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Patent Searching and Data


Title:
GEARING WITH LUBRICATION GROOVES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/067124
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to gearing provided with inner and outer toothed wheels, whereby the number of teeth thereof varies and the toothed wheel axes are radially offset in relation to each other, comprising at least one toothed wheel whose teeth are embodied in the form of cylindrical pins which are disposed in pockets parallel to the toothed wheel axis. The inventive gearing is characterized in that at least one of the toothed wheels is provided with grooves that are filled with lubricant, having an axially extending component, in the area of the pockets.

Inventors:
Markert, Joachim (Jochbergstrasse 11, Augsburg, 86163, DE)
Application Number:
PCT/EP2003/000936
Publication Date:
August 14, 2003
Filing Date:
January 30, 2003
Export Citation:
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Assignee:
KUKA ROBOTER GMBH (Blücherstrasse 144, Augsburg, 86165, DE)
Markert, Joachim (Jochbergstrasse 11, Augsburg, 86163, DE)
International Classes:
F16H1/32; F16H55/10; F16H57/04; (IPC1-7): F16H1/32
Attorney, Agent or Firm:
Lichti, Heiner (Postfach 41 07 60, Karlsruhe, 76207, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Getriebe mit Innenund Außenzahnrädern unterschiedli cher Zähnezahl, deren ZahnradAchsen radial zueinander versetzt sind, mit wenigstens einem Zahnrad, das eine Verzahnung in Form von kreiszylinderförmigen Stiften aufweist, die in zur ZahnradAchse parallelen Taschen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Zahnräder (2a) im Bereich der Taschen (8) mit Schmierstoff gefüllte Nuten (10) aufweist, die sich in achsparalleler Richtung erstrecken.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (10) eine Verlaufskomponente in Umfangsrich tung aufweisen.
3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (10) wellenförmig ausgebildet sind.
4. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zumindest ein Zahnrad (2a) im Be reich der Taschen (8) zusätzlich Umfangsnuten (10a, 10b) mit einer Erstreckung im wesentlichen in Umfangsrich tung aufweist.
5. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsnuten (10a, 10b) die Nuten (10) mit axialer Erstreckungskomponente unter einem endlichen Winkel schneiden.
6. Getriebe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich net, dass sich die Umfangsnuten (10a, 10b) in Umfangs richtung vollständig über die Taschenfläche erstrecken.
7. Getriebe nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfangsnuten (10a, 10b) zumindest teilweise über Durchstiche (16) durch zwischen den Ta schen (8) vorhandene Stege (15) miteinander verbunden sind.
8. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nuten (10) mit axialer Er streckungskomponente im Grund der Taschen (8) angeord net sind.
9. Getriebe nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umfangsnuten (10a, 10b) im Be reich mindestens einer Stirnseite (13b, 13c) des Zahn rads (2b, 2c) angeordnet sind.
10. Getriebe nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Verwendung mehrerer axial neben einander angeordneter, einander entsprechender Zahnrä der (2b, 2c), die paarweise mit jeweils einer Stirnsei te (13b, 13c) miteinander in Anlage stehen, diese an ei nem Übergang der entsprechenden Stirnseiten (13b, 13c) zu einer Verzahnung (6) Abschrägungen (14) aufweisen, durch die ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Ka nal gebildet ist.
11. Getriebe nach einem der vorangehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass die Nuten (10) einen gerin geren Krümmungsradius aufweisen als die Taschen (8).
12. Getriebe nach einem der vorangehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der Nu ten (10) weniger als die Hälfte vorzugsweise weniger als ein Fünftel des Krümmungsradius'der Taschen (8) beträgt.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass der Übergang von den Ta schen (8) in die Nuten (10, 10a, 10b) stetig erfolgt.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass der Übergang von den Ta schen (8) zu den Nuten (10, 10a, 10b) über Kanten (8a, 8b) erfolgt.
Description:
Getriebe mit Schmiernuten Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit Innen-und Außen- zahnrädern unterschiedlicher Zähnezahl, deren Zahnrad- Achsen radial zueinander versetzt sind, mit wenigstens ei- nem Zahnrad, das eine Verzahnung in Form von kreiszylinder- förmigen Stiften aufweist, die in zur Zahnrad-Achse paral- lelen Taschen angeordnet sind.

Als Innenzahnrad wird ein Zahnrad mit radial nach innen ge- richteter Verzahnung-also Innenverzahnung-bezeichnet, das ein Außenzahnrad, also ein Zahnrad mit nach außen ge- richteter (Außen-) Verzahnung, umgibt.

