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Patent Searching and Data


Title:
GEAR SHIFTING COUPLING FOR A VEHICLE TRANSMISSION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/115215
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a gear shifting coupling for a vehicle transmission, comprising a transmission shaft (3) having a shaft-fixed synchronizing body (9), on the external teeth (11) of which a sliding sleeve (13) is axially guided by means of the internal teeth (15) of the sliding sleeve, wherein: the sliding sleeve (13) is brought into tooth engagement with external teeth (17) of a free gear (5, 7) in an axial movement in a shifting state, in order to establish torque transfer between the transmission shaft (3) and the free gear (5, 7); the tooth engagement between the sliding sleeve internal teeth (15) and the free gear external teeth (17) has play, specifically a tooth flank play (Δz); and in the event of torque transfer, the tooth flanks (43, 45) of the internal teeth (15) of the sliding sleeve (13) and of the external teeth (17) of the free gear (5, 7) that face each other come into contact with each other, the rotational play (Δz) being exhausted. According to the invention, at least one damping spring (31) acts between the sliding sleeve (13) and the free gear (5, 7), by means of which damping spring a contacting movement of the tooth flanks (43, 45) that face each other is damped.

Inventors:
KIESEWETTER, Jürgen (Judengasse 22, Weißenburg i. Bay, 91781, DE)
Application Number:
EP2018/082567
Publication Date:
June 20, 2019
Filing Date:
November 26, 2018
Export Citation:
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Assignee:
AUDI AG (85045 Ingolstadt, 85045, DE)
International Classes:
F16D23/06
Foreign References:
DE10232808A12004-02-05
KR100412376B12003-12-31
DE102010021057A12011-11-24
DE102014213133B42016-03-31
DE19545519B42004-07-29
DE102007059843A12009-06-25
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE:

Gangschaltkupplung für ein Fahrzeuggetriebe, mit einer Getriebewelle (3) mit einem wellenfesten Synchronkörper (9), auf dessen Außenver- zahnung (11 ) eine Schiebemuffe (13) mit ihrer Innenverzahnung (15) axial geführt ist, wobei die Schiebemuffe (13) in einem Schaltzustand in einer Axialbewegung in Zahneingriff mit einer Außenverzahnung (17) eines Loszahnrads (5, 7) gebracht sind, um eine Drehmomentübertra- gung zwischen der Getriebewelle (3) und dem Loszahnrad (5, 7) herzu- stellen, und wobei der Zahneingriff zwischen der Schiebemuffen- Innenverzahnung (15) und der Loszahnrad-Außenverzahnung (17) spielbehaftet ist, und zwar mit einem Zahnflankenspiel (Dz), und wobei bei der Drehmomentübertragung die einander zugewandten Zahnflan- ken (43, 45) der Innenverzahnung (15) der Schiebemuffe (13) und der Außenverzahnung (17) des Loszahnrads (5, 7) unter Aufbrauch des Zahnflankenspiels (Dz) miteinander in Anschlag kommen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schiebemuffe (13) und dem Los- zahnrad (5, 7) zumindest eine Dämpfungsfeder (31 ) wirkt, mittels der eine Anschlagbewegung der einander zugewandten Zahnflanken (43, 45) gedämpft wird.

Gangschaltkupplung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsfeder (31 ) an der Innenverzahnung (15) der Schiebern uf- fe (13) angebunden ist, und/oder dass die Dämpfungsfeder (31 ) im Schaltzustand in einer Umlaufrichtung mit entgegen gerichteten Feder- kräften auf gegenüberliegende Zahnflanken (43, 45) zweier benachbar- ter Zähne der Außenverzahnung (17) des Loszahnrads (5, 7) wirkt, und dass bei einer Drehmomentübertragung die einander zugewandten Zahnflanken (43, 45) der Schiebemuffen-Innenverzahnung (15) und der Loszahnrad-Außenverzahnung (17) unter Aufbau einer elastischen Fe- der-Rückstellkraft in Anschlag kommen, und zwar mit einer gedämpften oder gebremsten Anschlagbewegung.

3. Gangschaltkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsfeder (31 ) zumindest eine Blattfeder (33, 35) aufweist, und/oder dass die Dämpfungsfeder (31 ) mit einer Federflanke (39) elastisch nachgiebig gegen eine der Blattfeder (33, 35) zugewand- te Zahnflanke (45) der Loszahnrad-Außenverzahnung (17) drückt.

