringspalt (17) mit einer Ringspalt- austrittsöffnung (18) ausbildet, wobei der Ringspalt

(17) mit einer zweiten Brennstoffzufuhrleitung in Verbindung steht, zum Zuführen eines zweiten Brennstoffs in den Ringspalt (17), wobei der erste Brennstoff und der zweite Brennstoff über die Durchlassöffnungen (4a, 4b) und die Ringspaltaustrittsöffnung (18) in eine Brennkammer einströmbar sind,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Brenner Bestandteil der Gasturbinenbrennkammer nach einem der Ansprüche 1-9 ist.

11. Brennstoffdüse mit einem Düsenrohr und einem Düsende¬ ckel,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Brennstoffdüse Bestandteil der Gasturbinenbrennkam¬ mer nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder des Brenners nach Anspruch 10 ist.

Description:
Beschreibung

Gasturbinenbrennkammer mit Brennstoffdüse, Brenner mit einer solchen Brennstoffdüse und Brennstoffdüse

Die Erfindung betrifft eine Gasturbinenbrennkammer mit mindestens einer Brennstoffdüse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Brenner mit einer solchen Brennstoffdüse nach dem Anspruch 10. Zudem betrifft die Erfindung eine Brennstoffdüse nach Anspruch 11.

Im Hinblick auf die weltweiten Bemühungen zur Senkung des Schadstoffausstoßes von Feuerungsanlagen, insbesondere bei Gasturbinen, wurden in den letzten Jahren Brenner und Betriebsverfahren für Brenner entwickelt, welche besonders ge ¬ ringe Ausstöße an Stickoxiden (NOx) haben. Dabei wird viel ¬ fach Wert darauf gelegt, dass solche Brenner jeweils nicht nur mit einem Brennstoff, sondern möglichst mit verschiedenen Brennstoffen, beispielsweise Öl, Erdgas und/oder niederkalo ¬ rischen Brennstoffen, welche nachfolgend auch als Synthesegas bezeichnet werden, wahlweise einzeln oder in Kombination betreibbar sind, um die Versorgungssicherheit und Flexibili ¬ tät beim Betrieb zu erhöhen.

Synthesegas-Brenner zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen Synthesegas als Brennstoff verwendet wird. Verglichen mit den klassischen Gasturbinenbrennstoffen Erdgas und Erdöl, die im Wesentlichen aus Kohlenwasserstoffverbindungen bestehen, sind die brennbaren Bestandteile von Synthesegas im Wesentlichen Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Zum wahlweisen Betrieb einer Gasturbine mit Synthesegas aus einer Vergasungseinrichtung und einem Zweit- oder Ersatzbrennstoff muss der Brenner in der der Gasturbine zugeordneten Brennkammer dann als Zweioder Mehrbrennstoffbrenner ausgelegt sein, der sowohl mit dem Synthesegas als auch mit dem Zweitbrennstoff, z.B. Erdgas je nach Bedarf beaufschlagt werden kann. Die Ausbildung eines Brenners als Mehrbrennstoffbrenner ist zudem für die Verfügbarkeit der Gasturbinenleistung bei Schwankungen des Heizwer- tes im Synthesegas, notwendig. Der jeweilige Brennstoff wird hierbei über eine Brennstoffpassage im Brenner der Verbren ¬ nungszone zugeführt. Bisherige Mehrbrennstoffbrenner weisen eine Brennstoffdüse auf, welche ein Düsenrohr, das mit einer ersten Brennstoffzu- fuhrleitung für Gas, hier nachfolgend als Erdgas bezeichnet, in Verbindung steht, und einen Düsendeckel mit einem Mittel ¬ punkt und Durchlassöffnungen, durch welche das Erdgas in eine Brennkammer einströmen kann. Die Durchlassöffnungen sind dabei in Umfangsrichtung auf einer Kreislinie angeordnet in dem Düsendeckel angebracht. Zwischen den Durchlassöffnungen im Düsendeckel bildet sich im Düsendeckel ein sogenannter Steg mit einer hinreichenden Stegbreite aus.