Im Bereich der Robotik besteht ein Bedarf an Getrieben mit hoher Überlastsicherheit und hohen Genauigkeitsanforderun- gen, wie beispielsweise sehr geringem Getriebespiel. Diese Getriebe dienen zur Übertragung von Bewegungen sowie von Leistungen. Die Anforderungen werden im hohen Maße durch Exzenter-Planetengetriebe und speziell durch Zykloidenge- triebe erfüllt.

Derartige Getriebe haben ein oder mehrere Außenzahnräder, in der Regel mit einer Wellen-oder Zykloidenverzahnung, die sich in Eingriff mit einer Verzahnung mindestens eines Innenzahnrades befinden, wobei sich die Zähnezahl der In- nenverzahnung geringfügig von der Zähnezahl der Außenver-

zahnung unterscheidet. Die Außenzahnräder werden durch ei- nen oder mehrere Exzenter angetrieben, wodurch eine Diffe- renzialbewegung zwischen dem Außenzahnrad bzw. den Außen- zahnrädern und dem Innenzahnrad erreicht wird.

Zur Erleichterung der Produktion des Innenzahnrades und zur gleichzeitigen Verringerung des Reibungswiderstandes zwi- schen Innen-und Außenzähnen hat sich für die Verzahnung des Innenzahnrades eine Bauform mit zylindrischen Stiften mit kreisförmigem Querschnitt in den Taschen des Innenzahn- rades etabliert. Die Stifte sind in der Regel um ihre eige- ne Achse drehbar gelagert. Die Taschen weisen zu diesem Zweck einen teilkreisförmigen, speziell halbkreisförmigen Querschnitt auf. Auf diese Weise fungieren die Stifte als Zähne des Innenzahnrads.

Ein entsprechendes bekanntes Getriebe der eingangs genann- ten Art erweist weiterhin eine Achse des Außenzahnrads auf, die gegenüber einer Achse des Innenzahnrades radial ver- setzt und weiterhin derart gelagert ist, dass sich die Ach- se des Außenzahnrades auf einer Kreisbahn um die Achse des Innenzahnrades bewegt, so dass zusammen mit der Drehung des Außenzahnrades eine relativ langsame Drehung des Innenzahn- rades bewirkt ist.

Steigende Anforderungen an die Getriebegenauigkeit haben zu immer engeren Toleranzen für die Fertigung der Getriebekom- ponenten und für die Abstimmung bei der Montage geführt.

Beispielsweise werden die Außenzahnräder innerhalb des In- nenzahnrades durch zeit-und kostenintensive Auslese der Stifte mit im Mikrometerbereich abgestuften Durchmessern möglichst spielarm in Eingriff gebracht. Dabei bewirkt je- doch die zunehmend engere Einstellung der Getriebe entspre- chend ungünstige tribologische Verhältnisse, wodurch der Reibungswiderstand zwischen Innen-und Außenzähnen sowie

zwischen Stiften und Taschen zunimmt und den Wirkungsgrad der Getriebe herabsetzt. Darüber hinaus führt die enge Ein- stellung der Getriebe häufig zu ruckartigen Bewegungen, insbesondere bei niedrigen Drehgeschwindigkeiten oder hohen Anfahrmomenten, wodurch das Fahrverhalten beispielsweise eines Industrieroboters stark negativ beeinflusst wird. Zu- dem können die auf die Getriebe einwirkenden Antriebe über Gebühr beansprucht und so in Mitleidenschaft gezogen wer- den.

Zusätzlich zu vorstehend angesprochenen drehbaren Lagerung der Innenzähne ist im Zuge dieser Problematik das Vorsehen einer Schmierung insbesondere an der Berührungsfläche der drehbaren Stifte mit dem Gehäuseteil des Innenzahnrades be- kannt. Zu diesem Zweck erweisen die Stifte eine spezielle Oberfläche auf, in die gezielt mikroskopisch kleine lokale Vertiefungen eingebracht wurden. Die Vertiefungen dienen als Schmiertaschen zur Aufnahme eines Schmierstoffes und reduzieren so teilweise den Effekt des Ruckgleitens.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass diese Art der Schmierung nicht immer ausreichend ist, um einen ruhigen, ruckfreien Lauf des Getriebes zu gewährleisten und die mit dem Getriebe verbundenen Antriebe zu schonen. Weiterhin ist als nachteilig anzusehen, dass die verwendeten Stifte auf- grund der notwendigen anspruchsvollen Oberflächenbehandlung relativ teuer sind.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Getrie- be zu schaffen, das unter Vermeidung der vorstehend aufge- führten Nachteile verbesserte Laufeigenschaften aufweist, ohne zu diesem Zweck auf eine kostenintensive spezielle Mi- krotopographie der Zähne angewiesen zu sein.