4. Gangschaltkupplung nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsfeder (31 ) zwei Blattfedern (33, 35) auf- weist, deren Federflanken (39) elastisch nachgiebig auf einander zuge- wandte Zahnflanken (45) der Außenverzahnung (17) des Loszahnrads

(5, 7) drücken.

5. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung eines Bauraums für die Dämpfungsfeder (31 ) in der Innenverzahnung (15) der Schiebemuf- fe (13) zumindest ein Zahn entfällt und anstelle dessen die Dämpfungs- feder (31 ) angeordnet ist.

6. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Neutralstellung die Schie- bemuffe (13) außer Zahneingriff mit der Loszahnrad-Außenverzahnung (17) ist, und dass in der Neutralstellung die Dämpfungsfeder (31 ) funk- tionslos ist. 7. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsfeder (31 ) um einen freien Radialversatz (Ar) von einem Zahngrund (47) der Loszahnrad- Außenverzahnung (17) beabstandet ist. 8. Gangschaltkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsfeder (31 ) eine Federflanke (49) aufweist, die im Schaltzustand elastisch nachgiebig auf einem Zahn- grund (47) zwischen zwei benachbarten Zähnen der Loszahn rad- Außenverzahnung (17) abgestützt ist.

9. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Schaltzustand sowie bei lastfreier Gangschaltkupplung die Dämpfungsfeder (31 ) die Schiebemuffe (13) und das Loszahnrad (5, 7) zueinander zentriert, so dass sämtliche

Zahnflanken (43, 45) der Schiebemuffe-Innenverzahnung (15) und der Loszahnrad-Außenverzahnung (17) über ein Zentrierspiel (Dz) vonei- nander beabstandet sind.

10. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeuggetriebe ein Doppel- kupplungsgetriebe ist, bei dem im Fährbetrieb eine erste Trennkupp- lung kraftübertragend geschaltet ist und ein Fahrgang eingelegt ist, dessen Zahnradsatz für eine Drehmomentübertragung lasttragend ist, sowie ein weiterer Fahrgang voreingestellt ist, dessen Zahnradsatz noch lastfrei ist, und dass bei einem Schaltvorgang die erste Trenn- kupplung gelöst wird und eine zweite Trennkupplung kraftübertragend geschaltet wird, wodurch der Zahnradsatz des voreingestellten Fahr- gangs für eine Drehmomentübertragung lasttragend ist.

11. Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebemuffe (13) aus einem ge- radlinigen Bandstreifen hergestellt ist, der an einer Flachseite eine die Innenverzahnung (15) bildende Verzahnung aufweist, wobei der Band- streifen ringförmig umgeformt, d.h. rundgebogen, ist und an seinen stirnseitigen Bandstreifenenden (49) zusammengefügt ist, und dass die die Innenverzahnung (15) bildende Verzahnung in Richtung auf zumin- dest ein Bandstreifenende (49) in einen verzahnungsfreien, glattflächi gen Bandabschnitt (53) übergeht, der unmittelbar am Bandstreifenende (49) abschließt, und dass der verzahnungsfreie glattflächige Bandab- schnitt (53) den Bauraum für die Dämpfungsfeder (31 ) bereitstellt.

12. Verfahren zur Herstellung einer Schiebemuffe (13) für eine Gangschalt- kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Gangschaltkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit den folgenden Schritten:

- Herstellen eines geradlinigen Band Streifens mit einer die Innenver- zahnung (15) bildenden Verzahnung an einer Flachseite und wenigs- tens einer die Außennut (16) bildenden Längsnut an der gegenüberlie- genden Flachseite,

- Umformen des geradlinigen Bandstreifens zu einem geschlossenen Ring mit der Innenverzahnung (15) und der Außennut (16).

Description:
Gangschaltkupplung für ein Fahrzeuggetriebe

BESCHREIBUNG:

