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Title:
GRAPHITE TROLLEY SHOE AND PROCESS FOR ITS MANUFACTURE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1990/007211
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention concerns a trolley shoe comprising a pressing made from a first graphite workpiece and carrying on one of its lateral faces a surface layer made from a second graphite workpiece of lower conductivity, the layer covering only part of the lateral face of the trolley shoe, the trolley shoe further comprising a power-conducting line which emerges from the trolley shoe in the region of that part of the lateral face not covered by the surface layer. When manufacturing the trolley shoe, the layer is formed in an initial pressing operation and then subjected to a final pressing operation together with the first graphite workpiece with the power-conducting line embedded in it.

Inventors:
Hoffmann
Peter, H�ll
Johann
Application Number:
PCT/EP1989/001579
Publication Date:
June 28, 1990
Filing Date:
December 20, 1989
Export Citation:
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Assignee:
HOFFMANN & CO
ELEKTROKOHLE KG HOFFMANN, Peter H�LL, Johann.
International Classes:
H01R39/26; H01R39/24; H01R43/12; (IPC1-7): H01R39/24; H01R43/12
Foreign References:
FR2339263A1
DE2838144A1
GB556465A
DE8815801U1
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Claims:
Patentansprüche
1. Kohleschleifstück mit einem Preßkörper aus einem ersten Kohlewerkstoff, der auf einer Seitenfläche eine Auflage aus einem zweiten Kohlewerkstoff geringerer Leitfähigkeit trägt, und mit mindestens einer in den Preßkörper eingebettenen Stromzuleitung, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Auflage (2) die Seitenfläche (3) des KohleschleifStücks (1) nur teilweise bedeckt und daß die Stromzuleitung (4) an der gleichen Sei¬ tenfläche in deren von der Auflage (2) freigelassenen Be¬ reich (3a) aus dem Kohleschleifstück (1) herausgeführt ist.
2. Kohleschleifstück nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Auflage (2) aus einem Vorpreßling besteht, der mit dem Grundkörper (1) unlösbar preßverbunden ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines KohleschleifStücks nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch g e k e n n z e i c h¬ n e t , daß in einem ersten Schritt die Auflage (2) aus einem Kohlewerkstoff geringerer Leitfähigkeit vor¬ gepreßt wird, daß anschließend in einer Formmatritze (7) der erste Kohlewerkstoff als Pulvermasse (l1) eingefüllt, auf die Oberfläche der Pulvermasse die vorgepreßte Auf¬ lage (2) aufgelegt und anschließend mit einem Stem¬ pel (7) die Pulvermasse (l1) und die Auflage (2) zu¬ sammengepreßt und miteinander verbunden und gleich¬ zeitig die Enden der Stromzuleitungen (4) in der Pulvermasse (l1) eingedrückt werden.
Description:
Beschreibung:

Kohleschleifstück und Verfahren zu seiner Herstellung

Die Erfindung betrifft ein Kohleschleifstück mit einem gepreßten Grundkörper aus einem ersten Kohlewerkstoff, mit , der auf einer Seitenfläche einerAuflage aus einem zweiten Kohlewerkstoff mit geringerer Leitfähigkeit versehen ist, und mit mindestens einer in das Kohleschleifstück einge¬ betteten Stromzuleitung.

Derartige Kohleschleifstücke werden üblicherweise in einem einzigen Preßvorgang hergestellt, wobei in die Preßform entsprechende Schichten aus dem ersten und dem zweiten Kohlewerkstoff in Pulverform eingefüllt und diese dann mittels eines Preßstempels zum fertigen, mit der Auflage versehenen Kohleschleifstück gleichzeitig verpreßt werden. Das Ende der Stromzuleitung wird dabei gleichzeitig mittels des Preßstempels in die zu pressende Masse eingedrückt und beim Pressen in dieser fest eingebettet. Für manche Anwen¬ dungsfälle des KohleschleifStücks ist es erforderlich, daß die Stromzuleitung auf der gleichen Seitenfläche aus dem Kohleschleifstück herausgeführt wird, die auch mit der