Diese Aufgabe wird bei einem Getriebe der eingangs genann- ten Art dadurch gelöst, dass zumindest eines der Zahnräder im Bereich der Taschen mit Schmierstoff gefüllte Nuten auf- weist, die sich in achsparalleler Richtung erstrecken. Dies heißt, daß die Haupterstreckung oder die längste Ausdehnung der Nuten, also ihr Verlauf, im wesentlichen in achsparal- leler Richtung gegeben ist. Dies schließt aber nicht aus, daß die Nuten auch eine Verlaufskomponente in Umfangsrich- tung haben können, wie dies bevorzugt beispielsweise bei achsparallel verlaufenden wellenförmigen Nuten der Fall ist, dessen Wellenberge und Wellentäler in Umfangsrichtung vor der Haupterstreckungsrichtung der Nuten versetzt ver- laufen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung lässt sich eine verbesserte Schmierung der rotierbaren Innenzähne auf fertigungstechnisch einfache und damit kostengünstige Weise erreichen.

Die Nuten sind vorzugsweise zumindest in den Taschenwänden der Innenzahnräder ausgebildet, können aber auch alternativ oder zusätzlich in den Taschenwänden der Außenzahnräder ausgebildet sein. Prinzipiell können die Schmiernuten be- liebige Formen aufweisen, und dadurch ein Hereinziehen des Schmierstoffes in die Kontaktfläche zwischen Stift und Ta- sche zu begünstigen. Aus fertigungstechnischen Gründen eig- nen sich hierfür insbesondere gerade, parallel zu den Zahn- radachsen verlaufende Nuten. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Getriebes können die Nuten auch eine Verlaufskomponente in Umfangsrichtung auf- weisen und sind dabei vorzugsweise wellenförmig ausgebil- det. Durch eine wellenförmige Ausbildung der Nuten ist ein Verteilen des Schmierstoffes über einen großflächigen Be- reich der Taschenoberfläche gewährleistet, was sich äußerst positiv auf die Laufeigenschaften des erfindungsgemäßen Ge- triebes auswirkt.

Um eine Schmierstoffzufuhr zu den Nuten zu verbessern, ist nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ge- triebes vorgesehen, dass das entsprechende Zahnrad im Be- reich der Taschen zusätzlich Umfangsnuten mit einer Erstreckung im wesentlichen in Umfangsrichtung aufweist.

Die Umfangsnuten sind dabei vorzugsweise im Bereich einer Stirnseite des Außenzahnrades angeordnet, so dass durch ei- ne Pumpwirkung der Zahnradbewegung Schmierstoff in die Um- fangsnuten gefördert wird und von dort in die axialen Nuten gelangt. Hierzu ist nach einer äußerst bevorzugten Ausge- staltung der Erfindung vorgesehen, dass die Umfangsnuten die Nuten mit axialer Erstreckungskomponente unter einem endlichen Winkel schneiden. Die Umfangsnuten können bei- spielsweise in Form von Teilringnuten ausgebildet sein.

Um eine optimale Schmierstoffförderung aus dem Getrieberaum zu den Taschen zu ermöglichen, weisen die Umgangsnuten in Umfangsrichtung vorzugsweise eine Erstreckung über die ge- samte Taschenfläche auf. Darüber hinaus können die Umfangs- nuten so ausgebildet sein, dass sie zumindest teilweise über Durchstiche durch zwischen den Taschen vorhandene Ste- ge miteinander verbunden sind, wodurch ein ständiger Schmierstofffluss auch in den Bereichen des Getriebes ge- währleistet ist, in denen in einem gegebenen Betriebszu- stand keine ausreichende Pump-und Zahnradbewegung wirksam ist.

Zur Verbesserung der Standdauer und Zuverlässigkeit des er- findungsgemäßen Getriebes ist weiter vorgesehen, dass die Nuten mit axialer Erstreckungskomponente im Grund der Ta- schen angeordnet sind, da eine solche Anordnung hinsicht- lich der Druckbelastung aus dem Getriebeeingriff besonders günstig ist. Die maximale Druckbelastung der Stifte und der Taschen tritt im Bereich der Wangen, d. h. der seitlichen

Taschenbereiche auf, so dass die Flächenpressung in der Schmiegung von Stift und Tasche durch das erfindungsgemäße Fehlen von Material im Bereich der Nut und die dadurch be- wirkte Verkleinerung der Kontaktfläche, d. h. die damit ein- hergehende Erhöhung des Druckes nicht wesentlich vergrößert wird.