Die Erfindung betrifft eine Gangschaltkupplung für ein Fahrzeuggetriebe nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Bei einem herkömmlichen Doppelkupplungsgetriebe ist im Fährbetrieb eine erste Trennkupplung kraftübertragend geschaltet und ein Fahrgang einge- legt, dessen Zahnradsatz für eine Drehmomentübertragung lasttragend ist. Ein weiterer Fahrgang wird vorgewählt, dessen Zahnradsatz noch lastfrei ist. Bei einem Schaltvorgang wird die erste Trennkupplung gelöst und eine zwei- te Trennkupplung kraftübertragend geschaltet, wodurch der Zahnradsatz des vorgewählten Fahrgangs für eine Drehmomentübertragung lasttragend ist. Ein solches Doppelkupplungsgetriebe ist im Zahnradraum grundsätzlich mit der gleichen Technologie wie ein Handschaltgetriebe aufgebaut, bei der eine Gangschaltkupplung einen wellenfest auf einer Getriebewelle angeordneten Synchronkörper aufweist. Auf dessen Außenverzahnung ist eine Schie- bemuffe mit ihrer Innenverzahnung axial geführt. Die Schiebemuffe wird in einem Gangschaltvorgang in Axialbewegung in Zahneingriff mit einer Au- ßenverzahnung eines Loszahnrads gebracht, um eine Drehmomentübertra- gung zwischen der Getriebewelle und dem Loszahnrad herzustellen. In einer gattungsgemäßen Gangschaltkupplung ist der Zahneingriff zwischen der Schiebemuffen-Innenverzahnung und der Loszahnrad-Außenverzahnung mit einem Drehspiel spielbehaftet. Bei der Einleitung eines Drehmoments und/oder bei einem Lastwechsel kommen die einander zugewandten Zahn- flanken der Schiebemuffen-Innenverzahnung und der Loszahnrad- Außenverzahnung unter Aufbrauch dieses Drehspiels miteinander in An- schlag. Das obige Drehspiel bzw. Zahnflankenspiel zwischen den Zahnflanken ist erforderlich, um beim Gangschaltvorgang eine betriebssichere Ankopplung des Loszahnrads zu gewährleisten. Ein solches Drehspiel kann allerdings speziell bei einem Doppelkupplungsgetriebe zu Klack- und Klappengeräu- schen führen, sofern Drehschwingungen eingebracht werden oder es zu Lastwechseln kommt. Die Geräusche entstehen durch das Aneinanderschla- gen der einander zugewandten Zahnflanken der Schiebemuffen- Innenverzahnung und der Loszahnrad-Außenverzahnung.

Derartige Gangschaltkupplungen, insbesondere Synchronkupplungen sind beispielhaft aus der DE 10 2014 213 133 B4 oder aus der DE 195 45 519 B4 bekannt.

Aus der DE 10 2007 059 843 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Schiebemuffe für eine Gangschaltkupplung bekannt. Demzufolge wird zu- nächst ein geradliniger Bandstreifen mit einer die Innenverzahnung bilden den Verzahnung an einer Flachseite und wenigstens einer die Außennut bil- denden Längsnut an der gegenüberliegenden Flachseite hergestellt. An- schließend erfolgt ein Umformen, bei dem der geradlinige Bandstreifen zu einem geschlossenen Ring mit der Innenverzahnung und mit der Außennut rundgebogen wird.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gangschaltkupplung für ein Fahrzeuggetriebe bereitzustellen, bei der in baulich einfacher Weise Klack- oder Klappergeräusche bei einem Lastwechsel im Fahrzeuggetriebe vermie- den werden können.

Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.

Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 ist zwischen der Schiebemuffe und dem Loszahnrad zumindest eine Dämpfungsfeder zwi- schengeordnet, mittels der eine Anschlagbewegung der einander zugewand- ten Zahnflanken gedämpft wird. Aufgrund der gedämpften Anschlagbewe- gung können die Klack- oder Klappergeräusche beim Schaltvorgang zuver- lässig reduziert bzw. verhindert werden, da das Aneinanderschlagen der ei- nander zugewandten Zahnflanken mittels der Dämpfungsfeder gedämpft wird.

Die Schiebemuffe der Gangschaltkupplung ist in einer Neutralstellung außer Zahneingriff mit der Loszahnrad-Außenverzahnung. In der Neutralstellung ist bevorzugt die Dämpfungsfeder außer Eingriff mit der Loszahnrad- Außenverzahnung und somit funktionslos. In einer bauraumgünstigen tech- nischen Umsetzung kann die Dämpfungsfeder an der Innenverzahnung der Schiebemuffe positioniert und/oder befestigt sein. In einer ersten Ausfüh- rungsvariante kann in der Schiebemuffen-Schaltstellung, in einer Umlaufrich- tung betrachtet, mit entgegengerichteten Federkräften zwischen einander gegenüberliegenden Zahnflanken zweier benachbarter Zähne der Loszahn- rad-Außenverzahnung elastisch nachgiebig abgestützt sein. Bei einer erfol- genden Drehmomentübertragung und/oder bei einem Lastwechsel oder beim Einbringen von Drehschwingungen können die einander zugewandten Zahn- flanken der Schiebemuffen-Innenverzahnung und der Loszahnrad- Außenverzahnung unter Aufbau elastischer Feder-Rückstellkräfte miteinan- der in Anschlag kommen.