Auflage aus dem Kohlewerkstoff geringer Leitfähigkeit be¬ deckt ist. Wird ein solches Kohleschleifstück in der be¬ schriebenen, üblichen Art hergestellt, so muß das Ende der Stromzuleitung durch die Auflagenschicht hindurch in den Grundkörper eingedrückt werden, und. es ist dabei unver¬ meidlich, daß Teile des zweiten Kohlewerkstoffs mit gerin¬ gerer Leitfähigkeit von der Stromzuleitung mitgenommen und in den ersten Kohlewerkstoff hineingedrückt werden. Dies bedeutet, daß Teile des zweiten Kohlewerkstoffs sich in unkontrollierter Weise zwischen die Stromzuleitung und den ersten Kohlewerkstoff einlagern und den Übergangswiderstand -.zwischen der Stromzuleitung und dem Kohleschleifstück in unkontrollierter Weise beeinflussen können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kohleschleif- stück der genannten Art so auszubilden, daß der übergangs- widerstand zwischen der Stromzuleitung und dem Kohleschleif stück von dem die Auflage bildenden zweiten Kohlewerkstoff unbeeinflußt bleibt, und zwar auch dann, wenn die Stromzu¬ leitung auf der die Auflage tragenden Seitenfläche aus dem Kohleschleifstück herausgeführt ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Auflage die Seitenfläche des KohleschleifStücks nur teil¬ weise bedeckt und daß die Stromzuleitung an der gleichen Seitenfläche in deren von der Auflage freigelassenen Be-

reich aus dem Schleifstück herausgeführt ist.

Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Kohleschleifstück kann es nicht vorkommen, daß sich- Teile des zweiten, schlechter leitenden Kohlewerkstoffs herstellungsbedingt zwischen der Stromzuleitung und dem ersten Kohlewerkstoff einlagern .

In weiterer bevorzugter Ausbildung der Erfindung besteht die Auflage aus einem Vorpreßling aus dem zweiten Kohle¬ werkstoff, der mit dem Grundkörper aus dem ersten Kohle- Werkstoff unlösbar preßverbunden ist.

Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungs¬ gemäßen KohleschleifStücks.

Fig. 2 und 3 schematische Darstellungen der Her¬ stellung des Kohleschleifstücks.

Gemäß Fig. 1 ist das Kohleschleifstück 1 beispielsweise quaderför ig und trägt auf seiner einen Seitenfläche 3 eine in das Kohleschlei stück eingebettete Auflage 2, die jedoch nur einen Teil dieser Seitenfläche bedeckt, so daß ein Bereich 3a der Seitenfläche freigelassen

wird. In diesem Bereich 3a sind zwei Stromzuleitungs¬ kabel 4, die in das Kohleschlei stück 1 eingebettet und mit ihm verpreßt sind, aus dem Kohleschleifstück herausgeführt. Die zu der Seitenfläche 3 rechtwink- lige Schmalseite 5 stellt im Betrieb die z.B. an einem Kommutatorring anliegende Lauffläche des Kohleschlei Stücks dar.

Die Herstellung des er indungsgemäßen Kohleschleif¬ stücks kann gemäß Fig. 2 und 3 wie folgt durchge- führt werden: In einer separaten Form (nicht dar¬ gestellt) wird die Auflage 2 in Form eines flach- quaderförmigen Vorpreßlings-vorgepreßt, und zwar aus einem Kohlewerkstoff geringerer Leitfähigkeit, z.B. aus reinem Graphit. Anschließend wird die eigent- liehe Formmatritze 7 für das Kohleschlei stück mit dem ersten Kohlewerkstof 1' gefüllt, der ein Werk¬ stoff mit hoher Leitfähigkeit ist, insbesondere eine Mischung aus Graphit und Metallpulver. Auf die Ober¬ fläche der eingefüllten Pulverschicht l 1 wird der Vor- preßling aufgelegt. Auf diese Anordnung wird dann von oben ein Stempel 9 abgesenkt, der Öffnungen zur Aufnahme der Stromzuleitungskabel 4 enthält. Durch Abwärtsbewegung des Stempels 9 werden einerseits die Enden der Stromzuleitungskabel 4 zeitlich neben dem Vorpreßling 2 in die Pulvermasse 1' eingedrückt - und im gleichen Arbeitsgang dann die Pulvermasse 1' zusammen mit dem Vorpreßling 2 zusammengedrückt und

fertiggepreßt, so daß das Kohleschlei stück 1 als Verbundkörper entsteht.