In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungs- gemäßen Getriebes ist vorgesehen, dass bei Verwendung meh- rerer einander entsprechender Zahnräder, die paarweise mit jeweils einer Stirnseite miteinander in Anlage stehen, die- se an einem Übergang der entsprechenden Stirnseiten zur Verzahnung Abschrägungen aufweisen. In Verbindung mit der Anordnung der Umfangsnuten im Bereich der Stirnseiten der Zahnräder ist so ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Kanal gebildet, der den Schmierstofftransport innerhalb des Getriebes zusätzlich fördert und dadurch zur Realisierung optimaler Laufeigenschaften beiträgt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die Nuten einen geringeren Krümmungsradius aufweisen als die Taschen, wobei insbesondere der Krümmungsradius der Nuten weniger als die Hälfte, vorzugsweise weniger als ein Fünf- tel des Krümmungsradius'der Taschen beträgt. Darüber hin- aus zeichnet sich eine bevorzugte Ausführung dadurch aus, dass der Übergang von den Taschen in die Nuten unstetig er- folgt, wobei der Übergang insbesondere über Kanten erfolgt.

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Er- findung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.

In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 eine Schnittdarstellung eines Getriebes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Darstellung der

Gesamtanordnung ; Fig. 2 eine Draufsicht auf den Zahneingriff eines Außen- zahnrades in die Innenverzahnung eines Innenzahn- rades bei einem erfindungsgemäßen Getriebes ; Fig. 3 eine Teilschnittansicht längs der Line G-G der Fig. 2 bei dem erfindungsgemäßen Getriebe mit einem Außenzahnrad ; Fig. 4a in einer perspektivischen Ansicht einen Aus- schnitt eines Gehäuseteils eines erfindungsge- mäßen Innenzahnrads mit rein axialen Nuten ; Fig. 4b in einer perspektivischen Ansicht einen Teilaus- schnitt eines Gehäuseteils des erfindungsgemäßen Innenzahnrades. mit wellenförmigen Nuten ; Fig. 4c in einer perspektivischen Ansicht einen Teilaus- schnitt eines Gehäuseteils des erfindungsgemäßen Innenzahnrades mit axialen Nuten und Umfangs- nuten ; Fig. 4d in einer perspektivischen Ansicht einen Teilaus- schnitt eines Gehäuseteils des erfindungsgemäßen Innenzahnrades mit axialen Nuten und in Umfangs- richtung miteinander verbundenen Umfangsnuten ; und Fig. 5 einen Vollschnitt längs der Line G-G der Fig. 2 bei einer weiteren Ausführungsform des erfin- dungsgemäßen Getriebes.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich, umfasst ein erfindungsgemäßes Getriebe 1 ein Innenzahnrad 2a (Zahnrad mit Innenverzah-

nung) und wenigstens ein Außenzahnrad 2b (Zahnrad mit Au- ßenverzahnung). Die beiden Zahnräder 2a, 2b weisen jeweils eine Mittelachse M1 bzw. M2 auf, die um ein Maß a voneinan- der beabstandet sind. Das Innenzahnrad 2a weist in einem inneren Umfangsbereich 3 eine Innenverzahnung 4 auf, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel durch um eine senkrecht zur Blattebene verlaufende Längsachse rotierbare Stifte 9 mit kreisförmigem Querschnitt gebildet ist, die in einem Gehäuseteil 7 des Innenzahnrades 1 vorhandene Taschen 8 mit halbkreisförmigem Querschnitt gehalten sind (Fig. 2). Die Stifte 9 sind gleichmäßig über den Innenumfang 3 des Innen- zahnrades 2a verteilt angeordnet.