Die obige Funktionsweise kann bevorzugt durch eine als Blattfeder realisierte Dämpfungsfeder bewerkstelligt werden. Die zumindest eine Blattfeder kann mit einer Federflanke elastisch nachgiebig gegen eine der Blattfeder zuge- wandte Zahnflanke der Loszahnrad-Außenverzahnung drücken. Bevorzugt weist die Dämpfungsfeder insgesamt zwei Blattfedern auf, deren Federflan- ken elastisch nachgiebig aufeinander zugewandte Zahnflanken der Loszahn- rad-Außenverzahnung drücken.

Im Hinblick auf eine packagegünstige Bereitstellung eines Bauraums für die Dämpfungsfeder kann in der Schiebemuffen-Innenverzahnung zumindest ein Innenzahn entfallen und anstelle dessen Dämpfungsfeder angeordnet sein. Im Hinblick auf einen leichtgängigen Schaltvorgang kann es bevorzugt sein, wenn die Dämpfungsfeder nicht in Anlage mit einem Zahngrund der Los- zahnrad-Außenverzahnung ist, sondern vielmehr um einen freien Radialver- satz davon beabstandet ist. Alternativ dazu kann die an der Schiebemuffen- Innenverzahnung positionierte Dämpfungsfeder sich nicht gegen die einan- der zugewandten Zahnflanken der Loszahnrad-Außenverzahnung abstützen, sondern vielmehr elastisch nachgiebig auf dem Zahngrund der Loszahnrad- Außenverzahnung abgestützt sein. In diesem Fall wirkt die Dämpfungsfeder nicht in der Umlaufrichtung, sondern vielmehr in der Radialrichtung.

In einer bevorzugten Weiterbildung kann die Dämpfungsfeder so ausgelegt sein, dass sich in der Schiebemuffen-Schaltstellung sowie bei noch lastfreier Gangschaltkupplung der folgende Sachverhalt einstellt: so kann in diesem Fall die Dämpfungsfeder die Schiebemuffe und das Loszahnrad zueinander zentrieren, so dass sämtliche Zahnflanken der Schiebemuffen- Innenverzahnung und der Loszahnrad-Außenverzahnung über ein Zentrier- spiel voneinander beabstandet sind. Bei einer Lasteinleitung in die geschal- tete Gangschaltkupplung können unter kompletten Aufbrauch des Zentrier- spiels die Zahnflanken der Schiebemuffen-Innenverzahnung (gedämpft) mit den Zahnflanken der Loszahnrad-Außenverzahnung aneinander schlagen.

Die obige Erfindung ist insbesondere bei einem Doppelkupplungsgetriebe anwendbar, bei dem im Fährbetrieb eine erste Trennkupplung kraftübertra- gend geschaltet ist sowie ein Fahrgang eingelegt ist, dessen Zahnradsatz für eine Drehmomentübertragung bereits lasttragend ist, sowie ein weiterer Fahrgang vorgewählt ist, dessen Zahnradsatz noch lastfrei ist. Bei einem Schaltvorgang wird die erste Trennkupplung gelöst und eine zweite Trenn- kupplung kraftübertragend geschaltet. In diesem Fall erfolgt ein Lastwechsel, bei dem der Zahnradsatz des vorgewählten Fahrgangs für eine Drehmomen- tübertragung lasttragend wird. Aufgrund der Dämpfungsfeder erfolgt der Lastwechsel jedoch weitgehend frei von Klack- oder Klappergeräuschen .

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beige- fügten Figuren beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 einen Längshalbschnitt durch eine Doppelsynchronkupplung für ein

Schaltgetriebe eines Kraftfahrzeugs mit einem wellenfesten Syn- chronkörper, einer darauf über Verzahnungen geführten Schaltmuf- fe, Synchronringen und auf Loszahnrädern angeordneten Loszahn- rad-Verzahnungen; Figur 2 eine schematische Teilansicht auf die Innenverzahnung der Schie- bemuffe in einer Neutralstellung;

Figur 3 eine Ansicht entsprechend der Figur 2 in einer Schaltstellung der

Schiebemuffe;

Figur 4 eine schematische Teilschnittdarstellung entlang der Schnittebene

A-A aus der Figur 3; und

Figur 5 eine Ansicht entsprechend der Figur 4 gemäß einem zweiten Aus- führungsbeispiel.