Bisher war es nicht notwendig, den Düsendeckel mit den Durch ¬ lassöffnungen zu kühlen. Wird nun zusätzlich zum Ergasbetrieb Synthesegas verwendet, so wird radial beabstandet um das Dü ¬ senrohr ein Außenmantel angeordnet, welcher mit dem Düsenrohr einen Ringspalt ausbildet. Der Ringspalt steht mit einer zweiten Brennstoffzufuhrleitung zum Zuführen von Synthesegas zu dem Ringspalt in Verbindung. In einer solchen Anordnung erhitzt sich der Düsendeckel stark, insbesondere im Teillast ¬ betrieb, da hier der Impuls des durch den Düsendeckel strö- menden Brennstoffs sehr niedrig ist. Durch die Erhitzung erwärmt sich der Düsendeckel derart, dass sich thermische Span ¬ nungen in ihm ausbilden, welche zu Verschleiß führen. Dies reduziert die Lebensdauer der gesamten Brennstoffdüse . Es ist daher eine erste Aufgabe der Erfindung eine Brenn ¬ stoffdüse anzugeben, die sich durch eine hohe Lebensdauer auszeichnet. Eine weitere Aufgabe ist die Angabe einer Gas ¬ turbinenbrennkammer mit einer solchen Brennstoffdüse . Eine dritte Aufgabe ist die Angabe eines Brenners mit einer sol- chen Brennstoffdüse .

Die erste Aufgabe wird gelöst durch die Angabe einer Brenn ¬ stoffdüse nach Anspruch 11. Die zweite Aufgabe wird gelöst durch die Angabe einer Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 1. Die dritte Aufgabe wird gelöst durch die Angabe eines Brenners nach Anspruch 10.

Die erfindungsgemäße Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch 1 weist mindestens eine Brennstoffdüse auf, wobei mindestens eine Brennstoffdüse gemäß Anspruch 1 ausgebildet ist.

Erfindungsgemäß weist diese mindestens eine Brennstoffdüse einen Düsendeckel mit einem Mittelpunkt auf, wobei der Düsen ¬ deckel mehrere Durchlassöffnungen umfasst, durch welche das in das Düsenrohr eingeströmte Fluid austritt und wobei die Durchlassöffnungen auf zumindest zwei Kreislinien mit unterschiedlichem radialen Abstand zum Mittelpunkt angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine bessere Kühlung des Düsende ¬ ckels, insbesondere um den Mittelpunkt herum, ohne dass die Stabilität der Verbrennung in einer der Brennstoffdüse stromabwärts angeordneten Brennkammer abnimmt. Somit können thermische Spannungen vermieden werden und die Lebensdauer der Düse erhöht werden. Zudem können nun zur besseren Kühlung mehr Durchlassöffnungen im Düsendeckel, als dies bei der Düse des Stands der Technik der Fall ist, angeordnet werden, da eine hinreichende Stegbreite auch bei mehr Durchlassöffnungen gewährleistet ist.

Weitere Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren 1 bis 8.

Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Brennstoffdüse im Quer ¬ schnitt .

Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Düsendeckel.

Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Brennstoffdüse schema ¬ tisch mit den verschiedenen Öffnungswinkeln der Durchlassöffnungen . Fig. 4 zeigt ausschnittsweise einen Düsendeckel mit Durch ¬ lassöffnung und einer Einlauftrompete mit Brennstoffin ektor nach einem ersten Ausführungsbeispiel.

Fig. 5 zeigt ausschnittsweise einen Düsendeckel mit Durch- lassöffnung und einer Einlauftrompete mit Brennstoffin ektor nach einem zweiten Ausführungsbeispiel .

Fig. 6 zeigt ausschnittsweise einen Düsendeckel mit Durch ¬ lassöffnung und einer Einlauftrompete .

Fig. 7 zeigt eine Brennstoffdüse in einem Synthesegasbrenner .

Fig. 8 zeigt eine Brennstoffdüse in einer Gasturbinenbrennkammer . Fig. 1 zeigt eine Brennstoffdüse mit einem zylindrischen Dü ¬ senrohr 1 und einem konvexen Düsendeckel 2. Die Brennstoffdü ¬ se 1 weist eine Zylinderachse 7 auf. In die Brennstoffdüse 1 wird ein Fluid, insbesondere ein Brennstoff eingebracht, wel ¬ cher anschließend durch die Durchlassöffnungen 4a, 4b in eine nachgeschaltete, nicht gezeigte Brennkammer austritt.