Das Außenzahnrad 2b ist in seinem äußeren Umfangsbereich 5 zykloidenförmig ausgebildet, so dass es eine Anzahl von Au- ßenzähnen 6 in Wellenform aufweist, deren Anzahl im allge- meinen geringer als die Zahl der Innenzähne des Getriebes gewählt ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Getriebe 1 ist das Außenzahnrad 2b derart durch Kurbelwellen (nicht ge- zeigt) abgestützt, dass es um die Achse M1 des Innenzahnra- des 2a drehbar ist, wobei sich die Achse M2 des Außenzahn- rades 2b auf einer kreisförmigen Umlaufbahn U um die Ach- se M1 des Innenzahnrades 2a bewegt, deren Radius dem Maß a des Achsenabstandes M1-M2 entspricht. Das Innenzahnrad 2a des gezeigten Getriebes 1 wird durch das umlaufende Außen- zahnrad 2b gedreht, wobei während der Drehbewegung des Au- ßenzahnrades 2b dessen Außenzähne 6 in gleitender und käm- mender Berührung mit der Innenverzahnung 4 des Innenzahnra- des 1 stehen. Aufgrund der kombinierten Dreh-und Umlaufbe- wegung des Außenzahnrades 2b ist eine relativ niedrige Drehzahl des Innenzahnrades la bewirkt.

Fig. 2 zeigt den Zahneingriff eines Außenzahnrades 2b des in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Getriebes 1 in die aus rotierbaren Stiften 9 gebildete Außenverzahnung 4

eines erfindungsgemäßen Innenzahnrades 2a, wobei nur ein Stift 9 dargestellt ist. Das Innenzahnrad 2a weist ein Ge- häuseteil 7 auf, in das gleichmäßig über einen inneren Um- fang 3 verteilt Taschen 8 mit halbkreisförmigem Querschnitt angeordnet sind, die zur Aufnahme der rotierbaren Stifte 9 der Innenverzahnung 4 ausgebildet sind. Im Grund der Ta- schen 8 sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel axial ver- laufende Nuten 10 mit ebenfalls halbkreisförmigem Quer- schnitt vorgesehen, die mit einem geeigneten Schmierstoff (nicht gezeigt) gefüllt sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Nuten 10 außerhalb eines Bereiches 11 der durch die Momentenabstützung bedingten höchsten Druckein- wirkung auf das Gehäuseteil 7 angeordnet, die im Bereich der Wangen 12 der Taschen 8 auftritt und hier als Drucke- lipse 11 dargestellt ist. Auf diese Weise behält das Gehäu- seteil 7 trotz der Materialwegnahme im Bereich der Nuten 10 seine Widerstandsfähigkeit gegenüber den während eines Laufs des erfindungsgemäßen Getriebes 1 auftretenden Kraft- und Momenteneinwirkungen.

Der in Fig. 3 gezeigte Schnitt längs der Linie G-G der Fig. 2 durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ge- triebes 1 mit einem zykloidenförmigen Außenzahnrad 2b zeigt die axiale Erstreckung der Nut 10 zwischen dem Gehäuse- teil 7 des Innenzahnrades 2a und dem einen Teil der Innen- verzahnung 4 bildenden rotierbaren Stift 9. Im Bereich ei- ner Stirnseite 13b des Außenzahnrades 2b ist im Bereich der Außenverzahnung 6 eine Abschrägung 14 vorhanden.

Bei Getrieben 1 mit zwei oder mehr Außenzahnrädern 2b, 2c (Fig. 5) bilden derartige Abschrägungen 14 bei axialer An- lage der Zahnräder 2b, 2c gegeneinander eine Art Kanal in Umfangsrichtung, der den Schmierstofftransport innerhalb des Getriebes fördert.

Fig. 4a bis 4d zeigen unterschiedliche Ausgestaltungen von im Bereich des Innenumfangs 3 des Gehäuseteils 7 eines er- findungsgemäßen Innenzahnrades 2a vorgesehenen Nuten 10, 10a, 10b. Bei dem in der Fig. 4a gezeigten Ausführungsbei- spiel sind im Grund der Taschen 8 des Gehäuseteils 7 gerade Nuten 10 mit rein axialer Erstreckung vorgesehen. Die ein- zelnen Taschen 8 mit jeweils halbkreisförmigem Querschnitt sind durch axiale Stege 15 voneinander getrennt.

Bei dem in Fig. 4b gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Nuten 10 eine Verlaufskomponente in Umfangsrichtung des In- nenzahnrades 2a auf und sind speziell wellenförmig ausge- bildet.

Bei dem in Fig. 4c dargestellten Ausführungsbeispiel weist das erfindungsgemäße Innenzahnrad 2a zusätzlich zu den ge- raden, axialen Nuten 10 der Fig. 4a Umfangsnuten 10a auf, die sich in Umfangsrichtung über die gesamte Fläche der Ta- schen 8 erstrecken und die axialen Nuten 10 unter einem Winkel von 90° schneiden.