In der Figur 1 ist eine obere Hälfte einer im Wesentlichen bekannten Doppel- synchronkupplung 1 für ein Fahrzeuggetriebe dargestellt, die auf einer Ge- triebewelle 3 zwischen zwei Loszahnrädern 5, 7 angeordnet ist.

Die Synchronkupplung 1 weist einen mittleren Synchronkörper 9 auf, der wellenfest auf der Getriebewelle gehalten ist, während die axial benachbar- ten Loszahnräder 5, 7 über Nadellager drehbar auf der Getriebewelle 3 gela- gert sind.

Der Synchronkörper 9 ist mit einer Außenverzahnung 11 versehen, auf der eine Schiebemuffe 13 mit ihrer Innenverzahnung 15 in Axialrichtung ver- schiebbar geführt ist. Die Schiebemuffe 13 kann in üblicher Weise über eine in eine Außennut 16 eingreifende Schaltgabel einer Schaltvorrichtung (nicht dargestellt) aus der gezeigten Mittelstellung (das heißt Neutralstellung) her- aus nach links oder nach rechts zum Schalten eines Ganges verschoben werden.

Jedes der Loszahnräder 5, 7 trägt einen Kupplungskörper 19 mit einem Au- ßenkonus 21 und einer Außenverzahnung 23, die mit der Schiebemuffen- Innenverzahnung 15 in Zahneingriff bringbar ist.

Zwischen den mit den Loszahnrädern 5, 7 fest verbundenen Kupplungskör- pern 19 und dem Synchronkörper 9 sind Synchronringe 25 mit jeweils einem Reibkonus 27 und einer Sperrverzahnung 29 eingesetzt, die in bekannter Weise begrenzt axial verschiebbar und verdrehbar am Synchron körper 9 geführt sind. Zum Schalten eines Ganges bzw. zum Kuppeln eines Loszahn- rads 5, 7 an die Getriebewelle 3 wird die Schiebemuffe 13 axial verschoben, wobei zunächst über den entsprechenden Synchronring 25 ein Gleichlauf hergestellt wird. Durch den Gleichlauf wird die Sperrverzahnung 29 des Syn- chronrings 25 wirkungslos und kann die Schiebemuffe 13 über die Sperrver- zahnung 29 hinweg in Eingriff mit der Außenverzahnung 17 des betreffenden Loszahnrads 5, 7 gebracht werden.

In den Figuren 2 und 3 sind die Innenverzahnung 15 der Schiebemuffe sowie in gestrichelter Linie die Außenverzahnung 17 der Loszahnräder 5, 7 darge- stellt. Diese sind in der Schiebemuffen-Neutrallstellung (Figur 2) außer Zahneingriff und in der Schiebemuffen-Schaltstellung (Figur 3) in Zahneingriff gebracht. Zur besseren Übersicht ist in den Figuren 2 und 3 die Sperrver- zahnung 29 der Synchronringe 25 nicht eingezeichnet. Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist an der Schiebemuffen-Innenverzahnung eine Dämp- fungsfeder 31 verbaut, die mit zwei Blattfedern 33 und 35 realisiert ist. Die Blattfedern 33, 35 sind mit ihren axial äußeren Federfußpunkten 37 an axial gegenüberliegenden Stirnseiten der Schiebemuffe 13 befestigt. Zur Bereit- stellung eines Bauraums für die beiden Blattfedern 33, 35 entfällt in der In- nenverzahnung 15 der Schiebemuffe 13 ein Innenzahn und sind anstelle dessen die beiden Blattfedern 33, 35 angeordnet. Die beiden Blattfedern 33, 35 weisen jeweils eine elastisch biegsame Feder- flanke 39 auf, die beide in Umlaufrichtung zueinander gegensinnig nach au- ßen gekrümmt sind und nach innen einen freien Verformungsraum begren- zen, in den sich die beiden Federflanken 39 im Schaltzustand (Figur 3) hin- einverformen können. In der in der Figur 2 gezeigten Neutralstellung sind die beiden Blattfedern 33, 35 sowie die Schiebemuffen-Innenverzahnung 15 au- ßer Zahneingriff mit der Loszahnrad-Außenverzahnung und alleine in Zahn- eingriff mit der Außenverzahnung 11 des Synchronkörpers 9.