Fig. 2 zeigt einen Düsendeckel 2 von vorne. Der Düsendeckel 2 weist einen Mittelpunkt 3 auf. Der Düsendeckel 2 weist zudem mehrere Durchlassöffnungen 4a, 4b auf. Die Durchlassöffnungen 4a, 4b sind auf zumindest zwei Kreislinien 5a, 5b mit unter ¬ schiedlichem radialem Abstand Rl, R2 zum Mittelpunkt 3 ange ¬ ordnet. Dabei sind die Durchlassöffnungen 4a auf der Kreisli ¬ nie 5a mit einem Radius Rl zum Mittelpunkt 3 angeordnet. Da ¬ bei wird die Kreislinie 5a mit dem kleineren Radius Rl als radial innere Kreislinie 5a bezeichnet. Verglichen mit der

Düse des Stands der Technik wird durch die Durchlassöffnungen 4a, welche auf der radial inneren Kreislinie 5a liegen, nun mehr Brennstoff oder, falls der Brennstoff vorgemischt ist, mehr Brennstoff-Luftgemisch zu dem Mittelpunkt 3 des Düsende- ckels 2 transportiert. Dies verhindert ein Überhitzen des Dü ¬ sendeckels 2, insbesondere um den Mittelpunkt 3 herum. Zudem wird dadurch ein Flammenrückschlag verhindert. Dadurch wird die Temperatur des Düsendeckels 2 im Vergleich zu der Düse im Stand der Technik reduziert. Gleichzeitig weisen die Durch ¬ lassöffnungen 4a auf der Kreislinie 5a die gleiche radiale Einströmung wie die Durchlassöffnungen 4b auf der anderen Kreislinie 5b auf.

Der Abstand der Durchlassöffnungen 4a bzw. 4b im Düsendeckel 2 wird so im Vergleich zur Düse des Stands der Technik erhöht. Dadurch erhöht sich auch die Stegbreite zwischen den Durchlassöffnungen 4a bzw. 4b. Dies reduziert die Gefahr der Rissbildung. Zudem ist, bei einem gleichbleibenden Umfang des Düsendeckels 2, die Anzahl der gesamten Durchlassöffnungen 4a, 4b höher, als dies bei der Düse des Stands der Technik der Fall ist. Zudem kann der Durchmesser der Durchlassöffnungen 4a bzw. 4b erhöht werden, ohne dass die Stegbreite zwi- sehen den Durchlassöffnungen 4a bzw. 4b zueinander zu gering wird. Durch die größere Anzahl an Durchlassöffnungen 4a, 4b und wahlweise zudem durch den größeren Durchmesser der Durchlassöffnungen 4a, 4b kann eine effizientere Kühlung in dem Düsendeckel 2 durch eine verbesserte Verteilung des durch die Durchlassöffnungen 4a, 4b strömenden Fluids erzielt werden. Dadurch wird eine verbesserte Kühlung, insbesondere um den Mittelpunkt 3 des Düsendeckels 2, erzielt. Zudem wird durch eine größere Anzahl an Durchlassöffnungen 4a, 4b und wahlwei ¬ se zudem durch den größeren Durchmesser der Durchlassöffnun- gen 4a, 4b die Düsendeckelflache selbst verkleinert; dass heißt die Flamme in der Brennkammer (nicht gezeigt) hat weni ¬ ger Fläche im Düsendeckel 2 an der sie angreifen und auch anhaften könnte und diese dadurch beschädigen könnte. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Brennstoffdüse liegt darin, dass durch die Anordnung der Durchlassöffnungen auf den verschiedenen Kreislinien 5a, 5b der gesamte Druckverlust an den Durchlassöffnungen 4a, 4b niedriger ist als der gesamte Druckverlust an den Durchlassöffnungen der Brenn- stoffdüse des Stands der Technik. Dadurch ergibt sich eine stabilere Verbrennung. Die Durchlassöffnungen 4a, 4b auf einer Kreislinie 5a, 5b weisen zueinander einen äquidistanten Abstand auf. Dadurch ergibt sich eine symmetrische Einströmung des Brennstoffs in die nachgeschaltete Brennkammer (nicht gezeigt) . Dies ist für eine gleichmäßige Verbrennung des Brennstoffs notwendig.

