SCHULZE, Jochen (Vodelstrasse 44, Eibenstock, 08309, DE)
LÄSSIG, Lothar (Spanedel 20, Bockau, 08324, DE)
SCHULZE, Jochen (Vodelstrasse 44, Eibenstock, 08309, DE)
| Schutzanspruch: Getriebe für Geräte mit Doppelblattwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Tellerrad (2) aufweist, welches mit dem Antriebsritzel (1) kämmt und somit ein Winkelgetriebe bildet, wobei ein weiteres auf der Welle des Tellerrades (2) angeordnetes Ritzel so angeordnet ist, dass es eine zusätzliche Umkehrwelle (3) antreibt und damit eine Drehrichtungsumkehr realisiert und diese in Gegenrichtung zum Tellerrad (2) drehende Umkehrwelle (3) über ein weiteres Ritzel, welches auf der als Hohlwelle ausgeführten Welle (5) angeordnet ist, ein gegenläufig rotierendes Rotationswerkzeug (6) antreibt und ein zweites Rotationswerkzeug (7) angetrieben ist mittels der Welle (4), welche angetrieben ist von der Welle des Tellerrades (2) und dabei die Welle (4) von der Hohlwelle (5) umschlossen ist. |
Geräte mit Doppelrotationswerkzeug sind vorzugsweise als Handgerät ausgeführt. Diese Geräte sind ausgestattet mit zwei gegeneinander laufenden, gleichgroßen Sägeblättern, Schleifscheiben oder ähnlichen Werkzeugen und werden üblicherweise mittels Elektromotoren betrieben.
Die spezielle Technik zweier gegeneinander laufender Doppelrotationswerkzeuge wie Sägeblätter, Schleifscheiben oder ähnlichem bietet eine Reihe von Vorteilen.
Insbesondere soll im Weiteren eingegangen werden auf Doppelblattsägen als Untergruppe von Doppelblattwerkzeugen.
Doppelblattsägen sind vielseitig einsetzbar, da die Maschinen Holz, Kunststoff, Glas, Metall, NE- Metalle, bitumisierte Materialien oder Kombinationen daraus schneiden können.
Die durch die beiden gegenläufigen Sägeblätter entstehenden gratfreien Schnitte reduzieren die Nacharbeiten am Werkstück erheblich.
Die bei Sägen oder aber auch von Schleifmaschinen mit einem Blatt bekannten durch die Rotation der Scheiben bzw. Blätter auftretenden Probleme werden bei Einsatz von Doppelrotationswerkzeugen wie beispielsweise Sägeblättern zugunsten eines reaktionsfreien Arbeitens behoben.
Die Reaktionskräfte der Doppelrotationswerkzeuge heben sich gegenseitig auf und reduzieren das Unfallrisiko erheblich.
Vorteilhaft ist es auch, dass kalte Schnitte durchgeführt werden können, der scharfe Schnitt mit stark reduziertem Reibanteil verhindert das Ausglühen des zu trennenden Materials.
Weiterhin werden mit den Doppelrotationswerkzeug sehr hohe Trennleistungen erreicht, da das eine Werkzeug dem anderen die Späne wegräumt.
Durch die besondere Form des Getriebes laufen die Doppelrotationswerkzeuge entgegengesetzt mit gleicher Geschwindigkeit.
Dies wird dadurch erreicht, dass gemäß dem Stand der Technik die Antriebswelle über ein Antriebsritzel 1 eines Elektromotors die beiden Tellerräder 2 und 3 antreibt.
Dabei läuft das eine Rotationswerkzeug 7 an einer inneren Welle 4, das gegenläufige Rotationswerkzeug 6 läuft an einer hohlen Welle 5, die die innere Welle 4 umschließt. Gezeigt wird diese Lösung gemäß des Standes der Technik in Abbildung!..
Nachteilig bei diesem Getriebe ist es, dass das für die ordnungsgemäße Funktion des Getriebes erforderliche Zahnspiel nur sehr schwer einstellbar ist.
Durch die Doppelbelastung am Antriebsritzel 1 ist eine erhöhte Beanspruchung auf dieser Ritzelseite zu erwarten, was zu erhöhtem Verschleiß führt.
Aufgabe der erfindungsgemäßen Lösung ist, ein Getriebe vorzuschlagen, welches die Nachteile des Standes der Technik behebt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Lösung gemäß des Schutzanspruches. Nachfolgend soll die erfindungsgemäße Lösung anhand des Beispieles einer Doppelblattsäge und anhand der Abbildung 2 erläutert werden.
Das erfindungsgemäße Getriebe weist ein Tellerrad 2 auf, welches mit dem Antriebsritzel kämmt und somit ein Winkelgetriebe bildet. Ein weiteres auf der Welle des Tellerrades 2 angeordnetes Ritzel treibt eine zusätzliche Umkehrwelle 3 an und realisiert damit eine
Drehrichtungsumkehr.
Diese in Gegenrichtung zum Tellerrad 2 drehende Umkehrwelle 3 treibt über ein weiteres Ritzel, welches auf der als Hohlwelle ausgeführten Welle 5 angeordnet ist, das Sägeblatt 6 an.
Das Sägeblatt 5 wird angetrieben mittels der Welle 4, welche wiederum angetrieben wird von der Welle des Tellerrades 2. Dabei umschließt die Hohlwelle 5, auf welcher das Sägeblatt 6 angeordnet ist, die Achse 4 des Sägeblattes 7.
In einer besonderer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung kann das Werkzeug auch mit anderen Antrieben, wie beispielsweise Benzinoder Hydraulikantrieb betrieben werden.