Bei einem Schaltvorgang wird die Schiebemuffe 13 in Axialbewegung in ei- nen spielbehafteten Zahneingriff mit der Loszahnrad-Außenverzahnung 17 gebracht, um eine Drehmomentübertragung zwischen der Getriebewelle 3 und dem Loszahnrad 5 zu ermöglichen, wie es in der Figur 3 angedeutet ist.

In den Figuren 3 und 4 ist die Schiebemuffe 13 in ihrer Schaltstellung ge- zeigt, wobei die Doppelsynchronkupplung 1 noch lastfrei ist, das heißt noch nicht mit einem Drehmoment beaufschlagt ist. In diesem Fall zentrieren die beiden Blattfedern 33, 35 die Schiebemuffe 13 und das Loszahnrad 5 zuei- nander, so dass die Zahnflanken 43 der Schiebemuffen-Innenverzahnung 15 und die Zahnflanken 45 der Loszahnrad-Außenverzahnung 17 über ein Zent- rierspiel Dz voneinander beabstandet sind.

Bei einer Lasteinleitung werden die Zahnflanken 43, 45 der Schiebemuffen- Innenverzahnung 15 und der Loszahnrad-Außenverzahnung 11 unter Auf- brauch des Zentrierspiel Dz sowie unter gleichzeitigem Aufbau einer Rück- steil kraft in den beiden Blattfedern 33, 35 miteinander in Anschlag gebracht. Die Anschlagbewegung der Zahnflanken 43, 45 wird dabei von der Dämp- fungsfeder 31 gebremst bzw. gedämpft, so dass Klack- oder Klappergeräu- sche beim Aneinanderschlagen der Zahnflanken 43, 45 verhindert werden können.

In der Figur 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel gezeigt, bei der Dämp- fungsfeder 31 ebenfalls als eine Blattfeder realisiert ist. Im Unterschied zu den vorangegangenen Figuren ist jedoch die Dämpfungsfeder 31 im Schalt- zustand nicht in elastisch nachgiebiger Anlage mit den Zahnflanken 45 der Loszahnrad-Außenverzahnung 11 , sondern vielmehr mit dem Zahngrund 47 der Loszahnrad-Außenverzahnung 11. In den vorangegangenen Figuren ist die Dämpfungsfeder 31 dagegen über einen freien Radialversatz Ar von dem Zahngrund 47 der Loszahnrad-Außenverzahnung 45 beabstandet.

Die in den vorangegangenen Figuren beschriebene Schiebemuffe 13 wird bevorzugt wie folgt hergestellt: So wird zunächst ein geradliniger Bandstrei- fen bereitgestellt, der an einer Flachseite eine die Innenverzahnung 15 bil- dende Verzahnung und an der gegenüberliegenden Flachseite eine die Au- ßennut 16 bildende Längsnut aufweist. Dann wird der Bandstreifen ringför- mig umgeformt, d.h. rundgebogen, und an seinen stirnseitigen Bandstreifen- enden 49 (Figur 4) zusammengefügt. Die Fügeverbindung kann beispielhaft als eine Schwalbenschanzverbindung realisiert sein, in der die Bandstreifen- enden 49 zusätzlich miteinander verschweißt sind.

Bei dem oben beschriebenen Herstellungsprozess ist es bevorzugt, wenn sich die die Innenverzahnung 15 bildende Verzahnung nicht bis unmittelbar zum jeweiligen Bandstreifenende 49 erstreckt, sondern die Verzahnung in Richtung auf das jeweilige Bandstreifenende 49 in einen verzahnungsfreien, glattflächigen Bandabschnitt 53 übergeht, wie es in der Figur 4 angedeutet ist. Demzufolge erstrecken sich die beiden Bandabschnitte 53 über ein Län- genmaß x und schließen diese unmittelbar am jeweiligen Bandstreifenende 49 ab. Zudem erstrecken sich die beiden verzahnungsfreien, glattflächigen Bandabschnitte 53 auf dem gleichen Durchmesser wie der Zahngrund der Innenverzahnung 15. Mittels der verzahnungsfreien, glattflächigen Bandab- schnitte 53 wird fertigungstechnisch einfach ein Bauraum für die Dämpfungs- feder 31 bereitgestellt.