Die Durchlassöffnungen 4a auf der einen Kreislinie 5a sind bezogen die Durchlassöffnungen 4b auf der anderen Kreislinie 5b um einen Winkel versetzt angeordnet. Die Anzahl der Durch ¬ lassöffnungen 4a, 4b auf den zwei Kreislinien 5a, 5b können gleich aber auch unterschiedlich sein (nicht gezeigt) . Ebenso können die Durchlassöffnungen 4a, 4b unterschiedliche oder gleiche Durchmesser (nicht gezeigt) aufweisen.

Fig. 3 zeigt einen schematischen Querschnitt durch eine

Brennstoffdüse mit Düsenrohr 2 mit Zylinderachse 7 und Düsen ¬ deckel 2. Fig. 3 zeigt zudem, dass die Durchlassöffnungen 4a, 4b auf den unterschiedlichen Kreislinien 5a, 5b jeweils einen unterschiedlichen Öffnungswinkel α, ß mit der Zylinderachse 7 ausbilden. Dabei weisen die Durchlassöffnungen 4a auf der ra- dial inneren Kreislinie 5a einen größeren Öffnungswinkel α auf als die Durchlassöffnungen 4b, welche auf der radial äu ¬ ßeren Kreislinie 5b angeordnet sind. So können beispielsweise die Durchlassöffnungen 4a einen Öffnungswinkel α = 45 ° und die Durchlassöffnungen 4b einen Öffnungswinkel ß = 30° aufweisen. Dies bewirkt, dass die Durchlassöffnungen 4a auf der Kreisli ¬ nie 5a die gleiche radiale Einströmung des Brennstoffs auf ¬ weist, wie die Durchlassöffnungen 4b auf der Kreislinie 5b. Dadurch bildet sich in der Brennkammer (nicht gezeigt) eine stabile, heiße Rezirkulationszone des Brennstoffes bzw. des Brennstoff-Luftgemisches aus. Die Rezirkulationszone wird durch das Fluid, welches durch die zusätzlichen Durchlassöff ¬ nungen 4a in die Brennkammer (nicht gezeigt) eingeströmt wird, sozusagen vom Düsendeckel 2 weggedrückt. Somit wird ei ¬ ne Berührung des Düsendeckels 2 durch die heiße Rezirkulati- onszone weitestgehend vermieden. Dadurch werden sehr hohe

Temperaturen im Düsendeckel 2 vermieden. Der Öffnungswinkel der Durchlassöffnungen 4a, 4b auf den unterschiedlichen Kreislinien 5a, 5b wird dabei immer so gewählt, dass die Durch- lassöffnungen 4a auf der Kreislinie 5a die gleiche radiale Einströmung des Fluids in die Brennkammer (nicht gezeigt) aufweist, wie die Durchlassöffnungen 4b auf der Kreislinie 5b.

Fig. 4 zeigt beispielhaft stellvertretend für mehrere, insbe ¬ sondere alle Durchlassöffnungen 4a, 4b (Fig. 2) eine Durchlassöffnung 4, welche stromaufwärts eine Einlauftrompete 20 („bellmouth" ) aufweist. In die Einlauftrompete 20 kann ein Brennstoffin ektor 22 weisen, welcher von einer zentral in dem Düsenrohr 1 (Fig.l) angeordneten Brennstoffzufuhrleitung 24 gespeist wird. Das Fluid, welches durch das Düsenrohr 1 (Fig. 1) geleitet wird, ist hier Verdichterluft 30. Durch den Brennstoffin ektor 22 wird an den Durchlassöffnungen 4 Brenn- stoff in die durch das Düsenrohr 1 (Fig. 1) strömende Verdichterluft 30 eingebracht. Das so entstehende Brennstoff- Luftgemisch tritt dann in die Brennkammer (nicht gezeigt) ein. Dabei kann der Brennstoff, welcher durch den Brennstoff ¬ injektor 22 in die Durchlassöffnung 4 eingebracht wird, eine parallele Einströmrichtung 26 zur Verdichterluft 30 aufweisen (Fig. 4) oder eine senkrechte Einströmrichtung 28 (Fig. 5) zur Verdichterluft 30 aufweisen. Liegt eine parallele Ein ¬ strömrichtung 26 (Fig. 4) vor, so weist das aus der Brennstoffdüse in die Brennkammer (nicht gezeigt) eintretende Brennstoff-Luftgemisch vorteilhafterweise einen größeren Impuls auf als z.B. bei einer senkrechten Einströmung 28 (Fig. 5), was sich positiv auf die Verbrennung auswirkt.