Im Bereich der Stege 15 öffnen die Umfangsnuten 10a zum Ge- triebeinnenraum, so dass aufgrund einer Pumpwirkung des mindestens einen in Fig. 1 bis 3 dargestellten Außenzahnra- des 2b Schmierstoff auf effiziente Weise in die Umfangsnu- ten 10a und von da aus in die axialen Nuten 10 einbringbar ist.

Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4d zeigt ein Gehäuseteil 7 eines erfindungsgemäßen Innenzahnrades 2a mit axialen Nu- ten 10 und senkrecht dazu angeordneten Umfangsnuten 10b, bei dem die Umfangsnuten 10b im Bereich der Stege 15 über Durchbrüche 16 in Umfangsrichtung miteinander in Verbindung stehen. Dabei weisen die Umfangsnuten 10b eine derartige

Tiefe auf, dass Schmierstoff ungehindert aus den Umfangsnu- ten 10b in die axialen Nuten 10 fließen kann.

Durch ein derartiges Netz von Nuten 10, 10b ist in Verbin- dung mit einer Pumpwirkung des Außenzahnrades 2b des erfin- dungsgemäßen Getriebes 1 eine optimale und gleichmäßige Schmierstoffverteilung innerhalb des Getriebes 1 und insbe- sondere an den Berührungsflächen der rotierbaren Stifte 9 mit den Taschen 8 des Gehäuseteils 7 möglich. Der Über- gangs-oder Grenzbereich der Taschen 8 zu den Nuten 10 mit geringerem Krümmungsradius ist durch eine Kante 8a, 8b ge- bildet.

Der in Fig. 5 gezeigt Vollschnitt durch ein erfindungsgemä- ßes Getriebe 1 zeigt zwei Außenzahnräder 2b, 2c, die inner- halb eines Innenzahnrades 2a mit Gehäuseteil 7 angeordnet sind, so dass sich ihre Stirnflächen 13b, 13c berühren. Die Innenverzahnung 4 des Innenzahnrads 2a ist durch rotierbare Kreiszylinderstifte 9 gebildet, von denen in Fig. 5 nur ei- ner erkennbar ist. Die Stifte 9 sind in aus den Fig. 1 bis 3 bekannten Taschen 8 im Gehäuseteil 7 des Innenzahnra- des 2a rotierbar angeordnet. Im Grund der Taschen 8 sind axiale Nuten 10 vorhanden, deren axiale Länge zumindest der gesamten (axialen) Dicke beider Außenzahnräder 2b, 2c ent- spricht und die von in Umfangsrichtung verlaufenden Nu- ten 10b unter einem Winkel von 90° im Bereich des Taschen- grundes geschnitten werden. Die Tiefe der Umfangsnuten 10b entspricht in diesem Bereich im wesentlichen der Tiefe der axialen Nuten 10, während die Umfangsnuten 10b im Bereich der Stege 15 des Gehäuseteils 7 des Innenzahnrades 2a tie- fer eingeschnitten sind 16, wie in Fig. 4d gezeigt. Auf diese Weise bilden die Umfangsnuten 10b eine einzige, ein- fach gekrümmte, durchgängige Nut in Umfangsrichtung.

Die Außenzahnräder 2b, 2c weisen im Bereich der Außenverzah- nung 6 an Ihren Stirnseiten 13b, 13c Abschrägungen 14 auf, durch die oberhalb der Stifte 9 ein zusätzlicher Schmier- stoff-Kanal in Umfangsrichtung gebildet ist.

Bei einer derartigen Ausgestaltung ist im Inneren des er- findungsgemäßen Getriebes ein optimaler Schmierstofftrans- port gewährleistet, wodurch die an sich hervorragenden Laufeigenschaften dieses Getriebetyps noch verbessert wer- den, ohne sich nachteilig auf die Zuverlässigkeit und Standfestigkeit der Erfindung auszuwirken.

Bezugszeichenliste 1 Getriebe 2a Innenzahnrad 2b, 2c Außenzahnrad 3 Innenumfangsfläche 4 Innenverzahnung 5 Außenumfangsfläche 6 Außenverzahnung 7 Gehäuseteil 8 Tasche 8a, 8b Kante (von 8 zu 10) 9 Stift 10 axiale Nut 10a, 10b Umfangsnut 11 Druckellipse 12 Wange 13b, 13c Stirnseite 14 Abschrägung 15 Steg 16 Durchstich a Abstand M1 Mittelachse des Innenzahnrads (2a) M2 Mittelachse des Außenzahnrads (2b) U Umlaufbahn