Fig. 6 zeigt eine Durchlassöffnung 4 mit Einlauftrompete 20 ohne Brennstoffinj ektor 22 (Fig.4 und 5) . Hier wird als Fluid ein Brennstoff-Luftgemisch 45 durch die Durchlassöffnung 4 in die Brennkammer (nicht gezeigt) eingebracht, dass heißt, es fand bereits in dem Düsenrohr 1 (Fig. 1) oder noch stromaufwärts des Düsenrohrs 1 (Fig. 1) eine Vermischung von Brenn- stoff mit Luft statt. Dabei bewirkt eine Einlauftrompete 20, wie sie beispielsweise in Fig. 4-6 gezeigt wurde, dass in der Durchlassöffnung 4 keine Rezirkulation stattfindet. Dadurch wird ein Flammenrückschlag vermieden. Ebenso ist es möglich Brennstoff, z.B. Erdgas, Synthesegas oder auch Flüssigbrenn ¬ stoff durch die Durchlassöffnung 4 mit der Einlauftrompete 20 hindurchzuführen . Fig. 7 zeigt die erfindungsgemäße Brennstoffdüse als Mehr ¬ brennstoffdüse . Das Düsenrohr 1 steht dabei mit einer ersten Brennstoffzufuhrleitung in Verbindung zum Zuführen eines ersten Brennstoffes, beispielsweise Erdgas mit Dampf, in das Dü ¬ senrohr 1. Radial beabstandet ist um das Düsenrohr 1 ein Au- ßenmantel 16 angeordnet, welcher mit dem Düsenrohr 1 einen Ringspalt 17 mit einer Ringspaltaustrittsöffnung 18 ausbildet. Dabei steht der Ringspalt 17 mit einer zweiten Zufuhr ¬ leitung, beispielsweise einer Synthesegaszufuhrleitung, in Verbindung, zum Zuführen von Synthesegas in den Ringspalt 17, wobei das Erdgas und das Synthesegas über die Durchlassöff ¬ nungen 4a, 4b und die Ringspaltaustrittsöffnung 18 in eine Brennkammer (nicht gezeigt) einströmbar sind. In einer solchen Anordnung ist eine effiziente Kühlung des Düsendeckels 2 (Fig.l), wie sie die erfindungsgemäße Brennstoffdüse bietet besonders vorteilhaft. Zudem sind in einer solchen Anordnung mit einer erfindungsgemäßen Brennstoffdüse die NOx-Emissionen geringer. Gleichzeitig wird die Stabilität einer solchen Verbrennungsanordnung erhöht. Dadurch wiederum kann nun der Dampf im Erdgas um 10% reduziert werden. Dies reduziert den gesamten Fluidmassenstrom durch das Düsenrohr 1. Dadurch ergibt sich vorteilafterweise ein geringerer Druckverlust am Düsendeckel 2.

Fig. 8 zeigt die Brennstoffdüse in einer Gasturbinenbrennkam- mer. Hier wird die Brennstoffdüse, umfassend einem Düsenrohr 1 und Durchlassöffnungen 4a, 4b im mittleren Abschnitt eines Rohrs 12 angeordnet, das sich an einem Ende zu einer Brenn ¬ kammer (nicht gezeigt) hin öffnet. Mehrere Hauptbrenner 14 sind im Bezug auf die Radialrichtung um die Brennstoffdüse angeordnet. Dabei umfassen die Hauptbrenner 14 mit in die

Brennkammer (nicht gezeigt) weisende Hauptaustrittsöffnungen 40. Die Durchlassöffnungen 4a, 4b der Brennstoffdüse weisen in dieselbe Brennkammer (nicht gezeigt) . Der Düsendeckel 2 mit den Durchlassöffnungen 4a, 4b ist stromaufwärts der Hauptaus ¬ trittsöffnungen 14 angeordnet. Dies stabilisiert die Verbren ¬ nung. Um die Hauptbrenner 14 mit der Brennstoffdüse zu verbinden, kann ein Konus 35 oder ein gerader Wandabschnitt 32 verwendet werden.